DE251496C - - Google Patents

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DE251496C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K17/00Continuously-adjustable nibs, e.g. for drawing-pens; Holders therefor
    • B43K17/005Continuously-adjustable nibs, e.g. for drawing-pens; Holders therefor continuously-adjustable nibs

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  • Pens And Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - -M 251496 KLASSE 42«. GRUPPE
CARL ECKLEBE in CASSEL-BETTENHAUSEN.
aus bewegtes Ventil geregelt wird.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Dezember 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Füllziehfeder, bei welcher der Tuschezufluß während des Ziehens durch ein von Hand aus bewegtes Ventil geregelt wird. Das Neue an der Erfindung ist, daß das Ventil für den Tuschezufluß aus dem .Tuschebehälter in das Zuführungsrohr für die Ziehfeder derart in einem den Übergang zwischen dem Tuschebehälter und dem Zuflußrohr bildenden Raum angeordnet ist, daß ein mäßiger Tuschezufluß erreicht und ein zu starkes plötzliches Ausfließen und Klecksen vermieden wird. Mit Hilfe dieser Füllziehfeder kann sowohl beim Aufsetzen der Feder auf die Zeichenfläche selbsttätig ein Tuschezufluß zur Feder eingeleitet als auch beim Zeichnen selbst der Tuschezufluß dem jeweiligen Bedarf durch stärkeren oder schwächeren Druck gegen die Zeichenfläche angepaßt werden. Es wird hierbei der beim Zeichnen durch die Haltung der Hand von selbst gegebene Druck in senkrechter Richtung gegen die Zeichenfläche in natürlicher Weise zur Wirkung gebracht, ohne daß man gezwungen wird, einen besonderen Fingerdruck etwa senkrecht zur Federachse auszuüben,, wie dies zur Regelung des Tuschenachflusses bereits bekannt ist, und wodurch leicht Unregelmäßigkeiten in der Linienführung herbeigeführt werden können. Außerdem hat man hier die Anpassung des Tuschezuflusses an den jeweiligen-Bedarf viel besser als bisher in der Hand, indem man durch einfache Veränderung des Druckes der Feder gegen die Zeichenfläche den Zufluß bei langen Linien zu einem andauernden gestalten und jederzeit unterbrechen kann, ohne daß die Feder von der Zeichenfläche abgehoben zu werden braucht. Durch die besondere Zuflußregelung wird auch der Vorteil geschaffen, daß man die Tusche aus der Feder bei umgekehrter Lage der Feder in den Tuschebehälter zurückfließen lassen und dadurch auch das Zuflußrohr entleeren kann.
Die Zeichnung stellt eine Füllziehfeder gemäß der Erfindung dar, wobei Fig. 1 die Gebrauchsweise veranschaulicht, die Fig. 2 bis 4 die Feder im Schnitt bei drei verschiedenen Stellungen der Ventile zeigen und Fig. 5 einen Schnitt durch das Lufteinlaßventil in vergrößertem Maßstabe wiedergibt.
Der Tuschebehälter α wird oben durch das Lufteinlaßventil c und unten durch das Tuscheauslaßventil b abgeschlossen. Das Tuscheauslaßventil b ist als Kugelventil ausgebildet, während das Lufteinlaßventil c als nachgiebiges Ventil, beispielsweise als Gummihütchen (Fig. 5) ausgebildet ist. Da nämlich die Ventile b und c auf gemeinsamer Stange d sitzen, soll durch diese Maßnahme ein gleichmäßig anschließender Sitz der beiden Ventile herbeigeführt werden. Außerhalb des Tuschebehälters α ist noch ein drittes Ventil e auf der Stange d vorgesehen, welches ebenfalls als Luftabschluß ventil, jedoch entgegengesetzt dem Ventil c wirkend, dient.
Zwischen dem Kopf f der Stange d und dem Tuschebehälter α ist in bekannter Art eine Feder g eingelegt, welche derart wirkt,
daß die Ventile b und c für gewöhnlich geschlossen sind. Das Ganze wird von einer verschiebbaren Hülse h umschlossen, welche mittels des Schlitzes k an der Stellschraube I der Ziehfeder geführt wird und in eine Finger-' auflage i endigt.
Beim Gebrauch der Ziehfeder schiebt sich durch den von Hand senkrecht zur Zeichen-, fläche in natürlicher Art ausgeübten Druck
ίο der Tuschebehälter α samt der Ziehfeder entgegen dem Druck der Feder g etwas in die Hülse h hinein, die Stange d wird heruntergedrückt und öffnet die Ventile c und b, und es fließt selbsttätig Tusche aus dem Behälter a durch das Rohr m in die Feder. Je nachdem man einen mehr oder weniger starken Druck gegen die Zeichenfläche ausübt, kann man die Tuschezufuhr selbsttätig regeln, ohne daß es besonderer Fingerbewegungen bedarf.
Bei schwachem Druck findet ein stetiger Tuschezufluß statt, wobei alle Ventile offen bleiben (Fig. 3). Bei stärkerem Druck sperrt das Ventil e die Luftzufuhr zum Behälter a ab (Fig. 4), und der Tuschezufluß hört von selbst auf. Bei geringem Drucknachlaß findet dann sofort wieder Zufluß statt. So hat man es in einfacher Weise in der Hand, den Tuschezufluß beliebig zu regeln. Kehrt man die Ziehfeder um, so fließt die Tusche aus der Feder in den Behälter α zurück, sofern man die Teile α und h so gegeneinander verschiebt, daß sie die Lage nach Fig. 4 einnehmen.

