DE2855217A1 - Elektrowerkzeug - Google Patents

Elektrowerkzeug

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DE2855217A1
DE2855217A1 DE19782855217 DE2855217A DE2855217A1 DE 2855217 A1 DE2855217 A1 DE 2855217A1 DE 19782855217 DE19782855217 DE 19782855217 DE 2855217 A DE2855217 A DE 2855217A DE 2855217 A1 DE2855217 A1 DE 2855217A1
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Description

  • El ektrowerkz eug
  • Das Bearbeiten von Werkstücken aller Art sowie von Stein--und Betonwänden mittels für die Arbeitsgänge Bohren, Scblagbohren oder Hainmerbohren konzipierten Elektrowerkzeugen ist stets in irgendeiner Form mit dem Problem verknüpft, Bohrungen von wenigstens einigeriuaßen genau definierter tiefe einzubringen. Zu diesem Zweck werden, soweit die Voraussetzungen hierfür vorliegen, mechanische Tiefenanschläge in Form von Längsstäben ver#yendct, die in der Regel in einem am Hals des infrage kommenden Elektrowerkzeugs elbringbaren Handgriff längsverschiebbar gehaltert sind.
  • Derartige Tiefenanschläge sind unter Berücksichtigung der infrage kommenden Bohrerlängen verhältnismäßig sehr lang zu bemessen und daher sperrig und häufig störend. Außerdem besteht die Gefahr, daß sich die Spannschraube für den betreffenden Tiefenanschlag infolge von Vibrationen des Elektrowerkzeugs lockert, so daß sich der Tiefenanschlag beim Auftreffen auf das Werkstück unter Umständen unmerklich nach rückwärts verschiebt, so daß die betreffende Bohrung zu tief wird. Ferner besteht die Gefahr, daß der Tiefenanschlag und/oder der Handgriff verlegt wird.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Einstellung der Eindringtiefe des Bohrers in das zu bearbeitende Werkstück für Blektrowerkzeuge für bohrenden, hammerbohrenden und schiagbohrenden Betrieb zu schaffen, bei der die Nachteile mechanischer Anschlagelemente vermieden. sind und optimale Betriebssicherheit gewährleistet ist.
  • Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung einen Schall:>ender und einen die von zu bearbein enden Gegenstand reflektierten akustischen Signale aufnehmenden Empfänger enthält und dem Schallsender während der Arbeitsphase des Elektrowerkzeugs über einen durch einen Auslöseimpuls gestarteten Impulsgeber Impulse zugeführt werden und die Zeitdifferenz zwischen der Aussendung jeweils eines Schallimpulses und dem Empfang des reflektierten Echos dieses Impulses in ein entsprechendes Signal umgeformt wird, und daß die sich mit zunehmender Eindringtiefe des Werkzeugs in den Gegenstand ändernden Signale fort+ahrend mit einem die vorgesehene Bohrtiefe darstellenden Vergleichssignal verglichen werden und bei übereinstiitimung des Istwertsignals mit dem vorgegebenen Vergleichs- bzw.
  • Sollwertsignal ein Schaltvorgang ausgelöst wird.
  • Dabei hat es sich als besonders zweckmäßig erwiesen, die Zeitdifferenz zwischen der Aussendung jeweils eines Schallimpulses und dem Empfang des reflektierten Echos dieses Impulses in ein Signal mit einer der å eweils doppelten Gegenstandsentfernung entsp#rechenden Impulsbreite umzuwandeln und die mit zunehmender Eindringtiefe des Werkzeugs in den betreffenden Gegenstand geringer werdenden Impulsbreiten dieser Signale fortwährend mit einem die vorgegebene Bohrtiefe bzw. Eindringtiefe des Werkzeugs in den Gegenstand darstellenden Impuls zu vergleichen, so daß beim Auftreten eines Signals von gleicher Impulsbreite oder Bauer wie das Vergleichssignal der Schaltvorgang ausgelöst wird.
