DE2528435A1 - Combi-backofen - Google Patents

Combi-backofen

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DE2528435A1 DE19752528435 DE2528435A DE2528435A1 DE 2528435 A1 DE2528435 A1 DE 2528435A1 DE 19752528435 DE19752528435 DE 19752528435 DE 2528435 A DE2528435 A DE 2528435A DE 2528435 A1 DE2528435 A1 DE 2528435A1
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MAUERMANN BACKOFENBAU JOS
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C1/00—Stoves or ranges in which the fuel or energy supply is not restricted to solid fuel or to a type covered by a single one of the following groups F24C3/00 - F24C9/00; Stoves or ranges in which the type of fuel or energy supply is not specified
    • F24C1/02—Stoves or ranges in which the fuel or energy supply is not restricted to solid fuel or to a type covered by a single one of the following groups F24C3/00 - F24C9/00; Stoves or ranges in which the type of fuel or energy supply is not specified adapted for the use of two or more kinds of fuel or energy supply
    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A21—BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21B—BAKERS' OVENS; MACHINES OR EQUIPMENT FOR BAKING
    • A21B1/00—Bakers' ovens
    • A21B1/02—Bakers' ovens characterised by the heating arrangements
    • A21B1/06—Ovens heated by radiators
    • A21B1/10—Ovens heated by radiators by radiators heated by fluids other than steam
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Description

  • Bezeichnunz: Combi-Backofen Die Erfindung betrifft einen Backofen, insbesondere für die Bäckerei, Konditorei oder Brotindustrie mit wenigstens einer Backkammer.
  • Für die Bäckerei etc. sind bisher Backöfen bekannt geworden, die entweder als direkt elektrisch beheizte Backöfen, insbesondere Etagenbacköfen ausgebildet sind oder aber die als sogenannte Umwälz-Backöfen ausgebildet sind, bei denen heiße Luft oder heiße Gase die Backkammern umspülen, wobei die Heizgase zur optimalen Wärmeausnutzung im Kreislauf geführt werden.
  • Während gasbeheizte Umwälzöfen eine längere A<ufheizzeit benötigen, besteht in vielen Fällen bei den elektrisch' direkt beheizten Backöfen das Problem, daß aufgrund der Überlastung der elektrischen Leitungsnetze in Spitzenzeiten, die gerade in der Morgenzeit auch mit den Bakzeiten der Bäckereien zusammenfallen seitens der Elektrizitätswerke in diesen Spitzenzeiten der Strom für Backzwecke abgesperrt wird. Aus diesem Grunde waren kleine und mittlere Bäckereien zum Teil bisher genötigt, zwei Ofentypen nebeSGinaSder in der Backstube aufzustellen, oder aber auf Elektro-Backofen ganz zu verzichten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Backofen zu schaffen, der die Vorzüge und Einsatzmöglichkeiten beider Backofentypen in sich vereinigt und entsprechend den zeitlich oder saisonal bedingten Gegebenheiten der Energieversorgung umschaltbar ist.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Decke und der Boden der Backkammer in der Weise als Oberhitze-und Unterhitzeradiator ausgebildet sind, daß Führungen für Heizgase vorgesehen und elektrische Heizelemente jeweils an Decke und Boden vorhanden sind. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß je nach Bedarf der Backofen als Umwälzofen oder als elektrisch direkt behizter Ofen betrieben werden kann. Die Anordnung der Heizelemente behindert hierbei während der Betriebszeit als Umwälzofen nicht den T:Järmeübergang auf das Backgut, während andererseits die Führungen für die Heizgase in Decke und Boden der Kammer während des Betriebes als elektrisch beheizter Ofen als Isolierung wirken. Diese Isolierwirkung gilt insbesondere für Ausführungsformen, bei denen mehrere Backkammern etagenförmig übereinander angeordnet sind, wobei die Heizgasführungen zwischen den einzelnen Etagen jeweils die Decke einer untenliegenden Backkammer und den Boden einer obenliegenden Backkammer bilden.
