DE2649941A1 - Stirlingmaschine und verfahren zum betreiben derselben - Google Patents

Stirlingmaschine und verfahren zum betreiben derselben

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DE2649941A1
DE2649941A1 DE19762649941 DE2649941A DE2649941A1 DE 2649941 A1 DE2649941 A1 DE 2649941A1 DE 19762649941 DE19762649941 DE 19762649941 DE 2649941 A DE2649941 A DE 2649941A DE 2649941 A1 DE2649941 A1 DE 2649941A1
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Jerry Allen Burke
John Gordon Davoud
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    • F02G1/00Hot gas positive-displacement engine plants
    • F02G1/04Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type
    • F02G1/043Hot gas positive-displacement engine plants of closed-cycle type the engine being operated by expansion and contraction of a mass of working gas which is heated and cooled in one of a plurality of constantly communicating expansible chambers, e.g. Stirling cycle type engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02GHOT GAS OR COMBUSTION-PRODUCT POSITIVE-DISPLACEMENT ENGINE PLANTS; USE OF WASTE HEAT OF COMBUSTION ENGINES; NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

  • Stirlingmaschine und Verfahren zum Betreiben derselben
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Stirlingmaschine und insbesondere ein Verfahren zum Betreiben derselben.
  • Der Stirling-Kreisprozeß wurde seit seiner Entdeckung Anfang des neunzehnten Jahrhunderts beachtet. Aus verschiedenen Gründen erzielte er keinen wirtschaftlichen Erfolg; wegen seines großen theoretischen Wirkungsgrades und der ihm anhaftenden geringen Ver unreinigung ist er jedoch neuerdings der Gegenstand eines bedeutenden Untersuchungs- und Entwicklungsprogramms, das hauptsächlich auf eine Anwendung als Antrieb gerichtet ist.
  • In der modernen Stirling-Technologie haben sich eine Anzahl von Faktoren ergeben, die zu laufenden und erheblichen Problemen führen, von denen sich eine Anzahl als bei einer praktischen Anwendung untragbar herausgestellt haben. Einige dieser Probleme sind die folgenden: 1. Die Leistungsabgabe wird durch Ändern des Arbeitsfluiddrucks geändert; das führt zu einem komplizierten System für ein Abziehen von Arbeitssubstanz von der Maschine und zum momentanen bzw. augenblicklichen Zurückführen derselben.
  • 2. Etwa der gesamte Wärmeverlust ergibt sich durch direkte Rühlung des sogenannten 'kalten Raums' der Maschine, was zu schwierigen Konstruktionsproblemen führt.
  • 3. Die Verwendung einer leichten Gas-Arbeitssubstanz erhöht die Probleme bezüglich einer Explosionsgefahr (Wasserstoff), bezüglich eines Verlustes durch hohe Verflüchtigung und im Fall von Helium bezüglich der Verfügbarkeit sowie der Kosten.
  • 4. Das schwierigste Problem ist dasjenige der Wärmeübertragung, das heißt das Problem, die Wärme in die Arbeitssubstanz zu übertragen und einen zufriedenstellenden Wirkungsgrad zu erreichen.
  • Eine zur Zeit vielbeachtete Art einer Stirlingmaschine ist diejenige vom ventilfreien Typ. Es ist keine echte Stirlingmaschine, und -sie wird besser als eine Pseudo-Stirlingmaschine beschrieben; in dieser wurde das hervorragende Prinzip der wahren Stirlingmaschine (Expansion bei konstanter Temperatur und Kompression bei konstanter sowie sehr viel niedrigerer Temperatur) zwecks mechanischer Vereinfachung geopfert bzw. teilweise aufgegeben. Die Maschine hat keine die Expansion und Kompression in dem Zylinder steuernden Ventile. Jeder Zylinderkopf ist mit der Basis bzw. dem unteren Teil des nächsten Zylinders über einen Wärmeaustauscher verbunden, so daß die Drücke in dem 'heißen Raum' eines Zylinders und in dem 'kalten Raum' des nächsten Zylinders, mit dem er verbunden ist, ständig gleich sind und sich jedoch laufend ändern.
  • Der ideale Wirkungsgrad der echten Stirlingmaschine beträgt T2 ~ T , -T1 T2 ' wobei T2 die Temperatur des expandierenden Gases oder Dampfes und T1 die Temperatur während der Kompression sind (in absoluten Temperaturgraden). Dies ist der maximale oder 'Carnot' Wirkungsgrad einer Wärmekraftmaschine, die zwischen den Temperaturgrenzen T2 und T1 arbeitet. Eine echte Stirlingmaschine hat eine Wärmeaufnahme nur während der Expansion. Im Falle einer Kolbenmaschine erfolgt dies gewöhnlich durch Erhitzen des Zylinders.
  • Bei der ventilfreien Stirlingmaschine wird eine gewisse Wärmemenge der Arbeitssubstanz während des Expandierens zugeführt, doch erfolgt die meiste Wärmezufuhr vor der Expansion, wenn die Arbeitssubstanz von dem Wärmeaustauscher zu dem 'heißen Raum' über dem Kolben strömt. Somit erfolgt in der Maschine tatsächlich eine Expansion irgendwo zwischen einem isothermen und isentropischen Zustand; ähnliches gilt für die Kompression in dem 'kalten Raum' unterhalb des Kolbens.
  • In beiden heißen und kalten Räumen kann ein Rohrbündel zum Vergrößern der Wärmeübertragungsfläche benutzt werden; dies kann jedoch nicht die Wärmeübertragung während der Expansion oder Kompression beeinflussen, sondern nur sicherstellen, daß sich das Gas vor der Expansion auf oder etwa auf der maximalen Temperatur und vor der Kompression auf der minimalen Temperatur befindet.
