DE2829360A1 - Lager fuer schwingung- oder wendefluegel - Google Patents

Lager fuer schwingung- oder wendefluegel

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    • E05D7/08Hinges or pivots of special construction for use in suspensions comprising two spigots placed at opposite edges of the wing, especially at the top and the bottom, e.g. trunnions
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    • E05D7/086Braking devices structurally combined with hinges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Description

Die Erfindimg betrifft ein Lager für Schwing- oder Wendeflügel mit einer Sperrvorrichtung zwischen Flügel- und Rahmenlagerteil zum Blockieren der Drehbewegung des Lagers, bei der im Flügellagerteil mindestens ein federbelasteter Sperrbolzen angeordnet und im Rahmenlagerteil ein Betätigungselement gelagert istj mit dem die Blockierung aufgehoben sowie der Sperrbolzen in entriegelter Stellung gehalten wird zur Wiederaufnahme einer Drehbewegung des Lagers. Diese Art Lager ist in der Regel dazu vorgesehen,
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Unfälle zu verhüten, besonders Stürze aus dem Fenster, sowie solche Unfälle, die durch plötzliches Umschwenken des Schwingflügeis verursacht werden.
Es sind Lager mit einer Sperrvorrichtung zum Blockieren der Drehbewegung des Lagers, und somit zum Blockieren des Flügels bereits bekannt. Eines dieser Lager besteht aus einem Flügellagerteil und einem Rahmenlagerteil. In einem der Lagerteile sind zwei federbelastete Sperrbolzen angeordnet. Diese Sperrbolzen arbeiten in paralleler Richtung zur Drehachse des Lagers und greifen in aktiver Stellung jeweils in eine Rastaussparung im anderen Lagerteil ein. Die Anordnung der federbelasteten Sperrbolzen ist so, dass einer der Sperrbolzen in Lüftungsstellung von 30° und der andere Sperrbolzen in Putzstellung von 18O° in die Rastaussparung im anderen Lagerteil eingreift. Durch dieses Eingreifen wird die Drehbewegung des Lagers, und somit der Flügel, blockiert. Die Rastaussparung; in die jeweils der eine oder andere Sperrbolzen eingreift, kann mittels eines Betätitungselementes teilweise ausgefüllt werden. Dabei drückt das Betätigungselement den in Eingriff stehenden Sperrbolzen in eine entriegelte Stellung, in der die Wiederaufnahme der Drehbewegung des Lagers möglich ist.
Um die Rastaussparung auszufüllen und den Sperrbolzen in eine entriegelte Stellung zurückzudrücken, benutzt das bekannte Lager einen Drehbolzen, dessen Stirnfläche ab-
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geschrägt ist, und ordnet diesen Drehbolzen in einer Bohrung an, die parallel zur Rastaussparung und teilweise in sie hineinragend gelegen ist. Dabei ist die Abschrägung der Stirnfläche des Drehbolzens so ausgeführt, dass in einer seiner Drehlagen die Rastaussparung völlig frei verbleibt. In dieser Lage ist der Drehbolzen unwirksam. Wird nun der Drehbolzen gedreht, tritt seine abgeschrägte Stirnfläche progressiv in die Rastaussparung ein, drückt den federbelasteten Sperrbolzen in eine inaktive Stellung zurück und erlaubt somit die Wiederaufnahme einer Drehbewegung des Lagers. Der Drehbolzen wird durch ein an ihm unverdrehbar befestigten Hebelarm betätigt. Wenn der federbelastete Sperrbolzen in eine entriegelte Stellung gebracht worden ist, nimmt der Hebelarm eine nach oben gerichtete lotrechte Stellung ein. Sobald nun eine Drehbewegung des Lagers wieder aufgenommen wird, soll der Hebelarm durch sein Eigengewicht in eine nach unten gerichtete Ruhestellung zurückf allen; in welcher der Drehbolzen wieder in eine unwirksame Lage gebracht ist. Somit kann der nächste, die Rastaussparung antreffende federbelastete Sperrbolzen automatisch einrasten.
