DE2837370A1 - Verbindungsvorrichtung fuer elektrische fahrdraehte - Google Patents

Verbindungsvorrichtung fuer elektrische fahrdraehte

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DE2837370A1
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    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/18Section insulators; Section switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Verbindungsvorrichtung für elektrische
  • Fahrdrähte Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Fahrdrähte, bei denen Strom von einem frei hängenden Fahrdraht mittels eines Kollektors mit einem Schuh oder einer Stange abgenommen wird,der sich quer zum Fahrdraht erstreckt und in Betriebsstellung aufwärts in Kontakt mit der Unterseite des Fahrdrahtes gedrückt wird, und zwar gewöhnlich, aber nicht in allen Fällen, dadurch, daß er an einem auf dem Dach eines Fahrzeugs angebrachten federbelasteten Scherenstromabnehmerbügel angebracht ist.
  • Bei Abschnittisolatoren, neutralen Abschnitten und anderen vorgefertigten Einrichtungen von elektrischen Fahrdrahtanlagen, bei denen zwei Längen des Fahrdrahtes direkt oder indirekt mechanisch miteinander verbunden, aber elektrisch voneinander durch mindestens einen Zugisolator isoliert sind, dessen Unterseite als Lauffläche für einen Stromabnehmer dienen kann, ist es allgemein üblich, ein Ende des Zugisolators mit einem Ende eines Fahrdrahtes oder eines langgestreckten Metall-Läuferstücks, welches mit einem Fahrdraht verbunden ist, mittels mindestens eines separat gefertigten Metallfittings zu verbinden. Wenn, wie nunmehr üblich, ein Zugisolator aus einem glasfaserverstärkten Kunstharzstab besteht, ist es allgemein üblich, das eine Ende eines Metallfittings an einem Ende des Gl asfaserstabes durch eine Preßverbindung zu befestigen und das andere Ende des Metallfittings mit einem zweiten Metallfitting zu verbinden, welches am einen Ende eines Fahrdrahtes oder eines langgestreckten Metall-Läuferstücks befestigt ist. Die Verwendung von etlichen solcher Metallfittings bei einer solchen vorgefertigten Einrichtung einer elektrischen Fahrdrahtanlage erhöht wesentlich das Gesamtgewicht der Einrichtung, und der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer vorgefertigten Verbindungseinrichtung eines elektrischen Fahrdrahtsystemes eine mechanische Verbindung zwischen einem Zugisolator und einem langgestreckten Metallbauteil zu schaffen, die im Gewicht wesentlich leichter ist als andere Ausführungsformen von elektrischer Verbindung, wie sie für diesen Zweck bisher vorgeschlagen wurden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei mindestens einer der mechanischen Verbindungen zwischen einem Endteil des Zugisolators oder mindestens einem der Zugisolatoren und einem Endteil eines langgestreckten Metallbauteils, welche Bestandteile der vorgefertigten Verbindungsvorrichtung bilden, sich die Endteile überlappen und durch separate Befestigungsmittel miteinander verbunden sind oder die Endteile im wesentlichen aneinanderstoßen oder voneinander im Abstand angeordnet sind und einen ergänzenden Verbindungsbauteil aufweisen, der jeden von ihnen überlappt und mit jedem von ihnen durch separate Befestigungsmittel verbunden ist, wobei die Unterseiten der Endteile des Zugisolators und des langgestreckten Metallbauteils und, falls vorhanden, die Unterseite des ergänzenden Verbindungsbauteils eine glatte Lauffläche für einen Stromabnehmer bilden, der unter der mechanischen Verbindung und in Kontakt mit dieser vorbeigleitet.
  • Wenn sich diese Endteile des Zugisolators und des langgestreckten Metallbauteils überlappen, dann überlappt vorzugsweise mindestens ein ergänzender Verbindungsbauteil die sich überlappenden Endteile und ist mit diesen durch separate Befestigungsmittel verbunden.
