DE2500787B2 - Fahrbarer streuer fuer organischen duenger - Google Patents
Fahrbarer streuer fuer organischen duengerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen fahrbaren Streuer fü organischen Dünger mit einem nach hinten kippbarei
Behälter zur Aufnahme des auf einer Fläche zi verteilenden Materials, mit einer quer zur Fahrtrichtung
im unteren Bereich der Rückwand des Behalten angeordneten Schnecke, die durch ein zum Inneren de:
Behälters und am Abgabeende der Schnecke offene: Gehäuse umgeben ist und mit einem unterhalb de;
Abgabeendes der Schnecke angeordneten Teller mi Verteilelementen.
Ein derartiger Streuer ist aus der US-PS 35 10 06t bekannt. Bei dem bekannten Streuer ist der Verteilend
)er an dem feststehenden Rahmen des Kippfahrzeug; und an dem kippbaren Kasten dieses Führzeugs in
Bereich der Schnecke gelenkig gelagert, so daß er stets in der waagerechten Stellung verbleibt, andererseits
jedoch mit zunehmender Kippstellung des Kastens abgesenkt wird. Dadurch ist eine beträchtliche <\nzah
von verschleißgefährdeten Gelenkverbindungen und Verbindunesstangen erforderlich, die zudem eine
beträchtliche Stabilität aufweisen müssen, wenn der Verteilerteller stets stabil in der waagerechten Lage
geführt sein soll. Im übrigen bereitet der Antrieb des
Verteilertellers Schwierigkeiten, da dieser weder in bezug auf den Rahmen noch in bezug auf den kippbaren
Kasten des Fahrzeugs feststeht. Eine stets waagerechte Anordnung des Verteilertellers wird jedoch offenbar im
Interesse eines gleichmäßigen Sireubildcs für notwendiggehalten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den eingangs beschriebenen Streuer durch Vereinfachung
von Lagerung und Antrieb des Verteilertellers so auszubilden, daß er sich auch für die Verteilung von
stark ätzendem Hühnermist, der teigartig und üblicherweise nicht mit Strohmaterialien durchsetzt ist, eignet.
ohne daß die Gleichmäßigkeit des Streubildes beeinträchtigt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Streuer nach dem Gattungsbegriff dadurch gelöst, daß
der Verteilerteller seitlich des Behälters an dem Gehäuse gelagert und dadurch mit dem Kasten des
Anhängers kippbar ist. und daß auf der dem Anhänger zugewandten Seite des Verteilertellers Leitbleche
vorgesehen sind.
Durch diese Lösung ergibt sich ein gleichmäßiges Streubild, das auf eine Seite des fahrbaren Streuers
beschränkt ist. Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß die Gleichmäßigkeit des Streubildes durch die
unterschiedlichen Kippstellungen des Verteilertellers nicht beeinträchtigt wird.
Zum weiteren Stand der Technik wird zunächst auf die CH-PS 4 95 525 hingewiesen, die einen geneigten
VerteilerHler zeigt, der einstellbar, aber fest mit dem
Kasten des Streufahrzeugs verbunden ist. Es handelt sich jedoch nicht um einen kippbaren Kasten, so daß die
angesprochenen Probleme der Lagerung des Verteilertellers an einem kippbaren Kasten nicht auftreten.
Lösungen, die sich generell mit der Ausbildung von Miststreuern in Form von Schlepper-Anhängern befassen,
sind aus den deutschen Gebrauchsmustern 18 51 395 und 18 15 241 bekannt, und das Gebrauchsmuster
17 01499 befaßt sich darüberhinaus mit einem
25 OO
kippbaren Anhänger. Diese Konstruktionen arbeiten jedoch nicht mit einem Verteilerteiler, so daß ein
weitergehender Vergleich mit der Erfindung nicht möglich ist.
