DE2802325C2 - Zahnärztliches Handstück - Google Patents
Zahnärztliches HandstückInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein zahnärztliches Handstück aus einem rückwärtigen Griffteil und einem
vorderen Kopfteil mit einer Verbindungseinrichtung zwischen diesen beiden Teilen, bestehend einerseits aus
einer an einem der beiden Handstückteile befestigten Hülse, die in ihrer Hülsenwand wenigstens einen am
freien Hülsenende mündenden Längsschlitz und wenigstens eine in Umfangsrichtung dazu versetzte Ausnehmung aufweist, und andererseits aus wenigstens einem
am anderen Handstückteil angebrachten, radialen Vorsprung, der zwecks Verbindung beider Handstückteile
zunächst axis.] in den Längsschlitz und dann durch relative Drehung beider Handstückteile in die Ausnehmung
einschiebbar ist
Ein bekanntes zahnärztliches Handstück dieser Art (DE-OS 22 53 904), bei dem ein rückwärtiges Griffteil
und ein vorderes Kopfteil durch eine Art Bajonettverschluß miteinander gekuppelt werden können, ist so
ausgebildet daß die Umfangswand des Griffteils einen
Längsschlitz und einen davon abzweigenden Querschlitz aufweist während das Kopfteil an seinem Umfang einen radial gerichteten Stift hat Zur Verbindung
beider Teile muß zunächst der Stift des Kopf teils axial in den Längsschlitz des Griffteils und dann, durch relative
Drehung der beiden Teile, in den Querschlitz des Griffteils eingeschoben werden. Hierbei erfolgt jedoch keinerlei Rastung. Um daher diese Kupplungsstellung zu
sichern, ist im Längsschlitz des Griffteils ein Verriegelungsschieber vorgesehen, der gegen die Wirkung einer
Feder eindrückbar ist und in der Kupplungsstellung den Querschlitz abdeckt so daß der Stift nicht durch versehentliche relative Drehung beider Handstückteile seine
Kupplungsstellung verlassen kann.
Bei einem anderen bekannten zahnärztlichen Hand
stück(DE-PS 12 86 689) werden die miteinander zu ver
bindenden Teile einfach axial ineinandergesteckt und in der Kupplungsstellung lediglich durch Kugeln gehalten,
die in Bohrungen einer Einsteckhülse des einen Teils liegen und durch einen geschlitzten Federring radial
nach innen in eine Rille eines Eingriffstücks des anderen Teils gepreßt werden. In dieser Kupplungsstellung sind
beide Handstückteile weder in Umfangsrichtung noch in axialer Richtung verriegelt, sie können relativ zueinander gedreht und durch einfachen axialen Zug vonein-
ander gelöst werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem zahnärztlichen Handstück der eingangs beschriebenen
Art eine konstruktiv einfache Verbindungseinrichtung zu schaffen, die in der Kupplungsstellung eine elastische
Rastung und eine genau definierte Ausrichtung beider Handstückteile garantiert, was insbesondere bei Handstücken notwendig ist, die eine innere Kühlmittclzuleitung aufweisen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 und, für
eine abgeänderte Ausführungsform, durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 2 angegebenen
Merkmale gelöst
Auf diese Weise ergibt sich eine :ait nur geringem
Kraftaufwand betätigbare Verbindungseinrichtung mit einer elastischen Rastung, die sich nach der Relativdrehung
beider Handstückteile einstellt und welche außerdem ein einfaches Lösen der beiden Handstückteile
durch Relativdrehung im umgekehrten Sinne erlaubt, ohne daß es erforderlich wäre, irgendwelche Entriegelungsknöpfe
oder Schieber zu betätigen. Auch vermeiden die erfindungsgemäßen Ausbildungen irgendwelche
Extrafedern, da die erforderliche Elastizität durch entsprechende Ausbildung der ineinandergreifenden Teile
selber erzielt wird, wodurch eine genaue Ausrichtung beider Handstückteile gewährleistet wird. Eine derartige
exakte Ausrichtung in der Kupplungsstellung ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn im Handstück eine
innere Kühlmittelzuleitung vorgesehen ist Ferner läßt sich die Verbindungseinrichtung nach der Erfindung
vollständig im Innern der Handstückteile anordnen, so daß diese mit einer von Vorsprüngen freien glatten Außenfläche
ausgebildet werden können.
