DE2813063A1 - Bandfoerderer - Google Patents
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- B65G17/02—Conveyors having an endless traction element, e.g. a chain, transmitting movement to a continuous or substantially-continuous load-carrying surface or to a series of individual load-carriers; Endless-chain conveyors in which the chains form the load-carrying surface comprising a load-carrying belt attached to or resting on the traction element
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Description
28130S3
Bandförderer
Die Erfindung betrifft einen Bandförderer gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Es sind Bandförderer bekannt, bei denen das für den Transport des Guts vorgesehene Band durch Reibungsschluß auf seiner
Unterseite mit einem oder mehreren separaten endlosen Antriebsorganen angetrieben wird. Ein derartiges Antriebsorgan kann
z.B. ein Antriebsband sein.
Ein Nachteil der bekannten Bandförderer besteht darin, daß das oder die Antriebsorgane zum Zwecke des Antriebs von dem
Förderband weg und zu einer Antriebsscheibe oder dergleichen geführt werden müssen, wodurch die Stützwirkung des oder der
Antriebsorgane für das Förderband verlorengeht.
Wenn somit mehrere einzelne Antriebsorgane nacheinander entlang des Förderbands vorgesehen sind, sind stützlose Bereiche
des Förderbands zwischen den Enden der benachbarten Antriebsorgane unausbleiblich.
Wenn das Antriebsorgan aus einem einzigen Antriebsband besteht,
kann dieses periodisch von dem Förderband weggeführt, an einer Antriebsscheibe umgelenkt und dann wieder in ReibungsSchluß
mit dem Förderband gebracht werden (normalerweise ist ein einziges Antriebsband von einem Ende der Anlage nicht praktikabel,
weil das an einem Ende der Anlage eine übermäßige Zugspannung zur Folge haben würde). Wiederum wären stützlose Bereiche
des Förderbands unausbleiblich, dort nämlich, wo das Antriebsband von dem förderband weggeführt wird.
3Ό9Β4
28 7 3 0
Diese stützlosen Bereiche des Förderbands erfordern gesonderte Leerlaufscheiben oder -rollen oder ähnliche Einrichtungen, um
das Förderband zu stützen. Derartige Einrichtungen sind jedoch teuer und natürlich einem gewissen Verschleiß ausgesetzt, abgesehen
von den erforderlichen Unterhaltungskosten.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Bandförderer der eingangs genannten Art einfacher und zweckmäßiger auszugestalten.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des
Patentanspruchs 1 genannten Merkmale gelöst«
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in weiteren
Ansprüchen enthalten.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigens
Fig. 1 einen Querschnitt eines in dem erfindungsgemäßen Bandförderer verwendeten Förderbands
entlang der Schnittlinie 1-1 nach Fig» 2;
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teils des Bandförderers in schaubildlicher Darstellung!
Fig. 3 der Bandförderer nach Fig. 2 in Draufsicht?
Fig. 4 eine Seitenansicht einer anderen Ausführungsform
des Bandförderers in schaubildlicher Darstellung;
die Ausführungsform nach Fig. 4 in Draufsicht?
eine der Fig. 1' ähnliche Schnittansicht einer anderen Form eines Förderbands!
eine weitere Ausführungsform eines Bandförderers in Draufsicht;
die Ausführungsform nach Fig. 7 in Seitenansicht
und
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| Fig. | 5 |
| Fig. | 6 |
| Fig. | 7 |
| Fig. | 8 |
Fig. 9 eine perspektivische Darstellung der Ausführungsform
nach Fig. 7 und 8.
Der in der Zeichnung dargestellte Bandförderer weist gemäß Fig. 1 ein Förderband 10 auf, das an den Enden über nicht
dargestellte Umlenktrommeln läuft und somit einen Ober- und Unterlauf 1OA und 1OB bildet. Ober- und Unterlauf werden
durch Tragrollensätze 12 gestützt, die in Abständen angeordnet sind.
Die lastaufnehmende Oberfläche Ik des Förderbands 10 weist
eine einstückige Profilbildung in Form von Rinnen oder Nuten l6, l8 auf, die sich seitlich entlang des Förderbands erstrecken.
Auf der gegenüberliegenden Oberfläche des Förderbands, d.h. auf der Unterseite des Oberlaufs 1OA bzw. der
Oberseite des Unterlaufs 1OB, sind einstückige Profilbildungen in Form eines Rinnen- oder Nutenpaares 18, 20 und
22, 2k vorgesehen, die an beiden Seiten längs des Förderbands verlaufen. Die Nutenpaare 18, 20 und 22, 24 sind von
den Seitenkanten des Förderbands etwas nach innen versetzt.
Das Förderband besteht aus einem geeigneten Material mit Verstärkungseinlagen, so daß es in Längsrichtung nachgiebig
ist (damit es an den Umlenkrollen umgelenkt werden kann), aber in Querrichtung steif bleibt. Das Material ist außerdem
verschleißfest und für hohe Beanspruchung ausgelegt.
