DE2525771A1 - Einstecktuerschloss - Google Patents

Einstecktuerschloss

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DE2525771A1
DE2525771A1 DE19752525771 DE2525771A DE2525771A1 DE 2525771 A1 DE2525771 A1 DE 2525771A1 DE 19752525771 DE19752525771 DE 19752525771 DE 2525771 A DE2525771 A DE 2525771A DE 2525771 A1 DE2525771 A1 DE 2525771A1
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Germany
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bolt
key
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locking
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Application number
DE19752525771
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Wilhelm Pingsmann
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DOERRENHAUS WILHELM
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DOERRENHAUS WILHELM
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/0017Locks with sliding bolt without provision for latching
    • E05B63/0021Locks with sliding bolt without provision for latching the bolt being shot over an increased length by a single turning operation of the key

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Einstecktürschloß Die Erfindung betrifft ein Einstecktürschloß mit einem schlüsselbetätigbaren, in einem Schloßkasten geführten, ein Stulpblech mit einem Riegelkopf durchsetzenden, einstückigen Riegel, dessen Riegelschwanz eine zwangsgeführte Zuhaltung zugeordnet ist.
  • Es hat sich gezeigt, daß gebräuchliche Einstecktürschlösser, welche durch den Eintritt eines Riegels in ein entsprechendes Widerlager eines Türrahmens ein Aufschwenken der betreffenden Tür verhindern sollen, oftmals keine große Einbruchssicherheit aufweisen. Besonders bei Einstecktürschlössern, die für Rohrrahmentüren geeignet sind, ist es leicht möglich, einen geeigneten Hebel, beispielsweise ein Stemmeisen, in die Fuge zwischen Stulpblech und Schließblech des Türrahmens einzutreiben und beide Teile so weit auseinander zu stemmen, daß der Riegel an der Schließplatte vorbeizugleiten vermag.
  • Dann läßt sich aber die betreffende Tür ohne weiteres in Offenstellung schwenken. Da die Profile von Rohrrahmentüren in der Regel recht geringe Querschnittsabmessungen aufweisen, lassen sich die Rohrrahmen verhältnismäßig leicht verbiegen.
  • Außerdem weisen die Einstecktürschlösser für solche Rohrrahmentüren vergleichsweise geringe Abmessungen auf, so daß auch der Riegel entsprechend kurz ist und damit auch der Ausschlußweg zum Eintritt des Riegels in das Schließblech.
  • Zur Vermeidung der vorstehend geschilderten Nachteile wird durch die DT-OS 23 33 342 ein Einsteckschloß, insbesondere für Rohrrahmentüren, vorgeschlagen, das einen in die rahmenseitige Öffnung ausschließenden Riegel aufweist, wobei dem Riegel ein in ihm geführter, in verschlossener Stellung quer zur Riegel-Ausschlußrichtung vortretender, von der Riegel-Zuhaltung gesteuerter Verbund-Eingriffschieber zugeordnet ist. Dieser Verbund-Eingriffschieber lagert in einer Vertiefung der RiegelMeitenfläche. Der Verbund-Eingriffschieber ist Z-förmig gestaltet und liegt mit seinem sich quer zur Ausschlußrichtung des Riegels erstreckenden Mittelabschnitt und seinem unteren hakenförmig gestalteten Fußabschnitt in der Riegelvertiefung ein, während der obere Kopfabschnitt sich nach rückwärts erstreckend über die steigende Riegel-Zuhaltung greift. Die Riegel-Zuhaltung sitzt im Bereich einer Abflachung des Riegelschwanzes, welche durch eine Rippe von der Einlagerungsvertiefung des Mittelabschnittes abgetrennt ist. Außerdem ist eine von der Riegel-Zuhaltung aussteuerbare Sperre zum Blockieren des Verbund-Eingriffschiebers gegen Ausheben aus der hakenförmigen Verbund-Eingriffstellung vorgesehen. Diese vorbekannte Bauart schafft zwar durch das Eingreifen des Z-förmigen Verbund-Eingriffschiebers hinter das Schließblech eine zusätzliche Sicherung gegen Auseinanderstemmen von Rohrrahmen und Schließblech, vergrößert allerdings das sonst übliche Maß des Ausschlußweges des Riegelkopfes nicht, so daß nach wie vor der Riegelkopf nur um ein vergleichsweise geringes Maß in das Widerlager des Türrahmens vorschließbar ist.
  • Wegen der Zweiteiligkeit des Riegels - Riegelkopf mit Riegelschwanz und Z-förmiger Verbund-Eingriffschieber - ist diese Konstruktion auch verhältnismäßig kompliziert und störungsanfällig. Schlägt beispielsweise die Tür bei vorgeschlossenem Riegelkopf und ausgetretenem Verbund-Eingriffschieber (z. B.
  • durch "Durchzug") zu, so können die aufeinander eingepassten Teile relativ leicht verbiegen, so daß sich Riegel und Z-förmiger Verbund-Eingriffschieber nicht mehr in zufriedenstellender Weise gegeneinander bewegen lassen.
