DE2910886C2 - - Google Patents
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- Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Schließanlage bestehend
aus Schließzylindern mit Stiftzuhaltungen und
Aufbaustiften sowie dazugehörigen Flachschlüsseln
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein wesentliches Merkmal des Erfindungsgegenstandes
des Hauptpatentes 27 38 313 besteht darin, daß die Sperrelemente
aus Sperrstiften gebildet sind, welche abgesetzte
Abtastenden aufweisen, der Stärke der Länge des
abgesetzten Kernstiftstückes nebst dessen Spitze
entspricht, und daß der Durchmesser der Stiftschäfte
dem des zugeordneten Gehäusestiftes gleichkommt.
Nach einem weiteren Merkmal der Hauptpatenterfindung sind die Sperr
stifte so gelagert, daß sie senkrecht zum Schlüsselkanal angreifen.
Durch die Erfindung des Hauptpatents wird eine Schließanlage erzielt,
deren übergeordneter Schlüssel weitestgehend kopiersicher gemacht ist.
Um einen solchen, z. B. aus einem untergeordneten, herzustellen, müßte -
entgegen den üblichen, auf Materialwegnahme beruhenden Nachfertigungs
methoden - Material aufgebracht werden, um die Auffüllung der tiefen
Kerbe des untergeordneten Schlüssels in Richtung auf eine flache Kerbe
und die Ausbildung seitlicher Profilrippen zu erreichen.
Die Kopiersicherheit von mit Profil versehenen Flachschlüsseln ist
bereits Gegenstand des DE-PS 20 59 523, dessen Haupterfindungsgedanke
darin zu sehen ist, daß mindestens eine über die Flachschlüsselseitenfläche
hinausragende Zusatzlängsrippe vorgesehen ist, durch welche ein Zusatz
sperrteil (Zusatzsperrstift) betätigt wird. Das Schloß ist betätigbar,
wenn die Zusatzlängsrippe eine vorbestimmte Höhe aufweist, welche
bewirkt, daß der sie abtastende Zusatzsperrstift so weit nach außen
gedrängt wird, daß er seine Zylinderkernbohrung nebst gegebenenfalls
vorgelagerter Senkung voll ausfüllt und es nicht zuläßt, daß nach
anfänglicher Zylinderkerndrehung der zugeordnete Gehäusestift in die
Lagerbohrung des Sperrstiftes bzw. die Senkung einspringt und die
Weiterdrehung des Zylinderkerns verhindert.
Nach einem weiteren Merkmal der Verschlußvorrichtung des DE-PS 20 59 523
sind zwei Zusatzlängsrippen vorgesehen, die aus den einander gegenüber
liegenden Flachschlüsselseitenflächen herausragen und je von einem
Zusatzsperrstift abgetastet werden.
Der mit diesem Schlüssel verbundene Vorteil ist, wie beim Gegenstand
des Hauptpatents, darin zu sehen, daß der Schlüssel kopiersicher ist,
weil seine Herstellung aus handelsüblichen Rohschlüsseln eine Material
zufügung erfordert, um die das Schlüsselprofil überragenden Zusatzlängs
rippen herausbilden zu können, eine Maßnahme, die - wie vorstehend
bereits dargelegt - eine Abkehr von der üblichen Nachfertigung mittels
Materialabtragung darstellt und dem unberechtigten Nachfertiger kaum
möglich ist.
