DE2509642C2 - - Google Patents

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/75Arm-rests
    • B60N2/753Arm-rests movable to an inoperative position

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Passenger Equipment (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Armlehne für die den Mittelgang eines Omnibusses begrenzenden Sitze mit einem abgewinkelten Schenkel, die von einer im wesentlichen horizontalen Gebrauchsstellung um eine am freien Ende des Schenkels angeordnete Schwenkachse in eine Nichtgebrauchsstellung verschwenkbar ist.
Aus dem DE-GM 73 35 922 ist eine Armlehne dieser Art bekannt. Sie weist eine sich quer zur Längsausdehnung des waagerechten Teils der Armlehne erstreckende Schwenkachse auf, um welche die Armlehne von der Gebrauchsstellung um etwa 90° nach vorne in eine Nichtgebrauchsstellung geschwenkt wird, in der sich die Armlehne in einer im wesentlichen senkrechten Lage befindet. Hierbei ragt die Armlehne mit zumindest einem Teil ihrer Dickenabmessung in den Raum zwischen den Sitzreihen hinein und verringert dadurch den ohnehin knapp bemessenen Abstand zwischen dem Sitz und einem Vordersitz. Dadurch wird einem Benutzer das Platznehmen auf dem Sitz erschwert.
Weiterhin ist es nachteilig, daß die Schwenkachse in Höhe oder unterhalb der Oberseite des Sitzkissens angeordnet sein muß, um ein Überstehen des Schenkels der Armlehne in der Nichtgebrauchsstellung nach oben über die Sitzfläche hinaus zu vermeiden. Eine freie Wahl bezüglich der Höhenposition der Schwenkachse ist somit nicht gegeben, anderenfalls ist ein seitliches Platznehmen durch einen Benutzer nicht möglich.
Ferner stellt die gesamte Länge der Armlehne in der Nichtgebrauchsstellung eine Angriffsfläche dar, gegen die eine im Mittelgang an den Sitzen vorbeigehende Person beispielsweise mit ihrem Gepäck leicht anstoßen kann.
Den gleichen Nachteil weist die aus der DE-OS 16 55 550 bekannte Armlehne für die den Mittelgang eines Omnibusses begrenzenden Sitze auf, die, ohne einen Schenkel aufzuweisen, oberhalb der Sitzfläche an der Rücklehne des Sitzes befestigt und um eine ebenfalls quer zur Längsausdehnung der Armlehne erstreckende Schwenkachse um 180° nach hinten bis in eine im wesentlichen vertikale Stellung verschwenkt werden kann.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Armlehne zu schaffen, die in ihrer Nichtgebrauchsstellung das Platznehmen und das Begehen des Mittelgangs möglichst wenig behindert.
Dies wird dadurch erreicht, daß die Schwenkachse sich im wesentlichen parallel zur Längsachse des waagerechten Teils der Armlehne erstreckt und die Armlehne von der Gebrauchsstellung um mindestens 180° in die Nichtgebrauchsstellung verschwenkbar ist.
Durch diese Maßnahmen kann die erfindungsgemäße Armlehne im Gegensatz zum Stand der Technik durch seitliches Verschwenken von der Gebrauchs- in die Nichtgebrauchsstellung bewegt werden. Ein Hineinragen der Armlehne in den Raum zwischen den Sitzreihen ist somit ausgeschlossen. Es bestehen außerdem keine Beschränkungen bezüglich der Wahl des Abstandes der Schwenkachse von der Sitzfläche. Weiterhin bietet, im Gegensatz zum Stand der Technik, die Armlehne in der Nichtgebrauchsstellung praktisch keine Angriffsfläche für eine den Mittelgang begehende Person bzw. deren Gepäckstücke.
Vorteilhafterweise kommt der waagerechte Teil der Armlehne in der Nichtgebrauchsstellung ebenfalls im wesentlichen waagerecht zu liegen.
