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Gekühlte Backwarentheke Die Erfindung betrifft eine gekühlte Backwarentheke
mit einem unterhalb eines Warenkühlraums in einem Verdampferraum angeordneten Verdampfer,
mit einer in der Nähe des Verdampfers angeordneten Fördervorrichtung für die Kühlluft
und mit einem den Verdampferraum mit einem oberen Bereich des Warenkühlraums verbindenden
Kühlluftkanal.
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Eine bekannte Backwarentheke dieser Art (deutsche Gebrauchsmusterschrift
7 116 610) arbeitet ausschließlich mit einem sogenannten Lufts chleierkuhlkreislauf
, d.h., mit einer Berieselung des Warenkühlraums mit Kaltluft von dem oberen Bereich
des Warenkühlraums aus. Die Fördermenge der Kaltluft
ist nicht einstellbar.
Der Energieverbrauch für die Kühlung der Kühlluft ist verhältnismäßig hoch, weil
auch in verkaufsfreien Zeiten und solange der gesamte Warenkühlraum gekühlt werden
muß, die sich noch zu kühlende Ware in dem Warenkühlraum befindet.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Kühlenergie in den Zeiten
zu sparen, in denen eine Kühlung des gesamten Warenkühlraums nicht erforderlich
ist.
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Diese Aufgabe ist nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Kühlluftkanal
durch ein Absperrelement wahlweise verschließbar ist, und daß in einem Boden des
Warenkühlraums eine Austrittsöffnung für Kaltluft und eine davon im Abstand angeordnete
Ansaugöffnung für zu kühlende Zuluft vorgesehen sind, die beide eine unmittelbare
Verbindung zwischen dem Verdampferraum und dem Warenkühiraum bilden. Dadurch ist
es möglich, bei Bedarf einen oberen Teil des Warenkühlraums durch mehr oder minder
vollständige Absperrung des Kühlluftkanals von der laufenden vollen Kühlung zumindest
teilweise auszunehmen, während in einem unteren Bereich des Warenkühlraums durch
die Austrittsöffnung und die Ansaugöffnung ein Umluftkühlkreislauf mit nur verhältnismäßig
geringem Energiebedarf aufrechterhalten werden kann. Im Wirkungsbereich dieses Umluftkühlkreislaufs
können z.B. über Nacht, wenn eine Bedienung an der Backwarentheke nicht stattfindet,
verderbliche, zu kühlende Viren konzentriert werden, die bis dahin in höher gelegenen
Ebenen des Warenkühlraums ausgestellt waren Bei Wiederbeginn des Verkaufs werden
diese Waren wieder in ihre normale Verkaufs anordnung innerhalb des Warenkühlraums
gebracht Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist das Absperrelement eine
an einem Gehäuse der Backwarentheke geführte Leiste auf. Dadurch läßt sich mit einfachen
Mitteln eine vollständige oder nur teilweise Absperrung des Eühlluftkanals erreichen.
An dieser Leiste kann erfindungsgeinäß eine Begrenzungswand des Kühlluftkanals angelenkt
sein. Bei
dieser Begrenzungswand kann es sich insbesondere um eine
Glasscheibe handeln, die den freien Durchblick auf dahinter ausgestellte Ware gestattet,
Nach einer weiteren Ausführungsform der. Erfindung ist an dem Boden des Warenkühlraums
auf der dem Kühlluftkanal gegenüberliegenden Seite eine Klappe schwenkbar angelenkt,
die in einer von der Backwarentheke weggeschwenkten Stellung einen Fangtrichter
für zu kühlende Luft bildet. Diese Klappe ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn
zur Brleichterung der Bedienung die bedienungsseitige Rückwand der Backwarentheke
offen ist, Dann nämlich sammelt diese Klappe in der den Fangtrichter bildenden Stellung
Kaltluft ein, die durch die Rückwand der Backwarentheke ausfällt und ohne diese
Klappe verloren wäre. Die Klappe nämlich leitet diese Kaltluft wieder.
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zurück in das Innere des Warenkühlraums und damit zurück in den Kühlkreislauf,
Erfindungsgemäß bildet die Klappe in einer ho.chgeschwenkten Stellung einen Verschluß
für den unteren Teil der im übrigen offenen Bedienungsseite der Backwarenthekeo
Diese Stellung schafft einen zumindest teilweisen unteren Vers-chluß dieser Bedienungsseite
dann, wenn der Eühlluftkanal ganz. oder teilweise geschlossen ist und lediglich
der zuvor erwähnte Umluftkühlkreislauf im unteren Bereich des hVarenkuhlraums besteht.