Um die mit dem kopiersicheren Schlüssel arbeitende Verschlußvorrichtung
des DE-PS 20 59 523 auch noch abtastsicher zu machen, oder mit anderen
Worten, um zu verhindern, daß die die Zusatzlängsrippen abtastenden
Zusatzsperrstifte durch Manipulation außer Wirksamkeit gesetzt werden,
ist durch das DE-PS 24 11 362 eine aus einem Drehzylinderschloß und
einem dazugehörigen Flachschlüssel bestehende Verschlußvorrichtung
vorgeschlagen worden, bei der davon ausgegangen ist, daß im Zylinder
kern des Schlosses einteilige Zusatzsperrstifte angeordnet sind, und
an der Seitenfläche des Flachschlüssels mindestens eine über diese
herausragende Zusatzlängsrippe vorgesehen ist, die von den Zusatz
sperrstiften abgetastet wird, die bei passendem Flachschlüssel mit
der schlüsselkanalabgewandten Stirnseite in der Trennfuge zwischen
Zylinderkern und Zylindergehäuse liegen und das Weiterdrehen des
Zylinderkerns nach einer Anfangsdrehung zulassen, und bei der der
hauptsächliche Erfindungsgedanke darin besteht, daß den Zusatzsperr
stiften - von der Schlüsselreide her gesehen - Sicherungssperrstifte
vorgeordnet sind, die Aussparungen der Zusatzlängsrippen abtasten und
denen Ausnehmungen, Nuten o. dgl. im Zylindergehäuse gegenüberstehen,
in welche die Sicherungssperrstifte beim Einnehmen ihrer Sperrstellung
eintreten.
Die mit dieser Verschlußvorrichtung erzielte Abtastsicherheit begründet
sich zunächst darin, daß die den Zusatzsperrstiften vorgelagerten
Sicherungsstifte ein Manipulieren an den Zusatzsperrstiften, also
beispielsweise deren Nachaußendrängen mittels eines Werkzeugs, nicht
mehr zulassen. Des weiteren begründet sie sich darin, daß jede durch
ein Werkzeug o. dgl. hervorgerufene Lageverschiebung der Sicherungs
stifte nach außen hin einen Eintritt dieser Stifte in ihre Gehäuse
bohrungen bewirkt, was eine unmittelbare Sperrung des Zylinderkerns
gegen Drehung zur Folge hat.
Die vorgenannten Erfindungen zeigen die Wege auf, Schlüssel kopier
sicher und die damit arbeitenden Schlösser abtastsicher zu gestalten.
Beim Gegenstand des Hauptpatentes sowie dem des DE-PS 20 59 523 wird
die Kopiersicherheit von Schlüsseln dadurch erreicht, daß ein Hinzu
fügen von Material erforderlich ist, um die Schlüssel nachzufertigen, und beim Gegenstand des DE-PS 24 11 362 wird die Abtastsicherheit der
Schlösser dadurch erreicht, daß den die Zusatzlängsrippe des Schlüssels
abtastenden Sperrstiften Sicherungssperrstifte vorgeschaltet sind,
wobei die Zusatzlängsrippe aus einer Aufeinanderfolge von Erhöhungen
und Vertiefungen besteht, in ihrer Höhe also moduliert ist.
Hierauf aufbauend hat die Erfindung sich die Aufgabe gestellt,
ein zum Aufbau einer Schließanlage geeigneten Schließzylinder zu
schaffen, der - unter geringem Aufwand an Mitteln - eine Vergrößerung
der Kombinationsmöglichkeit sowie eine ganz erhebliche Erhöhung der
Auftastsicherheit gewährleistet.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils
des Anspruchs 1 gelöst.
Ausgehend vom Gedanken des Hauptpatents 27 38 313, wonach
der übergeordnete Schlüssel an der Abtaststelle der Sperrelemente
eine flache Einordnungskerbe sowie in dem daran angrenzenden Flach
seitenbereich eine über das Profil sich erhebende Rippe aufweist, die
bei vorbestimmter Höhe die Sperrelemente in ihre Freigabelage drängt,
und wonach der untergeordnete Schlüssel an der gleichen Abtaststelle
mit einer tiefen Einordnungskerbe versehen ist, wobei die über das
Profil sich erhebende Rippe fehlt, und wonach des weiteren der den
Einordnungskerben zugeordnete Kernstift ein oberes abgesetztes Stück
von geringer Stärke und einen zugehörigen stärkeren Schaft aufweist,
dessen Durchmesser der Stärke der seitlichen Rippen des übergeordneten
Schlüssels an der Abtaststelle gleichkommt, wobei dieser Schaft ebenso
wie die besagten Rippen geeignet ist, die Sperrelemente in die
Zylinderfreigabelage zu verdrängen, wird die Erfindung darin gesehen,
daß an mindestens einer Schlüsselflachseite mindestens zwei mit
Unterbrechungen versehene Zusatzlängsrippen vorgesehen sind, die mit
Sperrelementen zusammenarbeiten, denen, von der Schlüsselreide her
gesehen, Sicherungsstifte, die Aussparungen oder Unterbrechungen der
Zusatzprofilrippen abtasten, vorgeschaltet sind.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die übergeordneten
Schlüssel eine größere Anzahl von Profilrippen aufweisen, als die
untergeordneten, und daß der Hauptschlüssel mit der größten, bzw.
größtmöglichen Anzahl von Profilrippen ausgestattet ist.
