DE2654052A1 - Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines gewebes - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines gewebes

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DE2654052A1
DE2654052A1 DE19762654052 DE2654052A DE2654052A1 DE 2654052 A1 DE2654052 A1 DE 2654052A1 DE 19762654052 DE19762654052 DE 19762654052 DE 2654052 A DE2654052 A DE 2654052A DE 2654052 A1 DE2654052 A1 DE 2654052A1
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gripper
driver
drawer
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marcou
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DE19762654052
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English (en)
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Claude Marcou
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
    • D03D47/12Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

Anmelder; Claude Marcou, Villieu, Frankreich
UUD
Jean-Claude Jeandaud, Bourgoin Jallieu, Frankreich
Vertreter: Patentanwalt Wolfgang Schönherr,
Hawstr. 28, 5500 Trier
Bezeichnung: Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Gewebes
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Jean&aud u. Marcou PA Wolfgang ßchönherr 14 615
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Die Erfindung betrifft eine Webmaschine, bei der ein Schußfaden nach einem neuen Verfahren eingelegt wird»
Trotz ihrer Perfektion sind bei den modernen Webmaschinen Grenzen erreicht, die bei der angewandten Technik Schwierigkeiten der Rückführung des Schützens mit sich bringen.
Die notwendige Energie, die für das vorliegende Verfahren aufgewandt werden muß, steht in keinem Verhältnis zu der, die bisher zur Herstellung eines Gewebes notwendig war. Es ist in der Tat bislang notwendig, beachtliche Massen in Bewegung zu setzen, um den Einlegemechanismus des Schußfadens hervorzurufen, wobei die Masse des Fadens nicht in Erscheinung tritt.
Der Bewegungsablauf ist praktisch immer durch das Verfahren des Einlegens des Schußfadens begrenzt. Alle bekannten Verfahren mit einem Schiffchen haben den !fachteil einer ungenauen Arbeitsweise.
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Jeandaud u. Karcou PA Wolfgang Sehönherr H 015
'JfO-
Im Pall eines "bilateralen Pickers bringt der Geschwindigkeitswechsel auf UuIl einen Zeitverlust mit sich, der besser ausgenutzt werden könnte.
Die Zurückführung eines einseitigen Pickers ergibt gleicherweise einen Verlust an Zeit und Energieo
Bei jeder Art von Picker läuft dies außerdem auf eine Begrenzung des Rietes und eine beträchtliche Bauhöhe der Maschine hinaus.
Die Benutzung von teleskopischen Pickern erfordert eine Fabrikation und Einstellung von großer Genauigkeit O
Bei Webmaschinen mit Schußträgern läßt sich die Verteilung der Zeit zum Eintragen und Anschlagen verbessern, um den Arbeitstakt anzuheben, je schwächer die Bewegungsmassen sind. Aber die notwendigen Arbeitsgänge der Darbietung des Fadens wie die Schwierigkeiten der Steuerung des Schußträgers laufen auf eine erweiterte Maschinenausführung hinauso
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Jeandaud u. Marcou PA Wolfgang 6ch.onh.err M 615
Die Erfindung hat zur Aufgabe, ein Verfahren zum Einlegen des Schußfadens vorzuschlagen, bei dem die angegebenen Nachteile vermieden werden, und eine Webmaschine zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen.
Das Verfahren nach der Erfindung zur Herstellung eines Gewebes aus Kettfaden und Schußfäden ist dadurch gekennzeichnet, daß alle Schußfäden in gleicher Richtung mit Hilfe eines Greiferschützens in das durch obere und untere Kettfäden gebildete Fach eingelegt werden, in dem der Greiferschützen auf einer endlosen Umlaufbahn umläuft, wobei der Greiferschützen innerhalb des Faches in einer an der Lade angeordneten Führung geführt und auf der Umlaufbahn von einem endlosen Träger ohne Änderung der Bewegungsrichtung mit gleichmäßiger oder ungleichmäßiger Geschwindigkeit bewegt wird.
