DE279975C - - Google Patents

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B29/00Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/04Tool holders for a single cutting tool

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Spanners, Wrenches, And Screw Drivers And Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVi 279975 KLASSE 49«. GRUPPElO.
Spezialsupport für zwei gleichzeitig arbeitende Werkzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. August 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Spezialsupport für gleichzeitig arbeitende Werkzeuge, die in zwei je für sich drehbaren Werkzeughaltern angeordnet sind. Ein derartiger Spezialsupport wird z. B. bei Bandagenausbohrbänken zur Bearbeitung der Sprengringnut und der Anlagefläche der Bandage benutzt, da die Praxis bei Bearbeitung der verschiedenen Bandagenprofile die Einstellung der Werkzeuge in verschiedenen Richtungen verlangt. Die Erfindung besteht nun darin, daß die Werkzeuge bei ihren verschiedenen Richtungen unmittelbar mit dem gemeinschaftlichen keilförmigen Vorscrmborgan Fühlung behalten. Diese unmittelbare Einwirkung des keilförmigen Vorschuborganes auf jeden einzelnen Werkträger ermöglicht, durch entsprechende Ausgestaltung der Keilfläche den Werkzeugen unabhängig voneinander verschiedene Vorschublängen zu erteilen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines derartigen Spezialsupports in verschiedenen Stellungen veranschaulicht.
Auf dem Grundkörper des Supports g sind die beiden Werkzeughalter h, h derart angeordnet, daß sie je für.sich um die Zapfen a, a schwingen können. Die Enden dieser Werkzeughalter bewegen sich hierbei einerseits in den Bogenführungen c, c und anderseits in den Bogenführungen b, b. Jeder Werkzeughalter h ist mit zwei Schrauben d, d ausgerüstet, mittels derer er in beliebiger Richtung auf dem Grundkörper g des Supports festgehalten werden kann.
In den Werkzeughaltern h, h ruhen verschiebbar die Werkzeuge i, i, natürlich derart, daß sie weder durch die Zapfen α noch durch die Schrauben d in ihrer Bewegung gestört werden. Durch Schrauben e, e, die am hinteren Ende der Werkzeuge i, i bzw. an geeigneten Fassungen dieser Werkzeuge angebracht sind, kann bei verschiedenen Richtungen mit dem Vorschuborgan, das bei der dargestellten Ausführungsform aus einem durch Zahngetriebe senkrecht bewegten Keil k besteht, die Fühlung stets beibehalten werden. Auch dienen die Schrauben e, e zur Regulierung der Stellung der Werkzeuge innerhalb ihrer Halter.
Aus den Fig. 1 bis 4 ist ohne weiteres ersichtlich, wie der Support benutzt werden kann, um bei verschiedenen Bandagenprofilen die vorkommenden verschieden angeordneten Sprengringnuten und Anlageflächen zu bearbeiten. Bei Fig. ι ist ein Bandagenprofil angenommen, bei dem Sprengringnut und Anlagefläche beide rechtwinklig zur Radachse gerichtet sind. Soll, wie dies Fig. 2 zeigt, eine Bandage bearbeitet werden, bei der die Anlagefläche schräg gerichtet ist, so wird nach Lösung der Schrauben d, d des unteren Werkzeughalters h dieser schräg gerichtet, durch entsprechende Einstellung der zugehörigen Schraube e dem veränderten Abstand von dem Keil k Rechnung getragen und dann der Werkzeughalter durch Anziehen der Schrauben d, d in der erforderlichen Lage festgehalten. Soll (Fig. 3) auch die Sprengringnut schräg eingearbeitet werden, so wird mit dem oberen Werkzeughalter und dem in ihm ent-

Claims (1)

haltenen Werkzeug in der gleichen Weise verfahren. Soll aber (Fig. 4) die Anlagefläche rechtwinklig und die Sprengringnut schräg verlaufen, so wird der obere Werkzeughalter demgemäß gehandhabt, wobei durch Herausschrauben der zugehörigen Schraube e. die Fühlung mit dem Keil k beibehalten wird. Außer den beschriebenen Stellungen können natürlich die verschiedensten Richtungen und Einstellungen, auch für andere Werkstücke als Baiidagen, vorgenommen werden. Erforderlichenfalls kann die Einstellung auch während des Vorschubes erfolgen, da die Werkzeughalter mit dem Vorschuborgan nicht in Be-
1.5 rührung stehen und durch die Bogenführung entlastet sind, während es keine Mühe macht, die Schrauben e, e auch während des Vorschubes mit dem Vorschuborgan in Berührung zu halten oder zu bringen.
In Fig. 5 ist angedeutet, daß das Vorschuborgan, der Keil, zwei verschieden geneigte Flächen haben kann, damit die beiden Werkzeuge verschieden große Vorschublängen erhalten können.
Pa te ν τ- Anspruch:
Spezialsupport für zwei gleichzeitig arbeitende Werkzeuge, die in zwei je für sich drehbaren Werkzeughaltern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeuge (i) bei ihren verschiedenen Richtungen unmittelbar mit dem gemeinschaftlichen keilförmigen Vorschuborgan (k) Fühlung behalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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