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Bürstenherstellungsmaschine
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sowie Verfahren zum Herstellen von Bürsten Die Erfindung betrifft
eine Bürstenherstellungsmaschine für Bürsten mit zumindest in einer Richtung geschränkten
Borstenbüscheln, die wenigstens ein Stopfwerkzeug zum Stopfen sowie gegebenenfalls
auch wenigstens ein Bohrwerkzeug zum Bohren von Bürstenkörpern aufweist, wobei zur
Halterung der Bürstenkörper Werkstückhalter dienen, die entsprechend den zu bohrenden
bzw.
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zu stopfenden Löchern positionierbar sind. Außerdem betrifft die Erfindung
ein Verfahren zum Herstellen von Bürsten, bei denen die Bürstenkörper in einzelne
Positionen für das Anbringen von Borsten und gegebenenfalls dazugehörigen Löchern
positioniert und die Borstenbüschel dort eingebracht werden.
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Bei den bekannten Bürstenherstellungsmaschinen werden die Werkstückhalter
in der Regel über Kurvenschablonen mit Abtast- und Übertragungselementen positioniert,
wobei u.a. sowohl für die Längs- als auch für die Querbewegung und gegebenenfalls
auch für den sogenannten Tiefenausgleich jeweils eine Kurvenschablone vorgesehen
ist.
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Diese Schablonensteuerung hat den Nachteil, daß sie vergleichsweise
aufwendig herstellbar ist und daß das Wechseln b .euanfertigen von Schablonen zum
Umstellen des Bearbeitungsprogranines zeitaufwendig und umstandlich ist.
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Diese Nachteile können zwar durch ebenfalls bereits bekannte Bandschablonen,
die z. B. aus einem mit mehreren Lochreihen versehenen Stahlband bestehen können,
wenigstens zum Teil behoben werden. Jedoch ist bei diesen Bandschablonen die Abtasteinrichtung
für die Lochreihen und die Übertragungseinrichtung auf den die Werkstückhalter tragenden
Rahmen od. dgl. kompliziert und unter anderem störanfällig.
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Es ist auch schon eine Vorrichtung bekannt, bei welcher drei Tische
derart angeordnet sind, daß ein erster Tisch als Basis dient und vertikal bewegbar
ist, daß ein zweiter Tisch am ersten horizontal bewegbar befestigt ist und daß ein
dritter Tisch am zweiten horizontal und senkrecht zur Bewegung des zweiten Tisches
verlagerbar ist. Der dritte Tisch trägt den oder die Werkstückhalter. Für die Bewegungen
der Tische sind dabei Schrittmotoren vorgesehen, die von einer elektrischen Ansteuervorrichtung
angesteuert werden. Als Datenträger dient hier z. B. ein Lochstreifen.
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Mit dieser Vorrichtung soll nun eine höhere Positioniergenauigkeit
erreicht werden, so daß insbesondere auch Bürstenkörper, die bereits Lochungen zur
Aufnahme von Borstenbüscheln aufweisen, mit der notwendigen Genauigkeit gestopft
werden können. Insbesondere sollen dabei durch mechanische Abnützung entstehende
Lageungenauigkeiten vermieden werden.
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Ein wesentlicher Nachteil dieser Vorrichtung besteht jedoch darin,
daß sie nur zur Herstellung von Bürsten mit parallelen Borstenbüscheln geeignet
ist. Außerdem ist das Positionierprogramm praktisch "starr", das heißt, daß Korrekturen,
teilweise Positionierveränderungen und dergleichen Programmänderungen nicht oder
nur umständlich z.B.
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durch Auswechseln des Loch streifens gegen einen anderen möglich ist.
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Diese Problematik tritt insbesondere dann auf, wenn z. B.
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das gesamte Lochbild der Bürste vergrößert oder verkleinert werden
muß, wobei sich ein Teil oder sämtliche Lochabstände meist nur geringfügig ändern.
