DE2702039A1 - Schubladenfuehrung mit auf achsen gelagerten rollen - Google Patents

Schubladenfuehrung mit auf achsen gelagerten rollen

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DE2702039A1
DE2702039A1 DE19772702039 DE2702039A DE2702039A1 DE 2702039 A1 DE2702039 A1 DE 2702039A1 DE 19772702039 DE19772702039 DE 19772702039 DE 2702039 A DE2702039 A DE 2702039A DE 2702039 A1 DE2702039 A1 DE 2702039A1
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Alfred Ing Grass
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Alfred Grass GmbH
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GRASS ALFRED METALLWAREN
Alfred Grass GmbH
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Description

Schubladenführung mit auf Achsen gelagerten Rollen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schubladenführung mit zwischen Korpus und Schublade angeordneten, der Lastübertragung dienenden auf Achsen gelagerten Rollen, wobei das eine Ende der Achse die in der Führungsnut der Schublade laufende Rolle abstützt, während das andere Ende über eine im Korpus angeordnete Auflage die Last auf dem Korpus überträgt.
Bisher hatte man derartige Schubladenführungen derart ausgebildet, indem entweder die Rollen ortsfest waren, oder aber die Rollen rollten ab, wobei die Last von der Oberfläche der Rolle, d.h., von der Schublade aus auf die Achse übertragen wurde. Die Achse ihrerseits wurde in einer Auflage im Korpus abgestützt. Derartige Rollen wurden so verwandt, daß nur eine Rolle vorhanden war, die ein Kippen der Schublade verhindern sollte.
Es sind weiter für die Lastübertragung bekannt achslose Rollen, welche die Last über das Rollenmassiv übertragen. Die Rollen haben immer annähernd gleichen Durchmesser und damit ergeben sich auch gleiche Verschiebewege, wenn die Schublade ein- oder ausgeschoben wird.
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Durch diese gleichen Verschiebewege ist es nachteilig, daß,wenn die Schublade eingeschoben wird, sie zum Kippen neigt, weil der Abstand zwischen den beiden Rollen zu kurz ist, und die Luft zwischen Rolle und Führungsschiltζ des Schubkastens eine Kippbewegung verursacht. Zusätzliche Rollen, die dieses Kippen verhindern sollen, bedeuten einen erheblichen Aufwand.
Aufgabe der Erfindung ist es, mit einfachen Mitteln dafür zu sorgen, daß sowohl die ausgezogene als auch die eingeschobene Schublade immer in einem solchen Abstand von ihrer Kippachse von Rollen unterstützt wird, daß ein Kippen ausgeschlossen ist. Die Anordnung , die der Schublade eine größere Sicherheit gewährleisten soll, muß dabei billig herstellbar und ohne zusätzliche Kosten, d.h., ohne den Aufwand weiterer Rollen ausgebildet sein.
Die Lösung der Aufgabe nach der Erfindung besteht darin, daß ausgehend von einer Schubladenführung, bei denen die Rollen auf Achsen gelagert sind, und über die Achsen die Last übertragen wird, mindestens auf jeder Schubladenseite zwei hintereinander angeordnete Rollen vorhanden sind, die verschieden große Achsdurchmesser aufweisen und die Auflage im Korpus von einem Führungsschlitz gebildet wird.
Durch diese Maßnahme wird ein vollkommen neuer Weg beschritten. Die Rolle selbst mit ihrem Rollendurchmesser und dem Achsendurch-
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messer wird gewissennassen als Getriebe aufgefasst. Dabei ist dann der Verschiebeweg von zwei Rollen, die gleichen Rollendurchmesser haben, umso größer, je größer der Achsdurchmesser der Rollenachse ist. Man hat es also dadurch in der Hand, den Rollen verschiedene Verschiebewege zuzuordnen. Bei Schubladen, bei denen in eingeschobenem Zustand ein Kippen verhindert werden soll, ist das besonders wichtig, d.h., die der Schubladenstirnseite benachbarte Rolle soll den kürzeren Verschiebeweg zurücklegen. Deswegen ist es erfindungsgemäss wichtig, daß diese den kleineren Achsdurchmesser besitzt.
Die konstruktive Ausführung ist verschieden. Eine Möglichkeit besteht darin, daß die einseitig im Korpusjgelagerten Achsen die Rollen tragen, welche in die Führungsnut der Schublade ragen.
Bei dieser Ausführung kann man die Führungsnut der Schublade ohne eine Führungsschiene verwenden; sowohl die Montage als auch die Herstellung ist außerordentlich billig. Wegen der auftretenden Biegemomente ist es denkbar, daß zu große Schubladenlasten nicht so günstig übertragbar sind.
