DE2846076A1 - Mediumablenkvorrichtung, vorzugsweise fuer den aus einem klimageraet austretenden luftstrom - Google Patents
Mediumablenkvorrichtung, vorzugsweise fuer den aus einem klimageraet austretenden luftstromInfo
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Description
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Beschreibung
Die Erfindung befaßt sich mit einer Mediumablenkvorrichtung, die insbesondere ein strömungsfähiges Medium in
beliebiger Richtung unter einem relativ großen Ablenkwinkel ablenken kann.
Das strömungsfähige Medium, mit dem die erfindungsgemäße
Mediumablenkvorrichtung arbeiten kann, kann entweder ein Gas oder eine Flüssigkeit sein; die erfindungsgemäße
Mediumablenkvorrichtung ist jedoch insbesondere für ein Klimagerät anwendbar (ohne jedoch auf diese Anwendung
beschränkt zu sein), das so gebaut sein muß, daß ein Luftstrom, er sei warm oder kühl, unter einem relativ großen
Ablenkwinkel in einen zu konditionierenden Raum in solcher Weise strömen kann, daß der Luftstrom wenn notwendig in
beliebiger Richtung strömen kann. Im Rahmen dieser Anwendung kann die erfindungsgemäße Mediumablenkvorrichtung
entweder an der Auslaßöffnung oder dem Grill einer Innenraumeinheit
eines Klimagerätes angeordnet sein, durch welche der Luftstrom in den zu konditionierenden Raum
ausströmt, oder sie kann Teil der Auslaßanordnung des Klimageräts selbst sein.
Andere Anwendungen der Erfindung können beispielsweise bei einem Wassersprinkler und einem logischen Fluidikelement
in Frage kommen, das entweder Gas oder Flüssigkeit benutzt, und diese Anwendungsmöglichkeiten sind dem Fachmann
nach der Lektüre der nachstehend beschriebenen Erfindung ohne weiteres geläufig.
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Bei einem logischen Fluidikelement, das.mit Wandstrahlen
arbeitet, wird das Wand-Haftphänomen zur Änderung der Strömungsrichtung eines strömungsfähigen Mediums ausgenutzt.
Wenn bei diesem Fluidikelement ein relativ weiter Ablenkwinkel erforderlich ist, muß die Länge des logischen
Fluidikelementes etwa das fünf- bis sechsfache der Breite der Düse sein, durch die ein Mediumstrom abgegeben wird.
Weiter ist bei einem logischen Fluidikelement dieser Art eine kontinuierliche Steuerung der Strömungsrichtung des
Mediumstromes nur schwer erreichbar.
Bei einer anderen Mediumablenkvorrichtung werden mehrere Jalousielamellen zur Veränderung der Strömungsrichtung
des aus der Vorrichtung kommenden Mediumstromes benutzt. Um den Mediumstrom bei dieser Mediumablenkvorrichtung ablenken
zu können, muß der Mediumstrom auf die Jalousielamellen auftreffen, was zu einer beträchtlichen Verringerung
der Strömungsrate führt, wenn ein relativ großer Ablenkwinkel eingestellt wird.
Zum druckschriftlich belegbaren Stand der Technik wird auf die US-Patentschriften 2 702 986 sowie 2 825 204 und
ferner 3 102 389 und schließlich 3 209 775 verwiesen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Mediumablenkvorrichtung der Art zu schaffen, bei
der ein Kanal für einen Mediumstrom in einer Richtung, eine in den Kanal eingebaute Düse sowie ein Paar Abstand
aufweisende gegenüberliegende Führungswände von einer Form vorgesehen sind, die voneinander weg divergieren,
und wobei eine Lamelle zwischen der Aufstromseite und
der Abstromseite der Düse eingebaut ist, um den Mediumstrom in zwei Teilströme am Auslaß der Düse zu unterteilen,
von denen ein Teilstrom mit der zugehörigen Führungswand
durch die Bewegung der Lamelle in Berührung kommt, wodurch
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schließlich die Ablenkung des Mediumstroms gesteuert werden kann.
Weiter soll die Erfindung eine verbesserte Mediumablenkvorrichtung
schaffen, bei der die Ablenkung des Mediumstromes kontinuierlich gesteuert werden kann. Ferner soll
die von der Erfindung zu schaffende verbesserte Mediumablenkvorrichtung eine Länge haben, die gleich oder kleiner
als die Breite der Düse ist, und die einen relativ großen Ablenkwinkel für die Mediumströmung zu erzielen
gestattet. Bei der zu schaffenden Mediumablenkvorrichtung sollen die Führungswände nach außen zu voneinander weg
divergierend gebogen sein und die kontinuierliche Ablenksteuerung verbessern. Bei der zu schaffenden Mediumablenkvorrichtung
sollen die äußeren Teile der jeweiligen Führungswände geradlinig und eben verlaufen, um die Stabilität der
Mediumströmung beim maximalen Ablenkwinkel zu verbessern. Bei der zu schaffenden verbesserten Mediumablenkvorrichtung
soll eine Ablenklamelle in der Form einer langgestreckten rechtwinkligen Platte verwendet werden, so daß die
Vorrichtung insgesamt relativ leicht hergestellt werden kann.
Der Erfindung liegt weiter das Ziel vor Augen, die erwähnte Mediumablenkvorrichtung so zu verbessern, daß die
Düse durch ein Paar von gegenüberliegenden Rippenelementen
definiert ist und zwischen den die Düse definierenden Rippenelementen
und den benachbarten Führungswänden eine Stufe ausgebildet ist, die jede mögliche Wandhaftung des
aus der Düse hervortretenden Mediumstromes nur dann verhindert, wenn die Ablenklamelle in einer Stellung gehalten
wird, in der der Mediumstrom in einen Zwischenbereich zwischen den beiden Ablenkungsrichtungen des Mediumstromes
längs den beiden Führungswänden gerichtet ist. Bei der verbesserten Mediumablenkvorrichtung wird ein aufstrom-
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seitiger Kantenabschnitt der Ablenklamelle bezüglich der Düse deformiert und ermöglicht, daß der Mediumstrom durch
eine nur geringfügige Verlagerung der Ablenklamelle mit einem relativ weiten Ablenkwinkel abgelenkt werden kann.
Bei der zu schaffenden Mediumablenkvorrichtung wird ein abstromseitiger Kantenabschnitt der Ablenklamelle bezüglich
der Düse deformiert, um die Wandhaftung des Mediumstromes dadurch zu verbessern, daß die Breite eines Teilstromes
des strömenden Mediums, der zwischen der Ablenklamelle und einer Führungswand strömt, so reduziert wird,
daß der aus der Düse hervortretende Mediumstrom um einen relativ weiten durch die Form der Ablenklamelle bestimmten
Winkel abgelenkt werden kann.
Die Erfindung soll ferner eine verbesserte Mediumablenkvorrichtung
schaffen, bei der es möglich ist, die Temperaturveränderung des Mediumstromes festzustellen, um eine Ablenkung
des Mediumstromes automatisch zu erzeugen.
Die Erfindung schafft auch ein Klimagerät bzw. ein Luftkonditionierungsgerät,
welches mit einer Mediumablenkvorrichtung von der vorstehend erwähnten Art ausgerüstet
ist.
Die vorstehend erläuterten Merkmale und Zielvorstellungen der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung noch deutlicher
hervor, bei der auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer Mediumablenkvorrichtung gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 Querschnittsansichten längs der Linie II-II
bis 4 aus Fig. 1, die eine Mediumablenklamelle
in verschiedenen Betriebsstellungen zeigen;
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Fig. 5 eine der Fig. 4 ähnliche Darstellung von einer anderen Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 6 eine der Fig. 2 ähnliche Darstellung von einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung;
Fig." 7 eine der Fig. 2 ähnliche Darstellung, bei der der Krümmungsradius jeder der
die Düse definierenden Rippen kleiner ist als der Krümmungsradius jeder Führungswand
;
Fig. 8 eine der Fig. 2 ähnliche Darstellung, bei der ein Winkel zwischen jeder der
die Düse definierenden Rippen und der zugehörigen Führungswand ausgebildet ist;
Fig. 9 eine Querschnittsansicht in vergrößertem Maßstab eines Teiles der Mediumablenkvorrichtung,
die ähnlich gebaut ist wie in Fig. 7 gezeigt zur Erläuterung des Falles, bei dem der Winkel zwischen jeder
der die Düse definierenden Rippen und der benachbarten Führungswand Null ist;
Fig. 10 eine der Fig. 9 ähnliche Darstellung,
bei der ein Teil der Mediumablenkvorrichtung gemäß Fig. 8 zu erkennen ist; *
Fig. 11 der Fig. 2 ähnliche Ansichten von einer bis 13 weiteren Ausführungsform der Erfindung,
bei denen die Ablenklamelle in verschiedenen Betriebsstellungen zu erkennen ist;
Fig. 14 den Fig. 11 bis 13 ähnliche Ansichten bis 16 einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
bei denen die Ablenklamelle in verschiedenen Betriebsstellungen gehalten ist;
Fig. 17 eine der Fig. 1 ähnliche Ansicht noch
einer weiteren Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 18 eine schematische Blockschaltung für einen Antrieb zum Drehen der Ablenklamelle;
Fig. 19 eine schematische perspektivische Ansicht einer Mediumablenkvorrichtung gemäß noch
einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung;
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Fig. 20 eine schematische Längsansicht in vergrößertem Maßstab eines in der Mediumablenkvorrichtung
gemäß Fig. 19 verwendeten Antriebsmechanismus';
Fig. 21 eine der Fig. 20 ähnliche Ansicht von einer abgewandelten Ausführungsform des Antriebsmechanismus;
Fig. 22 ein längs der Linie XXII-XXII aus Fig. 21 genommener Querschnitt;
-Fig. 23 ein schematischer Querschnitt einer Innenraumeinheit
einer Klimaanlage, die mit der erfindungsgemäßen Mediumablenkvorrichtung
ausgerüstet ist;
Fig. 24 eine schematische perspektivische Darstellung der Innenraumeinheit aus Fig. 23;
Fig. 25 eine schematische perspektivische Ansicht in vergrößertem Maßstab von einer weiter
modifizierten Ausführungsform des Antriebsmechanismus
' für die Verdrehung der Ablenklamelle;
Fig. 26 ein Längsschnitt des Antriebsmechanismus1
aus Fig. 25;
Fig. 27 eine elektrische Schaltung für den Antriebsmechanismus aus Fig. 25 und
Fig. 28 ein schematisches Diagramm zur Erläuterung der Anordnung von Schaltern, die in der
Schaltung aus Fig. 27 in Beziehung zur Ablenklamelle verwendet werden.
Tn den Zeichnungen sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Zunächst zeigen Fig. 1 bis 4 die Mediumablenkvorrichtung
1 gemäß einer ersten bevorzugten Ausführungsform der Erfindung. Diese Mediumablenkvorrichtung
weist ein Paar langgestreckte aufstromseitige Wände 2 und
mit eine Düse definierenden Rippen 4 und 5 auf, von denen jede von einer Seitenkante der entsprechenden aufstromseitigen
Wand 2 oder 3 rechtwinklig zur Ebene einer Oberfläche
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einer der aufstromseitigen Wände 2 und 3 vorsteht, die
Rippen 4 und 5 mit den aufstromseitigen Wänden 2 und 3
fest verbunden sind. Die aufstromseitigen Wände 2 und 3
erstrecken sich nahe zueinander in einer Richtung und enden um-einen vorbestimmten Abstand voneinander, so daß
eine Düse 7 zwischen den Rippen 4 und.5 gebildet ist.
Die Mediumablenkvorrichtung 1 weist ferner eine Ablenklamelle 8 sowie ein Paar Führungswände 10 und 11 auf. Die
Führungswände 10 und 11 sind so geformt, daß sie sich in Abstromrichtung bezüglich der Strömungsrichtung des durch
die Düse 7 strömenden Mediums voneinander nach außen divergieren, und sich nach außen weg von der Düse 7 öffnen,
und an der AufStromseite einen Abstand voneinander haben, der geringfügig größer als die Weite Ws der Düse 7 ist.
Wie dargestellt, sind diese Führungswände 10 und 11 nach außen weg voneinander gebogen und bilden einen Mediumauslaßkanal
zwischen sich. Die aufstromseitigen Wände 2 und und die Führungswände 10 und 11 sind durch ein Paar gegenüberliegende
im wesentlichen hornförmig gestaltete Stirnplatten 12 und 13 zusammengehalten, welche an den gegenüberliegenden
Rändern der jeweiligen Wände 2, 3, 10 und befestigt sind.
Die Ablenklamelle 8 sitzt fest auf einer Welle 9 und dreht sich mit dieser, wobei die gegenüberliegenden Endabschnitte
der Welle 9 durch die StirnDlatten 12 und 13 hindurchgeführt sind, so daß die Lamelle 8 einstellbar um die Längsachse
der Welle 9 zwischen einer ersten Endstellung, in der der aus der Düse 7 hervorkommende Mediumstrom nach
außen durch den Mediumauslaßkanal längs der gebogenen Führungswand 11 strömt, und einer zweiten Endstellung,
bei der der die Düse 7 verlassende Mediumstrom nach außen durch den Mediumauslaßkanal längs der gebogenen Führungs-
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wand 12 strömt, verstellbar ist, worauf im einzelnen nachstehend noch eingegangen wird. Die Lamelle 8 ist so
eingebaut, daß die gegenüberliegenden Kantenabschnitte an der abstromseitigen und der aufstromseitigen Seite der
Düse 7 lokalisiert sind, und ist im übrigen so ausgelegt, daß sie den Mediumstrom in zwei Teilströme E und D an der
Abstromseite der Düse 7 unterteilt, von denen einer durch den Kanal zwischen der Rippe 4 und der Lamelle 8 und der
andere durch den Kanal zwischen der Rippe 5 und der Lamelle 8 strömt.