  • Durch die DT-OS 23 40 580 ist eine Konstruktion eines Einsteckschlosses für Rohrrahmentüren vorbekannt, bei welcher der Nachteil des geringen Ausschlußweges des Riegels der DT-OS 23 33 342 bereits vermieden ist. Das Einsteckschloß nach der DT-OS 23 40 580 weist ebenfalls einen Riegelauf, der allerdings aus zwei gegeneinander verschieblichen, beim Ausschluß des Riegels zueinander teleskopartig ausfahrbaren Teilen besteht. Der innere Riegelteil ist aus gegenüber dem äußeren Riegelteil widerstandsfähigerem Material aufgebaut und liegt mit seinem rückwärtigen Ende in ausgeschlossener Stellung etwa auf der Ebene des Stulpbleches. Dadurch soll ein Zersägen des Riegels verhindert werden. Die beiden Riegelteile sind durch ein den Ausschluß des einen Riegelteils in einen größeren Ausschlußhub des anderen Riegelteils übersetzendes Steuerglied miteinander gekuppelt. Das Steuerglied besteht aus einem im Schloßgehäuse ortsfest gelagerten Schwenkhebel, der zwei auf unterschiedlichen Hebelarmlängen angeordnete Schlitzabstände aufweist, von denen der dem kürzeren Hebelarm zugeordnete Schlitzabschnitt einen Steuerzapfen des vom Schlüssel ausschlußbetätigten Riegelteils umgreift, während in den dem längeren Hebelarm zugeordneten Schlitzabschnitt ein Steuerzapfen des anderen Riegelteiles eingreift. Der innere Riegelteil ist dabei als zylindrischer Stahlzapfen ausgestaltet. Auch diese vorbekannte Bauart weist zunächst den Nachteil auf, daß der Riegel mehrteilig ausgebildet ist und demzufolge relativ empfindlich auf starke Beanspruchungen reagiert. Schlägt eine mit einem solchen Einsteckschloß ausgerüstete Tür mit ausgeschlossenem Riegel unbeabsichtigt zu, so kommt es zu Verformungen der Riegelteile und deren Schwenkführung. Die Folge ist, daß sich dann der Riegel nicht mehr ohne Schwierigkeiten betätigen läßt.
  • Außerdem können sich in die Riegelteile leicht Ablagerungen ansetzen, wodurch die Funktionsweise ebenfalls stark beeinträchtigt wird.
  • Zum Stande der Technik zählt ebenfalls ein Einstecktürschloß, bei welchem ein doppelter Ausschlußweg dadurch erzielt wird, daß der aus zwei teleskopartig ineinander geführten Teilen bestehende Riegel zweitourig ausschließbar ist. Zur Erreichung des doppelten Ausschlußweges ist also ein Drehen des Schlüssels um zweimal 360 Grad erforderlich. Da man dem betreffenden Einstecktürschloß von außen nicht ohne weiteres ansieht, daß zur Erzielung des doppelten Ausschlußweges der Schlüssel zweimal um 360 Grad gedreht werden muß, passiert es häufig, daß bereits nach einer Drehung des Schlüssels um 360 Grad der Schlüssel abgezogen wird, so daß der doppelte Ausschlußweg des Riegels nicht immer ausgenutzt wird. Die Sicherheit dieses Einstecktürschlosses wird also wesentlich durch die Kenntnis von der Funktionsweise des Schlosses der Bedienungspersonen und deren Verläßlichkeit beeinflußt, was nachteilig ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein insbesondere, jedoch nicht ausschließlich für Rohrrahmentüren geeignetes Einstecktürschloß zu schaffen, das bei einstückigem Riegel und eintouriger Schließbewegung zwangsläufig immer einen doppelten Ausschlußweg des Riegelkopfes erreicht. Unter den Begriff neintourig" wird hierbei eine Schlüsseldrehbewegung von höchstens 360 Grad bis zur Erreichung der Ausgangsstellung verstanden, in der der betreffende Schlüssel in das Schloß eingesteckt wurde. Außerdem wird unter diesem Begriff eine Schließbewegung verstanden, bei welcher der Ausschluß des Riegels nur durch Drehung des Schlüssels in einer Drehrichtung erreicht werden soll. Ein teilweises Zurückdrehen des Schlüssels soll also nicht erforderlich sein, um beispielsweise den Schlüsselbart od. dgl. mit nacheinander in den Wirkungsbereich des Schlüssels gelangenden Elementen in Kupplungseingriff bringen zu können.
