DE2826978C2 - - Google Patents

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Description

Gegenstand der Erfindung ist eine schraubenlose, elektrische An­ schlußklemme mit einem Aufnahmeraum zum Einführen eines an­ zuschließenden elektrischen Leiters, einem elektrisch leiten­ den Kontaktstück, das einen eine feste Begrenzung des Auf­ nahmeraumes bildenden Teil aufweist, einer in den Aufnahme­ raum eingreifenden Blattfeder zum Andrücken des eingefüh­ rten Leiters an den genannten Teil des Kontaktstückes und einem Betätigungsorgan zum Zurückdrängen der Blattfeder aus dem Aufnahmeraum, welches Betätigungsorgan quer zur Einfüh­ rungsrichtung des Leiters manuell bewegbar ist, und zwei in seiner Bewegungsrichtung verlaufende Schenkel aufweist, die zum Zusammenarbeiten mit der Blattfeder bestimmt sind.
Durch das DE-GM 76 13 091 ist eine elektrische Anschlußklemme der genannten Art bekanntgeworden, bei welcher jeder der bei­ den Schenkel des Betätigungsorgans mit einem anderen Endteil der Blattfeder zusammenarbeitet und jeder der Blattfeder End­ teile in einem anderen von zwei durch eine Anschlagwand von­ einander getrennte Aufnahmeräumen zum Einführen von Leitern angeordnet ist. Es handelt sich also im Prinzip um ein Klem­ menpaar, wobei für jede Einzelklemme dieses Klemmenpaares nur einer der beiden Schenkel des Betätigungsorgans vorgesehen ist. Dieser eine Schenkel ist seitlich des betreffenden Auf­ nahmeraumes für den anzuschließenden Leiter angeordnet und übt daher beim Betätigen des Betätigungsorgans eine un­ symmetrisch wirkende Kraft auf den Endteil der Blattfeder aus. Dies kann ein Schiefstellen der Klemmkante des Blattfeder- Endteils zur Folge haben, wonach ein einwandfreies Festklemmen von dünnen Leitern und Leitern in Form von Litzen mit dünnen Einzeldrähten in Frage gestellt sein kann, weil ein seitli­ ches Ausweichen des dünnen Leiters oder der Litzendrähte unter der schiefen Klemmkante möglich ist.
Es ist nun die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine schrau­ benlose elektrische Anschlußklemme der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß durch technisch einfache Maßnah­ men und ohne Mehraufwand ein Schiefstellen der Klemmkante der Blattfeder beim Zurückdrängen derselben aus dem Aufnahmeraum für den anzuschließenden Leiter vermieden ist und zudem eine verbesserte Führung des Leiters im Aufnahmeraum erzielt ist, um ein seitliches Ausweichen des Leiters unter dem Einfluß der mittels der Klemmkante ausgeübten Klemmkraft zu verhüten.
Diese Aufgabe wird durch die Schaffung der im Anspruch 1 defi­ nierten Anschlußklemme gelöst.
Im Gegensatz zu der erwähnten bekannten Anschlußklemme weist beim Erfindungsgegenstand die Blattfeder eine zwischen die beiden Schenkel des Betätigungsorgans eingreifende Zunge auf, an welcher die Klemmkante zum Andrücken des anzuschließenden Leiters an das Kontaktstück vorhanden ist. Beiderseits der Zunge weist die Blattfeder Stützlappen auf, denen je eine An­ schlagfläche des einen bzw. andern Schenkels des Betätigungs­ organs gegenübersteht. Beim Betätigen des Betätigungsorgans üben somit die beiden Schenkel symmetrisch wirkende Kräfte an zwei Seiten der Blattfeder aus, wodurch ein Schiefstellen der Klemmkante der Blattfederzungen vermieden ist. Die zwei Schenkel des Betätigungsorgans haben überdies einander zuge­ kehrte ebene Flächen, die parallel zueinander und zur Ein­ führungsrichtung des anzuschließenden Leiters sind und einan­ der gegenüberstehende Begrenzungsflächen des Aufnahmeraumes für den Leiter bilden, der zwischen die genannten Flächen ein­ zuführen ist. Durch diese Flächen der beiden Schenkel wird der eingeführte Leiter auf zwei gegenüberliegenden Seiten geführt und an einem seitlichen Ausweichen unter dem Einfluß der Klemmkraft der Blattfeder gehindert, was besonders beim An­ schließen von Litzenleitern vorteilhaft ist. Dadurch bleibt die den Kontaktdruck bewirkende Vorspannung der Blattfeder voll erhalten, und es können auch dünne Leiter und solche mit dünnen Litzendrähten einwandfrei festgeklemmt werden, wobei die Einhaltung eines geringen Spannungsabfalles und einer ausreichend hohen Sicherheit gegen Ausziehen des Leiters aus der Klemme gewährleistet ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Anschluß­ klemme ergeben sich aus den Unteransprüchen.
