DE2513050A1 - Lenkstockschalter fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Lenkstockschalter fuer kraftfahrzeuge

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DE2513050A1
DE2513050A1 DE19752513050 DE2513050A DE2513050A1 DE 2513050 A1 DE2513050 A1 DE 2513050A1 DE 19752513050 DE19752513050 DE 19752513050 DE 2513050 A DE2513050 A DE 2513050A DE 2513050 A1 DE2513050 A1 DE 2513050A1
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DE
Germany
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bearing sleeve
steering column
steering
steering tube
switch
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Erich Mutschler
Hermann Ruff
Adam Weber
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SWF Auto Electric GmbH
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SWF Spezialfabrik fuer Autozubehoer Gustav Rau GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D1/00Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle
    • B62D1/02Steering controls, i.e. means for initiating a change of direction of the vehicle vehicle-mounted
    • B62D1/16Steering columns
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Controls (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description

  • Lenkstockschalter für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft einen Lenkstockschalter für Kraftfahrzeuge mit einem über einen Schalthebel verschwenkbaren Mitnehmer, der in einem Schaltergehäuse schwenkbar gelagert ist, das am Ende des die Lenksäule aufnehmenden Lenkrohres direkt bzw. über einen Schalterträger festgelegt ist, wobei am Schaltergehäuse bzw. am Schalterträger eine Lagerhülse angeformt ist, die in den Innenralun des Lenkrohres einführbar, als Aufnahme für das Lager zwischen Lenksäule und Lenkrohr ausgebildet und am Lenkrohr festlegbar ist.
  • Die bekannten Lenkstockschalter werden meist über Schraubverbindungen am Lenkrohr befestigt. Es sind jedoch auch schon als Rohrschellen ausgebildete Lagerhülsen am Schaltergehause bzw. am Schalterträger angeformt worden, die über Schraubverbindungen festgezogen werden und so die Lagerhülse am Lenkrohr festlegen.
  • Es sind auch schon Lenkstockschalter bekannt, bei denen die Lagerhülse selbst Rastelemente aufweist, welche in Durchbrüche des Lenkrohres einrasten. Diese Rastelemente werden dabei über die Druckfeder, die sich am Lager und am Lenkrad abstützt, in der Raststellung gehalten. Diese Festlegungsarten des Lenkstockschalters am Lenkrohr erfordern einen erheblichen Montage- und Demontageaufwand, was gerade bei der Kraftfahrzeugherstellung und bei später erforderlichen Reparaturen ein schwerwiegender Nachteil ist. Im letztgenannten Fall wird die Lagerhülse durch die abgeteilten Rastelemente in sich instabil, da sie aus elastischem Material bestehen muß. Die Lagerhülse muß daher entsprechend groß ausgelegt werden, um eine ausreichende Führung im Lenkrohr zu erhalten. Außerdem kann die Lagerhülse nur bei gleichzeitiger Aufhebung aller Rastverbindungen aus dem Lenkrohr gelöst werden.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Lenkstockschalter der eingangs erwähnten Art so auszugestalten, daß er ohne zusätzliche Befestigungsmittel schnell und leicht an dem Lenkrohr festgelegt und von diesem wieder gelöst werden kann.
  • Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Lagerhülse am Umfang verteilt Ansätze trägt, die in L-förmige Bajonettverschlußaufnahmen an der Stirnseite des Lenkrohres einführbar und durch Verdrehung der Lagerhülse festlegbar sind, und daß an der Lagerhülse eine Rastfeder mit Rastansatz ausgespart ist, der nach der Verdrehung der Lagerhülse in einen Durchbruch des Lenkrohres einrastet.
  • Die einzige Rastfeder an der Lagerhülse beeinträchtigt die Stabilität der Lagerhülse und ihre Führung im Lenkrohr nur unbeachtlich und dient lediglich zur Arretierung der Festlegungsstellung nach dem Verdrehen der Lagerhülse.- Zum Lösen braucht nur diese Rastfeder ausgelenkt und die Lagerhülse verdreht zu werden.
  • Eine eindeutige Festlegung wird dabei dadurch erreicht, daß über den Umfang der Lagerhülse drei Ansätze und über den Umfang des Lenkrohres drei Bajonettverschlußaufnahmen um 120 versetzt angeordnet sind.
