DE262859C - - Google Patents

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DE262859C
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bolt
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/12Locks or fastenings with special structural characteristics with means carried by the bolt for interlocking with the keeper
    • E05B63/127Locks or fastenings with special structural characteristics with means carried by the bolt for interlocking with the keeper the bolt having an additional rotating bolt or movement

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Gates (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 262859 KLASSE 68«. GRUPPE
DAMM & LADWIG m.b.H. in VELBERT, Rhld.
Schiebetürschloß mit Flügelriegel. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1913 ab.
Es sind bereits Schiebetürschlösser mit Flügelriegel bekannt, bei denen aus dem herausschließenden Riegelkopf sich drehende Schließhaken durch kleine, an letzterem befindliche Widerhaken nach oben und unten herausgetrieben werden und mit ihren Nasen hinter das Schließblech fassen. Diese Flügelriegel besitzen aber bisher nur eine wenig sichere Schließwirkung; denn die aus dem Riegel
ίο hervortretenden Schließhaken sind nur an einem Nietbolzen drehbar befestigt und werden dadurch wieder in das Innere des Riegelkopfes gezogen, daß sie sich an dem Schließblech vorbeischieben. Dadurch wird mit der Zeit eine Abnutzung des Schließbleches herbeigeführt und auch der Gang des Schloßmechanismus rauh und unruhig.
Ein weiterer Nachteil bestand bei den alten Schiebetürschlössern der erwähnten Art darin, daß beim Heraustreten des Riegels der untere Schließhaken sich infolge seiner eigenen Schwere sofort nach unten bewegte und sich zwischen Schloßstulp und Schließblech klemmte. Das gleiche trat ein, wenn der Riegel nicht ganz ausgeschlossen oder das Schließblech nicht genau angeschlagen war.
Gemäß vorliegender Erfindung sind die genannten Nachteile ausgeschlossen, indem durch zwangläufige Bewegung der Schließhaken eine Berührung der letzteren mit dem Schließblech vermieden wird und die Schließhaken sich erst nach oben und unten bewegen, wenn der Riegel schon zu 3/4 seines Hubes aus dem Schloßkasten hervorgetreten ist.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen wie40
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dergegeben. Das vordere Deckblech ist der besseren Veranschaulichung wegen fortgelassen.
Fig. ι und 2 zeigen das eine, Fig. 3 und 4 das zweite Ausführungsbeispiel; in beiden Fällen ist das Schloßinnere in Ansicht mit zurück- bzw. vorgeschlossenem Riegel dargestellt.
Der im Schloßkasten 1 befindliche, von einem festsitzenden Stift 2 in einem Schlitz 3 geführte Riegel 4 ist an seinem Kopfteil kastenartig ausgebildet, in der Weise, daß das Riegelblech entsprechend winklig umgebogen und mit einem mittleren Lappen 6 an dem flachen Riegelschaft angenietet ist. An dem flachen Riegelschaft ist oben und unten um je einen Stift 7 ein Schließhaken 8 drehbar gelagert. Die beiden Schließhaken 8 sind übereinstimmend ausgebildet; jeder Schließhaken trägt vorn eine Nase 9 und dahinter einen rechteckigen Einschnitt 10, mittels dessen bei vorgeschlossenem Riegel (Fig. 2) der Schloßstulp 5 und das zum zweiten Türflügel gehörende Schließblech (in der Zeichnung nicht wiedergegeben) gemeinsam umfaßt wird. An dem rückwärtigen Ende weist der Schließhaken 8 einen nach der Nase 9 zu offenen, hinten rund auslaufenden Schlitz 11 auf, in dem ein an dem Schloßblech 1 befestigter Zapfen 12 geführt ist. Beim Vorschließen des Flügelriegels 4 gleitet der feststehende Zapfen 12 (Fig. 1) zunächst in den Führungsschlitz 11 hinein, wobei der Schließhaken in seiner Offenstellung nach Fig. 1 verharrt. Ist der Zapfen 12 aber in dem hinteren Ende des Schlitzes angelangt, so ist der Vorschub des Riegels noch nicht zu Ende.
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Der Riegel muß noch ungefähr x/4 seines Weges zurücklegen, wobei die beiden Schließhaken 8 gezwungen sind, sich um ihren Lagerstift 7 zu drehen. Dabei treten die vorderen Sperrnasen g aus dem Riegelkopf oben und unten heraus und greifen nunmehr hinter das Schließblech des am Stülp 5 anliegenden benachbarten Türflügels.
In dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Führungsschlitz 11 des Schließhakens 8 von einem langen Schenkel 13 begrenzt. Dieser Schenkel kann aber auch, wie Fig. 3 und 4 erkennen lassen, ebensogut bis auf das mit dem Stift 12 zum Anschlag kommende Ende fortgelassen werden, ohne daß die Wirkung dadurch irgendwie verändert wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Schiebetürschloß mit Flügelriegel, dadurch gekennzeichnet, daß die am Riegel (4) drehbar gelagerten Schließhaken (8) mittels am Schloßkasten befestigter Führungsstifte (12) bis kurz vor Beendigung des Riegelvorschubes in eingezogener Lage erhalten und erst gegen Ende des Riegelvorschubes durch Anschlag an die genannten Führungsstifte zwangläufig in dieSchließlage geschwenkt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2011083430A1 (en) * 2010-01-06 2011-07-14 Ideal Security Ltd. Bolt assembly with geometrically locked hooks
EP1900893A4 (de) * 2005-06-29 2014-08-20 Ojmar Sa Doppelfallenschloss
IT201800005071A1 (it) * 2018-05-04 2019-11-04 Chiusura per serramenti scorrevoli.

Cited By (4)

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EP3564469A1 (de) * 2018-05-04 2019-11-06 Officine Meccaniche Emilio Perego S.r.l. Verriegelung für schiebebeschläge

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