Man bemerke, daß eine öffnung 6 durch die Wände 2 und 3
und die Stirnplatten 12 und 13 gegenüber der Düse 7 und
entfernt von den Führungswänden 10 und 11 definiert ist
und als Einlaßöffnung dient und mit einer Mediumquelle in strömungsmittelmäßiger Verbindung stehen kann, welche
das Medium durch die Mediumablenkvorrichtung 1 leitet.
Die Mediumablenkvorrichtung gemäß Fig. 2 bis 4 arbeitet wie folgt:
Gemäß Fig. 2 nimmt die Ablenklamelle 8 eine Zwischenstellung
zwischen der ersten und der zweiten Endposition ein und liegt in einer Ebene senkrecht zur Ebene der Düse 7.
In dem in Fig. 2 dargestellten Betriebszustand fließen die Mediumteilströme D und E durch den Kanal zwischen der
Uippo 5 und der Lamelle 8 bzw. durch den Kanal zwischen
der Rippe 4 und der Lamelle 8 in symmetrischer Weise bezüglich
der Mittelebene, welche die Längsachse der Welle enthält, und strömen senkrecht zur Ebene der Düse 7. Diese
Mittelebene wird nachstehend als Düsenitiittelebene bezeichnet
.
Wenn demzufolge Medium durch die Düse 7 strömt, wird der .lurch die Düse 7 geführte Mediumstrom zusammengezogen.
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so daß die Mediumteilströme aufeinander zu strömen
möchten. Jedoch können diese Strömungskomponenten b.
und b- miteinander in Wechselwirkung treten, so daß der aus der Mediumablenkvorrichtung 1 austretende Mediumstrom
in die durch Pfeil F in Fig. 2 angedeutete Richtung strömt.
Fig. 3 zeigt die Ablenklamelle 8 in einer Stellung, in der
sie in Gegenrichtung des Uhrzeigers im wesentlichen in eine Zwischenstellung zwischen der ersten Endposition und der
in Fig. 2 dargestellten Position gedreht ist. Da in dieser Stellung die Ablenklamelle 8 in eine abstromseitige
Position zur Düse 7 vorsteht, wird der durch den Kanal zwischen der Rippe 5 und der Ablenklamelle 8 strömende
Teilstrom D gezwungen, seine Strömungsrichtung aufgrund des erhöhten StrömungswiderStandes durch die Ablenklamelle
an der Abstromseite der Düse 7 abzulenken. Mit anderen Worten, die Strömungskomponente b, an der Auslaßseite der die
Düse definierenden Rippe 5 ist einwärts zur Düsenmittelebene aufgrund der Kontraktion orientiert, jedoch wirkt
eine Ablenkkraft von der Strömungskomponente b., längs -der
Ablenklamelle 8 kontinuierlich in einem Bereich auf der Abstromseite zur Düse 7. Daher tritt der Mediumteilstrom D,
dessen Strömungsrichtung primär durch die Stellung der Ablenklamelle 8 bestimmt war, mit der Führungswand 11 in
Wechselwirkung und haftet danach an der Führungswand 8 unter der Wirkung des bekannten Coanda-Effekts an. Wenn
die Strömung sich fortsetzt, verläßt der Mediumteilstrom D an der Stelle X die Führungswand 11 und fließt danach tangential
zum Abreißpunkt.
Andererseits hat der Teilstrom E, der durch den Kanal zwischen der Rippe 4 und der Lamelle 8 fließt, eine Strömungskomponente bg, die im wesentlichen geradlinig weiterströmen
möchte. Jedoch hat der Teilstrom E auch eine Strömungskomponente b|- in der Nähe der die Düse definierenden Rippe 4,
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die einwärts zur Düsenmittelebene aufgrund der Kontraktion
strömen möchte. Durch die Wirkung der Strömungskomponente br, die bei der in Fig. 3 gewählten Darstellungsweise
nach rechts strömen möchte, und die Neigung des Teilstromes D, den Teilstrom E zu ziehen, strömt Teilstrom E
nach außen längs der Strömungsrichtung von Teilstrom D und vereinigt sich danach mit dem Teilstrom D und ergibt
somit einen Mediumstrom, der aus der Mediumablenkvorrichtung 1 .in einer durch Pfeil F in Fig. 3 dargestellten
Richtung ausströmt.
Wenn die Ablenklamelle 8 weiter im Gegensinne des Uhrzeigers zuerst in Endstellung gemäß Fig. 4 bewegt wird,
wird die Strömungskomponente bR an der Auslaßseite der die
Düse definierenden Rippe 5 gezwungen, in einer Richtung
einwärts zur Düsenmittelebene aufgrund der Kontraktion zu strömen; jedoch setzt die Wirkung der Ablenkkraft der
Strömungskomponente b7 längs der Ablenklamelle 8 in einem
Bereich auf der Abstromseite der Düse 7 fort. Weiter wird die Neigung der Strömungskomponente b7 in eine Richtung
bei der in Fig. 4 dargestellten Darstellungsweise nach rechts gegenüber der in Fig. 3 dargestellten Richtung
verstärkt. Folglich wird die Strömungsrichtung des Teilstroms
D, der zuerst durch die Stellung der Ablenklamelle bestimmt wurde, weiter nach rechts (Fig. 3) zur Führungswand 11 hin abgelenkt. Daher herrscht der Coanda-Effekt
hier mehr als in Fig. 3 vor, so daß der Abreißpunkt zu einer STeIle Y verschoben wird, der auf der Abstromseite
des Abreißpunkts X liegt.
Andererseits wird der Teilstrom E, der durch den zwischen Rippe 4 und Lamelle 8 definierten Kanal strömt, gezwungen,
in einer Richtung längs der Strömung des Teilstroms D zu iließen, und zwar durch die Neigung der Strömungskomponente b«,
lie nach rechts (Figs 4) strömen möchte, und durch die
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Neigung des Teilstromes D, der den Teilstrom E mitziehen will, so daß schließlich der Teilstrom E sich mit dem
Teilstrom D zu dem Gesamtstrom vereinigt, der aus der Mediumablenkvorrichtung 1 in der durch Pfeil F in Fig. 4
dargestellten Richtung ausströmt.
Die Wandhaftung des aus der Düse austretenden Mediumstroms wird allgemein erhöht, wenn die Düsenweite Ws für einen
gegebenen Krümmungsradius der Oberflächen der die Düse definierenden Rippen 4 und 5 klein ist. Wenn demzufolge die
Ablenklamelle 8 auf die Abstromseite der Düse 7 vorsteht, ist die Breite eines der von der Lamelle 8 erzeugten Teilströme
kleiner als in dem Fall, bei dem die Lamelle vollständig auf der AufStromseite der Düse lokalisiert ist,
so daß die Wandhaftung erhöht werden kann.
Man bemerke, daß die Form der Mediumabelenkvorrichtung 1 und die Form und Stellung der Ablenklamelle 8 nicht symmetrisch
zur Düsenmittelebene sein muß, um die Vorteile und Wirkungen der Erfindung zu erzielen. Obgleich die Führungswände 10 und 11 als gebogen beschrieben worden sind, sind
sie auf diese Form nicht beschränkt, können vielmehr auch geradlinig sein und andere Formen einnehmen.
Eine Reihe von von den Erfindern ausgeführten Versuchen hat gezeigt, daß eine Mediumablenkvorrichtung von der
Flange L, gemessen zwischen der Ebene der Einlaßöf.fnung 6
und der Ebene der Auslaßöffnung der Vorrichtung 1, die
gLeich oder kleiner ist als das dreifache der Düsenweite Ws, einen Ablenkwinkel θ bis zu 60° relativ zur Düsenmittelebene
zu erzielen gestattet.
Man bemerke, daß während der fortgesetzten Drehung der Lamelle 8 von der in Fig. 2 dargestellten Stellung in die
in Fig. 4 dargestellte Stellung der Abreißpunkt, der in
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Fig. 3 und 4 mit X und Y bezeichnet ist, sich entsprechend verschiebt. Daher kann die Richtung, in der der Mediumstrom
nach außen tangential zum Abreißpunkt strömt, kontinuierlich gesteuert werden. Es ist ferner wichtig darauf
hinzuweisen, daß die kontinuierliche Ablenksteuerung von einer Betriebsstellung, in der der Mediumstrom geradlinig
parallel zur Düsenmittelebene strömt bis dahin, bei der die Wandhaftung stattfindet, erreicht werden kann, weil
die Führungswände in Abstromrichtung bezüglich der Düse in
solcher Weise vorstehend geformt sind, daß sie sich von dem Mediumstrom weg separieren.
Man bemerke weiter, daß die verlängerten Wände 2 und 3 nicht notwendigerweise wie dargestellt die gleiche Länge
haben müssen, vielmehr auch unterschiedliche Längen haben können, wie Fig. 5 zeigt, so daß die Ebene der Düse 7 bezüglich
der einen oder anderen die Düse definierenden Rippen 4 und 5 geneigt sein kann, wobei dann die eine Rippe
auf der Abstromseite der anderen Rippe positioniert ist.
In den vorstehenden Ausführungsformen der Erfindung gemäß
Fig. 1 bis 4 und 5 ist jede der Führungswände 10 und 11 als gewölbt gebogen dargestellt. Jedoch können die Führungswände auch geradlinig oder teilweise geradlinig gestaltet
sein. Beispielsweise bei der in Fig. 6 dargestellten Ausführungsform sind jeweilige Abschnitte 14 und 15 der Führungswände
10 und 11 in der Uähe der Auslaßöffnung der
Mediumablenkvorrichtung 1 geradlinig, während die restlichen Abschnitte der Führungswände 10 und 11 bogenförmig
gekrümmt sind. Die Mediumablenkvorrichtung gemäß Fig. 6 ist vorteilhaft insofern, als der Mediumstrom bei der
Ablenklamelle 8 in der ersten oder zweiten Endlage, beispielsweise wie dargestellt in der ersten Endlage, vollständig
längs der Führungswand 11 entlangströmen kann, η ichdem der Mediumstrom um den maximal möglichen Ablenk-
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winkel abgelenkt worden ist und daher den Rückdruck überwinden kann.
In jeder der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen der ERfindung kann die Mediumablenkvorrichtung in ähnlicher
Weise arbeiten, selbst wenn die Ablenklamelle 8 zur zweiten Endstellung gedreht wird, in welcher dann der Mediumstrom
in einer Richtung nach links gemäß den in Fig. 2-6 gewählten Darstellungen abgelenkt wird.
Wie man am besten aus Fig. 4 erkennt, ist eine der aufstromseitigen
Kanten der Führungswände 10 und 11 neben
der Düse 7 und mit der die Düse bildenden Rippe 5 verbunden, um einen Abstand Se nach außen von der Spitze der zugehörigen
Rippe 5 versetzt und bildet einen Rückschlagbereich. Der durch die Düse 7 austretende Mediumstrom kann geradlinig
längs der Düsenmittelebene strömen, wenn und solange die Ablenklamelle 8 in der in Fig. 2 dargestellten Stellung
gehalten wird, ohne daß der Mediumstrom an der betreffenden Führungswand 10 oder 11 anhaftet. Mit anderen Worten, xlie
Verwendung des zurückgesetzten Bereiches Se ist vorteilhaft, wenn und solange die Ablenklamelle 8 in der in Fig.
dargestellten Stellung gehalten wird, wo-bei der Mediumstrom dann geradlinig auswärts aus der Mediumablenkvorrichtung
1 in einer Richtung parallel zur Düsenmittelebene ausströmt, ohne daß er an einer der Führungswände 10 und
anhaftet, wenn beide Führungswände 10 oder 11 in der erläuterten Weise zurückgesetzt sind.
Die Verwendung des zurückgesetzten Bereiches Se schafft jedoch eine Schwierigkeit insofern, als die Führungswände
10 und 11 nicht leicht als integraler Bestandteil mit
den zugehörigen die Düse bildenden Rippen 4 und 5 ausgebildet werden kann. Dieser Nachteil kann leicht dadurch
ausgeglichen werden,»daß eine Vorrichtung verwendet wird, wie sie Fig. 7 zeigt, bei der kein zurückgesetzter Bereich
vorgesehen ist.
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In Fig. 7 sind die die Düse definierenden Rippen jeweils mit 4' und 51 bezeichnet, von denen jede einen relativ
kleinen Oberflächenkrümmungsradius hat.