  • Der Endteil des Zugisolators kann ein Teil eines metallischen Endfittings sein, welches am Ende des Zugisolators befestigt ist, oder er kann ein Endteil eines langgestreckten Bauteils aus elektrisch isolierendem Material sein, welches den Zugisolator bildet Vorzugsweise sind in allen Fällen jene Flächen der Endteile des Zugisolators und des langgestreckten Bauteils, die in Kontakt miteinander und/oder mit einem ergänzenden Verbindungsbauteil stehen, von im wesentlichen planarer Form und liegen vorzugsweise in im wesentlichen vertikalen Ebenen Außerdem sind vorzugsweise die Endteile miteinander undloder mit dem ergänzenden Verbindungsbauteil durch mindestens zwei in Längsrichtung der Bauteile voneinander im Abstand angeordnete Schrauben verbunden.
  • Die im vorangehenden beschriebene mechanische Verbindung ist insbesondere, aber nicht nur, geeignet für die Verwendung bei der Herstellung eines Abschnittisolators derjenigen Gattung, bei der die Fahrdrähte von zwei benachbarten Abschnitten eines Oberleitungssystems mechanisch miteinander verbunden, aber elektrisch voneinander durch mindestens zwei Läuferstücke isoliert sind, von denen jedes einen Zugisolator und mindestens einen langgestreckten Metallbauteil aufweist, die mechanisch in der vorbeschriebenen Weise miteinander verbunden sind, wobei die Läuferstücke an jedem ihrer Enden am Ende eines Fahrdrahtes befestigt und so angeordnet sind, daß der Metallbauteil oder einer der Metallbauteile eines Läuferstücks-oder eines mechanisch damit verbundenen und elektrisch davon isolierten ergänzenden Verbindungsbauteils den Metallbautell oder einen der Metallbauteile eines zweiten Läuferstücks oder einen mechanisch damit verbundenen und elektrisch gegenüber diesem isolierten ergänzenden Verbindungsbauteil überlappt, de-r am gegenuberliegen-den Ende des Zugisolators liegt, wobei mindestens zwei der Läuferstücke horizontal im Abstand voneinander auf gegenüberliegenden Seiten der Längsmittellinie des Abschnittisolators durch mindestens einen isolierenden oder isolierten langgestreckten Bauteil gehalten werden, der sich quer zur Längsmittel linie erstreckt.
  • Vorzugsweise überlappen sich an jedem Ende des Abschnittisolators Endteilstücke der Läuferstücke und sind durch separate Befestigungsmittel untereinander verbunden.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des vorerwähnten Abschnittisolators besteht der Abschnittisolator aus einem einzelnen Paar von Läuferstücken, wobei jedes Läuferstück in einer horizontalen Ebene über ein zentrales Teilstück seiner Länge nach außen gebogen ist, und wobei die Läuferstücke in horizontalem Abstand voneinander durch einen einzelnen, sich quer erstreckenden isolierenden oder isolierten langgestreckten Bauteil gehalten werden, der annähernd in der Mitte zwischen den Enden des Abschnittisolators angeordnet ist.
  • Zum Zwecke der elektrischen Trennung von zwei benachbarten Abschnitten eines Oberleitungssystems, die mit Wechsel-oder Gleichstrom von unterschiedlichen Unterstationen versorgt werden, gewöhnlich aus unterschiedlichen Phasen des Hauptversorgungsnetzes, wird ein neutraler Abschnitt zwischen diese Abschnitte eingefügt.
