DE2707184A1 - Fahrzeugsitz - Google Patents

Fahrzeugsitz

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DE2707184A1
DE2707184A1 DE19772707184 DE2707184A DE2707184A1 DE 2707184 A1 DE2707184 A1 DE 2707184A1 DE 19772707184 DE19772707184 DE 19772707184 DE 2707184 A DE2707184 A DE 2707184A DE 2707184 A1 DE2707184 A1 DE 2707184A1
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Germany
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vehicle seat
seat
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push rod
gear
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DE19772707184
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English (en)
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Srecko Raguz
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Bremshey AG
Original Assignee
Bremshey AG
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Description

  • Fahrzeugsitz
  • Die Erfindung betrifft einen Fahrzeugsitz, dessen Sitzrahmen gegenüber einer Bodenkonsole durch eine Führung und Federung auf- und abschwingbar abgestützt und geführt ist, wobei diese ein verstellbares Wider lager zu ihrer Vorspannung aufweist, die in Anpassung an das bitzbeleggewicht mittels eines Einstellgetriebes erfolgt.
  • Derartige Fahrzeugsitze sind bereits in den verschiedensten Ausführungen bekannt, beispielseise in Verbindung mit Scheren-, Parallelograms-, Teleskop- oder Schienen- Führungen entsprechend der US-PS 3,109.621 (Schere), den DT-PS 1,070.045, 1,405.795 (Parallelogrsmn) und der US-PS 2,229.769 (Teleskop), 3,345.106 (Schiene). Obgleich die Gewichtseinstellung in der Regel anhand von Anzeigenmarkierungen vorgeno-en wird, ist diese doch als nicht befriedigend anzusehen, da sie doch stets dem Belieben des Einstellenden überlasseder der sie nach ungefährer Gewichtsschätzung durchführt. Die einmal vorgenommene Gewichtseinstellung läßt außerdem das sich je nach Fahrbahnbeschaffenheit verändernde Federungsverhalten während der Fahrt unberücksichtigt.
  • Dazu bedarf es erst einer umständlichen Cewichtsnachstellung während der Fahrt, sofern die Einstellhandhabe überhaupt sitzend erreichbar ist. Ansonsten muß die Fahrt sogar zwecks der Nachstellung unterbrochen werden.
  • Um insoweit Abhilfe zu schaffen, ist bereits aus der DT-PS 1,089,285 ein Fahrzeugsitz mit einer Gasfederung bekannt, bei dem der Druck des Gasfederpolsters in Abhängigkeit von seiner Gewichtsbelastung durch Zuführen und Ablassen von Gas durch Zu-und Abschalten einer Druckgas- Versorgung mit Hilfe einer Ventilsteuerung selbsttätig geregelt wird. Diese Gasfederung ist leider nur für ganz spezielle Sitzkonstruktionen geeignet und durch die erforderliche Druckluftvorsorgung zu kompliziert und zu voluminös.
  • Außerdem wird mit der Veränderung der Druckverhältnisse der Casfederung die Höhe des Sitzes zwangsläufig verändert.
  • Demgegenüber hat sich die Erfindung zum Ziel gesetzt, einen Fahrzeugsitz der eingangs genannten weitreichenden Kategorie mit einer vollautomatischen Gewichtseinstellung zu versehen unter Vermeidung der vorerwähnten Nachteile bekannter Sitze, wobei die Gewichtseinstellung unabhängig von der Art der Sitz-Führung und- Federung gleichermaßen gut für alle Sitztypen anwendbar sein soll, ohne Veränderuiigen in deren Grundaufbau zu er£orderl1.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgab) durch die im Anspruch j gekentlzeichnetrX M.nf3naklme gelöst. Hierdllrch ist ein F.lhrzeugsitz dcr eingangs genannten Art geschaffen, <1er eine selbsltitige Crund-Ein:tellung des Sitzgewichtes beim Belegen des Sitzes, das selbsttätige Nachstellen der Fedcrungshärte in Anpassung an das sich verändernde Federungsverhalten bei stoßlntenslverer Fahrbahnbeschaffenheit und schließlich auch beim Entlasten des Sitzes die selbsttätige Rückstellung der Gewichtseinstellung auf die Null-Ausgangsstellung ermöglicht. Auch die selbsttätige Rückstellung der Federvorspannung auf eine weichere Federung ist möglich, wenn dies beispielsweise beim Übergang von einer stoßintensiven auf eine stoßfreie Fahrbahn erwünscht ist. Der Aufsitzende braucht dazu den Sitz nur kurz entlasten, ohne dabei die Fahrzeugsteuerung zu vernachlässigen. In diesem Fall stellt sich die Federvorspannung über die Gewichts-Nulleinstellung in Anpassung an den bloßen Cewichtsbelastungshub weicher ein. Jedweder manuelle Eingriff in Bezug auf die Gewichtseinstellung ist überflüssig. Die erfindungsgemäße Gewichtseinstellung ist sowohl funktionssicher als auch einfach und erfordert nur wenig Unterbringungsraum. Sie läßt sich leicht in Leer-Räume schon vorhandener Sitzkonstruktionen einbauen, gleich, ob es sich dabei um solche mit Scheren-, Parallelogramm-, Schienen-, oder Teleskopführungen, mit mechanischer oder pneumatischer Federung handelt. Einer Veränderung der Sitzkonstruktion bedarf es beim Einbau der Gewichtseinstellung nicht. Es erfolgt auch keine Beeinflussung der Sitzhöhe.
