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ANLAGE ZUR HERSTELLUNG VON GUßBLÖCKEN IM ELEKTROSCHLACK@UM-
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SCHMELZVERFAHREN Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Elekrtrometallurgie
genauer auf Anlagen zur Herum stellung von Gußblöcken im Elektroschlacke schmelzverfahren.
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Die Erfindung kann zur Herstellung von besonders verhältmismäßig
großen Gußblöcken wirkungsvoll angewandt werden, die den Einsatz von mehreren Abschmelzelektroden
an dem Umschmelzprozeß erfordern, die nacheinander dem Schmelzraum zugeführt werden.
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Zin ernstes Problem bei der Herstellung von solchen um Gußblöcken
im Elektroschlacke schmelzverfahren ist es, die umgeschmolzone Abschmelzelektrode
gegen eine neue im Schmelz
prozeß auszutauschen. Dieser Vorgang
muß so durchgeführt werden, daß sich während der Abwesenheit der Abschmelzelektrode
im Schmelzraum die Metallschmelze nicht abkühlen und erstarren kann.
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In Anlagen zur Herstellung von Gußblöcken im Elektroum schlacke schmelzverfahren,
deren Durchnmesser verhaltnismäßig groß ist, werden zur Gewährleistung der Kontinuität
des Prozesses Hilfselektroden verwendet, die sich neben der Hauptelektrode über
der Oberfläche des Schlackenbades der Kokille befinden. Boi= '7erausziehen der @mgeschmolzenen
Hauptelektroe wird durch die Hilfselektrode ein elektriccr Stron geleitet, wodurch
die Aufrechterhaltung der erforderlichen Wärmeobedingungen während des Austausches
der Hauptelektrode gewährleistet wird.
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In Anlagen zur Herstellung von Gußblöcken, deren Durchmesser es nicht
gestattet, über der Kokille mehr als eine Elektrode anzuordnen, werden mindestens
zwei bewegliche Elektrodenhalter benutzt, um die neue Elektrode zuvor vorzuberciten
und den Austausch möglichst schnell durchzuführen.
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Es ist eine Anlage zur Herstellung von Gui3blöcken im um Elektroschlake
schmelzverfahren mit einer abwechselnden Zufuhr der Abschmelzelektroden in den Schmelzraum
bekannt, in cer auf beiden Seiten der Kokille vertikale Führungen angeordnet sich,
die als Saulen ausgebildet sind, auf denen sich jeweils Wagen mit einem mit der
Stromversorgungsquelle
elektrisch verbundenen Elektrodenhalter bewegen
( s. OE-PS 286514) Jeder Wagen ist an der entsprechenden Säule um die Längsachse
der eine Säule drehbar angeordnet, wodurch Bewegung des Elektrodenhalters aufin
horizontaler Ebene liegendem Kreisbogen gewährleistet wird.
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Jeder Wagen ist mit zwei unabhängigen Antrieben kinematisch verbunden
u.z. mit den Antrieb zur; Senkrechtbewegung und dem Antrieb Zur Drehung.
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Zum Austausch der umgeschmolzenen Abschmelzelektrode gegen eine neue
nird der Antrieb zur Schkrechtbewegung der den Wagen mit den Elektrodenhalter und
der umgeschmolzenen bis Abschmelzelektrode oberhalb der Oberkante der wände der
Kokille hebt, und danach der Antrieb zur Drehung eingeschaltet, mit dessen Rilfe
der Elektrodenhalter aus dem Bereich der Kokille herausgeführt wird. Der andere
den mit dem Elektrodenhalter, der die neue Abschmelzelektrode trägt.
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wird mit Hilft des Antriobes zur Drehung zucrst in hortzontaler Ebene
in einer Höhe, die zum Durchgang der Abschmelzelektrode oberhalb der Oberkante der
Wände der Kokille ausreichend ist,geschwenktund danach bis auf die erforderliche
Höhe durch den Antrieb zur Senkrechtbewegung abgesenkt.
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Zur Bewegung jedes Elektrodenhalters während des Austauschvorganges
der umgeschmolzenen Abschmelzelektrode gegen eine neue werden somit znei Arten der
Bewegung beaufeinanderfolgenden
eine nutzt, was Abstimmung der Arbeit
der entsprechenden Antriebe erforderlich macht und mit verhältnismäßig großen Zeitaufwand
verbunden ist. Weiterhin kann vor dem Hochheben der auszuwechselnden Abschmelzbis
elektrode oberhalb der Oberkante der Wände der Kokille und Schwenkung deren in horizontaler
Ebene die neue Abschmelzelektrode dem Bereich der Kokille nicht zugefuhrt werden.
