DE2809930A1 - Schubladenfuehrung mit seitenspielverstellung - Google Patents

Schubladenfuehrung mit seitenspielverstellung

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Description

1415 - 4 - 1.3. 1978
Hagenhenrich GmbH & Co.KG.
Metallwarenfabrik
4837 Verl 2 - Kaunitz
'Schubladenführung mit Seitenspielverstellung"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schubladenführung bestehend aus einer schubladenseitigen Laufschiene und einer korpusseitigen Führungsschiene mit einer vorderseitigen, die Laufschiene abstützenden Laufrolle und mit einem neben der Laufrolle angeordneten Führungskörper, der zur Einstellung eines Seitenspiels der Laufschiene in seinem Überstand über die Laufrolle in deren axialer Richtung veränderbar ist.
Bei einer bekannten Schubladenführung dieser Art (DT-GBM 77 1o556) besteht der neben der Laufrolle angeordnete Führungskörper, an dem sich die schubkastenseitige Laufschiene in seitlicher Richtung abstützt, aus einer federnden Zunge, deren überstand über die Führungsschiene in Richtung auf die schubkastenseitige Laufschiene durch eine Stellschraube verändert werden kann. Statt der Stellschraube kann auch eine Rolle verwendet werden, die eine Stellkurve längs ihres Außenumfanges besitzt, welche von der der schubkastenseitigen Laufschiene abgewandten Seite her auf die federnde Zunge drückt. Hierbei kann durch eine besondere Rasterung
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an der Rolle die federnde Zunge in verschiedenen Auslenkstellungen arretiert werden, um das Seitenspiel der Schublade ein- oder beidseitig, also an einer oder beiden Schubladenführungen begrenzen zu können.
Diese bekannte Seitenverstellung ist einerseits sehr aufwendig und beansprucht andererseits einen erheblichen Platz» Sie ist nämlich Teil des Lagerbockes, in dem die Laufrolle der Führungsschiene, welche oberseitig die schubkastenseitige Laufschiene trägt, gelagert ist. Bevor die Laufrolle an der Führungsschiene befestigt werden kann, muß zuvor der Lagerbock mit der daran angeordneten Seitenverstelleinrichtung montiert werden. Dies macht die Seitenverstelleinrichtung nicht nur teuer, die Montage dieser Teile ist auch kompliziert. Weiterhin besteht die Gefahr, daß beim rauhen Betrieb die federnde Zunge von der Führungsschiene abgerissen werden kann. Auch ist es bei der bekannten Ausführung nachteilig, daß die federnde Zunge im Laufe der Zeit ihre Federkraft verliert und sich dann bei einer erneut notwendig •werdenden Justierung des Schubkastenseitenspiels nicht mehr in die Ausgangslage zurückkehrt. Diese Fehler können auch schon bei der Montage der Seitenverstelleinrichtung auftreten. Außerdem sind es stets zwei zusätzliche Teile, nämlich die federnde Zunge und die Stellschraube, bzw. Stellrolle, die neben der Laufrolle an der Führungsschiene befestigt werden müssen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schubladenführung der eingangs genannten Art mit einer besonders einfachen und funktionssicheren Einrichtung zur Justierung des Schubkasten= seitenspiels auszustatten.
Diese Aufgabe wird bei einer Schubladenführung der gattungsgemäßen Art nach der Erfindung dadurch gelöst, daß an der Führungsschiene parallel zur Achse der Laufrolle eine Lasche angeordnet ist, die eine öffnung hat, in welche der mit einer radial sich ändernden Umrißkontur ausgestattete Führungskörper über einen angeformten Lagerzapfen eingesteckt ist.
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Der besondere Vorteil der neuerungsgemäßen Schubladenführung liegt darin, daß die zur Befestigung des Führungskörpers erforderliche Lasche ohne besondere Schwierigkeiten aus der Führungsschiene selbst herausgedrückt oder einfach an deren Vorderende abgekantet werden kann. Die Montage des Führungskörpers kann schnell und einfach vorgenommen werden, indem er mit seinem Lagerzapfen in die Öffnung eingesteckt oder eingeknöpft wird. Hierbei kann eine Rastung vorgesehen werden, um den Lagerzapfen in der öffnung der Lasche zu sichern. Der Führungskörper selbst dient unmittelbar als Gleitstück für die schubkastenseitige Laufschiene, wobei das Einstellen des Seitenspiels der betreffenden Schublade durch Verdrehen des Führungskörpers mit einem geeigneten Werkzeug erfolgt. Von der schubkastenseitigen Laufschiene wird der mit seiner radial sich ändernden Umrißkontur in Richtung darauf vorstehende Führungskörper längs einer Mantellinie beaufschlagt, wobei der überstand dieser Mantellinie über die Führungsschiene in Richtung auf die Laufschiene hin vom jeweiligen Radius in Bezug auf die Drehachse des Führungskörpers abhängig ist.