  • Ausgehend von einem Einstecktürschloß der eingangs beschriebenen engeren Gattung wird die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe dadurch gelöst, daß dem Riegel ein bewegliches, als Hebel ausgebildetes Schließkraftübertragungselement zugeordnet ist, das in den Wirkungsbereich eines Schlüssels aus der Projektion des Riegels hineinragt bzw. während der Ausschlußbewegung des Riegels in den Wirkungsbereich des Schlüssels bzw. einer Schließnase hervortritt, derart, daß der Schlüssel während seiner Drehbewegung so lange Schließkräfte über das Schließkraftübertragungselement auf den Riegel überträgt, bis der Riegel um das Doppelte des sonst üblichen Maßes aus dem Stulpblech ausgeschlossen ist. Ein gemäß der Erfindung ausgestaltetes Einstecktürschloß eignet sich in hervorragendem Maße für den Einbau in Rohrrahmentüren. Das Schloß ist eintourig ausgebildet. Trotzdem läßt sich der einstückige Riegel bei einer Schlüsseldrehbewegung um höchstens 360 Grad um das Doppelte des sonst üblichen Maßes aus dem Stulpblech ausschließen. Durch die erfindungsgemäße Konstruktion ist sichergestellt, daß der Riegelkopf immer um den doppelten Ausschlußweg aus dem Stulpblech hervortritt, so daß Fehlbedienungen ausgeschlossen sind. Dadurch, daß der Riegel außerdem einstückig ausgebildet ist, ist das erfindungsgemäße Einstecktürschloß robust und nicht störungsanfällig. Das Schließkraftübertragungselement kann dabei ohne weiteres derart ausgebildet und angeordnet werden, daß das Schloß in hervorragendem Maße auch nach sehr häufigem Betätigen Tour hält.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Schließkraftübertragungselement zwischen Riegel schwanz und Zuhaltung quer zur Riegellängsachse verschiebbar zwangsgeführt angeerdnet.
  • Bei einer Ausführungsform der vorbeschriebenen Art weist das Schließkraftübertragungselement an seiner dem Riegel schwanz zugekehrten Seite einen Führungsdorn auf, der in eine schräg zur Riegellängsachse verlaufende Eührungsnut nach Art einer Kulisse eingreift, die an einer mit einem Schloßkastenblech verbundenen Führung für den Riegelschwanz angeordnet ist.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist diese dadurch gekennzeichnet, daß am Beginn der Schließbewegung eine Schließnase des Schließkraftübertragungselementes bündig mit einer Schließkante der Ausnehmung für den Eintritt des Schlüssels abschließt, wobei mit größer werdendem Schlüsseldrehwinkel das Schließkraftübertragungselement mit seiner Schließnase ständig mehr aus dem Bereich zwischen Riegelschwanz und Zuhaltung hervortritt und bis etwa zur Anlage des Schließkraftübertragungselementes an dem Stulnblech in Wirkunnskontakt bzw. mit der Schtießnßse ~ mit dem Schlüssel/verbleibt und erst dann ein Drehen des Schlüssels im Leerlauf bis in seine Ausgangsstellung (Abzugsstellung) gestattet.
  • sEine weitere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß senkrecht vom Riegel schwanz und parallel zum Stulpblech verlaufend ein mit dem Riegelschwanz fest verbundener Zuhaltungsführungsbolzen absteht, der in ein quer zur Riegellängsachse verlaufendes Langloch der Zuhaltung eingreift, wobei Zuhaltung bzw. Schließkraftübertragungselement beim Schließvorgang entgegengesetzt zueinander gerichtete Bewegungen quer zur Riegellängsachse ausführen.
  • Eine weitere Ausführungsform ist dadurch gekennzeichnet, daß das Schließkraftübertragungselement als Hebel ausgebildet ist, der auf der in einer Ausnehmung des Riegelschwanzes quer zu dessen Längsachse verschieblich durch Dorne und Ausnehmungen geführten Zuhaltung um ein begrenztes Maß schwenkbeweglich und gemeinsam mit der Zuhaltung auch querverschieblich zur Riegellängsachse geführt und gelagert ist. Dadurch ergibt sich eine kompakte, robuste Bauweise.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung eines Einstecktürschlosses ergibt sich dadurch, daß die Schwenkachse für den Hebel durch einen von der Zuhaltung senkrecht abstehenden, mit dieser verbundenen und parallel zum Stulpblech verlaufenden Bolzen gebildet ist, der in eine Bohrung des Schließkraftübertragungselementes eingreift.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ergibt sich eine vorteilhafte Ausgestaltung erfindungsgemäß dadurch, daß das Schließkraftübertragungselement als an einem Ende im Schloßgehäuse um ein begrenztes Maß schwenkbeweglicher Hebel ausgebildet ist, der an seinem anderen Endabschnitt über eine Kulissenführung mit dem Riegel verbunden ist, wobei der Schlüssel etwa im mittleren Längenbereich des Hebels - vorzugsweise außerhalb des Riegels - gegen diesen drückt.
  • Durch die Wahl der Hebelabmessungen lassen sich geringe Schließkräfte erzielen, wobei durch die große Anlagefläche über einen erheblichen Winkelbereich der Schlüsseldrehung sich besonders leicht das Tourhalten des Schlosses erreichen läßt.
  • Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß der Hebel als Winkelhebel ausgebildet ist und mit seinem abgekröpften Ende mit dem Riegel gekuppelt ist.
  • Erfindungsgemäß kann das abgekröpfte Ende des Hebels unterhalb einer quer zur Riegellängsachse verschiebli- Zuhaltung angelenkt sein.
  • Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnung, in der die Erfindung - teils schematisch - an drei Ausführungsbeispielen veranschaulicht ist. Es zeigen: Fig. 1 Ein Einstecktürschloß gemäß der Erfindung mit teilweise geöffnet gezeichnetem Schloßkasten, teilweise in der Seitenansicht; Fig. 2 Eine Darstellung entsprechend Fig. 1, wobei die Zuhaltung weggelassen ist; Fig. 3 Das Schloß aus Fig. 1, wobei der Riegel und weitere Teile des Schloßeingerichtes weggelassen sind, teils im Schnitt, teils in der Seitenansicht; Fig. 4 Das aus den Fig. 1 bis 3 ersichtliche Schloß mit ausgeschlossenem Riegel; Fig. 5 Den Riegel des aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlichen Schlosses in der Draufsicht; Fig. 6 Eine Stirnansicht zu Fig. 5; Fig. 7 Eine Seitenansicht zu Fig. 5; Fig. 8 Das Schließkraftübertragungselement des aus den Fig.
  • 1 bis 7 ersichtlichen Schlosses; Fig. 9 Eine Seitenansicht zu Fig. 8; Fig.10 Die Zuhaltung des aus den Figuren 1 bis 9 ersichtlichen Schlosses; Fig.11 Eine Draufsicht zu Fig. 10; Fig.12 Eine Seitenansicht zu Fig. 11; Fig. 13 Die Zuhaltung in einer anderen Stirnansicht; Fig.14 Eine weitere Ausführungsform; Fig.15 Das aus Fig. 14 ersichtliche Schloß mit eingeschlossenem Riegel; Fig.16 Eine weitere Ausführungsform der Erfindung; Fig. 17 Das aus Fig. 16 ersichtliche Schloß mit in den Schloß kasten zurückgeschlossenem Riegel; Fig. 18 Das Schließkraftübertragungselement des aus den Fig. 16 und 17 ersichtlichen Einstecktürschlosses in der Draufsicht; Fig. 19 Eine Draufsicht auf das SchließkraftUbertragungselement der Fig. 18, von der anderen Seite gesehen; Fig. 20 Eine Stirnansicht in Pfeilrichtung 1 der Fig. 19 Fig. 21 Den Riegel des aus den Fig. 16 und 17 ersichtlichen Schlosses; Fig. 22 Eine Stirnansicht zu Fig. 21, in Pfeilrichtung B; Fig. 23 Die Zuhaltung des Schlosses gesäß Fig. 16 und 17; Fig. 24 Eine Seitenansicht zu Fig. 23; Fig. 25 Eine Stirnansicht in Richtung des Pfeiles C der Fig.
  • 23; Fig. 26 Die Führung fUr den Riegel in der Draufsicht.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf ein für RohrrahientUren besonders geeignetes Einstecktürschloß veranschaulicht. Dabei ist nit den Bezugszeichen 1 ein Stulpblech bezeichnet. Das Bezugszeichen 2 bezeichnet ein in Ublicher Reise gestalteten Schloßkasten, in den ein Riegel 3 längsverschieblich geführt ist. Der Riegel 3 ist bei sämtlichen Ausführungsformen einstückig ausgebildet und weist einen aus den Stulpblech 1 ausschließbaren Abschnitt, den Riegelkopf 4 auf, der in einen in wesentlichen die FUhrungsaufgabe des Riegels überneden Abschnitt 5 Ubergeht, der in den Unterlagen als Riegelschwanz bezeichnet ist. Das Bezugszeichen 6 bezeichnet eine Falle, die - was in der Zeichnung nicht besonders dargestellt ist - durch einen Drücker betätigbar ist. Außerdem weisen sämtliche aus der Zeichnung ersichtliche Ausführungsformen Wechselfunktion auf.
  • MPt einen Schloßblech des Schloßkastens 2 ist eine plattenförmige Führung 7 fur den Riegel 3 verbunden, die bei allen Ausführungsformen einen Führungsschlitz 8 aufweist, in dem der Riegel 3 lit eines mit des Riegel fest verbundenen Zapfen 9 geführt ist.
  • Sämtliche aus der Zeichnung ersichtliche Schlösser sind eintourig ausgebildet und wei9en ein Schließkraftübertragungselement 10 auf Das Schließkraftübertragungselement 10 ist bei der aus den Figuren 1 bis 13 ersichtlichen Ausführungsforn zwischen Riegel schwanz 5 und einer Zuhaltung 11 quer zur Riegellängsachse V- V verschiebbar zwangsgerührt angeordnet. Das Schließkraftübertragungselement 10 besteht bei dieser Ausführungsform aus eines flachen Schieber aus Stahlblech oder einer geeigneten Kunststoff und weist an seiner den Riegelschwanz 5 zugekehrten Seite einen Führungsdorn 12 auf. der in eine schräg zur Riegellängsachse V - v verlaufende Führungsnut 13 nach Art einer Kulisse eingreift, die an der Führung 7 fur den Riegel 3 angeordnet ist. Die Längsachse der Führungsnut 13 verläuft unter eines spitzen Winkel α von 45 Grad zur Riegellängsachse y - V.
