DE2549263A1 - Absperrventil fuer eine leitung, insbesondere wasserleitung - Google Patents

Absperrventil fuer eine leitung, insbesondere wasserleitung

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DE2549263A1 DE19752549263 DE2549263A DE2549263A1 DE 2549263 A1 DE2549263 A1 DE 2549263A1 DE 19752549263 DE19752549263 DE 19752549263 DE 2549263 A DE2549263 A DE 2549263A DE 2549263 A1 DE2549263 A1 DE 2549263A1
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K37/00Special means in or on valves or other cut-off apparatus for indicating or recording operation thereof, or for enabling an alarm to be given
    • F16K37/0008Mechanical means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preventing Unauthorised Actuation Of Valves (AREA)
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  • Indication Of The Valve Opening Or Closing Status (AREA)

Description

1 , Sedanstr. 4
Absperrventil für eine Leitung, insbesondere Wasserleitung
Die Erfindung betrifft ein Absperrventil für eine Leitung, insbes. Wasserleitung, die zu einem vom Ventil entfernt angeordneten Verbraucher führt, mit einer Ventilspindel, die drehfest mit einer Handhabe gekuppelt ist.
Derartige Absperrventile werden insbes. als Absperxorgene für Waschmaschinen, Spülmaschinen und dergleichen, aber audh als Absperrorgane für Leitungssysteme mit mehreren Verbrauchern, z. B. in einer Wohnung oder in einem Heus eingesetzt. Uaschmaschinen und Spülmaschinen sind meistens mit einem Schlauch an einen Stutzen der Leitung angeschlossen, die in einigem Abstand vom Absperrventil endet. Um
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die Maschine in Betrieb nehmen zu können, muss das Absperrventil geöffnet werden. Dann steht der Schlauch unter dem Druck der Leitung. Der Schlauch soll so ausgelegt sein, dass er dem Druck der Leitung standhält. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass ein Schlauch platzt und Wasser unkontrolliert ausströmt. Um die damit verbundenen Folgeschäden zu vermeiden, wird empfohlen, das Absperrventil nach Beendigung des riaschinenbetriebs zu schliessen. Eine Kontrolle der Stellung des Absperrventils ist bei modernen Absperrventilen, deren Handhabe zuar drehbar aber nicht verschieblich ist, nur dadurch möglich, dass die Handhabe erfasst und versucht wird, sie in Schliess- bzw. in Öffnungsrichtung zu verdrehen. Auch dabei können jedoch Irrtümer auftreten, insbes. ωβηη bereits vorher entsprechende Anschläge im Ventil sehr fest gegeneinander gedreht ωοΓ-den sind.
Aufgabe der Erfindung ist es, Folgeschäden durch irrtümliche oder unterlassene Betätigung eines Absperrventils zu verhindern und diemit einer einfach erfassbaren Anzeige auszurüsten.
Diese Aufgabe uird dadurch gelöst, dass die Ventilspindel in einer durchgehenden Bohrung der Handhabe in Richtung der Spindelachse verschieblich ist und eine stirnseitige Endfläche der Ventilspindel bei geschlossenem Ventil im wesentlichen in einer von der Oberfläche der Handhabe gebildeten Ebene und bei geöffnetem Ventil in einer davon abgleichenden Stellung angeordnet ist.
Das hat den Vorteil, dass die Stellung des Ventils jederzeit optisch oder auch durch Abtasten der Oberfläche der Handhabe erfassbar ist. Eine unterlassene Betätigung des Absperrventils wird erkannt und eine
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irrtümliche Betätigung ζ, Β. wegen festsitzender Anschläge wird vermieden.
Vorzugsweise sollte an der Endfläche eine Gewindebohrung für einen Gewindestift vorgesehen sein, der oder dessen Stirnfläche eine Farbtönung aufweist, die sich von der Farbtönung der Oberfläche der Handhabe abhebt. Damit wird die optische Erfassbarkeit der Ventilstellung verbessert und es ist möglich, bereits aus einiger Entfernung die Stellung des Stiftes und damit der Ventilspindel bzw. des Ventils zu erkennen.
Es kann zweckmässig sein, die durchgehende Bohrung mit einer durchsichtigen Scheibe abzudecken, um die Kontrastwirkung zwischen der Farbtönung der Oberfläche der Handhabe und der Stirnfläche des StiftBS bzw. der Ventilspindel zu verbessern.
Die den jeweiligen Betriebszustand des Ventils anzeigenden Stellungen der Ventilspindel können dadurch erreicht werden, dass die Ventilspindel zwischen Anschlägen verschieblich in einer am Ventilgehäuse befestigten Schraubbuchse geführt ist, in der auch eine Ventilplatte verschieblich geführt ist, die eine Gewindebohrung für einsn Geuindezapfen der Ventilspindel aufweist, und dass die Handhabe mit einem Mantelkörper am Ventilgehäuse abgestützt ist. Dabei begrenzen die Anschläge den Ueg der Ventilspindel, ohne dass die Bewegung der Ventilplatte behindert oder eingeschränkt wird.