  • In Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Decke und der Boden einer Backkammer jeweils durch eine Heizgasführung gebildet werden, deren eine Seite in einen Heizgaszufuhrkanal und deren andere Seite in einen tleizgasabzugskanal mündet, wie an sich bekannt, und daß an wenigstens einer ninmündungsstelle ein verstellbarer Schieber angeordnet ist und daß die elektriscben Heizelemente jeweils auf der der 3ackkaml.ler zugekehrten Seite von Decke und Boden angeordnet sind. Diese Ausgestltung hat den Vorteil, daß die Strahlungswärme der elektri chen Heizelemente voll ausgenutzt wird, da sie im wesentlichen frei in der Backkammer angeordnet sind, daß aber andererseits durch die Möglichkeit, die Heizgasführung in Boden und Decke vollständig abzusperren, die sIsolierwirkung der Heizgasführung beim Betrieb als Elektroofen noch verbessert wird, da jegliche Konvektion innerhalb der Heizgasführungen und ein Luftaustausch zwischen Heizgasführung und den Heizgaszu- bzw. -abzugskanälen verhindert wird. Beim Betrieb als Umwälzofen dienen diese Stellschieber, die zweckmäßigerweise mit einem Stellantrieb versehen sind; der über einen Thermostaten angesteuert wird; zur Regulierung der Backtemperatur in der Backkammer. Bei einem Etagenofen sind entsprechend der Zahl der Heizgasführungen mehrere Stellschieber vorhanden, die entweder alle, gruppenweise oder einzeln, mit einem entsprechenden Stellantrieb verbunden sind, so daß sie über Thermostate entsprechend angesteuert werden können. Beim Betrieb als Elektroofen werden alle Heizgasführungen durch die Stellschieber abgeschlossen. In besonders vorteilhafter Ausgestaltung ist daher vorgesehen, daß der Stellschieber mit einem Stellantrieb verbunden ist, der seinerzeit an den Schalter für die Stromversorgung der elektrischen Heizelemente so angeschlossen ist, daß bei der Schalterstellung "ein" der Stellschieber die Heizgasführung verschließt. Hierdurch ist gewährleistet, daß die Konvektion in den Heizgasführungen während des Betriebes als Elektroofen unterbunden ist.
  • In'weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die elektrischen Heizelemente jeweils für Decke und Boden an jeweils wenigstens einem vorzugsweise rahmenartigen Trägerkörper befestigt sind, der in ilaltevorrichtungen der Backkammer einschiebbar ausgebildet ist. Durch diese Anordnung ist ein leichtes Auswechseln der elektrischen Heizelemente möglich, da wegen der zusätzlichen Anordnung von Hei.zgaszufuhr und Heizgasabzugskanälen die bei der bisher üblichen Bauweise von Elektroöfen von der Seite her nicht mehr zugänglich sind. Durch, die einschiebbare Ausbildung können die elektrischen Heizelemente durch die Beschickungsöffnung der Backkammer eingeschoben bzw. herausgezogen werden. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn die Stromversorgung der in den* Trägerkörpern zusammengefaßten Heizelemente über Steckerverbindungen erfolgt, die in der Backkammer und in den Trägerkörpern jeweils fest montiert und in Einschubrichtung ausgerichtet sind.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die ::eizelnente einzeln austauschbar ausgebildet sind. Dies'hat den Vorteil, daß einzelne defekte Leitstäbe nach Herausziehen der Tr.ägerkörper schnell ausgewechselt werden können, insbesondere dann, wenn die Heizelemente in die Trägerkörper mittels Steckverbindungen eingesetzt sind.
  • In weiterer Ausgestaltung der erfindung ist vorgesehen, daß die der Backkammer zugekehrten Flächen der Heizgasführungen wärmereflektierend ausgebildet sind. Dies hat den Vorteil, daß der Wärmeübergang von den Heizgasführungen auf die Backkammer beim Betrieb als Urwälzofen nicht behindert wird, während beim Betrieb als Elektroofen die Strahlungswärme der elektrischen Heizelemente vonXden Flächen der Heizgasführungen in die Backkammer reflektiert wird und so die isolierende Winkung der Heizgasführung beim Betrieb als alektroofen verstän't wird. Diese Ausgestaltung kann entweder durch die Verwendung beispielsweise polierter Bleche bei der Herstellung der Backkammer bzw. der Heizgasführung erreicht werden, oder aber durch die Verwendung einer entsprechenden, gesondert einzubauenden Zwischenlage, die nachtrglich in den Zwischenraum zwischen Heizelement und Boden-bzw. Deckenfläche für den Ofen selbst eingebracht wird. Dies hat den Vorteil, daß die bisher im Umwälzofenbau verwendeten .Taterialien eingesetzt werden können. Die Zwischenlage kann beispielsweise in einer Aluminiumfolie bestehen, deren eine Seite, die der Backkammer zugekehrt ist, hoc*hglanzpoliert ist, während die andere Seite zum Zwecke des besseren Wärmedurchganges geschwärzt ist.
  • Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 einen schematischen Vertikalschnitt durch einen Backofen Fig. 2 einen Schnitt durch die Decke einer Backkammer Fig. 3 einen Schnitt durch eine Anordnung für die elektrischen Heizelemente gemäß der Linie III - III in Fig. 2 rig. 4 einen Vertikalschnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 2 Der in Fig. 1 in einem VertilEschnitt schematisch dargestellte Backofen weist drei übereinanderliegende Backkammern 1,2 und 3 aüf. Jeweils der Boden 4 und die Decke 5 einer jeden Backkammer wird durch eine Heizgasführung 6, 7, 8, 9 gebildet, wobei die Heizgasführungen 7 und 8 in Bezug auf die Backkammer 1 den Oberhitzeraaiator und auf die Backkammer 2 den Unterhitzeradiator darstellen. Entsprechendes gilt für die Heizgasführung 8 in Bezug auf die Backkammern 2 und 3.
  • Die Heizgasführungven 6,7,8 und 9 münden jeweils auf der einen Seite in einen 11eizgaszufulrkanal 10 und auf der anderen Seite in einen Heizgasabzugskanal 11 ein. Durch ein schematisch angedeutetes Gebläse 12 können die in einem nicht näher dargestellten Heizgaserzeuger aufgeheizten Heizgase im Kreislauf über den ZufUh-t:Gnal 10, die tleizgasführungen 6 bis 9 und den Abzugskanal Durch ii geführt werden. als Flachschieber ausgebildete Stellschieber 13,14,15,16, die über eine gelueinsase Stellstange 17 mit einem Stellantrieb 18 in Verbindung stehen, kann die Durchströmung der Heizgasführungen reguliert werden. Eine entsprechende Schieberanordnung 19 ist auf der Austrittsseite der Heizgasführungen vorgesehen. Durch Stellklappen 21, 22 im unteren Bereich des Backofens können der Heizgaszufuhrkanal 10 uBd der Heizgasabzugskanal 11 gegenüber dem Heizgaserzeuger bzw. dem Gebläse 12 vollstandig abgesperrt werden.
  • In den Backkammern sind jeweils im Deckenbereich und im Bodenbereich elektrische Heizelemente 23 angeordnet, die schematisch als Heizspiralen dargestellt sind. Diese Heizelemente können beliebig und in allen bekannten Ausführungsformen ausgebildet sein.
  • Bei dem dargestellten Ausfürungsbeispiel sind die Heizelemente in Tragrahmen 24 eingesetzt, die in die Backkammern einschiebbar sind. Je nach Breite und/oder briefe der Backkammer sind mehrere mit Heizelementen bestückte Trägerkörper neben - und/oder hintereinander angeordnet. Bodenseitig sind die Heizelemente durch einen herausnehmbaren Herdboden 25, beispielsweise in Form einer Asbestzementplatte, abgedeckt.
  • Aus den Fig.2,3 und 4 ist eine beispielsweise Ausgestaltungsform für die elektrischen Heizelemente zu entnehmen. Wie der Vertikalschritt gemäß Fig. 2 für einen Oberhitzeradiator zeigt, ist an der Decke 5 eine BackzaAumer jeweils im Randbereich zu beiden Seiten eine Halteschiene 26 angeordnet, in aie ein als offener Rahmen ausgebildeter Trägerkörper 27 eingeschoben ist. Die stabförmig ausgebildeten Heizelemente 23 sind jeweils an ihren Enden in einer Ilaltevorrichtung 2c auf der einen Seite und zwei stegförmig ausgebildeten Stromführungen 29 gehalten, die über entsprec;iende Isolierfüße 30 gegenüber dem Trägerkörper elektrisch isoliert geführt sind. Die beiden Leitungsenden eines jeden Heizstabes sind über-Stecker 31 jeweils mit der zugehörigen Stromt;.hrung verbunden. Da die Stromführungen stegförmig und hochkantstehend ausgebildet sind, können die Heizstäbe in einfacher Weise montiert werden und zwar so, daß zunächst das freie Ende 32 in den mater 28 eingeführt wird und dann die Stecker 31 von oben auf die stegförmigen Stromführungen aufgesteckt werden. Bildet man die Verbinaungen zwischen den Heizstabende und den Steckern zumindest in der ninschubrichung steif aus, so kann durch entsrechende Ausnehmungen an der Oberkante der stegförmigen Stromfü'hrngen über te aufgsteckten Stecker gleichzeitig eine Arretierung der einzelnen Heizstäbe gegen seitliches Verschieben bewirkt werden.