Die nicht dargestellten Umlenkrollen dienen nicht dem Antrieb des Förderbands 10. Für den Antrieb des Förderbands 10 werden
gesonderte Antriebskabel verwendet, wie nachstehend beschrieben wird. Die Antriebskabel befinden sich in den Längsnuten
(wie bei X in Nut 18 gezeigt) und treiben das Förderband durch Reibungsschluß an. Die Kabel selbst werden durch entsprechende
Motoren und über Antriebsscheiben angetrieben. Die Kabel dienen nicht nur zum Antrieb, sondern auch zur Stützung des
Förderbands.
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Q _
In einer derartigen Anordnung, bei der jedes Antriebskabel in einer endlosen Schleife vorliegt, deren Oberlauf sich in
Reibungsschluß z.B. mit der Nut 17 befindet, und bei der das
Antriebskabel mit Hilfe einer seiner motorgetriebenen Riemenendscheiben angetrieben wird, tritt ein Zustand ein, bei dem
die an dem Antriebskabel anliegende Zugkraft an einem Ende einen maximalen Wert erreicht, der zum anderen Ende hin allmählich
abnimmt.
Um eine Maximierung der Zug- bzw. Spannkraft zu vermeiden
und ihre gleichmäßige Verteilung auf den gesamten Förderbereich zu erzielen, wird jedes Kabel, wie nachfolgend noch
eingehender erläutert wird, nicht nur an einer einzigen Stelle angetrieben, sondern an mehreren Stellen, die zu diesem Zweck
in Abständen entlang des Bandförderers eingerichtet sind. Infolgedessen muß das Kabel an diesen Stellen jeweils außer
Eingriff mit der betreffenden Nut am Förderband 10 gebracht werden, um eine Riemenscheibe geführt und dann wieder in
Eingriff mit dem Förderband 10 gebracht werden. Die Einrichtung ist somit derart, daß an diesen Stellen eine Schwächung
vermieden wird, die anderenfalls durch das Entfernen der dem Förderband 10 durch die Antriebskabel gewährten Stütze entstehen
würde.
An den Stellen, an denen eines der Antriebskabel zwecks Führung um eine Riemenscheibe außer Eingriff mit der Nut
am Förderband gebracht werden muß, ist eine noch zu beschreibende
Einrichtung vorgesehen, die das Kabel nicht nur um die Riemenscheibe führt, sondern auch wieder in Reibungsschluß
mit dem Förderband bringt, und zwar praktisch an der gleichen Stelle (bezogen auf den festen Teil des Aufbaus), nur daß
das Kabel diesmal mit der benachbarten Nut des betreffenden Nutpaares l8, 20 oder 22, 2k in Eingriff gelangt. Das bedeutet,
daß das Förderband im wesentlichen über seine gesamte Länge sowohl durch Reibungsschluß angetrieben als auch zusätzlich
mechanisch abgestützt wird.
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Eine derartige Anordnung ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Wie aus diesen Figuren zu ersehen ist, ist ein Antriebsmotor
vorgesehen, der über eine hydraulische Kupplung 34 an einen
Getriebekasten 32 gekoppelt ist, wobei die hydraulische Kupplung
zwecks Steuerung der Motorkraft in einer noch zu beschreibenden Weise verstellbar ist.
Der Getriebekasten 32 ist mit einer Riemenscheibe 36 auf der
einen Seite der Förderanlage und mit einer Riemenscheibe 38
(Fig. 3) auf der anderen Seite der Anlage gekoppelt. Die Riemenscheiben sind durch eine Antriebswelle 40 miteinander
verbunden.
Der Oberlauf 1OA des Förderbands bewegt sich von links nach
rechts wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Die Antriebskabel 42, 44 sind in den jeweils inneren Nuten 20 und 22 auf der
Unterseite des Oberlaufs 1OA des Förderbands in der linken Hälfte der beiden Figuren angeordnet. An der mit Y bezeichneten
Stelle werden die Kabel jedoch außer Eingriff mit den Nuten 20, 22 gebracht, wie nachfolgend unter Bezugnahme auf das Antriebskabel 42 noch eingehend erläutert wird.
Wie insbesondere aus Fig. 2 zu erkennen ist, ist ein Satz Tragrollen 46, 48, 50 und 52 vorgesehen, die drehbar zwischen
dem Ober- und Unterlauf 1OA und 1OB des Förderbands angeox^dnet sind. Das Kabel 42 irird aus der Nut 20 geführt, läuft über die
Berührungsflächen der Tragrollen 50 und 52 (die Achse der Tragrolle
52 befindet sich etwas unterhalb der Achse der Tragrolle
50) und wird schließlich an der Riemenscheibe 54 umgelenkt, deren Achse vertikal verläuft. Danach läuft das Kabel über
einen weiteren Satz Tragrollen 56, 58, 60 und 62, deren jeweilige
Achsen so angeordnet sind, daß sie das Kabel in einem leichten Bogen zurück zur Riemenscheibe 36 an dem Getriebekasten
32 führen. Von der zuletzt genannten Riemenscheibe verläuft
das Kabel über eine Spannscheibe 64, die der Überwachung der Spannkraft dient und deren Funktionsweise an späterer
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Stelle beschrieben wird, und wird danach an einer weiteren Scheibe 66 mit vertikaler Achse umgelenkt. Das Kabel 42 lauft
schließlich über die Rollen 46 und 48 (die Achse der Rolle 46
ist etwas unterhalb der Achse der Rolle 48 angeordnet) und von dort zur äußeren Nut 18 auf der Unterseite des Oberlaufs 1OA
des Förderbands. Das Kabel 42 greift entlang der Stelle in die Nut 18 ein, an der es die Nut 20 verlassen hat. Auf diese
Weise bleibt praktisch kein Bereich des Förderbands ohne Stütze und Antrieb durch das ^
Der Weg des Kabels 44 entspricht genau dem Weg des Kabels 42 mit der Ausnahme natürlich, daß es an der gegenüberliegenden
Seite des Förderbands verläuft. Fig. 3 zeigt die Umlenkscheiben 66a und 54a sowie die Spannscheibe 64A, die den Scheiben 54,
und 66 entsprechen.
