DE290254C - - Google Patents

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DE290254C
DE290254C DENDAT290254D DE290254DA DE290254C DE 290254 C DE290254 C DE 290254C DE NDAT290254 D DENDAT290254 D DE NDAT290254D DE 290254D A DE290254D A DE 290254DA DE 290254 C DE290254 C DE 290254C
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Germany
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magnetic
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water
prongs
comb
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DENDAT290254D
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Publication of DE290254C publication Critical patent/DE290254C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
    • B03C1/14Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets
    • B03C1/145Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets with rotating annular or disc-shaped material carriers

Landscapes

  • Water Treatment By Electricity Or Magnetism (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der magnetischen Aufbereitung auf nassem oder trockenem Wege läßt es sich, namentlich wenn das Scheidegut unmittelbar auf die magnetisch wirksame Scheidefläche aufgegeben wird, nicht vermeiden, daß die an den Polkanten, Spitzen oder Zacken haftenden magnetischen Gutteilchen einen gewissen Prozentsatz unmagnetischen Gutes einschließen. Dadurch wird entweder das Ausbringen oder
ίο die Anreicherung herabgedrückt.
Man hat versucht, diesem Übelstand durch verschiedene Mittel abzuhelfen, z. B. durch Rüttelbewegung der Scheidefläche oder durch Läutermittel, wie Spülwasser, Luft u. a. m.
Der Anwendung dieser Mittel, die auch den Scheidevorgang selbst mehr oder weniger beeinträchtigen, sind aber verhältnismäßig enge Grenzen gezogen, und man hat namentlich bei naßmagnetischen Herden, auf deren geriffelter Oberfläche sich die Scheidung vollziehen soll, nur sehr unvollkommene Ergebnisse erzielt. Denn beispielsweise tritt bei einer verstärkten Anwendung von Läuterbrausen, abgesehen von dem hohen Wasserverbrauch, der Übelstand ein, daß bereits angezogene magnetische Gutteilchen von den Polspitzen oder Zacken wieder abgespült werden und infolgedessen zu den unmagnetischen kommen.
Das Verfahren gemäß der Erfindung besteht in einer wirksamen mechanischen Auflockerung der von den Polkanten angezogenen Gutteilchen im Bereich des Magnetfeldes, durch die die Freigabe der unmagnetischen Teilchen erleichtert, die Abscheidung des magnetischen Gutes aber in keiner Weise erheblieh beeinträchtigt wird. Vielmehr bietet die Anwendung des neuen Verfahrens auch noch den wesentlichen Vorteil, daß man mit verhältnismäßig geringen Mengen von Läuterwasser (oder -luft) auskommen kann, und ferner sind die erzielten S.cheideprodukte so vollkommen, daß erst jetzt in vielen Fällen die wirtschaftliche Anwendung des magnetischen Aufbereitungsverfahrens mit Hilfe an sich bekannter Scheidevorrichtungen überhaupt ermöglicht wird.
Das Verfahren wird im wesentlichen in der Weise ausgeführt, daß man das an den Polkanten haftende Gut im Bereiche des Magnetfeldes durch kamm- oder bürstenförmige, relativ zur Scheidefläche bewegte Auflockerungsvorrichtungen bearbeitet und mittels dieser »Durchhechelung« des magnetisch zusammengehaltenen Gutes die Freigabe eingeschlossener unmagnetischer Bestandteile bewirkt.
Auf der Zeichnung sind in Fig. 1 bis 3 zwei Ausführungsformen von Auflockerungsvorrichtungen beispielsweise veranschaulicht, die zur Ausführung des neuen Verfahrens dienen.
In Fig. ι und 2 ist das Arbeitsfeld eines sogenannten Ringscheider teilweise . im Schnitt und von oben gesehen dargestellt. R ist der Scheidering, dessen konische Arbeitsfläche mit Riffeln oder Zacken Z zur Erzielung örtlicher Feldverdichtungen versehen ist. P ist ein erregter Gegenpol eines beispielsweise sternförmigen Magnetsystems. Das entsprechende Arbeitsfeld des Scheideringes R befindet sich

Claims (1)