Das DT-GBM 16 80 609 beschreibt einen Kalk- und Düngerstreuer mit einer Förderschnecke und einem
Verteilerteller, jedoch ist hier kein kippbarer Aufbau vorgesehen. Der Verteilermechanismus gemäß dem
DT-Gbm 17 07 241 befindet sich auf der Rückseite des
Kastens. Djs gleiche gilt für den Streuer der US-PS
36 92 404.
Fortentwicklungen und Verbesserungen der Erfindung ergeben sich aus den Unieransprüchen.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert
Pig. 1 ist eine teilweise aufgeschnittene Rückansicht
des erfindungsgemäßen Hühnermiststreuers;
Fig. 2 zeig! eine Seilenansicht entsprechend dem
Pfeil II in F 1 g. 1;
Fig. 3 ist eine perspektivische Draufsicht entsprechend
dem Pfeil III in Fi g. 1;
Fig. 4 ist wiederum eine Seitenansicht entsprechend dem Pfeil IV in F ig. 1.
In F i g. 1 isi der mit dem erfindungsgemäßen
Hühnennisistrcuer versehene Anhänger in Rückansicht
dargestellt, wobei der Rahmen oder das Fahrgestell generell mit 1 und der kippbare Kasten mit 2 bezeichnet
ist. Die Schnecke 3. der Verteilerteller 4 und die Kratzketten 5 sind an dem Gehäuse 6 gelagert, das hier
zur Verdeutlichung einiger Einzelheiten aufgebrochen ist.
Die Schnecke 3 fördert den in dem Kasten 2 nach hinten rutschenden Hühnermist nach rechts in F i g. 1
und übergibt ihn dort an den Verieilerteller 4.
Unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 3 sollen zunächst die Einzelheiten des Verteilertellers 4 und
seines Antriebsmechanismus erläutert werden. Die Hauptantriebswelle 7. die in F i g. 2 durch das Rad 8 des
Anhängers verdeckt ist, verläuft parallel zur Längsmittelachse des Anhängers und steht beispielsweise mit der
Zapfwelle des den Anhänger ziehenden Schleppers in Verbindung. Sie endet auf der rückwärtigen Seite in
einem Winkelgetriebe 9, das zum Antreiben des Kettentriebs der Schnecke dient und später erläutert
werden soll. Vor dem Winkelgetriebe 9 befindet sich auf der Hauptantriebswelle 7 ein Kettenzahnrad 10, das
über eine Kette 11 ein Kettenzahnrad 12 antreibt, das auf einer Gelenkwelle 13 sitzt. Der erste Wellenabschnitt
14 der Gelenkwelle 13 ist fahrgcstellfest
gelagert. Er geht über ein Gelenk 15 in einen weiteren Wellenabschnitt 16 und dieser über ein Gelenk 17 in
einen Wellenabschnitt !8 über, der über Lager 19 und 20 am Gehäuse 6 und damit kastenfest gelagert ist. Die
Gelenkwelle 13 gestattet nicht nur die Richtungsumlenkung zwischen den Wellenabschnitten 14 und 18,
sondern zugleich eine Anpassung an die Schwenkbewegung des Kastens 2 in bezug auf das Fahrgestell 1 um die
Achse 21. Der Wellcnabschniu 18 cndci in einem
unterhalb des Yerteilertelkrs angeordneten Umlenkge- (<o
triebe 22. an Jen· sie!', zugleich die nicli! näher
dargestellte Lagerung für die KreispLmc 21 tie-.
Verteilertellers befindet. Die Aci^e de; Kr 'isphutc 21
steht etwa senkrecht, ist jedoch oben leicht ,mui iiinei
geneigt. Sie ändert sich im übrigen mn uen, ki;>[>-i; Ue.. «_-,
Kastens, wie bereits erläutert wurde.
Wie F i g. 3 zeigt, ist die Kreisplatte 23 durch einen
Schutzbügel 24 umgeben, der am Gehäuse 6 befestigt ist.