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Nach einer Ausfuhrungsform der Erfindung weist das Ab-.
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sperrelement ein entlang dem Boden des Warenkühlraums verschiebbares
Reservekühlfach auf, dessen Innenraum in allen Stellungen mit der Austrittsöffnung
und der Ansaugöffnung verbunden ist. Dieses Reservekühlfach begrenzt eindeutig denjenigen
Raum, in dem der vorerwähnte Umlüftkühlkreislauf wirkt. Das Reservekühlfach kann
erfindungsgemäß unten offen sein, Das spart Aufwand und Gewicht, Ferner kann eine
von dem Kühlluftkanal entfernt liegende Seitenwand des Reservekühlfachs als unten
schwenkbar an dem Reservekühlfadh angelenkte Klappe ausgebildet sein. Die Klappe
dient als Verschluß für
das Reservekühlfach, wenn sich dieses in
einer den'Kühlluftkanal ganz oder teilweise absperrenden Stellung befindet.
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Die Klappe läßt sich auch in die Waagerechte ausschwenken und erleichtert
in dieser Stellung die Beschickung und die Entnahme aus dem Reservekühlfach. Erfindungsgemäß
kann die Klappe in einer teilweise von dem Reservekühlfach weggeschwenkten Stellung
einen Fangtrichter für zu kühlende Luft bilden. Dies ist dann vorteilhaft, wenn
der Kühlluftkanal ganz oder teilweise geöffnet ist und damit Kühlluft durch die
offene Bedienungsseite der Backwarentheke austritt. Diese austretende Kühlluft wird
durch die Klappe in ihrer Zwischenstellung zum größten Teil rückgewonnen und wieder
in den Kühlkreislauf eingespeist.
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Nach einer Ausführungsform der Erfindung ist die- obere Wand des
Reservekühlfachs als abnehmbarer Deckel ausgebildet.
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Dies erleichtert die Handhabung und Reinigung des Reservekühlfachs.
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Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung trägt das Reservekühlfach
einen Teil einer Begrenzungswand des Kühlluftkanals. Diese Begrenzungswand kann
aus Glas bestehen und damit die ungehinderte Betrachtung der dahinter ausgestellten
Waren zulassen. Dieser Teil der Begrenzungswand kann erfindungsgemäß an dem Reservekühlfach
schwenkbar angelenkt sein, wodurch die Handhabung des Reservekühlfachs wiederum
erleichtert wird.
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Nach einer Ausführungsform der Erfindung weist die Fördervorrichtung
für die Kühlluft ein sich über die gesamte Breite des Verdampfers erstreckendes
Querstromgebläse auf Gegenüber den bekannten Einzelventilatoren steigt dadurch der
Ausnutzungsgrad der Verdampferleistung, weil der Verdampfer über seine gesamte Breite
mit einer im wesentlichen gleich starken Kühlluftströmung durchströmt wird. Das
Querstromgebläse gewährleistet ferner einen höheren und überdie gesamte Querschnittsfläche
des Kühlluftkanals gleichmäßigeren Kühlluftdruck, Dadurch wird auch eine gleichmäßigere
Beschickung
des oberen Bereichs des Y4farenkühlraums mit Kaltluft
und eine entsprechend gleichmäßigere Berieselung der ausgestellten Waren mit Kaltluft
erreicht.
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Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist in dem oberen
Bereich des Warenkühlraums eine Leitwand für die Kaltluft angebracht, wobei die
Leitwand zur Vermeidung von Kondensatbildung an der Leitmand beheizbar ist. Solches
Kondensat nvarde die ausgestellten zieren zunehmend beeinträchtigen und in ihrem
Wert mindern. Durch die Beheizung wird die Kondensatbildung unterdrückt. Dazu kann
erfindungsgemäß eine untere Kante der Leitwand beheizbar sein. Diese Kante wäre
anderenfalls die Tropfkante für das Kondensat. Die Leitwand kann erfindungsgemäß
auch als Wärmeisolator ausgebildet sein und in einer unteren Kante ein oder mehrere
elektrische Widerstandsheizleiter aufweisen. Durch die Isoliereigenschaften wird
die Kondensatbildung auf der gesamten Oberfläche der Leitwand unterdrückt, so daß
man mit verhältnismäßig geringer Heizenergie an der unteren Leitwandkante auskommt,
um jegliches Abtropfen von Kondensat auf die ausgestellte Ware zu verhindern.
