DE279737C - - Google Patents

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DE279737C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/02Control systems without regulation, i.e. without retroactive action
    • B66B1/06Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric
    • B66B1/12Control systems without regulation, i.e. without retroactive action electric with devices, e.g. handles or levers, located at a control station for direct control movements, e.g. electric mining-hoist control systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Conveyors (AREA)
  • Non-Mechanical Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 279737 KLASSE 35«. GRUPPE
Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Fördermaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Fördermaschinen, bei denen verschiedene Geschwindigkeiten für Material-, Seil- oder Revisionsfahrten durch Einschalten von Widerstand eingestellt werden. Sie bezweckt, eine vollkommen selbst: tätige Steuerung der Maschine in Abhängigkeit von der Bewegung des Förderkorbes zu ermöglichen. Um dies zu erreichen; sind die . den verschiedenen Geschwindigkeitsstufen entsprechenden Widerstände in parallele Verzweigungen der Erregerstrombahn gelegt und mit ungleich langen Schaltschienen verbunden, die zu beiden Seiten in Kontaktbahnen enden. Auf diesen Schaltschienen bzw. den Kontaktbahnen gleitet ein im Erregerstromkreis liegendes Kontaktorgan.
Im folgenden soll der Erfindungsgegenstand an der Hand eines in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert werden.
Durch den Schalthebel α kann der Erreger: stromkreis derartig an das Netz angelegt werden, daß die Wicklung b in der einen oder anderen Richtung vom Strom durchflossen wird und demzufolge der Antriebsmotor in dem einen oder anderen Sinne umläuft. Der Steuerapparat besteht aus einer Kontaktschiene k, die durch ein mit dem Teufenzeiger verbundenes Schaltorgan I mit drei weiteren Schienen I, II, III in Verbindung steht. Die Schiene I ist an einen Schalter c angeschlossen, Schiene II an einen Schalter d und Schiene III an einen Schalter e. Beim Schließen dieser Schalter c, d, e treten die drei Schienen I, II, III mit einem Kontakt des Handhebels α in Verbindung, und zwar Schiene I über den Schalter c unmittelbar, Schiene II über Schalter d unter Zwischenfügung eines Widerstandes h, schließlich Schiene III über den Schalter e und einen Widerstand i. Die Beeinflussung der drei Schalter erfolgt auf elektromagnetischem Wege in an sich bekannter. Weise durch Kommandoschalter ti-. Jeder dieser Kommandoschalter beeinflußt den Kommandostromkreis eines der drei Hilfsschalter c, d, e. Um dabei zu verhindem, daß während der Fahrt von einer Geschwindigkeit auf die andere umgestellt wird, also beispielsweise ein Umschalten von Revisionsfahrt auf Materialfahrt erfolgt, sind entweder die Kommandoschalter η oder die Hilfsschalter c, d, e derart verriegelt, daß nur in der Nullstellung des Steuerhebels eine Beeinflussung der Hilfsschalter . im Einschalt- oder Ausschaltsinne stattfinden kann. In dem Steuerapparat sind ferner noch Kontaktbahnen m vorgesehen, die dazu dienen, beim Anfahren wie beim Retardieren die selbsttätige Widerstandsschaltung zu bewirken und außerdem auf etwaige Hilfsapparate, beispielsweise Bremsen, zu wirken. Die Kontaktbahnen m sind in der ßo Zeichnung zu beiden Seiten der kürzesten Schaltschiene I angeordnet.- Die entsprechenden Kontakte der oberen und der unteren Teilreihe stehen miteinander in unmittelbarer Verbindung, so daß nur ein gemeinsamer Widerstand benötigt wird. Das eine Ende dieses Widerstandes ist mit der Schiene I verbunden. Außerdem sind über die Schalter f, g Verbindungen der beiden anderen Schaltschienen II, III mit den ihren Enden entsprechenden Kontakten der Kontaktbahnen m hergestellt. Schalter f ist dabei mit Schalter d zwangläufig
gekuppelt, ebenso Schalter g mit Schalter e. Wird daher einer der beiden Hilfsschalter d, β eingelegt, so erfolgt gleichzeitig auch die Einschaltung des zugehörigen Schalters f bzw. g. Umgekehrt wird durch die Ausschaltbewegung von d oder e auch Schalter f bzw. g unterbrochen.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende :
ίο Befindet sich der die Kontaktvorrichtung I bewegende Teufenzeiger in seiner untersten Endstellung und soll nun die Fördermaschine mit der für Materialfahrt zulässigen Geschwindigkeit in Tätigkeit gesetzt werden, so muß zunächst durch entsprechende Kommandogebung der Hilfsschalter c eingelegt und der Steuerhebel α in die der gewünschten Förderrichtung zugeordnete Kontaktstellung gebracht werden. Alsdann ist die Feldwicklung b der Anlaßdynamo über den Widerstand der Kontaktbahn m an das Netz angeschlossen. Setzt sich die Maschine in Bewegung, so verschiebt der Teufenzeiger die Kontaktvorrichtung I nach oben und schaltet damit den Widerstand aus.