  • Somit muß der Wirkungsgrad naturbedingt beträchtlich von demjenigen des theoretischen Stirlingkreisprozesses abweichen. Um diesen Effekt zu vermindern, werden bei der ventilfreien Stirlingmaschine sehr hohe Temperaturen an der 'heißen Seite' der Maschine angewendet. Die Wärmezufuhr zur Arbeitssubstanz erfolgt durch gasförmige Verbrennungsprodukte, die direkt den Expansionszylindern zugeführt werden. Jedoch ist die Wärmeübertragung an der heißen Gas-Metallgrenzstelle immer relativ schlecht. Die kombinierte Anwendung der hohen Temperatur und des von den Verbrennungsgasen gebildeten oxidierenden Mediums erfordern ein Anwenden von besonderen und teuren wärmebeständigen Legierungen mit einem großen Nickel-Chromgehalt.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, diese und andere Nachteile der Gas-Stirlingmaschine zu vermeiden oder beträchtlich zu vermindern und insbesondere ein verbessertes Verfahren zum Betreiben einer Maschine vom Stirlingkreisprozeßtyp zu schaffen.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe wird erfindungsgemäß durch Anwenden eines kondensierbaren Dampfes, wie Wasserdampf, als Arbeitssubstanz und durch eine Anzahl von noch zu beschreibenden neuen Schritten erreicht. Die folgende Beschreibung einer Dampf-Stirlingmaschine beinhaltet als Beispiel den ventilfreien sogenannten Rinia-Typ einer Kolbenmaschine mit Kolben und Zylindern.
  • Jedoch würde das System in gleicher Weise auch bei dem klassischen Verdrängerkolben-Arbeitskolben-Stirlingmaschinentyp wie auch bei Umlauf- bzw. Drehkolben-Stirlingmaschinen wirksam sein.
  • Als Arbeitsfluid wird in der erwähnten Weise ein kondensierbares Fluid, wie Dampf, benutzt, und ein Teil desselben wird vor dem Einführen in die kalte Zylinderzone kondensiert. Vor und/oder während der Kompression des Dampfes in der kalten Zylinderzone wird Wasser in einer Menge eingespritzt, die gleich der kondensierten Menge oder größer oder kleiner als diese ist.
  • Allgemein zeichnet sich ein Verfahren der genannten Art erfindungsgemäß dadurch aus, daß A. ein erhitztes Wärmeaustauschfluid von außen um das heiße Ende eines Zylinders einer Maschine vom Stirlingkreisprozeßtyp in indirektem Wärmeaustausch mit einem kondensierbaren Arbeitsfluid geleitet wird, B. der erhitzte Dampf des Arbeitsfluids von dem heißen Zylinder durch einen Wärmeaustauscher geleitet wird, C. ein Teil des Dampfes nach dem Durchlaufen des Wärmeaustauschers kondensiert wird, D. der verbleibende Teil des Dampfes zum kalten Zylinderraum der Maschine vom Stirlingkreisprozeßtyp geleitet wird und E. vor sowie während der Kompression des Dampfes in dem kalten Zy linderraum eine Flüssigkeit des Arbeitsfluids in einer Menge eingespritzt wird, die dem im Verfahrensschritt C kondensierten Teil entspricht oder größer oder kleiner als dieser ist.
  • Weitere Merkmale auch im Zusammenhang mit einer entsprechenden Krafterzeugungsanlage vom Stirlingkreisprozeßtyp ergeben sich aus den Patentansprüchen.
  • Die Erfindung wird nachfolgend unter Hinweis auf die Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 - in einer schematischen Darstellung eine zum Durchführen der vorliegenden Erfindung geeignete und mit einem kondensierbaren Fluid arbeitende Stirlingkreisprozeßmaschine, Figur 2a - in schematischer Darstellung eine mit drei Zylindern ausgebildete Maschine vom Rinia-Typ, wobei die Kolben in einer Minimalvolumenposition bei einem Kurbelwinkel von 250 dargestellt sind, Figur 2b - in einer schematischen Darstellung eine mit drei Zylindern ausgebildete Maschine vom Rinia-Typ, wobei die Kolben in einer Maximalvolumenposition bei einem Kurbelwinkel von loS0 dargestellt sind, Figuren 3a und 3b - Druck-Volumen- und Temperatur-Entropie-Diagramme für einen idealen Stirling-Kreisprozeß, Figuren 3c und 3d - ähnliche Diagramme für den Stirling-Kreisprozeß der vorliegenden Erfindung unter Anwendung von Dampf als Arbeitsfluid, Figuren 4a und 4b - in schematischer Weise die Stellungen eines Kolbenpaares während der Dampfkondensation, Figur 4c - in schematischer Weise ein Dampfregelventil vom Oszillations- bzw. Schwingtyp, Figuren 5a und 5b - in schematischer Weise die Wassereinspritzung in den kalten Zylinderraum, Figur 6 - ein dem Stirling-Kreisprozeß der vorliegenden Erfindung zugeordnetes Druck-Enthalpie-Diagramm, Figur 7 - ein Diagramm, das den Prozentsatz der im Idealfall erzeugten Arbeit als Funktion des Verhältnisses der Kompressionsarbeit zur Expansionsarbeit für verschiedene Expansions- und Kompressionswirkungsgrade darstellt, und Figuren 8a und 8b - in schematischer Weise den Einfluß von abgeschrägten bzw. konischen Kolben auf die Wärmeübertragung in dem Kreisprozeß.