Der Schutzbügel 24 ist als bogenförmiges Rohr ausgebildet und geht über einige nicht näher dargestellte
Übergangsstücke 25, 26 in das Gehäuse 6 über. Auf der dem Kasten 2 bzw. dem Gehäuse 6 zugewandten
Seite der Kreisplatte 23 sind Leitbleche 27, 28 angebracht, die verhindern, daß der Hühnermist zu
dieser Seite austritt oder fortgeschleudert w ird.
Die in F i g. 3 gezeigte Kreisplatte 23 trägt insgesamt
acht etwa radiale Verteilerfinger, die zum Teil eine unterschiedliche Form und damit unterschiedliche
Wurfeigenschaften aufweisen. Die Verteilerfinger 29, 30 sind diametral gegenüberliegend angeordnet und
werden durch flache, längliche Platten gebildet, die nur den äußeren Radiusbereich der Kreisplattc einnehmen
und in deren Unifan? enden.
Ein weiteres Paar von diametral gegenüberliegend angeordneten Verteilerfingern 31, 52 wird ebenfalls
durch längliche, flache Platten gebildet, jedoch treten
diese Veneilerftnger weiier ir da.s Innere der Kreisscheibe
23 ein und ragen auch uoer deren l'mlang nach
außen hinaus. Mit Hilfe von Zwischenstücken 3 3. 34 sir. J
sie derart an der Kreisscheibe befestigt, daß sie nach
außen schräg aufwärts ragen. Sie schleudern daher den Hühnermist weiter fort als die Vericilerfinger 29, 30.
Im übrigen sind vier kreuzweise angeordnete
Verteilerfinger 35, 36, 37, 38 vorgesehen, deren Basis aus länglichen, vom Inneren der Kreisplatte 23
ausgehenden und geringfügig über diese hinausragenden Platten 39, 40, 41, 42 besteht, an denen jeweils z\\ ei
aufwärts ragende, teilweise gebogene, runde Stäbe 4 3, 44 befestigt sind, die nur für den Verteilerfinger 35 naher
erläutert werden sollen. Die Stäbe 43, 44 gehen schräg nach oben und auswärts von der Platte 39 aus und
können zudem leicht nach oben gebogen sein. Die Neigung und die Biegung der Stäbe der Verteilertinger
35,36, 37,38 kann untereii.ander unterschiedlich sein, so
daß sie verschiedene Höhen über der Kreisscheibe 23 bestreichen. Gem. F i g. 3 sind im übrigen die Platten 39,
41 durch ein Sattelblech 45 überbrückt.
Auf den Verteilerteller 4 tritt der Hühnermist aus dem Rohrstutzen 46 auf, der das Ende der Schnecke 3
aufnimmt und in Fig. 3 links dargestellt ist. Der Rohrstutzen ist andern Gehäuse6befestigt. Er weist auf
der oberen Seite einen vom äußeren Ende her eintretenden achsparallelen Schlitz 47 auf. In dem
Schlitz 47 hängt ein Gewindebolzen 48, der mit Hilfe von Muttern 49, 50 höhenverstellbar ist (F i g. 2) und der
am unteren Ende eine Öse aufweist, in der die Welle der Schnecke in nicht dargestellter Weise schwimmend
gelagert ist. Diese Art der Aufhängung gestauet einerseits eine Selbstausrichtung der Schnecke, und zum
anderen bietet sie dem austretenden Hühnermist nur geringen Widerstand. Die wesentlichen Lagerkräfte der
Schnecke werden durch ein nicht dargestelltes, an der
gegenüberliegenden Seile liegendes Lager aufgenommen.
