DE26266C - Apparat zum Klären von Flüssigkeiten - Google Patents

Apparat zum Klären von Flüssigkeiten

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DE26266C
DE26266C DENDAT26266D DE26266DA DE26266C DE 26266 C DE26266 C DE 26266C DE NDAT26266 D DENDAT26266 D DE NDAT26266D DE 26266D A DE26266D A DE 26266DA DE 26266 C DE26266 C DE 26266C
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DE
Germany
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liquid
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lifted
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pipe
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Application number
DENDAT26266D
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English (en)
Original Assignee
C. H. ROECKNER in Newcastle upon Tyne, England
Publication of DE26266C publication Critical patent/DE26266C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/02Separation of non-miscible liquids
    • B01D17/0208Separation of non-miscible liquids by sedimentation
    • B01D17/0214Separation of non-miscible liquids by sedimentation with removal of one of the phases

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8S: Wasserleitung.
Apparat zum Klären von Flüssigkeiten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. August 1883 ab.
Der in dem Patent No. 20882 beschriebene Apparat zum Klären von Flüssigkeiten besteht aus einer in die zu klärende Flüssigkeit eingetauchten, am oberen Ende geschlossenen Glocke b, welche durch Rohr c evacuirt wird und aus welcher die durch das Vacuum aufgesogene Flüssigkeit durch ein Abflufsrohr e constant abgezogen wird, sobald der Spiegel der Flüssigkeit die obere Mündung von e erreicht hat.
Bei dieser Einrichtung haben sich verschiedene wesentliche Abänderungen als zweckmäfsig herausgestellt, indem erstens bei der ursprünglich einfachen, geradwandigen Form des Steiggefäfses b innerhalb desselben während des Betriebes des Apparates eine Strömung entsteht, die einen Theil der gehobenen Flüssigkeit direct zur Mündung des Rohres e treibt, während ein anderer gröfserer Theil der gehobenen Flüssigkeit unverändert oder nahezu unverändert seine Stellung im Gefäfs oder der Glocke b beibehält und dadurch die Leistungsfähigkeit des Apparates sehr beeinträchtigt.
Um diesem Uebelstande abzuhelfen, versieht der Erfinder die Glocke oder das Steiggefäfs oben mit einer überhängenden Haube oder mit einer Ueberlaufkammer, beispielsweise entsprechend einer der beiliegenden Darstellungen, in welchen in Fig. 1 k eine Haube bezeichnet, welche das Steiggefäfs b oben abschliefst. Die gehobene Flüssigkeit fällt ringsum über den Rand r des aufrechten Theiles von b in die durch die überhängende, am unteren Ende an b dicht anschliefsende Haube gebildete Kammer s und wird von hier aus durch das Abzugrohr e entfernt.
Um der Bildung einer gegen e gerichteten separaten Strömung innerhalb der Haube k entgegenzutreten, können innerhalb derselben noch Scheidewände/ angebracht sein, welche die Flüssigkeit zwingen, ihre Bewegungsrichtung zu wechseln.
In den Darstellungen, Fig. 2 und 3, sind s1 bezw. s2 die Ueberfallkammern, in welche die gehobene Flüssigkeit von allen Seiten gleichmäfsig einströmt und dann von hier aus durch Rohr el bezw. e2 abgezogen wird.
Ein weiterer Mifsstand der früheren Construction war, dafs bei zu scharfer Evacuation der Glocke mittelst einer Luftpumpe die in Glocke b aufsteigende Flüssigkeit die Mündung des Luftrohres c erreichen konnte, oder dafs Theile der Flüssigkeit in das Rohr c gelangen konnten und dann die Wirkung der Luftpumpe störten. Um ein solches Vorkommnifs zu verhüten, führt der Erfinder das Luftrohr c zunächst aufwärts, wie in folgendem erläutert ist, und erst dann weiter zur Luftpumpe. Die Verlängerung des aufrechten Rohrtheiles, vom Niveau in α aus gerechnet, soll gröfser sein als die Höhe einer Flüssigkeitssäule, welche einem Atmosphärendruck entspricht; die Luftpumpe kann dann ununterbrochen functioniren, ohne dafs die Flüssigkeit die volle Höhe der Rohrleitung und damit den Zugang zur Luftpumpe zu erreichen vermöchte.
Um schliefslich auch Beimengungen, welche leichter als. das Wasser, beim Betrieb des Apparates mit nach oben geführt werden und sich auf der Oberfläche der gehobenen Flüssigkeit ansammeln, zeitweilig aus dem Apparat entfernen zu können, wird ein Rohr ζ mit seiner
Mündung bis zu einer von der Flüssigkeit in der Haube k oder dem Gefäfs b erreichten Höhe hingeleitet. Durch periodisches Oeffnen des Hahnes H1 kann man durch Rohr ζ dann die auf der Oberfläche angesammelten leichteren Schmutztheile oder Beimengungen abziehen, so oft dies erforderlich sein sollte, und dadurch verhüten, dafs diese Theile in das Rohr c der geklärten Flüssigkeit gelangen.

Claims (1)

  1. Patent-An Sprüche:
    An dem in P. R. No. 20882 beschriebenen Apparat zum Klären von Flüssigkeiten:
    i. Die Anordnung einer Haube k oder einer Ueberlaufkammer s bezw.
    welche mit dem Abzugsrohr verbunden ist, zum Zweck, die Entstehung bestimmter Strömungen innerhalb der gehobenen Flüssigkeit zu verhüten. Die Verlängerung des Luftrohres c aufwärts über eine dem Atmosphärendruck entsprechende Flüssigkeitssäule hinaus, um zu verhüten , dafs Flüssigkeit in die Luftpumpe übergesogen wird.
    Die Anordnung eines zweiten, oberhalb der Kante r der Ueberfallkammer angebrachten Abzugsrohres z, welches mit einem Hahn H1 oder einem Ventil versehen ist, zum Zweck, etwaige auf der Oberfläche der gehobenen Flüssigkeit sich sammelnde leichtere Beimengungen oder Verunreinigungen periodisch abziehen zu können.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT26266D Apparat zum Klären von Flüssigkeiten Active DE26266C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262758B (de) * 1961-02-15 1968-03-07 Lennart Wallen & Co Aktiebolag Verfahren und Vorrichtung zur Abscheidung von in Wasser suspendierten Zellulosefasern

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