Die Verbindungseinrichtung nach der Erfindung ist für alle Arten von zahnärztlichen Handstücken, und
zwar sowohl für Winkelstücke als auch für gerade Handstücke, geeignet
Zweckmäßige Ausgestaltungen des zahnärztlichen Handstückes nach der Erfindung ergeben sich aus den
abhängigen Patentansprüchen.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen an Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine vergrößerte Seitenansicht einer ersten Ausführungsform, teilweise im Schnitt,
F i g. 2 einen Längsschnitt gemäß der Linie IMl nach Fig. 1.
F i g. 3 einen Querschnitt gemäß der Linie III-III nach
Fig.l,
Fig.4 eine der Fig. 1 entsprechende Darstellung einerzweiten
Ausführungsform,
F i g. 5 einen Längsschnitt gemäß der Linie V-V nach F i g. 4,
F i g. 6 eine Stirnflächenansicht des rückwärtigen Griffteils,
F i g. 7 eine Seitenansicht der beiden Teile an der Verbindungsstelle,
F i g. 8 eine Seitenansicht einer dritten Ausführungsform, teilweise im Schnitt,
F i g. 9 einen Querschnitt gemäß der Linie IX-IX nach F i g. 8 und
Fig. 10 eine Draufsicht auf die Ausführungsiorm
nach F i g. 8, teilweise im Schnitt.
Nach der Darstellung in den F i g. 1 bis 3 besteht das Handstück aus zwei Teilen, nämlich aus dem rückwärtigen
Griffteil 1 und dem vorderen Kopfteil 2, in welchem ein nicht dargestelltes Bearbeitungsinstrument eingesetzt
wird. Eine zentrale Welle 3 dient zum Antrieb des Instruments und ist in dem vorderen Kopfteil 2 in einem
Lager 4 drehbar gelagert. Ihr rückwärtiges Ende ist mit der Antriebswelle 5 in bekannter Weise gekuppelt.
Das Ende des rückwärtigen Griffteiles 1 ist verlängert durch einen Stutzen la mit geringerem Durchmesser,
auf welchem eine Hülse 6 aufgepreßt ist. Das freie Ende dieser Hülse 6 ist mit zwei einander diametral gegenüberliegenden
Längsschlitzen 7 versehen. Die Innenwand der Hülse 6. welche diese beiden Längsschlitze
begrenzt, ist abgeschrägt In den Hülsenwandungen zwischen den Längsschlitzen 7 ist jeweils eine mittlere
Ausnehmung 8 in Form einer Kugellcalotte vorgesehen.
Die dargestellte Ausführungsform besitzt auf diese Weise zwei Ausnehmungen 8 und zwei Schlitze 7, die jeweils
einander diametral gegenüberliegen.
Der vordere Kopfteil 2 hat die Form einer hohlen Hülse und ist, beispielsweise mittels einer Schraube 9,
auf einem etwa zylindrischen Dorn 10 befestigt Dieser ίο Dorn 10 ist in die Hülse 6 des rückwärtigen Griffteiles 1
einführbar und weist einen zylindrischen Abschnitt 11
auf, dessen Durchmesser etwa gleich dem Innendurchmesser der Hülse 6 ist, so daß dieser Dorn 10 leicht in die
Hülse 6 einschiebbar ist Dieser zylindrische Abschnitt 11 begrenzt mit seiner Radialfläche 18 die Eindringtiefe
des Domes 10 in die Hülse 6 und weist zwei eingeschnittene, diametral gegenüberliegende Axialnuten 12 auf.
Aus Gründen der Herstellungserleichterung besteht der Dorn 10 beispielsweise aus zwei Teilen, die ineinander
gepreßt sind, und zwar aus einem inneren Teil 14, welcher zum Durchgang der Welle 3 axial durchbohrt
ist und den zylindrischen Abschnitt 11 aufweist, und aus
einem äußeren Teil 15, welcher auf den inneren Teil 14 aufgepreßt und mit zwei in radialer Richtung elastisch
verformbaren, diametral gegenüberliegenden Zungen 13 versehen ist, deren freie Enden in die Axialnuten 12
eingreifen. Sie werden jedoch normalerweise im Abstand über dem Boden dieser Axialnuten 12 gehalten
und können völlig in diese Axialnuten 12 eintauchen, wenn eine radiale Kraft auf sie einwirkt. An den freien
Enden der Zungen 13 ist eine Stahlkugel 16 eingesetzt, die aus der Umfangsfläche der Zungen 13 hervorsteht
und deren Durchmesser demjenigen der Ausnehmung 8 in Form einer Kugelkalotte entspricht.