  • Nach einem weiteren Geda£çen der Erfindung kann die Zeitdifferenz zwischen dem Zeitpunkt der Aussendung jeweils eines Schallimpulses und dem Eingang des reflektierten Echos dieses Impulses auch in ein Signal mit einer der doppelten Gegc#nstandsontfernung entsprechenden Amplitude umgeformt werden und die sich mit zunehmender Eindringtiefe verändernden Amplituden dieser Signale können mit einer die gewünschte Bohrtiefe darstellenden Amplitude verglichen werden und beim Auftreten eines Signals mit einer der Vergleichsamplitude entsprechenden Amplitude der Schaltvorgang ausgelöst werden.
  • Die Erfindung wird im nachstehenden anhand einer beispielsweisen, im Prinzip dargestellten Schaltanordnung in Verbindung mit einem Elektrowerkzeug in Form einer Schlagbohrmaschine erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht der Schlagbohrmaschine, die mit einem Schallsender und dem zugehörigen Empfänger ausgerüstet ist, unmittelbar vor Inbetriebnahme, Fig. 2 eine Teilansicht der Maschine gemäß Fig.1 mit in die vorgesehene Tiefe eingedrungenem #ierkzeug, Fig. 3 eine Schaltanordnung, bei der die Zeitdifferenz zwischen dem Zeitpunkt der Aussendung des jeweiligen Schallimpulses und dem Zeitpunkt des Empfangs des reflektierten Echos dieses Impulses jeweils in eine entsprechende Impuls breite bzw. in einen entsprechenden Impulsbreitenab stand umgesetzt wird, Fig 4 eine PIinzipschaltung eines Bohrticfen-Einstellgenerators Fig. 5 ein Schaltungsbeispiel eines Inpul sbreitendiskriminators, Fig. 6 ein Ausfii#hrungsbeispiel einer mit Transistoren bestückten Brückenschalti"ng.
  • Die durch die Figuren 1 und 2 veranschaulichte Schlagbolir maschine 1 ist mit einem Schallsenaer 2,2' und einem Empfänger 3,3' für den Empfang der vom Gegenstand 4 z.B. in Form einer Betonwand reflektierten akustischen Impulse ausgerüstet.
  • In der Baueinheit Schallsender-Schallempfanger sind zweckmäßigerweise auch die für die Einstellung und Auswertung erforderlichen elektrischen und elektronischen Bauelemente untergebracht, so daß die Voraussetzung für ein abnehmen bzw. Auswechseln der kompletten Vorrichtung zum Einstellen der Eindringtiefe des Werkzeugs in den zu bearbeitenden Gegenstand vorliegt und unter gewissen Umständen sogar die Möglichkeit besteht, Elektrowerkzeuge nachträglich noch mit einer solchen Anordnung zum berührungslosen Einstellen der jeweils gewünschten Bohrtiefe sowie zum selbsttätigen Stillsetzen des Werkzeugs, wenn das Werkzeug die gewünschte bzw. vorgegebene Tiefe im Gegenstand erreicht hat, auszustatten.
  • Die Einheit Schallsender-Schallempfänger ist auf dem Getriebegehäuse 5 der Schlagbohrmaschine 1 vorzugsweise abnehmbar angeordnet. Bei an der Betonwand 4 anliegenden Bohrer 6 ist die Entfernung e vom Schallsender bzw vom Schallempfänger zur Wand eindeutig definiert. Diese Entfernung wird im selben Naß geringer, wie der Bohrer 6 in die Wand eindringt. Hat der Bohrer die Tiefe s erreicht, so beträgt der Abstand des noch Schallsenders bzw. Schallempfängers/e' = e - s. Das heißt, e und e' sinc die beiden Grenzwerte, llobei im Falle des Gegenstandsabstandes e' die Bohrmaschine automatisch abschaltet oder zumIndest ein Signal ausgelöst wird, das die Bedienungsperson darauf aufmerksam nacht, daß die vorgesehene Bohrtiefe erreicht ist.