Für die Übertragung großer Schubladenlasten besteht demzufolge ein weiteres Erfindungsmerkmal darin, daß die beidseitig im Korpus gelagerten Achsen zwischen ihren Lagern die Rollen tragen, welche in die Führungsnut der Schublade ragen.
Hier wird jetzt ein Träger auf zwei Stützen verwandt. Dabei ist
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wieder der ganze Führungsmechanismus am Korpus angeschlagen , so daß eine vereinfachte Herstellung der Schublade dadurch möglich ist, daß in die Schubladenseiten nur Führungsschienen oder Führungsnuten eingebracht werden müssen.
Wesentlich ist es dann ferner, daß die Länge der Führungsschlitze den Verschiebeweg der Rollen begrenzt, z.B. durch Anschläge für die Rollenachsen.
Diese Maßnahme ist insofern wichtig, weil die Rolle , die nach Begrenzung ihres Verschiebeweges am Anschlag anliegt, sich trotzdem dort weiter dreht, d.h., weiter die Last überträgt und dadurch erreicht wird, daß die hintereinander liegenden Rollen verschiedenen Verschiebewegen zugeordnet werden.
In dieser Beziehung ist es wesentlich, daß der den Verschiebeweg der Rollenachse kleineren Durchmessers begrenzende Führungsschlitz kürzer ist, als der Führungsschlitz für die Rollenachsen größeren Durchmessers.
Diese Maßnahme ergibt sich alleine aus der Getriebeübersetzung zwischen Rollendurchmesser und Rollenachsendurchmesser.
Bevorzugt wird noch eine Ausführung, die derart ist, daß die Führungsschlitze an ihren den Einschubweg begrenzenden Enden eine Absenkung aufweisen. Diese Absenkung ermöglicht gewisser-
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massen ein Selbstschließen der Schublade. Wenn die Schublade nämlich eingeschoben wird, dann bewirkt die in die Absenkung gelangende Rolle gewissermassen eine schiefe Ebene für das Abrollen und zieht dadurch die Schublade aufgrund ihres Eigengewichtes in ihre Schließstellung. Derartige Maßnahmen konnten bisher nur mit sehr viel aufwendigeren und teureren Konstruktionen erreicht werden.
Es ist statt der Absenkung genauso möglich, daß die Führungsschlitze eine schiefe Ebene bilden, wobei der höher liegende Teil in der Nähe der Schubladenstirnseite ist.
Selbstverständlich kann man die Maßnahmen beliebig variieren. Will man z.B. eine Schublade nach zwei Seiten herausziehen, so wird man entsprechend schiefe Ebenen oder Absenkungen so anordnen, daß immer leicht die Verschlußlage oder Einschieblage erreicht und arretiert wird.
Es hat sich als zweckmässig erwiesen, daß die Absenkung ca. 3-5 mm vor der Endstellung beginnt.
Ein wesentliches Erfindungsmerkmal besteht noch darin, daß die den Rollenweg begrenzenden Enden bzw. Absenkungen der Führungsschienen als halboffene Lager für die Rollenachsen ausgebildet sind.
Diese Maßnahmen erleichtern es, wenn die eine Rolle ihren Endweg
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erreicht hat, daß sie in dieser Endstellung weiter abwälzt ohne einen Verschiebeweg zurückzulegen, während die andere Rolle noch den ihr zugeordneten Verschiebeweg zurück legt. Durch die Verwendung halboffener Lager wird nur eine sehr geringe Reibung verursacht, so daß der Schubladen-Aus- und Einzug leicht vonstatten geht.
Eine bevorzugte Ausführung besteht darin, daß ein auf dem Korpus befestigtes an den Stirnseiten offenes kastenförmiges Profil gegenüberliegende, fluchtende Führungsschlitze aufweist und auf der Korpusseite die Rollenachse durch einen Ansatz gegen Herausfallen gesichert ist, während auf der Schubladenseite die Rolle gegen Herausfallen gesichert mit ihrer Breitseite am Profil anliegend angeordnet ist.
Eine derartige Ausbildung eines Profiles für die Aufnahme der Rollen ist besonders geeignet, wenn die Rolle nur einseitig gelagert ist.
Eine andere Ausbildung für die zweiseitige Lagerung der Achse des Profils besteht darin, daß ein auf dem Korpus befestigtes , an der Breitseite offenes, kastenförmiges Profil gegenüberliegende fluchtende Führungsschlitze aufweist, die von der in der Rolle befestigten Rollenachse durchragt werden, und der Rollendurchmesser beidseitig das Profil überragt und die Innenseiten der Profile als Anlage für die Rollen ausgebildet sind.