Vorteilhaft wird der Greiferschützen mit Hilfe eines magnetischen Feldes, das durch einen dauermagnetischen Mitnehmer erzeugt wird, mitgenommen, wobei
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- A.
zwischen dem Mitnehmer und dem Greiferschützen ein merklich konstanter Zwischenraum verbleibt, um einen freien Durchgang der unteren Kettfaden zu haften.
Die Webmaschine zur Durchführung des Verfahrens ist durch einen Greiferschützen gekennzeichnet, der einer kontinuierlichen Bewegung folgt, und einem Fach, das durch zwei Kettfadenstränge bestimmt ist, wobei der Greiferschützen längs seines Weges durch das Fach geführt ist und Vorrichtungen aufweist, um den Schußfaden zu ergreifen und loszulassen sowie das Öffnen und Schließen des Faches, das Auslösen der Bewegung der Lade und alle dazugehörigen "Vorrichtungen zu steuern.
Vorteilhaft besteht der Greiferschützen aus magnetisiertem Material, das dauermagnetisch oder nicht magnetisch ist. Er wird durch ein magnetisches Feld mitgenommen, das zwischen ihm und einem Mitnehmer gebildet ist, der aus einem Dauermagneten besteht und auf einem (Dräger, beispielsweise einem endlosen
Je anbauet u. Marcov PA Wolfgang Schönherr M 61?
Riemen, angeordnet ist, der zwischen zwei Riemenscheiben umläuft, die an den Seiten der Maschine angeordnet sind.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der Greiferschützen zum Einlegen des Schußfadens eine Klemme auf. Die Klemme kann aus zwei Gelenkarmen bestehen, die an ihren Enden innen durch eine Rückholfeder miteinander verbunden sind, während sie außen je eine Rolle oder einen Anschlag haben, die mit Anschlägen zusammenwirken, die an der Umlaufbahn der Klemme angeordnet sind und gegen die Kraft der Klemmwirkung wirksam sind.
üfach einer anderen Ausführungsform besteht die Klemme aus zwei Hebelarmen, die in ihrer Klemmstellung durch Dauermagnete oder magnetische Teile gehalten werden, die an der Umlaufbahn der Klemme angeordnet sind.
lach einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Webmaschine gekennzeichnet durch eine endlose Umlaufbahn, auf der ein Mitnehmer und der Greiferschützen
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bewegbar sind, durch Vorrichtungen zum Ergreifen und Loslassen des Schußfadens, die am Eingang und am Ausgang des Faches längs der Umlaufbahn angeordnet sind, durch eine Führung, die durch Zähne "bestimmt und auf der lade derart angeordnet ist, daß zwischen dem Mitnehmer und dem Greiferschützen im oberen Teil der Umlaufbahn ein konstanter Spalt bleibt, der einen Durchgang der unteren Kettfaden erlaubt, durch eine Schneidvorrichtung für den Schußfaden, durch Schaltungsvorrichtung zum Heranholen und Halten des Greiferschützen am Mitnehmer am Ausgang des Faches und lösen und Buden des Spaltes vor dem Eintragen des Greiferschützen in das Fach, so daß der Greiferschützen fest am Mitnehmer in den Bogenabschnitten des Trägers, wo er einer Zentrifugalkraft entgegen der magnetischen Zugkraft ausgesetzt ist, bleibt, durch Schaltungsvorrichtungen oder Detektoren, die die Stellung des Greiferschützens und das Auslösen der Öffnungsbewegung des Faches, der Schneidorgane des Schußfadens, des Schlages der Lade und der Schließbewegung des Faches bewirkt. Die Schaltvorrichtungen für das Lösen sind
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Jeandaud u. Maroon PA v/o If gang SchörJiorr Ι·1 615
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entlang der endlosen Umlaufbahn so angeordnet, daß eine genaue Koordination zwischen den unterschiedlichen Webarbeitsgängen gesichert ist. Die Schaltvorrichtungen können beispielsweise magnetisch sein. Die Änderung des Feldes, die durch das Vorbeigehen des G-re if er schützens hervorgehoben wird, löst ein Steuersignal oder ein Anhalten der entsprechenden Teile aus.
Nach einer weiteren Ausbildungsform sind auf dem Träger, der eine endlose Umlaufbahn bildet, zwei Mitnehmer angeordnet, von denen jeder einem Greiferschützen zugeordnet ist, wobei die beiden Mitnehmer einander gegenüberliegend auf der Umlaufbahn angeordnet sind.