An einer späteren Stelle (nicht dargestellt) entlang des Bandförderers
sind ein weiterer Motor, Getriebekasten und Riemenscheibe vorgesehen, die dem Motor 30, dem Getriebekasten 32
und der Riemenscheibe 36 entsprechen. An dieser Stelle sind
ebenfalls weitere Tragrollen und Umlenk- und Spannscheiben vorgesehen, die in Aufbau und Wirkungsweise den zuvor beschriebenen
Einrichtungen entsprechen und die die Kabel, nachdem sie die äußeren Nuten 18, 24 verlassen haben, zu dem
Riemenscheiben an dem Getriebekasten und danach zurück zum Förderband führen, und zwar an der gleichen Stelle, wo sie
es verlassen haben. Der Wiedereingriff erfolgt jedoch mit den inneren Nuten 20, 22 des Förderbands. Derartige Einrichtungen.
können sich natürlich entlang des Bandförderers in bestimmten Abständen wiederholen.
Auf diese Weise werden die Antriebskabel nicht nur durch einen,
sondern durch mehrere Motoren angetrieben, die im Abständen entlang der Förderbandanlage angeordnet sind, wodurch eine
unannehmbare Maximierung der Spannkraft in den Antriebskabeln
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vermieden wird. Das Förderband wird somit auf seiner gesamten Länge mit Hilfe der Antriebskabel sowohl gestützt als auch
angetrieben. Zu diesem Zweck ist das Förderband in den Randbereichen mit Zwillingsnuten versehen. Stützlose und antriebslose
Bereiche werden somit vermieden, die anderenfalls bei einem Förderband mit nur einer Mitnehmernut an jeder Seite
auftreten, weil die Kabel in diesen Bereichen von dem Förderband weg und zu den Riemenscheiben geführt werden müssen, bevor
sie wieder in die Mitnehmernuten eingreifen.
Um die Spannkraft in den Antriebskabeln zu kontrollieren, können die Spannscheiben 6k und 64A so befestigt werden, daß
sie körperlich gegen eine Federkraft in Richtung der Pfeile A und B beweglich sind. Das Ausmaß einer derartigen Bewegung
hängt von der Größe der Spannkraft in dem Kabel ab, das an der Spannscheibe umgelenkt wird. Diese Bewegung kann mit Hilfe
eines geeigneten Gestänges auf die hydraulische Kupplung 3^
übertragen werden, um die Kraftübertragung von dem Motor auf den Getriebekasten 32 zu steuern. Auf diese Weise kann
die Spannkraft in den Kabeln über die gesamte Länge des Bandförderers
gesteuert werden, so daß unerwünschte Spannungsspitzen (bedingt z.B. durch eine nicht einheitliche Förderbandbelastung)
an jeder Stelle verhindert werden. Eine derartige Einrichtung zur Steuerung der Spannkraft ist in den
GB-PS 1 052 240, 1 106 34l und 1 107 2^1 offenbart. Ein derartiger
Mechanismus kann z.B. eine jedem Motor zugeordnete Einrichtung umfassen, mit der die auf die Antriebskabel übertragene
Antriebskraft gemessen und gesteuert werden kann. Stattdessen kann er auch eine jedem Motor zugehörige Einrichtung
umfassen, die die Antriebskraft für die Kabel mißt und in Abhängigkeit hierzu die Antriebskraft steuert, die
von dem nächsten Motor in Bewegungsrichtung des Förderbands an die Kabel abgegeben wird. In einer weiteren Ausführungsform kann der die Spannkraft steuernde Mechanismus eine
Einrichtung aufweisen, mit deren Hilfe die Belastung des Förderbands an einer vorbestimmten Stelle gemessen werden
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kann, die in Bewegungsrichtung vor den Motoren liegt, und mit deren Hilfe in Abhängigkeit der gemessenen Belastung
die Antriebskraft gesteuert werden kann, die jeder Motor an die Antriebskabel abgibt. Der Steuerimpuls für jeden
Motor wird dabei um eine Zeit verzögert, die dem Abstand zwischen der vorbestimmten Stelle und dem entsprechenden
Motor entspricht.