  • Die vorbeschriebene mechanische Verbindung ist auch insbesondere, aber nicht nur, geeignet für die Verwendung bei der Herstellung eines neutralen Abschnittes, bei welchem die Fahrdrähte von zwei benachbarten Abschnitten eines Oberleitungssystems mechanisch miteinander verbunden, aber elektrisch voneinander durch mindestens ein Läuferstück getrennt sind, welches einen Zugisolator aufweist, der mit dem Fahrdraht von einem dieser beiden Abschnitte verbunden ist, ferner einen zweiten Zugisolator aufweist, der mit dem Fahrdraht des anderen dieser beiden Abschnitte verbunden ist, und einen langgestreckten Metallbauteil aufweist, der die anderen Enden der Zugisolatoren voneinander trennt und mit diesen verbunden ist und der elektrisch an Erde gelegt werden kann, wobei die Unterseiten der Fahrdrähte dieser Zugisolatoren und des langgestreckten Metallbauteils in einer im wesentlichen gemeinsamen Ebene liegen, wobei die mechanische Verbindung zwischen dem langgestreckten Metallbauteil und mindestens einem der Zugisolatoren des Läuferstücks oder mindestens eines der Läuferstücke wie im voranehenden beschrieben ausgebildet ist und wobei an einer Vielzahl von im Abstand voneinander angeordneten Stellen auf der Länge des neutralen Abschnittes der neutrale Abschnitt an einem Haltedraht oder einer Halteeinrichtung durch mindestens einen Zugdraht aufgehängt oder aufhängbar ist.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform des vorgenannten neutralen Abschnittes besteht dieser aus einem einzelnen Paar von Läuferstücken, die in einer horizontalen Ebene an jedem Endteilstück des neutralen Abschnittes nach außen divergieren und über ein neutrales Teilstück von dessen Länge sich im wesentlichen parallel zueinander erstrecken und in horizontalem Abstand voneinander durch sich quer erstreckende langgestreckte Bauteile gehalten werden, die an beabstandeten Stellen auf der Länge des neutralen Abschnittes angeordnet sind.
  • Wenn ein ergänzender Verbindungsbauteil an der mechanischen Verbindung zwischen den Endteilen des oder eines Zugisolators und dem langgestreckten Metallbauteil des oder jedes Läuferstücks vorgesehen ist, so kann dieser auch als die Einrichtung dienen, an welcher der oder ein sich quer erstreckender isolierender oder isolierter langgestreckter Bauteil befestigt ist, und er kann mindestens ein entsprechend geformtes Lichtbogenabreißhorn tragen. Die ergänzenden Verbindungsbauteile können außerdem als die Einrichtung dienen, mit der Aufhängedrähte verbunden sind, durch die die vorgefertigte Verbindungsvorrichtung an einem frei gespannten Aufhängedraht aufgehängt ist.
  • Der oder jeder sich quer erstreckende isolierende oder isolierte langgestreckte Bauteil kann jede beliebige Form annehmen, besteht aber vorzugsweise aus einem langgestreckten Bauteil aus mit Kunststoff isoliertem Material mit auf der Länge verteilten Isol ierglocken.
  • Der oder jeder Zugisolator der vorgefertigten Verbindungsvorrichtung weist vorzugsweise einen langgestreckten Körper aus harzgebundener Glasfaser auf, der vollständig in ein abriebfestes Harz eingekapselt ist, z.B. ein zykloaliphatisches Harz oder Polytetrafluoräthylen,und und der vorzugsweise einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist. Vorzugsweise ist die Unterseite jedes Zugisolators gezahnt oder gezackt, um die Gefahr der Bildung einer kontinuierlichen Kohlenstoffspur auf seiner Oberfläche zu vermindern. Um die mechanische Verbindung mit einem Endteil eines langgestreckten Metallbauteils zu erleichtern, hat vorzugsweise jeder Endteil des .Zugisolators ein oder mehr als ein Loch, in dem sich eine Metallbüchse befindet; vorzugsweise steht außerdem die oder jede Büchse aus dem Loch vor, in dem sie sitzt, um die Gefahr des Bruches eines Endteils des Zugisolators zu vermindern, wenn ein Endteil eines langgestreckten Metallbauteils und/oder eines ergänzenden Verbindungsbauteils daran verschraubt wird bzw.
  • werden.