Kit diesem bekannten, ein drehbares Betätigungselement benutzendem Lager werden, gegenüber den bis dahin vorbekannten Lagern, zwei Vorteile erzielt. Einer dieser Vorteile besteht darin, dass der jeweilige federbelastete Sperrbolzen, nachdem er in eine entriegelte Stellung ge-
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bracht worden ist, in dieser Stellung gehalten verbleibt, bis nach einer bestimmten Drehung des Flügellagerteils die dann dem federbelasteten Sperrbolzen gegenüber liegende Flachseite des Rahmenlagerteils diese Halterolle übernimmt. Dies erlaubt die beiden Sperrvorrichtungen eines Lagerpaares an einem Fenster nacheinander zu bedienen. Der andere Vorteil besteht in der automatischen Rückdrehung des Betätigungselementes in eine unwirksame Lage^ in der die Rastaussparung freigelegt ist zur Aufnahme eines der federbelasteten Sperrbolzen, sobald das Flügellagerteil gedreht worden ist. Diese Automatik sichert Schutz gegen Unfälle, die infolge eines Vergessens der Handhabung des Betätigungselementes auftreten können.
Dieses bekannte Lager mit einem drehbaren Betätigungselement gewährleistet jedoch keine unfehlbare Freilegung der Rastaussparung und garantiert somit auch kein sicheres Einrasten eines der federbelasteten Sperrbolzen, sobald der Flügel von der Schiiessteilung in die Lüftungsstellung, von der Ltiftungsstellung in die Putzstellung, oder umgekehrt, gebracht wird. Diese Fehlbarkeit besteht deshalb, weil das Zurückfallen des Hebelarms in seine tiefste Ruhestellung sehr ungewiss ist. Einiger Staub, etwas Farbanstrich oder irgend eine geringe Formveränderung können eine genügend grosse Bremswirkung hervorrufen, gegen die das Eigengewicht des Hebelarms vollkommen wirkungslos ist. Die bekannte Sperrvorrichtung kann deshalb Anlass zu Unfällen geben.
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Anderweitig hat es sich als unbehaglich erwiesen, wenn das Lager in einer, einem bestimmten öffnungswinkel des Flügels entsprechenden Drehstellung blockiert wird. Es ist vorteilhafter, wenn der öffnungswinkel eines Flügels bis zu einem Grösstwert beliebig eingestellt werden kann. Dann ist die Möglichkeit gegeben, die Lüftung zu dosieren und gleichzeitig eine Itofallverhütung durch Begrenzung des öffnungswinkels beizubehalten.
Ein anderes bekanntes Lager weist nur einen federbelasteten Sperrbolzen auf, wobei dessen in Schliessrichtung gelegene Seite abgeschrägt ist, so dass der Flügel bis zu einer maximalen Lüftungsstellung, die durch den Sperrbolzen begrenzt ist, beliebig geöffnet und geschlossen werden kann. Auch weist dieses Lager ein Betätigungselement auf, das wechselweise in zwei im Rahmenlagerteil angeordnete Rastaussparungen eingreift und den Sperrbolzen ebenfalls in eine entriegelte Stellung bringt, indem es die jeweilige Rastaussparung ausfüllt, in die der Sperrbolzen in Verriegelungsstellung eingreift. Das Betätigungselement hebt so die Arretierung des Lagers auf und ermöglicht die Wiederaufnahme der Drehbewegung des Flügels in Öffnungsrichtung. Bei diesem Lager ist jedoch keine Sicherung des Flügels in der Putzstellung gegeben. Die Abschrägung am Sperrbolzen erlaubt jederzeit, unter der nötigen Druckanwendung, ein Schwenken des Flügels in Richtung der Schliesstellung. Auch wird bei diesem Lager der Sperrbolzen nicht in entriegelter Stellung
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gehalten, nachdem die Arretierung der Drehbewegung des Lagers aufgehoben worden ist. Es kann somit nicht zuerst jede der beiden Sperrvorrichtungen eines Lagerpaares nacheinander bedient, und danach der Flügel geöffnet werden. Es müssen vielmehr zwei Personen den Flügel bedienen, um die beiden Sperrvorrichtungen der Lager und den Handgriff des Flügels gleichzeitig zu betätigen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde^ein Lager für Schwing- oder Wendeflügel mit einer Sperrvorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Sperrvorrichtungen eines Lagerpaares nacheinander bedient werden können, und bei dem ein unfehlbares Wirken der Sperrvorrichtung garantiert ist) sobald der Flügel nach Entriegelung der Sperrvorrichtung von der Lüftungsstellung in die Putzstellung oder zurück von der Putz- in die Lüftungsstellung geschwenkt wird.