Nach einer weiteren Ausführungsform weist jeder Mitnehmer eine dünne dielektrische Schicht auf, um einen sehr kleinen Spalt außerhalb des Faches zu erhalten und damit das Lösen des Greiferschützens zu erleichtern.
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PA ¥olfgang cohönherr M 61.5
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Nach einer anderen Ausfuhrungsform wird die Haltekraft durch Verminderung der Berührungsflächen zwischen dem Greiferschützen und dem Mitnehmer verringert werden. Zu diesem Zweck sind kleine Hocken angeordnet, die auf der einen oder anderen der "beiden Kontaktflächen hervorstehen.
Nach einer noch weiteren Aus führung s form können die Mitnehmer aus Elektromagneten bestehen, die ein bewegliches elektrisches leid bilden und die Stellung des G-reiferschützens auf der Länge der endlosen Umlaufbahn verändern. Beim ^anlegen des Schußfadens laufen der Mitnehmer und der Greiferschützen in parallelen Führungsbahnen, die von der Lade getragen werden, wobei die eine B&hn für den Greiferschützen und die andere ^ahn. für den Mitnehmer bestimmt ist und
zwischen beiden auf der Länge des Faches ein beträchtlicher Abstand verbleibt.
Mach einer weiteren Ausführungsform kann die Bewegungsanordnung mechanisch gesteuert werden, wobei
der Bewegungsablauf durch Benutzung von Hocken
koordiniert wird. Hach einer anderen Ausführungs-
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Jeandaud u. Maroou PA WcIfgang S chorine rr TS 615
form steuern hydraulische oder pneumatische Vorrichtungen die !Funktion der Lade unabhängig von der Geschwindigkeit des Greiferschützen, wobei das Startsignal durch das Vorbeigehen des Greiferschützens ausgelöst wird, um eine Koordination zwischen dem Auslösen des Anschlagens der Lade und der Stellung des geführten Grelferschützens außerhalb des laches zu sichern.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielhaft dargestellt. Es zeigen:
Fig.. 1 eine perspektivische Ansicht einer Webmaschine nach der Erfindung,
Pig. 2 eine schematische Ansicht des Eintragens des Greiferschützens,
Fig. 3 einen Schnitt, der das Eintragen und die Führung des Greiferschützens zwischen den Kettfaden zeigt,
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Jeandaud u. Marcou PA Wolfgang Schönherr Ii 615 · -
Pig. 4 einen Schnitt der Lade, wobei der Greiferschützen außerhalb des Jaches ist,
Pig. 5 einen Schnitt nach Y-Y der Pig. 3, der in ver größerter Ansicht den Pührungsweg des Greifer schützens zeigt,
Fig. 6 eine Detail-Ansicht des Greiferschützens,
Pig. 7 eine andere Ausführungsform eines Greiferschützens,
Pig. 8 eine Draufsicht auf den GreiferSchützens nach Pig. 6 "beim Srgreifen eines Schußfadens,
Pig. 9 einen magnetischen Mitnehmer mit einem dielek trischen PiIm in einem kleinen Spalt zwischen dem Mitnehmer und dem Greiferschützen,
Pig. 10 eine Ausbildungsform der Pührung des Greifer schützens,
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Jean.daud u. Marcou PA Wolfgang 3chörJierr M 615
lig. 11 eine andere Ausbildungsform der Führung des Greiferschützens,
Figo 12 "bis 21 einen Arte its ablauf der Webmaschine
mit zwei Greiferschützen und zwei Mitnehmern, die einander gegenüberliegend auf einem Träger angeordnet sind, der eine endlose Umlaufbahn bildet und eine fortlaufende UmIaufbewegung hervorruft.