Obgleich bei der unter Bezugnahme auf die Fig. 2 und 3 beschriebenen Ausführungsform der Motor 30 und der Getriebekasten
32 auf einer Seite des Bandförderers angeordnet sind,
wird der auf der anderen Seite zur Verfügung stehende freie Raum durch die Riemen- bzw. Spann- und Umlenkscheiben 38»
5^A, 6 ^A und 66a in Anspruch genommen. Bei der Ausführungsform gemäß der Fig. k und 5 ist jedoch der gesamte Kabel-Antriebsmechanismus
lediglich auf einer Seite des Förderbands angeordnet und nimmt somit auf der gegenüberliegenden Seite
praktisch keinen Raum in Anspruch. Eine derart modifizierte Bauweise der Anlage kann z.Bo bei Verwendung in einem Bergwerkstollen
von Vorteil sein, weil dadurch die Notwendigkeit wegfällt, auf beiden Seiten des Tunnels entsprechende Aussparungen
in den Tunnelwänden vorzusehen.
Im übrigen entspricht die Ausführungsform nach den Fig. k und
5 jedoch im wesentlichen der nach den Fig. 2 und 3·
Motor 30 und hydraulische Kupplung 3k sind in den Fig. k und
5 nicht dargestellt. Wie jedoch zu erkennen ist, ist der Getriebekasten 32 mit zwei Riemenscheiben I36 und I38 bestückt,
die nebeneinander auf einer kurzen Ausgangswelle angeordnet sind. Das Antriebskabel 42 wird, nachdem es die innere Nut
verlassen hat, über zwei Führungsrollen I50 und 152 geführt
und anschließend an einer Scheibe 1^k mit vertikaler Achse
umgelenkt. Von dort läuft das Kabel um die Riemenscheibe I36,
die Leerlaufscheibe 164 und anschließend um die Scheibe I66
mit vertikaler Achse herum und wird unter Führung der Leer-
- Ik -
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-Ik-
laufrollen lA6 und 148 zu der äußeren Nut 18 am Förderband 10
geführt.
Das andere Antriebskabel 44 wird mit Hilfe der Führungs- bzw. Leerlaufrollen 150A und 152A außer Eingriff mit der inneren
Führungsnut 22 gebracht und wird, nachdem es an einer Scheibe 154a mit vertikaler Achse umgelenkt wurde, von dort zu der
Riemenscheibe I38 geführt. Danach wird es an der Leerlaufscheibe
l64A umgelenkt, um die Scheibe I66A mit vertikaler Achse herumgeführt und zurück in Eingriff mit der äußeren
Führungsnut 24 unter Führung der Leerlaufrollen l46A und l48A
gebracht. Es wird darauf hingewiesen, daß die Scheiben 154A
und I66A mit vertikaler Achse einen größeren Durchmesser aufweisen,
um bei der Führung der Antriebskabel 44 den vorhandenen Abstand zu den Führungsnuten des etwas entfernt liegenden
Förderbands zu überbrücken.
Die unter Bezugnahme auf die Fig. 2-5 beschriebenen Anordnungen der Scheiben und Rollen stellen lediglich Ausführungsbeispiele verschiedener Anordnungen dar, mit denen ein Förderband
gemäß der in Fig. 1 gezeigten Form bestückt werden kann.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausgestaltung des Förderbands nach Fig. 1. Bei dieser Ausführungsform fehlen die Nuten 20 und 22,
die durch eine Art Verschleißrücken 2OA und 22A ersetzt sind. Die Antriebskabel bewegen sich somit zwischen den Nuten 18,
und den Verschleißrücken 20A und 22A. Die Lage des Kabels auf dem Verschleißrücken ist durch das Bezugszeichen X in der Fig.
verdeutlicht. Es versteht sich, daß das Kabel bei dieser Ausführungsform einen geringeren Halt hat als bei der Ausführungsform nach Fig. 1, diese Lösung jedoch für gewisse Fälle ausreichend
sein kann. Es sind selbstverständlich auch andere Profilgestaltungen zur Aufnahme der Antriebskabel möglich.
Die Fig. 7 und 8 zeigen eine weitere Ausführungsform einer
Bandförderanlage.
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Fig. 7 zeigt einen Teil der Anlage in Draufsicht, in der
Motor und Getriebekasten allgemein durch das Bezugszeichen 200 und eine Gurtstütz- und Rieijienscheibenanordnung allgemein
durch das Bezugszeichen 202 gekennzeichnet sind. Wegen der besseren Übersicht ist das Förderband selbst bei dieser
Darstellung weggelassen worden.
Fig. 8 zeigt die Ausführungsform nach Fig. 7 in Seitenansicht,
wobei das Förderband selbst dargestellt ist, die Motor- und Getriebekastenanordnung 200 jedoch weggelassen
wurde.