  • Ein unkomplizierter Abgriff der Hub-Bewegung des Sitzes vom Einstellgetriebe ergibt sich dadurch, daß das Einstellgetriebe mit dem beweglichen Teil des Sitzgestelles über einen in Abhängigkeit von der Gewichtseinstellung verstellbaren Freigang gekuppelt ist.
  • Eine besonders einfache und flmktionssichere Ausbildung des Einstellgetriebes erhält man <Iadiirch, daß des Fi?tler-Widerlager aus einer in an sich bekannten Weise allf einer drehbar gelagerten Spindel auf und ab gleitenden Spindelmutter besteht und die Spindel in der einen Drehrichtung von dem beweglichen Teil des Sitzgestelles und in der anderen Drehrichtung vom Druck der Federung angetrieben ist.
  • Dabei ist eine günstige Anordnung des Einstellgetriebes dadurch ermöglicht, daß der bewegliche Teil des Sitzgestelles aus einem verschiebbaren Teil der Sitzführung besteht.
  • In Verbindung damit ist insbesondere bei scherengeführten Konstruktionen ein unkompliziertes Zusammenspiel zwischen dem Einstellgetriebe und der Sitzführung dadurch möglich, daß der verschiebbare Teil von einer gegenüber der Spindel querverlaufenden Stange der Sitzführung gebildet ist.
  • Nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung ergibt sich eine besonders beanspruchungsfeste Kupplung zwischen der Sitzführung und dem Einstellgetriebe und deren sehr flache Ausbildung dadurch, daß das Einstellgetriebe durch eine Schubstange mit der Stange verbunden ist und der Freigang einen Schlitz aufweist, in dem die Stange in einem Bereich frei verschiebbar ist als sie Bewegungsspiel in Anpassung an die jeweils bestehende Gewichtseins teilung benötigt.
  • Dabei erhält man gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung eine sehr einfache Konstruktion des Freiganges dadurch, daß der frei verschiebbare Bereich der Stange in dem Schlitz durch einen Anschlag begrenzt ist, der deii Schlitz in Abhängigkeit von der Cewichtseinstel lung verkürzt oder verlangert, Es ist hierbei vorteilhaft, wenn der Anschlag in <ler Gewichts-Nullstellung den Schlitz etwa bis auf Anlage an der Stange überdeckt und beim Verschieben der Schubstange mit steigendem Gewichtseinstellwert aus dem Schlitz gleitet.
  • Ein weiterer Vorteil ergibt sich dadurch, daß der Anschlag aus einem die Schubstange gleitend führenden ortsfesten Stift und gegebenenfalls einem von diesen gehaltenen Gleitstein besteht.
  • hinsichtlich der Rückstellung des Einstellgetriebes ist es vorteilhaft, wenn die Schubstange aus einem Kraftspeicher besteht oder einen solchen enthält zur Unterstützung der Rückstellung des Einstellgetriebes in die Ausgangsstellung nach Aufhebung der fixierten Gewichtseinstellung durch die Arretiervorrichtung.
  • Hierbei erhält man eine besonders einfacheAusgestaltung dadurch, daß sich der Kraftspeicher in der Schubstange zwischen dem Anschlag und einem festen Teil der Schubstange abstützt, einhergehend mit der Verschiebung der Schubstange bei der Gewichtseinstellung spannt und bei deren Aufhebung durch Rückstoß der Schubstange entspannt.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Schubstange über eine Stift-Schlitzverbindung mit einem ortsfest gelagerten zweiarmigen Hebel gelenkig verbunden, der seinerseits über eine Stift-Schlitzverbindung gelenkig mit einer Zahns tange in Verbindung steht, die durch eine Führung in Eingriff gehalten ist im ortsfest gelagerten Zahnrad, das mit einem auf der Spindel fixierten Zahnrad kämmt.
  • Einc besonders fllnktiol1ssichere Plockierung dsr eingesLeJ 1 ten Federvorspannung ergibt sich 1idiirch, daP die Arretiervorrichtung itis einem einseitig wirienden Richtgesperre besteht.
  • Itierbei ist es vorteilhaft, daß die Arretierverrichtung ein gegen den Druck der Federung sperrendes, auf de Spindel befestigtes Sperrad aufweist, das mit einer ortsfest gelagerten, unter Wirkung einer Feder in das Sperrad eingreifenden zweiarmigen Sperrklinke zusammenarbeitet.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Blockierung der eingestellten Federvorspannung teibsparend dadurch erfolgen, daß die Auslösevorrichtung von einem beim Schwingen des Sitzes beweglichen Teil ihren Auslöseimpuls erhält.