Insbesondere bei Holzkörpern kann es nämlich vorkommen, daß diese durch Temperatur-und/oder
Feuchtigkeitseinfluß mehr oder weniger schwinden oder quellen, so daß die Gesamtabmessungen
einer Serie von Bürstenkörpern gegenüber einer anderen Serie unterschiedlich sind.
Dies macht sich insbesondere bei Bürstenkörpern mit
größeren Abmessungen,
zs B. sehr langen Bürstenkörpern nachteilig bemerkbar. Dementsprechend muß dann
aber auch eine Anpassung der Lochverteilung bzw. Borstenbüschelverteilung auf der
zu besetzenden Bürstenkörperoberseite vorgenommen werden.
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Bei den Bürstenherstellungsmaschinen mit Kurven- oder Bandschablonen
kann eine Anpassung durch Veränderung der Hebelübertragungen od. dgl. vorgenommen
werden. Nachteilig ist dabei jedoch, daß jede Veränderung in einer Bewegungsrichtung
auch Änderungen der anderen Positionierbewegungen ergeben. Durch diese gegenseitige
Beeinflussung ist das Erstellen eines gewünschten Positionierablaufes erschwert
und umständlich durchführbar.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Bürstenherstellungsmaschine
der eingangs erwähnten Art zu schaffen, welche die mit den Kurven- und Bandschablonen
zusammenhängenden Nachteile vermeidet, wobei insbesondere voneinander unabhängige
Positionierbewegungen ohne gegenseitige Beeinflussung durchführbar sein sollen.
Dabei sollen vor allem auch Bürsten mit in einer oder zwei Richtungen geschränkten
Borstenbüscheln herstellbar sein. Außerdem soll die Möglichkeit bestehen, insbesondere
das Positionierprogramm einfach auswechseln und ändern zu können, so daß eine schnelle
Anpassung an unterschiedliche oder gegebenenfalls auch nur geringfügig abgeänderte
Bürsten möglich ist.
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Zur Lösung dieser rufgabe wird erfindungsgemäß insbesondere vorgeschlagen,
daß die Werkstückhalter wenigstens in einer Richtung verschwenkbar gelagert sind,
wobei für zumindest zwei, insbesondere senkrecht zueinander stehende Koordinaten-Richtungen
jeweils ein Positionierantrieb vorgesehen ist, der an dem das jeweilige angetriebene
Schwenkteil haltenden
Gegenstück montiert ist.
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Bei dieser Bürstenherstellungsmaschine können nun die einzelnen Positionierbewegungen
voneinander unabhängig durchgeführt werden. Durch die Schwenklagerung der Werkstückhalter
zumindest in einer Richtung ist dabei auch eine geschränkte Anordnung der Borstenbüschel
möglich.
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Zweckmäßigerweise ist zumindest zwischen dem Positionierantrieb für
die Längsbewegung der Werkstückhalter und dem entsprechenden Schwenkelement eine
Verstelleinrichtung zur Änderung des Übertragungsverhältnisses vorgesehen. Dadurch
kann auf besonders einfache Weise der Abstand der Löcher bzw. der Borstenbüschel
z. B. in Längsrichtung variiert werden. Eine Beeinflussung der anderen Abstandsverhältnisse
in Querrichtung und der gegebenenfalls vorhandene sogenannte Tiefenausgleich wird
dabei in vorteilhafter Weise nicht beeinflußt. Es besteht aber auch die Möglichkeit,
sowohl für die Längs- als auch für die Querbewegungen Verstelleinrichtungen vorzusehen,
so daß dann durch eine einfache mechanische Umstellung eine Änderung der Borstenbüschelabstände
jeweils unabhängig voneinander möglich ist.
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In weiterer Ausbildung der Erfindung stehen die Positionierantriebe
mit einer Positioniersteuerung in Steuerverbindung, Diese Positioniersteuerung steuert
die Antriebe und damit auch die Werkstückhalter nach einem vorgebbaren Programm
an.