Diese Aufgabe löst die Erfindung dadurch, dass das Betätigungselement, wie an sich bekannt, wechselweise in zwei im Rahmenlagerteil angeordnet Rastaussparungen zum Entriegeln des federbelasteten Sperrbolzens eingreift, dabei einen zum Sperrbolzen senkrecht wirkenden Schieber bildet und an beiden Enden eine Auflauframpe für den Sperrbolzen aufweist.
Die mit dieser Anordnung erzielte, senkrecht zum federbelasteten Sperrbolzen gerichtete Verlagerung des Betätigungseleraentes bewirkt, dass der federbelastete Sperrbolzen nach seiner
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Entriegelung das Betätigungselement nicht zurttckbewegen kann,; sobald es losgelassen werden muss. Gleichzeitig erlaubt sie aber auch, dass ein Betätigungselement zur Verwendung kommen kann welches, wie an sich bekannt, einerends den in die eine Rastaussparung eingreifenden Sperrbolzen in eine entriegelte Stellung drückt, und anderends die andere Rastaussparung für den nächsten Eingriff des Sperrbolzens freilegt. Es ist somit eine Kombination ermöglicht worden, durch die eine unfehlbare Automatik entsteht, und wobei jeweils die Blockierung der Lüftungsstellung ausgeschaltet sowie die Blockierung in der Putzstellung vorbereitet wird, und umgekehrt die Blockierung der Putzstellung ausgeschaltet sowie die Blockierung der Lüftungsstellung vorbereitet wird.
Eine Weiterbildung dieses Lösungsprinzips zeichnet sich dadurch aus, dass der Schieber ausserhalb des Bereiches des Sperrbolzens geführt ist und dass die Auflauframpen ansteigend zu Erhöhungen übergehen, die jeweils eine Rastaussparung auffüllen oder freigeben.
Auch ist durch diese Massnahme die Möglichkeit gegeben **orden, das Betätigungselement über den Bereich des Sperrbolzens hinaus zu verlängern, so dass jedes freie Ende des Schiebersi zumindest in einer Endlage des Schiebers, das Rahmenlagerteil übersteht. Somit kann das Betätigungselement ohne besondere Handhaben bewegt werden.
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Eine weitere Anordnung der Erfindung, die vorsieht, dass der im Flügellagerteil eingesetzte einzige Sperrbolzen in dem Teil des Flügellagerteils angeordnet ist, das sich beim öffnen des Flügels in die Fensterebene rineinbewegtjerzielt, dass das Lager weniger vorstehend ausgebildet werden kann, denn die vom Sperrbolzen benötigte halbicreisförmige Gleitbahn an der Innenfläche des Rahmenlagerteils weist in Richtung Fensterebene und nicht in Richtung des Rauminneren.
Die Erfindung verfolgt ausserdem den Zveckjbei einem gattungsgemässen Lager mit Blockierung in der Putzstellung, eine freie Bewegung des Flügels zvischer. der Schliesstellung und einer maximalen Lüftungsstellur-g, zur: Beispiel 25 Grad, zu schaffen, damit die Lüftung jederzeit beliebig dosiert werden kann. Diesen Zweck erzielt die Erfindung dadurch, dass die Rastaussparung für die Lüftunesstellung in ihrer Grosse dem bogenförmigen Raum entsprich-,den der Sperrbolzen zwischen der Schliess- und Lüftungsstellung des Lagers einnimmt.
