DE2815532C2 - Tragklaue für den Untertagebetrieb - Google Patents
Tragklaue für den UntertagebetriebInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21F—SAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
- E21F17/00—Methods or devices for use in mines or tunnels, not covered elsewhere
- E21F17/02—Suspension devices for tubes or the like, e.g. for ventilating ducts
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Description
Die Erfkishing betrifft eine Tragklaue für den
Untertagebetrieb ^emäß dem Oberbcariff ozs Patentanspruches.
Diese Tragklauen werden insbesondere an T- und !-Profilen angebracht. Sie eignen sich für den dem
Streckeninneren zugekehrten Flansch des Ausbauprofiles. Im allgemeinen dient eine Tragkette beliebiger
Dimension und Festigkeit zum Aufhängen einer Last, z. B. von Einschienenhängebahnschienen oder Rohrleitungen.
Dabei ist es wesentlich, daß die Tragkette von einem Mann eingehängt werden kann, der mit einer
Hand das Anfar.gsglied der Tragkette hält und mit der
anderen Hand einen Bolzen durch das Anfangsglied der Tragkette einführt.
Die Erfindung geht aus von einer vorbekannten Tragklaue für den Untertagebetrieb (DE-GM
70 01 881). Bei dieser Tragklaue ist das Tragglied der Kette unmittelbar zwischen den Klemmen auf dem
Gewindezapfen aufgehängt. Man muß jedoch berücksichtigen, daß eine Tragkette kein biegesteifes Bauteil
darstellt. Beim Verkanten oder Verklemmen des Traggliedes wandert der Gelenkpunkt aus dem Bereich
der Aufhängung des Traggliedes am Gewindezapfen in das darunterliegende Kettenglied. Bei schwellenden
Lasten hat das einen erheblichen Verschleiß von Kettengliedern zur Folge, der nicht vorausbestimmbar
ist. Deswegen ist eine ständige Kontrolle der Kettenglieder einer solchen Tragkette erforderlich. Für den
Untertagebetrieb ist das praktisch undurchführbar und jedenfalls umständlich. Man muß ferner berücksichtigen,
daß ein Verklemmen des Traggliedes der Tragkette bereits auftritt, wenn die Muttern des Gewindebolzens
zu stark angezogen werden. Das tritt umso leichter ein, als die Stärke der verwendeten Ketten nicht notwendigerweise
überall gleich ist. Bei zu starkem Anziehen des Gewindezapfens können die Klemmen auch nach
außen wandern. Darunter leidet die Festlegung der Tragklaue am Ausbauprofil. Schrägzug der Tragkette
führt bereits nach kurzer Zeit zur Beschädigung und damit zum Bruch der Tragkette.
Es ist hieraus ferner eine Ausführungsform bekanntgeworden, bei der eine plattenförmige Traverse zur
Lagerung eines Zapfens eines Drehgelenkes dient, mit dem der buchsenförmige Teil eines Schäkels gelagert
wird, dessen anderer Schenkel mit Hilfe einer Schraube an die Traverse angebracht wird. Hierbei ist zwar eine
ausreichende Abwicklungsmöglichkeit für die Tragklaue gegeben, sofern die Tragklaue in der senkrechten
Lastebene angeordnet werden kann. Bei seitlichem Versatz zur senkrechten Tragebene wird das Anfangsglied der Tragkette jedoch ebenfalls auf Biegung
beansprucht. Außerdem lassen sich die Befestigungsmittel
für den Schäkel nicht mit ausreichender Festigkeit in dem begrenzten Querschnitt.der Traverse unterbringen.