Bei einer Webmaschine 1 nach Fig. 1 ist ein Schußfaden 2 in ein !Fach 3, das durch Kettfaden 4 und 5 gebildet ist, eingetragen, wobei ein Greiferschützen 6 kontinuierlich umläuft. Der Greiferschützen 6 besteht aus magnetischem Material und ist einem magnetischen PeId unterworfen, das durch einen Dauermagneten 7 erzeugt wird, der auf einem endlosen Riemen 8 befestigt ist, der über zwei Riemenscheiben 9 und 10 läuft. Die Riemenscheiben 9 und 10 sind an beiden Seiten des Webstuhles in einer quer verlaufenden Ebene angeordnete Sie sind um ihre Achsen drehbar.
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Der Riemen 8, der den Dauermagneten oder Mitnehmer trägt, "besteht aus einem Obertrum 11 und einem TJntertrum 12, die senkrecht zu den Kettfaden 4, 5 verlaufen, und aus zwei Bogenabschnitten 13 und 14, die um die Riemenscheiben 9 und 10 laufen.
Eine Lade 15, die aus fest miteinander verbundenen Trägern besteht, ist um eine Achse 16 drehbar. Die lade 15 trägt ein Riet 17 und hat eine Führung 18, die durch eine Reihe von Zähnen 19 und 20 gebildet ist. Die Zähne 19 und 20 überragen den oberen Teil der Lade 15, um den G-re if er schützen 6 gleichlinig zu dem Mitnehmer 7 zu halten und einen Luftspalt 21 über der ganzen Länge des Obertrums 11 des endlosen Riemens 8 zu bilden. Die unteren Kettfaden 5 sind zwischen den Zähnen 19, 20 der Führung 18 angeordnet und reichen in den Spalt 21. (Fig. 1 bis 3 )
Nach einer vorteilhaften Ausfuhrungsform trägt der Riemen 8 oder ein entsprechender anderer endloser Träger zwei Mitnehmer 7 und 27, die einander gegenüberliegend angeordnet sind. Jedem Mitnehmer 7 und 27 ist ein Greiferschützen 6 und 26 (Fig. 3) zuge-
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ordnete Die Greiferschützen "bestehen aus einer magnetischen Masse, die beispielsweise in Form eines T ausgebildet ist.» Auf der Oberseite trägt der Greiferschützen 6 eine Klemme 24, die zwei bewegliche Arme 22 und 23 aufweist. Eine Schraubenfeder 44 stützt sich zwischen den hinteren Enden der Arme 22, 23 ab,um den Schußfaden 2 mitzunehmen (Pig. 6)* Das vordere Ende der Klemme trägt Haltebacken 30a. Ein Mechanismus mit Anschlägen 45a und 45b dient dazu, die Haltebacken 30a der Klemme 24 gegen die Kraft der Feder 44 zu spreizen, um den Schußfaden 2 zu ergreifen oder loszulassen (Pig. 8).
Pig. 7 zeigt eine einfache Variante einer Klemme 24a. Dabei hat die Klemme 24a elastische Zungen 22a und 23a.
Wenn der Greiferschützen 6 aus dem Pach 3 austritt, verschwindet die Pührung 18 unter den unteren Kettfaden gleichzeitig mit dem erfolgenden Schlag. Der Greiferschützen 6 haftet an seinem Mitnehmer. TJm das lösen des Greiferschützens von seinem Mitnehmer, das im Augenblick des Einführens zwischen die Kettfaden
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notwendig ist, zu erleichtern, wird zwischen den Teilen 6 und 7 ein geringer Spalt 21 gelassen, in dem ein Film von dielektrischem Material 28(Mg. 9) eingelegt ist.
Eine andere Ausführungsform ist in ^ig. 10 gezeigt. Die notwendige Kraft zum lösen der Haftung eines Greiferschützens 36a von einem Mitnehmer 37a vermindert sich mit der Verringerung der Berührungso"berflächen. Daher sind "beispielsweise Uocken 29 auf der der Klemme 24- angewandten Seite des G-reiferschützens angeordnet. Desgleichen können die seitlichen ^lachen des Greiferschützens 36a und des Mitnehmers 37a mit Schultern 38 und 39 versehen sein, die in Gleitbahnen 31 und 32 der Lade 15 verschiebbar sind. Auf der ganzen länge des Faches 3 ist der Spalt 21 ziemlich konstant.