Die lange Zeitdauer ohne Abschmelzelektrode im Schmelzraum der Kokille hat ein Abkühlen
des Schlacke und des Metallbades zur Folge, was zur Verschlechterung des Gefüges
des erstarrendon Gußblockes infol-Fehler ge der Entstehung solcher wie Schichtung,
Oberflächenwellen und dergleichen fuhrt.
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Zweck der Erfindung ist es, die angegebenen Nachteile zu beseitigen.
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Hierbei liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zur
Herstellung um von Gußblöcken im Elektroschlacke schmelzverfahren so aus-Ausbildung
zuführen, daß durch die konstruktive der die Elektrodenhalter tragenden Elemente
die Möglichkeit des Herausziehens der umgeschmolzenen Abschmelzelektrode und der
Einführung der neuen Elektrode mit Bewegung beider Elektrodenhalter und mit Möglichkeit
der maximalen vorherigen Annäherung der letzteren gewährleistet wird.
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i)iese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in einer Anlage um zur Herstellung
von Gußblöcken im Elektroschlacke schmelzverfahren
mit abwechselnder
Einführung der Abschmlezelektroden in dcn Schnolzraun, in der auf beiden Seiten
der Kokille vertikale Führungen zur Bewegung je eines Wagens mit einem Elektrodenhalter
angeordnet sind, der mit einer Stromversorgungsquelle elektrisch verbunden ist,
wobei der Elektrodenhalter die Möglichkeit der Bewegung im Kreisbogen hat, erfindungsgemäß
der Elektrodenhalter mit dem Wagen durch einen Ausleger verbunden ist, dessen eines
Ende mit dem Wagen so verbunden ist, daß dabei die Möglichkeit der Eenegung seines
anderen Endes mit dem daran beauf einem festigten Elektrodenhalter in vertikaler
Ebene liegenden Kreisbogen gewährleistet ist.
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Die durch die se konstruktive Gestaltung der Anlage gesrshrleistete
Drehung der Elektrodenhalter in vertikaler ebene gestattet es, die umgeschmolzene
Abschmelzelektrode durch eine Bewegung des Auslegers herausziehen, eine ohne daß
Senkrechtbewegung des Wagens zum Hochheben bis der umgeschmolzenen Abschmelzelektrode
oberhalb der Oberkante der Wände der Kokille ausgeführt wird. Die Einfülirung einer
neuen Abschmelzelektrode in den Schmelzin Weise raum der Kokille wird gleichcher
durch eine Drehung des zweiten Auslegers durchgeführt,wobei die Möglichkeit der
Senkrechtbewegung des Wagens nur zur Voreinstellung der Abschmelzelektrode auf die
erforderliche Höhe benutzt wird Dabei kann der Elektrodenhalter mit der neuen die
Abschmelzelektrode vorher an auszuwechselnden Abschmelzheran
elektrode
nah geführt werden, um den Winkel der Gegendrehung der Ausleger mit den Elektrodenhaltern
unmittelbar zum Zeitpunkt des Wechsels der Abschmelzelektrode bis auf ein Minimum
herabzusetzen. Dadurch werden die Zeit ohne Abschmelzelektrode im Sciimelzraum dor
Kokille verRurzt und die nachteiligen Auswirkungen, die durch die Unterbrechung
im Umscbmelzprozeß verursacht werden, beseitigt.
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Der Ausleger kann mit dem Wagen durch eine Welle verbuneiner den
sein, die um die eigene Achse in Bohrung des Wagens drehbar angeordnet ist, deren
Achse horizontal verläuft, dabei -ist die Welle mit dem Ausleger durch ihr über
den Bereich des Wagens hervortretendes Ende starr verbunden.
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Zur Ausführung der Drehung des Auslegers ist es zeckmäßig, daß das
dem Endo, an dem der Ausleger befestigt ist, entgegengesetzte sunde der Welle mit
dem am Wagen angeordneten Antrieb der Drehung des Auslegers kinematisch verbunden
ist.
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Hinsichtlich der Möglichkeit der maximalen Annäherung der Elektrodenhalter
vor dem Wechsel der umgeschmolzenen Abschmclzelektrode gegen eine neue im Schmelzraum
ist es vorteilhaft,wenn die Elektrodenhalter mit den Auslegen durch Gelege verbunden
sind, die es ermöglichen, daß die Elektrodenhalter die vertikale Stellung bei der
Drehung der Ausleger beibehalten.