Um die Wirkung des Betätigungsele-entes in allen beliebigen Stellungen des Lagers zwischen der Schliess- und der maximalen Lüftungsstellung betriebsfähig zu rächen, sieht die Erfindung vor, dass der Schieber eine Breite auf weis tjdie etva der Verlagerung des Sperrbolzens zvischer. der Schliess- und Lüftungsstellung des Lagers entspricht.
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Ein drittes Zielj das sich die Erfindung gesteckt hat) besteht in der Auffindung eines WegeSj der erlaubt, dass während der Serienherstellung der Lager eine bestimmte Anzahl Lager abgezweigt und mit einer Verschlussvorrichtung ausgestattet werden. Dadurch können Kleinserien zur Sonderanfertigung von
Lagern für Schulen, Heilanstalten oder ähnliche Gebäude vermieden werden. Deshalb schlägt die Erfindung vor, dass der Schieber ein quer zu seiner Längsachse angeordnetes Langloch aufweistj in das ein mittels eines Schlüssels oder Schlosszylinders betätigbarer Exzenter eingreifen kann^ der in eine vorgearbeitete Bohrung im Rahmenlagerteil einsetzbar ist. Bei nur mit einem Schlüssel betätigtem Exzenter ist dabei notwendig, dass die Länge des Langloches so bemessen ist, dass der Exzenter zumindest in einer seiner Endlagen die Längsachse des Schiebers überschritten hat. Soll nun nicht nur eine Endlage des Schiebers verriegelt werden können, sondern beide Endlagen, um die Blockierung in der Lüftungs- und in der Putzstellung zu sperren, dann sieht die Erfindung vor, dass der Exzenter einen Kreisbogen über 180° beschreibt und in seinen beiden Endlagen die Längsachse des Schiebers überschritten hat.
Eine weitere Vereinfachung der Herstellung erzielt die Erfindung^ indem sie eine Rechts- und Linkverwendung des Schiebers dadurch vorsieht, dass der Schieber spiegelsymmetrisch zu seiner mittleren Querebene ausgebildet ist.
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In der Zeichnung ist ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt :
Fig. 1, das FlUgellagerteil in Richtung auf die innere Flachseite betrachtet, die dem Rahmenlagerteil gegenüberliegt.
Fig. 2, das Lager im Schnitt gemäss der Linie II-II in den Fig. 1 und 3.
Fig. 3, das Rahmenlagerteil in Richtung auf die innere Flachseite betrachtet^ die dem Flügellagerteil gegenüberliegt.
Das Lager 1 besteht hauptsächlich aus einem am Rahmen befestigten Rahmenlagerteil 2 und einem mit dem Flügel verbundenen Flügellagerteil 3. Die Lagerteile 2, 3 weisen Bohrungen 4 bis 11 auf; die einerseits in die Aussenflachen 12, 13 der Lagerteile 2, 3 münden und anderseits in Senkungen 14 bis 21 enden; die in die Innenflächen 22 und 23 der Lagerteile 2, 3 eingearbeitet sind. Durch die Bohrungen durchgeführte Befestigungsmittel, deren Köpfe in die Senkungen 14 bis 21 einliegen, erlauben; die Lagerteile 2 und 3 mit Rahmen und Flügel zu verbinden. Das Flügellagerteil 3 ist um die Schwenkachse 24, die gleichzeitig die Schwenkachse des Flügels ist, schwenkbar.An seiner AussenflSche 13 weist das Fitigellagerteil 3 einen Absatz 25 zur Aufnahme
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des lösbar ausgestalteten Anschraublappens 26 auf. Diese Lösbarkeit des Anschraublappens 26 ist nötig^um den Flügel ausbauen zu können. Der Anschraublappen 26 liegt mit einer parallelflächigen Erhöhung 27 in eine Aussparung 28 im Absatz 25 ein. Die Erhöhung 27 weist an ihre^ unteren Teil eine bogenförmige Schmalseite 29 auf, die sich mit der bogenförmigen Schmalseite 30 des Flügellagerteils 3 überdeckt. Diese Schmalseiten 29 und 30 dienen, zusa-izen mit einer bogenförmigen Erhöhung 31 auf der Innenfläche 22 des Rahmenlagerteils 2, der Abdichtung des unteren Lacerteils nach aussen. Im entgegengesetzen Sinn weist das Hahmenlagerteil 2 an seinem oberen Teil eine bogenförmige Schmalseite 32 auf, die, zusammen r±t einer bogenförmigen Erhöhung 33 an der Innenfläche 23 des Flügellagerteils 3, cer Abdichtung des oberen Lagerteils nach aussen dient. Anderweitig sind parallel zu den Bohrungen 4 bis 11 weitere Bohrungen angeordnetj in denen die Einbohrzapfen 34 bis 39 befestigt sind. Letztere liegen in im Flügel beziehungsweise im Rahmen eingearbeitete Bohrungen ein.
