DE2847796A1 - Strahlungshaertbare harzmasse - Google Patents
Strahlungshaertbare harzmasseInfo
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Description
Anmelder: Somar Manufacturing Co·, Ltd., Tokyo, Japan
Strahlungshärtbare Harzmasse
Die Erfindung betrifft eine Harzmasse die durch aktinische
Strahlung härtbar ist und im wesentlichen keine Säuregruppen enthält und gutes Haftvermögen, gute Flexibilität und andere
gute Eigenschaften besitzt, die nachstehend beschrieben werden.
Es sind bisher verschiedene lichthärtbare Harzmassen bekannt, für die UY-Iicht als aktive Energiequelle benutzt wird. Typische
Massen umfassen
- ein polymerisierbares Oligomeres mit mindestens zwei äthylenisch
ungesättigten Gruppen, z.B. einen ungesättigten Polyester oder ein acryliertes Epoxyharz,
- ein niedermolekulares lichtpolymerisierbares difunktionelles
oder trifunktionelles usw. Vernetzungsmittel mit mindestens
zwei äthylenisch ungesättigten Gruppen (z.B. Äthylenglycοία
iacrylat, Diäthylenglycoldiacrylat, Polyäthylenglycold iacrylat
(Anzahl der äthylenisch ungesättigten Gruppen: η = 3 bis 12), 1,4-Butandioldiacrylat, 1,6-Hexandioldiacrylat, Trimethylolpropantriacrylat,
Pentaerythrittriacrylat und homologe Methacrylate
und Divinylbenzol, Divinylsulfon, Diallylphthalat, Diallylbenzol
und Diallyla.min) und
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- eine lichtpolymerisierbare monofunktionelle Verbindung, die
als Verdünnungsmittel angesehen wird (z.B. Methylacrylat,
Äthylacrylat, Propylacrylat, Butylacrylat, Benzylacrylat,
und homologe Methacrylate, 2-Hydroxypropylacrylat, 2-Hydroxypropylmethacrylat,
alpha-Methylstyrol, Vinyltoluol, Vinylxylol,
Vinylacetat, Vinylessigsäure, Vinylpyridin und Tetrahydrofurfurylacrylat,
2-Äthylhexylacrylat, Cyclohexylacrylat,
Methoxydiäthylenglycolacrylat, Diäthylaminoäthylacrylat und entsprechende Methacrylatderivate) und für die die Zugabe von
2-Hydroxyäthylmethacrylat oder Styrol zur Einstellung der
Viskosität der Masse und zur Änderung der lichthärtungsrate ein Beispiel ist.
Es ist bei derartigen lichthärtbaren Harzen üblich, die Anzahl der ungesättigten Gruppen im polymerisierbaren Oligomeren
oder den Anteil des polymerisierbaren Vernetzungsmittels und
dadurch die Anzahl der Vernetzungen zur Steigerung der Lichthärtungsrate zu erhöhen. Wenn jedoch die Vernetzungsdichte ansteigt,
treten innere Spannungen im lichtgehärteten 3?ilm auf; seine Haftung am anhaftenden Material bzw. Substrat wird herabgesetzt.
Außerdem ist der resultierende Überzugsfilm sehr spröde.
Es ist vorgeschlagen worden, den Überzug zu plastifizieren und
gleichzeitig seine Haftung durch Einverleiben eines Weichmachers in die Harzmasse zu erhöhen, wodurch jedoch das angestrebte
Ziel bei weitem nicht erreicht wird.
Die JA-OS 21 205/1974" beschreibt eine Mischung aus Epoxyacrylat
und einem äthylenisch ungesättigten Monomeren, das kaum an Glas haftet und dessen Haftung an Metallflächen gleichfalls
schwach ist.
Auch zeigt das Verfahren zur Erhöhung der Haftung, das in der JA-OS 125 182/1976 beschrieben ist, bei dem ein Ketonharz zusammen
mit einem Produkt verwendet wird, das durch Verestern von einem oder mehreren der drei Protonen der Phosphorsäure
zum Einführen einer ungesättigten Gruppe erhalten worden ist,
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z.B. mit ß-Methacryloxyäthylester der Phosphorsäure, verschiedene
Naohteile. Da der Phosphatester stark sauer ist können
die Esterbindungen eine Hydrolyse erleiden; wenn die Harzmasse
in der Praxis angesetzt wird, tritt eine Hydrolyse ein und das
l.
Harz wird abgebaut und verfärbt. Wenn dieses Harz auf eine
i ι
Metallfläche aufgebracht wird, wird auch ein Angriff der Metallfläche
beobachtet. Das tritt besonders bei Kupfer auf.
Harzmassen, die durch die Strahlung von lichtwellen oder durch
andere aktinische Strahlen gehärtet werden können, z.B. durch Elektronenstrahlen, Röntgenstrahlen, ß-Strahlen oder gammastrahlen
(die nachstehend als härtbare Harze oder einfach als Harzmassen bezeichnet werden), müssen stabil sein und eine
gute Lagerfähigkeit besitzen. Auch sollen sie nicht chemische Veränderungen der Oberfläche der Substrate verursachen, auf
die sie aufgetragen werden. Ferner sollen sich die gehärteten Überzugsfilme z.B. durch Haftvermögen, Flexibilität, Korrosionsbeständigkeit
und Wärmebeständigkeit auszeichnen. Aus den folgenden Beispielen kann man entnehmen, daß keine bekannte
Masse alle diese Forderungen erfüllt.
Es wurden härtbare Harzmassen mit befriedigender Lagerbeständigkeit,
befriedigender Haftung und Flexibilität des gehärteten Films und mit anderen befriedigenden Eigenschaften untersucht,
wobei diese Untersuchungen zu der nachstehend näher beschriebenen Erfindung geführt haben.
Demgemäß ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Harzmasse
vorzusehen, die durch elektromagnetische Wellen oder durch Teilchenstrahlung härtbar ist, stabil ist, eine gute
Lagerbeständigkeit besitzt und keine chemischen Veränderungen auf den Substratflächen hervorruft, auf die sie aufgebracht
wird.
Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, eine strahlungshärtbare Masse vorzusehen, die beim Aussetzen an aktinische Strahlung
rasch härtet und sehr gut an dem Substrat haftet, auf das sie aufgebracht wird.
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• β-
Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, eine strahlungshärtbare
Harzmasse mit guter Lagerbeständigkeit und guter Haftung und Flexibilität des gehärteten Films vorzusehen.
Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, eine härtbare Harzüberzugsmasse
mit hervorragender Haftung an der Oberfläche verschiedener Substrate vorzusehen, beispielsweise Papier, Holz,
Sperr- bzw. Furnierholz, Kunststoff, Glas und Metall.
Schließlich ist es Aufgabe der Erfindung, eine Masse vorzusehen, die als Resist bzw. Schutzmasse beim Löten oder als Resist
bei der Herstellung von Platten für gedruckte Schaltungen verwendet werden kann.
Diese Aufgabe wird durch die vorliegende Erfindung gelöst, die nachstehend näher beschrieben wird.
Die vorliegende Erfindung ist eine Harzmasse, die durch elektromagnetische
Wellen oder Teilchenstrahlung härtbar ist, z.B. durch UV-Strahlen oder durch Elektronenstrahlen. Die Harzmasse
umfaßt als wesentliche Bestandteile
(I) ein urethanisiertes Epoxyharz, das durch Umsetzen eines Epoxyharzes mit mindestens einer Hydroxylgruppe mit einer Verbindung
mit mindestens einer Isocyanatgruppe erhalten worden ist, oder ein urethanisiertes Epoxyharzacrylat oder -methacrylat,
das durch Addition von Acrylsäure oder Methacrylsäure an das urethanisierte Epoxyharz erhalten worden ist,
(II) ein Ketonharz, das durch Kondensieren einer Ketonverbindung mit einem Aldehyd erhalten worden ist, und
(III) ein polymerisierbares Vernetzungsmittel oder ein polyraerisierbares
Oligomeres.mit mindestens zwei äthylenisch ungesättigten Gruppen, die sich von Acrylsäure oder Methacrylsäure ableiten.
Die Komponenten (I)1 (II) und (III) liegen in der Masse in folgenden
Mengen vor: 2 bis 55 Gew.-^ (auf Basis des Gesamtgewichts der
Masse) urethanisiertes Epoxyharz bzw. urethanisiertes Epoxyharzacrylat
bzw. -methacrylat, 5 bis 40 Gew.-% Ketonharz und 5 bis
Gew.-# vernet ζ bare bzw. polymerisierbare Komponente (III). Insbesondere
sind die Komponenten (I), (II) und (III) in der Masse in den nachstehend angegebenen Mengen enthalten.
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• τ·
Allgemein gesagt wird das urethanisiertβ Epoxyharzaorylat bzw.
-methacrylat als Komponente (I) bevorzugt, da es eine bessere Härtbarkeit (d.h. kürzere Härtungszeit) und bessere lösungsmittelbeständigkeit
zeigt.
Die drei wesentlichen Bestandteile, die Komponenten (I) bis (III), die in der härtbaren Harzmasse gemäß der Erfindung enthalten
sind, werden im folgenden näher beschrieben.
Das urethanisierte Epoxyharz (I) ist ein Produkt, das durch
Umsetzen einer Verbindung mit mindestens einer Epoxygruppe und mindestens einer Hydroxylgruppe (z.B. ein Epoxyharz mit mindestens
einer Hydroxylgruppe) mit einer Verbindung mit einer Isocyanatgruppe unter Bildung einer Urethanbindung zwischen
der Hydroxylgruppe und der Isocyanatgruppe erhalten wird. Urethanisierte Epoxyharze dieses Typs werden in der Technik als
flexible Epoxyharze zur Herstellung von bei Raumtemperatur oder in der Wärme härtbaren Harzen durch Mischen mit Epoxyhärtungsmitteln
verwendet; es sind viele Typen dieser Harze im Handel erhältlich.