Um den rückwärtigen Griffteil 1 mit dem vorderen Kopfteil 2 zu verbinden, wird der Dorn 10 in die Hülse 6 eingeführt, wobei sich die Zungen 13 mit ihren Kugeln 16 gegenüber den Längsschlitzen 7 der Hülse 6 befinden. Danach wird mit einem leichten Kraftaufwand der Dorn 10 gegenüber der Hülse 6 um etwa 90° um die gemeinsame Längsachse gedreht Während dieser Drehung gleiten die Kugeln 16 infolge der Elastizität der Zungen 13 an der Innenwand der Hülse 6, wobei sich die Zungen 13 in die Axialnuten 12 absenken, bis sich die Kugeln 16 gegenüber den Ausnehmungen 8 befinden, in welche sie unter Entspannung der Zungen 13 einrasten. Das Gleiten der Kugeln 16 an der Innenwand der Hülse 6 wird durch die abgeschrägten Kanten der Längsschlitze 7 erleichtert.
Um den rückwärtigen Griffteil 1 mit dem vorderen Kopfteil 2 zu verbinden, wird der Dorn 10 in die Hülse 6 eingeführt, wobei sich die Zungen 13 mit ihren Kugeln 16 gegenüber den Längsschlitzen 7 der Hülse 6 befinden. Danach wird mit einem leichten Kraftaufwand der Dorn 10 gegenüber der Hülse 6 um etwa 90° um die gemeinsame Längsachse gedreht Während dieser Drehung gleiten die Kugeln 16 infolge der Elastizität der Zungen 13 an der Innenwand der Hülse 6, wobei sich die Zungen 13 in die Axialnuten 12 absenken, bis sich die Kugeln 16 gegenüber den Ausnehmungen 8 befinden, in welche sie unter Entspannung der Zungen 13 einrasten. Das Gleiten der Kugeln 16 an der Innenwand der Hülse 6 wird durch die abgeschrägten Kanten der Längsschlitze 7 erleichtert.
Die sphärische Form der Kugeln 16 und der Ausnehmungen 8 gestattet eine einwandfreie Kompensation
von axialen und radialen Kräften, wodurch eine einwandfreie Stabilität der Verbindung gewährleistet ist.
Zur Trennung beider Handstückteile genügt eine Relativdrehung beider Teile im entgegengesetzten Sinne
mit dem gleichen leichten Kraftaufwand, um die Kugeln aus ihren jeweiligen Ausnehmungen zu heben und zu
den Längsschlitzen 7 zu führen, in welche sie dann unter Entspannung der Zungen 13 eintreten.
Diese Art der Verbindung ist besonders vorteilhaft, wenn eine innere Leitung innerhalb des Handstückes für eine Fiüssigkeitszuführung vorgesehen werden soll, beispielsweise eine Flüssigkeit, die auf das Instrument an der Behandlungsstelle gesprüht wird. In diesem Falle ist der Kopfteil 2 mit einem Längskanal 17a versehen, welcher genau mit einem Längskanal 17Λ im rückwärtigen Griffteil 1 fluchten muß. Die beschriebene Verbindung gestattet eine genaue gegenseitige Positionierung
Diese Art der Verbindung ist besonders vorteilhaft, wenn eine innere Leitung innerhalb des Handstückes für eine Fiüssigkeitszuführung vorgesehen werden soll, beispielsweise eine Flüssigkeit, die auf das Instrument an der Behandlungsstelle gesprüht wird. In diesem Falle ist der Kopfteil 2 mit einem Längskanal 17a versehen, welcher genau mit einem Längskanal 17Λ im rückwärtigen Griffteil 1 fluchten muß. Die beschriebene Verbindung gestattet eine genaue gegenseitige Positionierung
der beiden Handstückteile, um diese beiden Kanäle miteinander
auszurichten. Die Abdichtung an der Verbindungsstelle erfolgt mittels einer Ringdichtung 17c in einer
das Ende eines der beiden Kanäle umgebenden Ausbohrung.
Bei der zweiten Ausführungsform nach den F i g. 4 bis 7 sitzt die Hülse 20 aufgepreßt auf dem Ende des rückwärtigen
Griffteiles 21 und ist mit zwei einander diametral gegenüberliegenden Längsschlitzen 22 versehen,
welche zwei zylindrisch gekrümmte Außenseiten aufweisende Zungen 23 begrenzen. Die Enden dieser Zungen
23 weisen einen nach innen gerichteten, kreissektorförmig ausgebildeten Rand 24 auf, dessen ins Innere des
Handstücks gerichteter Teil mit einer Ausnehmung 33 in Form eines Kreisbogens versehen ist.
Diese Ausnehmung 33 kann zur Vereinfachung der Herstellung einfach durch ein kreisförmiges, die Zunge
23 durchsetzendes Loch gebildet sein.