  • Wie deutlich aus Fig. 5 hervorgeht, weist der Riegelschwanz 5 eine Ausneh@ung 14 flir das Eingreifen einer lediglich schematisch angedeuteten Schließnase 15 eines Schlüssels od. dgl.
  • auf.
  • Fig. 2 zeigt den Beginn der Schließbewegung. An Beginn der Schließbewegung liegt die Schließnase t6 des SchlieBkraft-Übertragungselementes 10 bündig mit einer Schließkante 17 der Aus@eh@@ung 14 des Riegelschwanzes 5. Wird der Schlüssel weiter in Schließrichtung gedreht, so tritt die Schliefinase 15 in die Ausnehmung 14 ein. Dabei wird die Zuhaltung 11 im rechten Winkel zur Riegellängsachse V - V, also quer zur Riegellängsachse verschoben, und zwar gegen die Rückstellkraft einer in einer Lagerausnehmung 18 des Riegelschwanzes 5 angeordneten Feder 19. Mit dem Bezugszeichen 20 ist ein Zuhaltungsfiüuungsbolzen bezeichnet, der in ein quer zur Riegellängsachse V - V verlaufendes Langloch 21 der Zuhaltung 11 eingreift. Außerdem weist die Zuhaltung II an ihrer dem Schließkraftübertragungselement 10 zugekehrten Seite eine Aussparung 22 auf, die besonders deutlich aus Fig. 13 ersichtlich ist. Durch diese Führungsaussparung 22 und eine Schulter 23(Fig. 6) wird das Schließkraftübertragungselement zuverlässig quer zur Riegellängsachse geführt und gleichzeitig auf dem Riegelschwanz 5 gelagert.
  • Das Bezugszeichen 24 bezeichnet einen Zuhaltungsbolzen, der in Offenstellung (Fig. 1 und 2) des Riegels hinter den RUcksprung 25 der FUhrung 7 und in Ausschlußstellung (Fig. 4) des Riegels 3 in der Ausnehmung 26 der Führung 7 liegt. Beim Querverschieben der Zuhaltung 11 durch die Schließnase 15 wird somit der Zuhaltungsbolzen 24 über den Rücksprung 25 hinaus verschoben, derart, daß er an der Fläche 27 entlangzugleiten vermag und erst wieder am Ende des doppelten RiegelausschllSuæs in die Aussparung 26 durch die Feder 19 der Zuhaltung 11 einrastet.
  • Bei der weiteren Drehbewegung des Schlüssels gelangtdie Schließnase 15 gegen die Schließnase 16 des SchlieBkraftübertragungseleientes 10 und gegen die Schließkante 17 des Riegelschwanzes 5 zur Anlage. Die Schließkraft wird dadurch auf den Riegel 3 übertragen. Mit zunehmendem Verschieben des Riegels 3 im Sinne eines Aus schließens des Riegelkopfes 4 gleitet der Fffhrungsdorn 12 in der Führungsnut 13 nach vorn, unten, wodurch das Schließkraftübertragungselement 10 zunehmend mehr aus dem Raum zwischen Riegelschwanz 5 und Zuhaltung 11 1 heraustritt, so daß das SchlieSkraftUbertragungselement 10 weiter im Wirkungsbereich der Schließnase 15 verbleibt, bis der Riegelkopf 4 um das Doppelte des sonst üblichen Maßes aus dem Stulpblech 1 hervorgetreten ist (Fig. 4).
  • In dieser Stellung liegt das Schließkraftübertragungselement annähernd auf dem Stulpblech 1. In dieser Lage vermag die Schließnase15 dann an dem Schließkraftübertragungselement 10 vorbeizuschwenken, so daß der betreffende Schlüssel weiter gedreht werden kann, bis er seine Ausgangsstellung wieder erreicht und hier abziehbar ist.
  • Soll das aus den Figuren 1 bis 13 ersichtliche Schloß aufgeschlossen werden, so geschieht dies in üblicher Weise.
  • Die Schließnase 15 gelangt hierbei wiederum in die Ausnehmung 14 des Riegelschwanzes 5, drückt die Zuhaltung gegen die Rückstellkraft der Feder 19 quer zur Riegellängsachse seitlich weg, so daß die Schließnase in die Ausnehmung einzutreten und gegen die Rückholschulter 28 einzuwirken vermag.