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In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der. Erfindung
dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
der Erfindung, Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht der Backwarentheke
gemäß Fig. 1, Fig. 3 eine teilweise geschnittene Seitenansicht einer anderen Ausführungsform
der Backwarentheke mit einem Reservekühlfach, Pig. 4 eine vergrößerte perspektivische
Darstellung des Reservekühlfachs aus Fig. 3, Fig. 5 die Ansicht gemäß Pig. 3 mit
anderer Stellung des Reservekühlfachs, Fig. S einen Querschnitt durch das Reservekühlfach
in vergrößerter Darstellung und Fig, 7 die Einzelheit VII in Pig, 5 in vergrößerter
Darstellung.
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In Fig, 1 weist eine Backwarentheke 10 ein Gehäuse 13 auf mit einem
Sockel 14 und darin an einer Bedienungsseite der Backwarentheke verankerten Thekenstützen
15 und 16. Diese Thekenstützen tragen oben eine Ausgabeplatte 18, die an einer Kundenseite
der Backwarentheke zur besseren Übersicht über die ausgestellten Waren aus Isolierglas
besteht. Ferner sind an den Thekenstützen 15 und 16 im Abstand voneinander Ausleger
19 und 21 befestigte Die Ausleger 19 tragen eine Gitterfläche 23, auf der z.B. Torten
abgesetzt werden, so daß zwischen den einzelnen Torten Platz für das Hindurchfallen
von Kaltluft auf einen darunter auf den Auslegern 21 angeordneten Glasboden 25 verbleibt.
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Zwischen der kundenseitigen Kante der Ausgabeplatte 18 und einer
Taschenablage 27 des Sockels 14 ist eine Isolierglasscheibe 29 angeordnet, die in
einem Lager 30 an der Taschenablage 27 schwenkbar angelenkt ist, In einem Verdampferraum
35 des Sockels 14 sind ein Verdampfer 37 und ein Querstromgebläse 39 so angeordnet,
daß sie sich über die gesamte Breite der Backwarentheke 10 erstrecken.
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Das Querstromgebläse 39 dient als Fördervorrichtung für die als Kühlmedium
verwendete Kühlluft.
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Das Gehäuse 13 begrenzt einen Warenkühlraum-40 mit einem Boden 41,
der an der Bedienungsseite mit einer schlitzförmigen Ansaugöffnung 43 für zu kühlende
Luft und an der Kundenseite mit einer schlitzförmigen Austrittsöffnung 45 für Kaltluft
versehen ist. Die Ansaugöffnung 43 ist mit einem~perforierten Schutzblech 47 ausgerüstet.
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Auf in Fig. 2 erkennbaren Führungsschienen 50 des Gehäuses 15 ist
eine sich über die gesamte Breite der Backwarentheke 10 erstreckende Leiste 51 verschiebbar
geführt, die an der Kundenseite ein Dichtprofil 53 trägt, An der Leiste 51 ist eine
Trennscheibe 55 angelenkt, die oben an die aus leger 19 angelegt ist. Zwischen der
Trennscheibe 55 und der Isolierglasscheibe 29 besteht ein EühlluStkanal 57, dessen
unteres Ende wahlweise durch Kontakt des Dichtprofils 53 mit der gegenüberliegenden
Pläche des Soc4kls 14 verschließbar ist, Die Leiste 51 und die Trennscheibe 55 befinden
sich dann in der in Pig, 2 gestrichelt eingetragenen Verschlußstellung.