Der Dorn 25 an dem vorderen Kopfteil 26 ist beispielsweise mittels einer Schraube 27 befestigt und besteht
ebenfalls aus zwei Teilen, die ineinander sitzen. Der innere Teil 28 ist für den Durchgang der zentralen
Welle 29 durchbohrt, während der äußere, auf dem inneren Teil 28 sitzende Teil 30 mit zwei diametral gegenüberliegenden,
elastischen Zungen 31 versehen ist Das Ende jeder dieser Zungen 31 trägt einen gekrümmten
Vorsprung 32, dessen nach vorn gerichtete Kanten abgerundet sind. Der Dorn 25 ist ferner mit zwei Abflachungen
34 auf gegenüberliegenden Flächen versehen, welche um einen Winkel von 90° relativ zu den Vor-Sprüngen
32 versetzt liegen. Die Stärke des Domes 25 zwischen diesen beiden Abflachungen 34 entspricht etwa
dem Abstand zwischen den beiden Rändern 24 der Zungen 23 an der Hülse 20.
Zwischen der Hülse 20 und dem am rückwärtigen Griffteil 21 angeordneten Stutzen 21a, auf welchem sie
sitzt, ist eine Ringnut 35 zur Aufnahme einer Schraubendruckfeder 36 vorgesehen.
Zur Verbindung des rückwärtigen Griffteiles 21 mit dem vorderen Kopfteil 26 führt man den Dorn 25 so in
die Hülse 20 ein, daß sich die Längsschlitze 22 gegenüber den Vorsprüngen 32 und damit die Abflachungen
34 gegenüber den Rändern 24 befinden. Man drückt dann den Dorn 25 gegen die Kraft der Feder 36 in die
Hülse 20 und dreht ihn um 90° relativ der Hülse 20 um seine Längsachse, bis die Vorsprünge 32 sich an den
Ausnehmungen 33 befinden, in welche sie durch die Feder 36 axial eingedrückt werden. Wegen der abgerundeten
Kanten der Vorsprünge 32 braucht nur ein geringes Drehmoment ausgeübt zu werden, um diese Vorsprün-
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15
20
25
30 Vorsprünge 49 ist gleich dem Durchmesser der Ausnehmungen
44 am Ende der Querschlitze 43. Diese beiden Vorsprünge 49 .^egen in der gleichen radialen Ebene,
jedoch nicht diametral einander gegenüber. Ihre radialen Achsen bilden vielmehr einen Winkel x, welcher
etwas geringer als 180° ist (Fig.9). In gleicher Weise
sind die beiden Längsschlitze 42 und die beiden Ausnehmungen 44 in Umfangsrichtung um denselben Winkel λ
von weniger als 180° zueinander versetzt. Diese Anordnung
ist deswegen getroffen, um nur eine einzige relative Stellung zwischen dem Dorn 46 und der Hülse 40 zu
ermöglichen und damit den vorderen Kopfteil 47 gegenüber dem rückwärtigen Griffteil 41 genau auszurichten,
damit innerhalb dieser Handstückteile vorgesehene Kanäle 50 miteinander fluchten.
Beim Zusammensetzen wird der Dorn 46 in die Hülse 40 eingeführt, wobei die Vorsprünge 49 in die Längsschlitze
42 eingreifen. Dann werden die beiden Teile so weit gegeneinander um ihre Längsachsen gedreht, bis
die Vorsprünge 49 in die Ausnehmungen 44 einrasten. Dies wird ermöglicht, weil der zungenförmige Umfangsbereich
45 in axialer Richtung so weit elastisch nachgeben kann, daß sich der Querschlitz 43a beim Hindurchschieben
des Vorsprungs 49 spreizen kann.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform sind die Längsschlitze 42 relativ zu den Ausnehmungen 44 jeweils
um einen Winkel von etwa 30° versetzt.
Selbstverständlich ist es möglich, die vorstehend beschriebenen Ausführungsformen einer Verbindungseinrichtung
für zahnärztliche Handstücke hinsichtlich der Anzahl und Form der elastischen Zungen, der Vorsprünge
und der Ausnehmungen, in welche diese Vorsprünge zwecks Kupplung der beiden Handstückteile
eingreifen, abzuwandeln.
lassen.