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Zweckmäßigerweise ist die Positioniersteuerung gegebenenfalls mit
der Ablaufsteuerung, letztere z. B. zum Ansteuern der Bearbeitungswerkzeuge od.
dgl., als numerische Steuerung ausgebildet. Dabei weist diese numerische Steuerung
insbesondere einen Speicher zur Speicherung von Positionierdaten sowie gegebenenfalls
einen Speicher für die Ablaufsteuerung auf.
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Die Positionierdaten werden dabei zur Ansteuerung der Positionierantriebe
verwendet,
während die Daten aus dem Speicher der Ablaufsteuerung für den gesamten Funktionsfolgeablauf
der Bürstenherstellungsmaschine dienen, so z. B. für die Hubbewegungen der Bohr-
und/oder Stopfwerkzeuge, für die Zufuhr von Borsten usw.
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Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß die numerische Steuerung
einen Mikro-Computer mit wenigstens einem Mikroprozessor aufweist. Dadurch ist die
Flexibilität der Steuerung wesentlich erhöht, da praktisch jederzeit Programmänderungen
zur Anpassung an unterschiedliche Gegebenheiten vorgenommen werden können. Der Einsatz
eines Mikro-Computers hat dabei insbesondere den Vorteil der freien Programmierbarkeit
der Positionierungs- und Maschinenfunktionen.
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Vorteilhafterweise weist der Mikro-Computer wenigstens einen programmierbaren
Speicher (z. Bo PROM) insbesondere für die Positioniersteuerung auf, der vorzugsweise
gegen einen anderen, insbesondere vorprogrammierten Speicher auswechselbar ist.
Man hat dadurch die Möglichkeit, durch Auswechseln des Speichers Positionierprogramme
für verschiedene Bürsten schnell zur Verfügung zu haben, so daß die Bürstenherstellungsmaschine
weitgehend universell für die Herstellung einer Vielzahl verschiedener Bürsten einsetzbar
ist.
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Nach einer Weiterbildung der Erfindung sind die Positionierantriebe
in einem geschlossenen Regelkreis angeordnet und zum Einfahren sowie vorzugsweise
auch zum Halten der Werkstückhalter in der vorgegebenen Position vorgesehen. Dadurch
kann die eingefahrene Position der Werkstückhalter ohne zusätzliche Maßnahmen, wie
z. B. Festlege- oder Elemmvorrichtungen durch die Antriebe selbst gehalten werden.
Außerdem
können Störgrößen, die z. B. auch durch Abnützung auftreten,
ausgeregelt werden.
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Nach einem weiteren, erfindungsgemäßen Vorschlag kann zur Programmierung
insbesondere der Positioniersteuerung eine Programmiervorrichtung mit einer Bürstenkörperkontur-Abtastung
od. dgl. vorgesehen sein. Dadurch kann z. B. ein als Muster dienender Bürstenkörper
in seiner Kontur bzw.
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seinen Lochpositionen abgetastet und die dadurch ermittelten Positionierdaten
für die Programmierung der Positioniersteuerung verwendet werden. Eine Umstellung
der Bürstenherstellungsmaschine auf praktisch beliebige Bürstenkörperformen ist
dadurch wesentlich vereinfacht.
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Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen
aufgeführt. Nachstehend ist die Erfindung mit ihren wesentlichen Einzelheiten anhand
der Zeichnung noch näher erläutert.
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Es zeigt stärker schematisiert: Fig. 1 eine Vorderseitenansicht einer
erfindungsgemäßen Bürstenherstellungsmaschine, Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Maschine
in Seitenansicht zum Teil im Schnitt gehalten gemäß der Schnittlinie II-II in Fig.1
und Fig. 3 ein vereinfachtes Blockschaltbild eines Steuerungssystemes.
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Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Bürstenherstellungsmaschine weist
ein Bohrwerkzeug 2 sowie ein Stopfwerkzeug 3 auf. Zur Halterung der Bürstenkörper
4 dienen Werkstückhalter 5, die in ihrer Lage veränderbar sind, um die Bürstenkörper
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in eine den zu bohrenden bzw. zu stopfenden Löchern entsprechende
Position zu bringen. Die im Ausführungsbeispiel gezeigte Bürstenherstellungsmaschine
1 dient zur Herstellung von Bürsten mit in zwei Richtungen geschränkten Borstenbüscheln
6, d. h., daß die Borstenbüschel, ausgehend von einem zentralen Mittelbereich, wo
die Borstenbüschel gerade stehen, zu den Seiten hin zunehmend schräg nach außen
stehen, wobei sich in den Ecksegmenten sowohl in Quer- als auch in Längsrichtung
schräg nach außen stehende Borstenbüschel ergeben.
