DE257076C - - Google Patents

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DE257076C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

Landscapes

  • Casting Support Devices, Ladles, And Melt Control Thereby (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 257076 KLASSE 6Ba. GRUPPE
DAMM & LADWIG.μ. β. H. in VELBERT, Rhld.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. April 1912 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Verbesserung an Chubbschlössern mit einem durch die Riegelzuhaltungen gesicherten Fallenwechsel, die sich besonders für Korridortüren und überall da zur Verwendung eignen, wo außen zum Zurückschieben der Falle kein Drücker vorhanden ist.
Die Verbesserung besteht darin, daß der zum Ausheben der Falle erforderliche Ausschlag des Wechsels mittels eines auf dem Riegelschaft geführten Schlittens bewirkt wird, der während der Schließvorgänge durch einen an der benachbarten Zuhaltungsplatte befestigten Stift in seiner Lage derart gesichert ist, daß eine Verschiebung des Schlittens nur bei derjenigen Ordnung der Zuhaltungsplatten angängig ist, bei welcher gleichzeitig mit der Einstellung der Plattenschlitze für das Einschwingen des am Wechsel befindlichen Vor-Sprunges auch der den Schlitten sperrende Stift ausgelöst wird. Der Wechsel selbst ist zweiteilig gestaltet, und beide Teile sind gelenkig derart miteinander verbunden, daß der Wechsel bei der Eigenbewegung des Schlittens als Ganzes zum Ausschlag gebracht wird, bei der gemeinsamen Bewegung von Riegel und Schlitten dagegen unbeeinflußt bleibt, während beim Zurückschieben der Falle mittels des Drückers der obere Teil des Wechsels gelenkartig ausschwingt, wobei der untere Teil in Ruhe bleibt. ·
Ein mit der Neuerung ausgestattetes Chubbschloß ist auf der beiliegenden Zeichnung beispielsweise in einer Ausführungsform veran-
schaulicht. ,
Fig. ι zeigt das Innere des neuen Chubbschlosses bei zurückgeschlossenem Riegel 1 und eingeschnappter Falle 2.
Die den Sperrstift 5 für den Schlitten 3 tragende, zu unterst liegende Zuhaltungsplatte 6 ist strichpunktiert eingezeichnet. Die übrigen Zuhaltungsplatten sind in Fig. 1 fortgelassen.
Fig. 2 stellt das Schloß mit den Zuhaltungsplatten 6 bis 8 bei zurückgeschobener Falle dar.
Fig. 3 veranschaulicht einen Querschnitt des Schlosses und
Fig. 4 und 5 den Schlitten in Son der ansieht.
Der auf den Riegelschaft aufgesetzte Schlitten 3 ändert seine Lage gegenüber dem Riegel ι bei den nur zum Zurückziehen des Riegels dienenden Touren nicht, sondern wird gleichzeitig mit dem Riegel durch den Schlüsselbart hin und her geschoben, als wenn beide ein einheitliches Stück wären. Der Schlitten ist mit einem Durchbruch 9 versehen, in dessen halbkreisförmigen Ausschnitten 10, 11, 12 der Sperrstift 5 der zu unterst liegenden Zuhaltungsplatte 6 je nach der Riegelstellung den Schlitten in 10, 11 oder 12 festhält. Außerdem trägt der Schieber einen Stift 13, der bei der Eigenbewegung des Schlittens den Wechsel 4 dreht. Der Schwanz des Riegels ist mit den üblichen Schlüsselangriffen versehen, die nötig sind, um den Riegel aus seiner sperrenden Stellung in die Öffnungslage nach Fig. 1 bei zweimaligem Umdrehen des Schlüssels zu bringen. Die Schlüsselangriffe des Riegels gleichen denen des Schlittens 3, nur fehlt bei ersterem der lanzettförmige dritte
Ansatz, da ja der Riegel nach zwei Umdrehungen des Schlüssels stehen bleiben soll.
Der Wechsel 4 ist geteilt. Beide Teile sind
mittels des Scharniers 14 derart miteinander verbunden, daß der obere Teil gelenkartig ausschwingen kann, wenn die Falle 2 mittels des Drückers 15 zurückgeschoben wird.
Ist der Riegel zurückgeschlossen (Fig 1), so schwingt durch weiteres Umdrehen des Schlüssels der sperrende Stift 5 durch Heben der untersten Zuhaltung 6 aus der Rast 12 des Schiebers oder Schlittens heraus (Fig. 2), die Zuhaltungsplatten 6 bis 8 stellen ihren Schlitz 16 auf den an dem Wechsel befindliehen Vorsprung 17 ein derart, daß der nun der Eigenbewegung freigegebene Schlitten mit dem Stift 13 den Wechsel mitnimmt, wobei der Vorsprung 17 in die zur Deckung gebrachten Plattenschlitze 16 einschwingt und die Falle mittels des als einheitliches Stück wirkenden Wechsels 4 zurückgeschoben wird. Die vorliegende Einrichtung gewährt eine vollkommene Sicherung des Wechsels, da es nunmehr ausgeschlossen ist, die Falle mit Hilfe eines fremden Schlüssels zuriickzudrücken, weil die den Schlitten sperrende Zuhaltung um ein ganz bestimmtes Maß gehoben werden muß, da andernfalls entweder der Vorsprung am Wechsel in die Schlitze der Zuhaltungsplatten nicht würde eintreten können oder aber der Schieber selbst noch nicht freigegeben sein
würde. Der Wechsel ist hier also doppelt gesichert.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: 3s
1. Chubbschloß mit einem durch die Riegelzuhaltungen gesicherten Fallenwechsel, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Ausheben der Falle erforderliche Ausschlag des Wechsels (4) mittels eines auf dem Riegelschaft geführten Schlittens (3) bewirkt wird, der selbst durch einen an der benachbarten Zuhaltungsplatte befestigten Stift (5) derart gesichert ist, daß eine Ver-Schiebung des Schlittens nur bei einer solchen Ordnung der Zuhaltungsplatten möglich ist, bei welcher gleichzeitig mit der Einstellung der Plattenschlitze auf den am Wechsel befindlichen Vorsprung (17) auch der den Schlitten sperrende Stift (5) ausgelöst ist.
2. Ausführungsform des Schlosses nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wechsel zweiteilig gestaltet ist und beide Teile gelenkig derart miteinander verbunden sind, daß der Wechsel bei der Eigenverschiebung des Schlittens als Ganzes zum Ausschlag gebracht wird, während beim Zurückziehen der Falle mittels des Drückers dagegen nur der obere Teil des Wechsels gelenkartig ausschwingt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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