Günstig ist eine Ausbildung, gemäß welcher der Schenkel der Armlehne in der Gebrauchsstellung nach unten abgewinkelt ist. Dabei kann der Schenkel mindestens eine dem Abstand der Schwenkachse von der Sitzfläche des Sitzes entsprechende Länge aufweisen. Dadurch ist sichergestellt, daß die Armlehne in der Nichtgebrauchsstellung in Höhe oder unterhalb der Ebene der Sitzfläche angeordnet ist und somit auch das Platznehmen von der Seite her möglich ist.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Armlehne entgegen der Wirkung einer Feder verschiebbar ausgebildet, wobei sich die Feder an mindestens je einem an der Armlehne und an dem Sitz bzw. Rahmen angeordneten Steg abstützt. Dabei kann die Armlehne entgegen der Wirkung der Feder entlang der Schwenkachse von der Gebrauchsstellung in eine Schwenkstellung verschiebbar und aus dieser Schwenkstellung heraus in die Nichtgebrauchsstellung verschwenkbar sein.
Vorzugsweise ist die Schwenkachse als ein mit dem Schenkel der Armlehne fest verbundener, in einer Zapfenlagerung des Rahmens gelagerter Zapfen ausgebildet, der einen wenigstens mit einem Ende quer aus ihm herausragenden Stift als Verriegelungsanschlag aufweist, dem in der Gebrauchs- und in der Nichtgebrauchsstellung der Armlehne je eine Nut als Verriegelungsgegenanschlag in der Zapfenlagerung des Rahmens zum Einrasten infolge der Wirkung der Feder zugeordnet ist.
Vorzugsweise ist der an der Armlehne angeordnete Stift für die Feder, von der Vorderseite des Sitzes bzw. von dem entsprechenden vorderen Ende der Armlehne gesehen, hinter dem an dem Sitz bzw. Rahmen angeordneten Steg für die Feder angebracht. Dabei kann der Stift als an der Armlehne angeordneter Stützkörper für die Feder dienen.
Ferner ist es möglich, daß ein in dem Zapfen eingelassener, denselben gegen Verdrehungen gegenüber dem Schenkel der Armlehne sichernder Nutenkeil als Anschlag zur Begrenzung des Schwenkbereichs der Armlehne von der Gebrauchs- in die Nichtgebrauchsstellung dient.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Sitzes für Omnibusse,
Fig. 2 die Ansicht zweier den Mittelgang begrenzenden Omnibussitze,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Armlehnenlagerung nach der Linie III-III im vergrößerten Maßstab.
Bei den Sitzen für Omnibusse können die Sitzpolster und die Rückenlehnenpolster in allen Größen und Formen hergestellt und an die verschiedenartigsten, die Polster aufnehmenden Traggestelle angepaßt werden. Hierbei sind in üblicher Weise die zu beiden Seiten eines vertieften Mittelganges 1 angeordneten Sitze 2 mit je einer Armlehne 3 versehen, die an der den Mittelgang begrenzenden Seite des Trag­ gestelles jedes Sitzes vorgesehen ist, so daß bei jedem Sitz die gesamte Sitzfläche 4 des Sitzpolsters dem Reisen­ den zur Verfügung steht. Anschließend an die Sitzpolster erstrecken sich am Traggestell die Rückenlehnenpolster nach oben. Vorwiegend ist die Rückenlehne 5 jedes Sitzes dem anatomischen Verlauf des Rückens angepaßt und am oberen Ende mit einer Kopfstütze 6 versehen, vgl. Fig. 1 und 2.