Die Ausführungsform nach Fig. 7 und 8 umfaßt zwei Seitenteile
204 und 2O6, die durch Querträger fest miteinander verbunden
sind, von denen nur einige sichtbar sind, wie z.B. 208, 210, 212, 214, 216, 218, 220, 224 und 226. Die Seitenteile 204 und
tragen Seitenplatten 230 und 232, in denen Lager 234 und 236
für die Wellen 238 und 239 angeordnet sind. Die Welle 238 trägt eine Riemenscheibe 240, wohingegen auf der Welle 239 eine
Riemenscheibe 242 sitzt. Zwischen den Riemenscheiben ist eine Differentialeinheit 244 angeordnet, so daß die Riemenscheiben
mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten antreibbar sind.
Die Motor- und Getriebekastenanordnung 200 treibt die Welle an und über die Differentialeinheit 224 die Welle 239.
Wie in Fig. 7 dargestellt, umfaßt die Anordnung 200 einen
Elektromotor 250, dessen Abgabewelle 252 über eine Strömungskupplung
256 und eine mechanische Kupplung 258 an einen Getriebekasten
254 angeschlossen ist«, Der Getriebekasten 254
hat eine Abtriebswelle 260, die über eine mechanische Kupplung 262 an die Welle 238 gekoppelt ist.
Die Strömungskupplung 256 ist verstellbar und dient der
Änderung des auf das Getriebe 254 übertragbaren Brelinoments
des Motors.
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An den Seitenteilen 2O4 und 206 sind ferner Seitenplatten 270,
272 befestigt, die durch Querträger 274 und 276 untereinander
fest verbunden sind. Die so gebildete Anordnung ist jedoch nicht fest mit den Seitenteilen 2O4 und 206 verbunden, sondern
vielmehr über Gelenkverbindungen (von denen nur die mit 280 bezeichnete sichtbar ist), die eine Winkelbewegung der Platten
27O und 272 über einen verhältnismäßig kleinen Winkel in Richtung
der Pfeile C und D ermöglichen.
Von der Seitenplatte 270 erstreckt sich eine Welle 284, auf der eine Riemenscheibe 286 angeordnet ist. Entsprechend erstreckt
sich von der Seitenplatte 272 eine Welle 287, die eine
Riemenscheibe 288 trägt. Die Wellen sind in einem Block 289
gelagert, der mittels einer Konsole 290 an dem Querträger 276
befestigt ist (Fig.7). Auf der gegenüberliegenden Seite ist der Block 288 an einer Konsole 294 befestigt, die in einer
Platte 296 endet. Die Platte 296 ist einer Platte 298 zugekehrt, die von den Seitenplatten 230 und 232 durch schrägliegende Holme 300, 302 festgehalten wird.
Zwischen den Platten 296 und 298 ist eine Belastungszelle 304 angeordnet, die so beschaffen ist, daß sie in Abhängigkeit der
durch die Platten 296 und 298 auf sie ausgeübten Druckbelastung
ein elektrisches Ausgangssignal liefert.
Das elektrische Signal, das den Wert der Druckbelastung wiedergibt,
wird über ein Kabel 306 von der Belastungszelle zu einer
Signalverarbeitungs- und Verstärkungseinheit 308 geleitet. Das verstärkte Signal wird danach über ein Kabel 310 einem elektromechanischen
Betätigungsorgan 312 eingegeben. Das Betätigungsorgan
weist eine drehbewegliche Abtriebswelle 314 auf, die
über eine Kurbelanordnung 316 mit einem Arm 318 verbunden ist.
Der Arm 3*8 ist an die Strömungskupplung 256 angeschlossen, um
das »it Hilfe der Strömungskupplung auf das Getriebe 254 übertragene
Drehmoment des Motors einzustellen.
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Die Riemenscheiben 286 und 288 laufen nicht in vertikalen Ebenen, sondern sind leicht geneigt, so daß sich ihre Ränder
in der oberen Hälfte näherkommen als in der unteren.
Die Anlage umfaßt ferner Leerlaufrollen. An einem Ende der Anlage ist eine Leerlaufrollenanordnung 320 angeordnet, die
aus zwei Sätzen frei drehbarer Rollen 322 und 324 besteht.
Der mit 322 bezeichnete Satz ist zwischen den Seitenteilen
und 328 befestigt. Der Satz 324 ist in ähnlicher Weise angeordnet. Die Seitenteile sind durch Querträger 329 und 330 miteinander
verbunden. Die Rollenanordnung stützt sich mit Hilfe von senkrechten Balken 331, 332, 333 und 334 auf den Seitenteilen
2O4 und 206 ab.
Am anderen Ende der Anlage ist eine ähnliche Leerlaufrollenanordnung
335 angeordnet, die nicht näher beschrieben wird.
Ein weiteres Paar Leerlaufrollen 336 ist auf einer Plattform
337 auf dem Holm 300 befestigt. Ein entsprechendes Paar Leerlaufrollen
338 befindet sich auf der Plattform 339 des Holms 302.
Schließlich sind in den entsprechenden Seitenteilen 204 und
Leerlaufrollen 3^0 und 34l drehbar gelagert, und zwar annähernd
unterhalb der Leerlaufrollen 336 und 338.
