DE2704178A1 - Abstandsmess- und warnvorrichtung insbesondere fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Abstandsmess- und warnvorrichtung insbesondere fuer kraftfahrzeuge

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DE2704178A1
DE2704178A1 DE19772704178 DE2704178A DE2704178A1 DE 2704178 A1 DE2704178 A1 DE 2704178A1 DE 19772704178 DE19772704178 DE 19772704178 DE 2704178 A DE2704178 A DE 2704178A DE 2704178 A1 DE2704178 A1 DE 2704178A1
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Germany
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vehicle
distance
vehicles
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DE19772704178
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Dieter Eberhard
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S11/00Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation
    • G01S11/16Systems for determining distance or velocity not using reflection or reradiation using difference in transit time between electrical and acoustic signals

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • STAND DER TECHNIK
  • Als Ursache für Verkehrsunfälle nehmen die Auffahrunfälle den ersten Platz ein. Die Gründe sind zwar verschieden, fast immer ist es der Mensch der versagt. Ungünstige Witterungsverhälnisse erschweren oft die rechtzeitige Reaktion.
  • Ziel einer Erfindung zugunsten der Verkehrssicherheit kann ein Gerät sein, das die Aufmerksamkeit des Fahrers durch ständiges Messen und entsprechender Anzeige bei Unterschreiten des Mindestabstandes zum Vordermann unterstützt.
  • Diese Aufgabe kann durch ein Gerät gelöst werden, das durch Messen der Laufzeit von ausgesandten und vom vorausfahrenden Fahrzeug reflektierten Wellen die Entfernung mißt (Reflektionsmethode). Als Medien stehen dafür elektromagnetische Wellen (Radar) oder akustische (Ultraschall) zur Verfügung. Am nachfolgenden Fahrzeug ist demnach eine Sendeeinrichtung montiert, die intervallartig Impulse aussendet. Diese Impulse werden vom vorausfahrenden Fahrzeug reflektiert und von einer entsprechenden Empfangseinrichtung durch Messung der Laufzeit in der Entfernung proportionale Signale umgewandelt. Der ermittelte Wert für den Abstand zum Vordermann wird mit der eigenen Geschwindigkeit verglichen. Ist der Abstand geringer als der für die derzeitige Geschindigkeit ausreichende Sicherheitsabstand ertönt ein Signal.
  • Versuche haben ergeben, daß die Verwendung von Radarwellen, neben dem Kostenfaktor, einige technische Schwierigkeiten mit sich bringt. An Ausfahrten oder in Kurven kann durch Reflexion der ausgesandten Wellen durch seitliche unbewegliche Objekte oder entgegenkommende Fahrzeuge eine Fehlanzeige hervorgerufen werden, die die Aufmerksamkeit des Fahrers unnötig strapaziert und die Anlage unglaubwürdig macht. Damit aber ist die Wirksamkeit des Gerätes in Frage gestellt.
  • Ähnlich verhält es sich bei der Verwendung von Ultraschallwellen. Hier kommt hinzu, daß durch Seitenwind eine weitere Fehlerquelle entsteht.
  • Bei größerem Abstand zum Vordermann dauert außerdem die Rückkehr der reflektierten Welle zu lange, sofern sie nicht überhaupt in der Leistung so weit geschächt oder beeinflußt ist, um eine Anzeige auszuschließen.
  • Die beiden genannten Methoden hätten bei ih-er Serwirklichung einen Vorteil gemeinsam: sie sind nicht von Einrichtungen an anderen Fahrzeugen abhängig, d.h , mit dem Einbau eines solchen Gerätes wäre die Warbririchtung komplett.
  • Die genannter Nachteile jedoch stellen eine xJerwertberkent in der Praxis sehr in frage insbesondere dann, wenn später first jedes Fahrzeug ein solches ert besitzt. Die gegenseitige Beelnrsissung der eingeschalteten Geräte, insbesondere durch entgegenkommend Feb leuge ware enorm.
  • Die erfindunqsgernäße Anordnung bietet eine LbsLfL. dc genarnrer Nachteile völlig ausschliefit.
  • AUFBAU Die erfindungsgemäße Warnvorrichtung besteht aus zwei Hauptteilen: dem Sendeteil, das sich hinten am Fahrzeug des vorausfahrenden Fahrzeuges befindet, und dem Empfangsteil, der vorn am nachfolgenden Fahrzeug montiert ist.
  • Das Sendeteil des Vordermannes sendet ein elektromagnetisches Signal über eine Ferritantenne und ein akustisches Signel über einen Ultraschaliwandler aus, die beide mit der gleichen einstellbaren Niederfrequenz moduliert sind.
  • Der Empfangsteil wertet die ankommenden beiden Signale aus. Durch die Entfernung vom Sender zum Empfänger heben beide eine unterschiedliche Ankubftszeit. Die Differenz der Laufzeit bildet ein Maß für den zurückgelegten Weg, den Abstand.
  • Uber eine Induktionsspule werden die Impulse des kfz-eigenen Tachos aufgenommen und in der Geschwindigkeit proportionales Signal umgewandelt ebenfalls dem Empfangsteil zugeführt. Hier wird es mit dem elektrischen Wert für den ermittelten Abstand verglichen. Das Ergebnis ist je nach Ausführung des Gerätes ein akustisches Signal bei Unterschreiten des Sicherheitsabstandes oder der entsprechende Steuerbefehl an die Beschleunigungs- bzw Brensorgane des Fahrzeuges.