  • Die benötigte Laufzeit der einzelnen Schallimpulse vom Sender zur Betonwand und die Laufzeit des von der Betonwand jeweils reflektierten Schallimpulses bis zum Empfänger definiert unter der Voraussetzung gleicher Schallgeschwindigkeit und gleichem Abstand des Schall.senders und Schallempfängers von der Betonwand die doppelte Entfernung der Betonwand von der berührungslosen Tiefenmeßvorrichtung.
  • Die doppelte Gegenstandsentfernung ist nun bei an der Betonwand anliegendem Bohrer, also beim Abstand. e, der obere Grenzwert, im Falle der Eindringtiefe s des Bohrers in die Betonwand. der untere Grenzwert e' = e- s. Sämtliche zwischen diesen beiden Grenzwerten liegenden Entfernungswerte werden somit beim Bohrvorgang durchlaufen.
  • Ordnet man nun dem oberen Grenzwert (Entfernung e) ein der doppelten Gegenstandsentfernung entsprechendes Signal zu, zum Beispiel in Form einer entsprechenden Breite (Länge, Dauer) eines Impulses, und gibt man andererseits eine der Gegenei standsentSernung)im Falle der Eindringtiefe s des Bohrers in die Betonwand (e'=e-s) im Verhältnis geringere Impulsbreite vor, so nähert sich die mit zunehmender Eindringtiefe des Bohrers in die Betonwand infolge der geringer werdenden Zeitdifferenzen der laufend ausgesandt an und reflektierten Schallimpulse abnehmende Impulsbreite bzw. Impulsdauer stetig der dem unteren Grenzabstand e' zugeordneten Sollimpulsbreite.
  • Stimmen Istwertimpulsbreite und Sollwertimpulsbreite schließlich überein, so wird entweder der Antriebsmotor des Elektrowerkzeugs selbsttätig abgeschaltet oder wenigstens ein optisch oder akustisches Signal ausgelöst.
  • Wie aus dom Prinzipschaltbild gemäß Fig.3 ersichtlich ist, werden dem Sender 2 zum Beispiel in einen flultivibrator 7 erzeugte Impulse m in regelmäßiger Folge und in gleichen zeitlichen Abständen zugeführt. Der dem Sender nachgeschaltete elektrisch-akustische Wandler 2' strahlt dann eine entsprecherdc-Folge akustischer Impulse aus. Diese Impulse werden nach dem Auftreffen auf die Betonwand 4 reflektiert und gelangen zurück zu einem akustisch-elektrischeß Wandler 3', der ein entsprechendes Empfangssignal erzeugt, das dem inlpfanger 3 zugeführt und in diesem verstärkt wird und das dann in einer entsprechenden Wellenform r einem Signalerzeuger S: zugeleitet wird, der auch den Zeitimpuls m erhält. Der zum Beispiel als Lese-Flip-Flop ausgebildete Signalerzeuger 8 liefert ein Ausgangssignal z, dessen Impulsbreite bzw. -dauer jeweils der augenblicklichen doppelten Gegenstands entfernung entspricht (Abstand vom Impulsbeginn m bis zum Eintreffen des reflektierten Schallimpulses r).
  • Der die tatsächliche Gegenstandsentfernung darstellende Impuls z gelangt dann zu einem Impulsbreitendiskriminator 9, der ebenfalls den Zeitgeberimpuls m erhält und dem auch das Impulssignal h zugeführt wird, das die vorgewählte Bohrtiefe s repräsentiert und das durch einen Einstellgenerator 10 erzeugt wird.