Das Schwenken des Flügellagerteils 3 in Bezug- auf das Rahmenlagerteil 2 wird mit einer an sich bekannter. Vorrichtung erreicht. Diese Vorrichtung weist eine Drehachse 42 auf deren eines Ende 43 nit mindestens einer Abflachung 44 versehen ist und sich in eine entsprechend angepasste Öffnung 45 einlegt. Auf die Drehachse 42 ist ein Brer.skonus 46 aufgesteckt, dessen grosse Basis 47 mit einem unterteil 48 verbunden ist. Letzteres übersteht die Innenflache 23 des
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Flügellagerteils 3, und greift in das Rahmenlagerteil 2 ein. Der Bremskonus 46 selbst ist mit einer Bremsgarnitur 49 bedeckt^ die sich in eine konische Aushöhlung 50 in der Innenflache 23 des Flttgellagerteils 3 einlegt. Durch eine Erhöhung 51 auf der Mantelfläche 52 des Bremskonusses 46j die sich in eine Aussparung 53 in der Bremsgarnitur 49 einlegt; ist die Brems garnitur 49 auf dem Bremskonus 46 unverdrehbar festgelegt. Zur Befestigung des Bremskonusses 46 am Rahmenlagerteil 2 sind im Unterteil 48 die Bohrungen 63, 64 angeordnet; die in Senkungen 56, 57 münden^ welche in die innere Fläche 58 des Unterteils 48 eingearbeitet sind und teilweise in den Rinnen 54, 55 auslaufen. Befestigungselemente 61, 62 durchdringen die Bohrungen 63, 64, liegen mit ihren Köpfen 59, 60 in den Senkungen 56, 57 ein und schrauben sich in Gewindelöcher 65, 66 im Rahmenlagerteil 2 ein. Die äussere Fläche 67 vom Unterteil 48 weist eine Öffnung 68 auf, in der mehre elastische Elemente 69, 70 wie zum Beispiel Tellerfedern einliegen. Diese elastischen Elemente 69, 70 sind einerseits durch den Boden 71 der öffnung 68 und anderseits durch eine Scheibe 72 am Ende 73 der Drehachse 42 in der öffnung 68 gehalten. Zur Verbindung der am Rahmenlagerteil durch Befestigungselemente 61, 62 festgelegten Vorrichtung mit dem Flügellagerteil 3 ist eine Schraube 74 vorgesehen, die gleichzeitig der Einstellung der Bremswirkung des Lagers dient. Der Kopf 75 dieser Schraube 74 ist in eine Unterlegscheibe 76 eingelassen, die ihrerseits selbst in eine Lagerung 77 in der AussenflSche 13 des Flügel-
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lagerteils 3 einliegt. Der Gewindeschaft der Schraube 74 ist in ein Gewindeloch 78 im Ende 43 der Drehachse 42 eingeschraubt.
