DE268467C - - Google Patents

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DE268467C
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plow
lever
plows
arm
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DENDAT268467D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/16Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 268467 KLASSE 45«. GRUPPE
OBERBAYERISCHE PFLUGFABRIK
in LANDSBERG a.Lech.-
Mehrscharige Pflüge mit einer vom Führerplatz aus zu steuernden Lenkvorrichtung sind bereits bekannt. Für Ein- oder Mehrscharkehrpflüge sind diese Lenkvorrichtungen unbrauchbar, da sie das Wenden des Pfluges verhindern.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung für Ein- oder Mehrscharkehrpflüge, die deren Lenkung vom Führerplatz aus ermöglicht.
Die Einrichtung kennzeichnet sich dadurch, daß die seitlich drehbare Pflugzugstange mit einer in einem hohlen Grindel geführten Schubstange mittels einer schrägen Schlitzführung ο. dgl. so verbunden und die erstere an ihrem hinteren Ende mit einem vom Führerplatz aus zu bedienenden Lenkhebel so versehen ist, daß die Schubstange vor- oder zurückgezogen und dadurch das Ausschwenken der Pflugzugstange bewirkt werden kann.
Dadurch, daß die Verbindungsstange zwischen Pflugzugstange und Steuerhebel durch den hohl ausgebildeten Grindel geführt ist, ist es einerseits möglich, den Pflug zu wenden und anderseits den Pflug vom Führerplatz\aus zu steuern.
In der Zeichnung ist beispielsweise ein mit
einer derartigen Lenkvorrichtung versehener Räderpflug in Fig. 1 in Seitenansicht und Schnitt nach der Linie A -B und in Fig. 2 in Draufsicht dargestellt.
Der Grindel α des Pfluges ist gemäß der Erfindung hohl ausgestaltet und besteht zweck-40
45
mäßig aus einem entsprechend langen Rohrstück, an welchem hinten mittels einer Schelle e der Träger b für das Transportrad d sowie der Sterz f befestigt ist. Vorn ist der rohrartige Grindel α mit einem von Säulen g getragenen Rahmen h verbunden. Dieser trägt eine U-förmige Brücke i, an der bei k die einen zweiarmigen Hebel I, ll bildende Pflugzugstange drehbar befestigt ist, an deren vorderem Arm / der Wagbalken eingehängt wird. Der rückwärtige Arm I1 ist mit einem schräggestellten Schlitz m versehen, in welchen der Stift η einer durch den hohlen Grindel α geführten Verbindungsstange 0 eingreift. Am hinteren aus dem Rohrgrindel α hervorragenden Ende der Stange 0 ist der Arm ft eines am Sterz bei q drehbar befestigten Hebels gelenkig befestigt. Der andere Arm ft1 dieses zur Steuerung dienenden Hebels ist mit einer Sperrung versehen, die zweckmäßig selbstsperrend wirkt und den Hebel ft, ft1 in jeder Stellung sichert. Diese Sperrung besteht vorteilhaft aus einem mittels Drücker / vor- und zurückziehbaren Dorn s, der unter dem Einfluß einer Feder t steht und in die Zahnlücken eines am Sterz f befestigten Zahnbogens ν eingreift. Das griffartig ausgebildete Ende des Hebelarmes ft1 befindet sich in Reichweite des Pflugführers.
In der gezeichneten Stellung befindet sich der Hebel ft, ft1 etwa in der Mittel- oder Nullstellung, so daß die Zugstange I ebenfalls die Mittelstellung einnimmt und der Pflug ohne
seitliche Abweichung geradeaus fährt. Soll dieser nun gesteuert, also rechts oder links abgelenkt werden, so ist der Hebelarm p1 nach vorwärts oder rückwärts zu bewegen. Wird der Hebelarm p1 nach Herausziehen des Sperrstiftes s aus den Zahnbogenlücken nach vorwärts (Pfeilrichtung u in Fig. i) bewegt, so zieht der Hebelarm p die Verbindungsstange ο rückwärts und der im schrägen Schlitz m des Zugstangenarmes I1 eingreifende Stift η dreht den Zugstangenarm I nach links, beispielsweise in die gestrichelte Lage t2 (Fig. 2), wodurch der Pflug zum Rechtsausweichen gebracht wird.
Bewegt man den Hebelarm p1 dagegen rückwärts (Pfeil u1), so schiebt der Hebelarm p die Verbindungsstange 0 vorwärts und deren Stift η dreht den Zugstangenarm I nach rechts, etwa in die Lage lz, wodurch der Pflug nach links ausweicht.
Durch den selbsttätig einfallenden Riegeldorn s wird jede Stellung des Bedienungshebels p, p1 gesichert, so daß eine unbeabsichtigte Änderung der Zugstangenstellung nicht eintreten kann.
Erwähnt sei, daß die Steuerungseinrichtung für alle Pflüge verwendbar ist, also für Ein- und Mehrscharpflüge und insbesondere für Kehrpflüge mit einem Schar oder mehreren Scharen. Für Mehrscharwendepflüge wird der Pflugrahmen um den Grindel α drehbar befestigt oder durch ein drehbares Formstück ersetzt, wenn es sich um einen einscharigen Kehrpflug handelt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Pfluglenkvorrichtung für Ein- oder Mehrscharpflüge, insbesondere Kehrpflüge, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlich drehbare Pflugzugstange mit einer in einem hohlen Grindel (a) geführten Schubstange (0) mittels einer schrägen Schlitzführung 0. dgl. so verbunden und die erstere an ihrem hinteren Ende mit einem vom Führerplatz aus zu bedienenden Lenkhebel (p, p1) so versehen ist, daß die Schubstange vor- oder zurückgezogen und dadurch das Ausschwenken der Pflugzugstange bewirkt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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