  • Nach einer vorteilhaften Weiterbildung dieser Maßnahme kann der bewegliche Teil gleichfalls von der mit dem Einstellgetriebe gekuppelten Stange der Sitzführung gebildet sein und diese Stange mit einem auf ihr drehbar gelagerten Auslösefinger versehen sein, der unter Wirkung einer Feder auf dem der Sperrnase der Sperrklinke abgewandten Hebelarm gleitet und diesen bei Erreichen der Gewichts-Nulleinstellung mit einer Kante einen die Auslösung der Sperrklinke bewirkenden Drehanstoß erteilt.
  • Eine raumsparende Unterbringung des Einstellgetriebes bei Ausnutzung schon vorhandener Flächen bzw. Flächenelemente ergibt sich dadurch, daß die Einstellgetriebe am Sitz-Rahmen bzw.
  • -Träger oder auf der Bodenkonsole angeordnet ist.
  • Ein vorteilhafter Abgriffdes Sitzhubes durch das Einstellgetriebe bei parallelogrammgeführten Sitzen erhält man dadurch, daß der bewegliche Teil des Sitzgestelles aus einem Lenker einer Parallelogrammftihrung besteht.
  • hierbei ist es vorteilhaft, wenn der Lenker mit einem hebel des ,illstellgetriebes gekuppelt ist.
  • Schließlich ist es noch von Vorteil, wen das WIdrl:igrr der Federung in einer an sich bekannten gestell festen Führung verschiebbar ist und mit einem Schieber des Einstellgetriebes zusamrnenwirkt.
  • zweier Im Folgendeti ist die Erfindung anhand in den Zeichnungen dargesteliter Aiisfiihrungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 die Seitenansicht eines scherengeführten Fahrzeugsitzes mit der erfindungsgemäßen Gewichtseinstellung, Fig. 2 einen perspektivisch dargestellen vergrößerten Auszug der Gewiclitseinstellung in ihrer Ausgangstellung, Fig. 3 die Cewichtseinstellung gemäß Fig. 2 in extremer Einstellposition, Fig. 4 den vergrößerten Auszug der Freigang-Kupplung der erfindungsgemäßen Gewichtseinstellung in deren Ausgangsstellung, Fig. 5 die Darstellung gemäß Fig. 4 in der extremen Gewichtseinstellposition, Fig. 6 die Seitenansicht eines parallelogramm-geführten Fahrzeugsitzes in Verbindung mit einer modifizierten Form der erfindungsgemäßen Gewichtseinstellung.
  • Um die Realisierung der Erfindung @@@bhängig von der Art der sitztype ve verdeutlichen, ist sie in der Zeichnung in Verbindung mit zwei verschiedenen Fahrzeugsitz-Konstruktionen dargesteilt. Bei heilen Sitztypen ist der Sitzrahmen bzw. der Sitztr@@@@@@egen- ,.r.gen über einen @odenkonsole 2 durch eine Federung @ unr .:t benenfalls einer Dämpfung 4 auf- und abschwingbar abgestützt und ctirch eine Führung 5 gefürt. W.ihrend die Federung 3 beispielsweise aus einer Gasfeder oder einer Wendelfeder bestehen kann, kann die Führung 5 zum Beispiel von einem Paar sich überkreuzender Scherenlenker (Fig. t-3) oder Parallelogrammlenker (Fig. 6), einer Teleskop-oder Schienenführung oder dergleichen gebildet sein. Die Federung 3 stützt sich einenendes auf einem widerlager 3a ab, das in Form einer unverdrehbaren Spindelmutter auf einer drehbar m Sitzrahmen 1 oder auf der der Bodenkonsole 2 gelagerten Spindel 3b auf und abgleitet. Das Widerlager 3a und die Spindel 3b und deren Lager 3c in der Sitzrahmenplatte 1 bestehen vorzugsweise aus reibungsarmen und abriebfestem Kunststoffmaterial. Die Spindel 3b ist mit einem Zahnrad 3d versehen. Auf diese Weise l.ißt sich die Federung in Anpassung an das Sitzbeleggewicht und an die von der Fahrbahnbeschaffenheit bestimmte Stoßintensi ät mehr oder weniger hart mittels einer im Zahnrad 3d eingreifenden Gewichtseinstellvorrichtung vorspannen. Selbstverstandlich kann das Feder-Widerlager 3a auch auf andere beliebige Weise verstellt werden, zum Beispiel mittels eines an sich bekannten Kurven- oder Hebelgetriebes oder dergleichen. Das Wider lager 3a hat eine Schulter 300 zum Abstützen des einen Endes der Feder 3. Diese Schulter hat eine Feder-Anschlagkante 300a zum verdrehsicheren Abstützen des Widerlagers 3a auf der Spindel 3b. Die Feder 3 ist im übrigen ebenfalls auf der Bodenkonsole mit ihrer letzten Windung in der in Fig. 1 gezeigten Weise verdrehsicher verankert, beispielsweise durch Lappen 2'.
  • Im Falle der veranschaulichten Sitztype mit den Scherenlenkern sind diese einenendes um Achsen 6,7 des Sitztragrahmens 1 bzw.