Die weiteren Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachstehenden Beschreibung.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel noch näher erläutert. Dabei zeigen:
Figur 1 die perspektivische Darstellung der korpus-
seitigen Führungsschiene einer erfindungsgemäßen Schubladenführung am Vorderende mit abgesprengtem Führungskörper,
Figur 2 die Stirnansicht der Schubladenführung nach
Figur 1 in der Aufsteckstellung des Führungskörpers ,
Figur 3 die Stirnansicht der Schubladenführung nach
Figur 2, jedoch in einer der Betriebsstellungen des Führungskörpers,
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Figur 4 eine Seitansicht des Führungskörpers der erfindungsgemäßen Schubladenführung und
Figur 5 einen Querschnitt durch den Seitenkörper längs der Linie V - V in Figur 4.
Figur 1 zeigt eine Korpusseitenwand 1, die beispielsweise zu einem Möbel gehört. Daran ist zur Führung und Halterung einer nicht näher in Figur 1 dargestellten Schublade eine Führungsschiene 2 befestigt, die eine oberseitige Abkantung 3 und nahe ihrem Vorderende eine Laufrolle 4 besitzt, gegen die sich die zugehörige Laufschiene der Schublade über den Auszugweg hinweg nach dem Hebelprinzip abstützt. Deshalb sollte die Laufrolle 4, die über einen Achsstummel 5 unmittelbar an der Führungsschiene gelagert ist, möglichst nahe an deren Vorderende angeordnet sein. Somit steht nach vorn hin am vorderen Schienenende 6 nur ein sehr begrenzter Raum für die Anbringung einer Seitenspielverstelleinrichtung für die Schublade zur Verfügung.
Nach der Erfindung ist dazu am Vorderende 6 der Führungsschiene eine Lasche 7 rechtwinklig nach innen hin, also schubkastenseitig, abgewinkelt. Die Lasche 7 steht damit parallel zum Achsstummel 5 der Laufrolle 4 an der Führungsschiene 2 vor. Sie erstreckt sich dabei etwa über die gesamte Breite der Laufrolle 4, wobei jedoch nicht alleine der überstand der Lasche 7 über die Führungsschiene die Seitenspielbegrenzung der Schublade bestimmt.
Die Lasche 7 besitzt eine Öffnung 8, die zweckmässig die Gestalt eines kreisrunden Lochs hat. Über diese Öffnung 8 wird an der Lasche 7 ein Führungskörper 10 befestigt, der den die Schublade seitlich abstützenden Gleiter bildet. Der Führungskörper 10 ist dabei derart an der Lasche 7 angeordnet, daß er je nach dem gewünschten Seitenspiel für die Schublade mehr oder weniger weit noch über die Stirnseite der Laufrolle 4 bzw. des Achsstummels an der Führungsschiene 2 vorspringt. Somit verhindert der Führungskörper 10 eine Berührung der Schublade bzw. deren Laufschiene
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mit der Stirnseite der Laufrolle 4 bzw. des AchsstummeIs 5 an der Führungsschiene 2.
Je nach der gewählten Art der Befestigung des Führungskörpers ist die öffnung 8 der Lasche 7 allseitig geschlossen oder durch einen Schlitz 9 nach außen offen, wobei dieser Schlitz 9 nicht nur wie beim dargestellten Ausführungsbeispiel· in Figur 1 seitlich zur Schublade hin sondern auch nach oben oder unten hin gerichtet sein kann.
