DE2544400A1 - Brandmeldeanlage in zwei-linientechnik - Google Patents

Brandmeldeanlage in zwei-linientechnik

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DE2544400A1 DE19752544400 DE2544400A DE2544400A1 DE 2544400 A1 DE2544400 A1 DE 2544400A1 DE 19752544400 DE19752544400 DE 19752544400 DE 2544400 A DE2544400 A DE 2544400A DE 2544400 A1 DE2544400 A1 DE 2544400A1
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B25/00Alarm systems in which the location of the alarm condition is signalled to a central station, e.g. fire or police telegraphic systems
    • G08B25/002Generating a prealarm to the central station
    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
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    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion

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  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fire Alarms (AREA)

Description

  • Brandmeldeanlage in Zwei-Linientechnik"
  • Die Erfindung betrifft eine Brandmeldeanlage in Zwei-Linientechnik mit mindestens zwei Meldelinien je überwachungsbereich, die Jeweils Brandmelder gleichen physikalischen Meßprinzips verbinden.
  • Bekanntlich ist in automatischen Brandmeldeanlagen das Problem der Fehl- und Täuschungsmeldungen bisher unbewältigt. Erfahrungsgemäß sind nur. ein geringer Prozentsatz der von automatischen Brandmeldeanlagen weitergeleitete Alarme echte Feueralarme. Der Rest wird'durch-Anlagenstörungen (sogenannte Fehlmeldungen) und durch rauch- oder feuerähnliche Erscheinungen (sogenannte Täuschungsmeldungen) hervorgerufen. Der überaus hohe Prozentsatz von Fehl- und Täuschungsmeldungen stellt nicht nur eine wirtschaftliche Belastung wegen der verursachten Betriebsunterbrechungen und Produktionsstörungen dar, sondern kann auch zu einer unbewußten Minderung des Einsatzwillens der hilfeleistenden Stellen führen.
  • Brandmeldeanlagen in Zwei-Linientechnik bieten eine größere Sicherheit gegenüber Auslösungen durch rauchähnliche cder feuerähnliche Störerscheinungen als Brandmeldeanlagen mit nur einer Meldelinie je Überwachungsbereich. Bei der Zwei-Linientechnik sind je uberwachungsbereich mindestens zwei, sich meist mehrfach kreuzende Meldelinien je überwachungsbereich vorgesehen, die entweder Brandmelder unterschiedlichen physikalischen Meßprinzips wie etwa Wärmemelder und Rauchmelliter oder> Brandmelder gleichen physikalischen Meßprinzips (z.B.
  • punktförmige Rauchmelder) miteinander verbinden. In beiden Fällen erfolgt eine Alarmgabe erst dann, wenn in jeder Neldelinie mindestens ein Melder angesprochen hat.
  • Aucn eine derartige Brandmeldeanlage vermag jedoch nicht zu befriedigen, weil im ersten Fall, also bei Verwendung von B-randmeldern unterschiedlichen physikalischen Meßprinzips, die Meldung nur mit grober Verzögerung oder überhaupt verspätet erfolgt, wenn die entsprechenden Kenngrößen eines Brandes (z.B. Wärmestrahlung und Rauchentwicklung) nicht gleichzetig oder nahezu gleichzeitig auftreten, während im zweite Fall, also bei Verwendung von Brandmeldern gleichen physikalaschen Neßprinzips, beide Melder, denen dann bei gleicher Empfindlichkeit nur etwa die Hälfte ihres normalen Überwachlmgsbereiches zugeordnet ist, sehr wohl der gleichen Täuschung unterliegen können, so daß der erhöhte Aufwand für die Verdopplung der Zahl der Melder keinen wirtschaftlichen Nutzen mit sich bringt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Brandmeldeanlage der einleitend angegebenen Gattung zu schaffen, die Täuschungsmeldungen weitgehend ausschließt, auf echte Alarmfälle aber nahezu unverzögert anspricht.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die erste Meldelinie empfindlicher als die zweite Meldelinie ist und die erste Meldelinie bei Überschreiten ihrer Ansprechschwelle einen Voralarm auf einer privaten Nebenfeuermeldeanlage und die zweite Meldelinie bei Überschreiten deren Ansprechschwelle Vollalarm auf der Meldeanlage einer örtlichen Feuerwache auslöst.