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In dieser Verschlußstellung kann keine Kaltluft mehr durch den Kühlluftkanal
57 strömen. Diese Strömung vollzieht sich anderenfalls im Sinne der in Pig. 2 eingetragenen
Pfeile bis in einen oberen Bereich 60 des Warenkühlraums 40. Dieserobere Bereich
60 wirkt als Diffusor für die Kaltluft und setzt deren Strömungsgeschwindigkeit
beträchtlich herab, so daß die Kaltluft im Sinne der weiter angedeuteten Pfeile
in Pig. 2 als Kaltluftschleier über die Waren auf der Gitterfläche 23, dem Glasboden
25 und dem Boden 41 des Warenkühlraums
40 hinabrieselt. Dabei handelt
es sich um den sogenannten Luftschleierkühlkreislauf, der während des normalen Bedienungsbetriebs
in Punktion ist, Die Umlenkung der Kaltluft in dem oberen Bereich 60 wird unterstützt
durch eine sich von der Ausgabeplatte 18 nach unten erstreckende Leitwand 65, deren
Einzelheiten im Zusammenhang mit Fig.- 7 genauer beschrieben werden.
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Zwei Beleuchtungskörper 67 und 68.sorgen für ausreichende Ausleuchtung
des Warenkühlraums 40.
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Der Boden 41 trägt kundenseitig Winkelprofile 70 und vor der Ansaugöffnung
43 eine Stütze 73 zur Aufnahme von Ausstellblechen 75. Die Stütze 73 verhindert,
daß die Ausstellbleche 75 die Ansaugöffnung 43 verschließen.
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Wie die Pig, 1 und 2 zeigen, ist an dem Boden 41 bedienungsseitig
ein Scharnier 77 befestigt, an dem eine Klappe 79 angelenkt ist. Die Klappe 79 bildet
in-der in Pig. 2 voll ausgezogen dargestellten, von der Backwarentheke 10 weggeschwenkten
Stellung einen Fangtrichter 80 für zu kühlende Luft. In der in Fig. 2 gestrichelt
eingezeichneten hochgeschwenkten Stellung bildet die Klappe 79 einen Verschluß für
den unteren Teil der im übrigen offenen Bedienungsseite der Backwarentheke 10.
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Den seitlichen Abschluß der Backwarentheke 10 bildet zwischen der.Thekenstütze
15 und der Isolierglasscheibe 29 eine Seitenscheibe 83. Eine ähnliche Seitenscheibe
kann zwischen der Thekenstütze 16 und der Isolierglasscheibe 29 an dem in Fig. 1
linken Ende der Backwarentheke dann vorgesehen sein, wenn diese Backwarentheke auch
von dieser Stirnseite Kunden zugänglich ist. Anderenfalls kann diese linke Stirnseite
in Fig. 1 auch mit einer undurchsichtigen Abschlußwand geschlossen werden, wenn
die Backwarentheke z.B. als Anbaumöbel Teil einer Gesamtausrüstung eines Betriebes
ist.
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In den verbleibenden Zeichnungsfiguren ist ein anderes Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt. Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszahlen wie in den
vorhergehenden Piguren versehen.
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In den Fig. 3 und 5 ist eine Backwarentheke 90 mit gegenüber den
Fig. 1 und 2 etwas geändertem Gehäuse 13 gezeigt.
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Entlang des Bodens 41 ist ein Reservekühlfach 93 verschiebbar, das
unten offen ist und dessen Innenraum 95 in allen Stellun--gen mit der Austrittsöffnung
45 und der Ansaugöffnung 43 verbunden ist. So besteht in allen Stellungen des Reservekühlfachs
93 in diesem Innenraum 95 ein Umluftkühlstrom, der in Fig. 3 durch Pfeile angedeutet
ist. Dieser Umluftkühlkreislauf entspricht demjenigen, der sich im Ausführungsbeispiel
nach den Fig. 1 und 2 dann zumindest unterhalb des Glasbodens 25 in dem Warenkühlraum
40 ausbildet, wenn der Kühlluftkanal 57 durch die Leiste 51 geschlossen ist.
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In Fig. 3 trägt das Reservekühlfach 93 kundenseitig unten ein durchgehendes
Dichtprofil 97, das gemäß Fig. 5 in Dichtberührung mit dem Sockel 14 gebracht werden
kann und dann den Kühlluftkanal 57 absperrt. Eine kundenseitige Seitenwand 98 des
Reservekühlfachs 93 bildet eine Begrenzungsfläche des Kühlluftkanals 57. Eine weitere
derartige Begrenzungsfläche stellt eine Trennscheibe 99 dar, die an einem abnehmbar
aufgesetzten Deckel 100 des Reservekühlfachs 93 schwenkbar angelenkt ist. Die Trennscheibe
99 gestattet die Betrachtung von Waren, die auf den Deckel 100 ausgestellt werden.