Sine vorteilhafte Ausbildung ist in Fig. 11 gezeigt. Die Lade 15 trägt Profilierungen, auf denen Zähne zur Führung des Greiferschützens 24 angeordnet sind. Der Mitnehmer 37 ist in Gleitbahnen 47 geführto Der ^lernen 8 ist ein gekerbter Riemen«,
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Das Eintragen des GreiferSchützens erfolgt in kontinuierlichem Umlauf ohne hin- und hergehende Bewegung O
Ein Arbeitsumlauf der Webmaschine mit zwei Greiferschützen auf einem endlosen Träger ist in den I1Ig. 12 "bis 21 gezeigt. Die Schußfadenauswahl, die Mechanik der Ausbildung des Faches 3 und die verschiedenen Arbeitsvorrichtungen sind von bekannter Art und in den Figuren nicht im einzelnen gezeigt. Die unterschiedlichen Abschnitte des Arbeitsumlaufes sind von einer mittleren seitlichen Stellung der Greiferschützen 6 und 26 (Mg. 12) ausgehend beschrieben.
Nach Ergreifen des Schußfadens 2 schwenkt die Lade zurück und das Fach 3, das obere Kettfaden 4 und untere Kettfäden 5 aufweist, öffnet sich (Figo 13)· Am Ende seiner Rücklaufbewegung dient die Lade 15 als Führung 18 für die Bewegung der Greiferschützen 6 und 26 (Fig. 3 und H).
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Die Lade 15 "bleibt dann in dieser Stellung stehen. Der Durchgang der Greiferschützen 6 und 26 in Höhe elektromagnetischer SchaltTorrichtungen 33 löst ein System zur Auswahl des Schußfadens 2 aus (Fig. 15). Der Mitnehmer 7 und der Greiferschützen 6 gelangen auf die Zahnenden der Führung 18. Der Greiferschützen 6 wird infolge des Spaltes 21 zwischen dem magnetischen Mitnehmer 7 und dem Greiferschützen 6 gelöst (I1Ig. 3 und 16). Die Klemme 24 ergreift dann den Schußfaden 2, der in einer Öse 40 dargeboten wird, während der Mitnehmer 7 mit dem Obertrum 11 des endlosen -Siemens 8 in Verbindung bleibt. Das Fach 3 ist geöffnet, der Greiferschützen 6 wird zwischen den unteren Kettfäden 5 und den oberen Kettfäden 4 eingetragen, wobei er dem Mitnehmer 7 folgt. So wird der Schußfaden eingelegt (Fig. 17 und 18).
Ein Mechanismus, beispielsweise mit Anschlägen 45a und 45b, die an den gegenüberliegenden Seiten des Faches angeordnet sind, bewirkt ein Spreizen der Gelenkarme 22 und 23 der Klemme 24ο Der eingeführte
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Schußfaden 2 wird vom Greiferschützen 6 losgelassen. In diesem Augenblick geht der andere Greiferschützen 26 beispielsweise vor einer Schaltvorrichtung 34 vorbei, die ein Auslösesignal für den Beginn des Schließens des Faches überträgt (Fig. 19). Die Anschläge sind mit einer Vorrichtung zum Verteilen und zur Fadenauswahl verbunden. Der Verteiler kann in Sichtung des Greiferschützens im Augenblick des Fadennehmens beweglich sein (Fig. 16 bis 18).
In Fig. 20 verläßt der Greiferschützen 6 die Führung 18, die durch die Zähne 19 und 20 der lade 15 bestimmt ist, und geht vor der Schaltvorrichtung 35 vorbei, die ein ^ignal gibt, um den -Ä-nschlagmechanismus der Lade freizugeben, während dagegen der zweite Greiferschützen 26 einen Schneidmechanismus des Schußfadens auslöst» Wenn das Fach 3 sich schließt und die Führung sich von dem Ansehlag der Lade 15 gelöst hat, stehen die beiden Greiferschützen 6 und seitlieh einander gegenüber (Fig. 21).