  • Die Erfindung wird nunmehr anhand zweier bevorzugter Ausführungsbeispiele eines 25-kV-Abschnittisolators und eines bevorzugten 25-kV-Neutralabschnittes mit Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. Dabei zeigen Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform von Abschnittisolator, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Abschnittisolator nach Fig. 1, wobei die Spann- und Aufhängedrähte weggelassen sind, Fig. 3 eine Draufsicht auf eine zweite Ausftihrungsform von Abschnittisolator, wobei wiederum die Spann-und Aufhängedrähte weggelassen sind, Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines bevorzugten neutralen Abschnittes und Fig. 5 in einem Ausschnitt die mechanische Verbindung zwischen Enden eines Zugisolators und eines langgestreckten Metallbauteils des neutralen Abschnittes nach Fig. 4.
  • Bei der in den Fign. 1 und 2 dargestellten ersten Ausführungsform eines 25-kV-Abschnittisolators sind die Fahrdrähte 1, 11 von zwei benachbarten Abschnitten eines Oberleitungssystems mechanisch miteinander verbunden, jedoch elektrisch durch ein einzelnes Paar von Läuferstücken 5,5' gegeneinander isoliert.
  • Jedes Läuferstück 5, 5' ist in einer horizontalen Ebene über ein zentrales Teilstück seiner Länge hinweg nach außen gebogen, und die Läuferstücke werden durch einen sich quer erstreckenden langgestreckten Isolator 9 horizontal auf Abstand gehalten, der etwa in der Mitte zwischen den Enden des Abschnittisolators angeordnet ist. Der Abschnittisolator hängt mittels Aufhängedrähten 4 an Spanndrähten 2, 12, die den benachbarten Abschnitten zugeorndet sind und mechanisch miteinander verbunden, aber elektrisch voneinander durch einen elektrischen Isolator 3 isoliert sind.
  • Jedes Läuferstück 5, 5' weist einen Zugisolator 6, 6' sowie einen langgestreckten Metall bauteil 7, 7' auf, die mechanisch miteinander verbunden sind. An jedem Ende des Abschnittisolators sind die Läuferstücke 5, 5' am Ende des Fahrdrahtes 1, 11 in bekannter Weise durch Endfittings 8 befestigt und so angeordnet, daß die Metallbauteile 7, 7' an entgegengesetzten Enden des Abschnittisolators liegen, aber sich über einen zentralen Abschnitt des Abschnittisolators überlappen.
  • Der Zugisolator 6, 6' jedes Luferstcks 5, 5' besteht aus einem langgestreckten Körper von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt, hergestellt aus harzgebundener Glasfaser und vollständig eingekapselt in zykloaliphatisches Harz.
  • Der Metallbauteil 7, 7' jedes Läuferstücks 5, 5' ist ein langgestreckter Körper von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt aus einer Legierung auf Kupferbasis. Die Zugisolatoren 6, 6' und Metallbauteile 7, 7' sind so angeordnet, daß ihre entgegengesetzten Seitenflächen in im wesentlichen vertikalen Ebenen liegen.
  • Bei jeder mechanischen Verbindung zwischen benachbarten Enden der Zugisolatoren 6, 6' und Metallbauteile 7, 7' überlappen sich Endteile des Zugisolators und des metall bauteils und werden außerdem überlappt durch einen ergänzenden metallischen Verbindungsbauteil 10, wobei die sich überlappenden Endteile und der ergänzende Verbindungsbauteil miteinander durch zwei in Längsrichtung beabstandete Schrauben 14 verbunden sind, wobei die Unterseiten der Endteile des Zugisolators, des Metallbauteils und des ergänzenden Verbindungsbauteils eine glatte Lauffläche fr einen Stromabnehmer bilden.
  • Jeder ergänzende Verbindungsbauteil 10 hat einen aufrechtstehenden Schenkel 15, an dem das eine Ende des sich quer erstreckenden Isolators 9 befestigt ist und an dem das untere Ende eines Hängedrahtes 4 befestigt ist. Entsprechend geformte Lichtbogenabreißhörner 16 sind an den entgegengesetzten Enden jedes ergänzenden Verbindungsbauteils 9 befestigt.