Die Arbeitsweise der Mediumablenkvorrichtung 1 von einer in Fig. 7 dargestellten Bauweise ist dergestalt, daß ein
der Einlaßöffnung 6 zugeleitetes Strömungsmedium durch die Düse 7, die zwischen den Rippen 41 und 51 definiert
ist, zur Außenseite der Mediumablenkvorrichtung 1 durch den Mediumauslaßkanal zwischen den Führungswänden 10 und
strömt. Da jedoch der Krümmungsradius jeder der die Düse definierenden Rippen 4' und 5' einen relativ kleinen Wert
hat, wird der durch die Düse 7 strömende Mediumstrom wie in Fig. 7 gezeigt, zusammengezogen. Dies führt seinerseits
zu einer Vergrößerung des Zwischenraums zwischen dem Mediumstrom und jeder der Führungswände 10 und 11, und
daher ist die Möglichkeit vorteilhafterweise ausgeschlossen, daß der Mediumstrom an einer der Führungswände 10 und 11
anhaften kann.
Da jedoch die Kontraktion der Strömung in der in Fig. 7 dargestellten Vorrichtung verwendet wird, neigt der durch
die Mediumablenkvorrichtung gemäß Fig. 7 strömende Mediumstrom dazu, einen erhöhten Strömungswiderstand anzutreffen.
Wenn daher der Strömungswiderstand das zu lösende Hauptproblem ist, bietet sich eine Ausgestaltung an, wie sie
Fig. 8 zeigt.
Die die Düse definierenden Rippen 4" und 5" gemäß Fig. 8
sind mit den zugehörigen Führungswänden 10 und 11 unter
einem tangentiellen Winkel θ verbunden. Wenn der tangentielle
Winkel θ gleich Null ist (Fig. 9), wird der erhöhte Strömungswiderstand verstärkt, während dann, wenn der
tangentielle Winkel θ etwa wie in Fig. 10 angedeutet geeignet
gewählt wird, der Strömungswiderstand vorteil-
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hafterweise minimal gehalten werden kann. Die Arbeitsweise der Mediumablenkvorrichtung gemäß Fig. 8 wird jetzt
im einzelnen betrachtet.
Das durch die Einlaßöffnung 6 zugeführte Strömungsmedium
strömt durch die Düse 7, die durch die Rippen 4" und 5" definiert ist, zur Außenseite der Mediumablenkvorrichtung
durch den Strömungsauslaßkanal zwischen den Führungswänden 10 und.11. Während der Strömung des Mediumstromes durch
die Mediumablenkvorrichtung 1 gemäß Fig. 8 findet keinerlei Kontraktion des Mediumstromes an irgendeiner der die
Düse definierenden Rippen 4" und 5" statt. Da jedoch die die Düse definierenden Rippen 4" und 5" relativ zu den
zugehörigen Führungswänden 10 und 11 den tangentiellen
Winkel θ halten, neigt der in den Mediumauslaßkanal eintretende Mediumstrom dazu, sich von jeder der Führungswände
10 und 11 zu trennen und bleibt somit weit davon entfernt,
an der benachbarten Führungswand 10 oder 11 festzuhaften.
Daher kann durch geeignete Wahl des tangentiellen Winkels θ die Möglichkeit des Auftretens der Kontraktion vermieden
werden, wodurch folglich der Strömungswiderstand herabgesetzt wird, so daß eine relativ genaue Strömungsrichtungssteuerung
im Ergebnis erreicht werden kann.
Man bemerke, daß in jeder der vorstehend erwähnten Ausführungsformen
die Ablenkfähigkeit der Mediumablenkvorrichtung nur durch geeignete Gestaltung der Ablenklamelle
8 in der in Fig. 11 bis 17 gezeigten Weise verbessert
werden kann.
Zu den Ausführungsformen der Erfindung gemäß Fig. 11 bis
ist zunächst zu sagen, daß ein Seitenkantenabschnitt der Ablenklamelle 8, der auf der Aufstromseite ihrer Drehachse
liegt, bezüglich der Strömungsrichtung des Mediums von der Einlaßöffnung 6 zur Düse 7 abgebogen ist, wie bei 8a
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angedeutet ist, und zwar so weit, daß die Seitenkanten des abgebogenen Abschnittes 8a der Ablenklamelle 8 stets
auf der Abstromseite während der Drehung der Ablenklamelle
zwischen der ersten und zweiten Endstellung lokalisiert werden kann.
Die Arbeitsweise der Mediumablenkvorrichtung 1 gemäß der in den Fig. 11 bis 13 dargestellten Bauweise wird jetzt
erörtert. Angenommen, die Ablenklamelle 8 wird in der ersten Endstellung gemäß Fig. 11 gehalten, dann wird die
der Einlaßöffnung 6 zugeführte Mediumströmung in zwei Teilströme auf der aufstromseitigen Kante des abgebogenen
Abschnittes 8a der Lamelle 8 unterteilt. Der rechts von der Ablenklamelle 8 vorbeifließende Mediumteilstrom haftet
danach an der Führungswand 11 an, wie das für den Mediumteilstrom D gemäß Fig. 4 der Fall war, während der Mediumteilstrom,
der links um die Ablenklamelle 8 strömt, zu dem Mediumteilstrom gezogen wird, der längs der Führungswand 11 dahinströmt.
Angenommen, daß der Winkel θ gemäß Fig. 11 festgehalten ist und daß ein Verhältnis des Abstandes W1 zwischen der
WAnd 3 und der aufstromseiten Kante des abgebogenen Abschnittes
8a relativ zum Abstand W2 zwischen Wand 2 und
aufstromseitiger Kante des abgebogenen Abschnittes 8a,
d.h. W1ZW2, größer ist als in dem Fall, daß die Ablenklamelle
8 keinen abgebogenen Abschnitt hat. Dies bedeutet, daß die Geschwindigkeit des Mediumteilstromes D1, der
rechts von der Lamelle 8 vorbeifließt, größer wird als
in dem Fall, bei dem die Lamelle keinen abgebogenen Abschnitt hat. Wegen der Zunahme der Geschwindigkeit des
Mediumteilstromes D1 relativ zur Geschwindigkeit des Mediumteilstroms E1, kann der Mediumteilstrom E1 sich
ieicht und schnell mit dem Mediumteilstrom D1 vereinigen,
wodurch der Ablenkwinkel ex relativ erhöht werden kann.
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Wenn die Ablenklamelle 8 danach von der in Fig. 11 dargestellten
Stellung in die Zwischenstellung zwischen der ersten und der zweiten Endlage gedreht wird, wird das
der Einlaßöffnung 6 zugeführte Medium selbst in diesem Fall in zwei Teilströme unterteilt, von denen der eine
rechts um die Lamelle 8 und der andere links um die Lamelle 8 herumströmt, und zwar um die aufstromseitige Kante
des abgebogenen Abschnittes 8a der Ablenklamelle 8. Bei der in Fig. 12 dargestellten Betriebsstellung ist der
Seitenkantenabschnitt der Lamelle 8, der dem abgebogenen Abschnitt 8a gegenüberliegt, parallel zur Düsenmittelebene
orientiert, obgleich ein Unterschied in der Strömungsgeschwindigkeit zwischen den rechts um die Lamelle und dem
links um die Lamelle 8 fließenden Teilströmen besteht, und daher sind ähnlich wie im Falle der Fig. 2 die Strömungskomponenten
Fc und Fc1 jeweils von den zugehörigen Führungswänden 10 und 11 weggerichtet. Daher strömen die
Strömungskomponenten Fc und Fc' danach nach außen durch
die Düse 7 und dann durch den Mediumauslaßkanal, ohne daß sie an einer der Führungswände 10 oder 11 anhaften,
mit der Folge, daß der Mediumstrom nach außen aus der Mediumablenkvorrichtung in der durch Pfeil F' in Fig.
dargestellten Richtung strömt.
Wenn die Ablenklamelle von der in Fig. 11 dargestellten
STellung in die zweite Endlage gemäß Fig. 13 gedreht wird, führt der rechts um die Ablenklamelle 8 herumfließende
Mediumteilstrom aufgrund der speziellen erfindungsgemäßen
Form der Ablenklamelle 8 zu einer Strömungskomponente, die längs der Ablenklamelle 8 strömt, ohne daß sie von
der Ablenklamelle 8 auf der AufStromseite getrennt würde. Daher kann die nachfolgende Vereinigung der Mediumteilströme
leicht erreicht werden, und irgendwelche Turbulenz, die die schnelle und leichte Vereinigung der Mediumteil-
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-X-
ströme aufgrund der Reduzierung der Geschwindigkeit des links um die Lamelle 8 herumfließenden Mediumteilstroms
als Folge des gebogenen Abschnittes 8a behindern könnte, kann mit Vorteil kompensiert werden. Selbst wenn daher
die Ablenklamelle 8 in die zweite Endlage gemäß Fig. 13
gedreht wird, wird nicht nur eine Verringerung des Ablenkwinkels vermieden, sondern es kann auch der Strömungswiderstand
in einem Ausmaß reduziert werden, der dem Ausmaß entspricht, mit dem keine Trennung der Mediumteilströme
von der Lamelle 8 stattgefunden hat.
Aus Vorstehendem sieht man, daß bei der Mediumablenkvorrichtung gemäß Fig. 11 bis 13 der kleinstmögliche Drehwinkel
der Ablenklamelle 8 ausreicht, einen relativ großen Ablenkwinkel zu erzeugen.
Man bemerke, daß der abgebogene Abschnitt 8a in der in Fig. 11 bis 13 dargestellten Ausführungsform der ERfindung
geradlinig und eben war. Natürlich kann der abgebogene Abschnitt 8a auch gebogen sein, soweit die Mediumablenkvorrichtung
in im wesentlichen ähnlicher Weise wie im Zusammenhang mit Fig. 11 bis 13 beschrieben arbeiten kann.
Wenn im einzelnen der abgelenkte Abschnitt 8a gebogen ist, ist eine weitere Reduzierung des Strömungswiderstandes
möglich. Jedoch erfordert eine Ablenklamelle 8 mit gekrümmtem abgelenktem Abschnitt 8a eine relativ komplizierte
Herstellung verglichen mit einer Ablenklamelle 8, die eine Form hat, wie sie in den Fig. 1 bis 8 dargestellt
ist.
Fig. 14 bis 16 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung,
bei dem der Seitenkantenabschnitt der Ablenklamelle 8, der auf der Abstromseite liegt, bei 8b abgebogen
ist. Die Strömungsart des Mediumstromes je nach Stellung der Ablenklamelle 8 erläutern Fig. 14 bis 16.
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Man bemerke jedoch, daß die abstromseitige Seitenkante des abgebogenen Abschnittes 8b der Ablenklamelle 8 so
ausgelegt ist, daß sie stets auf der Abstromseite während der Drehung der Ablenklamelle 8 zwischen der ersten und
der zweiten Endstellung sich befindet.
Die Arbeitsweise der Mediumablenkvorrichtung gemäß Fig. 14 bis 16 wird jetzt betrachtet.
Fig. 14 zeigt die Ablenklamelle 8 in einer in die zweite
Endstellung gedrehten Stellung. Jetzt hat der zwischen der Ablenklamelle 8 und der die Düse definierenden Rippe 4
strömende Mediumstrom eine Strömungskomponente, die in der Nähe der die Düse definierenden Rippe 4 strömt, welche
gezwungen wird, in die durch b.. gezeigte Richtung zu
strömen (Fig. 14). Andererseits wird der längs der Ablenklamelle 8 strömende Teilstrom auf der Abstromseite durch
den abgebogenen Abschnitt 8b gezwungen, in einer durch b0 gezeigten Richtung zu strömen und wird nach links um
einen Winkel abgelenkt, der größer als der Winkel oC ' 'ist,
um den die Ablenklamelle 8 gedreht worden ist. Da die nach links gerichtete Strömung des Teilstromes b2 zunimmt,
wird der Wandhafteffekt des Teilstromes b-, relativ zur
benachbarten Führungswand 10 entsprechend erhöht.
Durch die Verwendung des gebogenen Abschnittes 8b der Ablenklamelle 8 wird eine Ausblasweite W1', die zwischen
der die Düse definierenden Rippe 4 und der abstromseitigen Seitenkante des gebogenen Abschnittes 8b der Ablenklamelle
definiert ist, in solchem Ausmaß reduziert, daß die Wandhaftung des Teilstromes b-, an der Führungswand 10 erhöht
werden kann.
Andererseits wird eine Strömungskomponente b. der zwischen
der die Düse definierenden Rippe 5 und der Ablenklamelle 8
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strömenden Mediumströmung/ die auf der Aufstromseite der
Lamelle =8 strömt, von der aufstromseitigen Kante der
Ablenklamelle 8 getrennt und wird danach gezwungen, in gerader Linie weiterzuströmen. Jedoch ist eine Strömungskomponente br des Mediumstromes, der zwischen Rippe 5
und Ablenklamelle 8 strömt und neben der Rippe 5 strömt, nach innen orientiert, und daher wird im ganzen der Mediumteilstrom
bg in den Mediumteilstrom b3 hineingezogen und
ergibt .den Mediumstrom bg. Daher wird der durch den Mediumausflußkanal
zwischen den Führungswänden 10 und 11. strömende
Mediumstrom gezwungen, in einer Richtung zu strömen, wie sie Pfeil B in Fig. 14 anzeigt.
Aus dem Vorstehenden sieht man leicht, daß der Ablenkungswinkel Θ1 bei einer Bauart der Ablenklamelle gemäß Fig.
