DE2805659A1 - Verfahren zum herstellen eines miniaturmotors aus kunststoff - Google Patents

Verfahren zum herstellen eines miniaturmotors aus kunststoff

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DE2805659A1 DE19782805659 DE2805659A DE2805659A1 DE 2805659 A1 DE2805659 A1 DE 2805659A1 DE 19782805659 DE19782805659 DE 19782805659 DE 2805659 A DE2805659 A DE 2805659A DE 2805659 A1 DE2805659 A1 DE 2805659A1
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Tsuguo Kobayashi
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    • H02K15/14Casings; Enclosures; Supports
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    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
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Description

HITACHI, LTD., Tokyo, Japan
Verfahren zum Herstellen eines Miniaturmotors aus Kunststoff
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines Miniaturmotors aus Kunststoff. Insbesondere bezieht sie sich auf ein Herstellungsverfahren, bei dem eine Spulenhülle um einen Stator eines Elektromotors, wie z. B. LUftermotors zur RaumbelUftung und eines Motors für eine Waschmaschine aus Kunststoff als Baukörper oder Isolierkörper geformt wird.
Ein Motor, bei dem ein Teil um einen Stator usw. oder ein Spulenhiillenteil, wie er auch als Gehäuse oder Endträger des Motors dient, und ein Spulenteil aus warmhärtenden Kunststoffmaterialien, wie z. B. Epoxy-, Phenol- und ungesättigten Polyesterharzen, hergestellt werden, sind aus der US-PS 3 758 bekannt.
Als ein Verfahren zum Herstellen des Motors des oben beschriebenen Aufbaus gab es das in der genannten Patentschrift offenbarte Preßspritzverfahren. Obwohl dieses Herstellungsverfahren das Formen unter einem verhältnisnäßig niedrigen Druck ermöglicht, wird die Einspritzzeit lang, und es besteht die Gefahr, daß das Material in dem Zustand geliert, in dem die Form damit noch nicht völlig gefüllt ist. Das Abwiegen des Materials ist schwierig zu automatisieren, und es ergeben sich
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— "3 —
Abfälle (Rest in einem Fülltrichter zur Zeit der Extrusion) während des Formens, so daß die Materialausbeute relativ gering ist. Wenn das Material unter hohem Druck eingespritzt und geformt wird, ergibt sich der Nachteil, daß die Spule im Stator einer Druckdeformation oder Schädigung ausgesetzt wird.
Andererseits entwickelten die Erfinder das Einspritzformverfahren als eine Methode zum Herstellen des Motors.Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß sich das Materialwiegen automatisieren läßt und keine Abfälle erzeugt werden. Viele Sinspritzformmaschinen spritzen jedoch das Kunstharz unter einem Druck (angenähert 80 kg/cm ) ein, der höher als beim Preßspritzverfiihren ist. In diesem Punkt wurde das Einspritzformverfahren als zur Formung der Spulenbestandteile ungeeignet befunden.
.Demgemäß sind bei den bisher angewandten Formverfahren viele Probleme beim Formen der Spulenbestandteile unter Verwendung des Kunststoffes, insbesondere von w'ärmehärtendem Kunststoffmaterial, dem ein anorganischer Füllstoff usw. in großen Mengen beigemischt werden, anzutreffen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen eines Miniaturmotors aus Kunststoff zu entwickeln, bei dem die Formzeit kurz ist und die Druckverformung und Schädigung von Spulenbestandteilen usw. vermieden werden.
Gegenstand der Erfindung, womit diese Aufgabe gelöst wird, ist ein Verfahren zum Herstellen eines Miniaturmotors aus Kunststoff^ gemäß -dem ein Gehäuse, ein Endträger od. dgl. als Teil um eine Statorspule aus wärmehärtendem Kunststoff geformt wird,
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mit dem Kennzeichen, daß der Einspritzdruck der Formmasse entsprechend dem inneren Kunststoffdruck in der Form und unmittelbar vor der Vollendung des Füllens der Form mit dem Kunststoffmaterial verringert wird.
Alternativ läßt sich der Erfindungsgedanke so ausdrücken, daß der Einspritzdruck der Formmasse entsprechend dem inneren Kunststoffdruck in der Form und in zwei Stufen von einem hohen Druck zu einem niedrigen Druck umgeschaltet wird.
Der UmschaltVorgang vom hohen zum niedrigen Druck erfolgt unmittelbar, bevor die Form mit dem warmhärtenden · Kunststoff material gefüllt ist.
Vorzugsweise liegen der hohe Druck in einem Bereich von angenähert 70 bis angenähert 90 kg/cm und der niedrige Druck
in einem Bereich von angenähert I5 bis angenähert 25 kg/cm .