  • Das Signal, das für das Abschalten des Antriebsmotors und/oder das Auslösen einer akustischen und/oder optischen Warnung erforderlich ist, wird am Ausgang des Impulsbreitendiskriminators 9 erhalten der das-die jeweilige doppelte Gegenstandsentfernung darstellende Signal z (Impulsbreite) mit dem Vergleichs bzw. Soll signal h (Impulsbreite) im Rhythmus der Signalfelgen ständig vergleicht.
  • Der das Sollsignal h erzeugende Einstellgenerator 10, der ebenfalls durch den Zeitgeberimpuls m getriggert wird, enthält, wie Fig.4 zeigt, beispielsweise ein Einstelipotentiometer 11 und einen Kondensator 12, dessen Kapazität zweckmäßigerweise ebenfalls veränderbar ist. ~Die Breite des Signalimpulses h wird dabei durch den Widerstand des Potentiometers 11 bzw.
  • eines Einsteliwiderstandes bestimmt. Das Einstellpotentiometer 11 oder der Einstellwiderstand sind dabei von außen zugänglich an oder im Bereich der erfQndungsgemäßen#Einstellvorrichtung angebracht.
  • Solange die Impulsbreite oder -dauer des Entfernungssignals z noch größer ist als diejenige des Vergleichs- bzw. Sollwertsignals h, steht am Ausgang dc s des Impulsbreitendiskriminators 9 der 7#ustand 1-0 an. Das bedeutet, daß beispielsweise eine an den Ausgang dieses Diskriminators angeschlossene Brückenschaltung 13 eingangsseitig den Signalzustand 1-0 aufweist.
  • Dieses Signal ist im vorliegenden Fall ein Fehlersignal und hat zur Folge, daß z.B. die Spule eines im Nullzweig der Brücke liegenden Schützes oder Relais 14 erregt und damit auch die Zuleitung 15 zum Antriebsmotor 16 über den Kontakt 17 geschlossen bleibt. Anstelle eines Schützes oder Relais kann auch ein kontaktloser Schalter verwendet werden.
  • Bei erregter Schützspule ist auch die Zuleitung 18 zu einer Lampe 19 und einem Summer 20 unterbrochen.
  • Wenn die Breite der Impulse h und z gleich ist, ergibt sich eine Nullbedingung. Das heißt, am Ausgang des Impulsbreitendiskriminators 9 steht der Zustand 0-0 an, der zugleich am Eingang der Brückenschaltung 13 vorliegt. Dies hat zur Folge, daß das Schütz 14 abfällt und den Antriebsmotor 16 von der Speiseleitung 15 trennt. Ist lediglich ein Schütz für das Auslösen von Warnsignalen vorhanden, dann leuchtet im Signalzustand 0-0 die Lampe 19 auf und der Summer 20 spricht an.
  • Erforderlichenfalls können zur Anpassung der Signale h und z an bestimmte Steuerkreise zwischen dem Ausgang des Impulsbreitendiskriminators 9 und dem Eingang der Brücke 13 auch Impulsstreckstufen vorgesehen sein.
  • Der Impulsbreitendiskriminator 9 kann auch so beschaffen sein, daß an dessen Ausgang neben den Schaltzuständen 1-0 und 0-0 auch der Schaltzustand 0-1 auftreten kann. Dieser Schaltzustand, der sich im Falle einer geringeren Impulsbreite des Entfernungssignals z als diejenige des Sollwertsigna1s h einstellen würde, könnte entweder für eine Drehrichtungsumkeh.
  • des Antriebsmotors nutzbar gemacht werden oder das selbsttätige Abschalten#des Antriebsmotors veranlassen, wenn nach dem Auftreten des Schaltzustands 0-0 am Ausgang des Inpulsbreitendiskrimbiators 9 der Antriebsmotor nicht automatisch stillgesetzt wird, sondern lediglich ein Warnsignal erscheint oder ertönt und die Bedienungsperson dieses aus irgend einem Grund nicht wahrnimmt und daher weiterbohrt. Das nichtautoma tische Stillsetzen des Antriebsmotors nach Erreichen der gewünschten Eindringtiefe des Bohrers und daher lediglich eine optische und/oder akustische Anzeige dieses Zustandes ist immer dann vorteilhaft, wenn die Gefahr besteht, daß der Bohrer im Werkstück verhakt, wenn der Antriebsmotor unmittelbar nach erreichter Eindringtiefe des Bohrers selbsttätig abschaltet.