  • In Figur 1 ist eine allgemein mit der Hinweiszahl 1o bezeichnete Stirling-Maschine vom Rinia-Typ schematisch dargestellt. Die Maschine hat drei Zylinder 12a, 12b und 12c, deren heiße Enden von einem gemeinsamen Gehäuse bzw. Mantel 14 eingeschlossen sind. Die darin befindlichen Teile der Zylinder können gemäß der Darstellung gerippt sein, um den Wärmeaustausch mit einem in dem Gehäuse bzw. Mantel enthaltenen Wärmeaustauschmedium zu verbessern. Dieses Medium wird von einer äußeren und allgemein mit der Hinweiszahl 16 bezeichneten Verbrennungsheizvorrichtung auf eine hohe Temperatur erhitzt. Das erhitzte Fluid gelangt durch eine Leitung 18 in das Innere des Gehäuses 14, um von diesem über eine Leitung 20 zurück zur Heizvorrichtung zu strömen. Jeder der Zylinder 12a, 12b und 12c hat ein kaltes Ende 22a, 22b sowie 22c und ist mit einem Kolben 24a, 24b sowie 24c ausgerüstet. Die Kolben sind über Kurbelstangen 26a, 26b sowie 26c und über herkömmliche Kurbeln mit einer gemeinsamen Kurbelwelle 28 verbunden. Diese treibt eine Flüssigkeitseinspritzpumpe 30 an, welche über Leitungen 32a, 32b sowie 32c mit Einspritzöffnungen bzw. -mündungen in jedem der kalten Räume eines jeden der Zylinder verbunden ist. Die Pumpe entnimmt über eine Leitung 34 Fluid von einem mit einem Kondensaitor 38 verbundenen Kondensat-Ausgußraum 36.
  • Das Arbeitsfluid wird innerhalb des Gehäuses 14 über eine Leitung 40, die das obere Ende des heißen Raums des Zylinders 12a mit einem Wärmeaustauscher 42 verbindet, bis zum Dampfzustand erhitzt; entsprechendes gilt für eine Leitung 44, die das obere Ende des heißen Raums des Zylinders 12b mit einem Wärmeaustauscher 46 verbindet, und für eine Leitung 48, die das obere Ende des Zylinders 12c mit einem Wärmeaustauscher 50 verbindet. Die kalten Enden der Wärmeaustauscher 42, 46 und 50 sind entsprechend mit mechanischen Ventilen 52a, 52b und 52c verbunden. Diese Regelventile sind gemäß der Darstellung mechanisch mit der Kurbelwelle 28 verbunden.
  • Jedes der mechanischen Ventile ist an den kalten Raum eines Zylinders 22a, 22b oder 22c und über eine Leitung 54 an den Kondensator 38 angeschlossen, wie es aus Figur 1 ersichtlich ist.
  • Die Einrichtung enthält auch einen Generator 56, eine Wärmeeinsparungsvorrichtung 60, die mit einer Kurbelgehäuse-Heizvorrichtung 62 verbunden ist, und ein System, mit dem in einer Ammoniakflasche 64 enthaltenes Ammoniak über eine Leitung 66 in das Arbeitsfluid getrieben werden kann. Wenn die Maschine außer Betrieb ist, wirkt das Ammoniak als ein Gefrierschutz, und bei einer Erhitzung des Wassers wird das Ammoniakgas durch einen Kompressor 68 wieder zusammengedrückt und für eine erneute Speicherung in der Ammoniakflasche 64 mittels eines Kondensators 70 kondensiert.
  • Die mit drei Zylindern ausgebildete Maschine lo wird benutzt, um das Expansionsverhältnis des Zyklus zu vergrößern. Die Charakteristiken bzw. Eigenschaften eines solchen ventillosen Rinia-Systems erfordern eine ziemlich komplexe Berechnung - im Idealfall unter Zuhilfenahme eines Rechners - zum Bestimmen des Expansionsverhältnisses und der Ausgangsarbeit pro Umdrehung. Es kann jedoch eine angemessene Approximation vorgenommen werden, indem ein die Kolbenverlagerung an aufeinanderfolgenden Kurbelintervallen von beispielsweise 150 zeigendes Diagramm benutzt und das Verhält nis der Länge der Kurbelstange zum Hub berücksichtigt werden. Bei einer solchen Konfiguration mit drei Zylindern nimmt das Volumen zwischen den Kolben bei einem Kurbelwinkel von etwa 250, Figur 2a ein Minimum und bei einem Kurbelwinkel von etwa loS0, Figur 2b, ein Maximum ein; das Verhältnis zwischen dem maximalen und minimalen Hubvolumen beträgt etwa 16 : 1.
  • Anders als die Stirlingmaschine mit Gas-Arbeitsfluid erfordert die erfindungsgemäße Dampf-Stirlingmaschine nach der vorliegenden Erfindung einen ziemlich niedrigen Minimaldruck zum Erreichen einer niedrigen Temperatur für eine Wärmeabfuhr, und diese Temperatur ist im vorliegenden Fall I die Kondensationstemperatur (condensing temperature) für Dampf. Eine präzise Berechnung der Ausgangsleistung einer Maschine dieser Art erfordert eine Kenntnis des nicht zum Hubvolumen gehörigen Volumens (verbindende Rohre und Wärmeaustauscher) zwischen den Zylindern. Das Expansionsverhältnis ist festgelegt. Somit wird bei einer gegebenen Maschinendrehzahl die Leistung in wirksamer Weise geändert, indem eine Änderung der Dampfmenge in dem System erfolgt, was sehr leicht und schnell in der Dampfkondensationsmaschine (condensing vapor engine) durch eine Änderung des Wassereinspritzmaßes durchgeführt werden kann.