  • Das Einführen der Lagerhülse in das Lenkrohr wird dadurch erleichtert, daß die Einführbewegung der Lagerhülse in den Innenraum des Lenkrohres durch Anschlag des Schaltergehäuses bzw. des Schalterträgers an der Stirnseite des Lenkrohres begrenzt ist.
  • Damit die Lagerhülse nach dem Einsetzen in das Lenkrohr auch die richtige Stellung einnimmt,ist weiterhin vorgesehen, daß die Ansätze und die Bajonettverschlußaufnahmen verschieden breit und/oder verschieden lang ausgelegt bzw.
  • asymmetrisch angeordnet sind. Die Lagerhülse kann daher nur in einer ganz bestimmten Stellung in das Lenkrohr eingeführt werden.
  • Eine ausreichende Auslenkbarkeit für die Rastfeder wird dadurch erreicht, daß die Rastfeder durch zwei in Längsrichtung der Lenksäule ausgerichtete Schlitze an der Lagerhülse abgeteilt ist.
  • Das Einrasten dieser Rastfeder nach dem Verdrehen der Lagerhülse wird dadurch verbessert, daß der Rastansatz der Rastfeder nacb axialer Einführung der Lagerhülse bereits in einen zusätzlichen Durchbruch des Lenkrohres einrastet.
  • Durch diese zusätzliche Verrasterung wird beim Verdrehen der Lagerhülse eine Verzögerung und damit ein sicheres Einrasten des Rastansatzes in der Endraststellung erreicht.
  • Die Rastfeder wird dabei vorgespannt und überspringt dann sicher den Teil des Lenkrohres der zwischen den beiden Durchbrüchen liegt.
  • Die Rastfeder der Lagerhülse kann dadurch eine weitere Funktion übernehmen, daß die Rastfeder im vorgespannten Zustand als zusätzlicher Anschlag für das in die Aufnahme der Lagerhülse eingesetzte Lager dient.
  • DieErfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen Fig. 1 den am Ende des Lenkrohres nach der Erfindung festgelegten Lenkstockschalter, Fig. 2 einen Längsschnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie III-III der Fig. 1 und Fig. 4 einen Querschnitt entlang der Linie IV-IV der. Fig. 1.
  • Wie aus den Fig. 1 bis 4 zu entnehmen ist, läuft das Schaltergehäuse 20 in eine Lagerhülse 21 aus, die in den Innenraum des Lenkrohres 10 einführbar ist. Dieses Lenkrohr 10 nimmt die Lenksäule 26 auf. Am Umfang der Lagerhülse 21 0 sind drei, um 120 versetzte Ansätze 23 angeformt, die verschieden breit, verschieden lang oder asymmetrisch angeordnet sein können, damit die Lagerhülse 21 nur in einer ganz bestimmten Stellung in das Lenkrohr 10 eingeführt werden kann. Diese Ansätze 23 werden in die L-förmigen Bajonettverschlußaufnahmen eingeführt und durch Verdrehung der Lagerhülse 21 festgelegt. Die Erweiterung 13 am Einführungsschlitz 11 dieser Bajonettverschlußaufnahmen erleichtert das Einführen der Ansätze 23 der Lagerhülse 21. Bei der Verdrehung der Lagerhülse 21 werden die Ansätze 23 in die Querschlitze 12 der Bajonettverschlußaufnahmen eingedreht, wobei sich dza Ansätze 23 an der Kante 14 verspannen.
  • An der Lagerhülse 21 ist durch die beiden in Längsrichtung der Lenksäule 26 verlaufenden Schlitze 18 und 19 eine Rastfeder 17 mit Rastansatz 22 abgeteilt. Diese Rastfeder 17 kann daher in den Innenraum der Lagerhülse 21 ausgelenkt werden. Beim Einführen der Lagerhülse 21 in das Lenkrohr 10 wird über die Schräge 28 die Rastfeder 17 ausgelenkt, bis sie schließlich am Ende der Einführbewegung mit dem Rastansatz 22 in den Durchbruch 15 des Lenkrohres 10 einrastet. Diese Einführbewegung ist beendet, wenn das Schaltergehäuse 20 an der Stirnseite des Lenkrohres 10 anstößt. Bei der Verdrehung der Lagerhülse 21 wird die Rastfeder 17 vorgespannt und verzögert somit die Einrastung in den Durchbruch 16. Diese Vorspannung der Rastfeder 17 gewährleistet jedoch ein sicheres Einrasten in den Durchbruch 16, wodurch die Festlegungsstellung der Lagerhülse 21 arretiert ist. Beim Lösen der Lagerhülse 21 braucht nur die Rastfeder 17 nach innen ausgelenkt und die Lagerhülse 21 verdreht zu werden.
  • Die Lagerhülse 21 nimmt in der Aufnahme 27 das Lager 30 auf, welches sich an der Lenksäule 26 und der Lagerhülse 21 abstützt. Dieses Lager 30 ist durch die Druckfeder 25 gehalten, die sich an dem mit der Lenksäule 26 verbundenen Lenkrad abstützt. Die in der Lagerhülse 21 festgelegten Blattfedern 25 können das Lager 30 zusä-tzlich halten, ebenso wie die Rastfeder 17, wenn sie in den Innenraum der Lagerhülse 21 ausgelenkt wird.