  • Dadurch wird der Riegel 4 wieder in den Schloßkasten 2 zurückgezogen. Das Schließkraftübertragungselement 10 bewegt sich hierbei zunehmend mehr in den Raum zwischen Riegelschwanz 5 und Zuhaltung 11 hinein, bis es seine Ausgangslage (Fig.1) wieder erreicht hat. Wie ersichtlich ist, vergrößert das Schließkraftübertragungselement 10 beim Ausschließen des Riegels den Winkelbereich, innerhalb welchem die Schließnase 15 Schließkräfte auf den Riegel 4 zu übertragen vermag. Dabei wird bei der dargestellten Ausführungsform eine derartige Ausbildung und Anordnung der Teile getroffen, daß beim Schließen das doppelte Asschließungsmaß des Riegelkopfes 4 erreicht wird, als es bei sonst üblichen Einstecktürschlössern, beispielsweise für Rohrrahmentüren, ohne besondere Maßnahmen der Fall ist. Das Maß, um das der Riegelkopf 4 bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 13 aus dem Stulpblech 1 hervortritt, kann beispielsweise bis 2 0 betragen.
  • Bei der aus den Figuren 14 und 15 ersichtlichen Ausführungsformen sind für Teile , die die entsprechende Funktion wie Teile bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 13 aufweisen,mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet worden.
  • Bei dieser Ausführungsform ist das Schließkraftübertragungselement 10 als Winkelhebel ausgebildet, der an einem Ende - bei 30 - um ein begrenztes Maß schwenkbeweglich im Schloßgehäuse 2 gelagert ist. Die Schwenkachse 30 ist fest im Schloßgehäuse 2 gelagert. An seinem anderen Endabschnitt ist das hebelartige Schließkraftübertragungselement 10 in einer Ausnehmung 29 des Riegels 3, und zwar unterhalb der Zuhaltung 11 gelagert. An diesem Ende ist der Hebel 10 über eine Kulissenführung 31, 32 mit dem Riegel 3 gekuppelt. Die Kulissenführung wird durch einen Kupplungsdorn 31 und ein Langloch 32 des Winkelhebels 10 gebildet. Etwa im mittleren Längenabschnitt weist der Hebel 10 eine Auskehlung aus, die eine Schließnase 16 bildet, gegen welche die Schließnase 15 einzuwirken vermag. Die Fig. 15 zeigt den Riegel 3 in eingeschlossenem Zustand, während die Fig. 14 den Riegel 3 um das Doppelte des sonst üblichen Maßes aus dem Stulpblech 1 herausgeschlossen veranschaulicht. Auch bei dieser Ausführungsform kann das aus dem Stulpblech 1 ausschließbare Maß des Riegels etwa 20 mm betragen. Nach dem Einstecken des Schlüssels in das aus der Zeichnung nicht ersichtliche Schlüsselloch bzw. in den aus der Zeichnung nicht ersichtlichen Schlüsselkanal eines Schließzylinders wird der Schlüssel im Schließsinne gedreht. Dabei trifft die Schließnase 15 zunächst auf die Zuhaltung 11 und verschiebt diese gegen die Rückstellkraft der Feder 19 quer zur Riegellängsachse V - V, so daß die Schließnase 15 in die Ausnehmung 14 des Riegelschwanzes 5 einzutreten vermag. Bei weiterer Drehung trifft die Schließnase 15 auf die Schließkante 17 des Riegelschwanzes 5 und verschiebt den Riegel 3 im Ausschlußsinne. Wird der Schlüssel weiter gedreht, so gleitet die Schließnase 15 allmählich von der Schließkante 17 weg, trifft aber übergangslos auf das SchließkraftUbertragungselement 10, so daß bei weiterer Drehung des Schlüssels der Riegel 3 immer weiter aus dem Stulpblech 1 herausgeschoben wird, bis er die aus Fig. 14 ersichtliche Stellung erreicht hat. Der Schlüssel wird dann in Ausgangslage weiter gedreht und kann anschließend abgezogen werden.
  • Soll das aus den Figuren 14 und 15 ersichtliche Einstecktürschloß geöffnet werden, so erfolgt die Drehung des Schlüssels im umgekehrten Drehsinn. Die Schließnase 15 trifft hierbei zunächst wiederum auf die Zuhaltung 11, verschiebt diese quer zur Riegellängsachse und gleitet in die Ausnehmung 14.
  • Daraufhin wird der Riegel 3 durch Einwirkung der Schließnase 15 auf den Teil 27ain den Schloßkasten 2 zurückgeschlossen.
  • Durch Wahl der Hebelübersetzung des Schließkraftübertragungselementes 10 läßt sich der Riegel 3 über einen vergleichsweise geringen Drehwinkel der Schließnase 15 auf das gewünschte doppelte Ausschlußmaß ausschließen.
  • Bei der Ausführungsform nach den Figuren 16 bis 26 sind ebenfalls für Teile, die gleiche Funktionen wie bei den Ausführungsformen nach den Figuren 1 und 2 erfüllen, gleiche Bezugszeichen verwendet worden. Bei dieser Ausführungsform ist das Schließkraftübertragungselement 10 ebenfalls als Hebel ausgebildet, der auf der in einer Ausnehmung 33 des Riegelschwanzes 5 angeordneten Zuhaltung 11 gelagert ist.
