DE2845950A1 - Schaltglied fuer den ein- und zusammenbau eines elektrischen schalters - Google Patents

Schaltglied fuer den ein- und zusammenbau eines elektrischen schalters

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DE2845950A1 DE19782845950 DE2845950A DE2845950A1 DE 2845950 A1 DE2845950 A1 DE 2845950A1 DE 19782845950 DE19782845950 DE 19782845950 DE 2845950 A DE2845950 A DE 2845950A DE 2845950 A1 DE2845950 A1 DE 2845950A1
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Hans-Theo Lorscheid
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H O M A GES fur HOCHSTROM MAG
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    • H01H1/00Contacts
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    • H01H1/14Contacts characterised by the manner in which co-operating contacts engage by abutting
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    • H01H1/2041Rotating bridge
    • H01H1/205Details concerning the elastic mounting of the rotating bridge in the rotor
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/64Encased switches adapted for ganged operation when assembled in a line with identical switches, e.g. stacked switches
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  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description

  • Titel: Schaltglied für den Ein- und Zusammenbau
  • eines elektrischen Schalters Die Erfindung betrifft ein Schaltglied für einen elektrischen Schalter für Gleich- und Wechselstrom zum Schalten ohmscher, induktiver, kapazitiver bzw. gemischter Stromkreise mit einem innerhalb einer Welle angeordneten gefederten Kontaktstuck, das an einem Tragkörper aus Isolieriaterial so gelagert ist, daß es mit seinen Enden zu beiden Seiten aus der Welle herausragt, an der es in der Aussohaltatellung unter Federkraft anliegt.
  • Es sind bereits elektrische Lastschalter oder mehrpolige Umschalter bekannt, die an entgegengesetzten Seiten abgefedert sind und bei denen bewegliche Kontaktstück in der geschlossenen Stellung gegen die feststehenden tontiktstücke durch Spiralfedern gedrückt werden, so daß der erforderliche Kontaktdruck aufgebracht wird. Derartige Schaltglieder sind jedoch sehr aufwendig gebaut und benötigen zu ihrer Betätigung entsprechend viel Platz (DE-AS 1 943 23i).
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Schaltglied zu schaffen, bei dem durch eine kurze Drehbewegung der an sich bekannten Antriebswelle die Stellung der Kontakte so verändert werden kann, daß nach dem Abheben von dem die Lage dieses Bauteils in der Ausschaltstellung flilerenden Auflagekanten ein sicherer Kontakt in den Auflagepunkten gewährleistet ist0 Dabe-i soll durch einzelne Bauelemente der Schalter betriebssicher gestaltet und die einer hohen Beanspruchung unterliegenden Bauteile sogar ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen leicht austauschbar sein.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das auswechselbare Kontaktstück durch eine quer zur Welle angebrachte Öffnung hindurchgesteckt und durch eine oder mehrere über das Kontaktstück schiebbare Haarnadelfedern in Kontakt mit den feststehenden Kontaktstücken bei Einschaltstellung gedrückt wird0 Nach einer weiteren Maßnahme der Xrtindung besteht die Torsionsfederung aus zwei diagonal innerhalb der Welle angeordneten Haarnadel federn, die ebenfalls leicht austauschbar sind0 Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht die Welle aus Isoliermaterial und weist auf einer Seite der Flansche einen Zentrierzapfen und auf der anderen Seite des Flansches eine zentrische Ausnehmung auf.
  • Durch tangentiale Markierungen an den Flanschen ist eine Verdrehung möglich, so daß sowohl ein gleichzeitiger als auch ein zeitlich differenzierter Kontaktschluß einzelner Strombahnen geschaffen werden kann. Zur leichteren Verstellung sind in den Seitenwandungen der Flansche Einrastmittel bzw0 Nuten angebracht0 Durch die erfindungsgemäße raumsparende Bauweise des Schaltgliedes ist es möglich, Entladewiderstände direkt unter der Pole beim Einsatz als Kondensatorschütze anzuordnen.
  • Die zwei diagonal innerhalb der Welle angeordneten Haarnadelfedern gestattaies, den zur Beherrschung einer unzulässig hohen Erwärmung an den Kontaktberührungspunkten erforderlichen Kontaktdruck induviduell aufzubringen0 Die flache Weg-Kraft-Charakteristik der Iraarnadelfedern sichert durch die, der Kontaktstelle jeweils gegenüberliegende periphere Anordnung der Federaugen innerhalb der Antriebswelle eine weitgehend konstante Aufbringung der Kontaktdruckkräfte0 Dieses ist wichtig, um bis zum vollen Verschleiß der Kontakte immer einen optimalen Kontaktdruck aufrecht zu erhalten.
  • Durch die Symmetrie der gesamten Konstruktion unter Berücksichtigung der sich innerhalb des Funktionsablaufes gegeneinander aufhebenden Federkräfte ist ee erfindungsgeiäß möglich, mit einem entsprechenden Antrieb von Hand, mechanisch, elektromagnetisch, elektrolotorisch, hydraulisch bzw. pneumatisch, lediglich ein reines Drehmoment auisubringen, ohne daß Radialkräfte auftreten.und dadurch die mechanische Lebensdauer eines erfindungsgeiäßen Schalters durch Herabsetzung der Lagerbeanspruchung zu erhöhen0 Durch die Anbringung eines Drehmagneten wird der Schalter lage- unabhängig.
  • Ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise und vereinfacht dargestellt. Es zeigt: Fig. i ein Schaltglied in Vorderansicht, teilweise im Schnttt, Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A-B der Fig. i mit linker Haarnadelfeder für die obere Kontaktstelle (Kontaktbrücke in AUS-Stellung), Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie c - d der Fig. i mit rechter Haarnadelfeder für die untere Kontaktstelle (Kontaktbrücke in AUS-Stellung), Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie e - f der Fige i (Kontaktbrücke in AUS-Stellung) und Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie e - f der Fig. i (Kontaktbrücke in EIN-Stellung)O Das in Figur i dargestellte I-polige Schaltglied besteht aus seitlichen Flanschen i und ilt die eine aus Isolierstoff bestehende Betätigungswelle 2 zwischen sich einschließt.
  • Diese weist auf einer Seite einen Zentrierzåpien 3 und auf der anderen Seite, an der sich das nächste Schaltglied anschließt, eine Ausnehmung 4 auf.
  • Gemäß der Darstellung in Figur 4 ist in der Welle 2 eine Öfinung 5 angebracht, durch die das auswechselbare Kontaktstück 6 durchgesteckt wird. Es wird in seiner Lage durch eine in einer weiteren in der Welle 2 angebrachten Ausnehmung 7 gelagerten Haarnadelfeder 8 gehaltert. Diese Haarnadelfeder 8 drückt in der EIN-Stellung das Teil des Kontaktstückes 6 auf die entsprechende Auflagerung des festen Kontaktstückes 9.
  • Die Lage des auswechselbaren Kontaktstückes 6 ist in der Ausschaltstellung durch ihr Anliegen an den Kanten 10 der Welle 2 definiert.
  • Durch entsprechende Drehung der Welle 2 entgegen dem Uhrzeigersinn (siehe Figuren 2, 4 und 5) kommt es zu einer Auflage der auswechselbaren Kontaktstücke 6 auf den festen Kontaktstu.cken 9 und dadurch zur Verbindung der Trennt stelle. Durch einen weiteren Bewegungsablauf heben sich die Kanten 10 von der Kontaktbrücke ab, so daß diese nur noch durch die beiden Federn 8 *d aufliegen auf den festen Kontaktstücken 9 in der Einschaltstellung fixiert ist.
  • Durch die Anbringung von tangentialen Markierungen li an den Flanschen 1 und i zum Zwecke einer vorprogrammierten Verdrehung der Schaltglieder zur Einstellung differenzierter Kontaktschlüsse ist es möglich, eine baukastenförmige Aneinanderreihung einzelner Schaltglieder mit erzwungener axialer Zentrierung vorzunehmen. Um eine entsprechende Verdrehung der einzelnen Schaltglieder gegeneinander in Gradmaß vornehmen zu können, werden in den Seitenwandungen der aneinanderliegenden Flansche Einrastmittel bzw. Nuten, die nicht dargestellt sind, angebracht.
  • Ebenfalls wurden nicht Entladewiderstände hinter den Polen bei Einsatz als Kondensatorschütze gezeichnet, um die tbersichtlichkeit der Zeichnungen nicht zu sttiren0