Diese konstruktiven Maßnahmen sind erforderlich, wenn man den
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ganzen Führungsmechanismus der Schublade In einem gesonderten Arbeitsgang fertigen und nur am Korpus anschlagen will. Die Schublade wird dann nur eingeschoben. Trotz dieser billigen und konstruktiven einfachen Lösung erreicht man eine spielfreie Schubladenführung mit selbsttätigen Schließstellungen und der Möglichkeit einer großen Lastübertragung.
Bei der Ausführung der beidseitig gelagerten Rollen ist es noch wichtig,daß die Höhe der schubladenseitigen Profile kleiner ist, als die Höhe der Führungsnut in der Schublade.
Ausführungsbeispielßder Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Dabei gehen aus der Zeichnung und der Beschreibung hierfür weitere Erfindungsmerkmale hervor.
Fig. 1 zeigt eine am Korpus befestigte Führungsschiene ohne Schublade bei ausgezogener Schublade.
Fig. 2 entspricht der Fig. 1 bei eingeschobener Schublade.
Fig. 3 zeigt schematisch Schublade und Korpus mit Rollen, die einseitig gelagert sind.
Fig. 4 ist ein Schnitt längs der Linie I der Fig. 5 bei einer Ausführung, bei welcher die Rolle zweiseitig gelagert ist.
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Fig. 5 zeigt die Schublade in einer Stellung entsprechend Fig. mit zweiseitig gelagerten Rollen.
Fig. 6 ist die Draufsicht auf die Fig. 5.
In den Fig. 1 und 3 ist der Korpus 1 und die Schublade 2 schematisch dargestellt. Auf dem Korpus 1 ist ein kastenförmiges Profil 3 in ansich bekannter Weise befestigt , z.B. durch Lappen , Schrauben oder ähnliches. Dieses kastenförmige Profil ist , wie aus der Fig. 3 zu erkennen, an den beiden Stirnseiten 4 offen. Das Profil hat fluchtende Führungsschlitze 5,6, in denen die Rollenachsen 7 geführt sind. Die Rollenachsen 7 sind fest, d.h., kraftschlüssig mit den Rollen 8 verbunden. Durch Vergleich der Fig. 1 und 2 ist erkennbar , daß die Rollenachse 9 einen größeren Durchmesser besitzt, als die Rollenachse 7 . Beiden Rollenachsen sind aber Rollen 8 gleichen Durchmessers zugeordnet. Im Ausführungsbeispiel Fig. 1 und 2 ist die der Stirnseite der Schublade benachbarte Seite Io den Rollenachsen 7 kleineren Durchmessers zugeordnet. Die Fig. 1 und 2 zeigen ferner, daß die fluchtenden Führungsschlitze 5,6 kürzer sind, entsprechend dem kleineren Rollenachsendurchmesser 7, als die Führungsschlitze 11,12, für die Rollenachsen 9 größeren Durchmessers. Beide Führungsschlitze besitzen auf der einen Seite , d.h., die Seite, welche den Einschubweg begrenzt, eine Absenkung 13, welche das selbsttätige Schließen der Schublade ermöglicht. Dabei
kann man selbstverständlich die hinten liegende Absenkung 13 für die Rollenachse 9 tiefer legen, als die der Rollenachse 7 entsprechende Absenkung. Ebenso können die Führungsschlitze 5,6, 11,12 geneigt sein, d..h., eine schiefe Ebene bilden, wobei sie dann nach hinten, d.h., nach Richtung der Absenkung 13 hin tieferliegend verlaufen. Man kann damit den gleichen Effekt, wie mit der Absenkung erreichen, nur wird dadurch möglich, daß die Schublade von jeder Ausschubstellung selbsttätig wieder in ihre Einschubstellung zurückrollt. In Gängen, wo z.B. wenig Platz ist, kann das erwünscht sein, um so zu verhindern, daß Schubladen versehentlich offen bleiben und dann beim Durchgang stören.
Der Fig. 3 ist noch zu entnehmen, daß die am Korpus befestigte Führungsschiene mit dem kastenförmigen Profil 3 eine Ausnehmung 14 aufweist, die es gestattet, daß der Ansatz 15, welcher verhindert, daß die Rollenachse 7 in Pfeilrichtung 16 aus dem Profil fällt, beim Abrollen der Rollenachse 7 nicht an der Korpusseite reibt.
Umgekehrt ist das Herausfallen der Rollenachse 7 entgegen der Pfeilrichtung 16 dadurch verhindert, daß die Rolle 8 fest mit der Rollenachse 7 verbunden ist.