Die Ausgestaltung des Förderbands 10 entspricht bei diesem Ausführungsbeispiel
der gemäß Fig. 1 und zeigt zwei Paar Antriebsnuten l8, 20 und 22, 2k auf der einen Seite und zwei Einzelnuten
16 und 17 auf der anderen Seite. Ebenso wie die Anlagen
gemäß der Fig. 2 und 3 sowie der Fig. k und 5 ist die Anlage
nach den Fig. 7 und 8 mit zwei Antriebskabelnk2 und kk versehen.
Wie aus den Fig. 7 und 8 zu erkennen ist, wird das Antriebskabel 42 mit Hilfe der Leerlaufrollen 321 von der Riemenscheibe
286 weggeführt. An dieser Stelle befindet sich das Antriebskabel in der äußeren 18 der beiden Nuten l8, 20 auf der Unter-
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seite des Oberlaufs 1OA des Förderbands. Das Antriebskabel
wird übergeleitet und kommt in Eingriff mit der äußeren der beiden Leerlaufrollen 33^, von wo aus es zur Riemenscheibe
24O und teilweise um diese herum geführt wird. Daraufhin kommt es mit dem unteren Rand der Riemenscheibe 286 in Berührung und
wird z.T. an dieser Riemenscheibe abgelenkt. Infolge der Kipplage der Riemenscheibe 286 befindet sich das Antriebskabel am
oberen Rand der Riemenscheibe nunmehr unmittelbar unterhalb der inneren 20 des Nutenpaares 18, 20. Dabei läuft das Antriebskabel
über die innere der beiden Leerlaufrollen 336 und
gelangt an dieser Stelle in Eingriff mit der Nut 20. Schließlich verläßt es in der Nut 20 die Anlage, indem es über den
Leerlaufrollensatz 322 gleitet. Fig. 7 zeigt, daß die vertikale
Symmetrieebene durch diese Rollen gegenüber der entsprechenden
Ebene durch die Rollen 240 versetzt (nach innen) ist.
Der Weg des Antriebskabels 44 auf der gegenüberliegenden Seite in der Anlage verläuft entsprechend. Das Antriebskabel gleitet
in der Nut 24 des Förderbands 10 frei über die Antriebsscheibe 288, gelangt in Eingriff mit der äußeren der beiden Leerlaufrollen
333, wo es die Nut 24 verläßt, gelangt in Eingriff mit der Riemenscheibe 242, an der es teilweise umgelenkt wird,
gleitet über den unteren Teil der Berührungsfläche der Riemenscheibe 288, wird um diese herum und zu der inneren der beiden
Leerlaufrollen 338 geführt, wo es in die Nut 22 des Förderbands
10 eintritt. Danach läuft es über den Rollensatz 324 aus der
Anlage heraus. Wie bei den Anlagen gemäß der Fig. 2 und 3 sowie der Fig. 4 und 5 treiben die Kabel das Förderband durch
Reibungsschluß an und stützen es gleichzeitig, wobei die Anordnung derart ist, daß die Stützung des Förderbands in wesentlichen
über seine gesamte Länge erfolgt, so daß auch dort keine Unterbrechungen in der Stützwirkung auftreten, woe die Antriebskabel zwecks Erzeugung des Antriebs von dem Förderband weggeführt
werden.
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Selbstverständlich können mehrere solcher in den Fig. 7 und 8
gezeigte Anlagen in Abständen entlang des Förderbands vorgesehen sein. An den Enden wird das Förderband über Umlenktrommeln
umgelenkt und läuft als in Fig. 8 sichtbarer unterlauf lOB zurück.
Außerdem werden an den Enden die Antriebskabel außer Eingriff mit ihren jeweiligen Nuten gebracht und in die Nuten l6 und 17 auf
der Unterseite des Unterlaufs lOB des Förderbands (Fig. 1) zurückgeführt.
Die Leerlaufrollen 336 und 34O (Fig. 7 und 8)
unterstützen die Antriebskabel am Unterlauf.
Im Betrieb ist das Förderband, das mehrere Kilometer lang sein kann, meist nicht gleichmäßig über seine gesamte Länge beladen.
Das kann in dem Förderband zu ungleichen Spannungskräften führen.
Um sicherzugehen, daß die Spannungskraft in dem Förderband an
keiner Stelle zu groß wird und daß die Belastung auf alle Motoren an der gesamten Förderstrecke gleichmäßig verteilt wird,
ist die Belastungszelle JOh vorgesehen (und die entsprechenden
Belastungszellen in den anderen Anlagen entlang der Förderstrecke)
Sobald sich die Spannkraft in den Antriebskabeln 42 und 44 ändert (wo sie an den Riemenscheiben 286 und 288 umgelenkt
werden), kippt die aus den Platten 270 und 272 bestehende Anordnung
um die Drehachse 280 in Richtung der Pfeile C oder D. Die Kippbewegung wird auf die Belastungszelle 304 als eine Zunahme
oder Abnahme der Druckbelastung übertragen. Das sich daraus ergebene elektrische Signal bewirkt, daß das Betätigungsorgan
312 die Strömungskupplung 256 (über das Gestänge 318) ansteuert,
um das an den Riemenscheiben 240 und 242 anliegende Drehmoment des Motors 250 einzustellen. Auf diese Weise können die Drehmomente
der einzelnen Motoren in Abhängigkeit der an jeder Stelle in den Antriebskabeln herrschenden Spannkraft geregelt
werden. Die Signalverarbeitungs- und Verstärkungseinheit 308
der verschiedenen Antriebsanlagen können elektrisch untereinander verbunden sein, um eine gewünschte Verteilung der Spannkraft
über die Länge des Förderbands zu erzielen und somit die Spannkraft zu begrenzen.
