DE262247A - - Google Patents
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- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 2
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 262247 KLASSE 2Oi. GRUPPE
. CAMILLO RESEK in HAMBURG. Blocksicherung für elektrisch betriebene Bahnen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. November 1911 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Blocksicherung für elektrisch betriebene Bahnen,
insbesondere Hängebahnen, bei der das Ab- und Einschalten von Blockabschnitten beim "Überfahren von Stromschlußstücken durch
Solenoidschalter bewirkt wird. Die Blocksicherung gehört.zu jenen Einrichtungen, bei
denen die einzelnen Schalter in zwei Stromkreise eingeschaltet sind und beim Überfahren
ίο der Stromschlußstücke so bewegt werden, daß
sie ein Ab- und Einschalten von Blockabschnitten oder beides gleichzeitig bewirken.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Solenoidschalter beim Abschalten der
zu dem zugehörigen Blockabschnitt führenden Speiseleitung die hierfür wirksam gewesene
Steuerleitung seines Solenoids für dessen spätere Rückstellung an die entsprechende SoIenoidsteuerleitung
und den Stromschließer eines anderen Blockabschnittes anschaltet.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
In der in bekannter Weise aus Blockabschnitten I, II, III usw. bestehenden Fahrleitung
sind am Anfang eines jeden Blockabschnittes die Stromschlußkontakte S1, S11, S111
usw. angeordnet. Diese Stromschluß stücke sind jeweils in zwei Stromkreisen angeordnet, deren
Ströme mit Hilfe von Solenoiden U1, an, alu
usw. Schalter A1, A2, Az usw. so bewegen können,
daß sie jeweils den hinter dem Fahrzeug liegenden Blockabschnitt ausschalten und den
hinter diesem liegenden Blockabschnitt wieder einschalten.
Jeder Schalter besteht aus einem um einen Zapfen ζ drehbaren, in einer Kulisse k geführten
Hebel h, der über Schleifkontakte 0, -p, q und r gleitet und durch sie die entsprechenden
Stromkreise schließen kann. An der Kulisse k ist ein Magnetkern angeordnet, der
sich innerhalb der Spule α bewegen kann. Es ist selbstverständlich, daß statt der Kulissenführung
und eines Solenoids eine andere Führung mit zwei Solenoiden angebracht werden könnte.
Gelangt der Wagen w von dem Blockabschnitt II nach dem Stromschlußstück S11, so
werden dadurch zwei Stromkreise geschlossen. Der eine geht vom positiven Pol durch die
Leitungen y, gn, io//; Kontakt Y11, Leitung n/;,
Schleifleitung II, durch den Stromabnehmerbügel der Katze, ■ das Stromschlußstück S11,
die Leitungen i;/, 2a, 3/7, den durch den Schalterhebel
hn geschlossenen Schleifkontakt O11,
die Leitung J11, das Solenoid au, die Leitung 8/;,
den durch den Hebel hn geschlossenen Schleifkontakt
qu zur Erde.
Der durch diese Leitung bei Überfahren des Stromschlußstückes hindurchgehende Strom bewegt
die Kulisse kn nach rechts und bringt
den Hebel hn in die bei As gezeichnete Stellung.
Hierdurch wird der Schleifkontakt ru geöffnet, wodurch auch der Stromkreis von
der Speiseleitung y, der Leitung gH, τοπ, dem
Kontakt rn, der Leitung ii7/ zum Blockabschnitt
II, dem Wagen w und der Fahrschiene χ unterbrochen wird.
Ein auf dem Blockabschnitt II befindlicher oder bis zu diesem gelangter Wagen wird da-
durch zum Stillstand gebracht und bleibt so lange dort, bis der auf dem vor ihm liegenden
Blockabschnitt befindliche Wagen diesen Abschnitt wieder verlassen hat.
Bei Überfahren des Stromschlußstückes Sn wird gleichzeitig der Stromkreis vom positiven Pol, Leitungen y, gn, το,,, Kontakt rn, Leitung ii7/, Schleifleitung II über den Schleifbügel des Wagens w, das Stromschlußstück Sn,
Bei Überfahren des Stromschlußstückes Sn wird gleichzeitig der Stromkreis vom positiven Pol, Leitungen y, gn, το,,, Kontakt rn, Leitung ii7/, Schleifleitung II über den Schleifbügel des Wagens w, das Stromschlußstück Sn,
ίο die Leitungen I77, Zn, i2777, den durch den Hebel
k,n geschlossenen Schleifkontakt fi,n, die
Leitung I3777, S111, das Solenoid am, die Leitung
ηηι, i4/7/ und den durch den Hebel h,n
geschlossenen Schleifkontakt qn[ zur Erde geschlossen.
Da der Wagen w, bevor er zu dem Stromschlußstück s/7 gelangt ist, sich auf dem Blockabschnitt
III befunden hat. so war beim Überfahren des Stromschlußstückes S777 der He-
bei Zi777 des Schalters A3 in die hier gezeichnete
Stellung gebracht und der Blockabschnitt III ausgeschaltet worden.
Beim Überfahren des Stromschlußstückes S77
wird der Blockabschnitt II stromlos, so daß der vor ihm fahrende Wagen gedeckt ist und
der Abschnitt III eingeschaltet werden kann. Dies wird durch den Strom bewirkt, der durch
den vorhin angegebenen, über den Schalter .43
führenden Stromkreis hindurchgeht. Durch ihn und durch das Solenoid «77/ wird die Kulisse
nach links geschoben, der Hebel A777 nimmt
die in A2 gezeichnete Stellung ein und schließt hierdurch den Stromkreis von der Speiseleitung
y über die Leitung C)777, die Leitung
io777, den Kontakt r777 und die Leitung ii7//,
den Blockabschnitt III zum Wagen w, der auf ihn gelangt ist, und über die Fahrschiene χ
zur Erde. Der Wagen w kann nun auf dem ' Abschnitt III weiterfahren.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Blocksicherung für elektrisch betriebene Bahnen, bei der Solenoidschalter beim Überfahren von Stromschlußstücken die einzelnen Blockabschnitte an- und abschalten, dadurch gekennzeichnet, daß der Solenoidschalter (h) beim Abschalten der zu dem zugehörigen Blockabschnitt führenden Speiseleitung (9, 10, r, 11) die hierfür wirksam gewesene Steuerleitung seines Solenoids (α) für dessen spätere Rückstellung an die entsprechende Solenoidsteuerleitung und den Stromschließer (S) eines anderen Blockabschnittes anschaltet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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