  • Der Riegelschwanz 5 weist drei mit dem Riegel schwanz fest verbundene Dorne 34, 35 bzw. 36 auf. Die Dorne 34 und 35 durchgreifen Langlöcher 37 bzw. 38, in denen Druckfedern 39 bzw. 40 gelagert sind, die die Zuhaltung im Eingriffssinne belasten. Auf der dem Hebel 10 zugekehrten Fläche besitzt die Zuhaltung 11 außerdem einen weiteren Dorn 41, auf dem der Hebel 10 um ein begrenztes Maß schwenkbeweglich angeordnet ist. Der Dorn 36 durchgreift ein sich etwa tropfenförmig in Richtung auf die Schließnase 15 erweiterndes Langloch 42 und führt den Hebel 10 ebenfalls im Schwenkbereich.
  • Der Hebel 10 und die Zuhaltung 11 sind gemeinsam auf dem Riegelschwanz quer zur Riegellängsachse V - V um ein begrenztes Maß verschiebbar. Der Hebel 10 weist außerdem eine Aussparung 43 auf, wobei der Hebel 10 mit der dadurch gebildeten Fläche auf der Zuhaltung 11 aufliegt. Ferner besitzt der Hebel 10 an seinem der Schließnase 15 zugekehrten Endabschnitt eine Nase 44, die in den Wirkungsbereich der Schließnase 15 hineinragt. Die Nase besitzt eine Anlauffläche 45, gegen die die Schließnase 15 beim Ausschließen des Riegels anläuft. Im etwa rechten Winkel dazu verläuft eine Fläche 46, mit welcher die Schließnase 15 beim Zurückschließen des Riegels 3 zusammenwirkt. Der Hebelarm vom Dorn 41 bis zur Schließnase bzw. zu den jeweiligen Punkten der AnlaUEflächen 45 bzw. 46 ist so groß bemessen, daß der Riegel 3 bei der dargestellten Ausführungsform bei einem Eingriffsbogenmaß von etwa 90 Grad um das Doppelte des sonst üblichen Maßes, beispielsweise um 20 mm aus dem Stulpblech 1 ausgeschlossen wird. Nach dem Ausschließen des Riegels 3 kann die Schließrqse 15 weitergedreht werden, bis sie die Ausgangsstellung erreicht, in welcher der Schlüssel abgezogen werden kann. In der Ausschlußstellung(Fig. 16) liegt der Hebel 10 mit seiner Rückseite praktisch am Stulpblech 1 an. In dieser Stellung kann die Schließnase 15 an der betreffenden Anlaufkante 45 vorbeigleiten.
  • Sämtliche in der Zeichnung dargestellten Ausführungsformen eignen sich mit besonderem Vorteil für die Verwendung in sogenannten Rohrrahmentüren.
  • Durch die Anmeldungsunterlagen gilt auch ein allgemeiner Erfindungsgedanke als offenbart. Offenbart gilt ferner eine Unterkombination von Merkmalen. Die in der Zeichnung, in der Beschreibung und in den Patentansprüchen offenbarten Merkmale können sowohl einzeln als auch in verschiedenen Kombinationen für die Erfindung wesentlich sein.
  • Das genannte doppelte Ausschluß aB des Riegel ist nur als Beispiclsan6abe zu werten. Die erfindungsges§ße Lehre ist generell ftlr alle möglichen Ausschlußnaße anwendbar und nicht auf die genannten Maßangaben beschrSnkt.
  • Bezugszeichenliste 1 Stulpblech 2 Schloßkasten 3 Riegel 4 Riegelkopf 5 Riegelschwanz 6 Falle 7 Führung für den Riegel 8 Führungsschlitz 9 Zapfen 10 SchließkraftUbertragungselement 11 Zuhaltung 12 Führungsdorn 13 FUhrungsnut 14 Ausnehmung 15 Schließnase 16 Schließnase 17 Schließkante 18 Lagerausnehmung 19 Feder 20 Zuhaltungsführungsbolzen 21 Langloch 22 FU.hrungsaussparung 23 Schulter 24 Zuhaltungsbolzen 25 Rücksprung 26 Ausnehmung 27 Fläche 27a Teil 28 Rückholschulter 29 Ausnehmung 30 Schwenkachse 31 Kupplungsdorn der Kulisse 32 Langloch der Kulisse 33 Ausnehmung 34 Dorn 35 Dorn 36 Dorn 37 Langloch 38 Langloch 39 Druckfeder 40 Druckfeder 41 Dorn 42 Langloch 43 Aussparunng 44 Nase 45 Anlauffläche 46 Fläche

Claims (10)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Einstecktürschloß mit einem schlüsselbetätigbaren, in einem Schloßkasten geführten, ein Stulpblech mit einem Riegelkopf durchsetzenden, einstückigen Riegel, dessen Riegel schwanz eine zwangsgeführte Zuhaltung zugeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß dem Riegel (3) ein bewegliches, als Hebel ausgebildetes Sch,3.ießkraftbertragungselement (10) zugeordnet ist, das in/Wirkungsbereich eines Schlüssels aus der Projektion des Riegels (3) hineinragt bzw. während der Ausschlußbewegung des Riegels (3) in den Wirkungsbereich des Schlüssels hervortritt, derart, daß der Schlüssel so lange Schließkräfte über das Schließkraftübertragungselement (10) auf den Riegel (3) überträgt, bis der Riegel (3) um das Doppelte des sonst üblichen Maßes aus dem Stulpblech (1) ausgeschlossen ist.