Dementsprechend steigt die Erregung der Anlaßdynamo und damit die Fördergeschwindigkeit, bis diese schließlich, wenn die Kontaktvorrichtung I auf die Schiene I selbst übergleitet, ihren Höchstwert erreicht. Diese Höchst geschwindigkeit bleibt so lange erhalten, als sich die Kontaktvorrichtung auf der Schiene bewegt. Tritt sie dann am Ende der Förderstrecke wieder . auf die Kontaktbahn m über, so wird in den Stromkreis der Feldwicklung b in wachsendem Maße Widerstand geschaltet und entsprechend die Geschwindigkeit verringert, bis . schließlich in der oberen Endstellung des Teufenzeigers selbsttätig der Steuerhebel in die Ausschaltstellung gebracht wird.
Bei Förderung in der entgegengesetzten Fahrtrichtung wird der Handhebel α nach der anderen Seite umgelegt. Im übrigen spielt sich der Vorgang in ganz gleicher Weise ab, wie dies vorstehend bereits beschrieben ist. Ist in der Endstellung selbst der vorgeschaltete Widerstand zu groß, um ein zur Bewegung der Last genügendes Drehmoment zu erhalten, so kann durch einen am Steuerhebel α angebrachten Hilfsschalter ein Teil des Widerstandes kurzgeschlossen werden.
Soll statt mit Materialfahrtgeschwindigkeit mit Seilfahrtgeschwindigkeit gefahren werden, so ist an Stelle des Hilfsschalters c Hilfsschalter d einzulegen, wobei zugleich auch Schalter f geschlossen wird. Der größte Widerstand, der im Stromkreise der Feldwicklung b liegt, entspricht dann dem Widerstände der Kontaktbahn bis zu den Enden der Schiene II. Die Höchstgeschwindigkeit wird erreicht, sobald das Kontaktorgan I die Kontaktbahn m bis zu dem Schienenende abgelaufen hat. Während der Bewegung der Schiene entlang bleibt sie konstant und nimmt dann wieder ab, sobald in der Nähe der Endstellung das Ende der Schiene überschritten wird. Während der ganzen Fahrt ist dabei der Widerstand h in den Feldstromkreis eingeschaltet.
In ganz entsprechender Weise geht der Fördervorgang vonstatten, wenn an Stelle des Schalters d Schalter e geschlossen wird. Es ist dann nur in den Endstellungen ein noch kleinerer Teil des Widerstandes der Kontaktbahn m der Feldwicklung b vorgeschaltet. Dafür liegt aber ein größerer Widerstand i dauernd in diesem Stromkreise.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung von Fördermaschinen, bei denen die verschiedenen Geschwindigkeiten für Material-, Seil- und Revisionsfahrten durch Einschalten von Widerstand in den Erregerstromkreis eingestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ungleich lange Schienen (I, II, III) mit zu beiden Seiten angeordneten Kontaktbahnen (m) einerseits an Verzweigungen der Erregerstrombahn angeschlossen sind, die den einzustellenden Geschwindigkeiten entsprechen, andererseits durch ein in Abhängigkeit von der Bewegung des Förderkorbes an- go getriebenes Kontaktorgan (I) mit dem Erregerstromkreis leitend verbunden sind.
2. Einrichtung zur selbsttätigen Steuerung für Fördermaschinen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nur zu beiden Seiten der kürzesten Schiene (I) Kontaktbähnen (m) angeordnet sind und die anderen Schienen (II, III) mit den ihren Enden entsprechenden Kontakten über Schalter (f, g) in Verbindung stehen, die von den Schaltern (d, e) zum Anlegen der Schienen an das Netz zwangläufig mitbewegt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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