  • Um einen wirksamen Betrieb bei hohen Umgebungstemperaturen zu ermöglichen, ist ein minimaler absoluter Kondensationsdruck von 0,703 kp/cm² (1o psia) bei Gleichgewichts- bzw. Beharrungstemperatur (89,60 C bzw. 193,20 F) ein Bestimmungsparameter. Eine vierfache Massen- bzw. Mengenvergrößerung des Arbeitsfluids führt zu einer vierfachen Vergrößerung der Ausgangsleistung, während der absolute Kondensationsdruck auf etwa 2,812 kp/cm² (40 psia) angehoben wird. Der maximale absolute Arbeitsdruck würde im Idealfall etwa 2,812 x 16 kp/cm² oder 45,ovo kp/cm² (40 x 16 psia oder 640 psia) betragen (bei Annahme einer echten isothermen Expansion und bei einer Vernachlässlgung des nicht zum Hubvolumen gehörenden Volumens bzw. des schädlichen Raums).
  • Eine angenäherte Berechnung wie im Beispiel 1 zeigt, daß eine Maschine des dargestellten Typs mit drei Zylindern etwa 45 Watt cm3 (1 HP /cu in) des Hubvolumens erzeugen könnte, wobei ein Expansions- und Kompressionswirkungsgrad von s,9, 12 % Reibungsverluste und eine Expansion bei 53i C (logo0 F) angenommen werden.
  • Die Dampf-Stirlingmaschine hat ein größeres Hubvolumen als eine solche Maschine, bei der ein Permanentgas benutzt wird, da sie über einen niedrigeren Druckbereich zu arbeiten hat, was gewisse Vorteile hat. Die vergrößerte Heizoberfläche sowie die verminderte Metalldicke, was zu einer Vergrößerung der Wärmeübertragung auf das Arbeitsmedium während des Expandierens führt, ergibt zusammen mit der vorgeschlagenen Verwendung eines kondensierenden Dampfwärmeübertragungsmediums eine stärkere Annäherung an eine ideale isotherme Expansion.
  • Regenerativwärmeaustauscher Es wurden schon Regenerativwärmeaustauscher 42, 46 und 50 großen Wirkungsgrades für die Maschine entwickelt, und diese Wärmeaustauscher sind bekannt. Der Zyklus bzw Kreislauf nach der vorliegenden Erfindung basiert zum Teil auf einer Kompression von Naßdampf bis zu einem Punkt an oder nahe an der Dampfsättigungslinie; somit sieht das kalte Ende des Regenerators gesättigten oder nahezu gesättigten Dampf, und ein 'Verblenden' (blinding) des Austauschers ist unproblematisch.
  • Dampfabfuhr vom heißen Raum zum Kondensator Die ideale 'DampE-Stirling' Maschine mit einer internen Kühlung ist in der T-S sowie P-V Ebene in den Figuren 3c sowie 3d dargestellt, und zwar in Verbindung mit ähnlichen Darstellungen gemäß den Figuren 3a und 3b für ein Permanentgas.
  • Ein Teil des Dampfes wird entfernt bzw. abgeführt und kondensiert Die Abnahme erfolgt während des Strömens vom heißen zum kalten Raum nach der Wärmespeicherung in den Wärmeaustauschern 42, 46 und 50. Der entsprechende Punkt ist der Punkt C an den Phasendiagrammen. Die günstigste Zeit zum Abnehmen des Dampfes zwischen einem gegebenen Paar von Zylindern ist der in den Figuren 4a und 4b dargestellte Teil des Betriebszyklus.
  • In Figur 4c ist bei 52' in schematischer Weise ein Ventil vom oszillierenden bzw. schwingenden Typ dargestellt, das dafür geeignet ist, einen Teil des Dampfes zu den Kondensatoren und einen Teil zum kalten Teil der Zylinder zu leiten. Dieses Ventil ist in Figur 1 an den Stellen 52a, 52b und 52c dargestellt. Das Schwing-bzw. Pendelventil enthält ein Gehäuse 80 und einen schwingenden bzw. oszillierend bewegten Rotor bzw. ein entsprechendes Drehglied 82 mit einem diametralen querverlaufenden Durchgang 88. Der Rotor wird von der Kurbelwelle über einen geeigneten Mechanismus, der Zahnräder, Schieber und Kurbeln, Exzenter oder Nockenscheiben bzw. Kurvenkörper oder andere bekannte Mittel aufweisen kann, in einer oszillierenden Bewegung angetrieben. Es wird Dampf von einem Wärmeaustauscher 42, 46 oder 50 über eine Leitung 84 zu einer Ventilkammer 86 geleitet. Je nach der Stellung des inneren Durchgangs 88 wird der Dampf entweder zu einer Auslaßleitung 9o, die mit einem der kalten Räume von einem der Zylinder 12a, 12b oder 12c verbunden ist, oder über eine Leitung 92 zum Kondensator 38 geleitet. Die Darstellungen zeigen, daß ein einfaches oszillierendes bzw. schwingendes oder alternativ ein Drehventil für den Betrieb ein angemessenes Kurbelintervall hat.
  • Wie es zuvor angegeben wurde, ist ein wesentliches Merkmal dieses Systems der Erfindung, daß die Kompression in dem heißen Raum beträchtlich vermindert ist, da der Druck während der 'Abnahme' Stufe im Prinzip konstant ist und bei oder nahe bei dem Minimaldruck in dem System liegt. In dem Intervall der Dampfabnahme ist die gesamte Kompression auf das kalte Ende des Zylinderpaares beschränkt, und die Kompression ist einem isentropLachen Zustand angenänert.