Aus der Fig. 3 erkennt man, daß sehr einfach die Montage erfolgt,
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nämlich es wird nur das kastenförmige Profil 3 mit dem Korpus 1 verbunden, die Schublade wird aufgeschoben, und es wird dann noch in der Führungsnut 17 der Schublade eine Sicherung angebracht, die beim Ausziehen das Herausfallen der Schublade aus den Rollen verhindert.
In den Fig. 4,5 und 6 bezeichnen die gleichen Zahlen die gleichen Teile. Bei dieser Ausführung sind aber die Rollenachsen 7 bzw. 9 zwecks übertragung größerer Lasten beidseitig gelagert. Es wird hier ein Profil 18 verwandt, welches auf dem Korpus als U-Profil mit Flanschen 19 einer Aussparung 2o freilässt, in welche das eine Ende der Rollenachse 7,9 ragt, ohne beim Abrollen mit dem Korpus 1 in Berührung zu kommen. Das andere Ende durchragt ebenfalls Führungsschlitze 5,6 bzw. 11,12 wobei wiederum Abkröpfungen 21 verhindern, daß das herausragende Rollenachsenende 7,9 reiben könnte. Die Rollenachse 7,9 ist fest mit der Rolle 8 verbunden. Das Profil 18 hat nach oben und unten eine fluchtende öffnung 22, dabei ist der Durchmesser 2 der Rollen 8 größer, als die Höhe 24 des schubladenseitig angeordneten U-Profils 25 mit der Abkröpfung 21.
Die Höhe 24 muß wiederum geringer sein, als die Höhe 26 der Führungsnut 17 der Schublade. Es wird dadurch erreicht, daß die Rollen 8 die Last übertragen, ohne daß das Profil 25 oder die Enden der Rollenachsen 7,9 in der Führungsnut reiben oder beschädigen. Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 4-6 sind
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die Profile 19,25 miteinander verschweißt und mittels Schrauben 27 mit dem Korpus 1 verbunden.
Wesentlich ist auch, daß bei der Ausbildung nach Fig. 3 die Breitseite 28 des kastenförmigen Profils 3 als Anlage der benachbarten Rollenseite ausgebildet ist, um ein Verkanten zu verhindern und einen leichten Lauf zu gewährleisten.
Bei den Ausführungen nach Fig. 4,5,6 sind die Innenseiten 29, 3o der Profile 19,25 so ausgebildet, daß sie entsprechende Anlagen für die Seiten 31,32 der Rollen 8 bilden, um auch hier dafür zu sorgen, daß ein Verkanten nicht möglich ist.
Als Anwendung der Erfindung sind selbstverständlich alle anderen ausgebildeten Schubladenführungen ebenfalls zu verstehen, bei denen man getriebemässig ausnutzt, daß die Last der Schublade die Rollenachse dreht, wobei durch kinematische Umkehrung ggf. derselbe Effekt erreicht wird, oder aber auch gleichen Rollenachsen-Durchmessern verschiedene Durchmesser der Rollen zugeordnet werden, sofern sich das konstruktiv als günstiger erweist.
Die Aufgabe der Erfindung läßt sich auch dadurch lösen, daß mindestens drei Rollen gleichen Durchmessers und gleichen Achsdurchmessers hintereinander angeordnet sind. Durch diese drei Rollen wird dann ebenfalls ein Kippen vermieden, allerdings ist
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gegenüber der Ausbildung gleichen Rollendurchmessers und verschiedenen Achsdurchmessers hier jetzt eine weitere Rolle erforderlich, sodaß dadurch ein erhöhter Aufwand an Rollen notwendig ist. Die Anordnung der Rollen,zweiseitig gelagert und in Führungsschlitzen geführt, ist aber nicht bekannt, sodaß durch diese drei hintereinander angeordneten Rollen gegebenenfalls aus Fertigungsgründen diese Ausführung ebenfalls erfindungswesentlich ist.
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Claims (1)

  1. DR.-ING. G. RIEBLING
    PATENTANWALT 2 7 O 2 Q 3 9
    Mein Zeichen
    G 753-lo/ku
    Bitte in der Antwort wiederholen
    ihre Nachricht vom 899 Lindau (Bodensee)
    Rennerle X) ■ Postfach 3180
    7. Januar 1976 Firma Alfred Grass KG, Metallwarenfabrik, A-6973 Höchst/Vlbg.
    Patentansprüche
    IJ S chub ladeηführung mit zwischen Korpus und Schubladen angeordneten, der Lastübertragung dienenden, auf Achsen gelagerten Rollen, wobei das eine Ende der Achse die in der Führungsnut der Schublade laufende Rolle abstützt, während das andere Ende über eint im Korpus angeordnete Auflage die Last auf den Korpus überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei hintereinander angeordnete Rollen vorhanden sind, die verschieden großen Achsdurchmesser aufweisen und die Auflage im Korpus von einem Führungsschlitz gebildet wird.