14 bis 16 größer ist als bei der Bauart gemäß Fig. 1-8 für einen gegebenen Drehwinkel der Ablenklamelle 8.
Bei Fig. 15 ist eine Ausführungsform gezeigt, bei der
die Ablenklamelle 8 geringfügig nach links geschwenkt * ist. In dieser Betriebsstellung wird eine Strömungskomponente
des zwischen Rippe 4 und Ablenklamelle 8 strömenden Mediumstroms, die in der Nähe der Rippe 4 fließt,
gezwungen, nach innen in eine Richtung gemäß Pfeil C1 in
Fig. 15 zu strömen, während eine Strömungskomponente, die auf der Aufstromseite der Ablenklamelle strömt, dazu
neigt, in gerader Richtung gemäß Pfeil C- zu strömen.
Folglich, die jeweils in den Richtungen C1 und C2 strömenden
Strömungskomponenten ergeben danach einen Mediumstrom, der in gerader Richtung gemäß Pfeil C3 strömt.
Andererseits wird eine Strömungskomponente des zwischen Ablenklamelle 8 und Düse definierender Rippe 5 strömenden
Mediumstroms, die längs der Lamelle 8 gemäß C. strömt, geringfügig nach rechts abgelenkt, während eine in der
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Nähe der die Düse definierenden Rippe 5 strömende Strömungskomponente
gemäß C5 in eine leicht links weisende Richtung strömt, so daß der Teilstrom danach in gerader
Richtung gemäß Pfeil Cg strömen kann, ohne daß er an
einer der Führungswände 10 oder 11 anhaftet.
Die Mediumteilströme C3 und C, strömen nach Vereinigung
in gerader Richtung, wie Pfeil C in Fig. 15 zeigt.
Bei Fig. 16 ist die Ablenklamelle 8 geringfügig nach rechts verschwenkt. In diesem Betriebszustand strömt
eine Strömungskomponente d5 der zwischen der die Düse
definierenden Rippe 5 und der Ablenklamelle 8 strömenden Strömung, welche in der Nähe der Rippe 5 strömt, geringfügig
nach links. Da jedoch eine Strömungskomponente ä., die längs der Ablenklamelle 8 strömt, eine starke Neigung
hat, nach rechts abgelenkt zu werden, strömt der Mediumstrom als Ganzes in rechts gerichteter Richtung und haftet
danach an der Führungswand 11 an, wie bei dg gezeigt ist.
Andererseits wird eine Strömungskomponente des zwischen der Rippe 4 und der Ablenklamelle 8 strömenden Mediumstroms,
welche in der Nähe der AufStromseite der Ablenklamelle
strömt, von dieser getrennt und strömt daher in gerader Richtung gemäß d2, während eine in der Nähe der
Rippe 4 strömende Strömungskomponente geringfügig nach rechts gerichtet wird. Unter dem Einfluß der Strömung d..
wird die Strömungskomponente d2 dazu gezwungen, nach rechts
zu strömen und wird schließlich in die Strömungskomponente dg
hineingezogen und ergibt den Mediumteilstrom d3·
Im Endzustand strömt der aus der Mediumablenkvorrichtung austretende Mediumstrom in eine durch D in Fig. 16 angezeigte
Richtung. Da jedoch die Breite des abgebogenen
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Abschnittes 8b der Ablenklamelle 8 geeignet gewählt ist, wird der Mediumteilstrom d-, nicht gestört bzw. turbulent,
wenn der Mediumteil strom d-, in den Mediumteilstrom dc
hineingezogen wird. Dies bedeutet, daß der Mediumstrom nach rechts abgelenkt werden kann, wenn man die Darstellung
von Fig. 16 wählt, und zwar in ähnlicher Weise wie in dem Falle, daß die Ablenklamelle 8 keinen abgelenkten
Abschnitt 8b hat.
Man bemerke, daß der abgebogene Abschnitt 8b in der vorstehenden Ausführungsform gemäß Fig. 14 bis 16 gerade
und eben gewesen ist. Jedoch kann der abgebogene Abschnitt 8b auch gebogen werden, soweit jedenfalls die Mediumablenkvorrichtung
in im wesentlichen der gleichen Weise betrieben werden kann, wie das im Zusammenhang mit Fig. 14 bis
16 beschrieben worden ist.
Bei der in Fig. 17 dargestellten Ausführungsform der Erfindung sind die gegenüberliegenden Seitenkanten der
Ablenklamelle 8 abgebogen, eine Aus führungs form, die -"· als komvinierte Version der Ablenklamellen gemäß Fig. 11
bis 13 und einer der Fig. 14 bis 16 betrachtet werden
kann. Bei dieser Bauweise der Ablenklamelle gemäß Fig. kann die rechte Ablenkung durch das Vorhandensein des
abgebogenen Abschnittes 8a einerseits erhöht werden, und die Ablenkung nach links kann durch das Vorhandensein
des abgebogenen Abschnittes 8b erhöht werden. Daher ermöglicht diese Ablenklamelle als Ganzes einen erhöhten
Ablenkwinkel.
Man bemerke, daß die abgebogenen Abschnitte 8a und 8b als gerade und eben dargestellt sind. Sie können jedoch
auch gebogen sein, soweit dadurch sich ein ähnlicher Effekt für die Mediumablenkvorrichtung erreichen läßt.
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Das Vorhandensein der abgebogenen Abschnitte 8a und 8b an der Ablenklamelle 8 bringt einen derartigen zusätzlichen
Vorteil, daß die Stärke der Ablenklamelle 8 gegen das Abbiegemoment als Ganzes verbessert werden kann. Es
Es wird jetzt eine automatische Ablenkung des Mediumstroms durch Verwendung der Mediumablenkvorrichtung gemäß
der Erfindung erläutert.
In Fig. 18 stellt der Detektor 16 eine Veränderung eines physikalischen Parameters fest, und führt eine Ablenkung
des Mediumstromes automatisch durch. Die Antriebseinheit treibt die Ablenklamelle 8 bei Empfang eines Signals aus
dem Detektor. Eine Koppeleinheit 18 überträgt den Antrieb von der Antriebseinheit 17 auf die Ablenklamelle 8.
Die in Fig. 19 dargestellte Mediumablenkvorrichtung kann
von einer beliebigen der vorstehend erläuterten Ausführungsformen sein, also etwa von einer der in Fig. 1-4,
Fig. 5, Fig. 6 und 7, Fig. 8, Fig. 11-13 oder Fig. 14-16 dargestellten Art. Man bemerke jedoch, daß die gegenüberliegenden
Enden der Welle 9, auf der die Ablenklamelle 8 fest befestigt ist, durch die Stirnplatten 12 und 13
drehbar hindurchgeführt sind und in geeigneter Weise nach außen aus der Mediumablenkvorrichtung vorstehen. Das Ende 9'
der Welle 9 in der Nähe der Stirnplatte 13 hat ein Stoppelement 9", das fest auf ihr befestigt ist und verhindert,
daß die Welle 9 und damit die Ablenklamelle 8 in axialer Richtung bewegt werden kann, während das andere Ende der
Welle 9 in der Nähe der Stirnplatte 12 eine Nocke 19 fest befestigt trägt.
Die Nocke 19 weist eine geneigte Schrägfläche 20 auf, die sich im wesentlichen spiralig in axialer Richtung zur
Welle 9 erstreckt und mit ihren entgegengesetzten Enden
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Anschlagflächen 20' und 20" bildet. Man bemerke, daß
die Länge der Schrägfläche 20 gemessen zwischen den Anschlagflächen
20' und 20" dem Winkel entspricht, um den die Ablenklamelle 8 um die Längsachse der Welle 9 gedreht
werden kann.
Der Balg 21 ist in seinem Inneren über ein Verbindungsrohr 23 mit einem Fühler 22 gekoppelt und innen mit einem
sich in der Wärme ausdehnenden Stoff gefüllt, der entweder eine Flüssigkeit oder ein Gas sein kann. An dem von dem
Verbindungsrohr 23 entfernten Ende des Balges 21 erstreckt sich eine Schieberstange 24 und endet im Kontakt mit der
Schrägfläche 20 an der Nocke 19. Der Fühler 22 kann an einer beliebigen geeigneten Stelle angebracht werden,
an der eine Veränderung des physikalischen Parameters festgestellt werden kann, mit dem eine automatische Ablenkung
bewerkstelligt werden soll.
Fig. 20 zeigt die Einzelheiten der Antriebseinheit gemäß Fig. 19. Wie man erkennt, ist um die Welle 9 zwischen-der
Stirnplatte 12 und der Nocke 19 eine Torsionsfeder 25 zwischengelegt, deren gegenüberliegende Enden mit der
Stirnplatte 12 bzw. der Nocke 19 fest verbunden sind. Die Torsionsfeder 20 belastet die Nocke 19 mit einer Vorspannung
in einer Richtung gegen den Balg 21, wobei die Schrägfläche 20 ihrerseits die Schieberstange 24 unter
einem vorgegebenen Druck hält. Diese Torsionsfeder 25 dient zur Drehung der Nocke 19 in Rückwärtsrichtung in
ihre Ausgangsstellung, wenn und nachdem die Nocke 19 in entgegengesetzter Richtung gegen die Torsionsfeder 25 in
noch zu beschreibender Weise gedreht worden ist. Man bemerke, daß der Balg 21 von einer stationären Halteplatte
getragen ist, die in an sich bekannter Weise fest aufgestellt ist.
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Die in Fig. 20 dargestellte Einrichtung kann wie in Fig. 21
und 22 gezeigt, abgeändert werden. Ein Hebel 27 ist mit einem Ende fest mit der Welle 9 verbunden, und mit dem
anderen Ende erstreckt er sich locker durch eine im wesentlichen U-förmige Führungsnut, die in einer Hebelrückhalteplatte
28'ausgebildet ist, welche mit ,der Stirnplatte 12
fest befestigt ist. Die Führungsnut in der Rückhalteplatte 28 wird durch zwei gegenüberliegende Nutabschnitte
29 und ,30 gebildet, die sich parallel zueinander in einer im wesentlichen zur Längsachse der Welle 9 senkrechten
Ebene erstrecken, und ein Übergangsnut-Abschnitt 31 erstreckt sich im wesentlichen parallel zur Längsachse der
Welle 9 und die gegenüberliegenden Enden dieser Übergangsnut 31 stehen mit den entsprechenden Enden der jeweiligen
Nutabschnitte 29 und 30 in Verbindung.
Fig. 23 zeigt eine Innenraum-Einheit eines Klimageräts vom Wärmepumpentyp, das mit der allgemein mit U bezeichneten
Mediumablenkvorrichtung gemäß Fig. 18 bis 20 ausgerüstet ist.
Die in Fig. 23 gezeigte Innenraum-Einheit 40 einer Klimaanlage ist an einer einen zu konditionierenden Raum umschließenden
Wand befestigt, und zwar in der Nähe der Decke. Die Innenraum-Einheit 40 weist einen Wärmetauscher 41,
ein Gebläse 42, einen Mediumauslaß 32, eine Führungsleitung 33 zwischen Wärmetauscher 41 und Mediumablenkvorrichtung
sowie einen Stabilisierer 34 auf, wie an sich bekannt.
Die Abtropfschale 35 nimmt kondensierte und vom Wärmetauscher
41 herabfallende Flüssigkeit auf; ferner ist ein Filter 36 vorgesehen, das Gehäuse ist mit 37 bezeichnet,
welches vorn mit einem Frontgrill 38 verschlossen ist und in dem Frontgrill 38 eine Ansaugöffnung 39 aufweist.
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In dem Mediumauslaß 32 besitzt die Mediumablenkvorrichtung mehrere Ablenklamellen 43 zur Ablenkung des Mediumstromes,
der durch den Mediumauslaßkanal zwischen den Führungswänden 10 und 11 in eine linke und rechte Richtung
bei Vorderansicht der Innenraum-Einheit 40 strömt. Die Inneriraumeinheit 40 ist in Fig. 24 noch einmal perspektivisch
gezeigt.
Es wird jetzt ihr Betriebsverhalten erläutert.
Zunächst wird gemäß Fig. 18 vom Detektor 16 ein Signal
erzeugt, das der Antriebseinheit 17 zugeführt wird, welche
daraufhin einen Antrieb über die Kopplung 18 auf die Ablenklamelle
8 einwirken läßt, welche im Sinne einer automatischen Mediumablenkung rotiert.
Je nach Art des Parameters, dessen Veränderung vom Detektor 16 festgestellt werden soll, sind verschiedene Arten
von Detektoren zur Verwendung möglich. Beispielsweise kann der Detektor 16 zur Feststellung der Temperatur ein
Bimetallstreifen sein, eine thermisch sich ausdehnende Flüssigkeit, ein thermisch sich ausdehnendes Gas, ein
thermisch sich ausdehnender Feststoff, ein Thermistor oder ein Posistor sein. Wenn der Parameter die Luftfeuchte
ist, dann kann der Detektor 16 ein Feuchtigkeitsfühler
sein. Wenn der Parameter etwa die Windgeschwindigkeit ist, kann der Detektor 16 ein druckempfindlicher Fühler sein.
Die Antriebseinheit kann ein bimetallisches Material, ein Balken, eine elektromagnetische Einheit (Spule mit
Anker) oder ein Elektromotor sein. Die Verwendung eines Bimetalls ist jedoch insofern vorteilhaft, daß es auch
als Detektor für die Feststellung der Parameterveränderung dienen kann.