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Die Differentialeinheit 224 ermöglicht, daß die Antriebsscheiben
240 und 242 mit leicht unterschiedlichen Geschwindigkeiten
angetrieben werden können, um Abrieb oder ähnliche Erscheinungen sowie irgendwelche Durchbiegungen auf der Förderstrecke
in Betracht zu ziehen. Außerdem werden dadurch andere Ursachen ausgeschaltet, die eine ungleiche Spannkraft zwischen
den Antriebskabeln auf den gegenüberliegenden Seiten des Förderbands
hervorrufen würden.
Es wird darauf hingewiesen, daß die in den Fig. 7 und 8 gezeigte Ausführungsform in verschiedenster Weise weiter ausgestaltet
werden kanne Insbesondere kann die Belastungszelle durch ein Gestänge ersetzt werden, das die kippbare Anordnung
der Platten 270 und272 die Strömungskupplung 256 direkt ansteuert.
In diesem Fall kann die kippbare Anordnung in Richtung des Pfeils D durch eine entsprechend befestigte Federanordnung
federbeaufschlagt werden. Es können jedoch auch andere Methoden
zur Messung der Gegenkräfte verwendet werden, die durch die Riemenscheiben 286 und 288 gegen die Spannkraft in den Antriebskabeln
ausgeübt werden (was nicht unbedingt eine Verschiebung der Riemenscheiben zur Folge haben muß).
Fig. 9 zeigt eine perspektivische Ansicht der mechanischen
Ausstattung einer leicht modifizierten Version der Anlage
gemäß der Figo 7 und 8, wobei aus Übersichtlichkeitsgründen
ein Teil des Förderbands weggelassen wurde. Diese weitere Ausführungsform ist anhand der bisherigen Figurenbeschreibung
ohne irgendwelche weiteren Erläuterungen verständlich.
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Leerseite
Claims (12)
- PATENTANSPRÜCHEBandförderer mit einem Förderband, das durch Reibungsschluß mit einer Mehrzahl elastischer Streckenabschnitte antreibbar ist, die nacheinander entlang zumindest eines Teils des Förderbands angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Oberflächen des Förderbands (10) zwei parallele und unmittelbar nebeneinander angeordnete Profilbildungen (l8 und 20) bildet, die sich entlang des Förderbands erstrecken und in die die biegsamen Streckenabschnitte (42) zwecks Schaffung des Reibungsschlusses eingreifen, wobei zur Führung der Streckenabschnitte (42) eine Einrichtung (z.B. 36, 54, 64, 665 240, 286) vorgesehen ist und die Anordnung derart ist, daß von zwei jeweils aneinander angrenzenden Abschnitten (42) jeder Abschnitt mit einer anderen Profilbildung (l8 oder 20) in Reibungsschluß steht und dieser Reibungsschluß an jeder Stelle der Förderstrecke vorgesehen ist.803841/0787INSPECTED28 13(333
- 2. Bandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Streckenabschnitt (42) mit einem Antriebsmotor (30, 250) versehen ist, die derart miteinander gekoppelt sind, daß im Bereich der gesamten Förderstrecke an dem Förderband (lO) eine im wesentlichen gleichmäßige Zugkraft anliegt.
- 3· Bandförderer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (10) mit einem zweiten Paar paralleler und unmittelbar nebeneinanderliegender Profilbildungen (22 und 24) versehen ist, wobei beide Profilbildungen (l8, 2O5 22, 24) jeweils in der Nähe der Randbereiche des Förderbands (10) angeordnet sind und das zweite Paar (22, 24) der Profilbildungen mit einer zweiten Mehrzahl von biegsamen Streckenabschnitten (44) in Reibungsschluß steht, die nacheinander entlang einer zweiten Strecke angeordnet sind, die sich parallel zur ersten Strecke erstreckt, und daß die Führungseinrichtung (38, 54A, 64A, 66a; 242, 288) derart angeordnet ist, daß von zwei jeweils aneinander angrenzenden Abschnitten (44) jeder Abschnitt mit einer anderen Profilbildung (22 oder 24) des zweiten Paares in Reibungsschluß steht und dieser Reibungsschluß an jeder Stelle der Förderstrecke vorhanden ist.
- 4. Bandförderer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsamen Streckenabschnitte beider Gruppen Teile entsprechender linearer Zugorgane (42, 44) sind.