  • der Bodenkonsole 2 schwenkbar gelagert und anderenendes mittels Rollen 8,8 in Führungen 9,9 parallel zu den Teilen 1 und 2 in diesen verschiebbar geführt. Die Scherenlenkerpaare 5 sind ferner in ihrem Kreuzpunkt jeweils für sich um Achsen 10 schwenkbar und an ihren Achsen 6,7 sowie an ihren mit den Rollen 8,8 besetzten Enden mit einander mittels durchgehender Querrohre 60, 70, verbunden. Auf diese Weise klappen die Scherenlenker 5 im Sitz-Schwing-Rythmus um die Achsen 6,7,10 zusammen und auseinander, wobei die Rollen 8,8 in den Führungen 9,9 hin und her rollen, die Rohre 60,70 eine Drehbewegung und die Rohre 11,12 eine Verschiebung ausführen.
  • Die von der Schwingbewegung des Sitzes ausgelöste Relativbewegung eines der Teile des Sitzgestelles, dessen Federung oder Führung gegenüber der Bodenkonsole 2 wird zur automatischen Verstellung des Sitzbeleggewichtes ausgenützt. Beim Ausfiihrungsbeispiel gemäß den Fig. 1-3 ist zu diesem Zweck die Verschiebebeweglichkeit des querverlaufenden Scheren-Rohres 11 gegenüber der kinematisch günstig naheliegenden, zu ihm vertikal ausgerichteten Spindel 3b herangezogen. Das Rohr 11 ist durch eine Getriebekette X,bestehend aus Schubstange 14, einen zweiarmigen Hebel 15, einer Zahnstange 16 und einem Zahnrad 17 mit dem Spindel-Zahnrad 3d verbunden. Hierbei ist die Schubstange 14 durch eine Stift-Schlitzverbirldung ]8, 1 ..n dem Hebel 15 angelenkt, der seinerseits um eine ui der Sitzrahmenplatte 1 befestigten Achse 20 schwenkbar ist und über eine Stift-Schlitzvtrbindung 21,22 mit der Zahnstange 16 gelenkig in Verbindung steht. Die Zahnstange 16 ist in einer ciuf der Sitzrahmenplatte 1 angebrachten Führung 22 verschiebbeweglich und dabei drehbeweglich durch einen Zapfen 23 in Eingriff gehalten mit dem1 um eine Achse 240rotierenden Zahnrad 17. Dem mit diesem Zahnrad kämmenden Spindel-Zahnrad 3d bzw. der Spindel 3b ist ein Richtgesperre in Form eines auf der Spindel sitzenden Sperrades 24 und einer um eine ortsfeste Achse 25 schwenkbaren Sperrklinke 26 zugeordnet. Die Sperrklinke 26 ist durch eine Feder 27 im Sperrrad 24 in Eingriff gehalten. Jede von der Zahnstange 16 vermittelte Drehung des Zahnrades 3d wird somit vom Richtgesperre auf die Spindel 3b übertragen, das Bestreben der Spindel jedoch, sich infolge des auf das Wider lager 3a ausgeübten Druckes im gegenläufigen Drehsinne zurückzudrehen, von dem Richtgesperre blockiert.
  • Um auch trotz dieser Blockierung sicherzustellen, daß der Sitz in dem durch die Gewichtseinstellung vorgegebenen Bereich schwingen kann, somit also die Scherenlenker 5 nicht etwa intolge der Verbindung des Scheren-Rohres 11 mit dem vorbeschriebenen Getriebe von diesem mitblockiert werden, ist mindestens eines der Getriebeglieder zwischen dem Scheren-Rohr 11 und dem Zahnrad 17 oder mindestens eine der dazwicohenliegenden Gelenkverbindungen mit einem Freigang versehen. Beim Ausführungsbeispiel ist der Freigang an der Verbindungstelle der Schubstange 14 mit dem Scheren-Rohr 11 angeordnet. Der Freigang ist hier in Form eines Schlitzes 26 an der Schubstange 14 ausgebildet. Der Schlitz 26, durch den das Rohr 11 hindurchgesteckt ist, hat eine maximale Ausdehnung, die der vollen Verschiebebeweglichkeit des Rohres 11 zwischen den extremen Ausschlagpositionen der Scherenlenker 5 nach oben und unten entspricht. Der Freigang ist in seiner Ausdehnung in Abhängigkeit von der beim Belegen des Sitzes ausgelösten Tiefenhub sowie auch von darüberhinausgehenden Hüben schwerer Fahrlvahnstö(3e verstellbar. .a.
  • Zu diesem Zweck ist die Schubstange 14 mit einem der längsten Ausdehnung des Schlitzes 26 entsprechend lang bemessenen Schlitz 27 an einem ortsfesten Anschlagstift 28 geführt. Der Schlitz 27 überdeckt bis auf etwa den Durchmesser des Rohres 11 den Schlitz 26 und ist .quer zu diesem durch die Schubstange 14 hindurchgebrochen. In der extremen Gewichtseinstellposition entsprechend der größten Federvorspannung (Fig. 3,5) bildet der Stift 28 einen Verschiebeanschlag für die Schubstange 14 am Schlitzende 27a und in der Gewichts-Nullstellung bei entlastetem Sitz einen solchen Verschiebeanschlag am Schlitzende 27b (Fig. 2,4). Die Anschlagstellung am Schlitzende 27a ist konform mit dem größtmöglichen Ausschlag des Scherenrohres 11 entsprechend dem tiefsten Hub der Scherenlenker und die Anschlagstellung am Schlitzende 27b ist konform mit der entgegengesetzten Steil- bzw. AusgangwStellung der Scherenlenker, in der diese mit ihren Rollen 8 gegen den Druck der Sitzfederung 3 einen Anschlag an den Enden 9a der Führungen 9 finden.