  • Hierdurch wird erreicht, daß bei Auftreten eines Voralarms zunächst nur betriebsinterne Kräfte alarmiert werden, die zunächst einmal der Ursache eines Voralarms nachgehen können, ohne daß die Löschkräfte ausrücken müssen. Bleibt es nämlich bei dem Voralarm, so wird in aller Regel eine Täuschungsmeldung vorliegen. Im Ernstfall wird hingegen praktisch gleichzeitig mit dem Voralarm auch über mindestens einen Melder der unempfindlicheren, zweiten Meldelinie Vollalarm ausgelöst, so daß unverzüglich die Löschkräfte herangeführt werden.
  • Nach einer Weiterbildung der Anlage, die darin besteht, daß die erste Meldelinie bei Überschreiten ihrer Ansprechschwelle einen Voralarm über eine Fernsprechleitung bei der örtlichen Feuerwache auslöst, kann erreicht werden, daß durch einen Voralarm nicht nur die betriebsinternen Kräfte alarmiert sondern auch die Löschkräfte auf einen möglicherweise noch eintreffenden Vollalarm vorbereitet werden.
  • Eine weitere Steigerung der Betriebssicherheit der Anlage kann dadurch erzielt werden, daß die Meldelinien über ein UD-Gliea miteinander verknüpft sind, dem die Meldeanlage bei der örtlichen Feuerwache nachgeschaltet ist. In diesem Fall werden also die Löschkräfte nur dann alarmiert, wenn sowohl Voralarm als auch Vollalarm vorliegen, so daß diese Ausführungsform auch eine gewisse Sicherheit gegen Fehlmeldungen, nämlich soweit solche auf Fehler in einer der Meldelinien zurückzuführen sind, bietet.
  • Bei besonders gefährdeten Betrieben oder Produktionsstätten kann es sich aber auch empfehlen, daß statt dessen die Meldelinien Uber ein ODER-Glied miteinander verknüpft sind, dem die Meldeanlage bei der örtlichen Feuerwache nachgeschaltet ist, so daß dann Löschkräfte auch schon bei Auftreten eines Voralarmes alarmiert werden.
  • Zu bevorzugen ist aber eine Weiterbildung dieser letztgenannten Ausführungsform,die darin besteht, daß in der ersten Meldelinie dem ODER-Glied eine bei Überschreiten ihrer Ansprechschwelle anlaufende ZeEgeberschaltung vorgeschaltet ist. Hierdurch wird erreicht, daß dann, wenn der Voralarm nicht innerhalb der durch die Zeitgeberschaltung festgelegten Zeit quittiert oder gelöscht wird, dieser Voralarm wie ein Vollalarm behandelt und an die Löschkräfte weitergeleitet wird, selbst wenn die zweite, unempfindlichere Meldelinie nicht angesprochen hat.
  • In der Zeichnung ist die Brandmeldeanlage nach der Erfindung in einigen Ausführungsbeispielen im Blockschaltbild schematisch vereinfacht dargestellt. Es zeigt; Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Brandmeldeanlage, Fig. 2 eine zweite Ausführungsform mit logischer Verknüpfung der beiden Meldelinien, Fig. 3 eine dritte Ausführungsform mit einer anderen Art der logischen Verknüpfung der Meldelinien und Fig. 4 eine vierte Ausführungsform, ebenfalls mit logischer Verknüpfung der Meldelinien.
  • In Fig. 1 sind eine erste Meldelinie L1, die die Brandmelder 111 bis l1 terbindet und eine zweite Meldelinie L2, die die Brandmelder 121 bis 12n verbindet, dargestellt. Die Brandmelder beider Meldelinien sind gleichartig aufgebaut, sprechen also auf die gleiche Kenngröße wie Rauch, Wärmestrahlung u.s.w. an.
  • Die Meldelinie L1 ist mit einer örtlichen, beispielsweise betriebsinternen Nebenfeuermeldeanlage NFM und über eine Leitung TL, also beispielsweise eine Telefonleitung, mit der örtlichen Feuerwache verbunden. Die Meldelinie L2 ist unmittelbar mit dzr Hauptfeuermeldeanlage H?M der örtlichen Feuerwache verbunden. Sie Empfindlichkeit einander entsprechender Brandmelder in Jeder der beiden Meldelinien ist nun so eingestellt, daß die erste Meldelinie L1 insgesamt empfindlicher ist, also eine niedriger liegende Ansprechschwelle hat als die zweite Meldelinie L2. störgrößen werden daher in aller Regel zunächst die oldelinie L1 ansprechen lassen und die Nebenfeuermeldeanlage auslösen, so daß betriebsinterne Kräfte Gelegenheit haben, die Sttungsursache festzustellen, bevor oder ohne daß die zweit teldelinie L2 anspricht und Löschkräfte alarmiert werder. ei einem tatsächlichen Brand aber werden die erste Meldelinie L, und die zweite Meldelinie L2 praktisch gleichzeitig ansprechen.