In der DE-AS 17 65 548 und der DE-OS 19 18 193 sind ebenfalls schraubenlose elektrische Anschlußklemmen der eingangs ge­ nannten Art gezeigt. Bei keiner dieser bekannten Anschluß­ klemmen weisen aber die beiden Schenkel des Betätigungsorgans einander zugekehrte ebene Flächen auf, die einander gegenüber­ stehende Begrenzungen des Aufnahmeraumes für den anzuschlie­ ßenden Leiter bilden, der zwischen die genannten Flächen ein­ zuführen ist, und die Blattfeder dieser bekannten Klemmen hat keine zwischen die beiden Schenkel des Betätigungsorgans ein­ greifende Zunge, an welcher eine Klemmkante zum Festklemmen des eingeführten Leiters ausgebildet ist.
Die Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeich­ nungen rein beispielsweise näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine nach der erfindungsgemäßen Lehre ausgebildete elektrische Anschlußklemme mit einem angeschlossenen Leiter im Schnitt nach der Li­ nie I-I in Fig. 4;
Fig. 2 ist eine zu Fig. 1 analoge Darstellung der gleichen Anschlußklemme in gelöstem Zustand, d. h. bei aus dem Aufnahmeraum für den Leiter zurückgedrängter Blattfeder;
Fig. 3 zeigt eine gleich ausgebildete Anschluß­ klemme im Ruhestand ohne angeschlossenen Leiter, im Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 4;
Fig. 4 zeigt eine Zwillings-Anschlußklemme im Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1 bzw. Fig. 3, wobei im oberen Teil der Fig. 4 die Klemme ohne und im unteren Teil mit einem angeschlossenen Leiter darge­ stellt ist;
Fig. 5 stellt wesentliche Bauteile der Zwillings- Anschlußklemme nach Fig. 4 in auseinandergezogener Lage und in perspektivischer Ansicht dar;
Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht eines einzelnen Bauteiles der Anschlußklemme, von einer an­ dern Seite als in Fig. 5 her gesehen.
Die in Fig. 1 veranschaulichte Anschlußklemme 10 A ist in einem aus Isoliermaterial bestehenden Gehäuse 12, 13 eines weiter nicht dargestellten elektrischen Apparates angeordnet, der z. B. ein Schalter oder eine Steckdose für elektrische Hausinstallationen sein kann. Der Gehäuseteil 12 ist mit einer Durchbrechung 14 zum Hindurchstecken eines anzuschließenden elektri­ schen Leiters 16 versehen. Der den Leiter 16 aufnehmen­ de Raum 18 ist teils durch einen Schenkel 20 eines U-förmigen Kontaktstückes 20, 21, 22 aus elektrisch leitendem Material, wie z. B. Messing, begrenzt. Inner­ halb des Kontaktstückes 20, 21, 22 befindet sich eine Blattfeder 24 A, die teils gegen den U-Steg 21 und den U-Schenkel 22 des Kontaktstückes abgestützt ist und eine freie federnde Endpartie 25 aufweist, die dazu be­ stimmt ist, den in den Raum 18 eingeführten elektrischen Leiter 16 unter dem Einfluß der Elastizität der Blatt­ feder an den Schenkel 20 des Kontaktstückes 20, 21, 22 anzudrücken. Wie in Fig. 1 deutlich erkennbar ist, hat die freie Endpartie 25 der Blattfeder 24 A einen schrä­ gen Verlauf, derart daß sie beim Einschieben des Lei­ ters 16 in den Aufnahmeraum 18 durch den Leiter selbst um das nötige Maß von Schenkel 20 des Kontaktstückes weggedrängt wird, sofern der Leiter 16 massiv ausge­ bildet ist. Der schräge Verlauf der freien Endpartie 25 der Blattfeder 24 A bewirkt ferner eine selbsttätige Sicherung des Leiters 16 gegen Herausziehen aus der Klemme, weil die Endpartie 25 eine Gesperrewirkung auf den Leiter ausübt, wie dies bei schraubenlosen Klemmen bekannt ist.