  1. unter dem Pol P. Hier vollzieht sich in bekannter Weise die Trennung der magnetischen Gutteile von den unmagnetischen, indem die unmagnetischen in; den Furchen .zwischen den Polzacken Z herabgleiten oder' herabfließen, während die magnetischen von den Zacken selbst angezogen und festgehalten werden.
    Wie bereits eingangs erwähnt, ist es bei dieser Arbeitsweise praktisch ...unmöglich,., eine
    ίο ganz reine Scheidung zu erzielen,.- da-bei hinreichend starker Erregung :eiir derartiger'Zusammenschluß der magnetischen Bestandteilchen eintritt, daß auch unmagnetische [Teilchen dazwischen eingeschlossen und festgehalten werden, die durch Anwendung ivorr Spülwasser oder sonstigen Läuterungsmitteln allein nicht oder doch nur ganz unvollkommen entfernt werden können. Wird aber in den Pol P, wie.iaus-~F.ig. 2..ersichtlich! ist,·..die: in
    ao Fig. ι schematisch dargestellte kammartige Auflockerungsvorrichtung-·;eingesetzt,- so' ■■bewirken die beispielsweise aus dünnen>Bronzedrähten bestehenden Zinken oder Borsten, daß die auf den Polzacken Z.sitzenden.Gutteilchen noch im Bereiche des Poles P einer Auflockerung und Durchhechelung unterzogen werden, die bewirkt, daß die eingeschlossenen un-••magne-tiscrreri -Bestandteile von- ^selbst -herausfallen, oder-' schon' durch"geringe Mengen ·νοη Läuterwasser· leicht heraiTsges'p'ült werden-kön-■nen.
    -Bei -einer weiteren * Anwendungsform 'der Erfindung wird': die bürsten-"öder- kammartige ^Vorrichtung B gleichzeitig'zur Zuführung von Läuterwasser benutzt,-· so; daß· man; auf diese Weise -die '-'mechanische -.Aliflockerung '·· in zweckmäßigster> ■ Form unmittelbar ■ -mit · ■ der ■Waschwirkung1 des ;Was-sers->verei;nigt- hat.
    In Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform
    40' dargestellt1, "bei* der -die' Auf löckerungsvoxrichtung'f> unterhalb-einer'felativzu-'ihr bewegten 'Scheidefläche;" nämlich-: der ■ mit ringförmigen '■Zacken Z—verseheneri'Walze Γ-ί7 angeordnet-ist.
    •Die-hier gleichfalls in Kammform icheniatisch
    45' dargestellte Vorrichtung- B- tritt:bis naheari;die ' Zacken' Z 'lTeran· *und durchfu-fcht · so ''das 'den ' Zacken; 'anhaftende Gut. ' Die k Arbeitsweise dieseäN Walzenappaiates ist■ aus' "der Figur Ohne
    ■ weiteres1 zuerkennen.'-'Bei ^ wird'dairScheidegut"'"beispielsweise --mit -Wasser^aüfgegetoen, ' läuft an' der rechten- Seite''der1-Walzeinrrihrer vDrehrichtung-herab, "und; im "'-Bereich ''des ' 'Poles P setzen: sich die"magnetischen!Bestandteile-ani'äußeren Urhfang^deF-ZackeriZ-fest, während die'-unmagrtetischertiB'estandteile'mit 1 clem'-Wasser zusammen 'an'-den Spitzen·"-nach 1 -dem tiefsten' Punkt der 'Walze '-abzulauf en' streben."'Die Vorrichtung' ß· erfüllt-liier ;enreri-dOppeken Zweck; sie« sorgt :nicht'nur'für'die'Aüflockerung'1 des'magnetischen·-Gutes, sondern
    ■ gleichzeitig auch iifür: die5 Ableitung -des' zugeführten Wassers und der unmagnetischen Bestandteile in einem Behälter U. Diese Wir-"kung übt der »Läuterkamm« B hier auch aus. α wenn- er nicht so nahes an·.die. ,Zacken Z heraniiritt. wie' bei der Anordnung in Fig. 1, denn !.das;-mit dem Erz aufgegebene Wasser zusami:men mit dem gegebenenfalls durch eine Brause an den betreffenden Stellen zugeführten .Läuterwasser, überbrückt der Zwischenraum zwischen den 'Zacken Z und den Spitzen der Vorrichtung B- und bildet so gewissermaßen eine elastische Fortsetzung der Vorrichtung B. Das geläuterte magnetische Gut geht dann mit den Polzacken weiter, bis es .!durch die rotierende Bürste X oder eine gleichwertige Vorrichtung, etwa in Verbindung mit einer:Brause F, von : deFWalze in bekannter Weise abgenommen und in den Behälter M gefördert wird. ■