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Vorteilhaft ist das Gelenk als ein Bolzen ausgebildet.
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der in der Bohrung des Auslegers um die eigene Achse drehbar angeordnet und mit
dem Elektrodenhalter durch sein über den Bereich des Auslegers hervortretenden Ende
starr verbunden ist.
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Zum Herausziehen der umgeschmolzenen Abschmelzelektrode aus der Kokille
ist sie etwa vertikal bis zur Stellung zu verschieben, bei der ihre Unterkante über
der Oberkante der sande der Kokille zu stehen kommt. Dazu ist eine solche der Lage
der Drehachsen der der Ausleger optimal,bci die Mittellinie der Kokille etwa als
Tangente zu den beiden Kreisbögen verläuft, die eine Bewegungsbahn der Achsen der
Gelenke darstellen. Dadurch wird die beste Anordnung der Abschmelzelektrode in der
Mitte der Kokille vom Standpunkt der Technologie geShrleistet.
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Zum automatischen Anschluß der Elektrode an die Stromversorgungsquelle
zum Zeitpunkt ihrer Einführung in den Schmelzraum ist es zweckmäßig, daß bei der
Stellung des Auslc£ers, beider die im Elektrodenhalter angeordnete Abschmelzelektrode
etwa lange der Mittellinie der Kokille liegt, der Elektrodenhalter mit der Stromversorgungs
quelle über einen Kontakt verbunden ist, der einerseits einer durch den Abschnitt
horizontalen Fläche des Elektrodenhalters und andererseits durch eine stromzuführende
Platte gebildet wird, die auf der horizontalen Bühne des Wagens angeordnet und bezüglich
der Welle zu der Kokille hin für eine
Vereinigung mit dem angegebenen
Abschnitt der Fläche des Elektrodenhalters verlagert ist.
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Zum Halten des Auslegers in der Lage, die für den Wechsel der Abschmelzelektrode
im Elektrodenhalter günstig ist, ist er praktisch, daß unter der Welle an der der
Kokille entgegengesetzten Seite am Wagen eine Stützbühne befestigt ist.
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Zur Beseitigung einer Pendelbewegung der Abschmelzelektrode relativ
zuc Vertikalen Achse zum Zeitpunkt ihrer Einführung in den Schmelzraum der Kokille
ist es zweckmäßig, so daß von der Seite des Auslegers am Wager eine Schablone angebracht
und am entsprechenden Elektrodenhalter ein teller so montiert sind, daß die Fläche
der Schablone einen Kontakt mit dem Fühler am um die Wellenachse umgeschriebenen
Kreisbogen an Ende des Weges des Auslegers bei seiner Bewegung in Richtung zur Kokille
gewährleistet.
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Der Fühler kann mit dem Elektrodenhalter über einen Rebel verbunden
sein, der mit dem Ende des Bolzens des Gelenkes star: verbunden ist, , der über
den Bereich des Auslegers zur dem Elektrodenhalter entgegengesetzten Seite hervortritt.
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Nachstehend wird die Erfindung anhand von beispielen unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert, in diesen zeigt: einer Fig. 1 die Gesamtansicht
erfindungsgemäßen Anlage zur Herstellung von Gußblöcken im Elektroschlacke schmelzverfahren
in schematischer Darstellung;
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie
II-II der Fig. 1; Fig. 3 einen Schnitt gemäß der Linie III-III der Fig. 1; Fig.
4 einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV der Fig. 1; eines Fig. 5 die teilweise Ansicht
Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Anlage zur Herstellung von Gußblöcken
um im Elektroschlacke schmelzverfahren in einer Ausführungsvariante, in der Plattform
mit Tiegel in Form einer Pfanne zum Erschmelzen des Flußmittels gezeigt ist; Fig.
6 einen Schnitt gemäß der Linie VI-VI der Fig. 5; einer Fig. 7 eine Ausführungsvariante
des Wagens erfindungsgemäßen Anlage mit Kopiervorrichtung; Fig. 8 einen Schnitt
gemäß der Linie VIII-VIII der Fig. 7.
