DE263104C - - Google Patents
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- DE263104C DE263104C DENDAT263104D DE263104DA DE263104C DE 263104 C DE263104 C DE 263104C DE NDAT263104 D DENDAT263104 D DE NDAT263104D DE 263104D A DE263104D A DE 263104DA DE 263104 C DE263104 C DE 263104C
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- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 claims description 10
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000013585 weight reducing agent Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B08—CLEANING
- B08B—CLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
- B08B9/00—Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
- B08B9/02—Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
- B08B9/027—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
- B08B9/032—Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages by the mechanical action of a moving fluid, e.g. by flushing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Refuse Collection And Transfer (AREA)
Description
KAISERLICHES Jk
PATENTAMT.
gesteuert wird.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Spülanlage für Kanäle, bei welcher die Spülung
durch Freigabe des gestauten Wassers herbeigeführt und bei der der Spülverschluß mittels
eines durch Überlaufen des gestauten Kanalwassers gefüllten Gefäßes gesteuert wird.
Beim Gegenstand der Erfindung wird eine wirksame Spülung dadurch erzielt, daß der
Spülverschluß (Schütze) längere Zeit, und
ίο zwar bis zum vollständigen Ablauf des Stauwassers
geöffnet bleibt und daß sein öffnen plötzlich erfolgt. Zu dem Zweck ist ein mit
einem Überlauf und einem Entleerungsverschluß versehener Sammelbehälter für das überlaufende Stauwasser angeordnet, der ein
beim Aufwärtsbewegen der Schütze sich abwärts bewogendes Gefäß durch Entleerung in
seiner unteren Lage festhält und die Schütze mit einem ihren Auftrieb unterstützenden
Schwimmer versehen, dessen Unterfläche schräg aufwärts gegen die Stanseite gerichtet ist.
Hierdurch wird ein gegen die Kanalsohle gerichteter, die Sinkstoffe fortspülender Druck
des Stauwassers und ein nach aufwärts ge-
Ä5 richteter, die Hubbewegung beschleunigender
Druck gegen die Schütze erzeugt werden.
Auf der den Gegenstand der Erfindung an einem Beispiele veranschaulichenden Zeichnung
zeigt Fig. ι die Spülanlage in senkrechtem Schnitt, Fig. 2 in einem wagerechten Schnitt
und Fig. 3 in einem Querschnitt. Fig. 4 und 5 zeigen das den Spülverschluß (Schütze) steuernde
Gefäß in größerem Maßstabe.
Die mit einem Schwimmer a; versehene, senkrecht geführte Schütze α hängt an einer über
Rollen geführten Kette e, an deren anderem Ende das an Stangen c senkrecht geführte
Gefäß b aufgehängt ist. Letzteres ist mit einer Bodenöffnung d versehen, die durch eine
Ventilplatte p verschlossen gehalten wird.
Zwischen der Schütze α und dem Gefäß b
befindet sich der Sammelbehälter h, in welchen oben der Uberlaufkanal g mündet. Der Behälter
h besitzt oben einen in das Gefäß b leitenden Überlauf i und unten einen Entleerungsverschluß
k. Der Sammelbehälter h und das Gefäß b sind in einem Seitenraum angeordnet,
der mit dem Kanal durch den Zugang 0 verbunden ist. Die Ventilplatte p ist
am unteren Ende einer senkrechten Stange f befestigt, die einen festen Seitenarm an einer
der Führungsstangen c frei durchsetzt und an ihrem oberen Ende einen Schraubkopf ο. dgl.
besitzt (Fig. 4 und 5).
Unterhalb des Gefäßes b ist eine Vertiefung / (Fig. 3) in der Kanalsohle vorgesehen,
infolge deren die Abwärtsbewegung des Gefäßes b so weit geht, daß die Schütze α für
eine bestimmte Durchflußhöhe genügend angehoben wird. Um bei der Abwärtsbewegung
des Gefäßes b ein hartes Aufschlagen zu verhindern, stützt es sich in der unteren Lage
auf Federn m (Fig. 3). Bei der Abwärtsbewegung
des Gefäßes b wird die Bodenöffnung d durch die Ventilplatte f verschlossen gehalten,
da die Stange f auf dem Boden des Gefäßes δ ,
aufruht und sich in dem sie umfassenden, feststehenden Seitenarm einer der Führungsstangen c frei mit dem Gefäß b abwärts bewegen
kann. Kurz vor Beendigung der Abwärtsbewegung des Gefäßes b trifft aber der
am oberen Ende der Stange f befestigte Kopf s auf einen Ansatz t des erwähnten
Seitenarmes (Fig. 4), so daß nun die Stange f und die Platte f der weiteren Abwärtsbewegung
nicht folgen tonnen und die Bodenöffnung
d freigelegt wird. Ferner wird in der unteren Lage des sich abwärts bewegenden
Gefäßes b der Entleerungsverschluß k durch einen an dem Gefäß befestigten Anschlag q
o. dgl. geöffnet.
In dem Seitenkanal g sind ein Rechen und ein Drahtgitter z,o. dgl. angebrachtem Schwimmstoffe
zurückzuhalten.
Die Unterfläche des Schwimmers χ ist gegen
die Stauseite hin schräg aufwärts gerichtet.
Die Spülanlage wirkt folgendermaßen:
Das bei herabgelassener Schütze α sich stauende Wasser tritt durch den Seitenkanal g
und füllt den' Sammelbehälter h. Aus diesem gelangt es durch den Überlauf i in das Gefaß
b, welches sich dabei füllt, infolge der Gewichtsvergrößerung
sich senkt und die Schütze a
nach aufwärts bewegt, was durch die Anordnung des Schwimmers χ mit seiner schrägen
Unterfläche noch beschleunigt wird. Sobald das Gefäß b in die untere Lage gelangt ist,
wird seine Bodenöffnung freigegeben und es kann das in ihm enthaltene Wasser abfließen.
Gleichzeitig aber wird der Entleerungsverschluß k durch den Anschlag q geöffnet, und
das in dem Sammelbehälter h befindliche Wasser fließt in das Gefäß b, wodurch dieses
stets gefüllt erhalten/bleibt und daher in der unteren Lage bleibt. Erst wenn nach Aufhören
der Stauung des Wassers der Behälter h nicht länger durch das Stauwasser angefüllt
erhalten wird und daher leer laufen kann, entleert sich auch das Gefäß b und wird infolge
der dadurch entstehenden Gewichtsverminderung durch das größere Gewicht der Schütze α wieder aufwärts bewegt.
Claims (2)
1. Selbsttätige Spülanlage für Kanäle, bei der der Spülverschluß mittels eines
durch Überlaufen des gestauten Kanalwassers gefüllten Gefäßes gesteuert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (h) einen Überlauf (i) in das den
Spülverschluß (a) aufwärts bewegende Gefaß (b) und einen Entleerungsverschluß (k)
besitzt, der durch einen Anschlag (q) des nach Abwärtsbewegung infolge des geöffneten
Ventils (p) sich entleerenden Gefäßes (b) geöffnet wird.
2. Selbsttätige Spülanlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Spülverschluß
(a) mit Schwimmer (x), dessen Unterfläche schräg aufwärts gegen die
Stauseite gerichtet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE263104C true DE263104C (de) |
Family
ID=520524
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT263104D Active DE263104C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE263104C (de) |
-
0
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