Die Erfindung wird anhand der Ausführungsbeispiele darstellenden
Fig. 1 bis 5 näher erläutert.
Ausgehend von einem Schloß der Schließanlage gemäß dem Hauptpatent
27 38 313 ist in Fig. 1 mit 1 der Zylinderkern und mit 2
das Zylindergehäuse bezeichnet, in dessen Schlüsselkanal 3 ein
Hauptschlüssel 4 eingeführt ist. Dieser weist ein Profil mit vorzugs
weise rechteckig ausgebildeten Profilnuten und beidseits auf den
Flachseiten Profilrippen 12, 13 und 17, 18 auf, die durch Sperrelemente
7, 8 und 21, 22 abgetastet werden, welche in Zylinderkernbohrungen 5, 6
und 123, 124 lagern, die in Senkungen 24, 25 und 26, 27 auslaufen,
in die ein Gehäusestift 15 nach kurzer Zylinderkerndrehung einfallen
kann, wenn die Senkungen 24, 25 durch die Sperrelemente 7, 8 und/oder
21, 22 nicht ausgefüllt sind. Die Sperrelemente 7, 8 weisen schwächer
gedrehte Abtastenden 7 a, 8 a auf. Der mit der Einordnungskerbe 11 des
Hauptschlüssels 4 an der Abtaststelle der Sperrstifte 7, 8 zusammen
arbeitende und in der Zylinderkernbohrung 9 lagernde Kernstift 10
weist eine eingezogene Halspartie 10 a nebst Spitze 10 b auf, die in
die ihr dargebotene Einordnungskerbe einzufallen geeignet ist.
Die Profilrippen 12, 13 und 17, 18 erheben sich über das Schlüssel
profil und sind seitlich so ausladend, daß sie geeignet sind, die
Sperrstifte 7, 8 und 21, 22 so weit nach außen zu drängen, daß diese
mit ihren äußeren Enden mit der Zylindermantellinie 19 abgleichen
und auf diese Weise verhindern, daß nach anfänglicher Zylinderkern
drehung der zugeordnete Gehäusestift 15 in eine der Senkungen 24 bis
27 einfallen kann.
Mit 16 ist ein zwischen dem Kernstift 10 und dem Gehäusestift 15
liegendes Plättchen bezeichnet, dessen Funktion in Verbindung mit
Fig. 2 näher erläutert wird.
In Fig. 2 ist das Schloß mit einem in den Schlüsselkanal eingeführten
untergeordneten Schlüssel 4 a dargestellt, der an der Abtaststelle
der Sperrstifte 7, 8 eine tiefe Einordnungskerbe 14 erkennen läßt,
die den Kernstift 10 erheblich höher steigen läßt, als die bei der
flachen Kerbe 11 des übergeordneten Schlüssels 4 (Fig. 1) der Fall war.
Der Kernstift 10 steht unter der Wirkung einer hier nicht dargestellten
Druckfeder, die in an sich bekannter Weise auf den Gehäusestift 15
einwirkt.
Aufgrund des Höhersteigens der Stiftverbindung 10, 15 gelangt der
volle Durchmesser des Kernstifts 10 in den Bereich der Sperrstifte 7, 8.
Die Profilrippen 12, 13 des übergeordneten Schlüssels 4 sind wegen der
tiefen Einordnungskerbe 14 des untergeordneten Schlüssels 4 a an dieser
Stelle weggefallen, wobei allerdings bemerkt werden muß, daß die
Einordnungsfunktion, die die Profilrippen 12, 13 gegenüber den Sperr
stiften 7, 8 zu erfüllen hatten, von dem Schaft des hochgestiegenen
Kernstiftes 10 übernommen wird. Da dieser einen der Stärke der Profil
rippen entsprechenden Durchmesser aufweist, bewirkt er, daß die ihn
abtastenden Sperrstifte 7, 8 in ihre Abgleichlage nach außen gedrängt
werden.
