DE2610582A1 - Vorrichtung zum abfuellen pulverfoermiger massen, insbesondere fuer dentalzwecke - Google Patents

Vorrichtung zum abfuellen pulverfoermiger massen, insbesondere fuer dentalzwecke

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DE2610582A1
DE2610582A1 DE19762610582 DE2610582A DE2610582A1 DE 2610582 A1 DE2610582 A1 DE 2610582A1 DE 19762610582 DE19762610582 DE 19762610582 DE 2610582 A DE2610582 A DE 2610582A DE 2610582 A1 DE2610582 A1 DE 2610582A1
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DE
Germany
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storage container
collecting container
feed hopper
chute
container
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Application number
DE19762610582
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English (en)
Inventor
Hermann Bitter
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BIOS DENTAL GERAETE GmbH
Original Assignee
BIOS DENTAL GERAETE GmbH
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material
    • G01G13/02Means for automatically loading weigh pans or other receptacles, e.g. disposable containers, under control of the weighing mechanism
    • G01G13/04Means for automatically loading weigh pans or other receptacles, e.g. disposable containers, under control of the weighing mechanism involving dribble-feed means controlled by the weighing mechanism to top up the receptacle to the target weight
    • G01G13/08Means for automatically loading weigh pans or other receptacles, e.g. disposable containers, under control of the weighing mechanism involving dribble-feed means controlled by the weighing mechanism to top up the receptacle to the target weight wherein the main feed is effected by mechanical conveying means, e.g. by belt conveyors, by vibratory conveyors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • "Vorrichtung zum Abfüllen pulverförmiger Massen, insbesondere
  • für Dentalzwecke Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ab füllen pulverförmiger Massen, insbesondere feuerfester Nassen und Gipse für Dentalzwecke, mit einem auf einer Waage angeordneten Auffangbehälter, welche Waage mittels geeigneter Steuermittel beim Erreichen eines einstellbaren Füllgewichtes die Materialzufuhr von einem oberhalb des Auffangbehälters angeordneten Vorratsbehälters unterbricht.
  • Derartige Vorrichtungen dienen bevorzugt zum Anmengen feuerfester Massen im Zuge der Herstellung von Gußmodellen für Dentalzwecke, wobei es wichtigt ist, die pulverförmigen Massen genau abzuwiegen, um das richtige Anmengverhältnis mit beizumengenden Flüssigkeiten zu gewährleisten. Um hierbei eine feine Dosierung und rechtzeitige Unterbrechung der Zufuhr vom Vorratsbehälter zu gewährleisten, hat man bei einer bekannten Vorrichtung (DT-OS 2 129 520) den Vorratsbehälterboden mit gleichmäßig verteilten oeffnungen versehen, über dem eine Schieberplatte mit gleichen Öffnungen hin und her beweglich ist, wobei die Öffnungen im Behälterboden durch die Schieberplatte abgedeckt sind, sobald die Waage das eingestellte Füllgewicht anzeigt, d.h. es wird nicht nur die Schieberplattenbewegung angehalten, sondern die Öffnungen im Behälterboden werden auch vollständig abgedeckt, damit nicht ungewollt noch Material aus dem Vorratsbehälter nachbröckeln kann. Bei derartigen Vorrichtungen hat es sich nun inzwischen gezeigt, daß diese nach längerem Gebrauch, insbesondere bei in letzter Zeit zunehmend verwendeten sehr feinen feuerfesten Einbettmassen dazu neigen, an den Boden- und Schieberplatten anzubacken, was die Dosierungsfunktion beeinträchtigt und eine mit viel Zeitaufwand verbundene Reinigung erforderlich macht.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Lösung, welche auch bei sehr feinen abzumessenden Massen ein Festbacken derselben an irgendwelchen Dosierungsmitteln verhindert und demnach Reinigungsarbeiten nicht anfallen läßt.
  • Bei einer Vorrichtung der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß zwischen dem Vorratsbehälter und dem Auffangbehälter eine Schüttelrutsche angeordnet ist, deren Antrieb von den der Waage zugeordneten Steuermitteln gesteuert wird.
  • Es hat sich gezeigt, daß aufgrund dieser Ausbildung eine sehr feine Dosierung erreichbar ist, insbesondere wenn der Antrieb der Schüttelrutsche von einem bekannten elektromagnetischen Schwingantrieb gebildet ist, ohne daß sich irgendwelche Verschluß- bzw. Dosierungsteile zusetzen können.
  • Dabei empfiehlt es sich, die Schüttelrutsche stark zu dämpfen, um ein Entmischen durch zu starke Schwingbewegungen des elektromagnetischen Antriebes zu vermeiden, derart, daß sich nur geringe Bewegungskomponenten in Längsrichtung der Schüttelrutsche ergeben, durch den Neigungswinkel der Schüttelrutsche jedoch genügend Material transportiert wird.