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Die Werkstückhalter 5 werden von einem Gestell 7 getragen, welches
ein vertikal verschiebbares an dem Maschinengestell 8 gelagertes Trägerelement 9
aufweist. Mit diesem Trägerelement 9 ist ein Zwischenelement 10 in einer Ebene zu
dem Trägerelement 9 verschwenkbar verbunden. An diesem schwenkbaren Zwischenelement
10 wiederum sind ebenfalls schwenkbare Halteelemente 11 für die Werkstückhalter
gelagert, wobei deren Schwenkebene zu der des Zwischenelementes um 900 versetzt
sind.
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Jedes der Schwenkelemente 10, 11 bzw. Trägerelement 9 weist einen
Positionierantrieb 28 auf, der an dem das jeweilige angetriebene Schwenk- bzw. Trägerteil
haltenden Gegenstück montiert ist.
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Für die Hubbewegung des Trägerelementes 9 dient ein Getriebemotor
12, der an dem Maschinengestell 8 befestigt ist und über eine Spindel 13 sowie eine
mit dieser zusammenwirkenden Spindelmutter 14, die an dem Trägergestell 9 befestigt
ist, an dem Trägergestell angreift. Als Schiebeführung sind an dem Trägergestell
9 vertikale Bolzen 15 vorgesehen, die in Führungsöffnungen in dem Maschinengestell
8 eingreifen.
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Das Trägergestell 9 ist im wesentlichen U-förmig mit etwa vertikalen
U-Schenkeln 16 ausgebildet. An diesen U-Schenkeln
16 ist das etwa
rahmenartige Zwischenelement 10 mit seinen vertikalen Schenkeln 17 schwenkbar befestigt.
Der obere, dem Trägerelement 9 abgewandte Quersteg 18 des Zwischenelementes 10 dient
als Lagerträger für die Halteelemente 11. Fig. 2 läßt erkennen, daß dieser Quersteg
18 eine etwa der Länge der Werkstückhalter 5 entsprechende Breite hat.
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An seinen den Schmalseiten der Halteelemente benachbarten Seiten sind
Lagerflansche 19 für die Schwenkachsen 20 der Halteelemente 11 vorgesehen.
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Durch die vorbeschriebene Lagerung der Werkstückhalter 5 sind diese
sowohl in einer Quer- als auch in einer rechtwinklich dazu stehenden Ebene verschwenkbar.
Außerdem können sie vertikal in ihrer Höhenlage verändert werden.
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Letzteres dient zum sogenannten Tiefenausgleich bei Bürstenkörpern
mit gewölbter Lochfeld-Oberseite.
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Die Schwenkachsen 20 der Halteelemente 11 sind drehfest jeweils mit
einem Schneckenrad 21 verbunden, wobei diese mit einer an ihren Endbereichen in
den Seitenschenkeln 17 des Zwischenelementes 10 gelagerten Schnecke 22 kämmen. Diese
Schnecke 22 wird von einem an dem Zwischenelement 10 montierten Motor 23 (Fig. 1)
angetrieben.
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Für die Schwenkbewegung des Zwischenelementes 10 ist ein an dem Trägerelement
9 montierter Motor 23 a vorgesehen, der einen Hubabtrieb 24 mit einer Schubstange
25 aufweist. Um die Lochabstände in Längsrichtung der Bürstenkörper 4 etwas variieren
zu können, ist die Angriffsstelle dieser Schubstange 25 an dem Zwischenelement 10
bezüglich dem radialen Abstand zu dessen Schwenkachse 26 verstellbar. Dazu dient
ein mit dem Zwischenelement 10 verbundener Schlitzhebel 27.
