DE2853343A1 - Silage-schneid- und abtragevorrichtung - Google Patents

Silage-schneid- und abtragevorrichtung

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DE2853343A1
DE2853343A1 DE19782853343 DE2853343A DE2853343A1 DE 2853343 A1 DE2853343 A1 DE 2853343A1 DE 19782853343 DE19782853343 DE 19782853343 DE 2853343 A DE2853343 A DE 2853343A DE 2853343 A1 DE2853343 A1 DE 2853343A1
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Bernhard Altgilbers
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& Co Bernard Van Lengeric GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F25/00Storing agricultural or horticultural produce; Hanging-up harvested fruit
    • A01F25/16Arrangements in forage silos
    • A01F25/20Unloading arrangements
    • A01F25/2027Unloading arrangements for trench silos
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Description

7666/dVol
Patent- und Gebrauchsmusterhilfsanmeldung Maschinenfabrik Bernard van Lengerich, 444-1 Emsbüren Silage-Schneid- und Abtragevorrichtung
Die Erfindung betrifft eine Silage-Schneid- und Abtragevorrichtung.
Vorrichtungen dieser Gattung dienen zum. Herausschneiden von Silage aus dem Futterstock eines Silagesilos. Sie sind in verschiedenen Ausführungen bekannt. Beispielsweise sind die Vorrichtungen als Schneidgeräte mit Schneidkette ausgebildet, die am Frontlader oder an der Dreipunkthydraulik des Schleppers angebracht werden und die einen ganzen Siloblock aus dem Futterstock herausschneiden. Weiterhin sind beispielsweise querliegende Frässchnecken bekannt, deren Schneckenblätter, teilweise mit Messern oder kantigen Reißwerkzeugen ausgerüstet, die Silage in Längsrichtung der Frässchnecke abfräsen und somit lose anfallendes Silagegut liefern.
Wird die Gewinnung von losem Silagegut aus dem Silo gewünscht, so erweisen sich die erstgenannten Schneidgeräte mit Schneidkette als nachteilig, weil die herausgeschnittenen Siloblöcke in einem weiteren Arbeitsgang zerkleinert werden müssen.
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— ZJ- —
Bei den querliegenden Frässennecken hat es sich andererseits gezeigt, daß diese einen sehr hohen Kraftbedarf erfordern und außerdem für gewöhnlich zusätzlich mit Gebläsen zum Transport des gewonnenen Silagegutes ausgerüstet werden müssen. Als nachteilig hat sich auch erwiesen, daß die Vorrichtungen mit Frässchnecke den verbleibenden Futterstock längs der Schneidflächen tief einreißen, was bekanntlich zu einer Qualitätsverminderung des stehenbleibenden Silagegutes führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schneid- und Abtragevorrichtung derart auszubilden, daß sie das Silagegut aus dem Futterstock mit möglichst glatter Schnittfläche herausschneidet und dabei einen geringen Kraftbedarf erfordert.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst worden durch die Kombination einer waagerecht gelagerten Frässchnecke und einer in waagerechter Ebene geführten, parallel zur Frässchneckenachse verlaufenden Schneideinrichtung.
Mit dieser erfindungsgemäßen Kombination werden die Vorteile der Schneidwerke mit umlaufenden oder hin- und hergehenden Schneidelementen mit den Vorteilen der Schneidwerke mit querliegender Frässchnecke vereinigt. Beim Absenken der Vorrichtung auf den Futterstock wird das Silagegut von den umlaufenden oder hin- und hergehenden Schneidelementen am Umfang des herauszuschneidenden Silagebereiches vorgeschnitten, wodurch saubere, den verbleibenden Futterstock wenig aufreißende Schnittflächen entstehen. Die Frässchnecke fräst das Silagegut dann im Mittelbereich des von der Schneideinrichtung erfaßten Bereiches ab und fördert so das gewonnene Silagegut nach einem ihrer Stirn-
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enden zur Seite, von wo es weitertransportiert werden kann»
Vorzugsweise ist die Schneideinrichtung als mit Schneidelementen ausgerüstete endlos umlaufende Schneidkette ausgebildet. Es kann jedoch auch eine Schneideinrichtung mit hin- und herlaufenden Schneidelementen verwendet werden.
Fach einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist die Schneidkette in an sich bekannter Weise in einem Schneidbügel geführt und als endlos umlaufende Kette ausgebildet. Dabei kann weiterhin der Schneidbügel die Schneideinrichtung, vorzugsweise Schneidkette U-förmig um die Prässchnecke herumführen, wobei die beiden U-Schenkel parallel zu den Stirnenden der Prässchnecke ausgerichtet sind. Die Schneideinrichtung kann selbstverständlich in Jeder geeigneten Weise ausgebildet sein. Sie kann beispielsweise auch Sägemesser aufweisen, die beispielsweise umlaufend oder hin- und herbewegt werden.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist an einem Ende der Prässchnecke ein koaxial zur Prässchnecke liegendes Wurfrad angeordnet und dem Wurfrad ist eine Silage-Transporteinrichtung zugeordnet. Dabei kann die Süage-Transporteinrichtung als Förderband ausgebildet sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich, weitere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen:
pig. 1 eine Draufsicht auf einen Puttermischwagen mit daran angeordneter Silage-Schneid- und Abtragevorrichtung,
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Fig. 2 eine vergrößerte Draufsicht auf die Silage-Schneid- und Ablagevorrichtung gemäß Pig. 1 und
Fig. 3 eine Seitenansicht der SiIage-Sehneid- und Abtragevorrichtung gemäß Fig. 1 und Fig. 2 in einem weiter vergrößerten Maßstab.
Beim Ausführungsbeispiel ist die Schneid- und Abtragevorrichtung 2 an einem Futtermischwagen 1 angeordnet. Das von der Schneid- und Abtragevorrichtung vom Futtersilo abgeschnittene Silagegut wird in einen Futtermischbehälter 3 des Futtermischwagens befördert, der in bekannter Weise ein Rührwerk aufweist.
Die Schneid- und Abtragevorrichtung hat eine an der hinteren Querseite des Futtermischwagens 1 waagerecht angeordnete Frässchnecke 6a, deren Schneckenachse 6b an beiden Enden drehbar gelagert ist. Die Frässchnecke ist mit einer in Fig. 2 nur schematisch angedeuteten Antriebseinrichtung 9 antriebsmäßig verbunden. Parallel zur Längsachse der Frässchnecke 6a ist an der freien Rückseite der Frässchnecke eine Schneidkette 4 angeordnet, die in an sich bekannter Weise in einem Schneidbügel 5 geführt ist. Die Schneidkette ist als endlose Kette ausgebildet, die wie in Fig. 2 dargestellt, gleichfalls von der Antriebseinrichtung 9 angetrieben wird. Der Schneidbügel 5 liegt mit der darin geführten Schneidkette etwa in Höhe des unteren Umfangsbereiches der Frässchnecke 6a. Beim Ausführungsbeispiel ist der Schneidbügel 5 so ausgebildet, daß er die Schneidkette 4 U-förmig um die Frässchnecke 6a herumführt, wobei die beiden U-Schenkel des Schneidbügels parallel zu den Stirnenden der Frässchnecke
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ausgerichtet sind. Die Fräskette ist an der Rückseite der Frässchnecke 6a über Umlenkrollen 10 an der Antriebseinrichtung 9 vorbeigeführt, von der sie angetrieben wird.
An dem einen Ende der Frässchnecke 6a ist auf der Schneckenwalze 6b ein Wurfrad 7 angeordnete Diesem Wurfrad 7 ist ein Förderband 8 zugeordnet, welches das abgeschnittene Silagegut in den Futtermischbehälter 3 befördert. Wie in Fig. 2 schematisch angedeutet, treibt die Antriebseinrichtung auch das Förderband 8 und die Schneckenachse 6b mit dem darauf angeordnetem Wurf rad 7 an.
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Leerseite