  • Die Nachteile gegenüber der Reflexionsmethode entfallen völlig. Die Signale des Vordermannes werden auch In Kurven gleichgut empfangen.
  • Entgegenkommende Fahrzeuge können die Ubertragung nicht beeinflussen, weil sich der Sender jeweils am Heck eines Fahzeuges befindet, während am Vorderteil der Empfänger montiert ist. Somit stehen sich beim Entgegenkommen jeweils zwei Sender gegenüber, die sich gegenseitig nicht beeinflussen können.
  • Der Nachteil der Abhängigkeit vom Vorhandensein eines sendenden Vordermannes kann durch geeignete kaufmännische Methoden wieder wettgemacht werden, in dem nämlich interessierte Organisationen ( z.B. Automobilclubs) die Publikation übernehmen und evtl. Versicherungsgesellschaften einen Prämiennachlaß gewähren, der die Anschaffung eines erfindungsgemäßen Gerätes amortisiert.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRUCHE l.Abstandswarnvorrichtung für KFZ dadurch gekennzeichnet, daß die Laufzeitdifferenz zweier über eine am Heck eines Fahrzeuges montierten Sendeeinrichtung ausgestrahlten Signale von einer am Vorderteil eines Fahrzeuges montierten Empfangseinrichtung aufgenommen dazu verwandt wird, den Abstand zwischen den beiden Fahrzeugen zu messen.
  2. 2.Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Laufzeitdifferenz dadurch entsteht, daß die Sendeeinrichtung nach Anspruch 1 jeweils ein elektromagnetisches und ein akustisches Signal ausstrahlt, die je nach Abstand der Fahrzeuge voneinander zu verschiedenen Zeitpunkten nacheinander von der Empfangseinrichtung aufgenommen werden, wobei der Abstand der beiden Signale voneinander dem Abstand der beiden Fahrzeuge proportional ist.
  3. 3.Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß die ausgesandten Signale gebündelt bzw gerichtet entgegen der Fahrtrichtung abgestrahlt werden.
  4. 4.Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß das elektromagnetische Signal mit einer Frequenz unter 10 kHz ausgestrahlt wird.
  5. 5.Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, daß das akustische Signal im Ultraschallbereich liegt.
  6. 6.Empfangseinrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß außer der beiden Empfänger für die beiden Signale eine Auswertevorrichtung die Differenz der Laufzeit der beiden Signale mit dem über geeigneten Sensor bekannter Art aufgenommen en Meßwert für die Geschwindigkeit des nachfolgenden Fahrzeuges vergleicht.
  7. 7.Auswertevorrichtung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß das Ergebnis des Vergleichs durch ein akustisches und/oder optisches Signal dem Fahrer insbesondere dann mitgeteilt wird, wenn der Abstand der beiden Fahrzeuge voneinander einen kritischen Wert unterschreitet.
  8. 8. Auswertevorrichtung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß das Ergebnis des Vergleichs eine unmittelbare Beeinflussung der Beschleunigungs- bzw Bremsorgane erfolgt, so daß ein gleichbleibender Abstand des nachfolgenden Fahrzeuges zu dem vorausfahrenden Fahrzeug automatisch nachgeregelt wird.
  9. 9.Brems- und Beschleunigungsorgane nach Anspruch 8 dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung über nachträglich montierbare Geräte erfolgt, die ihre Wirkung über die entsprechenden Pedale ( Brems- und Gaspedal ) Ubertragen.
  10. lO.Sendeeinrichtung nach Anspruch 2 und Empfangseinrichtung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß die Signale in geeigneter bekannter Weise moduliert sind.
  11. 11.Modulationsfrequenz nach Anspruch 10 dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe einstellbar ist und mit d<n Ziffern des Nuninicrnschildes des sendender Fahrzeuges e I ne Uez I e:hung h.l
  12. 12.Auswertevorrichtung nach Anspruch 6 dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Bremse im vorausfahrenden Fahrzeug eine Signaländerung bewirken kann, um eine schnellere Wirkung auf das Bremshilfsorgan des nachfolgenden Fahrzeuges zu erzielen.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3806849A1 (de) * 1988-03-03 1989-09-14 Bosch Gmbh Robert Abstandsmesssystem zur beruehrungslosen abstandsmessung
FR2631454A1 (fr) * 1988-04-13 1989-11-17 Neiman Sa Procede et dispositif de mesure de distance entre deux vehicules automobiles
DE3941402A1 (de) * 1989-12-15 1991-06-20 Asea Brown Boveri Verfahren zum erkennen und abwenden einer kollisionsgefahr zwischen sich hintereinander herbewegenden fahrzeugen, insbesondere kraftfahrzeugen, sowie abstandswarnsysteme zur durchfuehrung der verfahren
FR2884626A1 (fr) * 2005-04-19 2006-10-20 Daniel Henri Lucien Jos Martin Dispositif sans contact pour l'accrochage et le controle de vehicules
EP3514012A1 (de) 2018-01-22 2019-07-24 odelo GmbH Verfahren zur warnung bei unterschreitung eines sicherheitsabstands zwischen aufeinander folgenden fahrzeugen sowie zur durchführung des verfahrens geeignete fahrzeugleuchte
EP3531393A1 (de) 2018-02-27 2019-08-28 odelo GmbH Verfahren und fahrzeugleuchte zur beweiserfassung bei unterschreitung eines sicherheitsabstands zwischen aufeinander folgenden fahrzeugen

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