Die Anschläge können von Ringflanschen an der Ventilspindel gebildet sein, zwischen die ein nach innen vorspringender Flansch der Schraubbuchse eingreift. Insbes, kann wenigstens ein Ringflansch
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eine in eine Ringnut der Ventilspindel einsetzbare Federscheibe sein. Dadurch lassen sich insbes. Schwierigkeiten fcai der Montage vermeiden.
Züjeckmässig werden die Ventilspindsl und/oder die Uentilplatte gegen die Schraubbuchse abgedichtet, um zu verhindern, dass Wasser aus dem Ventil austritt.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert; es zeigt die einzige Figur einen Schnitt durch ein erfindungsgemässes Absperrventil.
Das dargestellte Ventil weist ein übliches T-förmiges Ventilgehäuse 1 auf, das Anschlußstutzen 2, 3 für dsn Zu- bzu?« Abfluss des üJassers und einen Stutzen 4 mit Innengewinde zum Einschrauben einer Schraubbuchse 5 besitzt. Unterhalb des Stutzens 4 befindet sich ein Ventilteller 6, auf den eine Ventilplatte 7 aufsetzt, die an ihrer Unterseite eine mit einer Schraubverbindung 8 gehaltene Dichtungoplatte 9 aufweist.
Die Ventilplatte 7 bildet das Ende eines zylindrischen Körpers 1o, der eine Ringnut 11 für einen Dichtring 12 aufweist, welcher an der Wandung einer die Schraubbuchse 5 durchsetzenden Bohrung 13 anliegt, Der zylindrische Körper 1o weist einen Abschnitt 14 auf, dessen Quer schnitt einem Sechseck entspricht und der in einem Abschnitt der Boh rung 13 mit entsprechend ausgebildetem Querschnitt drehfest geführt ist.
Auf der der Ventilplatte 7 abgewandten Seite des zylindrischen Körpers 1o befindet sich eine Gewindebohrung 15 für einsn Gewindezapfcn
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16, der das Ende einer Ventilspindel 17 bildet.
Die Ventilspindel 17 weist zwei Ringflanschen 18, 19 auf, die zwischen sich eine Nut zur Aufnahme einer Ringdichtung 2o bilden, ujel-
ehe an der Innenwandung der durchgehenden Bohrung 13 der Schraubbuchse 5 anliegt. Der Ringflansch 19 bildet zusammen mit einer in einer Nut 21 angeordneten Federscheibe 22 Anschläge für einen am oberen Ende der Schraubbuchse 5 angeordneten nach innen vorspringenden Flansch 23.
Das obere Ende '24 der Ventilspindel 17 ist drehfest, jedoch längs der Spindelachse verschieblich in einer durchgehenden Bohrung 25 einer Handhabe 26 geführt. Die Handhabe 26 ist mit einem Mantelkörper 29> der auf ein Aussengewinde der Schraubbuchse 5 aufgedreht ist, an dipser bzw. dem Ventilgehäuse 1 abgestützt. Dadurch ist die Handhabe relativ zum Ventilgehäuse unverschieblich.
Das obere Ende 24 der Ventilspindel 17 weist an seiner Stirnfläche eine Gewindebohrung 27 für einen Gewindestift 28 auf, der eine Farbtönung besitzt, die sich von der Farbtönung der Oberfläche der Handhabe 26 abhabt. Z. B. kann der Stift 28 aus einem blau eingefärbten Kunststoff bestehen, wenn das Absperrventil in einer kaltes Wasser . führenden Leitung angeordnet ist.
In der gezeichneten Stellung ist das Ventil geöffnet. Der Gewindezapfen 16 ist vollständig in die Gewindebohrung 15 eingedreht und die Federscheibe 22 liegt am Flansch 23 an. Die Ventilspindel 17 befindet sich in einer bei der dargestellten Projektion unteren Stellung, so dass ihr oberes Ende 24 in der Bohrung 25 versenkt angeord-
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net ist. Der Gewindestift 28 ist deshalb optisch nur schwer zu erkennen und durch Betasten der Oberfläche der Handhabe 26 nicht srfühlbar.