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Eine der Seitenwand98 gegenüberliegende Seitenwand des Reservekühlfachs
93 ist als unten an einem Scharnier 101 schwenkbar an dem Reservekühlfach 93 angelenkte
Klappe 103 ausgebildet, Die Klappe 103 dient in der in Pig. 3 dargestellten, teilweise
von dem Reservekühlfach 93 weggeschwenkten Zwischenstellung als Fangtrichter 105
für zu kühlende Luft, wenn wie in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die bedienungsseitige
Rückwand der Backwarentheke 90 zwischen den hekenstützen, z,B. 16, offen ausgebildet
ist,
Wie Fig. 4 zeigt, weist das Reservekühlfach 93 auch zwei Seitenwände
107 und 108 auf, in die gemäß Fig. 3 und 5 ein zusätzliches Winkelprofil 109 und
ein Tragstift 110 zur Aufnahme weiterer Ausstellbleche 75 eingelassen sind.
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In Fig. 4 sind am Beispiel der Seitenwand 107 Laufrollen 112 u-nd
113 erkennbar, mit denen das Reservekühlfach 93 auf zugehörigen Schienen bzw. unmittelbar-
auf dem Boden 41 läuft.
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Die Klappe 103 ist mit einem in Fig. 6 gezeigten Stift 115 an einem
Beschlag 118 angelenkt, der mit einem Langloch 116 versehen ist, das einen in der
Seitenwand 108 eingelassenen Stift 119 übergreift. Das in Fig. 4 rechte Ende des
Langloches 116 definiert eine in Fig. 4 gezeigte Entnahme- oder Beschickungsstellung
der Klappe 103, in welcher besonders leicht Ware aus dem Reservekühlfach 93 entnommen
bzw. darin eingebracht werden kann. Etwa in seiner Längsmitte weist das Langloch
116 eine nach oben gerichtete Verbreiterung 120 auf, in welcher der Stift 119 in
der in Fig. 3 voll ausgezogen und in Fig. 6 gestrichelten Zwischenstellung einrastet.
Wenn in dieser Zwischenstellung der Beschlag 118 angehoben wird, kann die Klappe
103 entweder in die in Fig. 4 gezeigte Entnahme- oder Beschickungestellung oder
in die in Fig. 5 gezeigte Verschlußstellung geschwenkt werden.
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In Fig. 5 ist das Reservekühlfach 93 mit seiner Dichtung 97 in Berührung
mit dem Sockel 14 geschoben und sperrt dadurch den Kühlluftkanal 57 ab. Im Innenraum
95 des Reservekühlfachs 93 befinden sich Ausstellbleche 75 mit nicht dargestellten
Backwaren in zwei Ebenen übereinander. In dieser Stellung existiert nur der mit
Strömungspfeilen eingetragene Umluftkühlkreislauf, wodurch sich eine ausgezeichnete
Kühlung der in dem Reservekühlfach 93 befindlichen Backwaren und eine erhebliche
Energieersparnis ergeben.
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Fig. 6 verdeutlickt die Funktion des Beschlages 118 mit verschiedenen
Stellungen der Klappe 103 und deutet mit dem Doppelpfeil 127 die beiden Bewegungsrichtungen
des Reservekühlfachs 93 innerhalb der Backwarentheke 90 an.
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Aus Fig, 7 ist erkennbar, daß die Ausgabeplatte 18 aus einer bedienungsseitigen
Kunststoffplatte 129 und zwei daran mit einem Doppel-U-Profil 130 gehaltenen Glasscheiben
131 und 132 besteht. An die Unterseite der KunststofSplatte 729 ist die Leitwand
65 angesetzt, die aus einem mit einem Isolierstoff 133 ausgefüllten Blechmantel
135 besteht. Zwei el:ektrische Zuleitungen 137 und 138 führen durch die Kunststoffplatte
129 und den Isolierstoff 133 zu zwei am unteren Ende der Leitwand 65 senkrecht zur
Zeichenebene verlegten Widerstandsheizleitern 140 und 141. Durch diese WiderstandsheIzleiter
wird eine untere Kante 143 der Leitwand 65 ste-ts-auf einem solchen Temperaturniveau
gehalten, daß sich eventuell an der Leitwand 65 bildendes Kondensat verdampft und-am
Abtropfen auf die ausgestellte Ware gehindert wird.