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Die Anlage zur Herstellung von Gußblöcken im Elektroum schlacke schmelzverfahren
enthält eine von oben und von unten offene, Kokille 1, die auf einem beweglich ausgeführten
Untersatz 2 angeordnet ist und zwei Elektrodenhalter 3 und 31 für die abwechselnde
Einführung von Abschmelzelektroden 4 und 41 in den durch die Wände der Kokille 1
gebildeten Schmelzraum. Der Untersatz 2 ist mit einer Vorrichtung 5 zum Heraus ziehen
des Gußblockes verbunden, die in der Vertiefung 6 des Fundamentes für die Kokille
1 angeordnet ist. Die Vorrichtung 5 zum Herausziehen des Gußblockes weist eine nsDindel
einem vertikale Schraube auf, die mit Antrieb 8zur Bewegung
des
Untersatzes 2 durch ein Kegelzahnpaar 9 kinematisch verbunden ist. Der Untersatz
2 ist mit der vertikalen nspindel einer Schraube 7 mittels eines in Bohrung 10 ausgeführten
Gewindes verbunden. In der Vertiefung 6 des Fundamentes ist nspindel symmetrisch
zur vertikalen Schraube 7 relativ zu der Mittellinie der Kokille 1 ein feststehender
Ständer 11 aneine geordnet, der mit spiel in Bohrung 12 des Untersatzes 2 hineingeführt
ist und die Funktion einer Führung bei der Senkrechtbenegung des Untersatzes 2 erfüllt.
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Auf den beiden Seiten der Kokille 1 sind als Säulen 13 und 13 ausgebildete
und von oben miteinander durch ein Querstück 14 verbundene Führungen unbeweglich
angeordnet.
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Da der nur dem Flurbodon befindliche Teil der erfindungsgemäßen Anlage
aus zwei vollkommen identischen Hälften besteht, gilt alles, was nachstehend für
die rechte Hälfte beschrieben ist, auch für die linke Hälfte, deren Elemente durch
die gleichen Ziffern bezeichnet sind, und zum Unterschied mit einem Strich sersehen
sind, Es ist an der Säule 13 mit der Möglichkeit einer Längsbewegung ein Wagen 15
angeordnet, in dessen Stützvorsprung 16 (Fig. 2) eine Bohrung 17 mit horizontaler
Achse vorhanden ist. In der Bohrung 17 ist drehbar eine Welle 18 (Fig. 1,2) montiert,
die mit einem den Elektrodenhalter 3 am Ende tragenden Ausleger 19 starr verbunden
ist. Der Elektrodenhalter 3 besitzt entsprechend einen vertikalen und einen horizontalen
miteinander
gekoppelten Flansch 20 und 21 (Fig. 3). Am horizontalen
Flansch 21 ist ein keilförmiger Schlitz 22 (Fig. 1) ausgeführt, der seiner Form
und den Abmessungen nach mit dem K opf 23 der Abschmelzelektrode 4 übereinstimmt.
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Mit dem Ende des Auslegers 19 ist der Elektrodenhalter 3 durch ein
Gelenk: 24 verbunden. Der Bolzen des Gelenkes 24 (Fig. 3) ist mit dem vertikalen
Flansch 20 des Elektrodenhalters 3 starr verbunden und in der Bohrung 25 des Auslegers
19 mit spiel angeordnet.
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Der Abstand "a (Fig. 1) zwischen der Mittellinie der Kokille 1 und
der horizontalen Drehachse des Auslegers 19 (die mit der geometrischen Achse der
Welle 18 über, ein stimmt) ist gleich dem Radius R der Drehung des Auslegers 19
gewählt, der dem Abstand zwischen der Achse der Welle 18 und der Achse des Gelenkes
24 entspricht, damit die mittel linie der Kokille 1 als Tangente zum Kreisbogen
verläuft, der den ?Ieg der Verschiebung der Achse des Gelenkes 24 darstellt Eine
solche Anordnung ist mit Rücksicht auf die Umfanrung der Ende der Kokille 1 beim
Wechsel einer Abschmelzelektrode 4 gegen eine andere im Schmelzraum optimal.
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Der Wagen 15 weist an der der Kokille 1 zugewandten Seieine te eine
horizontale Bühne 26 auf, an der stromzuführende Platte 27 (Fig. 1, 3) befestigt
ist. Die stromzuführenden Platten 27 und 271 (Fig. 1 ) der beiden Wagen 15 und 151
sind an eine gemeinsame Stromversorgungsquelle 28 mittels biegsamer
Stro:nzuführungon
29 und 291 parallel angeschlossen. Die Mittcllinie der stromzufülirenden Platte
27 ist von der Achse der zelle 18 zur Kokille 1 hin um die Größe c - R-d(l) versetzt,
worin d den Abstand von der Achse des Gelenkes 24 (Fig. 1) bis zur Mittellinie des
Abschnittes 30 der horizontalen Fläche des Elektrodenhalters 3, der in Richtung
der Ausladung des Auslegers 19 gemessen wurde, bedeutet. Durch diese Bedingung wird
das Schließen des Kontaktes gewShrleistet, der von der stromzuführenden Platte 27
und dem Abschnitt 30 der horizontalen Fläche des Elektrodenhalters 3 in der Stellung
des Auslegers 19 gebildet wird, bei der die Achse des keilförmigen Schlitzes 22,
die mit der Achse der Abschmelzelektrode 4 übereinstimmt, über der Mitte der Kokille
1 verläuft.