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Wenn man annimmt, daß die Ablenklamelle 8 wie in Fig. gezeigt eingestellt ist, in welcher Stellung der Mediumstrom
aus der Düse nach oben längs der Führungswand 10 und an ihr anhaftend strömt, und daß an einer Stelle die
Temperatur ansteigt, zu welcher der Mediumstrom gerichtet werden soll, dann stellt der Fühler 2? die erhöhte Temperatur
fest, und das thermisch sich ausdehnende Material expandiert demzufolge. Der Balken 21 expandiert also.
Wie man am besten aus Fig. 20 erkennt, bewegt sich die Schubstange 24 bei sich in der erwähnten Weise ausdehnendem
Balken 21 nach außen in eine Richtung, die von der stationären Trägerplatte 26 wegweist, wodurch das Nockenteil
19 in eine Richtung dreht und in bezüglich der Welle
axialer Richtung nicht beaufschlagt wird. Dies ist wegen der Anlage des freien Endes der Schubstange 24 an die
Schrägfläche 20 möglich. Wenn der Balken 21 sich in der erwähnten Weise ausdehnt, wirkt eine Lastkraft P1 auf die
Nocke 19 durch die Schubstange 24, die die Schrägfläche rutschfähig kontaktiert. Da die Reibungskraft zwischen der
Schubstange 24 und der Schrägfläche 20 kleiner ist als die Vektorkomponente P2 der Lastkraft P., die parallel
zum Anstieg der Schrägfläche 20 wirkt, und da ferner die durch die Torsionsfeder 25 auf das Nockenteil im Sinne
einer Rückstellung auf die Ausgangslage wirkende Kraft kleiner ist als die Vektorkomponente P3 der Kraft P1,
die in Umfangsrichtung der Nocke 19 wirkt, kann das Nockenteil 19 sich gegen die Torsionsfeder 25 verdrehen.
Daher wird deutlich jetzt, daß der Rotationswinkel der Nocke 19 und damit der Ablenklamelle 8 der Verschiebung
der Schubstange 24 entspricht, die sie aufgrund der Ausdehnung des Balkens 21 erleidet.
Wenn die Temperatur an der Stelle, an die der Mediumstrom gerichtet werden soll, danach absinkt, sinkt die Temperatur
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des Fühlers 22 entsprechend ab, und das thermisch sich ausdehnende Material zieht sich wieder zusammen. Daher
zieht sich der Balken 21 zusammen und die Schubstange 24 wird bei der in Fig. 20 gewählten Darstellung nach rechts
verschoben. Wenn die Schubstange 24 sich nach rechts in der erwähnten Weise verschiebt, wird die Nocke 19 und
damit die Ablenklamelle 8 nach rückwärts in Richtung auf ihre Ausgangsstellung unter Wirkung der Torsionsfeder 25
verdreht.
Aus der vorstehenden Erläuterung sieht man, daß die Ablenklamelle in Abhängigkeit der vom Fühler 22 festgestellten
Temperaturveränderung mit dieser verdreht wird, wobei der aus der Mediumablenkvorrichtung und aus dem Mediumauslaß
(Fig. 23) austretende Mediumstrom zwischen einer horizontalen Richtung und einer vertikalen Richtung abgelenkt
werden kann.
Wenn die erfindungsgemäße Mediumablenkvorrichtung als ein Bauteil der Mediumauslaßstruktur 32 der Innenraum-Einheit
eines Klimageräts verwendet wird, ist, da die Größe der Temperaturveränderung klein ist, die Verschiebung der
Schubstange 24 entsprechend der Ausdehnung oder Kontraktion des Balkens 21 entsprechend klein. Da jedoch bei der erfindungsgemäßen
Mediumablenkvorrichtung eine nur geringe Verdrehung der Ablenklamelle 8 zur Erzeugung eines relativ
großen Ablenkwinkels für den Mediumstrom ausreicht, kann die erfindungsgemäße Mediumablenkvorrichtung wirksam und
mit Vorteil als Bauteil in eine Klimaanlage eingebaut werden.
Man bemerke, daß die Anlagewände 20" und 20" an den jeweiligen
Enden der Schrägfläche 20 so positioniert sind, daß die Strömungsrate des aus der Mediumablenkvorrichtung
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hervorkommenden Mediumstromes nicht unter einen vorgegebenen
Wert abfällt, selbst wenn die Ablenklamelle 8 so weit gedreht worden ist, daß die längs der Schrägfläche
gleitende Schubstange 24 gegen eine der beiden Anlageoder Begrenzungsflächen 20' und 20" anliegt.
Wenn gemäß Fig. 21 der Hebel 27 in dem Nutenabschnitt 29 wie dort gezeigt eingefangen ist, arbeitet die Antriebseinheit
für die Ablenklamelle 8 in ähnlicher Weise als Antrieb für die Antriebseinheit gemäß Fig. 20. Jetzt erfährt
der Hebel 27 jedoch eine Winkelbewegung innerhalb des Nutenabschnittes 29 zusammen mit der Drehung der Welle 9f
und ergibt somit eine sichtbare Anzeige der jeweiligen Stellung und des Ausmaßes der Drehung der Ablenklamelle
Wenn der Hebel 27 jedoch manuell auf den Übergangsabschnitt 31 und dann in den Nutenabschnitt 30 gezogen wird,
wird die Welle 9 und damit die Ablenklamelle 8 axial nach links (Fig. 21) um eine Strecke bewegt, die im wesentlichen
dem Abstand zwischen den parallelen Nuten-abschnitten 29 und 30 entspricht. Da der Abstand zwischen
den parallelen Nutenabschnitten 29 und 30 so gewählt ist, daß er größer als die maximale axiale Verschiebung der
Schubstange 24 ist, die durch die Ausdehnung des Balkens bewirkt werden kann, wird die Schrägfläche 20 aus ihrem
Eingriff mit dem freien Ende der Schubstange 24 gelöst, so daß die axiale Bewegung der Schubstange 24 nicht mehr
auf das Nockenteil 19 übertragen wird. Mit anderen Worten, wenn der Hebel 27 vom Nutenabschnitt 29 in den Nutenabschnitt
30 in der erwähnten Weise verschoben wird, kann eine manuelle Einstellung der Position der Ablenklamelle
erfolgen, d.h. eine manuelle Einstellung der Richtung, in der der Mediumstrom gerichtet werden soll.
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Wenn der Hebel 27 in den Nutenabschnitt 29 über den Übergangsnutenabschnitt 31 gezogen wird, wird die Torsionsfeder
25 verdreht und übt eine Rückstellkraft aus. Wenn außerdem der Hebel 27 sich im Übergangsnutenabschnitt
31 befindet und von einem Ende des Nutenabschnittes 31 in der Nähe des Nutenabschnittes 29 gegen das entgegengesetzte
Ende des Nutenabschnittes 31 am Nutenabschnitt 30 bewegt wird, was von der entsprechenden axialen Verschiebung
der Welle 9 begleitet ist, dann wird die Torsionsfeder 25 axial zusammengedrückt und übt damit eine
axiale Rückstellkraft aus. Da jedoch die axiale Rückstellkraft der Torsionsfeder 25 größer ist als die Rückstellkraft
der gleichen Torsionsfeder 25, wird der Hebel 27, wenn er in dem Nutenabschnitt'30 eingefangen
ist, unter Druck auf einen Zungenabschnitt zwischen den parallelen Nutenabschnitten 29 und 30 gedrückt. Solange
daher der Hebel 27 im Nutenabschnitt 30 eingefangen ist, kann der Hebel 27 an jeder Stelle zwischen den gegenüberliegenden
Enden des Nutenabschnittes 30 aufgrund des Reibungskontaktes zwischen dem Hebel 27 und dem Zungenabschnitt
zwischen den parallelen Nutenabschnitten 29 und 30 gehalten werden. Durch geeignete Positionierung
des Hebels 27 im Nutenabschnitt 30 an einer gewünschten Zwischenstelle zwischen den gegenüberliegenden Enden des
Nutenabschnittes 30 kann daher die Richtung, in der der Mediumstrom aus der Mediumauslaßstruktur 32 austreten soll,
je nach den Wünschen des Benutzers eingestellt werden.
Wenn der Hebel 27 aus dem Nutenabschnitt 30 manuell in den Nutenabschnitt 29 zurückgeschoben wird, kann die
Nocke 19 axial in eine Richtung von der Stirnwand 12 weg
bewegt werden, bis die Spitze der Schubstange 24 die Schrägfläche 20 kontaktiert, und wird danach durch Ausdehnung
des Balkens 21 in der oben beschriebenen Weise im Sinne einer automatischen Ablenkung des Mediumstroms
gedreht.
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Da, wie erörtert, eine geringe Ausdehnung des Balkens 21 ausreicht, eine automatische Mediumablenkung zu erzeugen,
kann die Länge des Übergangsnutenabschnittes 31, die ausreichen muß, um eine Lösung der Schrägfläche 21 von der
Spitze der Schubstange 24 zu ermöglichen, relativ klein sein. Während der manuellen Einstellung der Strömungsrichtung des Mediumstroms, die durch Bewegung des Hebels
in dem Nutenabschnitt 30 erreicht werden kann, kann eine geringe Bewegung des Hebels 27 bereits zu einem relativ
großen Ablenkwinkel führen.
In Fig. 23 ist die Innenraum-Einheit 40 der Klimaanlage
so dargestellt, daß sie die Mediumauslaßstruktur 32 der
Mediumablenkeinheit U, wie Fig. 19 zeigt, enthält. In dem in Fig. 23 dargestellten Beispiel ist der Fühler 22 so
positioniert, daß er eine Temperaturveränderung des in eine Vorratskammer einströmenden Mediumstromes feststellt,
die durch die Wände 2 und 3 und die Stirnplatten 12 und (Fig. 1) definiert ist. Daher ist deutlich, daß während
der automatischen Mediumablenkung die Ablenklamelle 8', wie erörtert, gedreht werden kann, und zwar in Abhängigkeit
von den Temperaturveränderungen des Mediumstroms, der durch die Mediumauslaßstruktur 32 in den zu konditionierenden
Raum abgegeben werden soll.
Jedoch kann der Fühler 22 auch an jeder beliebigen anderen Stelle aufgestellt werden, beispielsweise auf der Abstromseite
des Wärmetauschers 41 in dem zu konditionierenden Raum, oder an einer Außenraumstelle, je nach den Absichten
des Benutzers.
Während des Wärmepumpen-Betriebs der Klimaanlage wird Luft aus dem zu konditionierenden Raum in die Innenraumeinheit
in einer durch Pfeil G angedeuteten Richtung durch die Ansaugöffming 39 und an einem Filter 36 vorbei
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angesaugt und strömt durch den Wärmetauscher 41, wo
die angesaugte Luft in an sich bekannter Weise unter Ausnutzung der Wärmetauschung aufgewärmt wird. Die
erwärmte Luft strömt dann zum Gebläse 42, welches sie in dem zu konditionierenden Raum durch die Mediumablenkvorrichtung
in der Mediumauslaßstruktur 32 treibt.
Es ist häufig festgestellt worden, daß die in die Innenraum-Einheit
durch die Ansaugöffnung 39 angesaugte Luft in den Raum durch die Mediumauslaßstruktur 32 ohne Erwärmung
während ihres Durchlaufs durch den Wärmetauscher während des Wärmepump-Betriebs des Klimageräts abgegeben
wird. Dies tritt häufig besonders am Betriebsanfang der Klimaanlage oder während eines nicht erwärmten Betriebs
oder während des Enteisungsbetriebs der Klimaanlage auf. In solchen Fällen werden sich in dem zu konditionierenden
Raum aufhaltende Personen nicht behablich fühlen, und daher ist es erwünscht, die aus der Mediumauslaßstruktur
austretende Luft so abzulenken, daß sie über die sich in dem Raum aufhaltenden Personen und parallel zur Decke *
strömt. Dazu wird die Stellung der Begrenzungswand an der Nocke 19 so gewählt, daß dann, wenn der Balken 21 am
stärksten zusammengezogen ist und der Fühler 22 fortgesetzt eine relativ niedrige Temperatur feststellt, die
Anlage der Schubstange 24 an die Begrenzungswand der Nocke 19 so ist, daß die Ablenklamelle 8 an einer ihrer
Kndstellungen gehalten werden kann, die nötig ist, um den Mediumstrom aus der Düse 7 längs der Führungswand 10
und längs der durch Pfeil H in Fig. 23 angedeuteten Richtung strömen zu lassen. Man sieht also, daß dadurch der
Mediumstrom in die durch Pfeil H angegebene Richtung gerichtet werden kann, wenn und solange die Temperatur des
aus der Auslaßstruktur 32 in den zu konditionierenden Raum strömende Mediumstroms so niedrig ist, daß sich die in dem
Raum aufhaltenden Personen unbehaglich fühlen, wobei die
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Richtung H selbstverständlich so zu verstehen ist, daß ein in dieser Richtung strömender Mediumstrom die sich
in dem Raum aufhaltenden Personen nicht erreicht. Wenn die Temperatur des aus der Auslaßstruktur 32 in den zu
konditionierenden Raum austretenden Mediumstroms danach ansteigt,- kann die Ablenklamelle 8 wie oben beschrieben
zur Ablenkung des Mediumstroms gedreht werden. Wenn die Temperatur des in den Raum entlassenen Mediumstroms beispielsweise
sehr hoch ist, kann die Ablenklamelle 8 zur anderen Endlage gedreht werden, bei der der Mediumstrom
in die durch Pfeil J angegebene Richtung abgelenkt wird.