  • Einspritzen von Wasser Das Einspritzen sollte über 180° während des in den Figuren 5a und 5b dargestellten Teils des Zyklus stattfinden. Das lange Kurbelintervall ermöglicht die Verwendung einer exzentrisch betätigten Plunger- bzw. Kolbenpumpe 30 (wie sie in der US-Patentanmeldung Nr. 503 929 vom S.September 1974 beschrieben ist). Das Kurbelgesamtintervall vom Beginn des Einspritzens in irgendeines gegebenen Zylinder bis zu einer maximalen Kompression beträgt etwa 2700.
  • Gegenüberstellung des Dampf-Stirling-Kreisprozesses und des Stirling-Kreisprozesses mit einem Permanentgas-Arbeitsfluid Die Stirlingmaschine hat einen 'Carnot' oder maximalen theoretischen Wirkungsgrad zwischen gegebenen Temperaturgrenzen. Irgendein anderer praktischer Kreisprozeß (ausgenommen der Ericsson-Kreisprozeß) hat einen niedrigeren idealen Wirkungsgrad. Die T-S Diagramme in den Figuren 3b und 3d zeigen, daß der Dampf-Stirling-Kreisprozeß einen etwas kleineren idealen Wirkungsgrad hat. Der Unterschied ist praktisch unbedeutend, wie die nachfolgende Berechnung zeigt.
  • Ein p-h Diagramm für Dampf zeigt den verbesserten Kreisprozeß und ist in Figur 6 dargestellt. Für den Dampfzyklus gilt: Isotherme Ausgangsarbeit pro lb bzw. o,454 kg bei T = 800° F = 4270 C 86 x 1260 x 2,3 log 40 BTU = 386 BTU = 97,3 kcal 778 ^cl 4o Die isentrope Kompressionsarbeit von e bis f beträgt 205 BTU = 51,7 kcal Erforderliche Wärme: Für die isotherme Expansion 386 BTU = 97,3 kcal Zur Vergrößerung der Enthalpie zwischen f und b + 228,9 BTU = 57,7 kcal 614,9 BTU = 1S5,o kcal Speicherungsentnahme (b-c) - 157 BTU = 39,7 kcal Gesamtwärme pro lb bzw. o,454 kg 457,9 BTU = 115,3 kcal Idealer Wirkungsgrad: Dampf-Stirling-KreisprozeB: i7 7 386 - 458 = 0,40 458 Gas-Stirling-KreisprozeB: # 800 - 267 = 533 = 0,423 800 + 460 1260 Abweichung vom idealen Verhalten - IArbeitsverhältnis' des Dampf-Stirling-Kreisprozesses und des Gas-Stirling-Kreisprozesses Es wurde bereits früher gezeigt, daß die Kompressionsarbeit des verbesserten Zyklus bzw. Kreisprozesses kleiner als diejenige für den Gas-Stirling-Kreisprozeß ist. Das obige Beispiel zeigt diese Tatsache in klarer Weise. Das 'Arbeitsverhältnis' (Verhältnis der Kompressionsarbeit zur Expansionsarbeit) beträgt bei dem verbesserten Kreisprozeß 2o5 = 0,53. Zwischen denselben Temperaturgren-386 zen hat der Gas-Stirling-Kreisprozeß ein ideales Arbeitsverhältnis von 460 + 267 = o,576.
  • + i 8oo Der Unterschied ist beträchtlich.
  • Eine in Figur 7 dargestellte Schar von Kurven zeigt den Prozentsatz der idealen Netto-Arbeit als Funktion des Arbeitsverhältnisses. Bei realisierbaren Expansions- und Kompressionswirkungsgraden (expansion and compression efficiencies) fällt der erzielbare Prozentsatz der idealen Netto-Ausgangsarbeit schnell mit zunehmendem Arbeitsverhältnis; kleine Differenzen bzw. Unterschiede des letzteren haben einen unverhältnismäßigen Einfluß auf die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Maschine. Im Hinblick auf ein Verminderung des Arbeitsverhältnisses hat der verbesserte Zyklus eine Anzahl verschiedener Vorteile: 1. Rleineres 'ideales' Arbeitsverhältnis; 2. interne Kühlung; 3. aufgrund der Dampfabnahme für die Kondensation findet eine geringere Kompression bei hoher Temperatur statt.
  • Diese Effekte bedeuten mehr als nur eine Kompensation des etwas größeren idealen Wirkungsgrades des Gas-Stirlingsystems.
  • Wärmezufuhr Figur 1 zeigt in schematischer Weise die Verbrennungsvorrichtung 16 in Form eines Flammrohr- bzw. Heizröhrenkessels 16 für ein kondensierbares Wärmeübertragungsmedium. 'Dowtherm A' oder 'Therminol 88-' (mit gerippter Kupferheizvorrichtung und geripptem Zylinderkopf) oder Tetraphenylsilan (mit Kohlenstoffstahl> sind geeignete Wärmezufuhrmittel. Ein anderes zweckmäßiges Wärmezufuhrmittel für eine Verwendung bei der vorliegenden Erfindung ist elementarer Schwefel. Mit einem Schmelzpunkt von 2350 F bzw. etwa 1130 C und einem Siedepunkt von 920° F bzw. etwa 4930 C beträgt sein absoluter Dampfdruck bei 1o22° F bzw. etwa 5550 C nur etwa 4,218 kg/cm2 (6o psia), und seine kritische Temperatur beträgt 21320 F bzw. etwa 117o0 C, was seine Verwendung als ein Kondensationsdampf bei den höchsten von den Konstruktionsmaterialien festgesetzten Temperaturen ermöglicht. Dieser Stoff ist ferner billig, ergiebig, gewichtsleicht und einfach erhältlich, und es handelt sich ferner um ein Element, das bei Abwesenheit von Luft bei allen Temperaturen stabil ist.