  • Gegebenenfalls kann auch eine Umschalteinrichtung vorgesehen werden, die alternativ ein selbsttätiges Stillsetzen des Antriebsmotors oder eine akustische und/oder optische Signalanzeige ermöglicht. Eine solche Umschalteinrichtung ist beispielsweise dadurch realisierbar, daß der Ausgang der Meßbrücke 13 mittels eines Umschalters vom Schütz 14 getrennt und an ein anderes Schütz angeschlossen wird, das lediglich den Stromkreis für die Lampe 19 und/oder den Sumuer 20 öffnet und schließt, hingegen die Motorzuleitung nicht unterbrechen kann.
  • Der Einstellgenerator 10 gemäß Fig.4 empfängt den Zeitgebe impuls m über die Leitung 21. Dieser Impuls gelangt zu einem NOR-Gat-ter 22, das im ungetriggerten Zustand einen Ausgang s hält. Im Falle des Triggerns durch den Impuls des Signals m erhält der Ausgang des Gatters 22 den Zustand ogr. Hierdurch wird bewirkt, daß der Kondensator 12 über das Potentiometer bzw. den Einstollwiderstand 11 aufgeladen wird. Wenn der Kondensator 12 aufgeladen wird, wird der Verstärker 23 erregt.
  • Dieser Verstärker liefert dann einen Impuls h mit einer durch das für das Aufladen des Kondensators erforderliche Zei.tintervall bestimmten Breite. Für die Breite des Signalimpulses h ist dabei der Wert des Einstelb#derstands 11 maßgebend. Der Einstellwiderstand 11 ist von außen zugänglich und z.B. mittels eines Stellrads 24 einstellbar.
  • Die Rückführung23' vom Ausgang des Verstärkers 23 zum Eingang des Gatters 22 dient dem Zweck, dieses Gatter ständig im aktiven Zustand zu halten, wenn sich der Kondensator 12 auflädt.
  • Der in Fig.5 dargestellte Impulsbreitendiskriminator 9 kann an seinen beiden Ausgängen drei Zustände annehmen, nämlich die Zustände 1-0, 0-1 und 0-0. Der zuletzt genannte Zustand beschreibt die Bedingung, daß die Breiten der beiden miteinander zu vergleichenden Impulse z und h einander gleich sind. In diesem Falle wird entweder der Antriebsmotor 16 gegebenenfalls bei gleichzeitiger Warnsignalgabe stillgesetzt oder es erfolgt lediglich eine Warnsignalgabe.
  • Der Zustand 1-0 besagt, daß die Breite des Impulses z größer ist als diejenige des Vergleichs- bzw. Sollwertimpulses h, so daß demnach weitergebohrt werden kann. Im Falle des Zustandes 0-1 ist die Breite des Impulses z geringer als die Breite des Impulses h. Das würde bedeuten, daß bereits zu tief gebohrt worden ist. Bezüglich dieses Zustandes darf im übrigen auf die bereits erwähnten Nöglichkeiten hingewiesen werden.
  • Der Impulsbreitendiskriminator 9 erhält die Impulse z und <, also den die jeweilige Gegenstandsentferrsung repräsentierende Impuls und den Vergleichs- bzw. Sollwertimpuls.
  • Das NAND-Gatter 25 des Diskriminators erhält einen Impuls z und gleichzeitig einen Impuls h' von Ausgang des NAND-Gatter 26.
  • Der Impuls h' repräsentiert dabei den invertierten Impuls h.
  • Das NAND-Gatter 25 spricht auf eine logische Summierung von Signalen an, die aus den Impulsen z und h' abgeleitet sind.