Die Sperrvorrichtung zwischen dem Flügellagerteil 3 und dem Rahmenlagerteil 2 zum Blockieren der Drehbewegung des Lagers 1 besteht aus den nachstehend beschriebenen Elementen.
In die Innenfläche 23 des Flügellagerteils 3 ist ein Sackloch 79 eingearbeitet. In diesem Sackloch 79 ist der durch eine Feder 81 belastete Sperrbolzen 80 eingesetzt und mittels eines Flansches 89 in einer Ruhestellung gehalten. Diese Ruhestellung ist die Verriegelungsstellung des Sperrbolzens 80. Dabei stützt sich die Feder 81 einerseits auf dem Boden 82 des Sackloches 79 und anderseits auf dem Boden 83 eines Loches 84 ab, welches in die untere Stirnfläche 85 des Sperrbolzens 80 eingearbeitet ist. Der Sperrbolzen 80 weist einen Absatz 86 auf; dessen Schulter 87 gegen die innere Seite 88 des Flansches 89 anliegt. Der Flansch 89 ist in eine entsprechende Aussparung 90 in der Innenfläche 23 des Flügelagerteils 3 eingelassen. Seine Befestigung wird durch zwei Schrauben 91, 92 erzielt, die in Gewindelöcher 93, 94 eingedreht sind,welche ebenfalls in die Innenfläche 23 des FlUgellagerteils 3 eingearbeitet sind. Der Absatz 86 durchdringt ein Loch 95 im Flanch 89 und übersteht die Innenfläche 23 des Flügellagerteils 3.
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Im Rahmenlagerteil 2 ist ein Schieber 96 senkrecht zum ■Sperrbolzen 80 verschiebbar in einer Nut 97 gelagert; die in das Rahmenlagerteil 2 von der Innenfläche 22 her eingearbeitet ist. Der Schieber 96 ist mit zwei Erhöhungen 98, 99 ausgestattet) deren obere Flächen mit der Innenfläche des Rahmenlagerteils in einer Flucht liegen. Jede Erhöhung 98, 99 weist an einer ihrer seitlichen Flächen 100 Absätze 102, 103 auf, deren Schultern 104, 105 mit Anschlägen 106, 107 zusammenarbeiten, die an eine der Wände 108 der Nut 97 angesetzt sindj um den Hub des Schiebers 96 zu begrenzen. In der Wand 108 der Nut 97 sind zwei Auskehlungen 109, vorgesehen^ die auf einer annähernd parallel zur Fensterebene gelegenen Fluchtlinie angeordnet sind. Je nach der Stellung des Schiebers 96 lagert entweder die Erhöhung 98 vor der Auskehlung 110, oder die Erhöhung 99 vor der Auskehlung 109 und verhindert somit das Eingreifen des Sperrbolzens 80 in die durch die Auskehlungen 109 und 110 begrenzten Rastaussparungen. Dabei liegt jeweils die entgegengesetzte Rastaussparung frei. Die Auskehlung 109 dient der Begrenzung der Lüftungsöffnung des Flügels, während die Auskehlung 110 der Blockierung des Flügels in der 18O° Putzstellung dient. In der Wand 111 der Nut 97 ist gegenüber der Auskehlung 109 eine weitere Auskehlung 112 eingearbeitet. Diese letztere Auskehlung schliesst die Rastaussparung für die Lüftungsöffnung in Richtung Schliesstellung ab. Der zwischen den Auskehlungen 109 und 112 gelegene Raum ist der Raumj den der Sperrbolzen 80 zwischen Schliess- und maximaler
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Lüftungsstellung benötigt. Die Breite des Schiebers 96 ist annähernd der Strecke gleich^ die der Sperrbolzen 80 zwischen den Auskehlungen 109 und 112 zurücklegt.