Claims (4)

  1. Patent-An Sprüche:
    I. Füllziehfeder, bei welcher der Tuschezufluß während des Ziehens durch ein von Hand aus bewegtes Ventil geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (b) für den Tuschezufluß aus dem Tuschebehälter (a) in das Zuführungsrohr fm) für die Ziehfeder derart in einem den Übergang zwischen dem Tuschebehälter und dem Zuflußrohr bildenden Raum angeordnet ist, daß ein mäßiger Tuschezufluß erreicht und ein zu starkes plötzliches Ausfließen und Klecksen vermieden wird.
  2. 2. Füllziehfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Handhabe der Feder in eine Fingerauflage fi} ausläuft, welche eine Ausnutzung des Handdruckes in paralleler Richtung mit der Längsachse, also gegen die Zeichenfläche, zur Regelung des Tuschezuflusses ermöglicht.
  3. 3. Füllziehfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß außer den beiden zur Regelung des Lufteinlasses in den Tuschebehälter (a) und zur Regelung des Tuscheausflusses aus dem Behälter dienenden Ventilen (c, b) noch ein Ventil (e) auf der gemeinsamen Ventilstange (d) vorgesehen ist, welches ermöglicht, den Tuscheausfluß durch Luftabschluß außerhalb des Behälters (a) auch durch Druck auf die Handhabe (i) zu unterbrechen.
  4. 4. Füllziehfeder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ventil
    (z. B. c) der beiden zur Regelung des Tuscheauslasses bzw. der Luftzuführung dienenden Ventile (c, h), welche an gemeinsamer Stange sitzen, derart nachgiebig ausgebildet ist, daß auch bei mangelhafter Anpassung an die Ventilsitze oder ungleichmäßiger Ausdehnung der Verbindungsteile dennoch ein guter Abschluß durch die Ventile gewährleistet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE251496C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085679B (de) * 1953-09-23 1960-07-21 Otto Dienst Luethi Zeichengeraet mit Schreibfluessigkeitsbehaelter und Reissfeder
US3023737A (en) * 1959-01-02 1962-03-06 Marban Julian Gutierrez Writing instrument

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1085679B (de) * 1953-09-23 1960-07-21 Otto Dienst Luethi Zeichengeraet mit Schreibfluessigkeitsbehaelter und Reissfeder
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