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Dadurch kann auf einfache Weise eine Veränderung der Lochabstände
in Längsrichtung vorgenommen werden, ohne daß die anderen Abstands- bzw. Positionierungsverhältnisse
verändert oder beeinflußt werden. Diese Veränderung der Lochabstände
kann
beispielsweise in Anpassung an geringfügig von Serie zu Serie unterschiedlich lange
Bürstenkörper vorgenommen werden. Gegebenenfalls konnte auch fur die Querbewegung
eine entsprechende Verstellinöglichkeit der übersetzung, z.B durch Auswechseln der
Schneckenräder 21 und/oder der Schnecke 22 vorgesehen sein. In Fig. 1 erkennt man
noch, daß die Schwenkachsen auch umsteckbar sind, z.B. an die mit 26a bezeichneten
Stellen, so daß auch dadurch in Langsrichtung der Bürste@ andere Lochabstände bei
geänderter Schränkung einstellaar sind.
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Für die Positionierantriebe können je nach den praktischen Erfordernissen
z. B. an die Pcsitioniergeschwindigkeit, an die Verstellkräfte und dergleichen verschiedene
Antriebe eingesetzt werden.
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Im Ausführungsbeispiel sind Elektromotoren vorgesehen, die erforderlichenfalls
mit einem Getriebe ausgerüstet sind.
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Diese Elektromotoren können insbesondere als Servostellmotoren ausgebildet
sein. Erwähnt seien beispielsweise auch Scheibenläufermotoren, Glockenankermotoren,
Moving-Coil-Motoren, die wegen ihres kleinen Trägheitsmomentes und ihrer günstigen
thermischen Eigenschaften vorteilhaft einsetzbar sind.
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Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, z. B.
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hydraulische Antriebe vorteilhaft einzusetzen. Dazu können Hydraulikmotoren
verwendet werden, bei denen gegebenenfalls zur Umsetzung der Rotationsbewegung in
eine lineare Bewegung Gewindespindeln od. dgl. angeordnet sind, wie dies auch bei
den im Ausführungsbeispiel gezeigten Antrieben vorgesehen ist.
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Eine weitere Antriebsmöglichkeit besteht in der Verwendung von Hydraulikzylindern,
die insbesondere wegen ihrem einfachen Aufbau und ihrer einfachen Einbaumöglichkeit
vorteilhaft sind.
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Dabei ist es zweckmäßig, wenn zwischen dem jeweiligen Zylinder und
dem zu bewegenden Element gegebenenfalls ein Untersetzungsgetriebe
vorgesehen
ist. Dadurch kann eine Schwingneigung der Zylinder bei der Übertragung auf den Werkstücl;-halter
od. dgl. zumindest reduziert werden.
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Für den gleichen Zweck ist es vorteilhaft, wenn die für die Hydraulikzylinder
vorgesehenen Steuerventile unmittelbar bei den jeweiligen Hydraulikzylindern angeordnet
sind.
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Schwingneigungen, die von den in gewissem Maße flexiblen Hydraulikschläuchen
herrühren, können dadurch unterdrückt werden. Auch kann es vorteilhaft sein, wenn
als weitere Maßnahme zur Vermeidung von Instabilitäten des Antriebssystems Bewegungsdämpfer,
insbesondere hydraulische Dämpfer vorgesehen sind, die insbesondere im Bereich der
Positionierendstellungen wirken.
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Bei Verwendung von Gewindespindeln ist es zweckmäßig, diese selbsthemmend
auszubilden, um hierbei Schwingungen und dergleichen Instabilitäten zu vermeiden
bzw. diesen entgegenzuwirken.
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Die Positionierantriebe stehen mit einer Positioniersteuerung 30,
die in Fig. 3 in einem Blockschaltbild dargestellt und Teil der Gesamtsteuerung
31 ist, in Verbindung. Diese Steuerung 31 ist vorzugsweise als numerische Steuerung
ausgebildet. Sie weist unter anderem einen Speicher zur Speicherung von Positionierdaten
auf. Auch die Ablaufsteuerung 32 weist zweckmäßigerweise einen Speicher auf.