Nunmehr soll der Antrieb der Schnecke 3 erläutert werden, wobei insbesondere auf F i g. 1 und 4 Bezug
genommen wird. Die Ausgangswelle 51 des Winkelgei.iebes
9 ι ragt ein Keltenzahurad 52, auf dem sich eitu
endlose Ket'e 53 befindet. Die Ausgangswelle 51 ist se
lang bemessen, daß das Kellenzahnrad 52 /u der — in
ßeispielsi'alle linken — Seite des Anhängers versetz1
.111! o'er -\ul.ienseile des Rahmens angeordnet und dann
von ai; ien leicht zugänglich ist. Die Kette 53 treibt en
ebenfalls fahrgestellfesi gelagertes Kettenzahnrad 5>
an. Sie wird mit Hilfe eines Kettenspanners gespannt der einen fahrgestellfest schwenkbar gelagerten Hebe
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55, eine Feder 56 und ein freilaufendes Kettenzahnrad
57 umfaßt. Das Kettenzahnrad 57 drückt gegen den Rücktrum der Kette 53 und spannt diese.
Das Kettenzahnrad 54 sitzt am inneren Ende einer fahrgestellfest gelagerten, seitlich nach außen verlaufenden
Vorgelegewelle 58, auf der sich — nach außen versetzt — ein weiteres Kettenzahnrad 59 befindet.
Das Kettenzahnrad 59 treibt über eine Kette 60 das Kettenzahnrad 61, das sich auf der Schneckenwelle 62
befindet, so daß die Schnecke 3 durch den bisher geschilderten Kettentrieb angetrieben wird. Die Kette
60 überbrückt das fahrgestellfeste Kettenzahnrad 59 und das kastenfeste Kettenzahnrad 62, so daß sich bei
einem Kippen des Kastens 2 Längenänderungen ergeben. Um diese möglichst gering zu halten, befindet
sich die Achse der Vorgelegewelle 58 möglichst nah bei der Achse 21, um die der Kasten gekippt wird.
Andererseits ist ein Kettenspanner vorgesehen, der einen kasienfest und schwenkbar gelagerten Hebel 63,
ein durch diesen getragenes Kettenzahnrad 65 und eine das Kettenzahnrad 65 gegen die Kette 60 vorspannende,
zwischen dem Hebel 63 und einem geeigneten Punkt 66 des Fahrgestells angeordnete Feder 64 umfaßt.
Obwohl über die Durchmesser bzw. Zähnezahlen der die Schneckenwelle 62 antreibenden Kettenzahnräder
keine näheren Ausführungen gemacht wurden, liegt es auf der Hand, daß diese entsprechend dem gewünschtem
Übersetzungsverhältnis gewählt werden.
Die Schneckenwelle 62 trägt ein weiteres Kettenzahnrad 67, das über eine aufwärts verlaufende, endlose
Kette 68 ein Kettenzahnrad 69 antreibt, das sich auf einer im oberen Bereich des Gehäuses seitlich aus
diesem austretenden Vorgeiegewelle 70 befindet. Die Vorgelegewelle 70 durchdringt das Gehäuse 6 in einer
nicht näher dargestellten Lagerung. Sie trägt auf der Innenseite des Gehäuses 6 ein weiteres Kettenzahnrad
71. das über eine kurze, endlose Kette 72 ein weiteres
Kettenzahnrad 73 antreibt, das auf der oberen Kettenwelle 74 sitzt. Das Kettenzahnrad 73 ist in F i g. !
und das Kettenzahnrad 71 ist in F i g. 4 jeweils verdeckt.
Auf der oberen Kettenwelle 74 und der untern
Kettenwelie 75 befinden sich Rollen 76, 77. über die die Kratzketten 5 umlaufen.
Der zuvor erläuterte Kettentrieb befindet sich im wesentlichen frei zugänglich auf der linken Seite des
Anhängers, wie F i g. 1 zeigt.
Im hier erläuterten Beispi°!ifalle drehen sich
sämtliche in den Kettentrieb eingegliederten Kettenzahnräder im Uhrzeigersinn in F i g. 4, so daß sich auch
die Schneckenwelle 62 in F i g. 4 im Uhrzeigersinne dreht und die Kratzketten 5 auf der dem Hühnermist
zugewandten Trum aufwärts bewegt werden.