  • Das NAND-Gatter 27 empfängt die Signalimpulse h und gleichzeitig die Signalimpulse z', welche im NA##-Gatter 28 invertierte z-Impulse sind. Das NÄND-Gatter 27 spricht ebenfalls auf eine logische Summierung der aus den Impulsen h und z' abgeleiteten Impulse an.
  • Wenn die Breite der Impulse z und h gleic#h ist, erscheint an beiden Ausgängen des Diskriminators der Signalzustand 0, das heißt, der Zustand 0-0. Dieser Zustand zeigt an, daß die gewünschte Bohrtiefe erreicht ist und veranlaßt dementsprechend die bereits beschriebenen Schaltvorgänge.
  • Im Falle eines der Brückenschaltung 13 gemäß Fig.6 über die Leitung 29 zugeführten Signals werden die Basis des Transistors 30 sowie der Transistor 31 über die Leitung 32 erregt.
  • Der Leitzustand dieser beiden Thyristoren bewirkt, daß der Strom von einer Spannungsquelle 33 über den Transistor 31 zu.einer Anschlußklemme 34 des Schützes bzw. Relais 14 fließt, dessen andere Anschlußklemme 35 über den Transistor 30 an Erde liegt.
  • Sinngemäß würde die Spule des Schützes oder Relais 14 in entgegengesetzter Richtung von einem Strom durchflossen werden, wenn an der Leitung 35 ein Signal anstehen amrde. In diesem Fall wäre die Basis der Transistoren 37 und 38 erregt, wodurch sich diese im leitfähigen Zustand befinden und einen Stromfluß von der Spairnungsquelle 33 über den Transistor 38 zur Anschlußklemme 35 des Schützes oder Relais 14 und von dessen Klemme 34 über den Transistor 37 zur Erde bewirken würden.
  • Ein Stromfluß hat somit die Erregung der Spule des Schützes oder Relais 14 zur Folge, so daß dessen Anker anzieht und den im #otorstromkreis liegenden Kontakt 17 schließt. Der Bohrvorgang geht nun solange ungehindert vonstatten, bis am Eingang der Brücke 13 kein Signal mehr ansteht (0-0) und demgemäß auch kein Strom mehr durch die Spule des Schützes oder Relais 14 fließt. Daher fällt dessen Anker ab und unterbricht die Stromzuleitung 15 zum Antriebsmotor 16 der Schlagbohrmaschine. Diese ist damit vom speisenden Netz abgeschaltet.
  • Wird lediglich ein Warnsignal als Hinweis auf die erreichte Sollbohrtirfe gewünscht, bleibt die Stromzuführungsleitung 15 zum Motor 16 geschlossen und das Schütz 14 umfaßt, wie auch in Fig.1 angedeutet ist, in diesem Fall lediglich einen Kontakt 39, der beim Stromloswerden der Schützwicklung den Stromkreis für die Glühlampe 19 und den Summer 20 schließt, solange der Schalter 40 betätigt wird. Der Schalter 40, der durch einen Drücker 41 gege.l die Kraft der Rückstellfeder 42 betätigt wird, startet auch den Multivibrator 7. Die der Basis der Transistoren zugeordneten Widerstände dienen zur Strombegrenzung.
  • Das Zuschalten der Vorrichtung zum selbstätigen Einstellen der Bohrtiefe bzw. zum selbsttätigen Abschalten des Antriebsmotors des betreffenden Elektrowerkzeugs und/oder zur Warnsignalgabe nach dem Erreichen der vorgewählten Bohrtiefe kann beispielsweise mittels eines Ein- und Ausschalters 43 am Netzteil 44 erfolgen (Vergl. hierzu auch Fig.15.