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung veranschaulichten AusfUhrungsbeispiele näher erläutert; darin zeigen:
Fig. 1 ein Diagramm zur Darstellung der-Beziehung zwischen dem Einspritzdruck und der FÜTlzeit beim Formen und der Beziehung zwischen dem Einspritzdruck und der Impulsdurchschlagspannung}
Fig. 2 ein Diagramm zur Darstellung der Beziehung zwischen der Einspritzzeit und der Impulsdurchschlagspannung und der Beziehung zwischen der Einspritzzeit und der Viskosität eines Materials;
Fig. 3 einen schematischen Schnitt zur Veranschaulichung der Herstellung eines Motors gemäß der Erfindung; und
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Pig. 4 ein Diagramm zur qualitativen Darstellung der Beziehungen zwischen der Einspritzzeit und dem Einspritzdruck bei einem bekannten Formverfahren und bei einem Formverfahren gemäß der Erfindung.
Es soll nun ein AusfUhrungsbeispiel des Herstellungsverfahrens gemäß der Erfindung beschrieben werden.
Die grundsätzliche Darlegung der Erfindung und der technische Gedanke, worauf die Erfindung basiert, sollen anhand der Fig.l erläutert werden.
Ein Spulenteil eines Motorstators wird aus einem warmhärtenden Kunststoffmaterial (im folgenden einfach als "Harzmaterial" bezeichnet) geformt. Dabei zeigt, wie durch die Kurve IA in Fig. 1 dargestellt ist, die Impulsdurchschlagspannung, die ein elektrisches Merkmal des Motors ist, eine Neigung zum Sinken mit dem Anstieg des Einspritzdrucks. Andererseits verkürzt sich die FUllzeit, d. h. die Zeit,.in der eine Form mit dem Harzmaterial gefüllt wird, mit dem Anstieg des Einspritzdrucks f Wie die Kurve 2A zeigt.
Daher ist es, wenn die Formzeit, die QalulitätsVerschlechterung aufgrunddes Gelierens des Harzmaterials usw. in Betracht gezogen werden, besser, das Harzmaterial schnell unter hohem Druck einzubringen. Umgekehrt wird jedoch die Impulsdurchschlägspannung,die das elektrische Merkmal des Motors ist, dabei verschlechtert.
Ähnliche Tatsachen lassen sich anhand der Fig. 2 zeigen.
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Wie die Kurve IB in Fig. 2 zeigt,wird, wenn die Einspritzzeit kürzer ist, die Impulsdurchschlägspannungdes Motors größer und günstiger. Andererseits verläuft die Beziehung zwischen der Injektionszeit und der Viskosität des Materials so, wie durch die Kurve 2B in Fig.2 dargestellt ist. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache muß das Einspritzen vollendet sein, bevor die Viskosität des Materials durch eine Aushärtreaktion ansteigt.
Aufgrund dieser Tatsachen kann für das Formen im Fall der Erstarrung des Spulenumfangsteils des Motorstators od. dgl. mit dem Harzmaterial gesagt werden, daß der geringstmögliche Einspritzdruck und die kürzestmögliche Einspritzzeit die Qualität des Motors verbessern.
Wie oben angegeben, haben jedoch die vorhandenen Verfahren zum Formen zahlreiche Probleme und können diese Bedingungen nicht erfüllen.
Dagegen berücksichtigten die Erfinder hinsichtlich des Formdrucks die Tatsache,daß im Fall, wo der Motorstator od. dgl. als Einsetzbestandteil in eine Form eingesetzt ist und der Spulenumfangsteil mit dem Harzmaterial usw. erstarrt, Gas durch den entgasenden Teil oder Formverbindungsteil der Form und die Zwischenräume eines Extrusionsstiftes usw. entweicht und der innere Harzdruck kaum einwirkt, bis das Harzmaterial völlig in die Form eingebracht ist. Im Hinblick auf diese Tatsache fanden die Erfinder ein Verfahren, gemäß dem, wenn der aus dem Kunststoff hergestellte Motor nach dem Einspritzformverfahren zu formen ist, der Einspritzdruck der Formmasse unmittelbar vor Vollenden des Harzeihfüllefts gesenkt wird. Mit anderen Worten ist das angewandte Verfahren von einem Zweistufen-
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druck-Umschaltsystem, gemäß dem zunächst das Harzmaterial mit hoher Geschwindigkeit unter hohem Druck eingespritzt wird, bis es fast völlig in die Form eingeführt ist, und anschließend der Druck unverzüglich vor Vollenden des Einfüllens, d. h. unmittelbar, bevor der innere Harzdruck zu wirken beginnt, gesenkt wird.
Ein solches Verfahren soll nun anhand der Fig. 3 erläutert werden.