Das Lager 1 ist weiterhin besonders ausgebildetr indem das Unterteil 48 des Bremskonusses 46 die Innenfläche 23 des Flügellagerteils 3 übersteht und in die Nut S7 reicht. Dabei weist das Unterteil 48 auf seinen Seitenflächen 113, 114 Ansätze 115, II6 auf; die sich in Aussparungen 117, in den Wänden 108, 111 der Nut 97 einlegen und bestimmen^ wie weit das Unterteil 48 in die Nut 97 einreicht. Dadurch kann ein Spiel zwischen der äusseren Fläche 67 des Unterteils 48 und der Vorderflache 119 des Schiebers 96 angeordnet werden.
Die Befestigungselemente 61, 62 durchgreif er. zwei im Schieber 96 vorgesehene Langlöcher 124, 125; die die Längsverschiebung des Schiebers 96 gestatten. Um zu verhindern, dass der Schieber 96 sich zu leichtgängig in der Nut 97 bewegt, ist zwischen der äusseren Fläche 67 des Unterteils 48 und der Vorderfläche 119 des Schiebers 96 ein elastisch wirkendes Teil 120 eingesetzt. Dieses Teil 120 veist zwei Löcher 121, 122 auf; die auch von den Befestigungselementes 61,"62 durchgriffen werden. Die Vorderfläche 119 des Schiebers 96 geht zu den Erhöhungen 98, 99 durch zvei schräge Auflauframpen 126, 127 über. Auch weist der Schieber 96 ein senkrecht zu seiner Längsachse 129 angeordnetes Langloch
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128 auf. Dieses Langloch 128 arbeitet mit einer Verschlussvorrichtung 130 zusammen^die in einer Bohrung 131 angeordnet ist, die von der Aussenf lache 12 des Rahmenlagerteils 2 ausgeht und in die Nut 97 mündet.
Gerciäss einer ersten Ausführungsform besteht die Verschlussvorrichtung 130 aus einem Exzenter 132;der mittels eines Schlüssels betätigt wird. In diesem Fall ist es notwendig, dass der Exzenter 132 einen Kreisbogen über 18O° beschreibt und in jeder seiner Endlagen die Längsachse 129 des Schiebers 96 überschreitet; bevor er am Ende des Langloches 128 anschlägt. Wenn dann versucht wird; den Schieber 96 zu betätigen, wird der Exzenter 132 noch fester gegen das Ende des Langloches 128 gedrückt und es wird somit eine Verriegelung des Schiebers 96 erzielt. Falls der Exzenter 132 jeweils nur bis auf die Längsachse 129 bewegt würde, könnte der Exzenter 132 sich zurückdrehen^ sobald versucht wird» den Schieber 96 zu bewegen. Ein Verschluss wäre dann nicht gegeben.
Nach einer anderen Ausführungsform ist der Exzenter 132 Teil eines Schlosszylinders I33j der mittels eines Schlüssels betätigt wird. Bei dieser Ausführungsform sichert der Schlosszylinder selbst die Verriegelung des Schiebers 96, denn der Schlosszylinder ist nach Entfernung des Schlüssels in seinen 180° Stellungen gesperrt.
Die Arbeitsweise des Lagers ist folgende : In Schliess-
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stellung des Flügels befindet sich der Sperrbolzen 80 in der Auskehltang 112. Sobald der Flügel geöffnet wird^bewegt sich der Sperrbolzen 80 bis in die Auskehlung 109^welche die maximale Lüftungsöffnung des Flügels begrenzt. Zum Weiterschwenken des Flügels ist der Schieber 96 nach oben zur bewegen. Dabei hintergreift die Auflauframpe 126 den Sperrbolzen 80 und drückt ihn in das Sackloch 79 zurück. Während der Schwenkbewegung des Flügels gleitet der durch die Feder 81 belastete Sperrbolzen 80 auf der Innenfläche 22 des Rahmenlagerteils 2. Sobald sich der Sperrbolzen 80 gegenüber der Auskehlung 110 bef indetj kann sich die Feder 81 entspannen und der Sperrbolzen 80 rastet hinter der Auskehlung 110 ein.