  • Andere mechanische Merkmale bzw. Eigenschaften des verbesserten Systems Bei der ventilfreien Maschine ergibt sich der einzige bedeutende Verlust an Arbeitsfluid im Bereich der Kolbenstangendichtung. Bei gasförmigen Arbeitsfluids, insbesondere bei Wasserstoff, war dieses ständig ein Problem. Eine Lösung liegt in der sogenannten Rollsocke (roll-sock) und dem aufwendigen Mechanismus zum Druckausgleich an diesem Glied mittels eines ölhydraulischen Systems.
  • Die vernachlässigbaren Kosten und leichte Erhältlichkeit von Wasser schalten die Notwendigkeit der 'Rollsocke' aus, und es kann ein Verlust an Dampf zugelassen werden.
  • Massen- bzw. Mengenänderung des Arbeitsfluids - Leistungsänderung Wie es bereits erwähnt wurde, bildet die Verwendung von Dampf plus einer Flüssigkeitseinspritzung ein relativ einfaches Mittel zum Verändern der Masse bzw. Menge des Arbeitsfluids in dem Leistungs- bzw. Arbeitssystem. Hierdurch werden der Gasspeicherungskessel und der Kompressor einschließlich der Steuerungen ersetzt, die für die Leistungsänderungen des Gas-Stirlingsystems erforderlich sind. Das Gaskompressorsystem ist ähnlich wie der Rollsocken-Druckausgleicher (roll-sock pressure equalizer) nicht nur kompliziert, sondern eine ständige störende Verlustgröße.
  • Wärmeübertragung auf das Maschinenarbeitsfluid Mit dem Ziel einer Annäherung an eine isotherme Expansion des Arbeitsfluids im heißen Zylinder berührt die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Vergrößern der Wärmeübertragungsrate bzw. -geschwindigkeit zur Heizvorrichtung und zum Zylinderkopf durch ein Heizen bzw. Erwärmen mit Kondensationsdampf und ferner zum Vergrößern des Oberflächenbereichs durch Rippenausbildung der Heizvorrichtung und der Zylinder. Abgeschrägte bzw. konische Kolben in den heißen Zylindern können zum Vergrößern der Warmeübertragungsperiode und der Wärmeübertragungsfläche über die Zylinderwandungen vorteilhaft angewendet werden. Die Figuren 8a und 8b zeigen, wie dieses zu zwei Einflüssen führt. Die gesamte erhitzte Oberfläche des Zylinders ist etwa dreifach vergrößert; und die gesamte erhitzte Oberfläche befindet sich während des ganzen Hubes in Kontakt mit dem Arbeitsfluid. Das letztere ist besonders wichtig wegen der kleinen anfänglichen Bewegung des Kolbens. In den Figuren 8a und 8b bezeichnet die Hinweiszahl loo den Zylinder einer Kondensationsfluid-Stirlingmaschine , wobei der mit 1o2 bezeichnete obere oder heiße Teil der Zylinder abgeschrägt bzw. konisch-ist, und zwar im wesentlichen über die gesamte mit X bezeichnete Zone, über die den Zylindern Wärme zugeführt wird. Zu der verbesserten Ausbildung gehören ferner Kolben 104 mit zylindrischen unteren Abschnitten 1o6 sowie abgeschrägten bzw. konischen oberen Abschnitten 1o8, wobei die letzteren entsprechend den Abschrägungen bzw. der Konizität der oberen Teile der Zylinder 1o2 ausgebildet sind.
  • Beispiel 1 Verfahren zum Berechnen des ungefähren Maschinenhubvolumens pro H.P. bzw. pro 1,o12 PS bzw. pro 745 Watt, ferner des Arbeitsverhältnisses und des realisierbaren sowie des idealen Wirkungsgrads Annahmen: 1. Die maximale Temperatur im Arbeitsfluid während der Expansion beträgt logo0 F bzw. 5360 C; 2 2. der maximale Dampfdruck beträgt 640 psia bzw. 45 kg/cm 2 3. die Expansion erfolgt auf 40 psia bzw. 2,812 kg/cm 4. die Kompression erfolgt von 40 bis 640 psia bzw. 2,812 bis 45 kg/cm² im Dampfdom (vapor dome) - es handelt sich um eine isentrope Kompression, die Entropie der Kompression beträgt 1,44 und der Dampf ist am Ende der Kompression bei 640 psia bzw. 45 kg/cm² trocken gesättigt (siehe Figur 6).
  • Die ideale Expansionsarbeit beträgt 86 x 1460 x 2,302 log 640 BTU/lb = 452 BTU/lb = 250,8 kcal/kg 778 40 Die ideale Kompressionsarbeit (Figur 6) beträgt 205 BTU/lb = 114 kcal/kg Die ideale Netto-Arbeit beträgt (452 - 205) BTU/lb = 247 BTU/lb = 137,4 kcal/kg.
  • 205 Das ideale Arbeitsverhältnis beträgt 452 = 0,453.