  • In der Ausführungsform nach Fig. 2 sind die Meldelinien L1 und L2 bei im übrigen gleichen Aufbau wie in Fig.l miteinander über ein UND-Glied 1 verknüpft, dessen Ausgangssignal der Flauptfeuermeldeanlage HFM zugeführt wird. Letztere wird daher er.,t dann Vollalarm geben, wenn sowohl die erste als auch die zweite Neldelinie angesprochen haben. Bekanntlich sind Brandmeldeanlagen aus Sicherheitsgründen gewöhnlich so ausgelegt, daß Fehler in der Anlage wie etwa Kurzschluß oder Unterbrechung in der fieldelini.t-:installation zur Abgabe eines Alarmsignals, das dann allerdings eine Fehlmeldung ist, führen. Durch die Ausführungsform der Brandmeldeanlage gemäß Fig.2 wird nun verhindert, daß die Hauptfeuermeldeanlage HFM auslöst, wenn beispielsweise in der zweiten Meldelinie L2 ein solcher Fehler vorliegt.
  • Die Sicherheit der Anlage wird dadurch nicht beeintrãchtSgt, da im tatsächlichen Brandfall stets beide Meldelinien gleichzeitig ansprechen Die Ausführuncsform der Anlage nach Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig. 2 lediglich dadurch, daß anstelle des UND-Gliedes hier ein ODER-Glied 2 vorgesehen ist. Die Hauptmeldeanlage HFM wird somit sowohl beim Ansprechen der ersten Meldelinie L1 als auch beim Ansprechen der zweiten Meldelinie L2 ausgelöst. Hier wird zwar der zuvor genannte Vorteil der Anlage nach Fig. 2 nicht erreicht, doch kann sich diese Ausführungsform zur Überwachung besonders gefährdeter Produktionsstätten oder Betriebsbereiche empfehlen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist zusätzlich dem mit der ersten Keldelinie L1 verbundenen Eingang des ODWR-Gliedes 2 eine Zeitgeberschaltung t vorgeschaltet, wodurch erreicht wir, daß die Hauptfeuermeldeanlage HFM nicht nur dann ausgelöst wird, wenn die Ansprechschwelle der zweiten Meldelinie L2 überschritten ist, sondern auch dann, wenn lediglIch die erste Meldelinie L1 angesprochen hat, dieser Voralarm jedoch nicht innerhalb der durch die Zeitgeberschaltung t bestir=.1ten Zeit quittiert oder gelöscht wurde, beispIelsweise weil die betriebsinternen Kräfte zur bleichen Zeit anderweitig eingesetzt oder aus sonstigen Gründen nicht verfügbar sind. Diese Ausführungsform kann sich dann empfehlen, wenn das Auftreten sehr kleiner Schwelbrände, die erst nach beträchtlicher Zeit eine auch die zweite,unerapfindlichere Meldelinie ansprechen lassende Ausdehnung erreicht haben, nicht auszuschließen ist.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1./Brandmeldeanlage in Zwei-Linientechnik mit mindestens zwei tg Meldelinien je Uberachungsbereich, die jeweils Brandmelder gleichen physikalischen Meßprinzips verbinden dadurch gekennzeichnet, daß die erste Meldelinie (L1) empfindlicher als die zweite Meldelinie (L2) ist und die erste Meldelinie (L1) bei Überschreiten ihrer Ansprechschwelle einen Voralarm auf einer privaten Nebenfeuermeldeanlage (NFM) und die zweite Meldelinie (L2) bei Überschreiten deren Ansprechschwelle Vollalarm auf der Meldeanlage (HFM) einer örtlichen Feuerwache auslöst.
  2. 2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Meldelinie (L1) bei Überschreiten ihrer Ansprechschwelle einen Voralarm über eine Fernsprechleitung (TL) bei der örtlichen Feuerwache auslöst.
  3. 3. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meldelinien (L1, L2) über ein UND-Glied (1) miteinander verknüpft sind, dem die Meldeanlage (HFM) bei der örtlichen Feuerwache nachgeschaltet ist.
  4. II. Anlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meldelinien (L1, L2) über ein ODER-Glied miteinander verknüpft sind, dem die Meldeanlage (HFM) bei der örtlichen Feuerwache nachgeschaltet ist.
  5. 5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der ersten Meldelinie (L1) dem ODER-Glied eine bei Uberschreiten ihrer Ansprechschwelle anlaufende Zeitgeberschaltung (t) vorgeschaltet ist.
DE19752544400 1975-10-03 1975-10-03 Brandmeldeanlage in zwei-linientechnik Ceased DE2544400B2 (de)

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WO1979000902A1 (en) * 1978-04-07 1979-11-15 H Stadelmayr Alarm device partly mobile with protection against failure to operate,breakdown,sabotage and false alarm
EP2149534A1 (de) * 2008-07-30 2010-02-03 OSMA-Aufzüge Albert Schenk GmbH & Co.KG Aufzugsanlage

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