Wenn die Mediumablenkvorrichtung U gemäß der in Fig. 21 dargestellten Ausführungsform in der Klimaanlage verwendet
wird, kann nicht nur die Strömungsrichtung des austretenden Mediumstroms manuell eingestellt werden, sondern es
kann auch ein kalter Zug, der oft während des Heizbetriebes der Klimaanlage auftritt, mit Vorteil vermieden werden.
Bei der Wahl der Größe der Begrenzungsfläche 20' in der
Nocke 19 sollte mit Sorgfalt vorgegangen werden, damit jede mögliche Trennung der Spitze der Schubstange 24 von
der Nocke 19 während des Kühlbetriebes des Klimageräts vermieden wird.
Bei der in Fig. 25 bis 28 dargestellten Ausführungsform
der Erfindung ist die erfindungsgemäße Mediumablenkvorrichtung bei ihrer Verwendung in der Mediumauslaßstrktur
32 (Fig. 23) der Innenraum-Einheit einer Klimaanlage in drei Betriebsweisen betreibbar, die als AUTOMATIK, MANUELL
und SCHWINGEN bezeichnet sind.
Im AUTOMATIK-Betrieb kann der aus der Mediumablenkvorrichtung
und damit der Mediumauslaßstruktur 32 der Innenraum-
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Einheit 40 (Fig. 23) austretende Mediumstrom in Abhängigkeit von Temperaturveränderungen des Mediumstroms abgelenkt
werden, der dann aus der Mediumablenkvorrichtung austritt. In diesem Betriebszustand kann die Ablenklamelle
8 durch einen Antriebsmechanismus gedreht werden, der die Ablenklamelle 8 nur dann in Umdrehung versetzt,
wenn die Temperatur des aus der Mediumablenkvorrichtung austretenden Mediumstroms sich verändert.
In dem MANUELL-Betrieb kann der aus der Mediumablenkvorrichtung
austretende Mediumstrom je nach dem Willen des Benutzers abgelenkt werden. In dieser Betriebsart ist
die Ablenklamelle 8 vom Antriebsmechanismus gelöst und kann manuell so gedreht werden, daß die Richtung, in der
der Mediumstrom die Mediumablenkvorrichtung verläßt, manuell auf eine gewünschte Richtung eingestellt werden
kann.
Bei dem SCHWINGEN-Betrieb erfährt der aus der Mediumablenkvorrichtung
herauskommende Mediumstrom eine Schwingbewegung unabhängig von Veränderungen in der Temperatur des
Mediumstroms, um den Mediumstrom über einen relativ weiten Bereich zu verteilen. In dieser Betriebsweise kann die
Ablenklamelle 8 in entgegengesetzte Richtungen durch den Antriebsmechanismus hin und hergedreht werden, der unabhängig
von Temperaturveränderungen im Mediumstrom aktiviert wird.
Wie im einzelnen aus den Fig. 25 und 26 zu ersehen ist, erstreckt sich der Endabschnitt der Welle 9 drehbar aus
der Stirnplatte 12 (in einer in Fig. 19-21 gezeigten Weise) heraus und trägt eine Antriebsscheibe 48, eine Übertragungsscheibe 44 und eine einstellbare Scheibe 55, wobei sämtliche
Scheiben zwischen der Stirnplatte 12 und einem Elektromotor 49 positioniert sind.
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Die Übertragungsscheibe 44 ist am Endabschnitt der Welle in axialer Richtung zur Welle 9 beweglich und mit der
Welle 9 rotierend befestigt. Dazu ist ein Abschnitt der Welle mit einer sich axial erstreckenden Feder 45 versehen,
deren Länge geringfügig größer ist als die Strecke, über die sich die Übertragungsscheibe,44 in axialer Richtung
auf der Welle 9 bewegen kann. Die Bewegung der Übertragungsscheibe in axialer Richtung zur Welle 9 zwischen
einer ersten und einer zweiten Betriebsstellung kann manuell mit Hilfe eines Gabelhebels 46 erreicht werden,
dessen Bauweise noch erläutert wird.
Der Gabelhebel 46 weist einen Arm 46a auf, an dessen einem Ende ein Paar gegenüberliegende Pinger 46b und 46c
integral angeformt sind und die einen Abstand voneinander haben, der etwas größer als die Stärke der Übertragungswelle
44 ist. Das andere, von den Fingern 46a und 46c wegweisende Ende des Arms 46a ist von außen zugänglich
und erstreckt sich dazu lose durch einen im wesentlichen winkelförmigen oder L-förmigen Schlitz 60 in einer Steuerplatte 66 und endet außerhalb der Innenraum-Einheit des
Klimageräts, während die Übertragungswelle 44 auf dem Endabschnitt der Welle 9 befestigt ist und in dem Raum
zwischen den Fingern 46b und 46c eingefangen ist.
Man sieht aus vorstehender Beschreibung, daß dann, wenn der Arm 46a manuell im horizontal sich erstreckenden Abschnitt
des Führungsschlitzes 60 in der Schalttafel 66 bewegt wird, der sich parallel zur Längsachse der Welle
erstreckt, die Übertragungswelle 44 zwischen der ersten und der zweiten Betriebsstellung verschoben werden kann.
Wenn jedoch der Arm 46a im sich vertikal erstreckenden Abschnitt des Führungsschlitzes 60, der sich im wesentlichen
senkrecht zur Längsachse der Welle erstreckt,
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bewegt wird, dann führt das nicht zu einer Bewegung der Übertragungsscheibe 44, sondern betätigt einen Selbst-Schwing-Wählschalter,
auf den weiter unten im Zusammenhang mit Fig. 27 noch eingegangen wird.
Die Rückholdrahtfeder 47 ist an ihren gegenüberliegenden Enden in geeigneter Weise fest montiert, wie am besten
aus Fig. 26 zu erkennen ist, und weist einen im wesentlichen mittleren Abschnitt auf, der sich lose durch einen
äußeren Peripherieabschnitt der Übertragungsscheibe 44
erstreckt. Diese Rückholfeder 47 ist so positioniert und ausgelegt, daß sie unabhängig von der Lage der Übertragungsscheibe
44 auf dem Endabschnitt der Welle 9 und auch unabhängig von der Position, in welche die Übertragungsscheibe
44 zusammen mit der Welle 9 gedreht worden ist, die Übertragungsscheibe 44 an einer vorbestimmten
Winkelstellung gehalten werden kann, wenn und solange der Motor 49 nicht arbeitet. Die vorbestimmte
Winkelstellung, in der die Übertragungsscheibe 44 gehalten
oder in die die übertragungsscheibe 44 durch die Rückholfeder
47 zurückgestellt werden kann, ist so beschaffen, daß die Ablenklamelle 8 in einer oberen Blasposition
gehalten werden kann, bei der der aus der Mediumablenkvorrichtung hervortretende Mediumstrom in eine Richtung
strömen kann, die im wesentlichen parallel zur Decke des zu konditionierenden Raumes verläuft, wie etwa Pfeil H
in Fig. 23 andeutet.
Die Antriebsscheibe 48 ist auf dem äußersten Ende der Welle 9 im Verhältnis zur Welle 9 unabhängig drehbar befestigt
und mit dem Elektromotor 49 so gekoppelt, daß eine Drehung des Motors 49 auf die Antriebsscheibe 48
übertragen werden kann. Die Antriebsscheibe 48 trägt eine Verbindungsstange 53, die zwischen einer vorderen und
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einer zurückgezogenen Endlage senkrecht zur Antriebsscheibe 48 beweglich gelagert ist und in die vorgeschobene
Endlage durch eine Feder 54 vorgespannt ist. Die Verbindungsstange 43 greift in die Übertragungsscheibe 44 bei 52
ein, so daß dann, wenn die Übertragungsscheibe 44 zu einer ihrer ersten oder zweiten Arbeitsstellungen, beispielsweise
zu der dargestellten ersten Arbeitsstellung, bewegt wird, die Drehung des Motors 49 von der Antriebsscheibe 48
auf die Welle 9 über die Übertragungsscheibe 44 übertragen werden kann, wobei die Verbindungsstange 53 in dem Loch 52
in der Übertragungsscheibe 44 eingefangen ist. Man bemerke,
daß selbst wenn das Loch 52 in der Übertragungsscheibe 44
nicht auf die Verbindungsstange 53 ausgerichtet ist, die Verbindungsstange 53 in die zurückgezogene Endlage gegen
die Wirkung der Feder 54 zurückgezogen werden kann, wenn die Übertragungsscheibe 44 in die erste Betriebslage
bewegt wird, bis die nachfolgende Drehung des Motors 49 die Verbindungsstange 53, die in zurückgezogener Stellung
gehalten ist, in Ausrichtung mit dem Loch 52 bringt.
Die einstellbare Scheibe 55 ist ähnlich gestaltet wie die Antriebsscheibe 48 und weist eine Verbindungsstange 57
sowie eine Rückholfeder 58 auf, die insgesamt in ähnlicher Weise arbeiten wie die Verbindungsstange 53 und die Rückholfeder
54. Man bemerke jedoch den Umstand, daß, da die Antriebsscheibe 48 und die einstellbare Scheibe 55 auf
gegenüberliegenden Seiten der Übertragungsscheibe 44 positioniert sind, die Verbindungsstangen 53 und 57, wenn
sie in ihren vorderen Endstellungen sich befinden, sich in einen Raum nach außen erstrecken, der zwischen der
Antriebsscheibe 48 und der einstellbaren Scheibe 55 definiert ist.
Die einstellbare Scheibe ist ebenfalls auf dem Endabschnitt der Welle 9 gegenüber der Welle 9 unabhängig drehbar be-
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bestigt und weist einen nach außen vor die Innenraum-Einheit der Klimaanlage vorstehenden, sich von der äußeren
Peripherie der einstellbaren Scheibe 55 weg erstreckenden Hebel 56 auf, wobei ein im wesentlichen mittlerer Abschnitt
des Hebels 56 sich lose durch einen vertikalen Führungsschlitz 59 in der Steuerplatte 66 neben dem L-förmigen
Führungsschlitz 60 erstreckt. Die einstellbare Scheibe 55 wird gedreht, wenn der Hebel 56 innerhalb des Führungsschlitzes
59 bewegt wird, und die Drehung der einstellbaren Scheibe 55 kann auf die Welle 9 über die Übertragungsscheibe 44 nur dann übertragen werden, wenn die letztere
in der zweiten Arbeitsstellung steht, wobei das Loch 52 dann die Verbindungsstange 57 aufnimmt.
Fig. 27 zeigt die Betriebsschaltung für den Motor 49, der in Form eines reversiblen Wechselstrommotors dargestellt
und verwendet wird. Die Wechselstromquelle ist mit 70 bezeichnet. Der Ein/Ausschalter 56a für die Stromversorgung
wird geöffnet, wenn der Arm 46a zu einem Ende des sich horizontal erstreckenden Abschnittes des Führungsschlitzes 60,
das vom vertikal sich erstreckenden Abschnitt entfernt ist, bewegt wird, d.h. wenn die Übertragungsscheibe 44 in die
zweite Betriebsstellung bewegt wird, um die Mediumablenkvorrichtung in die Betriebsstellung MANUELL zu bringen.
Der Schalter 56a wird geschlossen, wenn der Arm 46 zum anderen Ende des sich horizontal erstreckenden Abschnittes
dos Führungsschlitzes 60 und innerhalb des vertikalen Abschnittes des Führungsschlitzes 60 bewegt wird, d.h.
wenn die Übertragungsscheibe 44 in die erste Betriebsstellung gebracht wird und solange der Arm 46a in dem
sich vertikal erstreckenden Abschnitt des Führungsschlitzes 60 bewegt wird.
Der Gleichrichter 72 setzt den Wechselstrom aus der Wechselstromquelle
70 in*Gleichstrom für den Betrieb des
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Motors 49 um. Die Bezugszeichen 71, 73, 74 und 75 bezeichnen
jeweils eine Relaiswicklung, einen Transistor, einen variablen Widerstand und einen Thermistor. Der
variable Widerstand 74 dient zur Bestimmung der Temperatureinstellung des Thermistors 75, der die Temperatur
des aus der Mediumablenkvorrichtung austretenden Mediumstroms abfühlt und ist dazu in ähnlicher Weise wie der
Fühler 22 in Fig. 23 eingebaut.
Der AUTOMATIK-Schwingwähler 76 ist ein Schalter, dessen Schaltarm 76a auf dem ersten Festkontakt 76b während des
AUTOMATIK-Betriebs und auf dem Festkontakt 76c während des SCHWINGEN-Betriebs liegt, worauf noch eingegangen
wird. Dieser Wählerschalter 76 ist dem Arm 46a so operativ zugeordnet, daß dann, wenn der Arm 46a in AUTOMATIK-Stellung
gehalten wird (Fig. 25), das der Verbindung zwischen dem horizontal sich erstreckenden Abschnitt
und dem vertikal sich erstreckenden Abschnitt des Führungsschlitzes 60 entspricht, der Schaltarm 76a auf dem '
Festkontakt 76b gemäß Fig. 27 liegt, während dann, wenn der Arm 46a in einer Stellung SCHWINGEN gehalten wird,
die dem anderen, von der Verbindungsstelle des vertikalen Abschnittes mit dem horizontalen Abschnitt entfernten
Ende des vertikalen Abschnittes des Führungsschlitzes entspricht, der Schaltarm 76a auf dem Festkontakt 76c
liegt.