Das Epoxyharz, das zur Herstellung des urethanisierten Epoxyharzes
verwendet werden kann, besitzt vorzugsweise die folgenden Eigenschaften; Molekulargewicht: etwa 400 bis etwa 5 000;
Hydroxylzahl: 1 bis 6; Schmelzpunkt: etwa 20 bis etwa 160 0G;
Epoxygruppenzahl: 1 bis 10. Die Herstellung ist auch z.B. in W. R. Sorenson und T.W. Campbell (Herausgeber), Preparative
Methods of Polymer Chemistry, 2. Auflage, Interscience Publishers,
S. 465-466 (1968) erläutert. Beispiele für im Handel erhältliche Epoxyharze, die für den genannten Zweck verwendet
werden können, sind Epikote 834, 1001, 1002, 1004 und 1009 (Produkte der Shell Chemical Co.); D.E.R. 337, 661, 662, 664
und 668 (Produkte der Dow Chemical Co.). Das Epoxyharz, das zur Herstellung des urethanisierten Epoxyharzes verwendet wird,
ist z.B. ein Produkt, das durch Umsetzen von Bisphenol A ^Z,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan7 mit Epichlorhydrin gebildet
wird. Wenn sie in einem Molverhältnis von 2:3, 3:4 oder 4:5 umgesetzt werden, wird theoretisch ein Epoxyharz mit 1, 2 bzw.
4 Hydroxylgruppen gebildet.
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Anateile des genannten Bisphenols A können auch beispielsweise
Bisphenol B /Z,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)~butan7, ein halogeniertes
Bisphenol A /z.B. 2,2-Bis-(3,5-dichlor-4-hydroxyphenyl)-propan7,
2,2-(2·,4'-Dihydroxyphenyl-4"-hydroxyphenyl)-propan,
4,4'-Dihydroxyt)iphenyl, 4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon (Bisphenol
S), Resorcin, Saligenin, Phloroglucin und Hydroxybenzoesäure verwendet werden.
Ferner können anstelle von Epichlorhydrin z.B. ß-Methylepichlorhydrin
und Epibromhydrin verwendet werden.
Ein Epoxyharz vom Novolak-Typ, das aus einem Novolakharz und
Epichlorhydrin hergestellt wurde, besitzt eine Methylolhydroxylgruppe
und kann unmittelbar verwendet werden. Im Handel erhältliche Epoxyharze vom Novolak-Typ sind: Plyophen TD-2O93 (enthält
6 Phenolringe), Plyophen TD-2O9O (enthält 8 Phenolringe),
Plyophen TD-2665 (enthält 4 bis 5 o-Kresolringe) und Plyophen
TD-2663 (enthält 6 o-Kresolringe) (sämtlich von Dai Nippon Ink & Chemical Go.) und MP-120 und MP-120HH (vermutlich mit Phenolringen)
(von Gunei Chemical Industries Co.).
Als Isocyanatverbindung können z.B. Phenylendiisocyanat, ToIylendiisocyanat,
Hexamethylenäiisocyanat, hydriertes Tolylendiisocyanat, Lysinisocyanat, flüssige TJrethanvorpolymere mit
einem Molekulargewicht von etwa 300 bis etwa 1500 und mit 1 oder
2 Isocyanatgruppen, die durch Umsetzen einer Diisocyanatverbindung mit einem Polyol (mit 1 bis 20 Hydroxygruppen), wie Äthylenglycol,
Diäthylenglycol, Triäthylenglycol, Glycerin oder Polyester mit 1 bis H- Hydroxylgruppen, erhalten worden sind,
und ihre Monosubstitutionsprodukte verwendet werden, wie Äthylisocyanat
oder Phenylisocyanat.
Da das urethanleierte Epoxyharz mit den Komponenten (II) und
(III) erfindungsgemäß verträglich, sein soll, besteht eine Begrenzung
hinsichtlich der Zahl der Urethangruppen im Harz. Jedoch kann die Zahl der Urethangruppen nicht eindeutig bzw.
allgemein definiert werden, da die Verträglichkeit nicht nur von der Anzahl der Urethangruppen, sondern auch von anderen
chemischen Eigenschaften des Harzes abhängt. Davon ausgehend
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kann die Anzahl der Urethangruppen im Harz z.B. 1 bis 5 betragen.
Die Acrylat- oder Methacrylatgruppen im Epoxyharzacrylat
oder -methacrylat sind nicht unbedingt endständig. Bei Novolakepoxyharzen
werden die Acrylat- oder Methacrylatgruppen als Seitenketten eingeführt. Die Acrylat- oder Methacrylatfunktionalität
beträgt im allgemeinen 1 bis 10, wobei die obere Grenze jedoch nicht kritisch ist.
Die Polyaddition zwischen dem·hydroxylgruppenhaltigen Epoxyharz
und der Isocyanatverbindung kann nach bekannten Methoden vorgenommen werden; ein Beispiel einer derartigen Synthese wird
nachstehend beschrieben.
Eine allgemeine Beschreibung der Reaktion zwischen den Hydroxyl- und Isocyanatgruppen zur Ausbildung von Urethanbindungen findet
sich z.B. in S. R. Sandler und W. Karo, Organic Functional Group Preparations, Bd. II, S. 223-234, Academic Press (1971).
Erfindungsgemäß sollen Reaktionsbedingungen,unter denen ein
Gelieren des Harzes infolge eines Vernetzensder Epoxyfunktionalität
stattfindet, vermieden werden. Die Umsetzung zwischen den beiden Komponenten, d.h. dem Harz mit einer oder mehreren
Hydroxylgruppen und der Isocyanatverbindung, wird im allgemeinen in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels ausgeführt. Geeignete
Beispiele für inerte Lösungsmittel, die verwendet werden können, sind Äther, wie Tetrahydrofuran oder Dioxan, Ester,
wie Äthylacetat oder Methylcellosolveacetat, und aromatische Lösungsmittel, wie Benzol oder Chlorbenzol. Jedoch können
zweckmäßigerweise ein oder mehrere Verdünnungsmittel, die Acrylat- oder, Methacrylatgruppen enthalten, wie Trimethylolpropantriacrylat
oder Äthylenglycoldiacrylat, vorteilhaft verwendet werden.
Wenn das hydroxylgruppenhaltige Harz und die Isocyanatverbindung
ohne Katalysator umgesetzt werden, wird die Reaktionstemperatur im allgemeinen im Bereich von etwa 70 bis 100 C gehalten;
die Reaktion wird fortgesetzt, bis keine Isocyanatgruppe in der Reaktionsmischung unumgesetzt zurückbleibt. Wenn ein
Katalysator verwendet wird, wird die Reaktionstemperatur wesentlich herabgesetzt z.B. auf etwa 40 0C. Geeignete Beispiele
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für Katalysatoren, die verwendet werden tonnen, sind tertiäre
Amine, wie Triäthylamin, organische Zinnverbindungen, wie
Dibutylzinnacetat, und quaternäre Ammoniumsalze, wie Triäthylbenzylammoniumchlorid.
Die geeignete Menge des Katalysators, der zum Reaktionsmedium zugegeben wird, beträgt etwa 0,001 bis ca.
0,1 Mol-$ je Mol der Isocyanatverbindung.
Die Erfindung betrifft also eine Harzzusammensetzung mit den
folgenden wesentlichen Bestandteilen: (I) urethanisiertes Epoxyharz
oder urethanisiertes Epoxyharzacrylat oder -methacrylat,
(II) Ketonharz und (III) vernetzbare oder polymerisierbare Verbindung mit mindestens zwei äthylenisch ungesättigten Gruppen.
Herstellungsbeispiel 1
Es wurden 174· Gewichts teile T.olylendiisocynat (mit einem Verhältnis
von 2,4-Disubstitutionsprodukt:2,6-Dlsubstitutionsprodukt
von etwa 80:20) und 53 Gewichtsteile Diäthylenglycol bei 80 0C in 400 Gewichtsteilen Trimethylolpropantriacrylat zur
Herstellung eines tlrethanvorpolymeren mit einer Isocyanatgruppe
an beiden Enden umgesetzt. Zu diesem Vorpolymeren gab man 62 Gewichsteile eines Epoxyharzes vom Bisphenol Α-Typ (Epikote
834 von Shell Chemical). Diese Materialien wurden umgesetzt, bis die -NCO-Absorption im IR-Absorptionsspektrum verschwand.
Auf diese Weise wurde eine Trimethylolpropantriacrylat-Lösung
eines urethanisierten Epoxyharzes hergestellt. (Das Trimethylolpropantriacrylat
ist ein Beispiel für die Komponente (III), die nachstehend angeführt wird).
Das urethanisierte Epoxyharzacrylat oder -methacrylat wurde
erhalten, indem mau das vorstehend angeführte urethanisierte
Epoxyharz mit Acrylsäure oder Methacrylsäure umsetzte und Acrylsäure bzw. Methacrylsäure an die Epoxygruppe addierte.
Vorzugsweise setzt man eine äquivalente Menge der ungesättigten Säure auf Basis der Epoxygruppen im Harz um. Vorzugsweise
wird diese Additionsreaktion in Gegenwart eines Katalysators
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durchgeführt, z.B. eines tertiären Amins, wie Triäthylamin,
Tri-n-butylamin, Dimethylbenzylamin oder Triäthanolamin; eines
Ammoniumsalzes, wie Triäthylbenzylammoniumchlorid oder Methyltrinitrylammoniumjodid,
einer basischen heterocyclischen Verbindung, wie Chinolin oder Isochinolin, einer Metallseife, wie
Zinnoctylat, einer starken organischen Säure, wie p-Toluolsulfonsäure.
Man kann ein nicht-funktionelles organisches Lösungsmittel
als ReaktionsVerdünner verwenden. Jedoch ist die
Verwendung der niederviskosen Komponente (III) mit äthylenisch ungesättigten Gruppen als einem der wesentlichen Bestandteile
gemäß der Erfindung als Verdünnungsmittel ein Merkmal der Erfindung.
Die Additionsreaktion der ungesättigten Säure mit dem urethanisierten
Epoxyharz wird durch die folgenden Herstellungsbeispiele
2 und 3 erläutert.
Herstellungsbeispiel 2
Gewichtstelle
Urethanisiertes Epoxyharz mit einem Epoxyäquivalent
von 320 bis 360 und einer Viskosität (bei 40 0C) von 150 bis 300 Poise (EPU-10 von
Asahi Denka) 68
Acrylsäure . 14,4-
Triäthylbenzylammoniumchlorid, 0,5
Trimethylolpropantriacrylat (funktionelles Verdünnungsmittel)
55 Hydrochinonmonomethyläther (Wärmepolymerisationsinhibitor)
0,14
Eine Mischung der genannten Bestandteile wurde bei 100 0O
umgesetzt, wobei man getrocknete Luft durch das System blies, um eine Trimethylolpropantriacrylatlösung eines urethanisierten
Epoxyacrylats mit einer Viskosität (bei 25 0C) von 250
Poise und einem Säurewert von 3,5 herzustellen.