  • Um die Nöglichkeit zu haben, die Einstellvorrichtung unwirksam zu machen und das Elektrowerkzeug, also beim Ausführungsbeispiel die Schlagbohrmaschine, unabhängig von der erfindungsgemäßen Vorrichtung betreiben zu können, ist ein Überbrückungsschalter 45 vorgesehen. Wenn dieser Schalter betätigt ist, wird ein Einschalten der Einstellvorrichtung durch eine elektrische Verrie#eliing automatisch verhindert.
  • Die Entfernungsmessung mittels Schallwellen vorzugsweise von Ultraschal].frequenz kann auch dadurch erfolgen, daß die Schallwellen beispielsweise mittels eines Sägezahngenerators so mudoliert werden, daß ihre Frequenz stetig zunimmt und danach wieder auf den Ausgangswert zurückgeht.
  • Die reflektierten Schallwellen gelangen bezogen auf di ausgestrahlten Schallwellen mit einer Zeitverzögerung zum Empfänger 3'3, die umso größer ist, je größer der Abstand der Betonwand 4 vom Sender 2,2' ist. Infolge der sägezahn förmigen Modulation haben die reflektierten Schallwellen eine niedrigere Frequenz als die ausgestrahlten Wellen.
  • Die Differenz der Schwingungszahl der vom Sender 2,2' abgestrahlten Schallwellen und der Schwingungszahl der reflektierten, auf den Empfänger 3,3' gelangenden Schallwellen stellt dann jeweils ein Naß für die augenblickliche Eindringtiefe des Bohrers in die Betonwand dar. Nach dem Erreichen (Istwert) eines der vorgewählten Bohrtiefe (Sollwert) entsprechenden Differenzwertes zwischen den ausgesandten und reflektiertFn Schallschwingungen werden dann die bereits mehrfach beschriebenen Schaltvorgänge ausgelöst.
  • Leerseite

Claims (18)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Elektrowerkzeug zum Bohren und/oder Schlagbohren und/oder Hammerbohren, das mit einer Vorrichtung zun Einstellen der Eindringtiefe des Bohrers in den zu bearbeitenden Gegenstand ausgerüstet oder ausrüstbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung einen Schailsender und einen die vom zu bearbeitenden Gegenstand reflektierten akustischen Signale aufnehmenden Empfänger enthält und dem Schallsender während der Ärbeitsphase des Elektrowerkzeugs über einen durch einen Auslöseimpuls gestarteten Impulsgeber Impulse zugeführt werden und die Zeitdiffer#nz zwischen der Aussendung jeweils eines Schallimpulses und dem Empfang des reflektierten Echos dieses Impulses in ein entsprechendes Signal umgeformt wird, und da3 die sich nit zunchmender Eindringtiefe des Werkzeugs in den Gegenstand ändernden Signale mit einen die vorgesehene Bohrtiefe darstellenden Vergleichssignal verglichen werden und bei Übereinstimmung des istwertsignals mit einem vorgegebenen Sollwertsignal ein Schaltvorgang ausgelöst wird.
  2. 2. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennze2 c#et, daß die Zeitdifferenz zwischen der Aussendung jeweils eines Schallimpulses und dem Empfang des reflektierten Echos dieses Impulses in ein Signal mit einer der j eweils doppelten Gegenstands entfernung entsprecherden Impulsbreite umgeformt wird und die mit zunehmende Eindringtiefe des Werkzeugs in den Gegenstand geringer werdenden Iinpulsbreiten dieser Signale fortwährend mit einem die vorgegebene Bohrtiefe darstellenden Impuls verglichen werden und beim Auftreten eines Signals von gleicher Impulsbreite oder Dauer wie das Vergleichssignal der Schaltvorgang ausgelöst wird.
  3. 3. Elektrowerkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdifferenz zwischen der Aussendung jeweils eines Schallimpulses und dem Empfang des reflektierten Echos dieses Impulses in ein Signal mit einer der do14#elte# Gegenstands entfernung entsprechenden Amplitude umgeformt wird und die sich mit zunchmender Eindringtiefe veränder.nden Amplituden dieser Signale mit einer die gewünschte Bohrtiefe darstellenden amplitude verglichen werden und beim Auftreten eines Signals mit einer der Vergleichsamplitude entsprechenden Amplitude der Schaltvorgang ausgelöst wird.
