DE28713C - Verfahren zur Herstellung von Thürbändern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Thürbändern

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DE28713C
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DE
Germany
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band
bead
cut
flap
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DENDAT28713D
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English (en)
Original Assignee
G. BÜCHEL in Langenfeld bei Düsseldorf. Vom 11^ März 1884 ab
Publication of DE28713C publication Critical patent/DE28713C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/38Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles
    • B21D53/40Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles hinges, e.g. door hinge plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 68: Schlosserei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. März 1884 ab.
Vorliegende Art von Thürbändern (Knopfbänder oder Paumelles genannt) wurde bisher in der Weise angefertigt, dafs der Wulst w gerollt und diese Rollung in einem Gesenk geschweifst wurde. Dieses Verfahren liefert unansehnliche Fabrikate und verursacht in der Herstellung viel Mühe und Sorgfalt, auch war der Ansschufs, welcher durch die Schweifsung bedingt war, ein ziemlich grofser. Das neue, in Nachfolgendem beschriebene Verfahren vermeidet die Schweifsung vollständig und giebt keinen wesentlichen Ausschufs.
Das wesentlich Neue bei diesem Verfahren ist die Verwendung eines an den Längskanten mit Wulsten w und w1 versehenen Profileisens, bei welchem unter möglichst geringem Materialverlust einzelne Theile wechselseitig ausgestofsen und abgeschnitten werden. Der verbleibende lange Wulst wl des abgeschnittenen Bandtheiles wird alsdann im passenden Gesenk breit geschmiedet bezw. gedrückt.
In beiliegender Zeichnung ist das Verfahren der Herstellung klargelegt.
Fig. ι und 2 stellen die Ansicht und Oberansicht eines fertigen Knopfbandes dar; Fig. 3 giebt die Ansicht und den Querschnitt des zur Verwendung kommenden Profileisens in verkleinertem Mafsstabe.
Die beiden langseitigen Wulste w und w1 entsprechen im Durchmesser dem Theil α und die Dicke des Steges s entspricht der Lappenstärke / des fertigen Bandkörpers.
Der Steg ί des Profileisens wird nun zunächst durch einen Doppelstempel 5 S1 und Matrize oder durch zwei nach einander wirkende Stempel S und S1 an den schwarzen Stellen e und / ausgestofsen, Fig. 4, wobei die Stellung bei dem jedesmaligen Niedergange der Stempel durch Anschlag, welcher event, in die vorher durchstofsene Oeffnung eingreifen kann, markirt ist. Dieses Durchstofsen mittelst Doppelstempel geschieht so lange, bis die ganze Stange des Profileisens durchlocht ist. Hierauf wird das gelochte Profileisen bei den angekreuzten Stellen durchschnitten oder abgestofsen. Auch könnte dieses Abschneiden bei demselben Niedergange erfolgen, wo Stempel S und 5 1 die Profilstange durchstofsen, wenn an Stempel 5 bezw. S1 ein Abschneidemesser angebracht würde.
Die Verwendung eines Doppelstempels Sund S1 bezw. zwei getrennter Stempel ist deshalb nothwendig, weil einmal der lange Theil des Lappens, ein andermal der kurze Theil des Lappens nach vorn zu liegen kommt, um möglichst wenig Materialverlust herbeizuführen; in den Fällen jedoch, wo beide Lappen gleich lang sind, ist nur ein einfacher Lochstempel in Anwendung zu bringen.
Die nunmehr von dem gelochten Profileisen abgeschnittenen Bandtheile, Fig. 5, haben an der Lappenseite den langen Wulst, welcher in passendem Gesenk auf kaltem oder warmem Wege durch einen kräftigen Druck breitgedrückt wird, so dafs er die Dicke des Steges ί erhält und somit den Lappen des Bandes bildet. Die
überstehenden Enden der kurzen Wulste werden durch Fraisvorrichtungen oder sonstwie abgerundet.
Die weitere Bearbeitung geschieht in bekannter Weise. Der eine Bandtheil erhält in dem Wulst w einen eingebohrten und abgedrehten Stift, der andere Bandtheil ein entsprechendes eingebohrtes Loch; beide Theile zusammen bilden das fertige Thürband,

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Verfahren zur Herstellung von Thürbändern (Paumelles), darin bestehend:
    a) dafs ein zweiseitig mit Wulst w und wx versehenes Profileisen im Steg ί an bestimmten Stellen durch Stempel ausgestofsen und abgeschnitten, und
    b) dafs der lange Wulst w1 des abgeschnittenen Bandtheiles zum Lappen breitgedrückt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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