Der Bimetallschalter 77 öffnet, wenn elektrischer Strom durch ihn in solchem Ausmaß fließt, daß das in ihm verwendete
Bimetallelement auf eine vorbestimmte Temperatur aufgewärmt wird. Der Relaisschalter 71a ist der Relaiswicklung
71 in solcher Weise operativ zugeordnet, daß dann, wenn der Strom durch die Relaiswicklung 71 fließt,
der Schaltarm 71b auf dem Festkontakt 71c liegt, und daß dann, wenn kein Strom durch die Relaiswicklung 71 fließt,
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der Schaltarm 71b auf den gegenüberliegenden Festkontakt 71d gedrückt wird. Während des Kontakts des Schaltarms 71b
mit dem Festkontakt 71c kann der Motor 49 in einer Richtung, beispielsweise im Gegensinne des Uhrzeigers, gedreht
werden und dreht dann die Ablenklamelle 8 in die obere Blasposition, bei der der aus der Mediumablenkvorrichtung
hervorkommende Mediumstrom im wesentlichen parallel zur Decke des zu konditionierenden Raumes, wie etwa durch
Pfeil H in Fig. 23 angedeutet, strömen kann. Wenn der Schaltarm 71b dagegen auf dem Festkontakt 71d liegt, kann
der Motor 49 dann in der entgegengesetzten Richtung, also beispielsweise im Uhrzeigersinne, gedreht werden und
dreht dann die Ablenklamelle 8 in die untere Blasstellung, bei der der die Mediumablenkvorrichtung verlassende
Mediumstrom dann in eine Richtung im wesentlichen nach unten aus der Innenraum-Einheit des Klimageräts strömen
kann, wie das Pfeil J in Fig. 23 anzeigt.
Der Mikroschalter 79 wird geöffnet, wenn die Ablenklamelle in die untere Blassteilung gedreht wird, wobei ein Seitenkantenabschnitt
der Lamelle 8 einen Auslöser 80 des Mikroschalters 79, wie Fig. 28 zeigt, niederdrückt. Der Mikroschalter
81 ist so positioniert, daß er geöffnet wird, wenn die Ablenklamelle in die obere Blasstellung gedreht
wird, wobei dann ein Seitenkantenabschnxtt der Lamelle 8 einen Auslöser 82 des Mikroschalters 81 niederdrückt, wie
ebenfalls Fig. 28 zeigt.
Es wird jetzt die Betriebsweise der erfindungsgemäßen
Einrichtung gemäß Fig. 25 bis 28 im einzelnen unter Bezugnahme auf die einzelnen Betriebsweisen erläutert.
AUTOMATIK
Der Arm 46a ist in der in Fig. 25 gezeigten Weise unabhängig von der Stellung des Hebels 56 positioniert.
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In dieser Stellung ist nicht nur der Schalter 56a geschlossen, sondern es liegt auch der Schaltarm 76a des
Wählterschalters 76 auf dem Festkontakt 76b. Gleichzeitig
ist die Übertragungsscheibe 44 mit der Antriebsscheibe 48 gekoppelt, wobei die Verbindungsstange 53 augenblicklich
oder danach in das Loch 52 in der Übertragungsscheibe 44 wie oben erläutert eingreift, wodurch die Welle 9 und
daher die Ablenklamelle 8 gedreht wird.
Andererseits erlaubt der Eingriff des Schaltarms 76a mit dem Festkontakt 76b, der in Abhängigkeit von der Bewegung
des Armes 46a auf die AUTOMATIK-Stellung stattgefunden hat,
daß der elektrische Strom durch den Thermistor 75 fließen kann. Wenn der Thermistor 75 feststellt, daß die Temperatur
des aus der Mediumablenkvorrichtung austretenden Mediumstroms die im Thermistor 75 eingestellte Temperatur
überschreitet, nimmt der Widerstand des Thermistors 75 ab, so daß ein relativ großer Strom durch ihn fließt. Dann
wird eine Triggerspannung an die Basis des Transistors 73 angelegt, die ihn einschaltet und damit einen Strompfad
für die Relaiswicklung 71 schließen läßt. Daher fließt der Strom durch die Relaiswicklung 71, so daß aufgrund
deren Erregung der Schaltarm 71b des Relaisschalters 71a auf den Festkontakt 71c gelangt. Dadurch wird der Motor
im Gegensinne des Uhrzeigers gedreht und dreht entsprechend die Ablenklamelle 8. Wenn der Auslöser 80 des Mikroschalters
79 durch die Ablenklamelle 8 niedergedrückt wird und den Schalter 79 öffnet, wird die Drehung des Motors
unterbrochen, und daher kann die Ablenklamelle 8 in der nach unten gerichteten Blasstellung fixiert werden.
Wenn jedoch der Thermistor 75 feststellt, daß die Temperatur des Mediumstromes unterhalb der in ihm eingestellten
Temperatur ist, steigt der Widerstand des Thermistors 75
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an, so daß keine Triggerspannung an die Basis des Transistors 73 gelangt. Daher wird der Transistor 73 in gesperr-tem
Zustand gehalten und die Relaiswicklung 71 wird nicht von Strom durchflossen, so daß der Schaltarm 71b
des Relaisschalters 71a auf dem Festkontakt 71d verbleibt.
In dieser Betriebsstellung wird der Motor 49 im Sinne des Uhrzeigers gedreht und dreht entsprechend die Ablenklamelle
8 von der Abwärts-Blasstellung in die Aufwärts-Blasstellung. Wenn jedoch der Auslöser 82 des Mikroschalters
81 durch die Ablenklamelle niedergedrückt wird und den Schalter 81 öffnet, kann die Rotation des Motors
unterbrochen werden, und daher kann die Ablenklamelle 8 in der nach oben gerichteten Blasstellung fixiert werden.
Wie vorstehend erläutert, ist klar, daß während der AUTOMATIK-Betriebsstellung die Ablenklamelle 8 in der
nach unten gerichteten Blasstellung gehalten werden kann, wenn die Temperatur des aus der Mediumablenkvorrichtung
austretenden Mediumstroms höher als eine vorgegebene " Temperatur ist und in einer aufwärts gerichteten Blasstellung
gehalten werden kann, wenn die Temperatur des Mediumstroms unterhalb der vorbestimmten Temperatur ist.
SCHWINGEN
Der Arm 46a wird in die SCHWINGEN-Betriebsstellung bewegt,
wenn er entweder auf der Stellung MANUELL oder auf der Stellung AUTOMATIK (Fig. 25) stand. In dieser Betriebsstellung ist nicht nur der Schalter 56a geschlossen, sondern
der Schaltarm 76a des Wählerschalters 76 liegt auf
dem Festkontakt 76c in der oben erläuterten Weise. Da die Übertragungsscheibe 44 in ihrer ersten Arbeitsstellung
gemäß Fig. 25 und 26 gehalten wird, solange der Arm 46a in dem sich vertikal erstreckenden Abschnitt des Führungsschlitzes 60 sich aufhält, bewirkt das Schließen des
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Schalters 56a, daß der Motor 49 dreht, dessen Drehung über die Übertragungsscheibe 44 in ähnlicher Weise wie
bei AUTOMATIK auf die Welle 9 übertragen wird.
Andererseits bewirkt der Eingriff des Schaltarms 76a mit dem Festkontakt 76c, daß der Strom durch den Bimetallschalter
77 fließt. Man bemerke, daß durch Einstellen des variablen Widerstands 74 die Stromstärke durch den Bimetallschalter
77 verändert werden kann. Während des Stromflusses durch den Bimetallschalter 77 jedenfalls wird der Transistor
73 eingeschaltet und der Strom fließt durch die Relaiswicklung 71 und erregt sie. Daher kommt der Schaltarm
71b des Relaisschalters 71a auf den Festkontakt 71c zu liegen, und daher wird der Motor 49 in Gegenrichtung
des Uhrzeigers gedreht und dreht die Ablenklamelle 8 entsprechend in die abwärts gerichtete Blasstellung.
Wenn die Ablenklamelle 8, die in die abwärts gerichtete
Blasstellung gedreht worden ist, den Auslöser 80 des Mikroschalters 79 bei ihrer Ankunft an der abwärts gerichteten
Blasstellung niederdrückt, kann die Drehung des Motors 49 unterbrochen werden, und daher kann die
Ablenklamelle an dieser abwärts gerichteten Blasstellung festgehalten werden.
Da jedoch das Bimetallelement des Schalters 77 sich bei Stromfluß durch es erwärmt, öffnet der Bimetallschalter
nach wärmebedingter Deformation seines Bimetallelements. Nach öffnen des Bimetallschalters 77 fließt kein Strom
durch den Transistor 73 und daher wird die Relaiswicklung entregt. Folglich wird der Schaltarm 71b des Relaisschalters
71a auf den Festkontakt 71d gelegt, was zur Folge hat, daß der Motor 49 in Uhrzeigerrichtung gedreht
wird und die Ablenklamelle 8 von der abwärts gerichteten Blasstellung in die aufwärts gerichtete Blasstellung
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dreht. Die Drehung des Motors 49 wird unterbrochen, wenn die Ablenklamelle 8 bei Ankunft an der oberen Blasposition
den Auslöser 82 des Mikroschalters 81 niederdrückt.
Wenn das Bimetallelement des Bimetallschalters 77 danach sich wieder abkühlt und die Abkühlung.so weit geht, daß
der Schalter 77 geschlossen wird, wird die Relaiswicklung 71 erneut erregt, und daher wird der Motor 49 in
Gegenrichtung des Uhrzeigers gedreht und dreht die Ablenklamelle 8 von ihrer aufwärts gerichteten Blasstellung
zur abwärts gerichteten Blasstellung.
Der vorstehend erläuterte Betriebszyklus wiederholt sich solange wie der Arm 46a in der Stellung SCHWINGEN gehalten
wird, so daß im Effekt eine Schwingbewegung des aus der Mediumablenkvorrichtung austretenden Mediumstromes durch
ein hin- und hergehendes Drehen der Ablenklamelle 8 zwischen der oberen und der unteren Blasstellung erreicht
wird. Die Dauer eines Operationszyklus1, d.h. während
des Übergangs der Ablenklamelle von der oberen Blasstellung
zur unteren Blasstellung und wieder von der unteren Blasstellung zur oberen Blasstellung kann durch geeignete
Einstellung des variablen Widerstands 74 leicht verändert werden, da die Einstellung des variablen Widerstands 74
zu einer Einstellung der Stromstärke durch den Bimetallschalter 77 führt.
MANUELL
Der Arm 46a wird in die MANUELL-Stellung entsprechend
dem Ende des Führungsschlitzes 60 bewegt, das gegenüber der Stellung SCHWINGEN liegt. Wenn der Arm 46a in die
MANUELL-Stellung bewegt wird, wird die Übertragungsscheibe 44 in entsprechender Weisi'/ahre zweite Betriebsstellung überführt.
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Wenn die Übertragungsscheibe 44 in der zweiten Betriebsstellung gehalten wird, wird die einstellbare Scheibe 55
leicht mit der Übertragungsscheibe 44 mittels Eingriffs
der Verbindungsstange 57 in das Loch 52 gekoppelt, solange wie der Hebel 56 an einer Stelle gehalten wird, die der
oberen Blasstellung der Ablenklamelle 8 entspricht. Dies ist möglich, weil die Rückhaltefeder 47, die zur Rückführung
der Ablenklamelle zur oberen Blasstellung unmittelbar nachdem die Übertragungsscheibe 44 von der Antriebsscheibe
48 und der Eingriff der Verbindungsstange 54 in das Loch 52 getrennt ist, auf die Übertragungsscheibe 44
einwirkt.
Wenn der Hebel 56 anders als entsprechend der oberen Blasstellung
der Ablenklamelle 8 positioniert ist, wenn die Übertragungsscheibe 44 in der zweiten Betriebsstellung
steht, wird die Verbindungsstange 57 zur zurückgezogenen
Stellung gegen die Feder 58 in Kontakt mit der Übertragungsscheibe 44 bewegt. In diesem Fall kann durch Bewegen des
Hebels 56 in die der oberen Blasstellung der Ablenk- lamelle 8 entsprechende Stellung die einstellbare Scheibe
55 mit der Übertragungsscheibe 44 durch Eingriff der Verbindungsstange 57 in das Loch 52 gekoppelt werden.
Nachdem die einstellbare Scheibe 55 in der erwähnten Weise mit der Übertragungsscheibe 44 gekoppelt worden
ist, kann die Richtung, unter der das strömende Medium aus der Mediumablenkvorrichtung austritt, durch Bewegen
des Hebels 56 innerhalb des Führungsschlitzes 59 verändert werden.