Uird die Handhabe 26 in Schliessrichtung gedreht, dann dreht sich der Gewindezapfen 16 aus der Gewindebohrung 15 heraus und verschiebt dabei zunächst die Ventilspindel 17 in Richtung auf die Handhabe 26, weil der Reibungswiderstand zwischen der Ringdich- . tung 2o und der Innenwandung des zugeordneten Teils der Bohrung 13 kleiner ist als der Reibungswiderstand zwischen dem Dichtring 12 und der Innenwandung des zugeordneten Teils der Bohrung 13, Die Ventilspindel 17 wird soweit in Richtung auf die Handhabe 26 verschoben, bis ihr Ringflansch 19 gegen den inneren Flansch 23 der Schraubbuchse 5 anschlägt. Bei weiterer Drehung der Handhabe 26 wird dann der Körper 1p mit der Ventilplatte 7 in Richtung auf dan Ventilsitz 6 verschoben, bis die Ventilplatte 7 auf den Ventilsitz 6 aufsetzt. Dann ist das Ventil geschlossen und die Endbzw. Stirnfläche des Gewindestiftes 28 liegt ungefähr in einer Ebene mit der Oberfläche der Handhabe 26, so dass der Gewindestift 28 optisch sichtbar und durch Abtasten der Oberfläche erfühlbar ist.
Beim Öffnen des Ventils durch Drehen der Handhabe 26 in Öffnungsrichtung verschiebt sich aufgrund der gegebenen Reibungsverhältnisse zunächst die Ventilspindel 17 in Richtung auf den Ventilsitz 6, bis die Federscheibe 22 auf den Flansch 23 trifft und dadurch die Ventilspindel 17 abstützt. Bei weiterer Drehung der Handhabe 26 dreht sich 'der Geuiindezapfen 16 in die Geuindebohrung 15
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hinein und hebt dabei den Körper 1o mit der Vientilplatte 7 von dem Ventilsitz 6 ab, so dass bei geöffnetem Ventil das ob'ere Ende 24 der Ventilspindel 17 mit dem Geuiindestift 28 in der Bohrung 25 der Handhabe 26 versenkt angeordnet ist.
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Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE
    Absperrventil für eine Leitung, insbes, Wasserleitung, die zu einem vom Ventil entfernt angeordneten Verbraucher führt, mit einer Ventilspindel, die drehfest mit einar Handhabe gekuppelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilspindel ( 17 ) in einer durchgehenden Bohrung ( 25 ) der Handhabe ( 26 ) in Richtung der Spindelach-SB verschieblich ist und eine stirnseitige Endfläche der Ventilspindel ( 17 ) bei geschlossenem Ventil im wesentlichen in einer von der Oberfläche der Handhabe ( 26 ) gebildeten Ebene und bei geöffnetem Ventil in einer davon abweichenden Stellung angeordnet ist.
  2. 2. Absperrventil nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, dass an der Endfläche ( 24 ) eine Gewindebohrung ( 27 ) für einen Gewindestift ( 28 ) vorgesehen ist, der oder dessen Stirnfläche eine Farbtönung aufweist, die sich von der Farbtönung der Oberfläche der Handhabe ( 26 ) abhebt«
  3. 3. Absperrventil nach Anspruch 1 oder 2'., dadurch gekennzeichnet, dass die durchgehende Bohrung ( 25 ) mit einer durchsichtigen Scheibe abgedeckt ist.
  4. 4. Absperrventil nach einem der Ansprüche 1-3,dadurch geknnzeichnet, dass die Ventilspindel ( 17 ) zwischen Anschlägen ( 19, 22 ) verschieblich in einer am Ven-
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    tilgehäuse ( 1 ) befestigten Schraubbuchse ( 5 ) geführt ist, in der auch eine Ventilplatte ( 7 ) verschieialich geführt ist, die eine Geuiindebohrung ( 15 ) für einen Geurändczapfen ( 16 ) der Ventilspindel ( 17 ) aufweist, und dass dio Handhabe ( 26 ) mit einem Mantelkörper ( 29 ) am Ventilgehäuse ( 1 ) abgestützt ist.
    5, Absperrventil nach einem' ader mehreren der Ansprüche 1 - 4 , dadurch gekennzeichnet, dass die Anschläge von Fdngf!ansehen ( 19, 22 ) an der Wentilspindel ( 17 ) gebildet sind, zwischen die ein nach innen uorspringender F3.ansch ( 23 ) der Schraubbuchse ( 5 ) eingreift.
    6, Absperrventil nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Ringflansch eine in eine Ringnut ( 21 ) der Ventilspindel ( 17 ) einsetzbare Federscheibe ( 22 ) ist.
    7, Absperrventil nach einem oder mehreren der Aussprüche 1 - 6 , dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilspindel ( 17 ) und/oder die Ventilplatte ( 7, 1o ) gegen die Schraubbuchse ( 5 ) abgedichtet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202013103306U1 (de) 2013-07-23 2013-08-29 Flühs Drehtechnik GmbH Absperrventiloberteil
EP2829776A1 (de) 2013-07-23 2015-01-28 Flühs Drehtechnik GmbH Absperrventiloberteil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE202013103306U1 (de) 2013-07-23 2013-08-29 Flühs Drehtechnik GmbH Absperrventiloberteil
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