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Die Ablaufsteuerung 32 dient zum Ansteuern der Bearbeitungswerkzeuge
2, 3, der Borstenmaterial zufuhr 33 und dergleichen. Sie steuert im wesentlichen
die Arbeitsfolge der Bürstenherstellungsmaschine 1. Beispielsweise kann auch Borstenmaterial
unterschiedlicher Beschaffenheit, z.B. verschiedenfarbige Borsten in einer vorgesehenen
Folge dem Stopfwerkzeug 3 zugeführt werden. Auch kann die Ablaufsteuerung mit einer
Oberwachungseinrichtung verbunden sein, mit der z.B. der Hub der Bearbeitungswerkzeuge,
die Bohrer, Elemente des Stopfwerkzeuges und dgl. auf ihre Funktionsfähigkeit überwacht
werden können.
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Nach einer wesentlichen Weiterbildung der Erfindung weist die numerische
Steuerung einen Mikro-Canputer mit wenigstens einem Mikroprozessor auf.
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Die Verwendung eines Mikro-Computers hat den wesentlichen Vorteil,
daß das gesamte Steuersystem
weitgehend flexibel, insbesondere
auch schnell von unterschiedliche Bearbeitungssituationen und -folgen anpaßbar ist,
da dieses Steuersystem programmierbar ist.
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Der Mikro-Computer weist wenigstens einen programmierbaren Speicher
(z. B. einen PROM) insbesondere für die Positioniersteuerung auf, der vorzugsweise
gegen einen anderen, insbesondere vorprogrammierten Speicher auswechselbar ist.
Dadurch können unterschiedliche Positionierprogramme bedarfsweise einfach fumgestecktt
werden.
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Da das Programm der Ablaufsteuerung im Gegensatz zur Positioniersteuerung
in den meisten Fällen praktisch gleich bleibt, würde dafür auch ein "Nur-Le se-Speicher"
(ROM) genügen.
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Die Positioniersteuerung 30 ist über eine Ansteuereinheit 38 mit den
Positionierantrieben verbunden. Die Ansteuereinheit 3 8 kann beispielsweise bei
Verwendung von Elektromotoren Servoverstärker beinhalten.
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Vorteilhaft ist es, wenn die Positionierantriebe28 in einem geschlossenen
Regelkreis angeordnet sind und zum Einfahren sowie vorzugsweise auch zum Halten
der Werkstückhalter in der vorgegebenen Position vorgesehen sind. Dazu kann mit
den Antrieben oder aber mit den von diesen bewegten Elementen (z. B. Werkstückhalter)
eine Vorrichtung zur Erfassung des jeweiligen Positionierweges, z. B. ein Inkrementalgeber
37 vorgesehen sein, der dann die jeweilige Position als Rückmeldung an die Steuerung
gibt, die dann diese Information mit dem vorprogrammierten Sollwert vergleicht.
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Dadurch ist dann ein geschlossener Regelkreis vorhanden.
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In diesem Falle kann auch auf besondere Einrichtungen zum Festhalten
der Werkstückhalter 5 in der eingefahrenen Position verzichtet werden, da die Positionierantriebe
selbst das Halten in der vorgesehenen Position übernehmen. Erwähnt sei noch, daß
das Einfahren in die vorgesehene Position vorzugsweise mit verminderter Positioniergeschwindigkeit
erfolgt, wobei diese in Anpassung an den jeweiligen Abstand von der Zielposition
stufer>æise oder stufenlos insbesondere von einem bestimmten Abstand an annimmt.
Ein "Überfahren" der Zielposition mit dem daraus resultierenden Hin- und Herfahren
wird dAurrh vermieinn.