  • Bei der zweiten Ausführungsform eines 25-kV-Abschnittisolators nach Fig. 3 sind die Fahrdrähte 21, 31 von zwei benachbarten Abschnitten eines Oberleitungssystems mechanisch miteinander verbunden,aber elektrisch voneinander durch ein einzelnes Paar von horizontal angeordneten Läuferstücken 25, 25' isoliert.
  • Jedes Läuferstück 25, 25' weist einen Zuoisolator 26, 26' und einen langgestreckten Metallbauteil 27, 27' auf, die mechanisch miteinander verbunden sind, wobei die Metallbauteile sich auf einem zentralen Teilstück des Abschnittisolators überlappen. Jeder Zugisolator 26, 26' ist von bekannter Form und weist einen Stab aus harzgebundener Glasfaser auf, der metallische Endfittings 28, 28' hat, die an dessen Enden durch Preßverbindung befestigt sind, und zwischen den Endfittings umgibt eine Vielzahl von keramischen Bundringen den Stab, die durch Scheiben aus Polytetrafluoräthylen voneinander getrennt sind. Jeder Metallbauteil 27, 27' ist ein langgestreckter Körper von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt aus einer Kupferlegierung. Bei jedem Läuferstück 25, 25' überlappen sich benachbarte Endteile der Metallbauteile 27, 27' und der metallischen Endfittings 28, 28' mit ihren sich berührenden Seiten, die in im wesentlichen vertikalen Ebenen liegen. Die sich überlappenden Endteile des Metallbauteils 27, 27' und des Endfittings 28, 28' sind durch zwei in Längsrichtung voneiander im Abstand angeordnete Schrauben 30 mechanisch miteinander verbunden, wobei die Unterseiten der Endteile eine Lauffläche für einen Stromabnehmer bilden.
  • An jedem Ende des Abschnittisolators sind Endteile des Metallbauteils 27, 27' und der metallischen Endfittings 28, 28' durch ein paar von in Längsrichtung beabstandeten Schrauben 32 mechanisch gekuppelt, wobei. der Endteil des Endfittings außerdem direkt mit dem benachbarten Fahrdraht 21, 31 in bekannter Weise verbunden ist.
  • Die sich überlappen-den Endteile der Metallbauteile 27, 27' über dem zentralen Teilstück des Abschnittisolators werden in horizontalem Abstand durch einen sich quer erstreckenden Isolator 29 gehalten, der an den sich überlappenden Endteilen befestigt ist und mit dessen Enden Aufhängedrähte (nicht dargestellt) verbunden sind, durch die der Abschnittisolator an einem Dberleitungs-Spanndraht (nicht dargestellt) aufgehängt ist.
  • Bei dem neutralen 25-kV-Abschnitt nach den Fign. 4 und 5 sind die Fahrdrähte 41, 51 von zwei benachbarten Abschnitten eines Oberleitungssystems mechanisch miteinander verbunden, aber elektrisch durch ein einzelnes Paar von Läuferstücken 45, 45' getrennt, die nach außen in einer horizontalen Ebene an jedem Endteilstück des neutralen Abschnittes divergieren und sich über einem zentralen Teilstück von dessen Länge im wesentlichen parallel zueinander erstrecken, wobei die Läuferstücke in horizontalem Abstand voneinander durch drei sich quer erstreckende langgestreckte Metallbauteile 49 an mehreren Stellen entlang dem Zentralteilstück des neutralen Abschnittes gehalten werden. Der neutrale Abschnitt hänot an Aufhängedrähten 44 von einem Oberleitungs-Metallstab 43 herab, der mechanisch mit Oberleitungs-Spanndrähten 40, 50 verbunden, aber elektrisch gegenüber diesen durch elektrische Isolatoren 42 isoliert ist.