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einer Zum Halten des Auslegers 19 in zum Wechsel des Elektrodenhalters
4 bequemen Stellung besitzt der Wagen 15 unter der Welle 18 eine Stützbühne 31,
bei der mindestens ein Teil von der Achse der Welle 18 zu der der Kokille 1 entgedenzesetzten
Seite hin versetzt ist. In Fig. 1 ist der Ausleger 19 in der Stellung des ,'echsels
der Abschmelzelektrode 4 im Elektrodenhalter 3 gezeigt. Dabei nimmt der Aus leger
19 eine horizontale Stellung ein, indem er sich gegen die Fläche der Stützbühne
31 abstützt, die in diesem Fall bevorzugt wird, obwohl er grundsätzlich in einer
beliebigen anderen Stellung fixiert werden kann, bei der das Herausziehen
der
Abschmelzelektrode 4 aus dem Bereich des Schmelzraums erfolgen kann.
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Zum Vorwärmen der Abschmelzelektrode 4 in der Stellung ihres Wechsels
ist ein Induktor 32 vorgesehen, dessen Achse mit der Achse des keilförmigen Schlitzes
22 in Elektrodenhalter 3 übereinstimmt, wenn sich der Ausleger 19 gegen die Fläche
der Stützbühne 31 des Wagens 15 abstützt.
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Die Bewegung des Elektrodenhalters 3 wird durch zwei unabhängige
Antriebe gewährleistet: durch den am Querstück 14 angeordneten Antrieb 33 zur Senkrechtbewegung
und den am Wagen 15 angeordneten Antrieb 34 zur Drehung des Auslegers 19 (Fig. 2).
Der Antrieb 33 (Fig. 1) zur Senkrechtbewegung enthalt eine Kette 35, die am Wagen
15 starr befestigt ist und mit einem an der Ausgangswelle 37 befestigten Sternrand
36 im Eingriff steht. Der Antrieb 34 zur Drehung des Auslegers 19 besitzt ein Zahnradpaar
38 (Fig. 2).
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xin der Zahnräder des Zahnradpaars 38 ist an der Ausgangswährend welle
39 des Antriebes 34, das andere an der horizontalen Welle 18 anbeordnet ist.
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Die Besonderheit einer Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen
Anlage, deren teilweise Ansicht in Fig. 5, 6 gezeigt wird, besteht im Vorhandensein
einer als horizontales Segment ausgeführten Plattform 40, die an der Säule 13 um
ihre Achse drehbar angeordnet ist und den Induktor 32 (Fig. 6),
eine
ztisätzliche Kokille 41 und den als Pfanne ausgebildeten Tiegel 42 (Fig. 5, 6) trägt,
die im gleichen Abstand +b von der Achse der Säule 13 entfernt sind, worin b den
Abstand zwischen der Achse der Säule 13 und der Achse der Drehung des Auslegers
19 bedeutet. Auf der Plattform 40 ist ein Antrieb 43 zur Drehung mit einem Kegelradpaar
44 angeordnet.
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Zum Zuführen des Stroms zum Elektrodenhalter 3 beim Erschmelzen des
Gußblockes in der zusätzlichen Kokille 4 und beim Verflüssigen des Flußmittels im
als Pfanne ausgebildeten Tiegel 42 ist auf der feststehenden Stütze 45 (Fig. 5)
eine zusätzliche abgefederte stromzuführende Platte 46 mit Stromzuleitungen 47 aneeordnet,
die mit der Stromversorgunsquello 28 elektrisch verbunden ist. Die Mittellinie der
stromzuführenden Platte liegt in einem Abstand von R+d von der Drehachse des Auslegers
19, während die Höhe ihrer Fläche, die mit dem Abschnitt 30 der horizontalen Fläche
des Elektrodenhalters 3 in Berührung steht, so gewählt ist, daß eine Stromzuführung
zum Zeitpunkt des Eintauchens der jeweiligen im Elektrodenhalter 3 angeordneten
Elektrode in die zusätzliche Kokille 41 (Fig. 6) bzw.