Wenn der Greiferschützen 6 oder 26 die Führung 18 der Lade 15 verlassen hat, erfolgt der Anschlag der
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Lade, um die Arbeitsabschnitte zu koordinieren. Dabei kann die Energie des Anschlages ganz unabhängig von der Umlaufgeschwindigkeit des G-reiferschützens sein. Beispielsweise löst ein Signal, das durch Vorbeigehen des G-reiferschützens an einer der Schalter richtungen gegeben wird, die funktion eines hydraulischen oder pneumatischen Systems aus, das eine drehung der Welle 16 und der Lade 15 hervorruft. Die kinetische Energie wird beispielsweise durch Regulierung des Druckes eingestellt. Dieser wird durch das Riet 17 der Lade 15 auf den Schußfaden 2 übertragen, während das Fach sich zu schließen aufhört» Es wird so von der Stellung nach ?ig. 21 die Stellung nach den Fig. 4 und 12 erreicht.
Die Drehung der Riemenscheiben 9 und 10 und die Bewegung der Mitnehmer 7 und 27 sind kontinuierlich. Der Wegfall der hin- und hergehenden Bewegung erlaubt, den Energieverbrauch zu mindern und den Greiferschützen genau zu führen. Das Eührtingssystem macht die Begrenzung der Rietbewegung, die bei bekannten Maschinen gegeben ist, überflüssig.
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Das Einlegen des Schußfadens 2 ist -unabhängig von der Energie des Anschlages der Lade. Die Entkupplung erlaubt, den Anschlag entsprechend der Art des Gewebes, unabhängig von der Punktionsgeschwindigkeit, einzustellen und die Geschwindigkeit zu ändern, ohne ein Ausdehnen des Gewebes, das durch eine vorbestimate Einstellung der Anschlagsenergie erhalten wird, zu schaden. Die Geschwindigkeit des Greiferschützens kann gleicherweise verändert \ferden.
Der Raumbedarf der Maschine ist immer gering und wird durch das Riet und den Durchmesser der Riemenscheibe bestimmt.
Durch das Verfahren zum Einlegen des Schußfadens 2 mit einem mit gleichbleibender Geschwindigkeit umlaufenden Mechanismus immer in gleicher Richtung wird ein erhöhter Webtakt erreicht.
Der Greiferschützen kann aus ein oder melnscen Dauermagneten bestehen, von denen jeder einem Mitnehmer zugeordnet ist, der ein oder mehrere Dauermagneten .oder Elektromagneten aufweist, die den Zug bewirken, um die Stellung des Greiferschützens zu ändern.
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Der endlose Träger kann als Kette aus magnetischem Material ausgebildet sein.
Die mechanischen Teile der Webmaschine werden durch Impuls ablaufe der S chalirorri chtungen bewegt oder angehalten, die entlang des Weges des Greiferschützens angeordnet sind. Diese Impulse können beispielsweise ein klassisches System auslösen, das Nocken hat, die die Bewegung und den Anschlag der Lade 15 mit der Bewegung des Mechanismus zum Öffnen oder Schließen des Faches 3 koordinieren. Jedes Signal kann gleicherweise individuell die Teile der Maschine steuern. Die Synchronisierung ist durch die Anordnung der Schaltvorrichtung am Weg des Greiferschützens gesichert.
Die Ausgangspunkte der Teile der Maschine können durch Einwirkung des Greiferschützens oder des Mitnehmers auf die ITockeijgesteuert werden, die dann die magnetischen Schaltvorrichtungen verschieben.
709322/0357
Jeandaud u. Marcou ΓΑ "iolfgang M bib
Die Drehgeschwindigkeit der Welle 16, d.h.. die Anschlagkraft der Lade 15 "und des Hie te s 17 wird vorteilhaft von einer Energiequelle gesteuert, die nur von der Stellung des Greiferschützens abhängig ist, der den Beginn auslöst. Die Werte der Beschleunigung, der Geschwindigkeit und der Energie des Anschlages der Lade 15 werden unabhängig von der Geschwindigkeit des Greiferschützsns geregelt. Außerdem kann die Drehgeschwindigkeit der Riemenscheiben 9> 10 durch Anlegen einer geringeren Geschwindigkeit des Mitnehmers nach der Art und der Reaktion des ladens verändert werden. Die Qualität des erhaltenen Gewebes ist bedeutend verbessert.