Die Einzelheiten des Führungskörpers 10 ergeben sich neben Figur 1 vor allem auch aus den Figuren 4 und 5. Er besitzt einen Lagerzapfen 15 zur Befestigung an der Lasche 7 der Führungsschiene 2. Zur Sicherung in seiner Axialrichtung an der Lasche 7 besitzt der Lagerzapfen 15 beidendig je einen radial vorspringenden Kragen 11. Sofern die Öffnung 8 der Lasche 7 an der Führungsschiene 2 geschlossen ist, hat einer dieser Kragen 11 einen solchen Durchmesser und ist derart elastisch gestaltet, daß der Lagerzapfen 15 in die Öffnung 8 der Lasche 7 eingeknöpft werden kann, wonach dann durch Ausfedern des durch die öffnung 8 hindurchgezwängten Kragens 11 der Lagerzapfen 15 in axialer Richtung gesichert ist.
Beim Ausführungsbeispiel hingegen wird der Führungskörper 10 mit einem Lagerzapfen 15 in radialer Richtung durch den Schlitz in die Öffnung 8 der Lasche 7 eingeführt. Hierbei können die seitlichen Kragen 11 am Lagerzapfen 15 in radialer Richtung wesentlich größer gestaltet werden, so daß sie wie beim Ausführungsbeispiel zwischen sich einen um den Lagerzapfen 15 umlaufenden Spalt 12 einschließen. In diesem Spalt 12 ist bei aufgestecktem Führungskörper 10 die Lasche 7 aufgenommen. Die Breite des Spaltes 12 und damit der Abstand der beiden Kragen am Führungskörper 10 ist vorteilhaft etwas geringer als die Dicke der Lasche 7, so daß bei auf die Lasche 7 aufgestecktem Führungskörper 10 dessen Lagerzapfen 15 auf Zug beansprucht ist. Aufgrund der vorhandenen Elastizität, insbesondere bei der
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Ausbildung des Führungskörpers 10 aus Kunststoff, werden somit die Kragen 11 mit ihren inneren Stirnseiten gegen die Lasche 7 gepreßt, so daß zwischen der Lasche 7 und dem Führungskörper ein Reibschluß besteht. Durch eine Verzahnung längs des Randes der öffnung 8 der Lasche 7 und an den inneren Stirnseiten der Kragen 11 kann zusätzlich ein Formschluß zwischen dem Führungskörper 10 und der Lasche 7 hergestellt werden. Sowohl dieser Formschluß als auch der vorerwähnte Reibschluß dienen als Verdrehsicherung für den Führungskörper 10, der allerdings bestimmungsgemäß mit einem Werkzeug verdrehbar sein soll.
Die beim Ausführungsbeispiel scheibenförmig ausgebildeten Kragen 11 des Führungskörpers 10 besitzen nämlich beide längs ihres Umfanges eine Kontur 13, die beispielsweise über einen weiten Bereich spiralförmig verläuft und somit längs des Umfanges der Kragen 11 in Bezug auf die Drehachse des Führungskörpers unterschiedliche Radien hat. Somit kann der Führungskörper 10 durch Verdrehen an der Lasche 7 so eingestellt werden, daß die Kragen 11 in Richtung auf die Schublade mehr oder weniger weit je nach dem gewünschten Schubladenseitenspiel vorstehen, Während der Ein- und Ausziehbewegung gleitet die Schublade längs einer Mantellinie an den Rändern der Kragen 11 des Führungskörpers vorbei.
Sofern die öffnung 8 der Lasche 7 geschlossen ausgebildet ist und entsprechend der Führungskörper 10 mit einem der Kragen 11 darin einknöpfbar ist, besitzt natürlich nur der andere Kragen des Führungskörpers 10 diese Umrißkontur 13. In allen Fällen ist jedoch ein diametral zur Verdrehachse des Führungskörpers10 verlaufender Schraubenzieherschlitz 14 zweckmässig, der in die äußeren Stirnseiten der Kragen 11 bzw, des Lagerzapfens 15 eingearbeitet ist.