Claims (10)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltglied für den Ein- und Zusammenbau eines elektrischen Schalters mit einem innerhalb einer Welle angeordneten gefederten Kontaktstück, das an einem Tragkörper aus Isoliermaterial so gelagert ist, daß es mit seinen Enden zu beiden Seiten aus der Welle herausragt, an der es in der Ausschaltstellung unter Federkraft anliegt, dadurch g e k e n n z e i c h ne t daß das auswechselbare Kontaktstück (6) durch eine quer zur Welle (2) angebrachte Öffnung (5) hindurchgesteckt und durch eine oder mehrere über das Kontaktstück (6) schiebbare Torsionsfedern (8) in Kontakt mit den feststehenden Kontaktstücken (9) bei Einschaltstellung gedrückt ist.
  2. 2. Schaltglied nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Torsionsfeder aus zwei diagonal innerhalb der Welle (2) angeordneten Haarnadelfedern (8) besteht.
  3. 3. Schaltglied nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t , daß die Welle (2) aus Isoliermaterial besteht und auf einer Seite der Flansche (i) einen Zentrierzapfen (3) und auf der anderen Seite des Flansches (11) eine zentrische Ausnehmung (4) aufweist.
  4. 4. Schaltglied nach Anspruch i und/oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t t daß tangentiale Markierungen (11) an den Flanschen (i) zum Zwecke einer vorprogrammierten Verdrehung der Schaltglieder zur Einstellung differenzierter Kontaktschlüsse oder dergleichen angebracht sind.
  5. 5. Schaltglied nach Anspruch 1 und/oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß in den äußeren Seitenwandungen der Flansche (i, ii) Einrastmittel bzw. Nuten angebracht sind.
  6. 6. Schaltglied nach Anspruch i und/oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß Entladewiderstände direkt unter den Polen bei Einsatz als Kondensatorschütze eingebaut sind.
  7. 7. Schaltglied nach Anspruch i und/oder einem der folgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß die Drehbewegung zur Auflösung oder Schließung der Kontaktverbindung durch einen Drehmagneten erfolgt,
  8. 8. Schaltglied nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß der Drehmagnet an der Welle (2) angeflanscht ist.
  9. 9. Schaltglied nach Anspruch 8, dadurch g e k e n n -z e i c h ne t , daß der Drehmagnet an dem Zapfen (3) oder der Ausnehmung (7) der Welle (2) angebracht ist.
  10. 10. Schaltglied nach Anspruch i und/oder einem der iolgenden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daß hinter den Polen Entladewiderstände angeordnet sind.
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