Claims (7)

  1. AnsprucSe
    9 Lenkstockschalter für Kraftfahrzeuge mit einem über einen Schalthebel verschwenkbaren Mitnehmer, der in einem Schaltergehäuse schwenkbar gelagert ist, das am Ende des die Lenksäule aufnehmenden Lenkrohres direkt bzw. über einen Schalterträger festgelegt ist, wobei am Schaltergehäuse bzw. am Schalterträger eine Lagerhülse angeformt ist, die in den Innenraum des Lenkrohres einführbar, als Aufnahme für das Lager zwischen Lenksäule und Lenkrohr ausgebildet und am Lenkrohr festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerhülse (21) am Umfang verteilt Ansätze (23) trägt, die in L-förmige Bajonettverschlußaufnahmen (11> 12) an der Stirnseite des Lenkrohres (10) einführbar und durch Verdrehung der Lagerhülse (21) festlegbar sind, und daß an der Lagerhülse (21) eine Rastfeder (17) mit Rastansatz (22) ausgespart ist (18, 19), der nach der Verdrehung der Lagerhülse (21) in einen Durchbruch (16) des Lenkrohres (10) einrastet.
  2. 2. Lenkstockschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennezeichnet, daß über den Umfang der Lagerhülse (21) drei Ansätze (23) und über den Umfang des Lenkrohres (10) drei Bajo-0 nettverschlußaufnahmen (17, 12) um 120 versetzt angeordnet sind.
  3. 3. Lenkstockschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführbewegung der Lagerhülse (21) in den Innenraum des Lenkrohres (10) durch Anschlag des Schaltergehäuses bzw. des Schalterträgers (20) an der Stirnseite des Lenkrohres (10) begrenzt ist.
  4. 4. Lenkstockschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (23) und die Bajonettverschlußaufnahmen (11) verschieden breit und/oder verschieden lang ausgelegt bzw. asymmetrisch angeordnet sind.
  5. 5. Lenkstockschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastfeder (17) durch zwei in Längsrichtung der Lenksäule (26) ausgerichtete Schlitze (18, 19) an der Lagerhülse (21) abgeteilt ist.
  6. 6. Lenkstockschalter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastansatz (22) der Rastfeder (17) nach axialer Einführung der Lagerhülse (21) bereits in einen zusätzlichen Durchbruch (15) des Lenkrohres (10) einrastet.
  7. 7. Lenkstockschalter nach einem der Ansprücbe bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastfeder lm vorgespannten Zustand als zusätzlicher Anschlag für das in die Aufnahme (27) der Lagerhülse (21) eingesetzte Lager (30) dient.
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DE2513050A1 true DE2513050A1 (de) 1976-10-07
DE2513050B2 DE2513050B2 (de) 1978-05-11
DE2513050C3 DE2513050C3 (de) 1979-01-11

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ID=5942330

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4287786A (en) * 1979-02-10 1981-09-08 Firma Leopold Kostal Steering column jacket on the steering column of motor vehicles
US4327264A (en) * 1977-04-29 1982-04-27 Itt Industries, Inc. Fastening device for a switch
EP0082997A1 (de) * 1981-12-24 1983-07-06 Nissan Motor Co., Ltd. Festlegungseinrichtung eines Schalters am Lenkrohr
US4513632A (en) * 1984-01-16 1985-04-30 Dana Corporation Mounting bracket for a steering column control stalk
USRE32641E (en) * 1984-01-16 1988-04-12 Dana Corporation Mounting bracket for a steering column control stalk

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DE2513050C3 (de) 1979-01-11
DE2513050B2 (de) 1978-05-11

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