ITm den Flügel schliessen zu können, wird der Schieber 96 nach unten bewegt. Dabei drückt die Auflauframpe 127 den Sperrbolzen 80 zurück. Der Flügel kann nun in Schliessrichtung geschwenkt werden, wobei der Sperrbolzen 80 hinter der Auskehlung 109 einrastet.
Obgleich die Erfindung anhand einer besonderen Ausführungsform beschrieben worden ist, beschränkt sie sich nicht auf diese Ausführungsform, sondern umfasst auch die verschiedenen, dem Fachmann geläufigen gleichwertigen Abweichungen.
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Claims (10)

FERCO INTERNATIONAL USINE DE FERRURES DE BATIMENT 57400 - REDING/FRANKREICH LAGER FÜR SCHWING- ODER WENDEFLÜGEL PATENTANSPRÜCHE :
1. Lager für Schwing- Oder Wendeflügel mit einer Sperrvorrichtung zwischen Flügel- und Rahmenlagerteil zum Bloklcieren der Drehbewegung des Lagers, bei der im Flügellagerteil mindestens ein federbelasteter Sperrbolzen angeordnet und im Rahmenlagerteil ein Betätigungselement gelagert ist mit dem die Blockierung aufgehoben sowie der Sperrbolzen in entriegelter Stellung gehalten wird zur Wiederaufnahme
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einer Drehbewegung des Lagers, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement, wie an sich bekannt, wechselweise in zwei im Rahmenlagerteil (2) angeordnete Rastaussparungen (109, 110) zum Entriegeln des federbelasteten Sperrbolzens (80) eingreift, dabei einen zum Sperrbolzen (80) senkrecht wirkenden Schieber (96) bildet und an beiden Enden eine Auflauframpe (126, 127) für den Sperrbolzen (80) aufweist.
2. Lager nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (96) ausserhalb des Bereiches des Sperrbolzens (80) geführt ist, und dass 'lie Auf lauf rampen (126, 127) ansteigend zu Erhöhungen (98, 99) übergehen, die jeweils eine Rastaussparung (109, 110) auffüllen oder freigeben.
3. Lager nach den Ansprüchen 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, dass jedes freie Ende des Schiebers (96), zumindest in einer Endlage des Schiebers (96), das Rahmenlagerteil (2) übersteht.
4. Lager nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der im Flügellagerteil (3) eingesetzte einzige Sperrbolzen (80) in dem Teil des FlUgellagerteils (3) angeordnet ist, das sich beim öffnen des Flügels in die Fensterebene hineinbewegt.
5. Lager nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Rastaussparung (109, 112) für die Lüftungsstellung in
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ihrer Grosse dem bogenförmigen Raum entspricht; den der Sperrbolzen (80) zwischen der Schliess- und Lüftungsstellung des Lagers (1) einnimmt.
6. Lager nach den Ansprüchen 1 und 5 dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (96) eine Breite aufweist, die etwa der Verlagerung des Sperrbolzens (80) zwischen der Schliess- und Lüftungsstellung des Lagers (1) entspricht.
7. Lager nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (96) ein quer zu seiner Längsachse (129) angeordnetes Langloch (128) aufweist; in das ein mittels eines Schlüssels oder Schlosszylinders betätigbarer Exzenter (132) eingreifen kann; der in eine vorgearbeitete Bohrung (131) im Rahmenlagerteil (2) einsetzbar ist.
8. Lager nach den Ansprüchen 1 und 7 dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Langloches (128) so bemessen ist, dass der Exzenter (132) zumindest in einer seiner Endlagen die Längsachse (129) des Schiebers (96) tiberschritten hat.
9. Lager nach den Ansprüchen 1 und 7 dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenter (132) einen Kreisbogen über 180° beschreibt und in seinen beiden Endlagen die Längsachse (129) des Schiebers (96) überschritten hat.
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H 282936Q
10. Lager nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der Schieber (96) spiegelsymmetrisch zu seiner mittleren Querebene ausgebildet ist.
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