Schließlich erfordert das Anbringen der Tragkette an die Tragklaue zwei Arbeitskräfte, weil mit einer Hand
das Schäkel mit eingehängter Tragkette nicht so bewegt
ίο werden kann, daß sich der Schraubenbolzen mit der
anderen Hand einführen läßL
Aus GM 72 06 014 ist eine Zweiloch-Trägerklaue für alle Stegprofile bekannt, bei der ein Nasenbolzen mit
Abstandsnocken an den Schenkelenden angeordnet ist
j. Eine Arretierungsmarke befindet sich am Nasenbolzen,
auf dem ein Kettenglied eingehängt ist
Bei einer bekannten Tragkiaue (DE-GM 72 33 088) von ähnlicher Konstruktion bestehen die Klemmen
ebenfalls aus verformten Blechen und erhalten eine Formgebung, die die Klemmen biegesteif und abrutschsicher
macht Ein Schraubenbolzen dient dabei dem Anziehen dstr Klauen und ein weiterer zum Anhängen
der Last. Aber auch hierbei sind die verschiedenen Ursachen, die zum Einklemmen des Traggliedes einer
Kette führen, nicht ausgeschaltet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Tragklaue der als bekannt vorausgesetzten Art einen
TragkettenanschltS zu schaffen, welcher eine Verschwenkung
des Tragkettenanfangsgliedes um eine quer zur Hauptebene des Ausbauprofils verlaufende
Achse und eine dazu senkrecht orientierte weitere Achse zur Vermeidung der Gefahr von Kettenbrüchen
ermöglicht
Die Erfindung löst die Aufgabe mit den Merkmalen
j5 des Patentanspruches.
Erfindungsgemäß halten die Klemmen den Zapfen eines weiteren Drehgelenkes, indem sich die Gabel
verschwenken kann und dadurch seitlichen Versatz der Tragkette zur senkrechten Lastebene ausgleicht, wobei
ein Lockern der Klemmen ausgeschlossen ist. Mit der Erfindung wird eine Kreuzgelenkanordnung für den
Anschluß der Tragkette geschaffen, welche das Einklemmen des Anfangskettengliedes ausschließt und
deswegen die Empfindlichkeit gegen Kettenbrüche bei einer größeren Anzahl von Lastwechseln beseitigt.
Die Sicherung der Mutter kann selbsttätig herbeigeführt werden, was an sich b·. !■ ...nnt ist (Fischer, Ignazius
Jentsch, Padelt »Taschenbuch der Feingerätetechnik« Band 1,1971,S. 6921).
V) Dafür kommt eine Stauchung der Mutter senkrecht
zu den gegenüberliegenden Schlüsselflächen in Betracht, wodurch das Innere der Mutter unrund wird und
man die Hemmung der Mutter auf den Gewindebolzen durch dai Maß der Verformung einstellt.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
anhand der Zeichnung; es zeigt
Fig. 1 in abgebrochener Darstellung ein Ausbau-I-Profil
mit der daran befestigten Tragklaue gemäß der
to Erfindung und
Fig. 2 eine Klemme gemäß der Erfindung in Seitenansicht
Die allgemein mit 1 bezeichnete Tragklaue ist an dem im Streckeninneren gelegenen Flansch 2 eines Ausbaute
profiles 3 befestigt, dessen Steg mit 4 bezeichnet ist. Der Flansch hat eine ebene, senkrecht zu den Begrenzungsflächen des Steges verlaufende Außenseite 5, parallel zu
den Begrenzungsflächen des Steges verlaufende kurze
Außenkanten 6 bzw. 7 und von den Außenkanten 6 und 7 nach innen und oben schräg verlaufende Flächen 8
bzw. 9.
Der Flansch 2 wird außen von je einer Klemme 10 bzw. 11 umfaßt Jede Klemme besitzt zu diesem Zweck
ein mit Keilflächen 12,13 versehenes Klemmenmaul 14,
das in einen ohrenförmigen Teil 15 übergeht, welcher
eine Ausnehmung 16 aufweist.
Die Klemmen 10 und 11 sind gemäß dem dargestellten
Ausführungsbeispiel identisch ausgebildet, so daß sich die Tragklaue 1 beliebig an dem Flansch 2 des
Ausbauprofils 3 anordnen läßt.
Beide Klemmen 10 und 11 sind an je einem Ende einer
Traverse 20 anzubringen. Die Traverse 20 ist ein Gewindebolzen mit einem Kopf 21 und einem Gewinde
für eine Mutter 22. Auf den Gewindebolzen lassen sich die Klemmen 10 und 11 aufschieben und wie aus F i g. 1
ersichtlich mit Hilfe der Mutter 22 mit den ihnen zugeordneten Seiten des Ausbauprofilflansches 2
verspannen.