Das Plättchen 16 sorgt dafür, daß im Bereich der Zuhaltungen 10, 15
Abgleich hergestellt ist.
Eine mit Schließzylindern und Schlüsseln der vorbeschriebenen Art aufgebaute
Schließanlage hat zunächst den Vorteil aufzuweisen, daß die Schlüssel
weitgehendst kopiersicher sind. Ein Auftragen von Material wäre
nämlich beim Schlüssel 4 a der Fig. 2 an der Stelle der tiefen Ein
ordnungskerbe 14 erforderlich, um aus dem untergeordneten Schlüssel
den übergeordneten Schlüssel 4 der Fig. 1 herzustellen, der dort eine
flache Einordnungskerbe 11 und seitliche Profilrippen 12, 13 aufweist.
Der Schließzylinder wird darüber hinaus auch abtastsicher gemacht, wie die
Ausführung der Fig. 3 erkennen läßt. Mit dieser Ausführung wird ver
hindert, daß mittels eines Werkzeugs o. dgl. die Sperrstifte so weit nach
außen gedrängt werden, daß sie mit der Zylindermantellinie 19 abgleichen
und ein Einspringen des in dieser Schloßebene befindlichen Gehäusestiftes
in eine der den Sperrstiftbohrungen vorgelagerten Senkungen aufgrund
einer solchen Abtastung verwehren.
Gemäß Fig. 3 wird die Abtastsicherheit dadurch erreicht, daß die
Profilrippen 12, 13 in ihrer Höhe moduliert sind, d. h. eine Folge von
Erhebungen und Vertiefungen bzw. Unterbrechungen aufweisen, so wie
dies in Fig. 3, die einen Teil des Schlüssels zeigt, bei 12, 13 und
121, 131 angedeutet ist. Den die Erhebungen (normale Profilrippenhöhe)
12, 13 abtastenden Sperrstiften 7, 8 sind, von der Schlüsselreide aus
gesehen, Sicherungsstifte 28, 29 vorgeschaltet, die die Vertiefungen
121, 131 abtasten und in Zylinderkernbohrungen 30, 31 lagern, denen
im Offen- bzw. Schließzustand des Schlosses Ausweich- bzw. Eintritts
bohrungen 32, 33 im Gehäuse gegenüberstehen, bei deren Besetzung durch
die Stifte 28, 29 unverzüglich Sperrzustand des Schlosses hergestellt
wird. Es ist verständlich, daß das Hervorrufen einer Abgleichlage von
7, 8 aufgrund eines Simulierens der Profilrippen 12, 13 nun nicht
mehr möglich ist. Dies wird zum einen dadurch verhindert, daß die
Sicherungsstifte 28, 29 einen Zugang zu den Sperrstiften 7, 8 nicht
mehr zulassen, und zum anderen dadurch, daß jeder Versuch, an den
Sicherungsstiften 28, 29 vorbeizukommen, mit der sofortigen Sperrung
des Schlosses beantwortet wird.
Eine entsprechend ausgestatteter Schlüssel ist in Fig. 4 dargestellt.
Dieser trägt auf der in der Zeichnung sichtbaren Flachseite zwei
Profilrippen, die durch Absenkungen bzw. Unterbrechungen in Rippen
stücke bzw. -nocken aufgespalten sind. Diese Stücke bzw. Nocken 34,
36, 38, 39, 41 und 43 werden, wie durch Pfeile 50, 52, 54, 55, 57
und 59 angedeutet, durch Sperrstifte abgetastet, die in ihren Lagerun
gen in Zylinderkernbohrungen durchaus den Sperrstiften der Fig. 1 bis 3
entsprechen, während die Absenkungen 35, 37, 40 und 42 durch Sicherungs
stifte abgetastet werden, wie sie durch die Pfeile 51, 53, 56 und 58
symbolisiert sind. Legt man diese Schlüssel- und Abtastelementeaus
bildung als beidseits vorhanden zugrunde und nimmt an der Schlüssel
schmalseite fünf Einordnungskerben mit entsprechenden Zuhaltungen als
gegeben an, dann erhält man pro Schloß 25 Abtaststellen, wobei man die
Gewähr hat, durch eine auf diesen Schlössern beruhende Verschlußanlage
eine mehrfache Kopiersicherheit der Schlüssel, insbesondere der über
geordneten, sowie eine Abtastsicherheit der Schlösser zu besitzen.