  • Aus der vorbeschriebenen Funktion des Verschiebeanschlags für die Schubstange 14 ergibt sich auch die weitere Funktion des Stiftes 28 im Sinne der Verstellung des Freiganges bzw. des Schlitzes 26.
  • Durch die beschriebene weitgehende Überdeckung dieses Schlitzes durch den Schlitz 27 ragt der Stift 28 in der Ausgangsstellung des Sitzes (Fig. 2,4) bis nahezu auf Anschlag an das Scherenrohr 11 in den Schlitz 26 hinein und verkleinert diesen so bis auf ein geringes Maß. Erst im Zuge der Verschiebung des Scherenrohres 11 und der dabei mitgenommenen Schubstange 14, bei stetig zunehmender Federvorspannung vergrößert sich der Schlitz 26 allmählich im Vorbeigleiten an dem Stift 28 bis auf seine volle Ausdehnung gemäß den Fig. 3 und 5. Auf diese Weise dient der Stift 28 zugleich auch als Verstellanschlag des Freiganges 26 in Abstimmung mit der nötigen Verschiebebeweglichkeit des Scherenrohres 11 und damit der Sitz; führung mit der jeweils selbsttätig eingestellten Vor spannung der Federung, ohne daß sich beide Mechanismen gegenseitig blockieren.
  • Der Stift 28 kann zur Vergrößerung seiner Anschlagfläche gegenüber dem Scherenrohr 11 mit einem in der Schubstange 14 verschiebebeweglich eingelagerten Gleitstein 28a versehen sein und einen Bund 28b als Gleit- und Auflageschulter für die Schubstange 14 aufweisen. Der Gleitstein 28a ist auch drehbar auf dem Stift 28 aufgesetzt und ermöglicht so auch eine gewisse zusätzliche Schwenkbewegung der Schubstange 14 in Anpassung an die Schwenkbewegung des angelenkten Hebels 15 des Gewichtseinstellgetriebes.
  • Wie in den Fig. 1-5 weiter gezeigt ist, kann die Schubstange 14 auch einen Kraftspeicher aufweisen oder als solcher ausgebildet sein zur Unterstützung der Rückstellung des Gewichtseinstellgetriebes in seine Ausgangsstellung,insbesondere wenn die Federung 3 infolge einer geringen Vorgespannung zuwenig Rückstellkraft aufbringt. Beim Ausführungsbeispiel ist eine Feder 29 als Kraftspeicher in einem Hohlraum der Schubstange 14 eingebaut. Die Feder 29 stützt sich dabei zwischen einer ortsfesten Wandung 30i und dem Stift 28 bzw. dem Gleitstein 28a ab. Sie wird bei der Mitnahme der Schubstange 14 durch das Scherenrohr 11 mehr oder weniger gespannt und drückt die Schubstange 14 in Richtung auf den Hebel 15, wenn die Blockierung der Spindel 3b durch das Richtgesperre 24-27 bei Erreichen der Ausgangsstellung bzw. Cewichts-Nullstellung des Sitzes wieder selbsttätig aufgehoben wird. Diese Funktion kan wiederum ein bei einem Hub des Sitzes mitschwingender Teil des Sitzgestelles auslösen. Diese Funktion übernimmt beim Ausführungsbeispiel ebenfalls das s das Getriebe G zwecks Federvorspaimung mitnehmende Sciler?nrohr [1. Das Scherenrohr 11 ist mit einem Auslöse-Finger 30 verstehen, der drehbar anf dem Rohr 1 sitzt und unter Belastung einer Feder 31 auf einem Arm 26a der Srerrklinke 26 gleitet (Fig. 3). Bei Erreichen der Gewichts-rullsteJlung des Sitzes stößt der Auslösefinger 30 mit einer Kante 30a an dem Arm 26a an und schwenkt die Sperrklinke 26 illxk'er Eingriff mit dem Sperrad 24.
  • Die selbsttätige Gewichtseinstellung läuft folgendermaßen ab: Beim Belasten des Sitzes oder bei von der Fahrbahn herrührenden, über den normalen Gewichts-Tiefenhub des Sitzen hinausgehenden Stößen klappt die Schere 5 mehr oder weniger zusammen. Dabei nimmt das sich in den Führungen 9 verschiebende Rohr 11 die Schubstange 14 um den Betrag der Verschiebung mit, welche ihrerseits gegen den Druck des Kraftspeichers 29 den Hebel 15 entgegen dem Uhrzeigersinn verdreht. Der Hebel 15 nimmt die Zahnstange 16 mit, die dann über die Zahnräder 17, 3d die Spindel im Uhrzeigersinn verdreht, auf der das drehsicher gelagerte Widerlager 3a vom Zahnrad 3d weg hochsteigt unter Kompression der Feder 3. Einhergehend damit ratscht das Sperrad 24 mit der Drehung der Spindel 3b an der Sperrklinke 26 ab. Sobald der vorbeschriebene Getriebeschub aussetzt, verriegelt die Sperrklinke 26 die zuletzt eingenommene Stellung des Getriebes G einschließlich der in Anpassung an die Hubtiefe des Sitzes komprimierten Federung. Unabhängig von diesem Vorgang kann jedoch der Sitz mit dem eingestellten Schwingungsbereich infolge der bei der Verschiebung der Schubstange 11 erfolgten Auswanderung des Anschlages 28 aus dem Freigang-Schlitz 26 frei schwingen. Danach einsetzende tiefere Sitzhübe veranlassen das Getriebe durch die Anschlagstöße des Rohres 11 an der Schubstange 14 die Federung bis zum Maximum weiter zu komprimieren unter Erweiterung der Freigangkupplung 26,2.s. Wird der Sitz entlastet, drückt die Federung die Schere 5 in die Ausgingsstellung zurück.