Grundsätzlich kann die Flächenpressung der Kragen 11 an der Lasche 7 zur radialen Sicherung des Führungskörpers 10 ausreichen, damit er nicht durch den Einführungsschlitz 9 der Lasche 7
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wieder herausfällt, Zweckmässig ist dabei der Durchmesser des Lagerzapfens 15 an die Öffnung 8 angepaßt, gegenüber der der Schlitz 9 verengt ist. Bei ausreichender Elastizität kann der Lagerzapfen 15 des Führungskörpers 10 durch den Schlitz 9 hindurch in die Öffnung 8 der Lasche 7 einschnappen. Auch kann die Lasche 7 selbst zu diesem Zweck elastisch sein, in der Regel ist jedoch die einstückig mit der Führungsschiene 2 ausgebildete Lasche 7 aus Metall,
Sofern man einen großen Verstellhub des drehbaren Führungskörpers 10 wünscht, besteht die Gefahr, daß die Umrißkontur des Führungskörpers 10 im Bereich ihres größten Radius, beispielsweise im Bereich der Sprungstelle 20 beim Ausführungsbeispiel, beim Verdrehen des Führungskörpers 10 auf die Innenseite der Führungsschiene 2 aufläuft. Bei einem Überdrehen des Führungskörpers 10 kann dann der Lagerzapfen 15 durch den Schlitz 9 hindurch aus der Öffnung 8 herausgehebelt werden. Dies wird vorteilhaft durch eine ein- oder beidseitige Abflachung 16 des Lagerzapfens 15 unterbunden. Dabei besitzt der Lagerzapfen 15 gemäß Figur 5 einen größeren Durchmesser D 1, der dem Durchmesser der Öffnung 8 entspricht. Über die Abflachung 16 gemessen besitzt der Lagerzapfen 15 einen kleineren Durchmesser D 2, der etwa gleich der Spaltbreite des Schlitzes 9 an der Öffnung 8 der Lasche 7 ist.
Bei Ausrichtung des kleineren Durchmessers D 2 auf den Schlitz an der Öffnung 8 der Lasche 7, wie es Figur 2 zeigt, kann der Führungskörper 10 leicht auf die Lasche 7 aufgesteckt werden. Durch Verdrehen des Führungskörpers 10 stellt sich dann der größere Durchmesser D 1 des Lagerzapfens 15 zum Schlitz 9 der Öffnung 8 hin, so daß dann der Lagerzapfen 15 nicht mehr aus der Öffnung 8 gerausgedrückt werden kann. Diese Lage des Lagerzapfens 15 ist in Figur 3 gezeigt. In den Figuren 2 und 3 besitzt der Lagerzapfen 15 gegenüber der Darstellung in Figur 5 beispielhaft zwei Abflachungen 16, die zueinander parallel sind.
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Die Abflachungen 16 sind ebenfalls zu dem kleinsten Radius der Umrißkontur 13 des Führungskörpers 10 parallel, der dem geringsten Überstand der betreffenden Mantellinie des Führungskörpers über die Führungsschiene 2 hinaus zur Schublade hin entspricht.
In der Stirnansicht der Figuren 2 und 3 erkennt man noch eine Seitenwand 18 der betreffenden Schublade, an der hier in einer Aussparung die schubladenseitige Laufschiene 19 sitzt.
Eine weitere Besonderheit des Führungskörpers 10 zeigt Figur 4, denn hier sind an den äußeren Stirnseiten der Kragen 11 des Führungskörpers 10 ausgestellte Zungen 17 erkennbar, die in axialer Richtung nach innen hin einfedern können. Sofern der Führungskörper 10 aus Kunststoff als Spritzteil hergestellt wird, können die federnden Lappen 17 in einem Arbeitsgang durch die für die Schraubenzieherschlitze 14 erforderlichen Züge ausge*- klinkt werden. Die Lappen 17 dienen dazu, bei Anordnung des Führungskörpers 10 am Stirnende der Führungsschiene 2 entsprechend" der Anordnung der Lasche 7 die hiergegen beim Einschub der Schublade anfahrende Laufschiene weich abzufangen, die an ihrem Ende eine entsprechende Abwinkelung besitzt. Damit werden die bekanntermaßen hierfür verwendeten Gummipuffer entbehrlich.