    Die Erfindung ist selbstverständlich nicht ■■an idie beschriebenen Einzelheiten'1 der mechanischen .Auflockerungsvorrichtung gebunden, die in der Zeichnung der Übersichtlichkeit ι halber..! als 1 einfache»vKamm B dargestellt ist, Sie kann beispielsweise auch als Striegel oder Bürste mit mehreren Reihen gegeneinander versetzter Drahtborsten o. dgl. ausgebildet sein ' oder;, als vielfach eingeschlitztes Blech, (dessen 'einzelne 'Zungen- zur Fläche-des-Bleches-bei-■■spielsweise-'um ■·"9p°'"-verschränkt sind. Die
    ■ Vorrichtung braucht •"auch)inioht-'iauS':Metäll-'•■■draht (Bronzedraht) - zu- bestehen,-sondern kann ganz ö"der teilweise auch aus anderen hinreichend· Widerstandsfähigen, unmagnetischen - Stoffen1'hergestellt werden. "Es-können auch zwei oder "mehrere derartige Vorrichtungen im Bereich ■ eines '· Magnetfeldes 'angeordnet werden, wobei;als wirksames1-"Magnetfeld auch dasMeri Polen''benächbarte'Streufeld gilt.; !Die 'Erfindung ist1 itf -ihrer' Anwendung <aücb: nicht
    ■ ■ auf Ringscheider ' -und' '■ Walzenapparate ' "beschränkt, sondern- kann1 · bei "-beliebigen -rlerdtromrrieln1 und anderen-Scheidern'VerWehdet werden; "insbesondere auch solchen· 'bei denen '■ das· magnetische Gut1-den-Spalt zwischen zwei ■gegenüberliegenden Polspitzen -ganz· oder 'teilweise'''überbrückt.
    : PAiTENTtANSPRUGHE:
    '.ι. Verfahren'"zur magnetischen ^
    u bereitung "auf -· nassem ''oder trockenem ''Wege,'dadurch gekennzeichnet, daß das'an ;idenv-^^-magnetisclr"wirksamen'Polen/ "Zacken ·· o.;dgl.h haftende Gut-im5 Bereich'· der Magnetfeider durch kamm^-Oder 'bürstenarfige .mechanische ''Auflockerungsvorrlchttffigen • ■· ans 'unmagneti sehen; Sfoffen· 'bearbeitet suhd 'gegebenenfalls" gleichzeitig '"der^Wirktfng ■■"'von'.liä'uterwasser" öder iuhift"'ausgesetzt "wird.
    ■> 2. ^'Vorrichtung - zur-'-A-usführang-des
    Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mechanischen Auflockerungsvorrichtungen in den hierfür ausgesparten oder eingeschnittenen »Gegenpol« eingelassen sind.
    3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflockerungsvorrichtung oberhalb einer relativ zu ihr bewegten Scheidefläche, z. B. Magnetend- j fläche, angeordnet ist und gegebenenfalls i gleichzeitig als Zuleitung für das Läuterwasser oder die -luft ausgebildet ist.
    4. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflockerungsvorrichtung unterhalb einer relativ zu ihr bewegten Scheidefläche, z. B. einer rotierenden Scheidewalze, angeordnet ist und gegebenenfalls gleichzeitig zur Ableitung des abgeschiedenen unmagnetischen Gutes und des Läuterwassers dient.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1236542B (de) * 1962-05-02 1967-03-16 Matthias Ludwig Industrieofenb Ofen zum Gluehen von Gussstuecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1236542B (de) * 1962-05-02 1967-03-16 Matthias Ludwig Industrieofenb Ofen zum Gluehen von Gussstuecken

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