  • Ein besonders guter Mater)ialfluß ergibt sich, wenn die Schüttelrutsche einen Neigungswinkel von ca. 150 aufweist und ihr Boden vom Zufuhrtrichter des Vorratsbehälters vorn bis zu etwa 30 mm und hinten etwa 10 mm Abstand aufweist.
  • Zweckmäßig ist es weiterhin, wenn die Schüttelrutsche mit einem sich bis auf den Auslauf ringsum erstreckenden Kragen versehen ist und sich zum Auslauf hin verjüngt. Dadurch tritt eine gewisse stauende Verdichtung des zu transportierenden Materials ein, so daß beim Erreichen der gewUnschten, an der Waage eingestellten Menge beim Abschalten des Schwingantriebs ein sofortiger Stillstand erfolgt und kein Material mehr nachrieselt, wodurch eine sehr exakte Dosierung gewährleistet ist.
  • Schließlich ist es besonders empfehlenswert, dem Zufuhrtrichter des Vorratsbehälters eine verschwenkbare VerschluRkBppe zuzuordnen, die zum Auffüllen des Vorratsbehälters auf den Boden der Schüttelrutsche absenkbar ist, so daß in dieser Stellung ein Nachrutschen des Materials verhindert ist.
  • Die Verschlußklappe kann lose innerhalb des Zufuhrtrichters angeordnet sein.
  • Schließlich kann die Verschlußklappe in verschiedenen öffnungsstellungen arretierbar ausgebildet sein, so daß der öffnungsspalt zwischen Zufuhrtrichter und Schttelrutsche variierbar ist und damit verschiedene Materialien, d.h. neben sehr feinkörnigen feuerfesten Massen auch solche mit groberen Bestandteilen oder auch Gipse in genügender Menge transportiert werden können.
  • Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert. Diese zeigt in Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung, Fig. 2 eine um 900 zu Fig. 1 versetzte Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 3 eine Seitenansicht einer etwas abgeänderten Ausführungsform mit im Inneren eines Vorratsbehälters angeordneter Verschlußklappe und in Fig. 4 eine um 900 zu Fig. 3 versetzte Seitenansicht.
  • .4uf einer Waage 1 ist ein Auffangbehälter 2 unterhalb eines Zufuhrtrichters 3 eines Vorratsbehälters 4 angeordnet.
  • Zwischen Zufuhrtrichter 3 und Auffangbehälter 2 ist eine Schüttelrutsche 5 vorgesehen, die mittels eines elektromagnetischen Antriebs 6 in Schwingungen versetzbar ist, welche im wesentlichen parallel zum Boden der Rutsche gerichtet sind.
  • Die Schüttelrutsche verjüngt sich zu ihrem Auslauf 7 und ist bis auf den Auslauf ringsum mit einem Kragen 8 versehen, der sich bis über den unteren Rand des Zufuhrtrichters 3 erstreckt. Der Boden der Schüttelrutsche 5 ist mit einem Neigungswinkel von etwa 150 angeordnet und weist vom Zufuhrtrichter des Vorratsbehälters vorn bis zu etwa 30 mm und hinten etwa 10 mm Abstand auf.
  • Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2 ist am Zufuhrtrichter beidseitig bei 9 eine Verschlußklappe 10 angelenkt, die mittels eines Handgriffes 11 in eine in ausgezogenen Linien wiedergegebene Offnungsstellung, in der sie mittels eines Verschlußes 12 arretierbar ist, oder in eine gestrichelt wiedergegebene abgesenkte Stellung verbringbar ist, in der der untere Rand der die öffnung des Zuflußtrichters seitlich und vorn abschirmenden Verschlußklappe sich dem Boden der Schüttelrutsche 5 parallel anlegt.
  • Bei der Ausführungsform gemäß den Fig. 3 und 4 ist eine Verschlußklappe 10a innerhalb des Zufuhrtrichters lose angeordnet, d.h. ohne Anlenkung oder sonstige Befestigung am Zufuhrtrichter, wobei in geöffneter bzw. hochgeschobener Stellung der Verschlußklappe diese durch Einsetzen eines Stiftes durch miteinander auszufluchtene öffnungen (s. Fig. 3) im Zuflußtrichter sowie in der Verschlußklappe arretierbar ist.
  • Während des Füllens des Vorratsbehälters 4 wird die Verschlußklappe 10 bzw. 10a abgesenkt, um beim Füllvorgang ein Stauben und Verstreuen des Füllgutes zu vermeiden, und wird nach Aufbringung eines Auffangbehälters 2 auf die Waage 1 in eine an das jeweilige Füllgut angepaßte Freigabestellung geschwenkt, worauf dann die an der Waage eingestellte Füllmenge durch Betätigung des Antriebes 6 der Schüttelrutsche 5 in den Auffangbehälter 2 gefördert und die Förderung beim Abschalten des Schwingantriebes 6 sofort unterbrochen wird, sobald die eingestellte Füllmenge erreicht ist. Es hat sich gezeigt, daß beim Abschalten des Schwingantriebes 6 die Förderung sofort unterbrochen wird und kein Nachrieseln des Materials erfolgt, so daß eine exakte Dosierung gewährleistet ist, ohne daß ein Zusetzen an irgendwelchen Teilen vorkommen kann und damit Reinigungsarbeiten anfallen.
  • Natürlich ist das beschriebene Ausführungsbeispiel in vielfacher Weise abzuändern, ohne den Grundgedanken der Erfindung zu verlassen. So könnte beispielsweise der Schwingantrieb für die Schüttelrutsche auch noch in anderer Weise ausgestaltet sein, beispielsweise durch zwei gegenläufig umlaufende Unwuchtantriebe u. dgl. mehr.
  • Ansprüche