  • Dabei stößt der von dem Rohr 11 mitbewegte AusleseLinger 3() mit seiner Kante 30a die Sperrklinke 26 aus dem Sperrad 24. Unter dem Druck der Feder 3 und des gespannten Kraftspeichers 29 treibt nunmehr jetzt das Widerlager 3a die Spindel 3b, indem es diese durch die Druckbelastung beim Heruntergleiten so lange ent ten dbmUhrzeigersinn dreht, bis es auf die Scheibe 3e trifft. Gleichzeitig wird das übrige Getriebe in die Ausgangslage bzw. in die Gewichts-Nullstellung gem. Fig. 2 zurückgestellt. Entlastet man den Sitz während des Fahrens ganz kurz, so kann man auf diese Weise auch, ohne die nötige Fahrzeugsteuerung zu vernachlässigen, eine Umschaltung von der maximal harten Gewichtseinstellung auf eine weichere Zwischeneinstellung vornehmen, zum Beispiel trem Ubergang I einer stoßintensiven auf eine stoßfreie Fahrbahn.
  • In Fig. 6 ist eine Abwandlung der vorbeschriebenen selbsttätigen Gewichtseinstellung an einem durch Parallelogrammlenker 31, 32 geführten Fahrzeugsitz veranschaulicht, um zu verdeutlichen, daß die vorbeschriebene selbaçtätige Gewichtseinstellung ebensogut im Prinzip bei anderen Sitztypen anwendbar ist. Die Lenker 31, 32 sind einenendes durch Achsen 33,34 mit dem Sitzträger 1 und anderenendes durch Achsen 35,36 mit der Bodenkonsole 2 schwenkbeweglich verbunden. Die Federung in Form eines Federaggregates 3 ist oben mit einer Kolbenstange 3' an einer Achse 37 des oberen Lenkers 31 schwenkbar angelenkt und unten mittels eines Wider lagers 3a in einem ansteigenden Schlitz 2a der Bodenkonsole 2 zwecks Änderung der Federvorspannung im Zuge der Gewichtseinstellung schwenk- und verschiebebeweglich geführt. Da Fedcrwiderlsger 3e besteht aus einem (ursLi't, der ziir leichteren I;ihrunF vorzugsweise heidenendes in je einem .Schlitz 2a zweier Winkel bleche 21) der Boden-I:oilsole 2 geführt ist, so daß diese Bleche eine Gabelführung für ias Federaggregat 3 bilden. Auf diese Weise stützt dieses das Sitzoberteil mit dem Sitz S, dem Sitzträger 1 und der Führung 31, 32 in seiner liärte verstellbar gegenüber der Bodenkonsole 2 auf-und abschwingbar ab.
  • Wie ein aus einem am Federwiderlager 3a angelenkter Zeigerhebel 38 an einer Gewichtseinstellskala 39 anzeigt, entspricht die dargestellte Stellung des Federaggregates 3 bzw. des Widerlagers 3a am unteren Ende des Schlitzes 2a der maximalen Federvorspannung entsprechend dem schwersten Sitzbeleggewicht und die Verschiebestellung des Federwiderlagers 3a in dem entgegengesetzten Ende 2a' des Schlitzes 2a der vorspannungsfreien Federbelastung bzw.
  • der Gewichts-Nullstellung oder gegebenenfalls einer minimalen Federvorspannung in Anpassung an ein leichtes Sitzbeleggewicht.
  • Da sich der Schlitz 2a in Richtung seines Endbereiches 2a' stetig von der Drehachse 37 des Federaggregates 3 entfernt, hat dieses infolge seines Ausdehnungsbestrebens die Tendenz, das Widerlager 3a in den Endbereich 2a' zu drücken. Um dieses Bestreben noch zu erleichtern, kann die beschriebene Führung des Wider lagers 3a in der gabelförmigen doppelten Schlitzführung 2a, 2a beispielsweise noch durch eine nicht näher gezeigte Ausstattung der Schlitze 2a mit Kunststoff- Gleitkufen und/oder durch Anbringung von Gleitrollen an dem Wider lager 3a gleitfähiger gemacht werden.
  • Zur selbstLitigen Gewichteinst<'.i1iinp, ist in diesem Fallc mit dem dazu vorgesehenen EinsteIIgetrie1)e G der Prallelogrammlenker 31 gekuppelt ;ils ein an der Schwingbewegirng des Sitzes teilnehmender Teil zur Verstellung des Feder-Widerlagers 3a. Zur Kupplung selbst dient ein Lenker 40, der an einer Achse 41 des Parallelogrammlenkers 31 angelenkt ist und über den schon beschriebenen Frei gang 26,28 mit einem der Schubstange 14 entsprechenden Glied des Gewichts-Einstellgetriebes G in Antriebsverbindung steht. Die Funktion der selbsttätigen Gewichtseinstellung erfolgt in dem schon beschriebenen Sinne. Das Einstellgetriebe ist daher nur schematisch angedeutet mit seinen ersten und letzten Gliedern. Der Lenker 40 überträgt die bei der Belastung des Sitzes bzw. vom jeweiligen Fahrbahnstoß ausgelösten Hub des Sitzoberteiles S auf ein beispielsweise der Schubstange 14 entsprechendes Glied des auf der Bodenkonsole 2 angeordneten Getriebes G über den Freigang 26, 28. Das Getriebe G könnte auch auf dem Sitzträger 1 angeordnet oder zwischen den Parallelogrammlenkern 31,32 aufgehängt sein.
  • Die Schubstange 14 kann dann unter Zwischenschaltung eines Freiganges 26,28 mittels des Hebel-, Zahnrad- und Zahnstangengetriebes 14-17 oder eines anderen geeigneten Antriebes an sich bekannter Art das Feder-Widerlagers 3a verEellen in Verbindung mit der Arretierung der Gewichtseinstellung, der Freigabe dieser Arretierung und der Rückstellung der Gewichtseinstellung in die Ausgangslage im Sinne der schon anhand des ersten Ausführungsbeispieles beschriebenen Funktion. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 6 kann beispielsweise das Endglied der vom Lenker 40, dem Freigang 26, 28 und der Schubstange 14 seinen Ausgang nehmenden Kette eines Über - bzw. Untersetzungsgetriebes von einem Kulissen-Schieber 41 gebildet sein, der mit einem das Wider lager 3a gegenüber dem Schlitz 2a vertikal führenden Schlitz 41a versehen ist.
  • Anstelle des beschriebenen mechanischen Abgriffe eines an der Sitzschwingung teilnehmenden Teiles zur selbstätigen Einstellung; des Ideal-Gewlichtes ist ohne weiteres zum Beispiel luCh ein elektrischer Kontakt-Abgriff dieser Teiles in Verl>inditng mit einem reversiblen oder beim Rücklauf tuskuppelbaren Motorgetriebe denkbar. Die Verriegelung und Entriegelung der getroffenen Gewichtseinstellung kann dabei durch das Getriebe selbst geschehen. Die Rückstellung des ausgekuppelten bzw. entriegelten Einstellgetriebes erfolgt im Zuge der einsetzenden Rückverschiebung des Feder-Widerlagers 3a im Schlitz 2a unter Wirkung des sich dekomprimierenden Federarggregates 3.

Claims (1)

  1. Patentansprüche 1 Fahrzeugsitz, dessen Sitzrahmen gegenüber einer Bodenkonsole durch eine Führung und Federung auf- und abschwingbar abgestützt und geführt ist, wobei diese ein verstellbares Widerlager zu ihrer Vorspannung aufweist, die in Anpassung an das Sitzbeleggewicht mittels eines Einstellgetriebes erfolgt, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Einstellgetriebe (14-30, 40, 41) zur Verstellung des Feder-Widerlagers C3a) dieses mit einem an der Schwingbewegung des Sitzes teilnehmenden beweglichen Teil (11; 31) des Sitzgestelles verbindet, derart, daß es im Sinne der Federvorspannung von dem beweglichen Teil und im Sinne der Federentlastung von der Federung (3) seine Auslösung bzw. seinen Antrieb erhalt, entsprechend dem jeweils tiefsten bzw. höchsten Hub des Sitzes, wobei die mit den jeweils erreichten tiefsten Hub konforme Vor spannung mittels einer Arretiervorrichtung (25-27) fixiert und die Fixierung bei Erreichen des höchsten Hubes des Sitzes in der Cewichts-Nullstellung mittels einer Auslösevorrichtung (11,30,31) wieder selbsttätig aufgehoben ist.
    2. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Einstellgetriebe (14-30, 40, 41) mit dem beweglichen Teil (11,31) des Sitzgestelles über einen in Abhängigkeit von der Gewichtseinstellung verstellbaren Freigang (26,28) gekuppelt ist.
    7. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Fedel--Ww r1.lger aus einer ill an sich bekannten Weise auf einer drehbar gelagerten Spindel (3b) auf iind ab gleitenden Spindelmutter (3n) besteht und die Spindel in der einen Drehrichtung von dem beweglichen Teil (IL) des Sitzgestelles und in der anderen Drehrichtung voa Druck der Federung (3) angetrieben ist.
    4. Fahrzeugsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 - 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der bewegliche Teil des Sitzgestelles aus einem verschiebbaren Teil (11) der Sitzführung besteht.