An den Bogenabscämitten 13 und H des Siemens 8 kann eine zeitweise mechanische Verbindung zwischen dem Greiferschützen und seinem Mitnehmer auf dem %emen vorgesehen sein.
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Claims (1)

  1. Jeandaud u. Marcou PA Wolfgang. Schönherr M 61 ^
    Patentansprüche
    1o Verfahren zur Herstellung eines Gewebes aus Kettfaden und Schußfäden, dadurch gekennzeichnet, daß alle Schußfäden (2) in gleicher Richtung mit Hilfe eines Greiferschützens (6) in das durch öftere und untere Kettfaden (4, 5) gebildete Fach (3) eingelegt werden, indem der Greiferschützen auf einer endlosen Umlaufbahn umläuft, wobei der Greiferschützen innerhalb des Faches in einer an einer Lade (15) angeordneten Führung (18) geführt und auf der Umlaufbahn von einem endlosen Träger (8) ohne Änderung der Bewegungsrichtung mit gleichmäßiger oder ungleichmäßiger Geschwindigkeit bewegt wird.
    2ο Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferschützen (6) mit Hilfe eines magnetischen Feldes, das durch einen dauermagnetischen Mitnehmer (7) erzeugt wird, mitgenommen wird, wobei zwischen dem Mitnehmer und dem Greiferschützen
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    ^eandaud u. Marcou PA Wolfgang ochönherr M 61 !5
    ein merklicher konstanter Zwischenraum (21) verbleibt, um einen freien Durchgang der unteren Kettfäden (5) zu haben, deren mittlere Dicke die Mindesthöhe des Spaltes bestimmte
    3ο T<vrebmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Greiferschützen (6), der einer kontinuierlichen Bewegung folgt, und einem Fach (3)> das durch zwei Kettfadenstränge (4, 5) bestimmt ist, wobei der Greiferschützen längs seines v.reges durch das Fach geführt ist und "Vorrichtungen aufweist, um den Schußfaden (2) zu ergreifen und loszulassen sowie das Öffnen und Schließen des Faches, das Auslösen der Bewegung der Lade (15) und aller dazugehörigen Torrichtungen zu steuern.
    4ο Webmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Torrichtung zum Ergreifen und Anlegen des Schußfadens (2) aus einer IClemme (24) besteht, die sich durch eine Torrichtung (45a, 45b) öffnet, die auf der endlosen Umlaufbahn des G-reifer-
    <9 η c r ■'' 7 / Π "^ 1^ 7
    tie arid, äi'd u. Marcou TA Wulf gar g Schönherr M 615
    Schützens (6) in. den Zonen angeordnet ist, wo der Spalt (21) zwischen Greiferschützen und seinein Mitnehmer minimal oder null ist und die durch Wirkung einer elastischen Rückholvorrichtung (44) konstant geschlossen gehalten ist, wenn sie nicht einer entgegenwirkenden Energie unterworfen isto
    5 ο Webmas chine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Ergreifen und loslassen des Schußfadens (2) durch Anschläge (45a, 45b) oder locken steuerbar ist, die am Eingang oder Ausgang der Umkehrzone der Umlaufbahn des Greif er Schützens (-6) gehalten, sind, wobei eine Schockwirkung auf die Klemme (24) hervorgerufen wird, um sie zu öffnen und augenblicklich zu schließ en ο
    6. Webmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 5, gekennzeichnet durch eine endlose Umlaufbahn, auf der ein magnetischer Mitnehmer (7) und der Greiferschützen (6) bewegbar sind, durch Vorrichtungen zum Ergreifen und Loslassen des Schußfadens (2), die am Eingang und am Ausgang des Faches (3) längs der Um-
    709822/0357
    Jeandaud u. Marcou PA Wolfgang Schönherr M 615
    .laufbahn angeordnet sind, durch eine Führung (18), die durch Zähne (19» 20) bestimmtund auf der Lade (15) derart angeordnet ist, daß zwischen dem Mitnehmer und dem Greiferschützen im oberen Teil der Umlaufbahn ein konstanter Spalt (21) "bleibt, der einen Durchgang der unteren Kettfaden (5) erlaubt, durch eine Schneidvorrichtung (43) für den Schußfaden, durch Schaltungsvorrichtungen zum Heranholen und Halten des Greiferschützens am Mitnehmer am Ausgang des Faches und Lösen und Bilden des Spaltes vor dem Eintragen des Greiferschützen in das Fach, so daß der Greiferschützen fest am magnetischen Mitnehmer in den Bogenabschnitten (13, 14) des Trägers (8), wo er einer Zentrifugalkraft entgegen der magnetischen Zugkraft ausgesetzt ist, bleibt, durch Schaltungsvorrichtungen oder Detektoren, die die Stellung des GreiferSchützens und das Auslösen der Öffnungsbewegung des Faches, der Schneidorgane des Schußfadens, des Schlages der Lade und der Schließbewegung des Faches bewirkt, wobei der Träger ein endloser Riemen ist, der beispielsweise zwei Mitnehmer trägt, die entsprechenden Greiferschützen zugeordnet sind und die an entgegengesetzten Seiten des Riemens angeordnet sind.