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HerstellunRsbeispiel 3
Gewichtstelle
Urethanisiertes Epoxyharz mit einem EpoxyKquivalent
von 220 bis 250 und einer Viskosität (bei 25 0C) von 450 bis 650 Poise (EPü-6 von
Asahi Eenka) 94
Acrylsäure 28,8
Trimethylolpropantriaorylat 61,4
Zinnoctylat (Zinngehalt 28 $>) 1,2
Be η zy Id !Diethylamin 0,5
Hydrochinonmonomethyläther 0,2
Es wurde eine Mischung der angeführten Bestandteile bei 100 0C
umgesetzt, wobei man trockene Luft durch das System blies, um eine Trimethylolpropantriacrylatlösung eines urethanisierten
Epoxyacrylats mit einer Viskosität (bei 25 0C) von 230 Poise
und einem Säurewert von 4,1 herzustellen.
Bei dem Ketonharz (II) handelt es sich um ein Harz, das durch
Kondensieren eines Ketons relativ einfacher Struktur mit 3 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Aceton, Methylethylketon, Cyclohexanon
oder Acetophenon, mit einem niederen aliphatischen Aldehyd mit 1 bis 2 Kohlenstoffatomen erhalten wird, beispielsweise
Formaldehyd oder Acetaldehyd. Ketonharze mit verschiedenen Eigenschaften sind im Handel erhältlich. Ketonharze werden
im allgemeinen zum Verbessern des Haftvermögens oder als Weichmacher
für z.B. in der Wärme oder bei Raumtemperatur härtbare lacke oder Farben verwendet. Das Erwärmen eines Ketons und
eines Überschusses an Aldehyd auf etwa 60 bis etwa 100 0C in
Gegenwart eines alkalischen Katalysators (z.B. Natriumhydroxid oder Kaliumhydroxid) leitet leicht eine Dehydrokondensation
unter Bildung eines Ketonharzes durch die Bildung von Methylolderivaten ein. Als Beispiel wird die Umsetzung von Acetophenon
und Formaldehyd näher erläutert:
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COCH,
CH2O
. /13.
COCH2-CH2OH COCH(CH2OH)2
CO(CH2OH)3 COCH3
CH2OH
COCH2.CH2OH
CH2OH
etc.
Aus diesen vielen Methylolderivaten wird ein Polymeres mit komplizierten Methylenbindungen gebildet, die sich von Methylolgruppen
ableiten und das nicht eindeutig definiert werden kann.
Das Ketonharz, das erfindungsgeraäß verwendet werden kann, besitzt
vorzugsweise einen Erweichungspunkt von etwa 90 bis etwa 130 0C und einen Säurewert unter 1 und ist farblos bis schwach
gelb (Gardener-Farbzahl =1). Beispiele für im Handel erhältliche
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Ketonharze, die für den genannten Zweck verwendet werden können,
sind Hilac 110 und Hilao 111 (Produkte von Hitachi Chemical Co.,
Japan); Kunstharz Ai1S (Produkt von Bayer); Harz MS 2 (Produkt
von Howard & Sons); Kunstharz AP (Produkt von Hüls); und Aron KR (Produkt von Toa Gosei Kagaku Kogyo, Japan).
Die Komponenten (III) mit mindestens zwei äthylenisch'ungesättigten
Gruppen kann man grob in polymerisierbare Vernetzungsmittel
und polymerisierbare Oligomere einteilen.
Beispiele für poly-
merisierbare Vernetzungsmittel sind ein Acrylat oder Methacrylat,
das durch Verestern einer Verbindung mit etwa 2 bis 6 Hydroxylgruppen mit Acrylsäure oder Methacrylsäure zur Einführung ungesättigter
Gruppen erhalten worden ist. Spezielle Beispiele sind Äthylenglycoldiacrylat, Diäthylenglycoldiacrylat, Trimethylolpropantriacrylat,
1,4-Butandioldiacrylat, 1,ö-Hexandioldiacrylat,
Eentaerythrittetraacrylat, Dipentaerythritpolyacrylat (Anzahl der Acrylatgruppen nicht größer als 6), Polyäthylenglycoldiacry-Iat,
2,2'-Bis-(4-acryloxydiäthoxyphenyl)-propan und die entsprechenden
Methacrylate dieser Verbindungen. Im allgemeinen werden polymerisierbare Vernetzungsmittel mit einem Molekulargewicht
von etwa 150 bis etwa 1000 und 2 bis 6 äthylenisch ungesättigten Bindungen und vorzugsweise 2 bis 4 Bindungen im Rahmen
der Erfindung verwendet.
Geeignete polymerisierbare Oligomere sind
(a) Polyesteraorylate oder Polyestermethaerylate, die bei Raumtemperatur
flüssig sind und durch Umsetzen eines niedermolekularen Polyesters mit einem Molekulargewicht von etwa 300 bis
etwa 6000 und mit 2 bis 6 freien Carboxylgruppen mit Hydroxyalkylacrylaten
oder Hydroxyalkylmethacrylaten erhalten werden können, oder Polyesteracrylate oder Polyestermethacrylate, die
durch Umsetzen von niedermolekularen Polyestern mit einem Molekulargewicht von etwa 300 bis etwa 6000 und mit 2 bis 6 freien
Hydroxylgruppen mit Acrylsäure oder Methacrylsäure erhalten werden können. Ferner sind auch
(b) Epoxyacrylate oder Epoxymethacrylate, die durch Polyaddition
von Acrylsäure oder Methacrylsäure an unmodifizierte Epoxyharze
mit einem Molekulargewicht von etwa 300 bis etwa 6000 und mit
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2 bis 6 Epoxy gruppen und bei einem epoxidiert en Novolalcharz mit
6 oder mehr Epoxygruppen erhalten werden können, und (c) Urethanacrylate oder Urethanmethacrylate, die durch Umsetzen
von Vorpolymeren mit 2 bis 6 Isocyanatgruppen mit Hydroxyalkylacrylaten oder Hydroxyalkylmethacrylaten erhalten werden können,
als polymerisierbare Oligomere brauchbar.
Die Rohmaterialien für die polymerisierbaren Oligomeren werden
besonders erläutert. Die niedermolekularen Polyester (Polyestervorpolymeren) sind Vorpolymere mit im allgemeinen einem Molekulargewicht
von etwa 300 bis etwa 6000 und mit freien Carboxylgruppen oder freien Hydroxylgruppen, die durch Dehydrokondensation
- einer Säurekomponente, z.B. einer aliphatischen ungesättigten zweibasischen Säure oder einer aromatischen zweibasischen Säure
oder ihrer Anhydride (wie Maleinsäureanhydrid, Fumarsäure, Itakonsäure, Phthalsäureanhydrid oder Isophthalsäure) oder einer
aliphatischen gesättigten zweibasischen Säure oder ihres Anhydrids (wie Bernsteinsäureanhydrid, Adipinsäure, Glutarsäure oder
Endomethyl£r4etrahydrophthalsäureanhydriä) und
- einer Alkoholkomponente, z.B. eines Diols oder Polyols (wie Äthylenglycol, Diäthylenglycol, Prqpylenglycol, hydriertes
Bisphenol A, Neopentylglycol oder Glycerin) in Abwesenheit eines
Katalysators oder in Gegenwart einer starken Säure als Katalysator erhalten werden (z.B. Schwefelsäure, Salzsäure oder p-Toluolsulfonsäure),
wobei entweder.die Säurekomponente oder die Alkoholkomponente im Überschuß eingesetzt wird.
Beispiele für Hydroxyalkylacrylate oder Hydroxyalkylmethacrylate,
die mit den Polyestervorpolymeren mit freien Carboxylgruppen umgesetzt werden,:sind 2-Hydroxyäthylacrylat oder 2-Hydroxyäthylmethacrylat
und 2-Hydroxypropylacrylat oder 2-Hydroxypropylmethacrylat.
Ferner kann die Umsetzung eines Polyestervorpolymeren mit freien Hydroxylgruppen mit Acrylsäure oder Methacrylsäure
zu Polyesteracrylat oder -methacrylat führen.
Das unmodifizierte Epoxyharz mit einem Molekulargewicht von etwa
300 bis etwa 6000 ist ein Epoxyharz, das nicht mit einem Urethan modifiziert oder sonstwie behandelt worden ist. Es ist ein Harz
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mit Epoxyendgruppen, das durch die Umsetzung von z.B. Epichlorhydrin
oder ß-Methylepiehlorhydrin und einer Phenolverbindung
hergestellt worden ist, z.B. Bisphenol A /2,2-Bis-(4-hydroxyphenyl)-propan7,
Bisphenol B /2,2-Bis-(p-hydroxyphenyl)-butan7, halogeniertes Bisphenol A (z.B. 2,2-Bis-(3,5-dichlor-4-hydroxyphenyl)-propan),
2,2-(2·,4f-Dihydroxyphenyl-4"-hydroxyphenyl)-propan,
4,4'-Dihydroxydiphenylsulfon, Resorcin, Saligenin,
Phloroglucin, Hydroxybenzoesäure, Novolakharz oder Kresolharz.
DaB Vorpolymere mit einem Molekulargewicht von etwa 300 bis etwa
6000 und mit Isocyanatgruppen ist ein Polymeres, das bei Raumtemperatur
flüssig ist und das durch Umsetzen von Phenylendiisocyanat, Tolylendiisocyanat, Hexamethylendiisocyanat, hydriertem
Tolylendiisocyanat oder Diphenylmethandiisocyanat mit Äthylenglycol, Diäthylenglycol, ToIJ äthylenglycol oder Glycerin
nach einem Ansatz mit wenig Hydroxylgruppen erhalten worden ist, so daß das resultierende Produkt unumgesetztes Isocyanat enthalten
kann.
Es können bekannte Methoden zur Herstellung von Ausgangsmaterialien
für die angeführten polymerisierbaren Oligomeren angewendet
werden; die Methode zum Einführen äthylenisch ungesättigter Gruppen in das eingesetzte Vorpolymere ist gleichfalls bekannt.