Aus dem Vorstehenden dürfte jetzt klargeworden sein, daß wegen der Positionierung der Ablenklamelle auf der Aufstrom-
und der Abstromseite der erfindungsgemäßen Düse nicht nur ein relativ großer Ablenkwinkel für den Mediumstrom
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erreicht werden kann, im Vergleich zu einer Mediumablenkvorrichtung,
die ohne Ablenklamelle arbeitet, sondern daß der Ablenkwinkel des Mediumstroms auch kontinuierlich
gesteuert werden kann. Da weiter die Mediumablenkvorrichtung gemäß der Erfindung eine Länge L haben kann,
die gleich oder kleiner als das dreifache der Düsenbreite Ws ist, kann sie wirksam und mit besonderem Vorteil ohne zusätzliche
Vergrößerung in einer Vorrichtung verwendet werden, mit der sie zusammenarbeitet.
Mit der Erfindung wird also, wie das Vorstehende überzeugend verdeutlicht, eine Mediumablenkvorrichtung geschaffen,
die einen außerordentlich großen Anwendungsbereich hat. Da die erfindungsgemäße Ablenkvorrichtung mit einer Einrichtung
ausgerüstet ist, die das Anhaften des aus der Düse austretenden Mediumstroms an der Wand vermeidet, wenn
die Ablenklamelle in einer Stellung gehalten wird, die für einen Mediumstrom parallel zur Düsenmittelebene notwendig
ist, ergeben sich die folgenden Vorteile:
(1) Durch Wahl des Krümmungsradius' für jede die Düse
definierende Rippe zu einem Wert, daß der Mediumstrom durch die Düse sich so weit zusammenziehen kann, daß eine
Wandhaftung des Mediumstroms nicht stattfinden kann, kann eine genaue und wirksame Steuerung der Ablenkrichtung des
Mediumstroms in solcher Weise erreicht werden, daß jede denkbare Wandhaftung des Mediumstroms vermieden wird,
die sonst nämlich stattfinden würde, wenn die Ablenklamelle in der Stellung gehalten wird, die notwendig ist,
damit der Mediumstrom parallel zur Düsenmittelebene strömen kann.
(2) Durch geeignete Wahl des Tangentialwinkels zwischen jeder die Düse definierenden Rippe und der benachbarten
Führungswand zu einem relativ großen Wert ist es möglich,
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die Richtung, in der der Mediumstrom strömen soll, ohne erhöhten Strömungswiderstand zu steuern.
Mit der erfindungsgemäßen Mediumablenkvorrichtung, bei
der die Ablenkfähigkeit der Ablenklamelle und die Mediumablenkung" durch Ausnutzen des Coanda-Effektes auf der
Abstromseite der Düse wirksam benutzt werden, kann ein relativ großer Ablenkwinkel des Mediumstroms leicht
und wirksam erreicht werden, ohne daß die Durchflußrate reduziert wird, wobei die Länge der Mediumablenkvorrichtung
verkleinert wird.
Da eine geringe Winkel-Verschiebung der Ablenklamelle ausreicht, die Ablenkung des Mediumstroms zu bewirken,
reicht eine kleine Verschiebung in der Antriebseinheit nach Feststellung der Temperatur aus, einen relativ großen
Ablenkwinkel des Mediumstroms zu erzielen.
Durch Verwendung der Kupplungseinheit ist es möglich, den Betriebsmodus der Mediumablenkvorrichtung zwischen
automatischer Ablenk-Einstellungsfähigkeit und der manuellen
Ablenkung zu wechseln.
Wenn die Mediumablenkvorrichtung gemäß der Erfindung in einem Klimagerät verwendet wird, kann jeder möglicher
kalte Zug vermieden werden, der sonst zu Beginn nach dem Einschalten der Klimaanlage, während der Nichtheiz-Perioden
oder während der Enteisungs-Perioden der Klimaanlage, während des Wärmepumpens auftreten können, wodurch der
zu temperierende Raum für das Leben komfortabler wird.
Im einzelnen besitzt die Mediumablenkvorrichtung gemäß Fig. 25 bis 28 folgende zusätzliche Vorteile:
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(3) Da die Mediumablenkvorrichtung den Coanda-Effekt ausnutzt, reicht eine kleine Winkelverschiebung der
Ablenklamelle aus, einen relativ großen Ablenkwinkel des Mediumstroms zu erzielen, und daher kann die Vorrichtung
sehr leicht zu einer Einrichtung weiter ausgebaut werden, die eine automatische, manuelle und schwingende
Ablenkung des Mediumstroms erlaubt.
(4) Der erzwungene Schwingen-Betrieb der erfindungsgemäßen
Mediumablenkvorrichtung kann vorteilhafterweise dort ausgenutzt werden, wo die in einem zu konditionierenden
Raum befindliche Luft "gerührt" werden soll, um eine ungleichmäßige Temperaturverteilung im wesentlichen
zu vermeiden.
(5) Die Ablenkung des Mediumstroms durch die Ablenklamelle beeinträchtigt nicht nachteilig das Betriebsverhalten des
Klimageräts.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf Einzelheiten der vorstehend beschriebenen Ausfuhrungsformen beschränkt,
vielmehr sind dem Fachmann im Rahmen der Erfindung liegende Abweichungen von den dargestellten Ausführungsbeispielen
ohne weiteres geläufig. Insgesamt wurde eine Mediumablenkvorrichtung beschrieben, die besonders
als Einbauteil in eine Mediumauslaßstruktur eines Klimageräts geeignet ist und einen Kanal aufweist, durch den
ein Mediumstrom fließt. Der Kanal enthält eine Düse, aus der aus einem aufgenommenen Medium ein Mediumstrom hervorgeht,
weist ferner ein Paar gegenüberliegende Abstand aufweisende Führungswände von einer Form auf, die in bezüglich
der Strömungsrichtung abstromseitig gelegener Richtung voneinander weg divergieren und sich nach außen
weg von der Düse öffnen, und weist eine Ablenklamelle auf,
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die in dem Kanal zwischen AufStromseite und Abstromseite
der Düse zwischen einer ersten und einer zweiten Endlage beweglich angeordnet ist und die Veränderung der Strömungsrichtung
des Mediumstroms bei Verlassen des Kanals in solcher Weise zu verändern gestattet, daß die gegenseitige
Wechselwirkung und Beeinflussung zwischen den Medxumteilströmen, die auf jeweils einer Seite der Ablenklamelle
und der zugehörigen Führungswand gesteuert werden kann, wodurch die Strömungsrichtung des Mediumstroms
insgesamt steuerbar ist.
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Leerseite
Claims (25)
1.] Mediumablenkvorrichtung, durch die sich ein Kanal, für
einen in einer Richtung gerichteten Mediumstrom erstreckt, mit einem Einlaß (6), durch welchen das Medium in den Kanal
eintritt sowie mit einem Auslaß, durch den der Mediumstrom aus dem Kanal heraustritt und der durch ein Paar
Abstand aufweisende gegenüberliegende Führungswände (10,11) von einer Form gebildet wird, die in Strömungsrichtung gesehen
abstromseitig voneinander weg divergieren und sich nach außen in einer Richtung weg von dem Einlaß öffnen,
sowie mit einer Ablenklamelle (8), die in dem Kanal zwischen einer ersten und einer zweiten Endstellung drehbar
gehalten ist und das aus dem Einlaß (6) kommende Medium in zwei Mediumteilströme (E, D) aufteilt und so positioniert
ist, daß die gegenseitige Wechselwirkung zwischen einem der Teilströme und der benachbarten Führungswand (10, 11) derart steuerbar ist, daß die Strömungsrichtung des aus dem Kanal austretenden Mediumstroms
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insgesamt gesteuert werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Führungswände (10, 11) nach außen gebogen
ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Führungswände einen gebogenen
Abschnitt und einen sich auf der Abstromseite unmittelbar anschließenden geradlinigen Abschnitt aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ablösebereich an einer Verbindung
zwischen einer Auslaßseite des Einlasses (6) und einer AufStromseite der zugehörigen Führungswand definiert
ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablösebereich durch eine Stufe gebildet ist, die
zwischen der Auslaßseite des Einlasses und der Aufstromseite der zugehörigen Führungswand ausgebildet ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablösebereich durch eine glatte Oberfläche gebildet ist,
deren Krümmungsradius in der Nähe der Auslaßseite des Einlasses kleiner ist als derjenige eines aufstromseitigen Abeiner
der Führungswände.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ablösebereich von solcher Form ist, daß die Tangentialrichtung
an der Auslaßseite des Einlasses sich um einen vorbestimmten Winkel relativ zur Tangentialrichtung an der Aufütromseite
der zugehörigen Führungswand erstreckt.
8. Vorrichtung nach1 einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ablenklamelle (8) von einer
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2843076
dünnen ebenen Platte gebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer von zwei bezüglich
der Rotationsachse der Ablenklamelle gegenüberliegenden Abschnitten der Ablenklamelle, und zwar derjenige, der
auf der AufStromseite der Rotationsachse der Ablenklamelle
liegt, wenn sie in die erste oder zweite Endstellung gedreht ,wird, so gebogen ist, daß dann, wenn die Ablenklamelle
in die erste oder zweite Endlage gedreht wird, das durch den Kanal fließende Strömungsmedium in zwei Teilströme
durch den abgebogenen Abschnitt der Ablenklamelle unterteilt werden kann, wobei die Strömungsrate eines der
Teilströme, der danach an der benachbarten Führungswand anhaftet, größer ist als die des anderen Teilstromes.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der abgebogene Abschnitt geradlinig ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Abstromseite der Rotationsachse
der Ablenklamelle (8) befindliche Abschnitt der Ablenklamelle in Richtung auf eine der Führungswände
zu abgebogen ist derart, daß dann, wenn die Ablenklamelle in die erste oder zweite Endstellung gedreht, in der der
Mediumstrom längs einer der Führungswände strömt, die Breite des Kanals zwischen der Spitze des abgebogenen Abschnittes
der Ablenklamelle und der zugehörigen Führungswand zur Verbesserung des Wandhafteffekts des betreffenden
Mediumteilstroms vermindert werden kann, wodurch der Ablenkwinkel der Strömung, die den Kanal nach außen verläßt,
erhöht wird.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der aufstromseitige abgebogene Abschnitt und
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ORIGINAL INSPECTED
der abstromseitige, abgebogene Abschnitt der Ablenklamelle beide geradlinig sind oder wenigstens einer der beiden
geradlinig ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Einlaß (6) durch eine Düse (7) gebildet ist, die von zwei die Düse bildenden Elementen
(4, 5) gebildet ist, deren Konfiguration die Strömung nach innen bezüglich der Strömungsrichtung ablenkt.
14. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß jede der Führungswände (10, 11) geradlinig ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
daß eines der die Düse definierenden Elemente auf der Aufstromseite des anderen die Düse definierenden Elements
bezüglich der Richtung der Strömung angeordnet ist.
16. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung (18) zur Bestimmung
der Größenveränderung eines Parameters, mit dem die Strömungsrichtung des Strömungsmediuins verändert werden
soll, ein Antrieb (17), der auf ein von der Einrichtung (16) erzeugtes Signal anspricht, sowie eine Kupplung (18) an den
Antrieb (17) zur Drehung der Ablenklamelle (8) zwischen
der ersten und der zweiten Endstellung vorgesehen sind.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplung (18) von dem Antrieb (17) lösbar ist.
18. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Antriebseinrichtung vorgesehen ist, die ein wiederholtes Schwingen der Ablenklamelle
zwischen der ersten und der zweiten Endstellung ermöglicht.
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19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwingeinrichtung (Fig. 25 bis 28) von der Ablenklamelle (8) trennbar ist.
20. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Düse definierenden Elemente
(4, 5) eine relativ kleine Stärke in Strömungsrichtung
im Verhältnis zur Weite der Düse haben.
21. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Länge der Mediumablenkvorrichtung, gemessen parallel zur Strömungsrichtung des Mediumstromes,
kleiner ist als das Dreifache der Düsenweite.
22. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Einbaueinheit für eine
Klimaanlage mit Mediumauslaßstruktur (32),einem Gebläse und einem Wärmetauscher ausgebildet ist.
23. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Einbaugerät in ein
Klimagerät mit einem Gebläse und Wärmetauscher sowie einer Luftaustrittsstruktur ausgestaltet ist, und daß eine Antriebsvorrichtung
für die Ablenklamelle vorgesehen ist, die unter Steuerung eines Fühlers für die Veränderung in der
Größe eines Parameters, insbesondere der Temperatur des das Klimagerät verlassenden Luftstroms, die Ablenklamelle
über die Kupplung antreibt.
24. Vorrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung eine axial verschiebbare Ubertragungsplatte
(44) aufweist, mit der der Antrieb von der Ablenklamelle lösbar ist.
25. Vorrichtung naöh einem der vorstehenden Ansprüche,
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dadurch gekennzeichnet, daß die Ablenkung des aus dem Kanal austretenden Mediumstroms entweder manuell oder
mit Hilfe eines Fühler-gesteuerten Antriebs automatisch steuerbar ist, wobei die automatische Steuerung entweder
die Nachführung der Ablenkrichtung des Luftstroms gemäß einer festgestellten Veränderung des Parameters oder
wahlweise eine kontinuierlich schwingende Veränderung der Ablenkrichtung des Luftstromes gestattet.
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