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in den als Pfanne ausgebildeten Tiegel 42 (Fig. 5, 6) gewährleistet
wird. Obwohl in der Zeichnung (Fig. 5, 6) lediglich eine Plattform 40 gezeigt ist,
ist es verständlich, daß
die Anlage zwei solche Plattformen 40
und 401 mit entsprechender an den beiden Säulen 13 und 13' angebrachter Ausrüstung
besitzt.
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Fig. 7, 8 zeigt eine Ausführungsvariante des Wagens 15 der Anlage
für den Pall, daß der Durchmesser der Elektrode 4 nahezu gleichem Durchmesser der
Kokille list.
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was die Gefahr einer Beschädigung der Wände der letzteren bei einer
Aufschaukelung der vom Ausleger 19 bewegten Elektrode 4 mit sich In dieser Ausführungsoariante
enthalten der Elektrodenhalter 3 einen Fühler 48 und der Wagen 15 eine Schablone
49, die die Form einer Nut hat, die in der dem längs Ausleger 19 zugewandten Wand
ausgeführt ist. Die Nut ist einem Kreisbogen ausgeführt, der um die Achse der Welle
18 mit dem Radius r beschrieben worden ist, der dem Abstand zwischen dieser Achse
und der Achse des Fühlers 48 gleich ist.
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Im gegebenen Ausführungsbeispiel ist der Fühler 48 als ein zylindrischer
Vorsprung des Hebels 5V ausgebildet, der parallel zum Ausleger 19 angeordnet und
mit dem Bolzen des Gelenkes 24 starr verbunden ist, der seinerseits mit dem vertikalen
Flansch 20 des Elektrodenhalters 3 starr verbunden is Ist l der längs der Länge
des Hebels 50 gemessene Abstand zwischen der Achse des Fühlers 48 und der Achse
des Gelenkes 24, kann der Radius der Nut der Schablone 49.als eine Differenz r m
R - 1 (2) ermittelt werden. Oowohl in der zeichnung (Fig. 7, 8)nur eine Schablone
49 und nur ein
dieser entsprechender Fühler gezeigt ist, ist es
verständlich, daß die Dalaze zwci Schablonen 49 und 491 und entsprechend zwei Fühler
48 und 481 mit vorstehend beschriebenen Verbindungselementen enthält.
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Die Anlage funktioniert wie folgt.
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Durch die Bewegung des Wagens 151 an der Säule 131 vom Antrieb 331
zur Senkrechtbewegung wird die Abschmelzelektrode 41 in der Kokille 1 auf die erforderliche
Höhe relativ zu den Untersatz 2 gebracht der sich zum Anfangszeitpunkt in der oberen
Endstellung befindet, so daß der Raum der Kokille von unten abgedeckt wird, worauf
in diesen Raum der Kokille 1 flüssige Schlacke eingegossen wird, und der Umschmelzprozeß
beginnt.
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Je nach dem Umschmelzen der Abschmelzelektrode 41 senkt der Antrieb
331 der Senkrechtbewegung den Wagen 151 längs der Säule 131 mit entsprechender Geschwindigkeit
ab, während der Gußblock nach unten mit Hilfe des Untersatzes 2 Schraubspindel heraus/gezogen
wird, der von der 7 der Vorrichtung 5 zum Herausziehen des Gußblockes bewegt wird.
Zu dieser Zeit stützt sich der andere Ausleger 19 gegen die Stützbühne 31 des entsprechenden
Walzens 15 ab. Mit einem in der Zeichnung nicht gezeigten Kran wird dem Elektrodenhalter
3 die Abschmelzelektrode 4 zugeführt, wobei ihr Kopf 23 in den keilförmigen Schlitz
22 so eingeführt wird, daß Abschmelzelektrode 4 hängenbleibt, und sich gegen dessen
Abschrägungen abstützt. Durch die Senkrechtbewegung des Wagens
15
an der Säule 13 wird das Ende der Abschmelzelektrode 4 in den Raum des induktors
32 zum Vorwärmen eingeführt, so daß der Abkühlungsgrad der Schlackenschmelze bei
der Einführung der Elektrode 4 in den Schmelzraum der Kokille 1 vermindert werden
kann. Unmittelbar vor der Beendigung des Umschmelzens der Elektrode 41 wird durch
den Antrieb 33 der Senkrechtbewegung der Wagen 15 so abgesenkt, daß die untere Höhe
der Kante der Elektrode 4 in vorher gemessener Höhe des Schlackenbades zu stehen
kommt, und mit dem Antrieb 34 der D shung des Auslegers 19 Fig. 2) wird vorher der
Auslegor 19 (Fig. 1) in Richtung zu der Kokille 1 hin um einen maximal nahen Abstand
bezüglich ihrer Mittellinie gedreht, aaß die Stellung der Elektrode 4 das Herausziehen
der umgeschmolzenen Abschmelzelektrode 41 (des Abbrandes) aus der Kokille 1 nicht
hindert.Danach wird durch Gegenschwenken beider Ausleger 19 und 191 der Abbrand
der Abschmelzelektrode 41 entfernt und an seiner Stelle die neue Abschmelzelektrode
4 angeordnet.