Es gibt zwei Synthesewege zu den Polyesteraorylaten, die erfindungsgemäß
verwendet werden können, und zwar
(1) über eine Veresterungsreaktion zwischen einem Polyestervorpolymeren
mit 2 bis 6 freien Carboxylgruppen und einem Hydroxyalkylacrylat und
(2) über eine Veresterungsreaktion zwischen einem Polyestervorpolymeren
mit 2 bis 6 Hydroxylgruppen und Acrylsäure (oder Methacrylsäure). Bei (1) kann das Polyestervorpolymere durch
eine Reaktion zwischen einer Diol- oder Polyolverbindung und
einer zweibasischen Säure im Überschuß auf Basis der Diol- bzw. Polyolverbindung erhalten werden. Diese Veresterung wird unter
Einblasen eines inerten Gases, wie Stickstoff, in das Reaktionsgefäß etwa 1 bis etwa 20 h bei etwa 120 bis etwa 250 0C in Gegenwart
eines azeotropen Lösungsmittels, wie Toluol oder Xylol, zum
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Entfernen von Wasser und gewünschtenfalls unter Zugabe eines
Katalysators, wie p-Toluolsulfonsäure, Schwefelsäure oder Salzsäure,
in einer Menge von etwa 0,1 bis etwa 5 Gew.-$ auf Basis des Gesamtgewichts der Reaktionsteilnehmer durchgeführt. Das
auf diese Weise erhaltene Polyestervorpolymere wird danach mit einer äquivalenten Menge eines Hydroxyalkylacrylats oder -methacrylate
etwa 1 bis etwa 20 h bei einer Temperatur von etwa 80 bis etwa 120 0C unter Einblasen von trockener Luft in Gegenwart
eines Wärmepolymerisations inhibitors in einer Menge von etwa 10
bis etwa 10 000 ppm, des genannten Katalysators und des azeotropen Lösungsmittels durchgeführt, z.B. Benzol oder Toluol. Das
Reaktionsprodukt wird mit einer wässerigen Lösung von Calciumcarbonat
oder Ammoniumhydroxid zum Neutralisieren des Katalysators behandelt, wonach man mit Wasser wäscht und das resultierende
Polyesteracrylat bzw. -methacrylat abtrennt. Bei (2) kann
das Polyestervorpolymere nach derselben Umsetzung wie bei (1) mit der Ausnahme erhalten werden, daß die zweibasische Säure
mit einer überschüssigen Menge der Diol- oder Polyolkomponente umgesetzt wird. Der Polyester mit freien Hydroxylgruppen und eine
überschüssige Menge an Acrylsäure oder Methacrylsäure werden danach
unter den gleichen Reaktionsbedingungen wie bei (1) zur Herstellung
des Polyesteracrylats bzw. -methacrylate umgesetzt.
Die Epoxyharze, die als Ausgangsmaterial für die Herstellung des Epoxyharzecrylats bzw. -methacrylate verwendet werden, entsprechen
dem Bisphenol-Typ, der in Gegenwart eines basischen Katalysators durch Kondensationsreaktion zwischen dem Bisphenol und
Epichlorhydrin gebildet wird, und dem Novolak-Typ, der durch Kondensation
zwischen dem Novolak und Epichlorhydrin gebildet wird. Das Epoxyharz vom Bisphenol-Typ wird dadurch hergestellt, daß
man eine überschüssige Menge an Epichlorhydrin mit dem Bisphenol etwa 30 min bis etwa 5 h bei einer Temperatur von etwa 85 bis
etwa 130 0O in Gegenwart von Natriumhydroxid als Katalysator umsetzt,
das in etwa äquimolarer bis etwa zweifach molarer Menge
auf Basis des Bisphenols zugegeben wird, wobei man ein Harz mit zwei endständigen Epoxygruppen erhält. Die Reaktionsmischung
wird danach in üblicher Weise behandelt; z.B. wird sie mit einem organischen Lösungsmittel verdünnt, z.B. Benzol oder Methyläthyl-
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teeton, um Natriumchlorid abzutrennen, wonach man filtriert. Das Filtrat wird abdestilliert, wobei das Epoxyharz im Destillationsgefäß
zurückbleibt. Das Epoxyharz vom HOvolaic-Typ wird durch
Umsetzen des Novolak-Harzes (das durch Kondensation eines Phenols
mit Formaldehyd erhalten wirde) mit einer überschüssigen Menge
Epichlorhydrin entsprechend bzw. in Abhängigkeit vom HydroxyI-anteil
des Novolak-Harzes unter der katalytischen Einwirkung von Natriumhydroxid hergestellt. Bei der Herstellung des Novolaks
können das Phenol durch seine einfachen Derivate, wie Kresol oder Resorcin, und der Formaldehyd durch seine niederen Alkylhomologen
ersetzt werden, wie Acetaldehyd.
Das Molekulargewicht und der Epoxygehalt hängen hauptsächlich vom Molekulargewicht des verwendeten Fovolakharzes bzw. seinem
Hydroxylgehalt ab. Bei der Herstellung der Novolakepoxyharze
wird die Reaktionstemperatur im allgemeinen bei etwa 100 bis
etwa 130 0G gehalten. Die Katalysatormenge und die Reaktionsdauer unterscheiden sich nicht von den Bedingungen der zuvor
angeführten Bisphenolepoxyharzhersteilung.
Beide Epoxyharze werden einer Additionsreaktion mit Acrylsäure oder Methacrylsäure zur Herstellung der Epoxyacrylate bzw.
-methacrylate unterworfen. Es wird eine äquimolare Menge der
beiden Reaktionskomponenten von etwa 60 bis etwa 120 0C etwa
5 bis etwa 20 h in Gegenwart von etwa 0,01 bis etwa 10 des Katalysators und etwa 10 bis etwa 10 000 ppm des Wärmepolymerisationsinhibitors
umgesetzt, während Luft in die Reaktionsmischung eingeblasen wird. Der Katalysator, der für diese Additionsreaktion
geeignet ist, wird aus der durch tertiäre Amine, wie Triäthylamin oder Trimethylbenzylamin, quaternäre Ammoniumhalogenide,
wie Trimethylbenzylammoniumchlorid, und organische
Zinnverbindungen, wie Dibutylzinnacetat oder Dioctylzinnlaurat,
gebildeten Gruppe gewählt. Beispiele für den Wärmepolymeriaations inhibitor, der sowohl für Polyester- als auch Epoxyacrylat üblich
ist, sind Hydrochinon, Hydrochinonmonomethyläther, ditertiäres Butylkresol oder Oupferron. Das Urethanacrylat oder -methacrylat
wird im allgemeinen nach einer Zweistufenreaktion hergestellt; so werden bei der ersten Stufe die Polyolverbindung
mit mindestens zwei Hydroxylgruppen oder dae Polyester-
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■'/19·
vorpolymere mit Hydroxylgruppen, die vorstehend beschrieben wurden, und 2 Mol der Isocyanatverbindung bei einer Temperatur
von etwa 60 bis etwa 140 0O etwa 0,5 bis etwa 20 h umgesetzt
und danach auf etwa 40 bis etwa 60 0C zur Herstellung des Urethanvorpolymeren
mit mindestens einer Isocyanatgruppe abgekühlt, das danach einer weiteren Additionsreaktion als zweite Stufe
unterworfen wird, wobei die äquimolare Menge des Hydroxyalkylacrylats
oder -methacrylats in die Reaktionsmischung bei etwa 40 bis etwa 60 0O gegossen wird, wobei Luft in das Reaktionsgefäß geblasen wird, das bei etwa 40 bis etwa 60 0C gehalten
wird. Die Reaktion wird fortgesetzt, bis die charakteristische Absorptionsbande der Isocyanatgruppe im IR-Bereich verschwindet.
Diese eine Einheit bildende Zweistufenreaktion wird in Gegenwart eines Katalysators durchgeführt, der mit dem Katalysator
identisch ist, der bei der Epoxyacrylatherstellung in einer Menge von etwa 0,001 bis etwa 0,1 Mol-$ verwendet wird; er kann in einer
Menge von etwa 0,001 bis etwa 0,1 Mol-$ verwendet werden. Zur Herstellung des Polyesteracrylats vergleiche die US-PS 3 888 830,
des Polyurethanacrylats die US-PS 3 891 523 und des Epoxyacrylats die US-PS 3 971 834.
Herstellungsbeispiel 4
Es wurden 83 g Isophthalsäure, 106 g Diäthylenglyool und 146 g
Adi pinsäure bei 120 0C in Gegenwart von p-Toluolsulfonsäure
als Katalysator umgesetzt. Als der Säurewert des Produkts 190 betrug,, wurden 116 g 2-Hydroxyäthylacrylat und 0,45 g Hydroxychinonmonomethyläther
als Wärmepolymerisationsinhibitor zugegeben.
Die letzte Stufe der Reaktion wurde durchgeführt, indem man Luft durch die Reaktionsteilnehmer zur Bildung des Polyesteracrylats
blies. Das hergestellte Vorpolymere besaß ein Molekulargewicht von 720 und einen Säurewert von 5,4, eine Viskosität von
23 Poise (bei 25, 0C) und im Durchschnitt etwa zwei äthylenisch
ungesättigte Doppelbindungen je Molekül.
Es können auch bekannte Herstellungsmethoden zur Herstellung der genannten Urethanpolymeren angewendet werden. Vgl. z.B.
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C. B. Rybny, CA. Defazio, J.K. Shahidi, J.C. Trebellas und
J.A. Vona, Ultraviolet Radiation Cured Coating, Journal of Paint Technology, Bd. 46, Fr. 596, S.60-69 (1974)- Es folgt
ein Beispiel. '■
Herstellungsbeispiel 5
Ee wurden 174 g Tolylendiisocyanat (mit einem Verhältnis von
2,4-Disubstitutionsprodukt:2,6-Disubstitutionsprodukt wie 80:20) und 75 g Iriäthylenglycol bei 60 0C 4 h lang mit 200 g 1,6-Hexandioldiacrylat
als verdünnendes Lösungsmittel in Gegenwart von 0,57 g Hydrochinonmonomethyläther als Wärmepolymerisationsinhibitor
umgesetzt, wobei trockene luft durch das Reaktionssystem zur Herstellung eines Vorpolymeren mit endständigen Isocyanatgruppen
geblasen wurde. Danach wurden 116 g 2-Hydroxyäthylacrylat
zugegeben und bei 60 0C 6h lang zur Herstellung
eines Urethanacrylats umgesetzt. Das hergestellte Urethanacrylat besaß ein Molekulargewicht von 730, im Durchschnitt etwa
zwei äthylenisch ungesättigte Doppelbindungen je Molekül und
eine Viskosität (resultierende Reaktionslösung bzw. Reaktionsmischung nach der Umsetzung) von etwa 150 Poise (bei 25 0C).