    2. Schubladenführung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die der Schubladenstirnseite benachbarte Rolle den kleineren Achsdurchmesser
    809829/OS(U
    Fernsprecher: Fernschreiber: Sprechzeil: Bankkonten: — 2~ Postscheckkonto:
    Lindau (08382)6917 054374 nach Vereinbarung Bayer. Vereinsbank Lindau (B) Nr 12085 78 München 295 25-809
    Bayer.Hypotheken-u Wechsel-Bank Lindau (B) Nr 6670-278920
    Volksbank Lindau (B) Nr 51 720 0Ω0
    ORIGINAL INSPECTED
    besitzt.
    3. Schubladenführung nach Anspruchl,
    dadurch gekennzeichnet, daß die einseitig Im Korpus gelagerten Achsen die Rollen tragen, welche in die Führungsnut der Schublade ragen.
    4. Schubladenführung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die beidseitig im Korpus gelagerten Achsen zwischen ihren Lagern die Rollen tragen,
    ία
    welche/die Führungsnut der Schublade ragen.
    5. Schubladenführung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Führungsschlitze den Verschiebeweg der Rollen begrenzt, z.B. durch Anschläge für die Rollenachsen.
    6. Schubladenführung nach Anspruch 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß der den Verschiebeweg der Rollenachsen kleineren Durchmessers begrenzende Führungsschlitz kürzer ist, als der Führungsschlitz für die Rollenachsen größeren Durchmessers.
    7. Schubladenführung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschlitze an ihren den Einschubweg begrenzenden Enden eine Absenkung aufweisen.
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    -3-
    8. Schubladenführung nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsschlitze schiefe Ebenen bilden, wobei der höher liegende Teil in der Nähe der Schubladenstirnseite liegt.
    9. Schubladenführung nach Anspruch 1 und 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Absenkung ca. 3 - 5 mm vor der Endstellung beginnt.
    10. Schubladenführung nach Anspruch 1,5-9,
    dadurch gekennzeichnet, daß die den Rollenweg begrenzenden Enden bzw. Absenkungen der Führungsschienen als halboffene Lager für die Rollenachsen ausgebildet sind.
    11. Schubladenführung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dem Korpus befestigtes , an den Stirnseiten offenes, kastenförmiges Profil gegenüberliegende, fluchtende Führungsschlitze aufweist, und auf der Korpusseite die Rollenachse durch einen Ansatz gegen Herausfallen gesichert ist, während auf der Schubladenseite die Rolle gegen Herausfallen gesichert mit ihrer Breitseite am Profil anliegend angeordnet ist.
    12; Schubladenführung nach Anspruch 1 und 4,
    dadurch gekennzeichnet, daß ein auf dem
    Korpus befestigtes an den Breitseiten offenes,kastenförmiges Profil
    809829/050*
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    gegenüberliegende fluchtende Führungsschlitze aufweist, die von der in der Rolle befestigten Rollenachse durchragt werden, und der Rollendurchmesser beidseitig das Profil überragt und die Innenseiten der Profile als Anlagen für die Rollen ausgebildet sind.
    13. Schubladenführung nach Anspruch 1, 4, 11,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe des schubladenseitigen Profils kleiner ist, als die Höhe der Führungsnut in der Schublade.
    14. Schubladenführung mit zwischen Korpus und Schubladen angeord"-neten, der Lastübertragung dienenden, auf Achsen gelagerten Rollen, wobei das eine Ende der Achse die in der Führungsnut der Schublade laufende Rolle abstützt, während das andere Ende über eine im Korpus angeordnete Auflage die Last auf den Korpus überträgt, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei Rollen gleichen Durchmessers und gleichen Achsdurchmessers hintereinander angeordnet sind, deren Verschiebewege durch Führungsschlitze begrenzt sind.
    -5-
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202006006180U1 (de) * 2006-04-18 2007-08-30 Paul Hettich Gmbh & Co. Kg Schubkasten-Führungsschiene
DE202009003459U1 (de) 2009-03-11 2010-07-22 Paul Hettich Gmbh & Co. Kg Auszugsführung

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DE202006006180U1 (de) * 2006-04-18 2007-08-30 Paul Hettich Gmbh & Co. Kg Schubkasten-Führungsschiene
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8128 New person/name/address of the agent

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