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Sobald der Abschnitt 30 der horizontalen Fläche des Elektrodenhalters
3 die stromzuführende Platte 27 des Wagens 15 berührt, wird die Abschmelzelektrode
4 an die Stromversorgungsquelle 28 angeschlossen, und der unterbrochene Umschmelzprozeß
wird wieder aufgenommen.
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Nach dem Abführen des Auslegers 191 bis zum Anschlag gegen die Stützbühne
311, was 1800 Schwenkwinkel des Auslegers 191 in dem betrachteten Ausführungsbeispiel
der Erfindung entspricht, wird der Wagen i51 aufwärts in die
Aus63ng3stollung
gebracht, der Elektrodenrest der Abschmelzelektrode 41 aus dem Elektrodenhalter
31 mittels des Kranes entfernt und an ihrer Stelle eine neue Abschmelzelektrode
41 angeordnet, die während des Umschmelzens der Abschmelzelektrode 4 in der Kokille
1 zur Einführung in den Schmelzraum auf: vorstehend beschriebene Weise vorbereitet
wird.
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Da die Zeit, die für das Umschmelzen einer Abschmelzelektrode 4 bzw.
41 in der Kokille 1 bei verhältnismä!3ig großen Abmessungen des beim Schmelzen hergestellten
Gußblokkes aufgewendet wird, eine beträchtliche Größe (eine Stunde und mehr) ausmachen
kann, ist im bevorzugten in Fig. 5, 6 in teilweiser Abbildung dargestellten Ausführungsbeispiel
der der Anlage die Möglichkeit gleichzeitigen Herstellung eines Gußblockes von kleineren
Abmessungen in der zusätzlichen Kokille 41 bzw. 411 vorgesehen. Zu diesem Zweck
wird in den freien Elektrodenhalter, beispielsweise, 3 eine im Vergleich zu der
Abschmelzelektrode 4 kleinore zusatzliche 4bschmelzelcktrode eingesteckt, die rür
die Einführung in die Kokille 1 dient. Mit dem Antrieb 43 der Drehung der Plattform
40 wird nach dem Drehen der letzteren um die Achse der Säule 13 die Mitte der zusätzlichen
in der zeichnung nicht dargestellten Kokille 41 mit der Achse dieser Elektrode zur
Deckung gebracht. Darauf wird durch Verschieben des Wagens 15 längs der Säule 13
die zusätzliche Abschmelzelektrode in der zusätzlichen Kokille 41 auf die -erforderliche
Höhe gebracht. Dabei stützt sich der Abschnitt
30 der horizontalen
Fläche des Elektrodenhalters 3 gegen die stromzuführende Bühne 46 (Fig. 5) ab und
schließt die Abschmelzelektrode an die Stromversorgungsquelle 28 an.
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Sodann wird in die zusätzliche Kokille 41 flüssige durch Schlacke
eingegossen und der Prozeß geführt, indem man den Wagen 15 je nach dem Umschmelzen
der zusätzlichen Abschmelzelektrode abwärts verstellt. Die Abmessungen der zusätzlichen
Kokille 41 und der entsprechenden zusätzlichen Abschmelzelektrode sollen so gewählt
sein, daß während des Umschmelzens der Abschmelzelektrode 41 in der Kokille 1 ein
fertiger Gußblock in der zusätzlichen Kokille 41 gewonnen und die nächstfolgende
Abschmelselektrodo 4 zur Einführung in die Kokille vorbereitet werden können. mach
dem beendeten Erschmelzen des Gußblockes in der zusatzlichen Kokille 41 wird der
Elektrodenhalter 3 durch Bewegen des Wagens 15 hochgehoben und anstatt des Elektrodenrestes
der eine zusätzlichen Abschmelzelektrode neue Abschmelzelektrode 4 in diesen eingesteckt.