  2. 2. Einstecktürschloß nach Anspruch 1, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß das Schließkraftübertragungselement (10) zwischen Riegelschwanz (5) und Zuhaltung (11) quer zur Riegellängsachse (V - V) verschiebbar zwangsgeführt angeordnet ist.
  3. 3. Einstecktürschloß nach Anspruch 1 und/oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das SchließkraftUbertragungselement (10) an seiner dem Riegelschwanz (5) zugekehrten Seite einen FUhrungsdorn (12) aufweist, der in eine schräg zur Riegellängsachse (V - V) verlaufende Führungsnut (13) nach Art einer Kulisse eingreift, die an einer mit einem Schloßkastenblech verbundenen Führung (7) für den Riegelschwanz (5) angeordnet ist.
  4. 4. Einstecktürschloß nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, mit einer Ausnehmung des Riegelschwanzes für das Eingreifen des Schlüssels, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß am Beginn der Schließbewegung eine Schließnase (15) des Schließkraftübertragungselementes (10) bündig mit einer Schließkante (17) der Ausnehmung (14) für den Eintritt des Schlüssels abschließt und daß mit größer werdendem Schlüsseldrehwinkel das Schließkraftübertragungselement (10) mit seiner Schließnase (15) ständig mehr aus dem Bereich zwischen Riegelschwanz (5) und Zuhaltung (11) hervortritt und bis etwa zur Anlage des Schließkraftübertragungselementes (10) zu 0 ) an dem Stulpblech (1) in Wirkungskontakt mit dem Schlüssel bzw.
    der Schließnase (15) verbleibt und erst dann ein Drehen des Schlüssels im Leerlauf bis in seine Ausgangsstellung (Abzugsstellung) gestattet.
  5. 5. Einstecktürschloß nach Anspruch 2 oder einem der folgenden, d a u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß senkrecht vom Riegelschwanz (5) und parallel zum Stulpblech (1) verlaufend ein mit dem Riegelschwanz (5) fest verbundener Zuhaltungsführungsbolzen (20) absteht, der in ein quer zur Riegellängsachse (V - V) verlaufendes Langloch (21) der Zuhaltung (11) eingreift und daß die Zuhaltung (11) bzw. das Schließkraftübertragungselement (10) beim Schließvorgang entgegengesetzt zueinander gerichtet Bewegungen quer zur Riegellängsachse (V - V) ausführen.
  6. 6. Einstecktürschloß nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß das Schließkraftübertragungselement (10) als Hebel ausgebildet ist, der auf der in einer Ausnehmung (23) des Riegelschwanzes (5) quer zu dessen Längsachse verschieblich durch Dorne (34 bzw. 35) und Ausnehmungen (37 bzw. 38) geführten Zuhaltung (11) um ein begrenztes Maß schwenkbeweglich und gemeinsam mit der Zuhaltung (11) auch querverschieblich zur Riegellängsachse (V - V) geführt und gelagert ist.
  7. 7. Einstecktürschloß nach Anspruch 6, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß die Schwenkachse (41) durch ein von der Zuhaltung (11) senkrecht abstehenden, mit dieser verbundenen und parallel zum Stulpblech (1) verlaufenden Bolzen gebildet ist, der in eine Bohrung des Schließkraftübertragungselementes (10) eingreift.
  8. 8. Einstecktürschloß nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Schließkraftübertragungselement (10) als an einem Ende im Schloßgehäuse (2) um ein begrenztes Maß schwenkbeweglicher Hebel ausgebildet ist, der an seinem anderen Endabschnitt über eine Kulissenführung (31 bzw. 32) mit dem Riegel (3) verbunden ist, wobei der Schlüssel etwa im mittleren Längenbereich des Hebels (10) - vorzugsweise außerhalb des Riegels (10) - gegen diesen - ggf. mittelbar - drückt.
  9. 9. Einstecktürschloß nach Anspruch 8, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß der Hebel (10) als Winkel -hebel ausgebildet ist und mit seinem abgekröpften Ende mit dem Riegel (3) gekuppelt ist.
  10. 10. Einstecktürschloß nach Anspruch 9, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß das abgekröpfte Ende des Hebels (10) unterhalb einer quer zur Riegellängsachse (V - V) verschieblichen Zuhaltung (11) angelenkt ist.
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