Claims (7)

  1. Anspmü^he: Vorrichtung zum Abfüllen pulverförmiger Massen, insbesondere feuerfester Massen und Gipse für Dentalzwecke, mit einem auf einer Waage angeordneten Auffangbehälter, welche Waage mittels geeigneter Steuermittel beim Erreichen eines einstellbaren Füllgewichtes die Materialzufuhr von einem oberhalb des Auffangbehälters angeordneten Vorratsbehälters unterbricht, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Vorratsbehälter (4) und dem Auffangbehälter (2) eine Schüttelrutsche (5) angeordnet ist, deren Antrieb (6) von den der Waage (1) zugeordneten Steuermitteln gesteuert wird,
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Schüttelrutsche von einem elektromagnetischen Schwingantrieb (6) gebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schüttelrutsche (5) einen Neigungswinkel von ca. 150 aufweist und ihr Boden vom Zufuhrtrichter (3) des Vorratsbehälters (4) vorn bis zu etwa 30 mm und hinten etwa 10 mm Abstand aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schüttelrutsche (5) mit einem sich bis auf den Auslauf (7) ringsum erstrekkenden, bis über den unteren Rand des Zufuhrtrichters (3) des Vorratsbehälters (4) hinausreichenden Kragen (8) versehen ist und sich zum Auslauf hin verjüngt.
  5. 5. Vorrichtuno nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß dem Zufuhrtrichter (3) des Vorratsbehälters (4) eine schwenkbare Verschlußklappe (10;IOa) zugeordnet ist, die zum Auffüllen des Vorratsbehälters (4) auf den Boden der Schüttelrutsche (5) absenkbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (10a) lose innerhalb des Zufuhrtrichters (3) angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußklappe (1O;10a) in verschiedenen Ö'ffnungsstellungen arretierbar ist.
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0005886A3 (en) * 1978-06-01 1980-01-09 Petrus Martinus Buys Process and device for dosing a pigment
DE3413738A1 (de) * 1984-04-12 1985-10-17 Alfred Teves Gmbh, 6000 Frankfurt Schlupfgeregelte bremsanlage fuer strassenfahrzeuge
GB2470003A (en) * 2009-05-05 2010-11-10 Labman Automation Ltd A quantitative powder dispensing system
EP3530340A1 (de) 2018-02-27 2019-08-28 L'air Liquide, Société Anonyme Pour L'Étude Et L'exploitation Des Procédés Georges Claude Verfahren und anlage zur abtrennung acider gasbestandteile aus metallcarbonyle enthaltendem synthesegas

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WO2019166128A1 (en) 2018-02-27 2019-09-06 L'air Liquide, Societe Anonyme Pour L'etude Et L' Exploitation Des Procedes Georges Claude Process and plant for removal of acidic gas constituents from synthesis gas containing metal carbonyls

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