Die parallel zur Sitzfläche sich er­ streckende Armlehne 3 eines den Mittelgang begrenzenden Sitzes ist mit einem abgewinkelten Schenkel 7 versehen, der entsprechend dem Verlauf der Rückenlehne 5 mit dem waage­ rechten Teil 8 der Armlehne 3 einen stumpfen Winkel ein­ schließen kann. Am freien Ende ist der Schenkel 7 an dem seitlichen, dem Mittelgang 1 zugekehrten Rahmen 9 eines zugeordneten Sitzes 2 bzw. am Traggestell um eine in Längsrichtung des waagerechten Teiles 8 der Armlehne 3 parallel verlaufende Schwenkachse 10 um wenigstens 180 Grad von der oberen Gebrauchslage in eine untere Stellung ver­ schwenkbar bzw. kurbelartig verdrehbar gelagert. Damit der waagerechte Teil 8 der Armlehne 3 in der nach unten verdrehten Stellung unterhalb der Ebene der Sitzfläche 4 zu liegen kommt, hat der abgewinkelte Schenkel 7 eine Länge, die etwa dem halben, auf der Rückenlehne 5 ge­ messenen Abstand der Gebrauchslage der Armlehne 3 von der unterhalb der Sitzflächenebene und außen seitlich von der Sitzfläche liegenden Stellung der Armlehne 3 entspricht. In den beiden Endstellungen ist die Arm­ lehne 3 automatisch verriegelbar ausgebildet.
Hierzu ist am freien Ende des abgewinkelten Schenkels 7 als Schwenkachse 10 ein Zapfen 11 vorgesehen, der mit dem Schen­ kel 7 fest und mittels eines Nutenkeiles 12 umdrehbar verbunden ist. Der Nutenkeil 12 hat einen Schwenkbereich nach außen zum Mittelgang hin von etwa 180 Grad. Dieser Schwenk- bzw. Verdrehbereich wird durch je einen Anschlag in dem seitlichen Rahmen 9 begrenzt. Durch den Nutenkeil 12 wird mithin das Überdrehen bzw. Verschwenken der Armlehne 3 nach innen zur Sitzfläche 4 hin verhindert. Zur Verriegelung der beiden Endstellungen der Armlehne ist im Zapfen 11 ein wenigstens mit einem Ende quer aus diesem herausragender Stift 17 vorgesehen. In jeder Endstellung der Armlehne 3 rastet der Stift 17 in eine Nut in der hinteren Lagerung des Rahmens 9 ein. Die beiden Nuten sind mithin ebenfalls um etwa 180 Grad zueinander versetzt angeordnet. Die Aus­ bildung ist dabei so durchgeführt, daß die Armlehne 3 in Richtung zur vorderen Sitzkante aus dem seitlichen Rahmen 9 herausgezogen werden kann und zwar soweit, bis der Stift 17 aus der jeweiligen Nut in der hinteren Lagerung des seit­ lichen Rahmens herausgetreten ist und dadurch die Armlehne 3 wenigstens um etwa 180 Grad nach außen zum Mittelgang 1 verschwenkt werden kann.
Um eine automatische Verriegelung der Gebrauchslage und der weggeschwenkten unteren Stellung beim Loslassen der Armlehne in den Endstellungen zu erreichen, ist auf dem in der Rückenlehne 5 bzw. in dem seitlichen Rahmen 9 gela­ gerten Zapfenende 13 eine auf Druck beanspruchten Schrauben­ feder 14 geführt, die mit ihrem der Sitzfläche 4 zugekehrten Ende an der Rückenlehne bzw. an einem Steg 15 des seit­ lichen Rahmens 9 abgestützt wird. Das andere Ende der Schrau­ benfeder 14 ist über eine Scheibe 16 an dem das freie Zapfenende 13 durchsetzenden Stift 17 abgestützt. Die Arm­ lehne kann nunmehr lediglich entgegen der Wirkung der Schraubenfeder 14 aus der Rückenlehne 5 bzw. aus dem seit­ lichen Rahmen 9 herausgezogen werden und rastet in den beiden Endstellungen unter Einwirkung der Schraubenfeder automatisch wieder in die zugeordnete Nut der hinteren Lagerung des seitlichen Rahmens ein, so daß die Armlehne verriegelt ist und in unbeabsichtigter Weise nicht verdreht bzw. verschwenkt werden kann. Jede Endstellung der Armlehne 3 ist mithin auch hier durch den in die Nut bzw. Nuten der hinteren Lagerung des Rahmens 9 eingreifenden Stift 17 genau bestimmt. Das freie Stirnende des Zapfens 11 kann durch eine Wand 18 der Rückenlehne bzw. des seitlichen Rahmens abgedeckt sein, vgl. Fig. 3.