Auf diese Weise wird einmal erreicht daß die Kratzketten 5 den nach hinten rutschenden Hühnermist
nach oben anheben und auflockern, so daß eine Verstopfung der Schnecke vermieden wird. Zum
anderen nimmt auch die Schnecke den Hühnermist in einer von unten nach oben gerichteten Bewegung auf, so
daß es nicht /u einer übermäßigen Verfestigung des ohnehin schon sehr kompakten Hühnermistes kommt.
Aus der Zeichnung geht andeutungsweise hervor, daß
die gesamte Anordnung aus Gehäuse 6. Schnecke 3. Verteilertellcr 4 und Kratzketten 5 mit den zugehörigen
Mechanismen als eine Einheit ausgebildet ist. die an der offenen Rückseite des Kastens 2 lösbar befestigt werden
kann, so daß der Hühnermiststreuer auch mit einem bereits in einem Betrieb vorhandenen Kippanhänger
verbunden werden kann. Zum Zwecke eines einfachen Verbindens vom Gehäuse 6 und Kasten 2 kann das
Gehäuse an seinem an den Kasten angrenzenden Rand durch eine U-Schiene 78 umgeben sein. In F i g. 3 ist
gezeigt, daß die U-Schiene 78 beispielsweise mit Hilfe des Scharnierbolzens 79 mit dem Kasten 2 verbunden
werden kann, nachdem der Scharnierbolzen 79 zuvor gelöst und die rückwärtige, nicht dargestellte Klappe
des Kastens 2 mit dem Scharnier entfernt worden ist.
Wie in F i g. 2 angedeutet ist, kann die U-Schiene 78 im oberen Bereich mit Hilfe eines Bolzens 80 mit einer
Verschlußöse 81 des Kastens 2 verschraubt werden. In Fig. 1 ist im oberen mittleren Bereich eine an dem
Gehäuse 6 befestigte Montieröse 82 angedeutet, die mit dem Kasten 2 verbunden werden kann, sofern nach dem
Öffnen der rückwärtigen Klappe eine obere Planke 83 stehenbleibt.
Der Querschnitt des Gehäuses 6. der oben bereits erläutert wurde, ergibt sich im einzelnen aus F i g. 2 und
4. Das Gehäuse 6 liegt in der unteren Hälfte, ei. h. im
Bereich unterhalb des Bodens 84 des Kastens 2 bogenförmig an der Schnecke an. Die Rückseite des
Gehäuses 6 ist gerade nach oben geführt und geht sodann in eine schräg nach vorne und oben verlaufende
Fläche über, so daß die Schnecke 3 auf der oberen Seite
frei liegt und der von der Schnecke geförderte Hühnermist hier nicht übermäßig komprimiert werden
kann.
Das Gehäuse 6 kann vor allem durch eine aus Blechen geschweißte Konstruktion gebildet werden. Auch für
den Verteilerteller 4 ist als Material Blech geeignet, wobei die Verteilerfinger auf die Kreisplatte 23
geschweißt sein können.
Der erfindungsgemäße Hühnermiststreuer hat nur verhältnismäßig wenige bewegliche Teile. Von diesen
kommen im wesentlichen nur die Schnecke 3 und der Verteilerteller 4 ständig mit dem Korrosion verursachenden
Hühnermist in Berührung, und diese Teile können ohne Schwierigkeiten stabil ausgebildet sein.
Der Hubmechanismus zum Kippen des Kastens 2. der
in der Zeichnung nicht dargestellt ist. kann einen üblichen Hydraulik-Zylinder umfassen, der vom Schlepper aus steuerbar ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (14)
1. Fahrbarer Streuer für organischen Dünger mit einem nach hinten kippbaren Behälter zur Aufnahme
des auf einer Fläche zu verteilenden Materials, mit einer quer zur Fahrtrichtung im unteren Bereich
der Rückwand des Behälters angeordneten Schnekke, die durch ein zum Inneren des Behälters und am
Abgabeende der Schnecke offenes Gehäuse umgeben ist, und mit einem unterhalb des Abgabeendes
der Schnecke angeordneten Teller mit Verteilelementen, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verteilerteller (4) seitlich des Behälters an dem Gehäuse (6) gelagert und dadurch mit dem Kasten
(2) des Anhängers kippbar ist und daß auf der dem Anhänger zugewandten Seite des Verieilertellers (4)
Leitflächen (27,28) vorgesehen sind.