  • Bei einem Expansions- und Kompressionswirkungsgrad von 9o % beträgt der realisierbare bzw. ausnutzbare Anteil an idealer Netto-Arbeit o,73 (Figur 7). Damit ergibt sich die realisierbare Netto-Arbeit zu o,73 x 247 BTU/lb = 180 BTU/lb = 100 kcal/kg 3 Bei einem Maximalvolumen von (a) cu ft bzw. (a) o,o28 m werden 1 Ib bzw. o,455 kg Dampf volumenmäßig etwa wie folgt aufgeteilt: Volumen bei 1000° F bzw. ungefähr 5360 C a x o,8 cu ft = a x o,8 x 0,028 m³ 1,8 1,8 Volumen bei 2670 F bzw. ungefähr 130° C a x 1,o cu ft = a x 1,o x 0,028 m³ 1,8 1,8 (siehe Figuren 2a und 2b).
  • Das spezifische Volumen bei 1000° F bzw. etwa 5360 C und 40 psia bzw. 2,812 kg/cm2 beträgt 22,84 cu ft/lb bzw. etwa 1,41 m³/kg.
  • Das spezifische Volumen von Naßdampf bei einer Qualität von o,82 sowie einem Druck von 40 psia bzw. 2,81 kg/cm² beträgt o,82 x 10,501 cu ft/lb bzw. o,82 x 10,501 x o,o616 m³/kg.
  • Dann gilt für 1 lb bzw. für o,455 kg Dampf a axo,8 a x - 1,8 = 1 1,8 + 1o,5o1 x o,82 22,84 Hieraus ergibt sich für a = 11,93 cu ft pro lb Dampf bzw. o,734 m³ pro kg Dampf.
  • Bei 1000° F bzw. 5360 C beträgt die tatsächlich realisierte Ausgangsarbeit pro lb bzw. pro o,455 kg Dampf 180 BTU = 45,3 kcal.
  • Zum Erzeugen von 1 HP = 745 Watt ist eine Dampfmenge von 42,42 = 0,236 lb/min = 0,107 kg/min erforderlich 180 Das gesamte Maximalvolumen beträgt dann 11,93 x o,236 cu ft/min = 11,93 x o,236 x o,o28 m3/min.
  • 3 Wenn (b) cu in bzw. (b x 16,39) cm das Hubvolumen bei 3600 U/mi ausmachen, gilt 3600 b = 11,93 x o,236 cu in = 11,93 x o,236 x 16,39 cm3 1728 1,8 1,8 b = o,75 cu in pro HP = 12,1 cm3 pro PS Bei einer Maschinendrehzahl von 2700 U/min erzeugt das System 3 eine Leistung von 1 HP/cu in bzw. etwa o,o62 PS/cm -Die 'Wärmezufuhr' pro lb bzw. pro o,455 kg Dampf beträgt: Wärme für die isotherme Expansion 452 BTU = 113,8 kanal Aus Figur 6: + (Enthalpie bei b -Enthalpie bei f) - (Enthalpie bei b -Enthalpie bei c} + 72 BTU = 18,2 kcal 524 BTU = 132 kcal Bei einem angenommenen Dampfkesselwirkungsgrad von 9o % beträgt die für 1 Ib bzw. für o,455 kg Dampf erforderliche Wärme 524 = 9o 582 BTU = 146,6 kcal.
  • Die realisierbare Netto-Arbeit pro 1 Ib bzw. o,455 kg beträgt 180 BTU = 45,3 kcal.
  • Der Wirkungsgrad ergibt sich somit zu b = 182 = °3°9 gegenüber 582 einem idealen Wirkungsgrad von 7 Ideal 254247 o,472 Beispiel 2 Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit einer Methode zum Kühlen von Dampf. in dem Kompressionsraum, dem kalten Raum der Maschine, durch Einspritzen von Flüssigkeit in den Dampf. Die Dampf menge, die kondensiert wird, und das Gewicht bzw. die Nenge des Wassers, das in den Dampf eingespritzt wird, um die erforderliche Rühlung zum Reduzieren der Entropie des resultierenden Naßdampfes bis zum Auslegungspunkt des Kreisprozesses hervorzurufen, werden wie folgt bestimmt: Zunächst wird auf die Figuren 1 und 3d (diese zeigen das Temperatur-Entropie-Diagramm für Dampf-Wasser unter Anwendung des vorliegend beschriebenen Kreisprozesses) und auf Figur 6 verwiesen.
  • In den Figuren 3d und 6 repräsentiert der Punkt b den Dampfzustand in dem heißen Zylinder am Ende der Expansion. An diesem Zustandspunkt des expandierten Dampfes ergeben sich gemäß Figur 6 folgende Zustandsgrößen: Druck p = 4o psia = 2,812 kg/cm2 Temperatur T = 8ovo0 F = 4260 C Enthalpie h = 1432,1 BTU/lb = 795 kcalZkg Dieser Dampf wird durch Wärmeaustauscher 42, 46, 50 geleitet und gekühlt. Der Dampf tritt aus den Wärmeaustauschern mit Eigenschaften gemäß dem Zustandspunkt C aus Figur 3d und Figur 6 aus.
  • Nunmehr leitet das Ventil 52a, 52b oder 52c in Figur 1 einen Teil des Dampfes aus dem heißen Zylinder in den Kondensator 38. Eine zu dem in den Kondensator geleiteten Dampf äquivalente Gewichtsmenge wird als feiner Wassernebel in das kalte Ende des angrenzend angeschlossenen Zylinders eingespritzt, und zwar durch einen von mit der Pumpe 30 verbundenen Injektoren.