Obwohl der Führungskörper 10 am vorderen Stirnende der Führungs*- schiene 2 sitzt ist eine Zurückversetzung der Laufrolle 4 an der Führungsschiene 2 um einen nennenswerten Betrag nicht erforderlich, Denn der Führungskörper 10 mit den scheibenförmigen Kragen 11 die durch den als Verbindungsachse dienenden Lagerzapfen 15 verbunden sind, kann in seiner axialen Ausdehnung sehr flach gehalten werden. Da außerdem der Führungskörper 10 in seiner axialen Richtung spielfrei auf der Lasche 7 sitzt, kann die Laufrolle 4 bis dicht an den benachbarten Kragen 11 des Führungskörpers 10 herangesetzt werden,
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Eine Abwandlung der erfxndungsgemäßen Schubladen-Spielverstellung kann darin bestehen, daß der Führungskörper 10 mit nur einem Kragen 11 als Scheibe mit der Umrißkontur 13 ausgebildet ist, bei der der Lagerzapfen 15 zu beiden Seiten übersteht und eine durchgehende Nabe bildet. Bei dieser Ausführung wird der Führungskörper 10 dann zwischen zwei mit entsprechenden Öffnungen 8 versehenen Laschen 7 gehalten, die aus der Führungsschiene 2 ausgestellt bzw. abgekantet sind. Die Flächenpressung des Führungskörpers 10 kann dabei durch den Abstand der beiden Laschen und die Dicke der Scheibe bestimmt werden, so daß hier die Scheibe von den Laschen 7 auf Druck beansprucht wird. Zweckmässig ragt der nabenförmige Lagerzapfen 15 soweit durch die vordere Lasche hindurch, daß er über einen stirnseitig eingelassenen Schraubenzieherschlitz verdreht werden kann. Im übrigen kann bei dieser Ausführung die Gestaltung des Lagerzapfens 15 mit der ein- oder beidseitigen Abflachung die gleich wie bei den in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen sein. Hierzu besitzen dann die beiden Öffnungen 8 der beiden Laschen 7 ebenfalls Schlitze 9, wodurch die öffnungen insgesamt die Gestalt zweier konguenter Schlüssellöcher erhalten. In einer weiteren Ausführung kann die Sicherung des nabenförmigen Lagerzapfens durch die Abflachungen auch nur an einer der beiden Laschen 7 bestehen.
Eine weitere Besonderheit der erfindungsgemäßen Schubladenführung ist in Fig. 2 erkennbar. Der Führungskörper 10 kann nämlich längs des Umfanges einer oder beider Kragen 11 eine Riffelung 22 besitzen, die mit einer Verzahnung 23 zusammenwirkt, welche auf der Innenseite der Führungsschiene 2 im Bereich des geringsten Abstandes zur Drehachse des Führungskörpers 10 angeordnet ist. Dadurch wird sichergestellt, daß bei Belastung des Führungskörpers 10 in radialer Richtung durch die daran anschlagende Laufschiene 19 bzw. unmittelbar durch die Schubladenwand 18 keine Verstellung des Führungskörpers 10 erfolgt, der sich nämlich mit seiner Riffelung 22 in die daran ange-
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passte Verzahnung 23 der Führungsschiene 2 drückt. Dadurch ist zusätzlich von dem ohnehin durch Anlage des Führungskörpers 10 an der Führungsschiene 2 gegebenen Reibschlusses ein Formschluß vorhanden, der einer unbeabsichtigten Verdrehung des Führungskörpers 10 entgegenwirkt. Ein Drehmoment kann dadurch auf den Führungskörper 10 durch die Schublade ausgeübt werden, daß die Richtung der auf den Führungskörper 10 wirkenden Kraft nicht radial auf dessen Drehachse gerichtet ist.
Zweckmäßig besitzt der Führungskörper 10 im Bereich der Riffelung 22 eine im wesentlichen zylindrische Umfangsfläche, damit ein sicherer Eingriff der Riffelung 22 in die Verzahnung 23 an der Führungsschiene 2 in jeder der gewünschten Stellungen sichergestellt ist. In diesem Fall ist die Umrißkontur 13 mit dem sich ändernden Radius auf eine Hälfte der Umfangsflache des Führungskörpers 10 bzw. des Kragen 11 begrenzt.
Das Spiel des Lagerzapfens 15 des Führungskörpers 10 innerhalb der Öffnung 8 der Lasche 7 an der Führungsschiene 2 ist dabei so bemessen, daß trotz der Riffelung 22 und der Verzahnung 23 der Führungskörper 10 in unbelastetem Zustand leicht verdreht werden kann. Der Führungskörper 10 kann somit in Richtung auf die Schublade nachgeben, damit die Riffelung 22 über die Verzahnung 23 springen kann. Damit dabei der Führungskörper 10 nicht überdreht wird, ist zweckmäßig die Umrißkontur 13 gegenüber der Riffelung 22 durch eine Anschlagecke 21 getrennt, die am Führungskörper 10 deutlich in radialer Richtung vorsteht. Die Anschlagecke 21 kann zwischen den beiden Endlagen, die in den Fig. 2 und 3 dargestellt sind, verdreht werden, hierbei liegt gegenüber· der Schubladenschiene 19 bzw. der Schubkastenseitenwand 18 die Umrißkontur 13 mit dem jeweils gewünschten Überstand. Dieser Überstand bestimmt den Abstand der Schublade von der Korpuswand, der in den Fig. 2 und 3 durch A gekennzeichnet ist.