  • Falls jedoch die Stecker der einzelnen Heizstäbe an einem flexiblen Draht befestigt sind, ist es vorteilhaft am Trägerkörper Halteelemente 33 vorzusehen, die einerseits den seitlichen Abstand der Heizstäbe zueinander fiXieren und die andererseits wie dies in der Zeichnung angedeutet ist, gleichzeitig eine axiale Sicherung des Heizstabes übernehmen und ein Herausrutschen in Richtung auf die Stromführungen verhindern. Die beiden Stromführungen 29 sind auf der einen Seite an die Pole eines Steckers 34 und auf der anderen Seite an die Pole einer Steckdose 35 angeschlossen.
  • Die Stecker und Steckdosen können hierbei wie in Fig. 3 gezeigt, raittig angeordnet sein oder aber auch seitlich in Verlängerung der Stromführungen mit der Kassette verbunden sein. Die Zahl der Pole der Stecker bzw. der Steckdosen und die Zahl der Stromführungen richtet sich nach der Regelschaltung. Bei dem vorliegenden Ausführungabeispiel sind jeweils nur zwei Stromführungen mit entsprechenden Steckpolen vorgesehen, während die Regelschaltung zur Einschaltung der einzelnen Backstufen außerhalb am Ofengehäuse angeordnet ist, beispielsweise durch eine Stern-Dreieck-Umschaltung.
  • Der vorstehend erläuterte Combi-Backofen arbeitet nun wie folgt: In der dargestellten Anordnung ist der Heizgaserzeuger in Betrieb, so daß durch das Gebläse 12 die aufgeheizten Heizgase über den Zufuhrkanal 10 durch die Heizgasführungen 6,7,8 und 9 in den Abzugakanal 11 gefördert werden. Die Stellschiebereinrichtung 19 auf der Austrittsseite ist hierbei zweckmäßig ganz geöffnet, während die Stellschiebereinrichtung auf der Lintrittsseite mit Hilfe des Stellantriebes 13 entsprechend der durch den Thermostaten vorgegebenen Temperatur eingestellt wird. Anstelle nur einer Stellschiebereinrichtung auf der Gaseintrittsseite kann jede Backkammer mit einer gesonderten Stellschiebereinrichtung mit eigenem Stellantrieb ausgerüstet sein, so daß innerhalb bestimmter Temperaturbereiche die einzelnen Backkammern unabhangig voneinander geregelt werden können. Bei einer derartigen Ausführungsform, die entweder einzelne Backkarimern oder Gruppen von Backkammern umfassen kann, ist es jedoch zweckmäßig, wenn bei wei unmittelbar übereinanderliegenden Backkammert der Oberhitzeradiator der untenliegenden Backkammer vom Unterhitzeradiator der obenliegenden Backkammer gesondert ausgeführt sind und beide Radiatoren durch eine reisolierung gegeneinander isoliert sind.
  • Soll nun der 3Backofen als elektrisch direkt beheizter Ofen betrieben werden, so werden durch die Stellschiebereinrichtungen auf der Einmündungsseite und auf der Ausmündungsseite die Heizgasführungen 6,7 und 8 abgesperrt, so daß die Heizgasführungen wegen der fehlenden Konvektion als Isolierungen zwischen den einzelnen Backkammern wirkcn, wenn nunmehr die Unterhitze und Oberhitze fiir jede Backkanimer einzeln gesteuert durch die elektrischen teizele:ente 23 erzeugt werden. Die Temperaturregelung erfolgt hierbei In der CW elektrisch direkt beheizte Backöfen wieder üblichen Weise. Soll nunYir;TJm Umwälzbetrieb gearbeitet werden, so werden die den Heizgaszufuhrkanal 10 und den Heizgasabzugskanal 11 abschließenden Klappen 21 und 22 geöffnet, so daß nunmehr nach ;inschalten des Heizgaserzeugers die Heizgase die Backkammern entsprechend der Einstellung der Stellschieber umströmen können.
  • ür die überlicherweise im Bereich des Heizgaszutrittes angeordmit einer Wasserzuleitung verbundenen neten Schawadenapparate 36 müssen bei dieser Bauform elektrische Zusatzheizkörper 37 vorhanden sein, um auch beim elektrischen Betrieb den erforderlichen Schwaden für die Beschickung der einzelnen Backkarmrern, die in der vorliegenden Schemaskizze nicht näher dargestellt sind, sicherzustellen.
  • Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wurde davon ausgegangen, daß die jeweils von den Heizgasführungen 6,7,8,9 gebildeten Innenflachen der Backkammern wärmereflektierend ausgebildet sind. Dies kann entweder durch die Verwendung eines entsprechenden Materials für die Herstellung der Heizgasführungen oder durch eine entsprechend ausgestaltete, nachträglich, aufgebrachte Folie bewirckt werden. In Abwandlung des Ausführungsbeispieles kann jedoch zur Verbesserungder Isolierwirkung der Heizgasführungen beim elektrischen Betrieb eine flexible Isoliermatte vorgesehen sein, die im Bereich jeweils einer Seite der jeweiligen Backkammer aufrollbar gelagert und die jeweils zwischen der Wandfläche und den elektrischen Heizelementen einziehbar ist. Hierbei ist cs auch für einen Etagenofen ausreichend, wenn jeweils die Isollermatte nur im Bereich der Bodenfläche eingezogen wird, da hierdurch eine ausreic;-e-de t.rmeisolierung zwischen jeweils zwei Backkammern erzielt wirc. Die Anordnung der Isoliermatte nur im Bodenbereich hat den Vorteil einer wesentlich einfacheren Konstruktion, da zusätzliche Halteelenente für die Isoliermatte entfallen. Das Auf- und Abrollen der Isoliermatte kann entweder von Hand oder durch einen eigenen Stellantrieb erfolgen.
  • Bei der Verwendung eines elektrischen Stellantriebes ist es zweckmäßig, wenn dieser mit dem Schalter zum Einschalten des elektrischen Betriebes gekoppelt wird, so daß in der Schalterstellung "ein" automatisch die Isoliermatte eingezogen wird und mit der Schalterstellung "aus" und bei Umstellung auf Umwälzoetrieb die Isoliermatte automatisch wieder aufgerollt wird und so die Wärmeübertragungsfläche für den Umwälzbetrieb freigegeben wird.
  • Ansprüche

Claims (8)

  1. Ansprüche: 1. Dac'ofen, insbesondere für die Bäckerei, Konditorei oder Brotindustrie mit wenigstens einer Backkammer, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, dco die Decke (5) und der Boden (4) der Backkammer er (1,2,3) in der Weise als Ober- bzw. Unterhitzeradiator ausgebildet sind, d&ß rungen (6,7,8,9) für Heizgase vorgeschen und elektrische Heizelemente (23) jeweils an Decke (5) und Boden (4) vorhanden sind.
  2. 2. Backofen nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t' , daß die Decke (5) und der Boden (4) der Backkammer jepfeils durch eine Heizgasführung (6,7,8,9) gebildet werden, deren eine Seite in einen Heizgaszufuhrkanal (10) und deren andere Seite in einen Heizgasabzugskanal (11) münden, wie an sich bekannt, und daß an wenigstens einer Einmündungsstelle ein verstellbarer Schieber (13,14,15,16) angeordnet ist, und daß die elektrischen Heizelemente (23) jeweils auf der der Backkarnmer (1,2,3) zugekehrten Seite von decke (5) und Boden (4) angeordnet sind.
  3. 3. Backofen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n -e e i c h n e t, daß der Stellschieber (13,14,15) mit einem Stellantrieb (1o) verbunden ist, der seinerseits an den Schalter für die Stromversorgung der elektrischen Heizelemente (23) so angeschlossen ist, daß bei der Schalterstellung "ein" der Stellschieber die Heizgasführung (6,7,8,9) verschließt.
  4. Backofen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die elektrischen Heizelemente (23) jeweils für Decke (5) und Boden (4) an Jeweils wenigstens eine vorzugsweise rahmenartigen Trägerkörper (27) befestigt sind, deren I-IaltevorriclltunOen (26) der Backkammer einschiebbar ausgebildet ist.
  5. 5. Backofen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Stromversorgung der in den Trigerkörpern (27) zusammengefaßten Ileizelemente (23) über Steckerverbindungen (34,35) erfolgt, die in der Backkammer und an den Trägerkörpern jeweils fest montiert und in Einschubrichtung ausgerichtet sind.
  6. 6. Backofen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Heizelemente (23) einzeln austauschbar ausgebildet sind.
  7. 7. Backofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß die der Backkammer zugekehrten Flächen der Heizgasführungen wärmereflektierend ausgebildet sind.
  8. 8. Backofen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß eine flexible Isoliermatte vorgesehen ist, die im Bereich einer Seite der Backkammer aufrollbar gelagert und die zwischen der wandfläche und den elektrischen Heizelementen einziehbar ist.
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