  • Der zum Kondensator beim Druck von 40 psia bzw. 2,812 kg/cm² geleitete Dampf kondensiert bei 2670 F bzw. 130 C; die Enthalpie des Rondensats beträgt 236,16 BTU/lb = 131,3 kcal/kg. Von einer Dampfeinheitsmenge 1 wird eine Dampfmenge x entfernt sowie zur Kondensation gebracht, und die verbleibende Menge ist (1 - x).
  • x ist ebenfalls die Menge an eingespritztem Kondensat.
  • Der Dampf strömt von dem heißen Zylinder durch die Wärmeaustauscher 42, 46 oder 50 aus Figur 1. Das heiße Ende des Wärmeaustauschers befindet sich auf der maximalen Temperatur (im vorliegenden Beispiel auf 8ovo0 F bzw. ungefähr 4260 C). Beim Durchströmen des Wärmeaustauschers wird der Dampf auf die dem maximalen Arbeitsdruck entsprechende Sättigungstemperatur gekühlt - im vorliegenden Fall auf 4930 F bzw. etwa 2560 C (Punkt C in Figur 3d und Figur 6). Zu Beginn der Kompression im kalten Raum muß der Dampf gemäß Figur 6 die Zustandsgrößen am Punkt e haben, das heißt einen Druck von 40 psia bzw. 2,812 kg/cm² und eine Enthalpie von 998 BTU/lb bzw. 555 kcal/kg. Dann kann die Wassermenge x, die erforderlich ist, um aus Dampf am Zustandspunkt C Dampf am Zustandspunkt e herzustellen, durch Lösen der folgenden Gleichung festgestellt werden: x(236,16> + (1 - x) 1275 = (1 - x + x) 998 1o38,84 x = 277 Ix = o,266 - In der Praxis wird bei dem berechneten Beispiel in jedem Zyklus ein Anteil von o,266 des Dampfes in der Maschine nach dem Durchlaufen des Wärmeaustauschers entfernt sowie kondensiert, und eine äquivalente Dampfmenge wird in den kalten Raum der Maschine bzw.
  • des Zylinders eingespritzt. Um die Ausgangsleistung der Maschine zu reduzieren, würde eine im Vergleich zur eingespritzten Menge größere Dampfmenge abgenommen, während zum Vergrößern der Leistung eine größere Menge an Wasser einzuspritzen wäre, als sie durch Kondensation .entfernt wird.

Claims (7)

  1. Patentansprüche 1.)Verfahren zum Betreiben einer Maschine vom Stirlingkreisprozeß typ, dadurch gekennzeichnet, daß A. ein erhitztes Wärmeaustauschfluid von außen um das heiße Ende eines Zylinders einer Maschine vom Stirlingkreisprozeßtyp in indirektem Wärmeaustausch mit einem kondensierbaren Arbeitsfluid geleitet wird, B. der erhitzte Dampf des Arbeitsfluids von dem heißen Zylinder durch einen Wärmeaustauscher geleitet wird, C. ein Teil des Dampfes nach dem Durchlaufen des Wärmeaustauschers kondensiert wird, D. der verbleibende Teil des Dampfes zum kalten Zylinderraum der Maschine vom Stirlingkreisprozeßtyp geleitet wird und E. vor sowie während der Kompression des Dampfes in dem kalten Zylinderraum eine Flüssigkeit des Arbeitsfluids in einer Menge eingespritzt wird, die dem im Verfahrensschritt C kondensierten Teil entspricht oder größer oder kleiner als dieser ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Wärmeaustauschfluid aus der Gruppe bestehend aus Tetraphenylsilan, Dowtherm A, Therminol 88 und elementarem Schwefel ausgewählt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Arbeitsfluid Wasser enthält.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt E eine Flüssigkeitsmenge eingespritzt wird, die der im Verfahrensschritt C kondensierten Menge entspricht.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Verfahrensschritt E eine Flüssigkeitsmenge eingespritzt wird, die größer als die im Verfahrensschritt C kondensierte Menge ist.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die im Verfahrens schritt E eingespritzte Flüssigkeitsmenge kleiner als die im Verfahrens schritt C kondensierte Menge ist.
  7. 7. Krafterzeugungsanlage vom Stirlingkreisprozeßtyp, gekennzeichnet durch A. Mittel (14, 18, 20) zum Leiten eines erhitzten Wärmeaus-.-j tauschfluids von außen um ein heißes Ende eines Zylinders (12a, 12b, 12c) einer Maschine (lo) vom Stirlingkreisprozeßtyp und zum Leiten des Wärmeaustauschfluids in indirektem Wärmeaustausch mit einem kondensierbaren Arbeitsfluid, B. Mittel t40, 44, 48) zum Leiten des erhitzten Dampfes des Arbeitsfluids von dem heißen Raum des jeweiligen Zylinders t12a, 12b, 12c) durch einen Wärmeaustauscher (42, 46, 50), C. Mittel (38) zum Kondensieren eines Teils des Dampfes nach dem Durchlaufen des Wärmeaustauschers (42, 46, 50), D. Mittel (52a, 52b, 52c) zum Leiten des übrigen Teils des Dampfes zu dem kalten Raum des jeweiligen Zylinders (12a, 12b, 12c) der Stirlingmaschine (lo) und E. Mittel t30) zum Einspritzen einer Flüssigkeit des Arbeitsfluids während und/oder vor der Kompression des Dampfes in dem kalten Zylinderraum, wobei das Einspritzen einer solchen Menge erfolgt, die gleich groß wie, größer als oder kleiner als der Teil des in dem Kondensationsmittel (38) kondensierten Arbeitsfluids ist.
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