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Claims (15)

  1. Patentansprüche:
    (1.1 Schubladenführung bestehend aus einer schubladenseitigen Laufschiene und einer korpusseitigen Führungsschiene mit einer vorderseitigen, die Laufschiene abstützenden Laufrolle und mit einem neben der Laufrolle angeordneten Führungskörper, der zur Einstellung eines Seitenspiels der Laufschiene in seinem überstand über die Laufrolle in deren axialer Richtung veränderbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungsschiene (2) parallel zur Achse der Laufrolle (4) eine Lasche (7) angeordnet ist, die eine öffnung (8) hat, in welche der mit einer radial sich ändernden Umrißkontur (13) ausgestattete Führungskörper (10) über einen angeformten Lagerzapfen (15) eingesteckt ist.
  2. 2. Schubladenführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (10) an der Lasche (7) durch Reibschluß und/oder Formschluß gegen Verdrehen und Verschieben gesichert ist.
  3. 3. Schub Fadenführung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (8) der Lasche (7) über einen gegenüber ihrem Durchmesser kleineren Schlitz (9) nach außen offen ist, durch den der Lagerzapfen (15) des Führungs körpers (10) hindurchsteckbar ist.
  4. 4. Schubladenführung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (15) an den Durchmesser der öffnung (8)
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    der Lasche (7) angepaßt und die Lasche (7) und/oder-'der Lagerzapfen (15) elastisch verformbar ist.
  5. 5. Schubladenführung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnung (8) der Lasche (7) und der Lagerzapfen (15) des Führungskörpers (10) einen etwa gleichen Durchmesser haben und der Lagerzapfen (15) zumindest eine Abflachung (16) längs einer Querschnittssehne hat, in deren Bereich sein Durchmesser etwa gleich der Spaltbreite des Schlitzes (9) der Lasche (7) ist.
  6. 6. Schubladenführung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (15) des Führungskörpers (10) in der öffnung (8) der Lasche (7) in axialer Richtung durch angeformte Kragen (11) gesichert ist, von denen zumindest einer die sich radial ändernde Umrißkontur (13) besitzt.
  7. 7. Schubladenführung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerzapfen (15) mit einem der Kragen (11) in die öffnung (8) der Lasche (7) eingeknöpft ist,
  8. 8. Schubladenführung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Kragen (11) des Lagerzapfens (15) scheibenförmig ausgebildet sind und beide die Umrißkontur (13) besitzen.
  9. 9. Schubladenführung nach einem der Ansprüche 6 bis 8 f dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Kragen (11) des Lagerzapfens (15) etwas kleiner als die Stärke der Lasche (7) ist.
  10. 10. Schubladenführung nach einem der vorangegangenen Ansprüche t dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (10) ein einstückiges Kunststoffteil ist.
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  11. 11. Schubladenführung nach Anspruch 1Of dadurch gekennzeichnet, daß in die äußeren Stirnseiten der Kragen (11) Schraubenzieherschlitze (14) eingeformt sind,
  12. 12. Schubladenführung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß aus den Stirnseiten der Kragen (11) federnde Zungen (17) als Aufpralldämpfer ausgestellt sind.
  13. 13. Schubladenführung nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper 10 im Bereich seiner Umrißkontur (13) eine Riffelung (22) hat und an der Führungsschiene (2) im Auflagerbereich für den Führungskörper (10) eine Verzahnung (23) angeordnet ist.
  14. 14. Schubladenführung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (10) längs der Hälfte seines Umfanges die sich im Radius ändernde Umrißkontur (13) besitzt und längs der anderen Hälfte seines Umfanges die Riffelung (22) trägt.
  15. 15. Schubladenführung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfangsflache des Führungskörpers (10) im Bereich der Riffelung (22) kreisrund bzw. zylindrisch ist.
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