Zum Lösen der Klemme, d. h. zum Zurückdrängen der freien Endpartie 25 der Blattfeder 24 A in Richtung vom Schenkel 20 des Kontaktstückes 20, 21, 22 weg, ist ein manuell betätigbares Betätigungsorgan 30 A vorhan­ den. Letzteres ist ein Schieber, der in einer Ausneh­ mung 32 des Gehäuseteiles 12 geführt ist, so daß die Bewegungsrichtung des Betätigungsorgans 30 A lotrecht zum Schenkel 20 des Kontaktstückes und zu dem einge­ führten Leiter 16 verläuft. Das Betätigungsorgan 30 A weist eine als Drucktaste ausgebildete äußere Partie 34 auf, von welcher zwei zur Bewegungsrichtung des Betätigungsorgans parallele Schenkel 36 ausgehen. Zwi­ schen den Schenkeln 36 befinden sich eine Partie 20 A des Schenkels 20 des Kontaktstückes 20, 21, 22 sowie zumindest ein Teil des Raumes 18 zur Aufnahme des ein­ geführten Leiters 16. Die Schenkel 36 des Betätigungs­ organs 30 A weisen je eine Anschlagfläche 38 auf, die zur Zusammenarbeit mit einem abgewinkelten Stützlappen 40 der freien Endpartie 25 der Blattfeder 24 A bestimmt ist. Entsprechend der Anzahl Schenkel 36 des Betäti­ gungsorgans 30 A sind an der Federpartie 25 auch zwei Stützlappen 40 vorhanden, zwischen denen sich eine Zunge 42 zum Andrücken des Leiters 16 an den Schenkel 20 des Kontaktstückes 20, 21, 22 befindet. Die Breite der Zunge 42 ist derart, daß dieselbe ungehindert zwischen die Schenkel 36 des Betätigungsorgans 30 A eingreifen kann. Wie aus den Fig. 1, 2, 3 und 6 er­ sichtlich ist, sind die innenliegenden Enden der bei­ den Schenkel 36 miteinander durch einen in bezug auf die Einführungsrichtung des Leiters 16 geneigten Quer­ steg 44 verbunden, der sich unterhalb der Anschlag­ flächen 38 befindet und zur Führung des in den Raum 18 einzuschiebenden Leiters 16 dient.
Jeder der zwei Schenkel 36 des Betätigungsorgans 30 A weist einen an den Quersteg 44 anschließenden un­ teren Fortsatz 46 und einen die Anschlagfläche 38 über­ ragenden oberen Fortsatz 48 auf. Am unteren Fortsatz 46 ist eine Anschlagfläche 50 (Fig. 2) zur Zusammenarbeit mit einer Innenwandfläche 52 des Gehäuseteiles 12 vor­ handen, um die Auswärtsbewegung des Betätigungsorgans 30 A entgegen dem Pfeil P zu begrenzen. Zum gleichen Zweck weist der obere Fortsatz 48 eine Anschlagfläche 54 auf, die zur Zusammenarbeit mit einer Schulterfläche 56 des Kontaktstückes 20, 21, 22 bestimmt ist. Der obere Fortsatz 48 ist noch mit dachartig angeordneten Schrägflächen 60 und 62 versehen, die lediglich zur Erleichterung des Zusammenbaues der Klemme dienen, wie weiter unten erläutert werden wird.
Wenn man auf die aus dem Gehäuseteil 12 herausra­ gende Partie 34 des Betätigungsorgans 30 A drückt, wie in Fig. 2 durch einen Pfeil P angedeutet ist, gelangen die Anschlagflächen 38 in Berührung mit den abgewinkel­ ten Stützlappen 40 der Blattfeder 24 A, wonach durch weiteres Einwärtsdrücken des Betätigungsorgans 30 A die freie Endpartie 25 der Blattfeder 24 A entgegen dem Ein­ fluß ihrer Elastizität vom Leiter 16 bzw. vom Schenkel 20 des Kontaktstückes 20, 21, 22 weggedrängt werden kann, um den Leiter 16 freizugeben, so daß letzterer mühelos aus der Klemme herausgezogen oder in dieselbe eingeführt werden kann. Eine unzulässig starke Defor­ mation der Federpartie 25 beim Drücken des Betätigungs­ organs 30 A ist durch Anschlagen einer Anschlagfläche 64 der als Drucktaste ausgebildeten Partie 34 des Be­ tätigungsorgans gegen die Partie 20 A des Schenkels 20 des Kontaktstückes 20, 21, 22 verhütet, wie in Fig. 2 veranschaulicht ist.