Man erkennt in Fig. 3 einen Formhohlraum 1, eine Einlaßöffnung 2, einen Stator 3 eines Miniaturmotors, einen Kernteil 4 in einer Form 8, eine Entgasungsnut (Entlüftungsloch)5, einen Ausstoßzapfen 6 und eine Spule 7.
In der Darstellung nach Fig.3 ist der Stator 3 des Miniaturmotors als Einsatz in die Form 8 eingesetzt. Ein Harzmaterial wird in den Formhohlraum 1 der Figur durch die Einlaßöffnung 2 eingespritzt, und der Stator 3 ist durch den Kernteil 4 in der Form 8 fixiert.
Unter diesen Bedingungen wird das Harzmaterial unter Einwirkung des Spritzdrucks eingespritzt. Zu dieser Zeit erzeugtes
Gas entweicht durch die Entgasungsnut 5· Nachdem das Harzmaterial in den Formhohlraum 1 eingeführt und erhitzt und ausgehärtet ist, wird der Stator 3 als Formerzeugnis durch den Ausstoßzapfen 6 ausgedrückt.
Wenn in diesem Verlauf die Spule 7 komprimiert und deformiert oder geschädigt wird, ergibt sich eine Verschlechterung der Impulsdurchschlagspanminfjäes Motors, wie bereits angedeutet wurde.
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Daher Ist es erwünscht, das Harzmaterial unter einen? möglichst geringen Druck einzuspritzen. Mit Formmaschinen, die auf dem Preßspritzverfahren und dem Einspritzverfahren, die schon erwähnt wurden, basieren, steigt jedoch der innere Harzdruck in der Form nach und nach, wie durch die Innenharzd ruckkurve. 2Γ in Fig. h angedeutet ist, während der
gemäß
E ins pr it zd ruck/der den äußerlich einwirkenden Druck anzeigenden Kurve IC konstant bleibt. Bis das Harzmaterial völlig in einem Öffnungsdichtungsteil oder im geformten Erzeugnis ausgehärtet ist, wird der Druck der Kurve IC sogar bis jenseits eines Punktes A in der Figur hochgehalten.
Demgemäß ist die Druckdeformation oder Schädigung der Spule unvermeidlich. Insbesondere ist das Harzmaterial für den Spulenumfangsteil des Motors das warmhärtende. Kunststoff material, in .dem ein anorganischer Füllstoff in großen Mengen z.ugemischt ist, um die Wärmebeständigkeit und die Dimensionsstabilität zu verbessern. Daher wird die Neigung zur Deformation oder Schädigung weiter verstärkt.
Erfindungsgemäß wird bei dem anhand der Fig.3 erläuterten Formverfahren das Harzmaterial unter hohem Druck eingespritzt, bis es etwa völlig in die Form B eingebracht ist, und der Einspritzdruck wird auf einen niedrigen Druck unmittelbar vor Vollendung des Einfüllens umgeschaltet.
Dies soll anhand der Fig. 4 erläutert werden, die qualitativ die Beziehung zwischen der Formzeit und dem Einspritzdruck veranschaulicht. Aufgrund des ersten Drucks auf einer den äußerlich einwirkenden Druck andeutenden Kurve ID wird der innere Ha-rzdruck auf einer Innenharzdruckkurve 2D nach und nach mit der Formzeit angehoben. Unmittelbar vor einem
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CPiGiMAL INSPECTED
Punkt B in der Figur, d. h. etwas vor dem Punkt B, an dem die Form völlig gefüllt ist, wird der Einspritzdruck bei A auf eine Zweidruckkurve ~$T> gesenkt.
So ist im Lauf bei und nach dem Punkt B, an dem der Druck auf die Spule 7 einwirkt, der Druck verhältnismäßig niedrig, und die Druckdeformation, Schädigung usw. der Spule lassen sich in sehr hohem Grade ausschalten.
Zusätzlich zum Vermeiden der Druckdeformation usw. der Spule lassen sich Grat und Ansätze, die in der Form 8 auftreten, durch Senken des Einspritzdrucks auf den zweiten Druck unmittelbar vor dem völligen Füllen des Formhohlraums 1 in der Form 8 mit dem Harzmaterial verringern, wie oben angedeutet wurde.
Es wird ein Beispiel beschrieben, bei dem man unter Verwendung des Stators eines Lüftermotors (15W) (=Miniatürmotors) als Einsatz ein Teil um den Stator aus Harzmaterial als Baukörper oder Isolierkörper, der auch als Gehäuse diente, entsprechend dem obigen Herstellverfahren gemäß der Erfindung formte. Als Formmaschine wurde eine Sinspritzformmaschine verwendet, die eine Formdichtpressung von 30 t, eine Einspritzkapazität von 1300 cnr , einen Höchsteinspritzdruck von J500 kg/cm und einen niedrigsten Sekundärdruck von 10 kg/cm aufwies (Wärmehärtharz-Mischungsschneckentyp von Toho Press Co. Ltd.). Beim Herstellen mit dieser Formmaschine wurden das Auftreten von Grat oder Ansätzen am Formkörper, die Zustände der Deformation und Schädigung der Spule und die Impulsdurchschlagspannung des Motors beobachtet und gemessen. Die Ergebnisse sind in der Tabelle 1 angegeben.