2. Streuer nach Anspruch I. dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (6). die Schnecke (3) und der Verteilerteller (4) als eine lösbar zu befesiigende
Einheit ausgebildet sind.
3. Streuer nach Anspruch 1 oder 2. gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Auflockern des
gegen die Rückwand treffenden Düngers.
4. Streuer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schnecke (3) am Abgabeende schwimmend gelagert ist.
5. Streuer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse
der Schnecke (3) in der Ebene des Bodens (84) ties kippbaren Kastens (2) des Anhängers liegt.
6. Streuer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schnecke (3) an der dem Dünger zugewandten Steile aufwärts bewegbar ist.
7. Streuer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das die
Schnecke (3) umgebende Gehäuse (6) die Schnecke — im Querschnitt betrachtet — auf der unteren
Hälfte unmittelbar bogenförmig umgibt und sodann ■ uf der rückwärtigen Seite senkrecht nach oben
verläuft und anschließend in eine schräg nach vorn geneigte Fläche übergeht.
8. Streuer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) am Abgabeende der
Schnecke (3) einen offenen, die Schnecke umgebenden Rohrstutzen (46) trägt, der die schwimmende
Lagerung der Schnecke aufnimmt.
9. Streuer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Verteilelemente
im wesentlichen radiale Verteilerfinger (29, 30,31,32, 35, 36,37,38) vorgesehen sind.
10. Streuer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß einige Verteilerfinger (29, 30) als radiale, senkrechte, am Rande des Verteilertellcrs (4)
endenden Platten ausgebildet sind.
11. Streuer nach Anspruch 9. dadurch gekennzeichnet,
daß einige Verteilerfinger (31, 32) als radiale, nach außen ansteigende, über den Verteilerteller
(4) hinausragende Platten ausgebildet sind.
12. Streuer nach Anspruch 9. dadurch gekennzeichnet,
daß einige Verteilerfinger (35, 43, 44) stabförmig ausgebildet sind.
13. Streuer nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
daß einige Verteilerfinger (35, 43, 44) aus Platten und Stäben kombiniert sind.
14. Streuer nach einem der Ansprüche 9 bis 13.
dadurch gekennzeichnet, daß der Verteilerteller (4 durch einen in seiner Ebene liegenden bogenförmi
gern Schutzbügel (24) umgeben ist
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19752500787 DE2500787B2 (de) | 1975-01-10 | 1975-01-10 | Fahrbarer streuer fuer organischen duenger |
| DE19762610447 DE2610447A1 (de) | 1975-01-10 | 1976-03-12 | Streuer fuer organischen duenger |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE2500787A1 DE2500787A1 (de) | 1976-07-15 |
| DE2500787B2 true DE2500787B2 (de) | 1976-10-14 |
| DE2500787C3 DE2500787C3 (de) | 1977-05-26 |
Family
ID=34744558
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19752500787 Granted DE2500787B2 (de) | 1975-01-10 | 1975-01-10 | Fahrbarer streuer fuer organischen duenger |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE2500787B2 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2647721A1 (de) * | 1976-10-21 | 1978-04-27 | Ernst Weichel | Streugeraet fuer einen streuwagen mit kratzboden-ladeflaeche |
| DE2720590A1 (de) * | 1977-05-07 | 1978-11-09 | Kleine Franz Maschf | Vorrichtung zum breitstreuen von streugut |
| DE19756692A1 (de) * | 1997-12-19 | 1999-07-01 | Annaburger Nutzfahrzeug Gmbh | Streumaschine |
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-
1975
- 1975-01-10 DE DE19752500787 patent/DE2500787B2/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE2500787A1 (de) | 1976-07-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |