DE2751333A1 - Teleskopierende sicherheitsdeichsel - Google Patents

Teleskopierende sicherheitsdeichsel

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DE2751333A1 DE19772751333 DE2751333A DE2751333A1 DE 2751333 A1 DE2751333 A1 DE 2751333A1 DE 19772751333 DE19772751333 DE 19772751333 DE 2751333 A DE2751333 A DE 2751333A DE 2751333 A1 DE2751333 A1 DE 2751333A1
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Description

DIPL.-ING. O. R. KRETZSCHMAR 2 η am β Αΐ5 1 3 3 3
I BEiMSTROHHAUSES*
PATENTANWALT ^ R U F 0*0 / 24 67 43
Firma Κ/mk - 5332
1^- Member 1977
Hamburg
Anwaltsakte: 5332
Teleskopierende Sicherheitsdeichsel
Die Erfindung betrifft eine teleskopierende Sicherheitsdeichsel für handgeführte Hubwagen und Hublader mit einem die teleskopisch zusammendrückbaren Abschnitte auseinanderschiebenden Druckmittel und einem Steuerkopf am Deichselende, an welchem Fahrschalter und ein Sicherheitsnotschalter zum Ausschalten des Fahrantriebs angeordnet sind, wobei eine Einrichtung vorgesehen ist, um die Deichsel beim Loslassen in eine aufgerichtete Stellung zu führen, und in dem Gelenk der Deichsel Schaltmittel vorgesehen sind, welche in Abhängigkeit von der Deichselschwenkstellung Funktionen dahingehend auB-üben, daß bei aufgerichteter Deichsel der Fahrantrieb ausgeschaltet und die Bremse eingeschaltet ist.
teleskopierende Sicherheitsdeichsel ist aus der DT-AS 1 555 884 bekannt. Bei dieser bekannten Ausführung behält aber die Deichsel beim Kochklappen, d.h. bei der Freigabe, ihre
KONTENi DRESDNER BANK (BLZ 2OO BOO OO) KONVoLkllT. ?3Β9 Β3Π · 0<MT«CM E C K HAMBURG (BLZ 2OO 1OO 3OI NR. 1937 66 -3O8
ursprüngliche länge ο Der durch die teleskopische Zusammendrückung aufzunehmende Weg ist verhältnismäßig gering, weil die gesamte Deichsellänge dann, wenn sie hochgeklappt wird, das freie Deichselende mit dem Steuerkopf nach oben bewegt, so daß er nicht leicht zugänglich ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn eine Deichsel in Hüfthöhe der Bedienungsperson gelagert ist. Solche Deichseln müssen daher verhältnismäßig kurz ausgeführt werden, und sie haben deshalb auch einen verhältnismäßig kurzen Teleskopweg mit dem Nachteil, daß der Sicherheitseffekt beschränkt ist. Dabei besteht die Gefahr, daß die Bedienungsperson, selbst wenn ein Sicherheitsnotschalter am Deichselkopf betätigt wird, verletzt wird, wenn die Bedienungsperson nicht ausweichen kann. Dies trifft selbst dann zu, wenn der Sicherheitsnotschalter nicht nur bremst, sondern auch die Drehrichtung des Fahrmotors reversiert.
Bekannt ist, eine Deichsel beispielsweise mit einer zusätzlichen Feder im Bereich des angelenkten Deichselendes zu versehen, damit die Deichsel bei Freigabe selbsttätig in eine aufgerichtete Stellung gelangt. Dazu sind Zugfedern bekannt. Hierbei ist es ferner üblich, daß in der Deichselanlenkung eine Schalteinrichtung vorhanden ist, welche je nach Höhe der Deichselanlenkung in der Handhabungsstellung des Steuerkopfes den Fahrmotor einschaltet und die Lenkung zuläßt, während bei einem Herunterdrücken gegebenenfalls zwischenzeitlich ein Freilauf einschaltbar ist, aber bei weiterem Herunterdrücken die Bremse eingeschaltet wird, während bei aufgerichteter Deichsel wiederum automatisch, d.h. wenn die Deichsel losgelassen wird, die Bremsung des Fahrantriebs ausgelöst wird.
Gerade bei solchen Deichselsteuerungen wirkt es sich nachteilig aus, wenn die Deichsel verhältnismäßig kurz ausgeführt werden
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muß, um den Steuerkopf auch in der aufgerichteten Deichselstellung zugänglich zu machen. Dabei ist nicht nur der Teleskopweg kurz, sondern eine kurze Deichsel erfordert auch erhebliche Lenkkräfte bei schweren Fahrzeugen, abgesehen davon, daß die Bedienungsperson Gefahr läuft, sicn infolge der zwangsläufigen Nähe am Fahrzeug die Hacken zu verletzen. Die bekannten Zugfedern zum Aufrichten der Deichsel haben den Nachteil, daß bei Deichselfreigabe die Deichsel schleuderartig gegen einen die Aufrechtstellung bestimmenden Anschlag schlägt und dann mehrfach zurückprallt. Hierdurch kommt eine Bremse nur zeitweise und in aufeinanderfolgenden Intervallen zur Wirkung, so daß eine definierte Abbremsung des Fahrzeugs nicht gewährleistet ist und Unfälle, auch Beschädigungen der Deichsel, möglich sind. Dabei ist zu berücksichtigen, daß in der Deichsel vom Steuerkopf in das Fahrzeug verlegte Kabel beschädigt werden können.
Aus der schweizerischen Patentschrift 279 506 ist es im übrigen bekannt, eine Deichsel über eine Fahrzeugplattform zurückzuschwenken, damit bei unbeladenem Fahrzeug die Bedienungsperson auf dieser Plattform mitfahren und das Fahrzeug lenken kann. In diesem Falle ist es auch bekannt, in dem Deichselgelenk Schaltungen vorzusehen, die bei einem solchen Zurückklappen wiederum den Fahrantrieb einschalten und auch in bestimmten Schwenkstellungen einen Bremsbereich vorsehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen handgeführten Hubwagen oder Hublader bzw. eine teleskopierende Sicherheitsdeichsel der eingangs angegebenen Art für einen solchen Hubwagen oder Hublader dahingehend zu verbessern, daß die Sicherheit maßgeblich erhöht wird, indem in der Fahrstellung der Deichsel der Teleskopweg vergrößert eein kann, ohne den Steuerkopf bei hochgeklappter Deichsel unzugänglich zu machen, wobei im
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übrigen auch die Fahrzeugbremsung bei Deichselfreigabe ohne Prallschwingungen gesichert ist.
Diese Aufgabe wird in einer vorteilhaften Ausführungsform dadurch gelöst, daß der teleskopisch einfahrbare äußere Deichselabschnitt mit dem Steuerschalter mit einem Mittel versehen ist, das diesen Abschnitt beim Hochklappen der Deichsel in die aufgerichtete Stellung einzieht. Hierdurch ist es möglich, die Deichsel in der Fahrstellung mit größerer Länge als bisher auszuführen, ohne die Zugänglichkeit des Steuerkopfes bei hochgeklappter Deichsel zu beeinträchtigen.
Hierbei liegt eine besonders bevorzugte und einfach ausführbare Gestaltung darin, daß eine im wesentlichen dreieckförmige Anordnung bezüglich der Deichsel und dem Mittel mit auseinanderliegenden Anlenkpunkten im Bereich der Deichselschwenklagerung vorgesehen ist, wobei das die Deichsel verkürzende Kittel mit Abstand vom Deichsellager unterhalb desselben festgelegt ist. Dabei ergibt sich beim Hochklappen der Deichsel durch den Abstand zwischen der Deichselschwenklagerung und der Veotlegung beispielsweise eines Seilzuges, der andererseits an dem teleskopisch einfahrbaren Deichselabschnitt angeordnet ist, eine Deichselverkürzung gegen die Wirkung der Druckmittel. Diese Lösung, die weiter unten noch ausführlicher beschrieben wird, hat den Vorteil einer robusten und zuverlässigen Ausführung, wobei gegebenenfalls auch durch einen veränderbaren Abstand in Form eines veränderbaren Lagerträgers die Verkürzung bemessbar ist.
In einer anderen zweckmäßigen Ausgestaltung ist der teleskopisch einfahrbare äußere Deichselabschnitt mit einem die Deichsel durchsetzenden Zugelement verbunden, welches an einem
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Aufwickelelement in der Nähe der Deichselschwenklagerung verbunden ist, welches Aufwickelelement mit der Deichsel durch ein Getriebe in Verbindung steht, dessen eines Getriebeelement konzentrisch zur Schwenkachse an der Deichsel angeordnet ist und das Aufwickelelement bei Aufwärtsbewegung der Deichsel antreibt. Diese Lösung hat den Vorteil, daß, wenn man im Bereich der Deichselschwenkachse untergebrachte und eingekapselte Federn verwendet, keine aus dem Deichselprofil herausragende Elemente bzw. neben der Deichsel geführte Elemente vorhanden sind. Die Stärke der Verkürzung kann durch das Übersetzungsverhältnis des Getriebes bestimmt werden. Beispielsweise kann das konzentrisch zur Schwenkachse an der Deichsel angeordnete, als Zahnrad ausgeführte Getriebeelement größer ausgeführt sein als ein Zahnkranz an einem trommeiförmigen Aufwickelelement.
Mit besonderem Vorteil ist die Einrichtung als stoßdämpferartige Gasdruckfeder, insbesondere mit flacher Druckcharakteristik ausgeführt, die mit einem Ende an dem schwenkbar gelagerten Deichselabschnitt angelenkt ist und mit ihrem anderen Ende unterhalb der Deichselschwenkachse mit Abstand von dieser an einem Deichselbock schwenkbar gelagert ist, wobei in Verbindung mit dieser Schwenklagerung am Deichselbock ein längs der Gasdruckfeder an die Deichsel geführter und an ihrem äußeren einschiebbaren Abschnitt angeordneter Zugstrang vorgesehen ist. Ein solcher Zugstrang besteht vorteilhaft aus einem Seilzug oder einer Kette oder einem ähnlichen Teil. Durch die Gasdruckfeder ergibt sich der Vorteil einer gleichmäßig regulierten Aufwärtsbewegung der Deichsel in der bevorzugten Ausführungsform mit einer hydraulischen Dämpfung in der Endlage, durch welche die Deichsel im letzten Bereich ihres Gesamtweges zur aufgerichteten Stellung verzögert und verhältnismäßig weich an einen Endanschlag geführt wird.
Solche Gasdruckfedern sind handelsüblich verfügbar und bekannt. Beispielsweise sind solche Gasdruckfedern zu beziehen bei einer
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Firma Suspa Federungstechnik, Fritz Bauer & Söhne oHG, unter dem Ausdruck "Suspa-Federn" oder bei einer Firma Stabilus GmbH, D 5400 Koblenz, unter den Handelsbezeichnungen LIFT-O-MAT, BLOC-0-LIFT, SAX-O-LIFT, STAB-O-MAT. Eine nähere Erläuterung solcher Gasdruckfedern erübrigt sich daher.
Das oben erwähnte Mittel in Form eines Seilzuges bzw. auch einer Kette oder eines anderen entsprechenden Elementes, führt dabei gleichzeitig zu einer Verkürzung der Deichsel bei Verschwenkung in die aufgerichtete Stellung· Hierbei ergibt sich in Verbindung mit der stoßdämpferartigen Gasdruckfeder, daß der Seilzug mit Abstand unterhalb der eigentlichen Schwenklagerung für die Deichsel befestigt ist, so daß beim Hochklappen aufgrund dieses Abstands eine Längenveränderung gegenüber der Gasdruckfeder zwangsläufig herbeigeführt wird. Dabei versteht eich, daß noch zusätzliche Mittel, wie Umlenkrollen, für den Seilzug vorgesehen sein können, um die Kürzung der Deichsel in der hochgeklappten Stellung zu verstärken. Solche Umlenkrollen können beispielsweise an einem vom Deiohselbock ausladenden Arm angeordnet sein, der sich vor die Lagerung der Gasdruckfeder bzw. die Anlenkung des Seilzuges erstreckt. In diesem Falle würde der Seilzug beim Hochklappen der Deichsel um eine solche Rolle umgelenkt.
Zweckmäßig sind teleskopisch übereinanderschiebbare Abschnitte der Deichsel in abgeschwenkter Stellung in auseinandergeschobenem Zustand mit Abstand voneinander gehalten und von einem Faltenbalg umhüllt. Dadurch ist es möglich, die Deichsel leicht zu halten und trotzdem aufeinanderschiebende und gefettete Teile vor Berührung zu schützen.
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Wenn auch einbezogen ist, daß die teleskopisch zueinander geführten Deichselabschnitte durch eine Feder zwischen ihnen auseinanderdrückbar sind, dann liegt aber eine bevorzugte Ausführungsform darin, daß zwischen dem an der Deichselschwenkachse angeordneten Ende des Deichselabschnitts und einem inneren Widerlager in dem teleskopisch einfahrbaren äußeren Deichselabschnitt eine Gasdruckfeder angeordnet ist, die bestrebt ist, die beiden Deichselabschnitte auseinanderzudrücken. Diese Gasdruckfeder ist kolbenstangenartig ausgeführt, und ein besonderes Merkmal liegt in diesem Zusammenhang darin, daß zwischen dem schwenkbar gelagerten Ende des Deichselabschnitts und dem inneren Ende des teleskopisch einschiebbaren Deichselabschnitts, der innerhalb des schwenkbar gelagerten Deichselabschnitts verschiebbar ist, als Zuführung zu dem Steuerkopf ein Vielfach-Spiralkabel angeordnet ist, welches um das im Bereich des schwenkbar gelagerten Deichselabschnitts angeordnete stangenartige Elemente der Gasdruckfeder gelagert ist und um dieses Element herum bei DeichseiVerkürzung zusammendrückbar ist. Hierdurch wird eine Deichsel geschaffen, in welcher die elektrischen Zuleitungen zum Steuerkopf völlig geschützt in der Deichsel und ein auseinanderschiebendes Mittel umgebend angeordnet sind, wobei das Vielfach-Spiralkabel aufgrund seiner Gestalt den Hohlraum für die Anordnung der inneren Gasdruckfeder zur Verfügung stellt und sich auch an der Außenseite dieser Gasdruckfeder bei der Deichselkürzung zusammenlegt. Die Anordnung eines Spiralkabels vermeidet einen Leitungsbruch auch bei häufiger Zusammendrückung bzw. Verkürzung der Deichsel.
Vorteilhaft ist die Deichsel gelenkig in bezug zu einem am Deichselbock vorgesehenen ausladenden Hebel gelagert, an dessen einem Ende die Gasdruckfeder angelenkt und der Seilzug befestigt sind, und ein aus dem Hebel der Gasdruckfeder und der Deichsel gebildeter Deichselverband ist verschwenkbar am Deichselbock gelagert. Jedem Gelenk ist damit eine Gasdruckfeder
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zugeordnet, die beide unabhängig voneinander in Anspruch genommen werden, je nachdem, welches Gelenk im Betrieb benutzt wird. Der Deichselverband selbst wird bei Einsatz seines Gelenks durch besondere Anschläge in bezug zum Deichselgelenk starr gehalten. Ks ergibt sich eine Ausführung, bei der unabhängig voneinander verschwenkbare Teile jeweils ihren Gelenken zugeordnete getrennte Federn aufweisen. Es wird dadurch eine in Schwenkrichtung auch bezüglich der aufgerichteten Stellung schwimmende Lagerung des Deichselverbands zwecks Verwirklichung einer weiteren Punktion erreicht. Dabei sieht eine besonders vorteilhafte Ausführungsform vor, daß die im verkürzten Zustand befindliche aufgerichtete Deichsel über eine Fahrzeugplattform gegen Rückstellungsmittel zurückschwenkbar ist, welche die Deichsel nach Freigabe in die aufgerichtete Stellung bewegen. In diesem Zusammenhang ist eine Endlagendämpfung der verwendeten mehrfachen Gasdruckfedern besonders vorteilhaft.
Dabei greift vorteilhaft an dem Hebel, insbesondere an einem den Hebel diametral verlängernden Teil, wenigstens eine zusätzliche Gasdruckfeder an, die bestrebt ist, die Hebel im Sinne einer Deichselverschwenkung in die aufgerichtete Stellung zu drücken. Diese zusätzliche Gasdruckfeder kann in besonderen Ausführungsformen als zusätzliches Dämpfungsmittel eingesetzt werden, wobei besondere Steuercharakteristika erreichbar sind. Zweckmäßig sind am Deichselbock ein Widerlager für die untere nach vorn gerichtete Stellung der Deichsel und ein weiteres Widerlager für eine über die Fahrzeugplattform zurückgeschwenkte Stellung der Deichsel vorgesehen. Hierdurch werden die Betriebsstellungen gewahrt.
Abgesehen von der vermittelten Lehre einer automatischen Verkürzung der Deichsel bei der selbständigen Bewegung in eine aufgerichtete Stellung nach Freigabe, liegt somit ein Merkmal auch darin, daß eine solche Deichsel im verkürzten Zustand über die Fahrzeugplattform zurückechwenkbar ist. Ein weiteres Merkmal liegt in der vorteilhaften Deichselausführung mit einer innen angeordneten Druckeinrichtung in Kombination mit einem Vielfach-Spiralkabel, das in einem Raum untergebracht
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ist, der innen durch eine Gasdruckfeder und außen durch einen Deichselabschnitt begrenzt wird.
Besonders bevorzugt wird dabei, daß die teleskopisch ineinander verschiebbaren Deichselabschnitte als ineinandergeführte Mehrkant-, vorzugsweise Vierkantrohre ausgeführt sind. Einbezogen werden beispielsweise auch Dreikant- oder Sechskantrohre. Die Ausführung als Vierkantrohr hat sich als besonders vorteilhaft erwiesen. Gegenüber einer Ausführung mit Rohren, die runden Querschnitt haben, ergibt sich der überraschende Vorteil, daß eine bessere widerstandsfreie Führung der Rohre ineinander gewährleistet ist, während bei runden Rohren eher die Gefahr einer Verklemmung besteht. Dadurch erhöht die Ausführung einer solchen Deichsel vorzugsweise aus Vierkantrohren die Betriebssicherheit in sehr überraschender Weise, weil Störungen durch Verkantungen um die Achsrichtung ausgeschlossen werden und die Voraussetzung geschaffen wird, daß Führungsmittel einsetzbar sind, die auch eine Verklemmung durch Verkantung der Deichselabschnitte bezüglich ihrer Axialrichtung vermeiden. Unter diesem Gesichtspunkt besteht ein wichtiges Merkmal darin, daß zwischen diametral gegenüberliegenden Ecken der ineinander verschiebbaren Vierkantrohre winkelförmige Linear-Nadellager angeordnet sind. Solche winkelförmigen Linear-Nadellager sind in einer zweckmäßigen Ausführung in diametral zueinander liegenden Zwischenräumen zwischen den Vierkantrohren angeordnet.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführung sind in den anderen Ecken etwas länger als die Linear-Nadellager ausgeführte Winkeleisen mit Spiel angeordnet, die einen Längenanschlag für die auseinandergefahrene Deichsel bilden. Dadurch wird die Funktionssicherheit der Linear-Nadellager auch in robustem Betrieb und über längere Zeit gewährleistet.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen erläutert, die in der Zeichnung dargestellt sind. In der Zeichnung zeigen:
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Fig. 1: eine Seitenansicht eines Seichseifahrzeugs in schematischer Sarstellung,
Fig. 2: eine Seitenansicht der Beichsel im Schnitt
und zugleich in Verbindung mit dem Deichselbock, wobei die Seichsei in zwei verschiedenen Betriebsstellungen gezeigt ist,
Fig. 3: eine Teildarstellung aus Fig· 2, insbesondere eine Sraufsicht auf den Seichseibock,
Fig. 4: einen Schnitt längs der Linie IV-IV durch Fig. 2,
Fig. 5: eine schematische Sarstellung der Seichsei in dem über die Fahrzeugplattform zurückgeschwenkten Zustand,
Fig. 6: eine schematische Sarstellung von Steuerfunktionen in Abhängigkeit von der Schwenkstellung einer Seichsei,
Fig. 7: eine schematische Ansicht einer weiteren möglichen Ausführungsform der Erfindung.
Sas Seichseifahrzeug nach Fig. 1 besitzt eine Fahrzeugplattform 1 und ein Gehäuse 2, welches Antriebs- und Steueraggregate enthält, und unter dem das lenkbare Rad 3 angeordnet ist. Auf dem Gehäuse ist etwa in Hüfthöhe einer Bedienungsperson der um eine senkrechte Achse verdrehbare Seichseibock 4- angeordnet, an den die im ganzen mit 5 bezeichnete Seichsei angelenkt ist. Sie Plattform 1 kann in an sich bekannter Weise höbenverstell-
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bar sein. Das Fahrzeug kann auch mit einem Mast ausgeführt sein, an dem ein Lastträger höhenbeweglich geführt ist. Das Fahrzeug wird durch die Deichsel 5 gelenkt, die einen Steuerkopf 6 an ihrem freien Ende aufweist. An diesem Steuerkopf sind Fahrtrichtungs- und Geschwindigkeitsschalter 7, 8 und auch ein Sicherheitsnotschalter 9 angeordnet, dessen Einwärtsbewegung an den Steuerkopf 6 wenigstens den Fahrantrieb abschaltet, gegebenenfalls dann auch insbesondere nach einer gewissen teleskopischen Verkürzung der Deichsel eine Rückwärtsfahrt einschaltet.
Die Deichsel soll insgesamt in Richtung des Pfeiles 10 auch über die Fahrzeugplattform 1 zurückschwenkbar sein, damit von dieser aus eine Lenkung möglich ist.
In den Fig» 2 bis 4 sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Auf dem Deichselbock 4 ist die Deichsel 5 um eine Achse 11 verschwenkbar gelagert. An der gelagerten Hülse 12 ist ein Rohr 13 starr befestigt, in dem einstellbar ein Verlangerungs- oder Führungsabschnitt 14 angeordnet ist. Der Verlängerungs- oder Führungsabschnitt 14 trägt an seinem freien Ende den Steuerkopf 6. An seinem inneren Ende ist ein flanschartig nach außen gerichtetes Widerlager 15 befestigt, das in den inneren Konturen des Rohres 13 läuft. Letzteres hat an seinem äußeren Ende einen nach innen gerichteten Flansch 16, der entsprechend der Kontur des Verlängerungs- oder Führungsabschnitts 14 ausgeführt ist. Es wird darauf hingewiesen, daß sowohl das Rohr 13 als auch der Verlängerungs- oder Führungsabschnitt 14 im Querschnitt rechteckig ausgeführt sind, wie es auch aus Fig. 4 deutlich hervorgeht. Beide Teile sind so profiliert, daß zwischen ihnen ein Abstand verbleibt, der
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an zwei diametralen Ecken 17, 18 (Fig. Ί) durch L-förmige Linear-Nadellager 19,20 ausgefüllt ist, die beide Deichselabschnitte weitestgehend reibungs- und verkantungsfrei ineinanderführen. In den beiden anderen Eckenzwischenräumen sind die Winkeleisen 21, 22 angeordnet, welche mit Spiel eingesetzt und etwas länger als die Linear-Nadellager sind und einen Längenanschlag für die auseinandergefahrene Deichsel bilden und die Nadellager insbesondere beim Ziehen des Gerätes entlasten.
Beim teleskopischen Einfahren des äußeren Deichselteils, insbesondere des Verlängerungs- oder Führungsabschnittes 14 bewegen sich die Linear-Nadellager 19, 20 um die Hälfte der Bewegungsstrecke. Für die Endlage sind im Rohr 13 Anschläge 80 beispielsweise als Kerbstifte vorgesehen, an denen das Widerlager 15, das an entsprechenden Stellen Ausschnitte aufweist, vorbeigehen kann und an dene9ie Linear-Nadellager 19, 20 in der aufgerichteten Stellung der Deichsel gehalten werden.
In dem Verlängerungs- oder Führungsabschnitt 14 ist durch Diagonalschrauben 23, 2 M ein Widerlager 25 befestigt, in welchem ein Ende 26 einer Gasdruckfeder 27 bzw. der Kolbenstange einer Gasdruckfeder gelagert ist, deren anderes Ende in einem Widerlager 28 in dem am Gelenk befestigten Ende des im Querschnitt rechteckigen Rohres 13 abgestützt ist. Die Gasdruckfeder 27 ist vorteilhaft zwischen dem Widerlager 25 und dem Widerlager 15 angeordnet, während die Kolbenstange zu dem Widerlager 28 geführt ist. Daher ist die Entfernung zwischen den beiden Widerlagern 15 und 28 verkürzbar, wenn die Teleskopdeichsel eingeschoben wird.
In diesem Zusammenhang wird bemerkt, daß die elektrischen Anschlüsse zum Steuerkopf von dem Gelenk im Bereich der Schwenkachse 11 durch ein Vielfach-Spiralkabel 29 gebildet wird. Dieses ist in Fig. 2 dargestellt, während in Fig. 3 durch das Bezugszeichen 29 angegeben ist, wie dieses Kabel konzentrisch durch die Schwenkachse 11 seitlich herausgeführt ist. Hinter dem Widerlager 15 in Richtung zum Steuerkopf hin können die in dem Vielfach-
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Spiralkabel geführten Leitungen durch die Widerlagerplatte durchsetzende öffnungen 30 - 33 insbesondere im Bereich der Ecken des inneren Verlängerungs- oder Führungsabschnittes aufgeteilt und zum Steuerkopf hingeführt werden.
Aus Fig. 2 ist erkennbar, daß bei dem verkürzten Zustand der aufgerichteten Deichsel das Vielfach-Spiralkabel 29 mit seinen Windungen aneinandergedrückt ist, wobei erkennbar ist, daß die Zuleitung durch das Spiralkabel zwischen einer mittleren kolbenstangenartigen Federanordnung und der äußeren Gehäusewand vorgesehen ist.
Am hinteren Ende des Steuerkopfes ist auch ein im Querschnitt viereckiger Faltenbalg 34 beispielsweise durch eine Schelle 35 befestigt, und dieser Faltenbalg erstreckt sich bis über das im Querschnitt viereckige Rohr 13, auf dem er mit Abstand von seinem äußeren Ende durch eine Schelle 36 befestigt ist. Dieser Faltenbalg 34 umgibt die zusammendrückbaren Deichselabschnitte. Er stellt eine zweckmäßige Ausgestaltung dar.
An der Hülse 12, also drehfest mit der Deichsel bzw. dem Deichselabschnitt 13 verbunden, ist beiderseits des sogenannten Lagerbocks für die Hülse ein nach unten ausladender Hebel 37 angeordnet, dessen beide Arme in Fig. 3 mit 38 und 39 bezeichnet sind. Zwischen diesen beiden Hebelarmen ist eine Gasdruckfeder 40 um einen Zapfen 41 mit einem Funktionsende verschwenkbar gelagert. Das andere Funktionsende der Gasdruckfeder ist um einen Schwenkzapfen 42 verschwenkbar gelagert, das neben der Schelle 36 an dem verschwenkbar angelenkten rohrförmigen Deichselabschnitt 13 befestigt ist. Im Bereich des Schwenkzapfens 42, der zwischen zwei Schenkeln an einer Hülse 43 geführt ist, ist auch eine Führungsscheibe 44 für einen Seilzug 45 angeordnet. Ein Ende des Seilzuges ist an dem Hebel 37 im Bereich der Lagerbaugruppe 46 für den Zapfen 4l durch Befestigungsmittel 47 festgelegt. Das andere Ende, das über die Scheibe 44 geführt ist, ist längs des einziehbaren Verlängerungs- oder Führungsabschnittes 14 bis zum Staierkopf, gegebenenfalls um den Steuerkopf herum, geführt und beispielsweise im Bereich der Schelle 35 zu dem Balg neben dem Steuerkopf festgelegt. Die Befestigungsstelle beispielsweise im
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Bereich der Schelle muß soweit von dem Plansch 16 entfernt sein, wie die Möglichkeit vorbehalten wird, die Deichsel bei der Verschwenkung in die aufrechte Lage zu verkürzen.
Wenn die Deichsel aus der soweit anhand der Fig. 2 beschriebenen, im wesentlichen horizontal nach links gerichteten Stellung freigegeben wird, drückt die Gasdruckfeder MO die Deichsel in Richtung des Pfeils 48 in die insgesamt mit 5' gezeichnete Stellung, wobei der Seilzug M5 aufgrund seiner Befestigung bei 47 zwangsläufig den äußeren einziehbaren Verlängerungs- oder Führungsabschnitt 14 der Deichsel unter ZU-sammendrückung des Faltenbalgs 34, wie bei 34* gezeigt ist, und auch unter Zusammendrückung des Vielfach-Spiralkabels, wie bei 29* gezeigt ist, nach innen gezogen wird. Dadurch hat die Deichsel in der aufgerichteten Stellung eine weitaus geringere Länge. Hierin liegt ein wesentliches Merkmal der Erfindung. Dazu wird bemerkt, daß die Druckkraft der Gasdruckfeder 40 stärker ist als die Druckkraft der im Deichselinneren angeordneten Gasdruckfeder 27. Das ist die Voraussetzung für die Funktion, wobei durchaus bemerkt wird, daß beide Gasdruckfedern auch durch andere Federmittel ersetzbar sind. Die Gasdruckfedern haben aber den Vorteil einer besonders günstigen Charakteristik.
Wie aus den Fig. 3 und 5 zu ersehen ist, sind in der Nähe des gelagerten Endes des Rohres 13 beiderseits Anschläge 81, 82 vorgesehen, welche eine zum Gelenk hin spitzwinkelige Form haben und die Endstellungen der Deichsel nach vorn und im aufgerichteten Zustand begrenzen. In Verbindung mit dem Hebel 37 bzw. den beiden Hebelarmen legen sich die Schrägflächen der Anschläge bei aufgerichteter Deichsel und die Schrägflächen 84 bei nach vorn gerichteter Deichsel an entsprechende Ränder der Hebelarme 38, 39. Damit ergibt sich in der aufgerichteten Stellung der Deichsel ein fester Dreiecksverband aus der Deichsel 5, der Gasdruckfeder 40 und dem Hebel 37.
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Zwecks Verschwenkung der Deichsel über die Pahrzeugplattform in Richtung des Pfeiles 10 nach Fig. 1 und insbesondere in die Stellung, die in Fig. 5 gezeigt ist, bezieht die Erfindung ein, daß die Hülse 12, die die Lagerung bildet, weiter verschwenkbar ist. Bei dieser Verschwenkung wird der vorstehend erwähnte feste dreieckförmige Verband insgesamt nach hinten verschwenkt.
Daraus ist ersichtlich, daß für diese Lösung zwei konzentrische Gelenke vorgesehen sind, um deren eines die Deichsel in bezug zum Hebel 37 verschwenkbar ist und um deren anderes der gesamte Deichselverband einschließlich Gasdruckfeder 40 und Hebel 37 verschwenkt werden kann, wobei eine Abstützung an besonderen Federn vorliegt.
An der Hülse 12 ist eine Steuerkulisse 49 vorgesehen, mit der ein Rollenschalthebel 51 zusammenarbeitet, der die Bremse betätigt. In der aufgerichteten Stellung gelangt der Rollenschalthebel mit seinem beweglichen Ende in eine Vertiefung 50, in welcher die Bremse angelegt wird. Freilaufbereiche und andere Steuerfunktionen werden durch Elektroschalter eingeschaltet oder erfüllt, die nicht näher dargestellt sind.
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An den bereite beschriebenen Hebel 37 können Pedermittel angreifen, die andererseits im Deichselbock 4 festgelegt sind. Diese Pedermittel sind insbesondere so ausgelegt, daß die bisher beschriebene Punktion zum Aufrichten der Deichsel nicht beeinträchtigt wird. Nur wenn die Deichsel weiter in Richtung des Pfeiles 10 nach Fig. 1 über die Pahrzeugplattform zurückverschwenkt wird, wie in Fig. Ί gezeigt ist, werden die Federmittel beaufschlagt. Bei Freigabe der soweit zurückverschwenkten Deichsel bewirken aber die Federmittel wiederum eine Deichselaufrichtung zur Rückführung in den aufgerichteten Zustand, in dem das Fahrzeug gebremst wird.
In der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung hat der insbesondere aus den beiden Armen 38, 39 bestehende Hebel diametrale Verlängerungen, zwischen deren Enden 52, 53 ein Bolzen 5Ί angeordnet ist, an welchem beispielsweise als oben genannte Federn zwei Gasdruckfedern 55» 56 gelagert sind. Das andere Ende dieser Gasdruckfedern ist bei 57 am Deichselbock 4 gelagert. Somit ergibt sich, daß jedem der beiden konzentrischen Gelenke einmal für die Deichsel für sich um zum anderen für den Deichselverband einschließlich Hebel 37 besondere Federn zugeordnet sind, wobei die Gasdruckfedern 55, 56 beim normalen Fahren des Fahrzeugs mit nach vorn geklappter Deichsel nicht eingesetzt werden, während die Gasdruckfeder 40 bei rückwärts geklappter Deichsel keine Funktion erfüllt. Beide Gasdruckfedergruppen UO und 55, 56 sind mit je einem Ende gelenkig an dem Hebel gelagert.
Es ist erkennbar, daß im Deichselbock 1I ein erstes Widerlager 58 angeordnet ist, an das sich ein Widerlager 59 am Hebel 37 anlegt, wenn die Deichsel 5 in die Fahrtrichtung geschwenkt ist. Ein weiteres Widerlager 50 im Deichselbock dient als An-
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lage für den schwenkbar angeordneten Deichselabschnitt 13 in der über die Fahrzeugplattform zurückgeschwenkten Stellung, die in l('ig. 5 gezeigt ist. Es ist erkennbar, daß dabei die Gasdruckfedern 55, 56 zusammengedrückt sind und auch in dieser Stellung die Anlenkung 41 für die Gasdruckfeder 40 relativ zur Deichsel 5 mitgenommen ist. Die Deichsel bleibt daher in ihrem verkürzten Zustand. Eei Freigabe der Deichsel aus der zurüekgeschwenkten Stellung führen die Gasdruckfedern 55, 56 die Deichsel wieder in die aufgerichtete Stellung zurück, die in Fig. 2 gezeigt ist.
Figo 6 wird als Beispiel für eine Fahrschaltung in Abhängigkeit von der Deichselschwenkstellung gezeigt. In einem Bereich 61, d.h. wenn die Deichsel nach unten gedrückt wird, wird der Fahrantrieb gebremst. Unter Zwischenschaltung eines Freilaufbereiches 62 ergibt sich ein verhältnismäßig großer Bereich 63, in welchem der Fahrantrieb eingeschaltet ist, aber natürlich durch den am Deichselkopf angeordneten Sicherheitsnotschalter eine Bremsung oder Umschaltung möglich ist. Bei Freigabe gelangt die Deichsel automatisch in einen Bereich 64, in welchem das Fahrzeug gebremst ist. Beim Umklappen in Richtung des Pfeiles 65 über eine Fahrzeugplattform 1 (Fig. 1) wird zunächst ein Bremsbereich 66 eingeschaltet und danach ein Freilaufbereich 67, nach dessen Durchquerung ein Fahrbereich 68 eingeschaltet wird. Dabei ist eine Lenkung des Fahrzeugs von der Fahrzeugplattform 1 mit verkürzter Deichsel möglich, wobei aber die verkürzte Deichsel automatisch in die hochgestellte Lage in den Bremsbereich zurückgeschwenkt wird, wenn sie freigegeben wird.
Am Steuerkopf der Deichsel sind im übrigen die erforderlichen Fahrt- und Notschalter angeordnet, wie es bekannt ist.
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- vT-
In Fig. 7 sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet. Um dabei auch eine andere Lösung zu verdeutlichen, ist der äußere teleskopisch zurückziehbare Abschnitt 14 an der Außenseite des schwenkbar angelenkten Abschnitts 15 der Deichsel 5 geführt, und zwischen einem nach außen gerichteten Widerlager 69 des Abschnitts I5 und einem nach innen gerichteten Widerlager 70 des Abschnitts 14 ist eine Druckfeder 7I angeordnet. Innerhalb des teleskopisch einziehbaren Abschnitts 14 ist in dem Steuerkopf 6 ein Zugelementwiderlager 72 für das Zugelement 73 vorgesehen, das auch bei dieser Ausführung außerhalb der Teile der Deichsel 5 geführt ist. Dieses Zugelement -ein Band, ein Seil oder eine Kette- ist zu einem Aufwickelelement 74 geführt. Die Drehachse 75 des Aufwickelelements ist am Deichselbock 4 fest, aber drehbar gelagert. Das Aufwickelelement 74 ist mit einem Zahnkranz 76 versehen, welcher mit einem Zahnrad 77 kämmt, das um den Schwenkzapfen 11.verdrehbar gelagert, aber fest mit einem Deichselabschnitt 15 bzw. mit der Hülse 12 verbunden ist. Wenn somit die Deichsel 5 in Richtung des Pfeils verschwenkt, wird bezüglich Fig. 7 der Zahnkranz 76 entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, so daß das Zugelement 73 aufgewickelt und damit die Deichsel verkürzt wird. Das Maß der Verkürzung kann durch die gewählte Übersetzung zwischen den Elementen 76 und gewählt werden. Im Beispiel ergibt sich dann, wenn eine Übersetzung von 1 : 1 zwischen dem Zahnkranz 76 und dem Zahnrad 77 vorgesehen ist, eine Verkürzung um 2/4 des Umfanges des AufwikkeIelernents 74, wenn davon ausgegangen wird, daß auch das Zugelement auf entsprechend bemessenen Scheiben geführt ist.
Es ist erkennbar, daß die Drehachse 75 des Aufwickelelements höher gelegt werden könnte, und zwar gegebenenfalls so hoch, daß die untere horizontale Tangente an das Aufwickelelement 74 mit der in horizontal gestreckter Lage befindlichen Deichsel fluchtet, so daß dann bei einer seitlichen Einführung des Zugelements in die Deichsel, dieses geschützt innerhalb der Deichsel verlaufen kann. Dieses ist insbesondere dann möglich, wenn eine Druckfeder 71, die die Mitte freiläßt, angeordnet ist. Eine solche Lösung wird einbezogen.
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Zur Aufrichtung der Deichsel kann eine Gasdruckfeder vorgesehen sein, wie sie in Fig. 2 mit 40 bezeichnet ist, bzw. aber auch im Bereich der Deichseilagerung eine Feder 79, wie sie schematisch in bezug zur Schwenkachse 11 angedeutet ist.
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Claims (16)

D I PL.-I NG. O. R. KRETZSCHMAR a ΗΑΜΒΙ£2ξ) 1333 BEIM STROHHAUSE 3* PATENTANWALT R U F O4O/a· 67 »3 Firma K/vo - 5332 Jungheinrich Unternehmensverwaltung KG 3 5. November 1977 Hamburg Anwaltsakte: 5332 Patentansprüche
1.] Teleskopierende Sicherheitsdeichsel für handgeführte Hubwagen und Hublader mit einem die teleskopisch zusammendrückbaren Abschnitte auseinanderschiebenden Druckmittel und einem Steuerkopf am Deichselende, an welchem Fahrschalter und ein Sicherheitsnotschalter zum Ausschalten des Fahrantriebes angeordnet sind, wobei eine Einrichtung vorgesehen ist, um die Deichsel beim Loslassen in eine aufgerichtete Stellung zu führen, und in dem Gelenk der Deichsel Schaltmittel vorgesehen sind, welche in Abhängigkeit von der Deichselschwenkstellung Funktionen dahingehend ausüben, daß bei aufgerichteter Deichsel der Fahrantrieb ausgeschaltet und die Bremse eingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der teleskopisch einfahrbare äußere Deichselabschnitt (19) mit dem Steuerschalter (6) mit einem Mittel (Ί5,73) versehen ist, das diesen Abschnitt beim Hochklappen der Deichsel (5) in die aufgerichtete Stellung einzieht.
2. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine im wesentlichen dreieckförmige Anordnung bezüglich der Deichsel (5) und dem Mittel (15,73) mit auseinanderliegenden Anlenkpunkten im
KONTEN. DRESDNE« BANK «BLZ 3OO βΟΟ OO> KOI${)l$$ fb^ s/i j^glg^lECIC HAMBURO «BLZ 3OO 1OO 2O) NR. 1937 66-3OS
Bereich der Deichselschwenklagerung (11) vorgesehen ist, wobei das die Deichsel verkürzende Mittel (45» 73) mit Abstand vom Deichsellager unterhalb desselben festgelegt ist.
3. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der teleskopisch einfahrbare äußere Deichselabschnitt (14) mit einem die Deichsel durchsetzenden Zugelement verbunden ist, welches an einem Aufwickelelement (74) in der Nähe der Deichselschwenklagerung verbunden ist, welches Aufwickelelement (74) mit der Deichsel durch ein Getriebe (76, 77) in Verbindung steht, dessen eines Getriebeelement konzentrisch zur Schwenkachse (11) an der Deichsel angeordnet ist und das Aufwickelelement bei Aufwärtsbewegung der Deichsel antreibt.
4. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung als stoßdämpferartige Gasdruckfeder (40) ausgeführt ist, die mit einem Ende an dem schwenkbar gelagerten Deichselabschnitt (13) angelenkt ist und mit ihrem anderen Ende unterhalb der Deichselschwenkachse (11) mit Abstand von dieser an einem Deichselbock (4) schwenkbar gelagert ist, wobei in Verbindung mit dieser Schwenklagerung (23) am Deichselbock (4) ein längs der Gasdruckfeder (24) bzw. Stoßdämpfer an die Deichsel (5) geführter und an ihrem äußeren einschiebbaren Abschnitt (19) angeordneter Zugstrang (45) vorgesehen ist.
5. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach Anspruch 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß teleskopisch übereinanderschiebbare Abschnitte (13, 19) der Deichsel (5) in abgeschwenkter Stellung in auseinandergeschobenem Zustand mit Abstand voneinander gehalten und von einem Faltenbalg (21) umhüllt sind.
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6. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem an der Deichselschwenkachse (11) angeordneten Ende des Deichselabschnitts (13) und einem inneren Widerlager (25) in dem teleskopisch einfahrbaren äußeren Deichselabschnitt (19) eine Gasdruckfeder (27) angeordnet ist, die bestrebt ist, die beiden Deichselabschnitte (13» 19) auseinanderzudrücken.
7. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem schwenkbar gelagerten Ende des Deichselabschnitts (13) und dem inneren Ende des teleskopisch einschiebbaren Deichselabschnitts (19), der innerhalb des schwenkbar gelagerten Deichselabschnitts (13) verschiebbar ist, als Zuführung zu dem Steuerkopf ein Vielfach-Spiralkabel (29) angeordnet ist, welches um das im Bereich des schwenkbar gelagerten Deichselabschnitts (13) angeordnete stangenartige Element der Gasdruckfeder (27) gelagert ist und um dieses Element herum bei Deichselverkürzung zusammendrückbar ist.
8. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Deichsel (5) in der Nähe ihres gelagerten Endes Anschläge (81, 82) mit einer zum Gelenk hin winkligen Form angeordnet sind, die die Endstellungen der Deichsel (5) lach vorn und im aufgerichteten Zustand begrenzen*
9. Teleskopierende Sicherheitedeichsel nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Deichsel (5) gelenkig in bezug zu einem*Deichselbock (4) vorgesehenen ausladenden Hebel (37) gelagert ist, an dessen einem Ende die Gasdruckfeder (40) angelenkt und der Seilzug (45) befestigt sind, und daß ein aus dem Hebel (37) der Gasdruckfeder (4) und der Deichsel (5) gebildeter Deichselverband verschwenkbar am Deichselbock (4) gelagert ist.
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10. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach Anspruch 9» dadurch gekennzeichnet, daß am Deichselbock (4) zwei konzentrische Gelenke, einmal für die Deichsel (5) und zum anderen für den Deichselverband (5, 37, 40), vorgesehen sind und das Gelenk für den Deichselverband an besonderen Federn abgestützt ist.
11. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hebel (37)ι insbesondere an einem den Hebel diametral verlängernden Teil (52, 53)> wenigstens eine zusätzliche Gasdruckfeder (55, 56) angreift, die bestrebt ist, die Hebel im Sinne einer Deichselverschwenkung in die aufgerichtete Stellung zu drücken.
12. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach Anspruch 1 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die im verkürzten Zustand befindliche aufgerichtete Deichsel (5) über die Fahrzeugplattform gegen Rückstellungsmittel (55» 56) zurückschwenkbar ist, welche die Deichsel nach Freigabe in die aufgerichtete verkürzte Stellung bewegen.
13. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß am Deichselbock (4) ein Widerlager (58) für die untere nach vorn gerichtete Stellung der Deichsel und ein weiteres Widerlager (60) für eine über die Fahrzeugplattform (1) zurückgeschwenkte Stellung der Deichsel vorgesehen sind.
14. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die teleskopisch ineinander verschiebbaren Deichselabschnitte (13, 14) als ineinandergeführte Mehrkant-, vorzugsweise Vierkantrohre ausgeführt sind.
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15. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen diametral gegenüberliegenden Ecken (17t 18) der ineinander verschiebbaren Vierkantrohre winkelförmige Linear-Nadellager (19, 20) angeordnet sind.
16. Teleskopierende Sicherheitsdeichsel nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß in den anderen Ecken etwas langer als die Linear-Nadellager (19, 2ü) ausgeführte Winkeleisen (21, 22) mit Spiel angeordnet sind und einen Längenanschlag für die auseinandergefahrene Deichsel bilden.
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