  4. 4. Elektrowerkzeug nach den Ansprüchen 1-3, dadurch gekeunzeichnet, daß der Schaltvorgang das Abschalten des Antriebsmotors und/oder eine optische und/oder akustische Signalgabe bewirkt.
  5. 5. Elektrowerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Ubereinstimmung des Istwert- mit dem Sollwertsignal ein im Speisestromkreis des Antriebsmotors liegender Schalter betätigt wird.
  6. 6. Elektrowerk##eug nach den Ansprüchen 1--5, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber die Impulse im gleichen zeitlichen Abstand aufeinanderfolgend abgibt.
  7. 7. Elektrowerkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsgeber durch einen astab-llen Multivibrator verkörpert ist.
  8. 8. Elektrowerkzeug nach den Ansprüchen 1-5, dadurch gekeunzeichnet, daß der Auslöseimpuls für den Impulsgeber manuell gestartet wird.
  9. 9. Elektrowerkzeug nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslöseimpuls bei Betätigung des Schalterdrückors des Elektrowerkzeugs gestartet wird.
  10. 10. Elektrowerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Empfänger gelangenden reflektierten Impulse gegebenenfalls verstärkt einem Signalerzeuger zugeführt werden und als Istwertsignal zu einem Impulsbreitendiskriminator gelangen.
  11. 11. Elektrowerkzeug nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalgenerator als Lese-Flip-Flop ausgebildet ist.
  12. 12. Elektrowerkzeug nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vorgabe des Vergleichs- bzw. Sollwertsignals ein Signalgenerator dient, dem ein von außen zugängliches Stellglied zur Veränderung der Impulsbreite des Signals zugeordnet ist und daß dieses Signal einem Impulsbreitendiskriininator zugeführt wird.
  13. 13. Elektrowerkzeug nach An.C#n1ch 12, dadurch gekern#zeicJrnet, daß der Vergleich des jeweiligen Sollvertimpulses mit den Istwertimpulsen mittels eines Iinpulsbreitendiskriminat-crs erfolgt.
  14. 14. Elektrowerkzeug nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß an. den Ausgang des Imy)ulsbreitendis1Lriminators eine Brückenschaltung angeschlossen ist, welcher wenigstens die Signalzustände (1-0) und (0-0) zugeführt werden.
  15. 15. Elektrowerkzeug nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalzustand (0-0) das Abschalten des.Antriebsmotors undfoder eine Warnsignaigabe über ein im Brückenausgangskreis liegendes Schütz oder Relais bewirkt.
  16. 16. Elektrowerkzeug nach den Ansprüchen 1-15, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellvorrichtung durch einen Schalter überbrückbar ist.
  17. 17. Elektrowerkzeug nach Anspruch 's und einem oder mehreren der Ansprüche 4-9 und 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz der Schallwellen durch einenSägezanngenerator moduliert wird und die Differenz zwischen der Frequenz der ab gestrahlt en Schallwellen und der Frequenz der zum Empfänger gelangenden reflektierten Schallwellen ständig mit einem Solldifferenzwert verglichen wird, wobei im Übereinstimmungsfall der Antriebsmotor abgeschaltet und/oder ein Warnsignal ausgelöst wird.
  18. 18. Elektrowerkzeug nach den Ansprüchen 1-17, dadurch gekennzeichnet, daß die Schallwellen ultrafrequent sind.
DE19782855217 1978-12-21 1978-12-21 Mit einer Vorrichtung zum Festlegen der Eindringtiefe des Werkzeugs in das zu bearbeitende Werkstück ausgerüstetes Elektrowerkzeug Expired DE2855217C2 (de)

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