  • Jedes Läuferstück 45, 45' weist einen Zugisolator 46, 46' auf, der mit dem Fahrdraht 41 verbunden ist, ferner einen Zugisolator 48, 48', der mit dem Fahrdraht 51 verbunden ist, sowie einen langgestreckten Metallbauteil 47, 47', welcher die Zugisolatoren voneinander trennt und mechanisch an jedem seiner Enden mit den Zugisolatoren verbunden ist. Jeder Zugisolator 46, 46'; 48, 48' ist ein langgestreckter Bauteil von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt aus harzgebundener Glasfaser, volTständig eingekapselt in zykloaliphatisches Harz, und jeder Metallbauteil 47, 47t ist ebenfalls von im wesentlichen rechteckigem Querschnitt und aus einer Kupferlegierung hergestellt. An jeder mechanischen Verbindung zwischen einem Zugisolator 46, 46'; 48, 48' und einem Metallbauteil 47, 47' stoßen benachbarte Enden des Zugisolators und des Metallbauteils aneinander, und zwei ergänzende Verbindungsplatten 52, die auf den gegenüberliegenden Seiten der Stoverbindung anoeordnet sind und diese überlappen, sind mechanisch mit dem Zugisolator und dem Metallbauteil durch vier auf der Länge derselben im Abstand voneinander angeordnete Schrauben 53 verbunden, wobei die Unterseiten des Zugisolators, des Metallbauteils und der ergänzenden Verbindungsbauteile eine glatte Lauffläche bildet.
  • An jedem Ende des neutralen Abschnittes werden die Enden der Zugisolatoren 46, 46' 48, 48' mit dem Fahrdraht 41, 51 durch metallische Endfittings 54 verbunden, und die metallischen Endfittings sowie benachbarte, sich quer erstreckende Metallbauteile 49' tragen entsprechend geformte Lichtbogenabreißhörner 55.
  • Die Erfindung hat den wesentlichen Vorteil, daß die vorgefertigte Verbindungsvorrichtung eine unbedeutende änderung in der Steifheit auf der Länge erfährt und daher nur eine geringe Gefahr der Ablenkung eines Stromabnehmerbügels beim Passieren der Vorrichtung besteht. Außerdem kann ein Abschnittisolator oder neutraler Abschnitt in der Länge wesentlich kürzer ausgeführt werden als die Abschnittisolatoren und neutralen Abschnitte, wie sie bisher vorgeschlagen wurden, und jeder hat ein Gewicht, das demjenigen der Länge eines herkömmlichen Fahrdrahtes, die er ersetzt, dichter angenähert ist als bei irgendeinem anderen Abschnittisolator oder neutralen Abschnitt, wie sie bisher vorgeschlagen wurden.

Claims (8)

  1. Patentansprüche Vorgefertigte Verbindungsvorrichtung für elektrische Fahrdr'Jhte mit zwei langgestreckten Metallbauteilen und mindestens einem mechanisch zwischen den Metallbauteilen eingesetzten und gegenüber diesen elektrisch isolierten Zugisolator, dadurch gekennzeichnet, daß bei zumindest einer der mechanischen Verbindungen zwischen einem Endteil des Zugisolators (6, 6'; 26, 26'; 46, 46'; 48, 48') und einem Endteil eines langgestreckten Metallbauteils (7, 7'; 27, 27'; 47, 47') sich die Endteile überlappen und durch separate Befestigungsmittel (14, 30) untereinander verbunden sind oder diese Endteile im wesentlichen aneinanderstoßen oder im Abstand voneinander angeordnet sind und einen ergänzenden Verbindungsbauteil (10; 52) aufweisen, der jeden von ihnen überlappt und mit ihm durch separate Befestigungsmittel (53) verbunden ist, wobei die Unterseiten dieser Endteile des Zugisolators und des langgestreckten Metallbauteils sowie, wenn vorhanden, die Unterseite des ergänzenden Verbindungsbauteils eine glatte Lauffläche für einen Stromabnehmer bilden, der unterhalb der mechanischen Verbindung und in Kontakt mit dieser entlanggleitet.