Durch das Drehen der Plattform 40 wird mit ihrer Achse die Achse des Induktors 32
zur Deckung gebracht und durch das Bewegen des Wagens 15 längs der Säule 13 das
Ende der Abschmelzelektrode 3 in den Raum des Induktors 32 abgesenkt. Der Wechsel
des Elektrodenrestes der Abschmelzelektrode 4¹ in der Kokille 1 durch die die neue
Abschmelzelektrode 4 erfolgt auf bereits beschriebene Weise.
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Balls in der Kokille 1 die Erschmelzung des Gußblockes
zu
Ende ist, wird anstatt zur Herstellung eines kleineren Gußblockes in der Kokille
40 bzw. 401 der freie Elektrodeneiner halter, beispielsweise, 3 zur Anbringung nichtabschmelzenden
Elektrode 51 an diesem benutzt, mit deui im als Pfanne ausgebildeten Tiegel 42 das
Flußmittel verflüssigt wird. Zu diesem Zweck werden durch die Drehung der Plattform
40 die Achsen des als Pfanne ausgebildeten Tiegels 42 und der nichtabschmelzenden
Elektrode 51 zur Deckung gebracht und durch d Beeten des Wagens 15 die nichtabschmelzende
Elektrode 51 in den als Pfanne ausgebildeten Tiegel 42 auf die erforderliche Höhe
gebracht. Dabei berührt der Abschnitt 30 der horizontalen Fläche des Elektrodenhalters
3 die zusätzliche abgefederte stromzuführende Platte 46, so daß die nichtabschmolz
nnde Elektrode 51 an die Stromversorgungsquelle 28 automatisch angeschlossen wird.
In den Raum des als Pfanne ausgebildeten Tiegels 42 wird Flußmittel eingegeben und
heruntergeschmolzen. Nach der Beendigung dieses Prozesses wird die nichtabschmelz
ende Elektrode 51 aus dem als Pfanne ausgebildeten Tiegel 42 heraus/gezogen und
der letztere durch das Drehen der Plattform 40 abgeführt.
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Nach der Beendigung des Schmelzvorganges in der Kokille 1 wird der
Elektrodenhalter 31 mit dem Elektrodenrest der Abschmelzelektrode 41 aus der Kokille
1 herausgeführt, indem der Ausleger 19 bis zum Anschlag gegen die Stützbühne 311
gedreht wird. Zugleich wird aus der Kokille 1 der fertige
Gußblock
mit der Vorrichtung 5 zum Herausziehen des heraus Gußblockes gezogen, wonach der
Untersatz g in die Ausgangsstellung zurück/geführt wird, während die nächstfolgende
Abschmelzelektrode 4 in die Kokille 1 eingeführt wird (beide Vorgänge können gleichzeibig
ablaufen). In den Hohlraum der Kokille 1 wird flüssige Schlacke aus dem als Pfanne
ausgebildeten Tiegel 42 eingegossen, worauf sich das Arbeitsspiel wiederholt.
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Die Zeit der meisten lang andauernden Vorbereitungsarbeitsgänge ist
bei dieser Ausführungsvariante der Anlage ist somit mit der Zeit der Herstellung
des Gußblockes durch Schmelzen in der Kokille lgekoppelt, wodurch eine Steigerung
der Leistung bei der Herstellung von Gußblöoken erreicht wird.
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Beim Vorhandensein von Schablonen an den Wagen 15 und 151 geht in
der Endstufe des Drehens des Auslegers, beispielsweiso, des Auslegers 19 in Richtung
zur Kokille 1 flin der zahler 48 (Fig. 7 und 8) in die Nut der Schablone 49 hineindie
zur ßrteichterung der n;inführung des Fühlers 48 oben einen erweiterten Abschnitt
aufweist. Beim weiteren Drehen des Auslegers 19 gleitet der Fühler 48 in der Nut
49, so daß ein Schaukeln des Elektrodenhalters 3 um die Achse des Gelenkes 24 verhindert
wird. Die Abschmelzelektrode 4 führt bei ihrer Einführung in den Hohlraum der Kokille
1 eine planparallele Bewegung aus, wobei sie in der vertikalen Stellung verbleibt.
Das ist für die Fälle von besonderer Bedeutung, wenn die Differenz der Maße der
Querschnitte der Kokille 1 und der Abschmelzelektrode 4 verhältnismäßig
gering
ist, was beim Schaukeln der Abschmelzelektrode 4 Beschädigungen der Wände der Kokille
1 zur Folge haben kann.
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Die beschriebene Anlage gewährleistet einen schnellen Austausch der
umgeschmolzenen Abschmelzelektrode durch eine neue im Schmelzraum der Kokille und
gestattet es auch, die Qualität der hergestellten Gußblöcke zu verbessern.
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L e e r s e i t e