Ist das Betätigungsorgan 30 A gemäß Fig. 2 ein­ wärts gedrückt, so kann man ohne Schwierigkeiten auch einen als Drahtlitze ausgebildeten elektrischen Leiter durch die Öffnung 14 hindurch in den Aufnahmeraum 18 einführen und nachher durch Loslassen des Betätigungs­ organs 30 A in der Klemme festklemmen. Dabei dient der schräge Quersteg 44 als Führung für die voranlaufenden Enden der Litzendrähte beim Einschieben der Litze in den Raum 18 und in den Bereich der Blattfederzunge 42. Die beiden Schenkel 36 des Betätigungsorgans begrenzen das seitliche Ausweichen der Litzendrähte beim Fest­ klemmen der Litze mittels der Blattfeder 24 A, weshalb die Litze einwandfrei festklemmbar ist und eine gute elektrische Verbindung zum Kontaktstück 20, 21, 22 ent­ steht, selbst wenn der Leiterquerschnitt verhältnis­ mäßig klein ist. Die beschriebene Klemme ist z. B. zum Anschließen von massiven oder flexiblen Leitern im Be­ reich von 1 bis 2,5 mm2 Leiterquerschnitt geeignet.
Fig. 3 zeigt eine gleich ausgebildete Klemme 10 B ohne angeschlossenen Leiter und bei ungedrücktem Betä­ tigungsorgan 30 B. Man erkennt, daß in diesem Fall die Zunge 42 der freien Endpartie 25 der Blattfeder 24 B un­ mittelbar an der zwischen die Schenkel 36 des Betäti­ gungsorgans hineinragenden Partie 20 B des Schenkels 20 des Kontaktstückes 20, 21, 22 anschlägt.
Gemäß Fig. 4 sind zwei Klemmen 10 A und 10 B der beschriebenen Art nebeneinander angeordnet und zu ei­ ner Zwillingsklemme vereinigt. Die beiden Klemmen 10 A und 10 B weisen ein gemeinsames Kontaktstück 20, 21, 22 auf, dessen einer Schenkel 20 in zwei zueinander paral­ lele, fingerartige Partien 20 A und 20 B gegabelt ist, wie man am deutlichsten in Fig. 5 sieht. Jede der Schenkelpartien 20 A und 20 B ragt zwischen die beiden Schenkel 36 eines zugeordneten Betätigungsorgans 30 A bzw. 30 B hinein. Die beiden Betätigungsorgane 30 A und 30 B sind unabhängig voneinander einzeln betätigbar. Vom Kontaktstück 20, 21, 22 führt eine elektrisch lei­ tende Schiene 66 zu einem nicht dargestellten Apparate­ teil, z. B. einer Steckdose oder einem Kontaktelement eines Schalters. Die den beiden Klemmen 10 A und 10 B angehörenden Blattfedern 24 A und 24 B sind ebenfalls durch ein gemeinsames Blattfederstück 24 gebildet, das in die zwei Partien 24 A und 24 B gegabelt ist, wie man deutlich in Fig. 5 erkennt.
Der Zusammenbau der beschriebenen Zwillingsklemme geschieht zweckmäßig wie folgt: Bei abgenommenem Ge­ häuseoberteil 13 werden zunächst die zwei Betätigungs­ organe 30 A und 30 B von oben in die Ausnehmung 18 des Gehäuseteiles 12 eingesetzt und durch die Öffnungen 32 hindurchgeführt. Nachher setzt man das Blattfeder­ stück 24 in das Kontaktstück 20, 21, 22 ein und schiebt die beiden genannten Teile zusammen von oben in die Ausnehmung 18 des Gehäuseteiles 12 hinein, wobei die schräg verlaufende freie Endpartie 25 einer jeden Blatt­ feder 24 A bzw. 24 B über die Schrägflächen 60 an den oberen Fortsätzen 48 der zwei Schenkel 36 eines jeden Betätigungsorgans 30 A bzw. 30 B gleitet bis die Stütz­ lappen 40 gegenüber den Anschlagflächen zu liegen kom­ men. Gleichzeitig sorgen die anderen Schrägflächen 62 an den oberen Fortsätzen 48 dafür, daß der Schenkel 20 des Kontaktstückes 20, 21, 22 ohne Behinderung die korrekte Lage zwischen den Anschlagflächen 54 und der Wand des Gehäuseteils 12 einnehmen. Schließlich wird der Gehäuseoberteil 13 auf den Gehäuseteil 12 aufgelegt und mit letzterem durch nicht gezeichnete Mittel oder Maßnahmen, z. B. durch Schrauben, Nieten oder Klebung, verbunden.