Herstellungsbeispiel 6
Gewichtsteile
Epoxyharz (Epikote 828 von Shell Chemical) 94,5
Acrylsäure 36
N,N-Dimethylanilin (Katalysator) 1,3
Die vorstehende Mischung wurde bei 100 0C unter Einblasen von
luft zur Herstellung eines Epoxyacrylats umgesetzt. Das hergestelle
Epoxyacrylat besaß ein Molekulargewicht von 520, einen Säurewert von 4,5, zwei äthylenisch ungesättigte Doppelbindungen
und eine Viskosität von 9000 Poise (bei 25 0C).
Als Komponente (III) kann mindestens ein polymerisierbares Vernetzungsmittel
bzw. polymerisierbares Oligomeres verwendet werden,
die vorstehend beschrieben wurden.
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2847736 • 51·
Die speziellen Verbindungen und Herstellungsmethoden, die für
die Komponenten (I), (II) und (III) vorstehend angegeben wurden, sollen die Erfindung lediglich erläutern.
Eine Harzmasse gemäß der Erfindung enthält 2 bis 55 Gew.-#
(auf Basis des Gesamtgewichts der Masse) eines urethanisierten
Epoxyharzes oder eines urethanisierten Epoxyharzacrylats bzw.
-methacrylate (Komponente (I)), 5 bis 40 Gew.-$ Ketonharz (Komponente
(II)) und 5 bis 93 Gew.-$ einer vernetzbaren oder polymerisierbaren
Komponente (Komponente (III)). Massen mit einem Gehalt an urethanisiertem Epoxyharzacrylat bzw. -methacrylat
umfassen 2 bis 55 Gew.-$ der Komponente (I), 5 bis 40 Gew.-$
der Komponente (II) und 5 bis 93 Gew.-fi der Komponente (III)
und insbesondere 5 bis 40 Gew.-$ der Komponente (I), 15 bis 30
Gew.-$ der Komponente (II) und 30 bis 80 Gew.-$>
der Komponente
Massen mit einem Gehalt an urethanisiertem Epoxyharz (nicht
Acrylat bzw. Methacrylat) enthalten 5 bis 50 Gew.-% der Komponente
(I), 5 bis 40 Gew.-% der Komponente (II) und 10 bis 80 Gew.-% der Komponente (III). Insbesondere enthalten die urethanisierten
Epoxyharzmassen 10 bis 40 Gew.-$ der Komponente (I),
20 bis 35 Gew.-^ der Komponente (II) und 30 bis 70 Gew.-% der
Komponente (III).
Sie folgenden Beispiele erläutern, daß Harzzusammensetzungen,
die eine der Komponenten (I), (II) und (III) nicht enthalten, z.B. Massen mit einem Gehalt an zwei der genannten Komponenten,
mindestens hinsichtlich Haftvermögen, Flexibilität oder Beständigkeit
unterlegen sind. Ferner liefern Massen, die alle drei Komponenten in Mengen außerhalb der erfindungsgeraäßen Bereiche
enthalten, gehärtete Überzüge, die unterlegen sind.
Wenn es erwünscht ist, die Viskosität, die Empfindlichkeit oder
das Verlaufvermögen (levelling) der Harzmasse zu ändern, ist es
möglich, ein monofunktionelles niederviskoses Monomeres mit einer
äthylenisch ungesättigten Doppelbindung einzuverleiben, z.B. 2-Hydroxyäthylacrylat, 2-Hydroxypropylacrylat, 2-Äthylhexylacry-
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lat, Benzylacrylat, Laurylacrylat, Tetrahydrofurfurylacrylat,
bzw. die entsprechenden Methacrylate, alpha-Methylstyrol, Styrol,
p~Hydroxystyrol, p-Acetylstyrol, N-Methylolacrylamid oder N-Vinylpyrrolidon.
Die geeignete Menge des monofunktionellen niederviskosen
Monomeren liegt im Bereich von 0 bis etwa 80 Gew.-^,
vorzugsweise 0 bis 40 Gew.-^, bezogen auf das Gesamtgewicht der
Komponenten (I), (II) und (III).
V/enn UV-Licht oder nahes UV-Licht als'aktinisehe Strahlung zum
Härten der Harzmasse verwendet wird, wird zweckmäßigerweise ein Photosensibilisator zugegeben. Dazu können bekannte Verbindungen
verwendet werden, z.B. Ketonverbindungen, wie Benzophenon, Benzil, Benzoinmethyläther, Benzoinisopropyläther, Michler's
Keton, Acenaphthochinon, ß-tert.-Butylanthrachinon, 2-Methylanthrachinon
oder Phenanthrenchinon, Azobisisobutyronitril, 5-Nitroacenaphthen,
Tetramethylthiuramdisulfidprimulinbase, Triphenylamin,
4-(p-Methoxyphenyl)-2,6-diphenylpyr y liumperchlorat
oder sein Thia- bzw. Thiohomologen. oder 2,4,6-Triphenylthiapyryliumperchlorat.
Um eine Dunkelreaktion der Harzmasse beim Lagern zu inhibieren und ihre Lagerbeständigkeit zu erhöhen, ist es erwünscht, etwa
10 bis etwa 1000 ppm eines Wärmepolymerisationsinhibitors zuzugeben,
z.B. Hydrochinon, Hydrochinonmonomethyläther, 2,6-Di-tert.-butyl-p-kresol
oder Cupferron.
Zusätzlich können in Abhängigkeit von der Anwendung der Masse feinteilige Siliciumdioxidpulver als thixotropes Mittel und ein
oberflächenaktive« Mittel vom Fluorin-Typ, wie Kaliumperfluorcaprat,
als Verlaufmittel zugegeben werden. Ferner ist es möglich, den gehärteten Überzugsfilm feuerfest zu machen, indem man einen
halogenierten Kohlenwasserstoff, wie Hexabrombenzol oder chloriertes
Polyäthylen, einen Phosphorsäureester, wie Tris-(monochlorpropyl)-phosphat
oder Tricresylphosphat, eine Antimonverbindung, wie Antimontrioxid, oder ein anderes bekanntes Feuerhemmittel
zuzugeben. Die angeführten Polymerisationsinhibitoren, thixotropen
Mittel und Verlaufmittel sind Beispiele für Verbindungen, die allgemein verwendet werden; es können beliebige derartige
übliohe Mittel problemlos verwendet werden.
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Ferner kann (abhängig von der Anwendung) die Harzmasse gefärbt werden. Beispiele für Farbstoffe und Pigmente, die als Färbemittel
verwendet werden, sind Rhodamine B (Farbindex 4517OB:), Neo
Zapon Rot GE (Farbindex 12715), Rot (Farbindex 53), Rot (Farbindex
57), Carmin 6B (Farbindex 15850), Gelb (Farbindex 7), Fanalrosa (Farbindex 45160), Indanthrenbrilliantorange GR (Farbindex
71105), Indanthrenscharlach R (Farbindex 71140), Monastralmaloon
(Chinacridon-Pigment von Du Pont, USA), Fanalviolet (Farbindex 42535 Lake), Phthalocyaninblau (Farbindex 74160),
Blau (Farbindex 15), Sumiblastgrün G (Farbindex 61565), Ruß und
Titanweiß.
Die Harzmasse mit den genannten wesentlichen Bestandteilen und
den verschiedenen Zusätzen wird auf ein Substrat unter gelbem Sicherheitslicht durch Eintauchen, Eintauchen und Abstreifen,
Eintauchen und Abquetschen oder mit verschiedenen Auftragsmitteln bzw. Beschichtern, z.B. Messer-, Drahtstab- oder Stab-,
Schirm- (knife-coater, wire-bar-oder bar-coater, curtain-coater)
Sprüh-Extrusions- oder verschiedenartigen Walzenbeschichtern
oder durch Druckverfahren aufgebracht. Die Überzugsstärke der Überzugsmasse liegt im Bereich von etwa 1 pm bis zu mehreren
cm in Abhängigkeit vom Anwendungszweck. Einige Beispiele sind: Wenn die Überzugsmasse auf eine mit Kupfer überzogene Schaltungsplatte durch Siebdrucken aufgebracht wird, liegt die Dicke
üblicherweise im Bereich von etwa 10 bis etwa 100 pm. Wenn die
Überzugsmasse als Decküberzug für Kunst st of fußbodenplatt en verwendet wird, wird sie mit einem Walzenbeschichter aufgebracht, wobei
man eine Überzugsstärke von z.B. etwa 50 um erhält. Wenn die Überzugsmasse als Überzug für die gedruckte Oberfläche eines
Behälters bzw. Kanisters angewendet wird, um ein glänzendes Äußeres zu erzielen, beträgt die aufzutragende Stärke z.B. etwa
3 um. Die Auftragsmethode wird in Abhängigkeit von der Art des
Substrats,dem Anwendungszweck-des Überzugs, der Stärke des aufgetragenen
Films und der erforderlichen Gleichmäßigkeit der Stärke gewählt. Diese Auswahl erfolgt entsprechend den üblichen
Kriterien in der Technik.
Die Viskosität der Überzugsmasse ist Jedoch nicht kritisch. Die Viskosität wird so gewählt, daß sie auf die Überzugsmethode und
den Überzugszweok eingestellt ist. Ale Überzugsmethode können
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Tauch-, Sprüh-, Schirm-, Walzen-, Messerbeschichten und andere bekannte Beschichtungsmethoden für die Überzugsmasse gemäß der
Erfindung angewendet werden. Ferner kann die Überzugsmasse als Druckertinte beim Siebdruck und anderen bekannten Druckmethoden
verwendet werden. Die Viskosität der Überzugsmasse wird so eingestellt, daß sie für die Beschichtungs- bzw. Druckmethode geeignet
ist. Der Fachmann ist mit der Einstellung der Viskosität der Überzugsmasse für alle speziellen Anwendungen vertraut.