- 5. Bandförderer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Streckenabschnitt (42) der ersten Gruppe mit einem Antriebsmotor (30, 25O) ausgerüstet ist, der dem Antrieb des betreffenden Abschnitts und ebenso des zugehörigen Abschnitts der Streckenabschnitte (44) der zweiten Gruppe dient, wobei die Motoren (30> 250) derart untereinander gekoppelt sind, daß entlang der beiden Streckenabschnitte eine im wesentlichen gleichmäßige Zugkraft an dem Förderband (10) anliegt.R098M/0787■ .3 -2R13QS3
- 6. Bandförderer nach Anspruch 5} dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtung (36, 54, 64, 66, 38, 54A, 64A, 66a; 20, 242, 286, 288) eine Einrichtung umfaßt, die jeweils einen der Streckenabschnitte (42, 44) beider Gruppen außer Eingriff mit einer der paarvreisen Profilbildungen (18, 20; 22, 24) bringt, die außer Eingriff gebrachten Zugorgane zum Zwecke des Antriebs mit den zugehörigen Motoren (30, 36, 38; 240, 242, 250) zusammenbringtund die die betreffenden Streckenabschnitte (42, 44) wieder in Reibungsschluß mit den jeweiligen Profilbildungen (20; 24) der beiden Paare (l8, 20; 22, 24) bringt, und zwar im wesentlichen an der gleichen Stelle (im Verhältnis zur Einrichtung), an der zuvor die Trennung erfolgte.
- 7- Bandförderer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die von jedem Motor (250) erzeugten Antriebskräfte für die Zugorgane (42, 44) mittels einer Steuereinrichtung (304, 308, 312) derart steuerbar sind, daß im Bereich des Reibungsschlusses zwischen dem Förderband (lO) und den Zugorganen (42, 44) eine im wesentlichen gleichmäßige Zugkraft an dem Förderband (lO) anliegt»
- 8. Bandförderer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine Vorrichtung (304, 308, 312) umfaßt, die zwecks Messung und Steuerung der auf die Zugorgane (42, 44) einwirkenden Antriebskraft an jeden Motor (25) angeschlossen ist.
- 9· Bandförderer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jede Führungseinrichtung eine drehbare Riemenscheibe (286, 288) umfaßt, die zumindest in einem Teilumfang der Berührungsfläche von einem der linearen Zugorgane (286, 288) umschlungen ist, und daß die Steuereinrichtung eine angeschlossene Vorrichtung (306) umfaßt, mit deren Hilfe die Größe der gegen die Zugkraft in den Zugorganen (286,809841/0717288) gerichtete Gegenkraft der Riemenscheibe (286, 288) meßbar ist sowie eine Vorrichtung (312, 256)» die auf die gemessene Gegenkraft anspricht, um die mit Hilfe des zugehörigen Motors (25) auf das lineare Zugorgan (42, 44) einwirkende Antriebskraft zu steuern.
- 10. Bandförderer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung einen jedem Motor (30» 250) zugeordnete Vorrichtung aufweist, mit deren Hilfe die an die linearen Zugorgane (42, 44) abgegebene Antriebskraft meßbar ist und in Abhängigkeit hiervon die Antriebskraft steuerbar ist, die durch den nächsten Motor (30, 250) in Bewegungsrichtung des Förderbands (10) an die Zugorgane (42, 44) abgegeben wird.
- 11. Bandförderer nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung eine Vorrichtung umfaßt, mit deren Hilfe die Last auf dem Förderband (10) an einer vorbestimmten Stelle meßbar ist, die in Bewegungsrichtung des Förderbands (lO) vor allen Motoren (30, 250) liegt, und mit deren Hilfe die durch jeden Motor in
Abhängigkeit der gemessenen Last an die linearen Zugorgane (42, 44) abgegebene Antriebskraft steuerbar ist, wobei der Steuerbefehl an jeden Motor (30, 250) zeitlich entsprechend dem Abstand zwischen der vorgenannten Stelle und dem entsprechenden Motor (30, 250) verzögert wird. - 12. Bandförderer nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (lO) zumindest zwei der genannten Profilbildungen (l6 und I7) auf seiner
anderen Oberfläche, aufweist.13« Bandförderer nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet, daß jede Profilbildung die Form einer Rinne oder Nut (l8, 20, 22, 24) aufweist oder einen
Rücken (2OA, 22A) umfaßt.809841/0767 ~5~l4. Bandförderer nach Anspruch 5S dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Motor (250) jeweils angetriebenen beiden Streckenabschnitte (42, 44) untereinander durch ein Differentialgetriebe (224) gekoppelt sind.15· Bandförderer mit einem Förderband, das mit biegsamen Zugorganen in Reibungsschluß steht, die Seite an Seite und in Längsrichtung entlang zumindest eines Teils der Länge des Förderbands verlaufen, mit einem Antriebsmotor zum Antreiben der Zugorgane und mit einer Führungseinrichtung zum Führen der Zugorgane zwischen den Antriebsmotoren und dem Förderband, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmotoren (30) und die Führungseinrichtung (36, 38, 54, 54A, 64, 64a, 66, 66A) auf einer Seite des Bandförderers angeordnet sind und sich nicht wesentlich auf die andere Seite erstrecken.809841 /078?
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