  2. 2. Vorgefertigte Verbindungsvorrichtung in Form eines Abschnittisolators, bei dem die Fahrdrähte (1, 11; 21, 31) von zwei benachbarten Abschnitten des Oberleitungssystems mechanisch miteinander verbunden, aber elektrisch voneinander isoliert sind, und zwar durch mindestens zwei Läuferstücken (5, 5'; 25, 25'), von denen jedes einen Zugisolator (6, 6'; 26, 26') und mindestens einen langgestreckten Metallbauteil (7, 7'; 27, 27') aufweist, die mechanisch miteinander verbunden sind,wobei die Läuferstücke an jedem ihrer Enden an dem Ende eines Fahrdrahtes befestigt und so angeordnet sind, daß der Metallbauteil oder einer der Metallbauteile oder das eine Läuferstück oder ein ergänzender Verbindungsbauteil , der mechanisch damit verbunden und elektrisch davon isoliert ist, den Metallbauteil oder einen der Metallbauteile des zweiten Läuferstücks oder einen mechanisch damit verbundenen und elektrisch davon isolierten ergänzenden Verbindungsbauteil überlappt, der am gegenüberliegenden Ende des Zugisolators liegt, wobei mindestens zwei der Läuferstücke in horizontalem Abstand voneinander auf entgegengesetzten Seiten der Längsmittellinie des Abschnittisolators durch mindestens einen isolierenden oder isolierten langgestreckten Bauteil (9, 29) gehalten sind, der sich quer zur Längsmittellinie erstreckt, dadurch gekennzeichnet, daß die oder jede mechanische Verbindung zwischen einem Endteil des Zugisolators jedes Läuferstücks und einem Endteil des langgestreckten Metallbauteils oder eines der langgestreckten Metallbauteile nach Anspruch 1 ausgebildet ist.
  3. 3. Vorgefertigte Vorrichtung in Form eines neutralen Abschnittes, bei dem die Fahrdrähte (41, 51) von zwei benachbarten Abschnitten des Oberleitungssystems mechanisch miteinander verbunden, aber elektrisch voneinander durch mindestens ein Läuferstück (45, 45') isoliert sind, mit einem Zugisolator (46, 46'), der mit dem Fahrdraht des einen der beiden Abschnitte verbunden ist, einem zweiten Zugisolator (48, 48'), der mit dem Fahrdraht des anderen dieser Abschnitte verbunden ist sowie mit einem langgestreckten Metallbauteil (47, 47'), der die Zugisolatoren voneinander trennt und mit den anderen Enden derselben verbunden ist und der elektrisch an Erde gelegt werden kann, wobei die Unterseiten der Fahrdrähte, der Zugisolatoren und des langgestreckten Metallbauteils in-einer im wesentlichen gemeinsamen Ebene liegen, dadurch gekennzeichnet, da die mechanische Verbindung zwischen dem langgestreckten Metallbauteil und mindestens einem der Z-ugisolatoren der Läuferstücke oder mindestens eines der Läuferstücke nach Anspruch 1 ausgebildet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei welcher die Endteile des Zugisolators und des langgestreckten Metallbauteils sich überlappen, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein ergänzender Verbindungsbauteil (10) die sich überlappenden Endteile überlappt und mit diesen durch separate Befestigungsmittel verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Endteil des Zugisolators ein Teil eines metallischen Endfittings (28,28') ist, welches am Ende des Zugisolators befestigt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Endteil des Zugisolators ein Endteil eines langgestreckten Bauteils (6, 6'; 46, 46'; 48, 48') aus elektrisch isolierendem Material ist, welches den Zugisolator bildet.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jene Flächen der Endteile des Zugisolators und des langgestreckten Metallbauteils, die miteinander und/ oder mit einem ergänzenden Verbindungsbauteil in Kontakt stehen, von im wesentlichen planarer Form sind und in im wesentlichen vertikalen Ebenen liegen.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Endteile des Zugisolators und des langgestreckten Metallbauteils, die in Kontakt miteinander-stehen, miteinander undSoder mit einem ergänzenden Verbindungsbauteil durch mindestens zwei in Längsrichtung der Bauteile voneinander im Abstand angeordnete Schrauben verbunden sind.
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