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Mit der Steuerung 31 ist eine Eingabeeinheit 34 verbunden. Diese kann
ein Tastenfeld aufweisen, mit dem dann Positionierdaten oder Korrekturdaten eingegeben
werden können. Darüber hinaus kann die Eingabeeinheit 34 aber auch eine Leseeinrichtung
od.dgl. besitzen, mit der von einem separaten Datenspeicher 39 z.B. von einem Band-oder
Plattenspeicher, einem Lochstreifen- od.dgl. Datenspeicher, Positionier- und/oder
Ablaufdaten eingelesen werden können. Dieser separate Datenspeicher 39 kann auch
noch über eine Rückführung 40 mit der Steuerung 31 verbunden sein. Dadurch besteht
dann die Möglichkeit, daß die -in der Steuerung 31 gespeicherten Positionier-und/oder
Ablaufdaten, die z.B. über das Tastenfeld und die Eingabeeinrichtung 34 gegebenenfalls
korrigiert wurden, auf den separaten Datenspeicher 39 rückübertragen werden können,
so daß dann das gewflnschte, korrigierte Programm auch in dem separaten Datenspeicher
39 zur Verfügung steht. Es besteht somit praktisch die Möglichkeit eines Dialoges
zwischen der Steuerung 31 und dem separaten Speicher 39.
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Auch kann die Eingabeeinheit 34, wie strichliniert angedeutet, über
eine Programmiervorrichtung 35 mit einer Bürstenkörperkonturabtastung 36 od. dgl.
Meßeinrichtung in Verbindung stehen. Dabei kann auch diese Programmiervorrichtung
gegebenenfalls einen Mikro-Computer zur Verarbeitung und Aufbereitung der abgetasteten
Koordinatenwerte od. dgl. der Bürstenkörperkontur mit den vorgesehenen Lochpositionen
und dergleichen aufweisen.
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Dadurch besteht die Möglichkeit, direkt von einer Musterbürste od.
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dgl. deren Form gegebenenfalls mit Lochpositionen sowie unter Umständen
auch die Anordnung der Borstenbüschel zu erfassen, vorzugsweise elektronisch aufzubereiten
und dabei in eine entsprechende Datenfolge umzusetzen und damit dann z.B. die Steuerung
31 zu programmieren. Somit ist in vorteilhafter Weise eine durchgehende Verbindung
von der Erfassung der Positionierdaten bis zur Bearbeitung gegeben.
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Andererseits besteht aber auch die Möglichkeit, die Daten dem separaten
Speicher 39 zuzuführen und damit eine Datenkonserve zu schaffen, die bedarfsweise
zum Beispiel über die Eingabeeinheit 34 der Steuerung 31
zugeführt
werden kann. Außerdem kann dann der Datenträger des Speichers 39 auch für weitere
'Tochter"-SMaschinen verwendet werden, so daß die Musterabtastung und gegebenenfalls
auch die Eingabeeinheit 34 bei diesen Maschinen entbehrlich ist und nur bei der
"Mutter"-Maschine vorhanden sein muß. Bei diesen 'noch ter"-Maschinen würden dann
die Steuerdaten direkt von dem Speicher 39 in die Steuerung 31 eingegeben werden,
wie dies durch die Verbindungsleitung 41 angedeutet ist.
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Erwähnt sei nochmals, daß beim Herstellen von Bürsten mittels der
erfinungsgemäßen Maschine, wobei die Bürstenkörper nacheinander in die vorgesehenen
Positionen zum Anbringen von Borstenbüscheln und gegebenenfalls von Löchern mittels
Steuereinheiten gebracht werden, die zunächst elektrisch und/oder elektronisch in
einen Datenträger eingelesenen Positionierdaten aus diesem Datenträger wieder ausgelesen
und zur Ansteuerung der Positionierantriebe verwendet werden. Die Eingabe der Daten
auf dem Datenträger kann dabei über das Tastenfeld der Eingabeeinheit 34 oder aber
über die Bürstenkörperkonturabtastung 36 und die Programmiervorrichtung 35 erfolgen.
Erwähnt sei dabei, daß der Datenträger sowohl der interne Speicher der Steuerung
31 als der separate Datenspeicher 39 sein kann.
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Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten
Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander wesentliche
Bedeutung haben.
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Patentansprüche