In Fig. 2, linke Seite, ist die unwirksame Stellung der nach außen und unten weggeschwenkten Stellung der Armlehne in einer schraffierten Umrißform angegeben und zugleich in strichpunktierten Linien gezeigt, wie die Armlehne in Pfeilrichtung aus ihrer unwirksamen Stellung in die Ge­ brauchslage hochgeschwenkt werden kann.
Die rechte Seite der Fig. 2 zeigt einen Sitz mit einer Armlehne in strichpunktierter und schraffierter Umrißform der bisherigen Ausführungsform, die hochgeklappt ist, damit die Reisenden ungehindert Platz nehmen können. Es ist hierbei ohne weiteres erkennbar, wie bei dieser Ausführungsform der Mittelgang in etwa Hüfthöhe eines Reisenden erheblich verschmälert wird.

Claims (10)

1. Armlehne für die den Mittelgang eines Omnibusses begrenzenden Sitze mit einem abgewinkelten Schenkel (7), die von einer im wesentlichen horizontalen Gebrauchsstellung um eine am freien Ende des Schenkels (7) angeordnete Schwenkachse (10) in eine Nichtgebrauchsstellung verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (10) sich im wesentlichen parallel zur Längsachse des waagerechten Teils (8) der Armlehne (3) erstreckt und die Armlehne (3) von der Gebrauchsstellung um mindestens 180° in die Nichtgebrauchsstellung verschwenkbar ist.
2. Armlehne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der waagerechte Teil (8) der Armlehne (3) in der Nichtgebrauchsstellung ebenfalls im wesentlichen waagerecht zu liegen kommt.
3. Armlehne nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (7) der Armlehne (3) in der Gebrauchsstellung nach unten abgewinkelt ist.
4. Armlehne nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (7) mindestens eine dem Abstand der Schwenkachse (10) von der Sitzfläche (4) des Sitzes (2) entsprechende Länge aufweist.
5. Armlehne nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Armlehne (3) entgegen der Wirkung einer Feder (14) verschiebbar ausgebildet ist, wobei sich die Feder (14) an mindestens je einem an der Armlehne (3) und an dem Sitz (2) bzw. Rahmen (9) angeordneten Steg (15) abstützt.
6. Armlehne nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Armlehne (3) entgegen der Wirkung der Feder (14) entlang der Schwenkachse (10) von der Gebrauchsstellung in eine Schwenkstellung verschiebbar und aus dieser Schwenkstellung heraus in die Nichtgebrauchsstellung verschwenkbar ist.
7. Armlehne nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (10) als ein mit dem Schenkel (7) der Armlehne (3) fest verbundener, in einer Zapfenlagerung des Rahmens (9) gelagerter Zapfen (11) ausgebildet ist, der einen wenigstens mit einem Ende quer aus ihm herausragenden Stift (17) als Verriegelungsanschlag aufweist, dem in der Gebrauchs- und in der Nichtgebrauchsstellung der Armlehne (3) je eine Nut als Verriegelungsgegenanschlag in der Zapfenlagerung des Rahmens (9) zum Einrasten infolge der Wirkung der Feder (14) zugeordnet ist.
8. Armlehne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der an der Armlehne (3) angeordnete Stift (17) für die Feder (14), von der Vorderseite des Sitzes (2) bzw. von dem entspechenden vorderen Ende der Armlehne (3) gesehen, hinter dem an dem Sitz (2) bzw. Rahmen (9) angeordneten Steg (15) für die Feder (14) angebracht ist.
9. Armlehne nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (17) als an der Armlehne (3) angeordneter Stützkörper für die Feder (14) dient.
10. Armlehne nach wenigstens einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein in dem Zapfen (11) eingelassener, denselben gegen Verdrehungen gegenüber dem Schenkel (7) der Armlehne (3) sichernder Nutenkeil (12) als Anschlag zur Begrenzung des Schwenkbereiches der Armlehne (3) von der Gebrauchs- in die Nichtgebrauchsstellung dient.
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