DE284793C - - Google Patents
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- DE284793C DE284793C DENDAT284793D DE284793DA DE284793C DE 284793 C DE284793 C DE 284793C DE NDAT284793 D DENDAT284793 D DE NDAT284793D DE 284793D A DE284793D A DE 284793DA DE 284793 C DE284793 C DE 284793C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/02—Details of starting control
- H02P1/027—Special design of starting resistor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT. \ia
- JVe 284793 -KLASSE 21c. GRUPPE
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein selbsttätiger Schnellregler mit von einem Steuerrelais
überwachtem Klinkwerk, wobei das Steuerrelais so viel Klinken, als Widerstandsstufen
vorhanden sind, zugleich derart überwacht, daß es einzelne oder mehrere, mit je einem Regulierkontakt in Verbindung stehende
Klinken mechanisch so beeinflußt, daß letztere je nach Stellung einer vom Steuerrelais verstellten
Schiene mehr oder weniger Kontakte eines Stufenschalters zugleich für einen Regelungsvorgang
schließen oder öffnen können.
Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes.
In Fig. ι ,sind auf einer Welle Q so viele
lose Scheiben F als Widerstandsstufen angeordnet. Die Scheiben F tragen je ein Kontaktstück
K, welches bei einer Verdrehung der Scheiben F die Kontakte L überbrückt.
Über jeder Scheibe F schwingt ein von einer Hilfskraft M angetriebener Hebel G mit Schaltklinke
E. Der Antrieb erfolgt mittels Schubstange /, Kurbel H und Welle Q, auf welch
letzterer alle Hebel G fest verbunden sind.
Auf den Hebeln G sind die Umschaltklinken D gelagert, welche mittels der Feder N in einer
ihrer Endlagen gehalten werden und mit den Anschlagstiften O die Schaltklinke E zum Eingriff
bringen. Über sämtlichen Umschaltklinken D wird von einem Spannungsrelais (eine
beispielsweise Ausführungsform siehe Fig. 2) über ein Zahnrädchen A und Schnecke B eine
Anschlagschiene C bewegt, welche je nach Stellung mehr oder weniger Umschaltklinken D
beeinflußt. Die umgeschalteten Klinken D bringen die Schaltklinken E mit den losen
Scheiben -F zum Eingriff, wodurch je nach
Stellung der Anschlagschiene C die Kontakte L geöffnet oder kurzgeschlossen werden. Die
Kontakte L, K sind Schleifkontakte und können
für alle vorkommenden Erregerströme ausgebildet werden.
Das Steuerrelais (Fig. 3) ist an die zu regulierende Spannung angeschlossen und arbeitet
gegen ein konstantes Drehmoment, so daß bei normaler Spannμng ein Gleichgewichtszustand
zwischen elektrischem und mechanischem Drehmoment besteht. Zur Erreichung des konstanten
mechanischen Drehmomentes sind in bekannter Weise zwei symmetrische Federn R
mit Kurvenhebeln angeordnet, deren Kurven so gewählt sind, daß für jeden Drehwinkel
Hebelarm χ Kraft = konstant bleibt. Die beiden Kurvenhebel S können auch zu einem
einzigen Hebel mit zwei Kurven vereinigt sein, damit vom Federsystem R1 R absolut keine
Drücke auf die Lagerung übertragen werden.
Die Dämpfung des Steuerrelais besteht gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung
aus einem ausbalancierten Hohlring T, welcher
teilweise mit einer Flüssigkeit gefüllt ist. Im unteren Teil des Ringes T befindet sich eine
Scheidewand U mit einer kleinen" Durchlaßöffnung, so daß bei Verdrehung des Ringes
der Schwerpunkt so lange verschoben wird, bis die Flüssigkeit beidseitig auf demselben
Niveau steht. Letztere Eigenschaft stellt eine Rückführung für das Steuerrelais dar, welche
um so kräftiger wirkt, je rascher die Drehung des Steuerrelais bzw. je rascher die Spannungsänderung erfolgt. Diese Dämpfung hat den
Vorzug, daß es keiner besonderen Übersetzungen
bedarf, welche den Empfindlichkeitsgrad herabsetzen; sie wird direkt vom Steuerrelais
mittels Feder V mitgenommen.
Während im gezeigten Ausführungsbeispiel so viele Schaltklinken als Widerstandsstufen
angeordnet sind, kann selbstverständlich die Aufgabe auch so gelöst werden, daß eine
Klinke auf mehrere Kontakte gleichzeitig wirkt, welche für eine Widerstandsstufe unter sich
ίο parallel oder in Serie geschaltet sind.
Ebenso können mit den Kontakten L, K noch weitere Kontakte mechanisch oder elektrisch
gekuppelt sein, welche dann in Abhängigkeit von ersteren ebenfalls Widerstandsstufen
öffnen oder schließen würden.
Claims (1)
- .. ' Patent-Ansprüche:i. Selbsttätiger Schnellregler mit von einem Steuerrelais überwachtem Klinkwerk, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrelais so viel Klinken, als Widerstandsstufen vorhanden sind, zugleich derart überwacht, daß es einzelne oder mehrere, mit je einem Regulierkontakt in Verbindung stehende Klinken mechanisch so beeinflußt, daß letztere je nach Stellung einer vom Steuerrelais verstellten Schiene mehr oder weniger Kontakte eines Stufenschalters zugleich für einen Regelungsvorgang schließen oder öffnen können.2'. Selbsttätiger Schnellregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerrelais unter dem Einfluß einer geschlossenen ringförmigen Flüssigkeitsdämpfung (T) steht, welche so wirkt, daß bei einer Drehung die Flüssigkeit eine Querschnittsverjüngung (U) des Ringes passieren muß, wodurch eine kontinuierliche Dämpfung und zugleich eine Schwerpunktsver-Schiebung der Flüssigkeit auftritt, zum Zweck, eine für Drehbewegung gut wirksame und genau arbeitende Flüssigkeitsdämpfung zu erhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE284793C true DE284793C (de) |
Family
ID=540229
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT284793D Active DE284793C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE284793C (de) |
-
0
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