Claims (6)

  1. Schutzanspräche: /b O ο O η g
    /\J Si lage-Sehne id- und Abtragevorrichtung, gekennzeichnet durch die Kombination einer waagerecht gelagerten Frässchnecke (6a) und einer in waagerechter Ebene geführten, parallel zur Prässchneckenach.se (6b) verlaufenden Schneideinrichtung.
  2. 2. Silage-Schneid- und Abtragevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinrichtung als eine mit Schneidelementen ausgerüstete umlaufende endlose Schneidkette (4) ausgebildet ist.
  3. Silage-Schneid- und Abtragevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneideinrichtung als hin- und herlaufende, mit Schneidelementen ausgerüstete Einrichtung ausgebildet ist»
  4. 4Λ Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkette (4) in an sich bekannter Weise in einem Schneidbügel (5) geführt ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidbügel (5) die Schneidkette (4) U-förmig um die Frässchnecke (6a) herumführt, wobei die beiden U-Schenkel■ des Schneidbügels parallel zu den Stirnenden der Frässchnecke ausgerichtet sind..
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da-
    030 025/0280 ORIGINAL IiMSPECTED
    τη "■£.""
    durch gekennzeichnet, daß an einem Ende der Frässchnecke (6a) ein koaxial zur Frässchnecke liegendes Wurfrad (7) angeordnet ist, und daß dem Wurfrad (7) eine Silage-Transporteinrichtung zugeordnet ist.
    j>. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Silage-Transporteinrichtung als Förderband (8) ausgebildet ist.
    030025/0280
DE19782853343 1978-12-11 1978-12-11 Silage-schneid- und abtragevorrichtung Withdrawn DE2853343A1 (de)

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FR7920271A FR2443797A1 (fr) 1978-12-11 1979-08-08 Dispositif de coupe et de prelevement de matiere d'ensilage
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2842411A2 (de) 2013-08-27 2015-03-04 Beheermaatschappij Schuitemaker B.V. Silageschneidkopf, Silagekollektor und Silagetransportfahrzeug
EP2842410A2 (de) 2013-08-27 2015-03-04 Beheermaatschappij Schuitemaker B.V. Silagekollektor, Verfahren zum Sammeln von Silage und Silageschneidkopf

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EP2842411A2 (de) 2013-08-27 2015-03-04 Beheermaatschappij Schuitemaker B.V. Silageschneidkopf, Silagekollektor und Silagetransportfahrzeug
EP2842410A2 (de) 2013-08-27 2015-03-04 Beheermaatschappij Schuitemaker B.V. Silagekollektor, Verfahren zum Sammeln von Silage und Silageschneidkopf

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