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Tabelle 1
Deformation der
der Spule
(a) I Deformation
wurde fest
gestellt
(c)
! Schädigung der
Spule
Deformation
wurde fest
gestellt
etwas be
schädigt
Keine Deformation
wurde festge
stellt
Impulsdurchschlag-
spannungscharakte-
ristik als Motor
etwas be
schädigt
2 von 10
Prüfstücken
zeigten 2 KV
oderjmehr
Kein Schaden
Ansätze des Sta
torteils der Form
e) von IO Erüf-
stUcken zeig
ten 2 KV
oder mehr
Ansätze tra
ten zahl
reich auf
10 von 10 Prüf
stücken zeigten
2 KV oder mehr
Ansätze tra
ten zahlreich
auf
Wenige Ansätze
In der Tabelle 1 beziehsnsich der Fall (a) auf das allgemeine Preßspritzverfahren, der Fall (b) auf das bekannte Einspritzformverfahren für ein wärmehärtendes Kunststoffmaterial, bei
dem nur ein hoher Druck (8o kg/cm ) angewandt wurde, und der Fall (c) auf das Einspritzformverfahren nach dem Zweistufeneinspritzdruek-Umschaltsystem gemäß der Erfindung.
Als Ausgangs-Harzmaterial wurde eine vormischung verwendet, in die Silikasand, Kalziumkarbonat, anorganische Faser, wie z. B. Glasfaser, als Füllstoffe in ein ungesättigtes Polyesterharz in einer Menge von 70 % eingemischt wurden. Der
Einspritzdruck zur Zeit des Formens war 80 kg/cm in, der Primär-
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stufe und 20 kg/cm in der Sekundarstufe_, und das Umschalten wurde etwas vor dem völligen Einfüllen des Harzmaterials in die Form vorgenommen.
Die Erfinder wandten das erfindungsgemäße Formverfahren auf einen Motor für eine Waschmaschine (80 W), einen Motor fUr einen Lüftungsventilator '20 W) usw. an und hatten auch im Handel Erfolg. Es wurde bestätigt, daß ein Wert von etwa
70 bis 90 kg/cm als Primärdruck erwünscht ist, während ein Wert von etwa I5 bis 25 kg/cm als Sekundärdruck vorzuziehen ist.
Zusammenfassend gilt^daß erfindungsgemäß der Einspritzdruck beim Formen unmittelbar vor Vollenden des EinfUllens des Harzmaterials in die Form gesenkt wird und daher ein Verfahren zum Herstellen eines Miniaturmotors aus Kunststoff zur Verfügung gestellt wird, bei dem die Formzeit kurz ist, die Kompressionsdeformation und Schädigung eines Spulenteils usw. verhindert werden können und . das Auftreten von Grat und Ansätzen gering ist.
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Claims (4)

  1. Patentansprüche
    111 Verfahren zum Herstellen eines Miniaturmotors aus Kunststoff, gemäß dem ein Gehäuse, ein Endträger od. dgl. als Teil um eine Statorspule aus warmhärtendem Kunststoff geformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Einspritzdruck der Formmasse entsprechend dem inneren Kunststoffdruck in der Form (8) und unmittelbar vor der Vollendung des Füllens der Form mit dem Kunststoffmaterial verringert wird.
  2. 2. Verfahren zum Herstellen eines Miniaturmotors aus Kunststoff, gemäß dem ein Gehäuse, ein Endträger od. dgl. als Teil um eine Statorspule aus warmhärtendem Kunststoff geformt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Einspritzdruck der Formmasse entsprechend dem inneren Kunststoffdruck in der Form (8) und in zwei Stufen von einem hohen Druck zu einem niedrigen Druck umgeschaltet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
    der UmsohaItVorgang vom hohen zum niedrigen Druck unmittelbar, bevor die Form mit dem warmhärtenden Kunststoffmaterial gefüllt ist, erfolgt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 3* dadurch gekennzeichnet, daß der hohe Druck in einem Bereich von angenähert 70 bis angenähert 90 kg/cm und der niedrige Druck in einem Bereich von angenähert 15 bis angenähert 25 kg/cm liegen.
    680-(l4493-H4867)-TF
    8U9833/09S0 0RiGlNAL INSPECTED
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