Geeignete Substrate sind z.B. Pulpenpapier, synthetisches papierartiges
Flachmaterial, Holz, Kunststoff, Glas und Metall. Die
Harzmasse gemäß der Erfindung kann für viele verschiedene Substrate für verschiedene Zwecke verwendet werden, s.B. um Oberflächen zu schützen und flachen Platten aus Uaturholz, Spanplatten, Hartfaserplatten, Druckplatten, Eisenblechen oder Zinnblechen Glanz zu verleihen und um der Oberfläche von Drucken
auf Papier, Metallen und Kunststoff Glanz zu verleihen und sie zu schützen; sie kann ferner als Schutzmasse, Resist zum Plattieren von Platten für gedruckte Schaltungen, zum laminieren
von Platten oder flexiblen Grundplatten, die in der Elektronikindustrie verwendet werden, als Markierungstinte mit einem
Gehalt an Färbemittel oder zum Schützen der Oberfläche von
fertigen Grundplatten verwendet werden, indem man die Oberfläche als Ganzes überzieht.
Harzmasse gemäß der Erfindung kann für viele verschiedene Substrate für verschiedene Zwecke verwendet werden, s.B. um Oberflächen zu schützen und flachen Platten aus Uaturholz, Spanplatten, Hartfaserplatten, Druckplatten, Eisenblechen oder Zinnblechen Glanz zu verleihen und um der Oberfläche von Drucken
auf Papier, Metallen und Kunststoff Glanz zu verleihen und sie zu schützen; sie kann ferner als Schutzmasse, Resist zum Plattieren von Platten für gedruckte Schaltungen, zum laminieren
von Platten oder flexiblen Grundplatten, die in der Elektronikindustrie verwendet werden, als Markierungstinte mit einem
Gehalt an Färbemittel oder zum Schützen der Oberfläche von
fertigen Grundplatten verwendet werden, indem man die Oberfläche als Ganzes überzieht.
Eine Schicht bzw. ein überzug aus der Harzmasse, die bei Raumtemperatur
flüssig ist' und auf ein Substrat aufgetragen worden ist, härtet beim Aussetzen an aktinische Strahlung. Als aktinische
Strahlung können nicht nur elektromagnetische Wellen im
fernen UV-Bereich, im UV-Bereich, im nahen UV-Bereich oder im
IR-Bereich, sondern auch Elektronenstrahlen, Protonenstrahlen, Neutronenstrahlen, Röntgenstrahlen und gamma-Strahlen angewendet werden. Hinsichtlich z.B. 'der Härtungsrate, der Kosten der Vorrichtung zum Erzeugen aktinischer Strahlung, der Betriebskosten der Vorrichtung und ihrer, Ausnutzung bzw. Verfügbarkeit sind elektromagnetische Wellen vom UV-Bereich bis zum nahen
UV-Bereich und gewünschtenfalls Elektronenstrahleu vorteilhaft, die von einer Hochdruckkathodenkanon· erzeugt werden.
fernen UV-Bereich, im UV-Bereich, im nahen UV-Bereich oder im
IR-Bereich, sondern auch Elektronenstrahlen, Protonenstrahlen, Neutronenstrahlen, Röntgenstrahlen und gamma-Strahlen angewendet werden. Hinsichtlich z.B. 'der Härtungsrate, der Kosten der Vorrichtung zum Erzeugen aktinischer Strahlung, der Betriebskosten der Vorrichtung und ihrer, Ausnutzung bzw. Verfügbarkeit sind elektromagnetische Wellen vom UV-Bereich bis zum nahen
UV-Bereich und gewünschtenfalls Elektronenstrahleu vorteilhaft, die von einer Hochdruckkathodenkanon· erzeugt werden.
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Als Lichtquellen für die Strahlung können Fluoreszenzlampen mit Galciumphosphatauftrag, Hochdruckquecksilberlampen, Metallhalogen
idlampen und Xenonlampen mit hoher Leuchtwirksamkeit im Wellenlängenbereich
von 240 bis 480 nm verwendet werden. Die Behandlungsdauer
bei einer UV-Bestrahlung bis zu dem Punkt, wo die aufgetragene Masse überhaupt nicht mehr klebrig ist, hängt
weitgehend vom Verhältnis der Komponenten (I), (II) und (III);
der Menge des Sensibilisators in der Masse; der Art der Strahlungsquelle
(u.a. Spektroskopische Eigenschaften und Photointensität); und der StrahlungsUmgebung ab (wenn die aufgetragene Masse
unter einer inerten Atmosphäre, wie Stickstoff, bestrahlt wird, ist die Härtungsgeschwindigkeit gegenüber einer Bestrahlung unter
Luft beträchtlich größer). Jedoch kann die Überzugsmasse auf einem Substrat mit der Strahlung des Lichts von drei Hochdruckquecksilberdampflampen
(80 W/cm) in einem Abstand von etwa 15 cm ausgehärtet werden, während das'Substrat von einem Förderband
getragen wird, das sich mit einer Geschwindigkeit von
1 bis 20 m/min bewegt. Wenn Elektronenstrahlen auf die Überzugsmasse
einwirken, beträgt die Strahlungsdosis im allgemeinen etwa
0,1 bis etwa 20 Mrad.
Bei der Bestrahlung mit Elektronenstrahlen kann die Harzmasse mit einer Auftragsstärke von etwa 20 bis 300 um bei einer Dosis
von 0,1 bis 5,0 Mrad gehärtet werden, wobei eine übliche Elektro-
nenstrahlen erzeugende Vorrichtung zum Härten des Überzugsfilms
unmittelbar verwendet werden kann·.
Nachstehend wird die Erfindung durch Beispiele näher erläutert. Beispiel 1
Grew ichts teile
Urethanisiertes Epoxyharz (Lösung) des Herstellungsbeispiels
1 50 Ketonharz mit einem Säurewert kleiner 1,0 und einem Erweichungspunkt von 110 bis 120 0C (Hilao 111
von Hitachi Chemical Go.) 25 Tetrahydrofurfurylalkoholaorylat 25
Benzoinäthyläther 909820/0847 2
. 26-
Die vorstehenden Bestandteile wurden gleichmäßig gemischt, wobei eine Harzmasse mit einer Viskosität von 94 Poise (25 0C)
hergestellt wurde.
Die resultierende Harzmasse und die Massen der folgenden Vergleichsbeispiele
1 und"2 wurden jeweils mit einer Hochdruekquecksilberlampe
(80 W/cm) bei einem Durchgang mit einer Förderbandgeschwindigkeit von 6 m/min und einem Abstand von 15 cm gehärtet.
Die gehärteten Überzugsfilme wurden hinsichtlich Haftvermögen
und Flexibilität in der nachstehend beschriebenen Weise getestet; es wurden die Ergebnisse der Tabelle 1 erhalten.
Vergleichsbeispiel 1
Es wurde die gleiche Masse wie in Beispiel 1 mit der Ausnahme, daß die Lösung des urethanisierten Epoxyharzes weggelassen warde,
wie in Beispiel 1 bestrahlt und in der nachstehend angegebenen Weise getestet.
Vergleichsbeispiel 2
Es wurde die gleiche Masse wie in Beispiel 1 mit der
Ausnahme, daß das Ketonharz weggelassen wurde, wie in Beispiel 1, jedoch mit zwei Durchgängen, bestrahlt und in der nachstehend
beschriebenen Weise getestet.
Es wurde eine Hochdruckq.uecksilberlamne (80 W/cm; H0-2L21 von
Iwasaki Electric Co., Ltd.) zum Härten der Masse verwendet, wobei ein Substrat mit einem aufgetragenen Film auf einem Stahldrahtnetz-Band
in einem,Abstand von 14 cm vorbeibewegt wurde.
Das Haftvermögen (Tabelle) wurde getestet, indem man einen Film der angeführten Harzmassen einer Stärke von 30 bis 40 jam. auf
einer Glasplatte bzw. einer Kupferfolie (nachstehend beschrieben) lichthärtete. Der gehärtete Film wurde in Rechtecke (10 mm) mit
einer Breite von 1 mm zerschnitten. Es wurde ein Cellophanband auf den aufgetragenen File aufgebracht und danach abgezogen.
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Man bewertete die Proben, indem man die Anzahl der Rechtecke zählte, die bei 100 Rechtecken,nicht vom Substrat abgezogen wurden.
Wenn z.B. 100 Rechtecke zurückblieben, wird das Testergebnis mit 100/100 wiedergegeben (gute Haftung); wenn 50 Rechtecke
zurückblieben, wird das Ergebnis'mit 50/100 wiedergegeben (nioht so gute Haftung); wenn keine Rechtecke zurückblieben, wird das
Ergebnis mit 0/100 wiedergegeben (schlechte Haftung).
Für den Flexibilitätstest wurde ein gehärteter PiIm auf einer
Kupferfolie (28 g = 1 ounce; 35 ium dick) um 180 ° gebogen, wobei die Risse im gebogenen Bereich untersucht wurden. Ohne Risse
wurde die Flexibilität mit A und bei Rissen und einem teilweisen Ablösen wurde die Flexibilität mit B bewertet.
| Tabelle 1 | Beispiel | und der Flexibilität | Vergleichs beispiel 2 |
|
| 100/100 | 1 Vergleichs beispiel 1 |
30/100 | ||
| Substrat | Prüfung des Haftvermögens | A | Abschälen beim Zerschneiden |
A |
| Kupfer folie |
Test | 100/100 | B | 0/100 |
| Haftvermögen | Abschälen beim Zerschneiden |
|||
| Flexibilität | ||||
| Glasplat- Haftvermögen te |
Bei den folgenden Beispielen 2 und 3 und bei den zugehörigen Vergleichsbe!spielen wurden das Ilchthärten und die Prüfung des
Haftvermögens und der Flexibilität nach den gleichen Methoden durchgeführt.
Gewlohteteile
ürethanisiertes Epoxyharz (EPÜ-6 von Asaki
Denka; Epoxyäquivalent: 200 bis 250, Säurewert: 3,5) 35
Ketonharz mit einem Säurewert kleiner 1,0 und einem Erweichungspunkt von 110 bis 120 0C
(HlUo 111) 909820/0647 Z0
Polyesteracrylat des Herstellungsbeispiels 4 30
2-Hydroxypropylmethaorylat 10
Benzoinäthyläther 0,8
Benzil 1,5
Diese Bestandteile wurden zur Herstellung eines Harzes mit einer
Viskosität von 108 Poise (25 0C) gemischt.
Vergleichsbeispiel 3
Es wurde dieselbe Masse wie in Beispiel 2 verwendet, wobei jedoch das urethanisierte Epoxyharz weggelassen wurde, und hinsichtlich
Haftvermögen und Flexibilität wie in Beispiel 1 getestet.