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    7 ο Webmaschine nach einem der Ansprüche 3 "bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder magnetische Mitnehmer (7) mit einer dünnen dielektrischen Schicht (28) "bedeckt ist, um einen sehr kleinen Spalt zum Erleichtern des Lösens des Greiferschützens (6) außerhalb des Faches (3) zu erhaltene
    8ο Webmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß kleine Nocken (29) auf wenigstens einer der beiden Berührungsflächen von Greiferschützen (6) und Mitnehmer (7) angeordnet sind, um die Haltekraft der Berührungsflächen zu verringern.
    9ο Webmaschine nach einem der Ansprüche 3 "bis 8, gekennzeichnet durch hydraulische oder pneumatische Vorrichtungen, die die Punktion der Lade (15) unabhängig von der Geschwindigkeit des Greiferschützens (6) steuern, wobei das Startsignal durch das Vorbeigehen des Greiferschützens an einer Schaltvorrichtung geliefert wird, um die Koordination zwischen dem Auslösen des Schlages der Lade (15) und der Stellung des Greiferschützens zu sichern.
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    Jeandaud u. Marcou Pi Wolfgang Schönherr M 615
    1Oo Webmaschine nach Anspruch 7> dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung zum lesen und Auslösen magnetische Detektoren aufweist, auf die die G-reiferschützen-Mtnehmer-Anordnung durch Modifikation des örtlichen magnetischen Feldes wirkt, um ein Steuersignal oder ein entsprechendes Anhalten der Teile zu ergehen.
    11 ο Webmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß entlang des endlosen Trägers (8) !locken angeordnet sind, die die Funktion der Teile der Maschine durch Einwirkung der Greiferschützen-Mitnehmer-Anordnung auf die locken bewirken.
    12o Webmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Lade (15) parallele Führungen für den Mitnehmer (7) und den G-reiferschützen (6) aufweist, in denen Mitnehmer und Greiferschützen während des Sinlegens des Schußfadens (2) auf der ganzen Länge des laches (3) mit einem merklichen konstanten Spalt (21) zwischen den beiden Teilen geführt werden, wobei der Spalt eine Größe hat, die gleich der !Dicke der Kettfaden (4, 5) ist„
    709822/0357
    Jeandaud u. Marcou IA ¥( df gang Schönherr M 61 S>
    13o Webmaschine nach. Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer (7) aus elektrischen Dauermagneten "bestehen, die ein "bewegliches magnetisches Feld "bilden, das die Stellung des Greiferschützens (6) über die Länge des endlosen Trägers (8) ändert, was eine Änderung der Geschwindigkeit des Mitnehmers entsprechend der Reaktion des Schußfadens (2) erlaubt,,
    14o Webmaschine nach einem der Ansprüche 3 "bis 13» dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (40) zum Anbieten und Verteilen des Schußfadens (2) in Bewegungsrichtung des Schußfadens "bewegbar ist, so daß die relative Geschwindigkeit zwischen dem Greiferschützen (6) und der Vorrichtung (40) besonders im Augenblick des Ergreifens des Schußfadens (2) vermindert ist.
    15· Webmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Greiferschützen (6) einen oder mehrere Dauermagneten enthält.
    709822/0557
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