Bei einer nicht gezeichneten Ausführungsvariante können die oberen Fortsätze 46 der Betätigungsorgane 30 A, 30 B entfallen. Weiter könnte gegebenenfalls nur einer der zwei Schenkel 36 eines jeden Betätigungsor­ gans 30 A oder 30 B eine Stützfläche 38 zum Zurückdrän­ gen der federnden Endpartie 25 der Blattfeder 24 A bzw. 24 B aufweisen. Die gezeigte und beschriebene Ausbildung ist jedoch vorteilhafter, da beim Drücken des Betäti­ gungsorgans 30 A bzw. 30 B seine symmetrische Kraftein­ wirkung auf die Blattfeder 24 A bzw. 24 B erfolgt, wo­ durch ein Verziehen der Blattfeder und als Folge davon eine unsymmetrische oder ungleichmäßige Klemmung des anzuschließenden Leiters verhütet ist.

Claims (3)

1. Schraubenlose elektrische Anschlußklemme mit einem Aufnahmeraum zum Einführen eines anzuschließenden elektri­ schen Leiters, einem elektrisch leitenden Kontaktstück, das einen eine feste Begrenzung des Aufnahmeraumes bildenden Teil aufweist, einer in den Aufnahmeraum eingreifenden Blattfeder zum Andrücken des eingeführten Leiters an den genannten Teil des Kontaktstückes und einem Betätigungsorgan zum Zurück­ drängen der Blattfeder aus dem Aufnahmeraum, welches Betäti­ gungsorgan quer zur Einführungsrichtung des Leiters manuell bewegbar ist und zwei in seiner Bewegungsrichtung verlaufen­ de Schenkel aufweist, die zum Zusammenarbeiten mit der Blatt­ feder bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Schenkel (36) des Betätigungsorgans (30 A; 30 B) einander zu­ gekehrte ebene Flächen aufweisen, die parallel zueinander und zur Einführungsrichtung des anzuschließenden Leiters (16) sind und einander gegenüberstehende weitere Begrenzungen des Aufnahmeraumes (18) für den anzuschließenden Leiter (16) bilden, und daß die Blattfeder (24 A; 24 B) eine zwischen die Schenkel (36) des Betätigungsorgans (30 A; 30 B) eingreifende Zunge (42) mit einer Klemmkante zum Andrücken des eingeführ­ ten Leiters (16) an den eine feste Begrenzung des Aufnahme­ raumes (18) bildenden Teil (20 A; 20 B) des Kontaktstückes (20, 21, 22) sowie zwei beiderseits neben der Zunge (42) angeord­ nete Stützlappen (40) aufweist, denen je eine Anschlagfläche (38) des einen bzw. anderen Schenkels (36) des Betätigungs­ organs (30 A; 30 B) gegenübersteht.
2. Anschlußklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die die Anschlagflächen (38) aufweisenden Enden der beiden Schenkel (36) des Betätigungsorgans (30 A; 30 B) mit­ einander durch einen Quersteg (44) verbunden sind, der eine in bezug auf die Einführungsrichtung des anzuschließenden Leiters (16) geneigte Führungsfläche für den in den Aufnahme­ raum (18) einzuführenden Leiter (16) bildet.
3. Anschlußklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ klennzeichnet, daß das Betätigungsorgan (30 A; 30 B) in an sich bekannter Weise eine als Drucktaste ausgebildete Par­ tie (34) aufweist, von der die beiden Schenkel (36) des Be­ tätigungsorgans (30 A; 30 B) ausgehen, und daß eine die bei­ den Schenkel (36) miteinander verbindende Innenfläche (64) der als Drucktaste ausgebildeten Partie (34) zum Zusammen­ arbeiten mit dem eine feste Begrenzung des Aufnahmeraumes (18) für den anzuschließenden Leiter (16) bildenden und zwischen die beiden Schenkel (36) eingreifenden Teil (20 A; 20 B) des Kontaktstückes (21, 22, 23) bestimmt ist zum Be­ grenzen der Bewegung des Betätigungsorgans (30 A; 30 B) im Sinne des Zurückdrängens der Blattfeder (24 A; 24 B) aus dem Aufnahmeraum (18).
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