Bei der dritten Ausführungsform nach den F i g. 8 bis 10 ist die Hülse 40 ebenfalls auf das Ende des rückwärtigen
Griffteiles 41 aufgepreßt und mit zwei Längsschiitzen 42 versehen; in jeden dieser Längsschlitze 42 mündet
ein in Umfangsrichtung orientierter Querschlitz 43a, der im Abstand vom Längsschlitz 42 eine erweiterte
Ausnehmung 44 aufweist und daran anschließend durch einen Umfangsschlitz 43 verlängert ist, der schmaler ist
als der Querschlitz 43a Die Schlitze 42, 43 und 43a begrenzen auf diese Weise am freien Ende der Hülse 40
zwei elastisch verformbare zungenförmige Umfangsbereiche 45.
Der an dem vorderen Kopfteil 47 beispielsweise mittels
einer Schraube 48 befestigte Dorn 46 ist mit zwei zylindrischen Vorsprüngen 49 versehen, die aus seiner
Umfangsfläche herausstehen. Der Durchmesser dieser Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
45
50
Claims (7)
1. Zahnärztliches Handstück aus einem rückwärtigen Griffteil (1; 21) und einem vorderen Kopfteil (2;
26) mit einer Verbindungseinrichtung zwischen diesen beiden Teilen, bestehend einerseits aus einer an
einem der beiden Handstückteile befestigten Hülse (6; 20), die in ihrer Hülsenwand wenigstens einen am
freien Hülsenende mündenden Längsschlitz (7; 22) und wenigstens eine in Umfangsrichtung dazu versetzte Ausnehmung (8; 33) aufweist, und andererseits aus wenigstens einem am anderen Handstückteil angebrachten, radialen Vorsprung (16; 32), der
zwecks Verbindung beider Handstückteile zunächst axial in den Längsschlitz (7; 22) und dann durch relative Drehung beider Handstücktoile in die Ausnehmung (8; 33) einschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Vorsprung (16; 32)
an einer in radialer Richtung elastisch verformbaren Zunge (13; 31) befindet und daß dieser Vorsprung
(13; 31) und/oder der Rand der Ausnehmung (8; 33) Abrundungen oder Abschrägungen aufweisen, welche ein elastisches Einrasten bzw. Ausrasten des
Vorsprungs in die bzw. aus der Ausnehmung erlauben.
2. Zahnärztliches Handstück aus einem rückwärtigen Griffteil (41) und einem vorderen Kopfteil (47)
mit einer Verbindungseinrichtung zwischen diesen beiden Teilen, bestehend einerseits aus einer an einem der beiden Handstückteile befestigten Hülse
(40), die in ihrer Hülsenwand wenigstens einen am freien Hülsenende mündenden Längsschlitz (42) und
wenigstens eine in Umfangsrichtung dazu versetzte Ausnehmung (44) aufweist, und andererseits aus wenigstens einem am anderen Handstückteil angebrachten, radialen Vorsprung (49), der zwecks Verbindung beider Handstückteile zunächst axial in den
Längsschlitz (42) und dann durch relative Drehung der beiden Handstückteile in die Ausnehmung (44)
einschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Wand der Hülse (40) ein am inneren Ende des Längsschlitzes (42) mündender, in Umfangsrichtung orientierter Querschlitz (43a) vorgesehen ist, der im Abstand vom Längsschlitz (42) eine die Ausnehmung
(44) bildende und in ihrer Abmessung dem Vorsprung (49) angepaßte Erweiterung aufweist, und
daß der dem freien Hülsenende benachbarte, durch den Längsschlitz (42) und den Querschlitz (43a) begrenzte Umfangswandbereich der Hülse (40) in im
wesentlichen axialer Richtung soweit elastisch nachgiebig ist, daß sich der Querschlitz (43a) beim Hindurchschieben des Vorsprungs (49) etwas spreizen
kann.
3. Zahnärztliches Handstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (16) aus
einer in eine Öffnung der elastischen Zunge (13) eingesetzten Kugel (16) besieht und die entsprechende
Ausnehmung (8) die Form einer dieser Kugel angepaßten Kugelkalotte hat.
4. Zahnärztliches Handstück nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (32) aus
einer an der Zunge (31) angeformten gekrümmten Nase (32) besteht.
5. Zahnärztliches Handstück nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschlitz (43a^ auf
der dem Längsschlitz (42) abgewandten Seite der erweiterten Ausnehmung (44) durch einen Umfangs-
schlitz (43) kleinerer Breite verlängert ist
6. Zahnärztliches Handstück nach Anspruch 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erweiterte
Ausnehmung (44) gegenüber dem Längsschlitz (42) um ungefähr 30° versetzt liegt
7. Zahnärztliches Handstück nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Längsschlitze und Ausnehmungen sowie zwei Vorsprünge vorgesehen sind, die in Umfangsrichtung
um einen Winkel von weniger als 180° zueinander versetzt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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