Vergleichsbeispiel 4
Es wurde die gleiche Masse wie in Beispiel 2 verwendet, wobei jedoch das Ketonharz weggelassen wurde und hinsichtlich Haftvermögen
und Flexibilität wie in Beispiel 1 getestet.
Die Massen des Beispiels 2 und der Vergleichsbeispiele 3 und wurden jeweils auf eine Kupferfolie,;eine Glasplatte bzw. eine
Phenolharzplatte aufgetragen und mit dem licht einer Hochdruckquecksilberlampe
wie in Beispiel 1 gehärtet, jedoch mit zwei Durchläufen beim Beispiel 2 und Vergleichsbeispiel 3 und drei
Durchläufen beim Vergleichsbeispiel 4. Die gehärteten Filme wurden
hinsichtlich ihres Haftvermögens und ihrer Flexibilität getestet, wobei die Ergebnisse der Tabelle 2 erhalten wurden.
909820/0647
-2T-
. S9.
Prüfung von Haftvermögen und Flexibilität
Substrat
Test
Beispiel 2 Vergleichsbeispiel 3
VergleichP-beispiel 4
Kupferfolie Haftvermögen 100/100
Flexibilität A
Glasplatte Haftvermögen 100/100
Phenolharz- Haftvermögen 100/100 platte
Abschälen beim 10/100 Zerschneiden
B A
Abschälen beim 0/100 Zerschneiden
Abschälen beim 15/100 Zerschneiden
Urethanisiertes Epoxyharz (EPUX-11 von Asahi
Denka; Epoxyäquivalent 34-0 bis 390 und Viskosität (bei 25 0C) 150 bis 200 cPoise)
Ketonharz mit einem Säurewert kleiner 1,0 und einem Erweichungspunkt von 110 bis 130 0C
(Hilac 110 von Hitachi Chemical)
ürethanacrylat des Herstellungsbeispiels 5 Tetrahydrofurfurylalkoholacrylat
Benzoinmethyläther
ürethanacrylat des Herstellungsbeispiels 5 Tetrahydrofurfurylalkoholacrylat
Benzoinmethyläther
Gewichtsteile
25 10 20 2,3
Diese Bestandteile wurden zur Herstellung einer Harzmasse einer Viskosität von 38 Poise (25 0C) gemischt. Danach wurden sie auf
einen Träger aufgetragen, bei zwei Durchgängen unter der Quecksilberdampflampe
des Beispiels 1 bestrahlt und in der genannten Weise getestet.
Vergleichsbeispiel 5
Es wurde die gleiche Masse wie in Beispiel 3, wobei jedoch das urethanisierte Epoxyharz weggelassen wurde, auf einen Träger
aufgebracht, wie im Vergleichsbeispiel 3 bestrahlt und wie in
Bel8plel1eete8tet-90 9 820/0647
Vergle Ichs Beispiel 6
Es wurde die gleiche Masse wie in Beispiel 3, wobei jedoch das
Ketonharz weggelassen wurde, auf einen Träger aufgebracht, wie im Vergleichsbeispiel 4 bestrahlt und wie im Beispiel 1 getestet.
Vergleichsbeispiel 6b
Es wurde die gleiche Masse wie in Beispiel 3 mit der Ausnahme verwendet, daß das TJrethanacrylat des HerBtellungsbeispiels 5
und das Tetrahydrdfurfurylalkoholacrylat weggelassen wurden und
dafür 4-5 Gewichtsteile Methylcellosolveacetat als nichtfunktionelles
Verdünnungsmittel zugegeben wurden.
Die Massen des Beispiels 3 und der Vergleichsbeispiele 5 und 6
wurden jeweils auf die Substrate der Tabelle 3 aufgetragen und lichtgehärtet. Die gehärteten Überzugsfilme wurden hinsichtlich
Haftvermögen und Flexiblität getestet, wobei die Ergebnisse in der folgenden Tabelle 3 wiedergegeben sind.
Bei der Masse des Vergleichsbeispiels 6b wurde ein Anstieg der Viskosität der Masse nach einer Lagerung von 3 bis 4· h beobachtet.
Der gehärtete Film (der in der Wärme zum Entfernen des nichtfunktionellen Verdünnungsmittels getrocknet wurde) zeigte
eine auffallend geringe Härtungsrate. Die Filme waren klebrig und
härteten unbefriedigend. So konnten sie nicht hinsichtlich Haftvermögen und Flexibilität getestet werden.
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- 29 -
Prüfung von Haftvermögen und Flexibilität
Substrat
Test
Vergleichsbeispiel 5
Vergleichsbeispiel 6
Kupferfolie Haftvermögen 100/100
Aluminiumplatte
Glasplatte
Flexibilität Haftvermögen
A 100/100
Haftvermögen 100/100
Abschälen beim 20/100 Zerschneiden
B A
Abschälen beim 5/100 Zerschneiden
Abschälen beim 0/100 Zerschneiden
Die Masse des Beispiels 3 wurde durch Siebdruckdurcheine Schaltung
mit einer minimalen Leiter- bzw. Bahnbreite von 250 um auf eine flexiblen Grundplatte (von Lex Ham Co., USA; Kupferfolie/Polyimidharz-Laminat,
erhalten durch Aufbringen einer Kupferfolie (28 g = 1 ounce) auf ein Polyimidharz (35 um; von
Du Pont) mit einer Haftschicht einer Stärke von etwa 30 um) aufgebracht. Der Widerstand der gedruckten Schaltung gegen Plattieren
wurde folgendermaßen getestet.
Die Schaltung der Masse, die durch Siebdruck auf die Kupferfolie aufgebracht worden war, wurde lichtgehärtet und mit Kupferpyrophosphat
bei einer Temperatur von 55 0O, einem pH von 8,7 und
einer Kathodenstromdichte von 4 A/dm plattiert. Es wurden die
Veränderungen des gehärteten Films nach dem Plattieren und die Veränderungen des Sehaltungsmusters durch das Eindringen der
Plattierlösung untersucht. Die Untersuchung zeigte, daß die gedruckte Schaltung eine befriedigende Beständigkeit gegen
Plattieren besaß.
Ferner wurde die Masse des Beispiels 3 auf eine mit Glasfaser verstärkte Epoxy/Kupfer-Grunäplatte (von Sumitomo Denko) aufgebracht
und lichtgehärtet. Die überzogene Platte wurde zweimal in ein Lötijad bei 260 0O 5 see bis 10 see getaucht, wobei
die Veränderungen des gehärteten Überzugs untersucht wurden. Es wurde keine Veränderung festgestellt.
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. 32-
Gewichteteile
Urethanisiertes Epoxyharz (EPU-15 von Asahi
Denka; Harzäquivalent: 450 bis 510, Viskosität
(bei 25 0C): 400 bis 600 Poise) 41
Ketonharz (Hilac 111 von Hitachi Chemical) 24
Trimethylolpropantrimethacrylat 13
1,ö-Hexandioldimethacrylat 25
Man mischte die angeführten Bestandteile und stellte eine
Harzmasse mit einer "Viskosität von 80 Poise (25 0C) her.
Die Harzmasse wurde in einer Stärke von 50 um auf eine Hartfaserplatte
aufgetragen und mit Elektronenstrahlen bei einer Beschleunigungsspannung von 300 kV und einer Stromdichte von
20 mA bestrahlt. Der aufgetragene Film wurde mit einer Dosis von 0,8 Mrad gehärtet.
Gewichtsteile
lösung des urethanisierten Epoxyacrylats des
HerstellunGsbeispiels2 ^ 60
Ketonharz (Hilac 111 von Hitachi Chemical) 20
Trimethylolpropantriacrylat 10
2-Hydroxypropylacrylat 10
Benzoinäthyläther 2
Man mischte diese Bestandteile gleichmäßig und stellte eine Harzmasse mit einer Viskosität von 30 Poise (25 0C) her.
Die vorstehende Masse und die Massen der folgenden Vergleichsbeispiele 7 und 8 wurden auf Stahl- und Glasplatten mit einer
Stärke von 30 bis 40 um aufgetragen und mit licht einer Hochdruckquecksilberlampe
gemäß Beispiel 1 bestrahlt. Die gehärteten aufgetragenen Filme wurden hinsichtlich ihres Haftvermögens wie
in Beispiel 1 getestet, wobei die Ergebnisse der Tabelle 4 erhalten
wurden.
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.33-
Vergleichsbeispiel 7
Masse ohne das urethanisierte Epoxyaorylat der Masse des Beispiels
5.
Gewichtsteile
Ketonharz (Hilac 111) 20
Trimethylolpropanacrylat 34
2-Hydroxypropylacrylat 10
Benzoinäthyläther 2
Vergleichsbeispiel 8 <
Masse ohne die Ketonverbindung der Masse des Beispiels 5.
Gewichtsteile
Lösung des urethanisierten Epoxyaorylats des
Herstellungsbeispiels 2 60
Herstellungsbeispiels 2 60
Trimethylolpropantriacrylat 10
2-Hydroxypropylaorylat 10
Benzoinäthyläther 2
Die Massen der Vergleichsbeispiele 7 und 8 wurden wie in Beispiel 1 belichtet und getestet.
| Prüfung des Haftvermögens | Vergleichs beispiel 7 |
Vergleichs beispiel 8 |
| Substrat Beispiel 5 | 60/100 0/100 |
10/100 0/100 |
| Stahlplatte 100/100 Glasplatte 100/100 |
||
| Beispiel 6 |
Lösung des urethanisierten Epoxyaorylats des
Herstellungsbeispiels 3
Ketonharz (Hilac 111)
Herstellungsbeispiels 3
Ketonharz (Hilac 111)
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Gewichtsteile
4-5 30
.31».
— 52 —
| 2847 | 796 |
| 15 | |
| 10 | |
| 0 | ,5 |
| 1 | ,7 |
Trimethylolpropantriacrylat Tetrahydrofurfurylacrylat Benzo inäthyläther
Benz11
Benz11
Diese Bestandteile wurden gemischt,
wobei man eine Harzmasse mit einer Viskosität von 35 Poise
(25 0C) erhielt.
Vergleichsbeispiel 9
Masse ohne urethanisiertes Epoxyaorylat von Beispiel 6.