    5. Fahrzeugsitz nach den Ansprüchen 3 und 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der verschiebbare Teil von einer gegenüber der Spindel (3b) querverlaufenden Stange (11) der Sitzführung gebildet ist.
    den 6. Fahrzeugsitz nachçAnsprüchen 2 und 5, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß das Einstellgetriebe (14-30) durch eine Schubstange (14) mit der Stange (11) verbunden ist und der Freigang einen Schlitz (26) aufweist, in dem die Stange in einem Bereich frei verschiebbar ist als sie Bewegungsspiel in Anpassung an die jeweils bestehende Gewichtseinstellung benötigt.
    7. Fahrzeugsitz hach Anspruch 6, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der frei verschiebbare Bereich der Stange (11) in dem Schlitz (26) durch einen Anschlag (28 bzw. 28a) begrenzt ist, der den Ecnhlitß in~AbhAngigkeit von der Gewichtseinstellung verkUrzt oder verlängert.
    R. FaiirzeugsiLz nach den Ansprtichen 7 und 8, dadurch ge- d 11 r c h g ek e n n z e i c h n e t, <IatS der Ansehla: (2X bzw. 28a) in der Gewichts-N'tlllsteIlllng den Schlitz (26) etwa bis auf Anlage an der Stange (11) überdeckt und heim Verschieben der Schubstange (14) mit steigendem Gewichtseinstellwert aus dem Schlitz (26) gleitet.
    9. Fahrzeugsitz nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß der Anschlag aus einem die Schubstange (14) gleitend führenden ortsfesten Stift (28) und gegebenenfalls einem von diesen gehaltenen Gleitstein (28a) besteht.
    10. Fahrzeugsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 und 6-9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schubstange (14) aus einem Kraftspeicher besteht oder einen solchen (29) enthält zur Unterstützung der Rückstellung des Einstellgetriebes (14-23) in die Ausgangsstellung nach Aufhebung der fixierten Gewichtseinstellung durch die Arretiervorrichtung (25-27).
    11. Fahrzeugsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 6-10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß sich der Kraftspeicher (29) in der Schubstange (14) zwischen dem Anschlag (28 bzw. 28a) und einem festen Teil (30i) der Schubstange abstützt, einhergehend mit der Verschiebung der Schubstange bei der Gewichtseinstellung spannt und bei deren Aufhebung durch Rückstoß der Schubstange entspannt.
    12. Fahrzellasilz nach einem oder mehreren der Anspriiche 1-d a d u r c ii g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schubstange (11) über eine Stift-Schlitzverbindung (8,19) mit einem ortsfest gelagerten zweiarmigen Hebel (15) gelenkig verbinden ist, der seinerseits über eine Stift-Schiltzverbindung (21,22) gelenkig mit einer Zahnstange (16') in Verbindung steht, die durch eine Führung (22,23) in Eingriff einem gehalten ist mitortsfest gelagerten Zahnrad (17), das mit einem aut der Spindel (3b) fixierten Zahnrad (3b) kämmt.
    13. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Arretiervorrichtung aus einem einseitig wirkenden Richtgesperre (24-27) besteht.
    14. Fahrzeugsitz nach den Ansprüchen 3 und 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Arretiervorrichtung ein gegen den Druck der Federung (3) sperrendes, auf der Spindel (3b) befestigtes Sperrad (24) aufweist, das mit einer ortsfest gelagerten, unter Wirkung einer Feder (27) in das Sperrad eingreifenden zweiarmigen Sperrklinke (26) zusammenleitet.
    15. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß die Auslösevorrichtung von einem beim Schwingen des Sitzes beweglichen Teil (11) ihren Auslöseimpuls erhält.
    16. Fahrzeugsitz nach den Ansprüchen 14 und 15, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der bewegliche Teil gleichfalls von der Ilt dem Einstellgetriebe (14- 30) gekuppelten Stange (11) der Sitzfiihning gebildet ist iind diese Stange mit einem auf ihr drehbar gelagerten Auslosefinger (3Oi versehen ist, die unter Wirkung einer Feder (31) nuf dem der Sperrnase der Sperrkliiike (26) abgewandten Hebelarm zuleitet iind diesen bei Erreichen der Cewichts-Nulleinstellung mit einer Kante (30a) einen die Auslösung der Sperrklinke bewirkenden Drehanstoß erteilt.
    17. Fahrzeugsitz nach einem oder mehreren der Ansprüche 1-16, d adu r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Einstellgetriebe (14,-30, 40, 41) am Sitz-Rahmen bzw. -Trager (1 ) oder auf der Bodenkonsole (2) angeordnet ist.
    18. Fahrzeugsitz nach den Ansprüchen 1,2 und 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h ne t, daß der bewegliche Teil des Sitzgestelles aus einem Lenker (31) einer Parallelogrammführung (31-36) besteht.
    19. Fahrzeugsitz nach Anspruch 18, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Lenker (31) mit einem Hebel (40) des Einstellgetriebes gekuppelt ist.
    20. Fahrzeugsitz nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß das Widerlager der Federung (3) in einer an sich bekannten gestellfesten Führung (2a) verschiebbar ist und mit einem Schieber (41) des Einstellgetriebes zusammenwirkt.
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