in den Ausnehmungen 16 der als Buchsen 25 bzw. 26
ausgebildeten Enden der Klemmen i0 bzw. Ii kann sich
ein Formteil 27 verschwenken. Es besteht aus einem Zapfen 40 mit Endgewinde 28 und 29 für Muttern 23
bzw. 24. Der Zapfen 40 bildet mit einer Gabel 31 eine Baueinheit. Er kann eine Drehung um seine Achse in den
Klemmen 10 bzw. 11 ausführen, wenn die Gabel 31 senkrecht zur Ebene ihrer beiden Schenkel belastet
wird. Die beiden Gabelschenkel 30 und 30' verlaufen parallel und besitzen miteinander fluchtende Ausnehmungen
32 für einen nicht dargestellten Schraubenbolzen, der zum Festhalten eines Anfangskettengliedes
einer nicht dargestellten Tragkette zwischen den
ίο Gabelschenkeln 30 und 30' verwendet wird und
seinerseits den Zapfen eines Drehgelenkes für das Anfangskettenglied bildet, der, wie ersichtlich, senkrecht
zur Ebene der Schenkel verläuft. Die Achse dieses Drehgelenkes ist mit 33 bezeichnet, während die Achse
des dazu senkrecht verlaufenden Drehgelenkes mit 34 in F i g. 1 angegeben isL
Die Klemmkraft wird dadurch vergrößert, daß der Keilwinkel α des Maules 14, also der Winkel, den die
beiden Flächen 12 und 13 einschließen, kleiner als die Steigung der Flächen 8 und 9 des Ausbauprofiles
gewählt wird.
Zur Sicherung der rviuliern 23, 24 sin'' diese durch
Druck auf die Schlüsselflächen 42,43 gestaucht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Tragklaue für den Untertagebetrieb mit zwei an je einem Flansch eines Ausbauprofiles anbringbaren und an einem Ende einer Traverse angeordneten Klemmen, die mit Hilfe einer auf einem Gewindebolzen aufdrehbaren Mutter verspannbar sind, wobei an den vom Ausbauprofil entfernten Enden der Klemmen ein durch wenigstens eine Mutter verspannbarer Schraubzapfen für den Anschluß einer Tragkette angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (40) zwischen den Klemmen (10, 11) eine Gabel (31) trägt, durch deren Schenkel (30,30') senkrecht zum Zapfen (40) ein Bolzen zur Aufnahme des Anfangskettengliedes der Tragkette gesteckt ist
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782815532 DE2815532C2 (de) | 1978-04-11 | 1978-04-11 | Tragklaue für den Untertagebetrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19782815532 DE2815532C2 (de) | 1978-04-11 | 1978-04-11 | Tragklaue für den Untertagebetrieb |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2815532A1 DE2815532A1 (de) | 1979-10-25 |
| DE2815532C2 true DE2815532C2 (de) | 1984-03-22 |
Family
ID=6036664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19782815532 Expired DE2815532C2 (de) | 1978-04-11 | 1978-04-11 | Tragklaue für den Untertagebetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2815532C2 (de) |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2821747C2 (de) * | 1978-05-18 | 1984-11-15 | Müller & Borggräfe KG, 5800 Hagen | Tragklaue für den Untertagebetrieb |
| US4619475A (en) * | 1985-06-10 | 1986-10-28 | Conoco Inc. | Drum lifting apparatus |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7206014U (de) * | 1972-05-18 | Mueller & Borggraefe Kg | Trägerklaue für Stegprofile | |
| DE7233088U (de) * | 1973-02-15 | Lorenz Polygon Ausbau Gmbh | Tragklaue zum Anhangen von Lasten an Ausbauprofile des stählernen Strecken ausbaus unter Tage | |
| DE7001881U (de) * | 1970-01-21 | 1970-05-21 | Mueller & Borggraefe Kg | Aufhaenge- oder traegerklaue mit klemmkopf. |
| DE7006057U (de) * | 1970-02-20 | 1970-06-11 | Mueller & Borggraefe Kg | Aufhaenge- oder traegerklaue. |
| DE7009399U (de) * | 1970-03-14 | 1970-07-16 | Mueller & Borggraefe Kg | Aufhaenge- oder traegerklaue. |
| DE7106890U (de) * | 1971-02-24 | 1971-09-09 | Mueller & Borggraefe Kg | Tragklaue zur anbringung an einem flansch eines ausbausegmentes des staehlernen streckenausbaus |
-
1978
- 1978-04-11 DE DE19782815532 patent/DE2815532C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2815532A1 (de) | 1979-10-25 |
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