Gewichtsteile
Ketonharz 30
Trimethylolpropantriacrylat 30
Tetrahydrofurfurylacrylat 10
Benzoiuäthyläther 0,5
Beuzil 1,7
Vergleichsbeispiel 10
Masse ohne Ketonharz von Beispiel 6.
lösung des urethanisierten Epoiyacryla^s von
Herstellungsbeispiel 3 Trimethylolpropantriacrylat Tetrahydrofurfurylacrylat
Benzo inäthyläther
Benzil
Die Massendes Beispiels 6, des Vergleichsbeispiels 9 und des
Vergleichsbeispiels 10 wurden jeweils auf ein Stahlblech, eine Glasplatte und eiri Aluminiumblech aufgebracht und mit licht
gemäß Beispiel 1 gehärtet. Die gehärteten Überzugsfilme wurden
jeweils getestet; es wurden die Ergebnisse der Tabelle 5 erhalten.
909820/0647
| Gewichtsteile |
| 45 |
| 15 |
| 10 |
| 0, |
| 1, |
| ,5 |
| ,7 |
-3S"-
| Prüfung der Haftfähigkeit | Substrat | Beispiel 6 | ■Vergleichs beispiel 9 |
Yergleichs- beispiel 10 |
| Stahlblech | 100/100 | 70/100 | Abschälen beim Schneiden |
|
| Glasplatte | 100/100 | Abschälen beim Sohneiden |
Abschälen beim Schneiden |
|
| Aluminiumblech | 100/100 | 20/100 | 0/100 | |
| Beispiel | ||||
Gewichtsteile
Lösung des urethanisierten Epoxyacrylats von
Herstellungsbeispiel 3 .'. 30
Ketonharz (Hilac 110) 25
Epoxyacrylat von Herstellungsbeispiel 6 20
Diäthylenglycoldiacrylat 25
Benzophenon/Michler's Keton (8:1) 2,5
Biese Bestandteile wurden gemischt, wobei man eine Harzmasse mit einer Viskosität von 35 Poise (25 0O) erhielt.
Vergleichsbeispiel 11
Masse ohne das urethanisierte Epoxyacrylat von Beispiel
Gewichtsteile
Ketonharz (Hilac .111) 25
Epoxyacrylat von Herstellungsbeispiel 6 20
Trimethylolpropantriacrylat 10
Diäthylenglycoldi,acrylat 25
Benzophenon/Michler's Keton (8:1) 2,5
Vergleichsbeispiel 12
Masse ohne das Ketonharz von Beispiel 6.
Masse ohne das Ketonharz von Beispiel 6.
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σ 4 / /
lösung des urethan is iertes Epoxyacrylats v©b
Herstellungsbeispiel 3 30
Epoxyacrylat von Hersteliungebeieplsl S 20
Diäthylenglycoldiacrjlat 25
Benzophenon/Michler's Keton (8s1) 295
Die Massen des Beispiels 7S des Vergleichs "be ispials 11 und öes
Vergleichsbeispiels 12 wurden auf ein rostfreies Stahlblech.,, ein Kupferblech und eine Glasplatte aufgetragen und mit licht
wie in Beispiel 1 gehärtet« Di© geliärteteo aufgetragenen Filmt
wurden getestet, wobei die Ergetaiss© ä@s T©lb©ll© 6 ©rhalt®a
wurden.
Prüfung des Haftvermögens
Substrat Beispiel 7 Vergleichs= Vergleichs=
"beispi©! 11 Beispiel 12
rostfreier Stahl 100/100 90/100 20/100 Kupferblech 100/100 70/100 10/100
Glasplatte 100/100 5*
Die Masse des Beispiels 7 wurde im Siebdruck durch eine Schaltung mit einer minimalen Leiterbreite voa 250 um auf eine Platt©
(glasfaserverstärktes Epoxyharz/Kupfer-=La©inat? von Sumitomo
Denko Kabushiki Kaisha) aufgebracht, wobei ihr Widerstand gegea
Plattieren getestet wurde. Insbesondere wurde die Schaltung ä®r Masse, die durch Siebdruck auf die Kupferlaminatplatte aufgebracht worden war, lichtgehärtet und mit Kupferpyr©phosphat
bei einer Baätemperatur von 55 0C und einem pH von 8S7 plattiert,
wobei die Stromdichte an der Kathode bei 4 A/dm gehaltaa wurd©o
Man untersuchte die Veränderungen des geMrtsten Auftrage nach
dem Plattieren und die Veränderungen des S©haltragsmusters Ia=
folge des Eindringens der Plattierlösimgo Es uöEäso Ic@ia© V©r=
änderungen beobachtet; man stellt® f@sts i©i i®E· Üfess'geg ©ßs=>
reichend beständig gegen Plattleroa
909820/064?
.J5. 2347796
Ferner wurde die Masse des Beispiels 7 auf ein flexibles Substrat (Kupferfolie/Polyimidharz-Laininat von Lex Ham Co., USA; erhalten
durch Laminieren einer Kupferfolie (38 r a 1 ounce) auf einen 35
Aim dicken Polyimidträp;er (von Du Pont, USA) mit einer Haftschicht
einer Stärke von etwa 30 Aim) aufgebracht und lichtpcehär-
Ai
tet. Das Substrat wurde danach 1 min lang in ein Lötbad bei
260 0C getaucht. Man beobachtete keine Veränderungen des gehärteten
Überzugs und stellte fest, daß der Überzug eine ausreichende Wärmebeständigkeit besaß. Gleichzeitig wurde der gehärtete
Film auf dem flexiblen Substrat (Kupferfolie/Polyimidharz-Laminat)
in Trichlorethylen 1 h lang getaucht. Man beobachtete keine Veränderungen, wie Quellen oder Abschälen und stellte
fest, daß der gehärtete Überzugsfilm eine ausreichende Lösungsmittelbeständigkeit
besaß.
Gewichtsteile
Urethanisiertes Epoxyacrylat von Herstellungsbeispiel 2 33
Ketonharz (Hilac 111) 27 Polyesteracrylat von Herstellungsbeispiel 4 22
2-Hydroxypropylacrylat 18
Diese Bestandteile wurden sorgfältig gemischt, wobei man eine
Harzmasse einer Viskosität von 67 Poise (25 0C) erhielt.
Die genannte Masse wurde bis zu einer Stärke von 100 um auf eine Hartfaserplatte aufgetragen und mit einem Elektronenstrahl
einer Beschleunigungsspannung von 400 kV und einer Stromdichte von 20 mA bestrahlt. Der aufgetragene PiIm härtete bei einer
Dosis von 1,5 Mrad.
Die Offenbarung umfaßt auch den parallelen englischen Text.
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Claims (11)
1. Strahlungshärtbare Harzmasse, gekennze ichnet
durch die folgenden wesentlichen Bestandteile:
(I) ein urethanisiertes Epoxyharz, das durch Umsetzen
einer Verbindung mit mindestens einer Epoxygruppe und mindestens einer Hydroxylgruppe mit einer Verbindung mit mindestens
einer Isocyanatgruppe erhalten wurde, oder ein urethanisiertes
Epoxyharzecrylat oder -methacrylat, das durch Zugeben von Acrylsäure
oder Methacrylsäure zum urethanisierten Epoxyharz erhalten
wurde;
(II) ein Ketonharz, das durch Kondensieren einer Ketonverbindung
mit einem Aldehyd erhalten wurde, und
(III) eine vernetzbare oder polymerisierbare Verbindung, die
mindestens zwei äthylenisch ungesättigte Gruppen enthält, wobei die Komponenten (I), (II) und (III) in den folgenden Mengen vorliegen:
Komponente (I) mit 2 bis 55 Gew.-$, Komponente (II) mit 5 bis 40 Gew.-^ und Komponente (III) mit 5 bis 93 Gew.-^.
2. Harzmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein
urethanisiertes Epoxyharz als Komponente (I).
3. Harzmasse nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein
urethanisiertes Epoxyharzecrylat als Komponente (I).
4. Harzmasse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten (I), (II) und (III) in den folgenden Mengen vorliegen:
Komponente (I) mit 5 bis 50 Gew.-$, Komponente (II) mit
5 bis 40 Gew.-^ und Komponente (III) mit 10 bis 80 Gew.-^.
5. Harzmasse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten (I), (II) und (III) in den folgenden Mengen vorliegen:
Komponente (I) mit 2 bis 55 Gew.-%, Komponente (II) mit 5 bis 40 Gew.-^ und Komponente (III) mit 5 Ms 93 Gew.-96.
6. Harzmasse nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß die Komponenten (I), (II) und (III) in den folgenden Mengen vorliegen:
Komponente (I) mit 10 bis 40 Gew.-$f Komponente (II) mit
20 bis 35 Gew.-4> und^rf§%)W//b8 rfW^ mit 50 bis 70 #
ORIGINAL INSPECTED
■ a.
7. Harzmasse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Komponenten (I), (II) und (III) in den folgenden Mengen vorliegen: Komponente (I) mit 5 bis 40 Gew.-^, Komponente (I) mit
15 bis 30 Gew.-^ und Komponente (III) mit 30 bis 80 Gew.-^.
8. Harzmasse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ketonharz ein Dehydrokondensationsprodukt
bzw. ein unter Wasserabspaltung gebildetes Kondensationsprodukt mindestens einer Verbindung aus der durch Dialkylketone,
Cycloalkylenketone, Alkylarylketone und Diarylketone Kebildeten
Gruppe und eines niederen Alkylaldehyds ist.
9. Harzmasse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (III) ein Vernetzungsmittel
mit 2 bis 6 ungesättigten Gruppen ist, das durch Verestern einer Verbindung mit 2 bis 6 Hydroxylgruppen mit Acrylsäure oder
Methacrylsäure erhalten wurde.
10. Harzmasse nach einem der vorhergehenden Aneprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (III) ein polymerisierbares
Oligomeres aus der durch Polyesteracrylate, die durch
Umsetzen eines Polyestervorpolymeren mit freien Carboxylgruppen mit einem Hydroxyalkylacrylat oder Hydroxymethacrylat gebildet
wurden, oder Polyesteracrylate, die durch Umsetzen eines Polyestervorpolymeren mit freien Hydroxylgruppen mit Acrylsäure
oder Methacrylsäure erhalten wurden, gebildeten Gruppe ist.
11. Harzmasse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Komponente (III) ein Urethanacrylat
oder ein Urethanmethacrylat ist, das durch Umsetzen eines Urethanvorpolymeren mit Isocyanatgruppen mit einem Hydroxyalkylacrylat oder -methacrylat erhalten wurde.
9 0 S H 2 Π / 0 ο U 7
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