In Ergänzung zur Fig. 4 läßt die detaillierte Darstellung der Fig. 5
die Profilrippenstücke und Unterbrechungen am Schlüssel sowie die
hieran angreifenden Abtastelemente erkennen, die sich in einer her
ausgegriffenen Schloßebene darbieten. Dabei ist verständlich, daß es
sich aus räumlichen Gründen nur um eine Teilansicht handeln kann.
Der Erhöhung der Sicherheit dient es außerdem, daß, in an sich bekann
ter Weise, die übergeordneten Schlüssel eine größere Anzahl von Pro
filrippen aufzuweisen haben, als die untergeordneten, und daß der
Hauptschlüssel mit der größten bzw. größtmöglichen Anzahl an Profil
rippen ausgestattet ist.
Claims (2)
1. Schließanlage, bestehend aus Schließzylindern mit Stiftzuhaltungen
und Aufbaustiften sowie dazugehörigen Flachschlüsseln, bei der in
Bohrungen des Zylinderkerns zusätzliche Sperrelemente gelagert sind,
welche die Profilstärke der Schlüssel abtasten und die bei vorbe
stimmter Profilstärke so weit nach außen gedrängt werden, daß sie
mit ihren äußeren Enden mit der Zylindermantellinie abgleichen,
bei reduziertem oder fehlendem Profil dagegen einen nicht ausgefüllten
Raum in ihren Bohrungen belassen, in welchen nach anfänglicher Drehung
des Zylinderkerns ein Gehäusestift blockierend einfallen kann, wobei
ferner der übergeordnete Schlüssel an der Abtaststelle der Sperrele
mente eine flache Einordnungskerbe für den Kernstift sowie in dem
daran angrenzenden Flachseitenbereich mindestens eine über das Profil
sich erhebende Rippe aufweist, wobei die Rippe(n) höhenmäßig derart
bemessen ist (sind), daß die Sperrelemente in die Abgleichlage gedrängt
werden und wobei der untergeordnete Schlüssel an der gleichen Abtast
stelle der Sperrelemente mit einer tiefen Einordnungskerbe für den
Kernstift versehen ist, wobei die über das Profil sich erhebende(n)
Rippe(n) fehlt (fehlen) und wobei der den besagten Einordnungskerben
zugeordnete Kernstift ein oberes abgesetztes Stück und einen zugehö
rigen Schaft aufweist, dessen Durchmesser der Stärke der seitlichen
Rippen des übergeordneten Schlüssels an der Abtaststelle gleichkommt,
wobei dieser Schaft ebenso wie die Rippen derart bemessen sind, daß
die Sperrelemente in die Abgleichlage gedrängt werden, nach Patent
27 38 313, dadurch gekennzeichnet, daß
an mindestens einer Schlüsselflachseite mindestens eine weitere
Längsrippe (17, 18) vorgesehen ist, daß die Längsrippen (13, 18;
12, 17) Absenkungen (35, 37, 40, 42) aufweisen, die Sicherungsstifte
(28, 29, 51, 53, 56, 58) steuern, die den Sperrelementen (7, 8; 21, 22)
- von der Schlüsselreihe her gesehen - vorgeschaltet sind und die
mit den Rippenbereichen (34, 36, 38, 39, 41, 43) zusammenwirken, und
daß den Sicherungsstiften Bohrungen (32, 33) im Zylindergehäuse (1)
zugeordnet sind, die bei zu geringer Absenkung blockierend wirken.
2. Schließanlage ach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die übergeordneten Schlüssel eine größere Anzahl
von Profilrippen aufweisen, als die untergeordneten,
und daß der Hauptschlüssel mit der größten bzw.
größtmöglichen Anzahl von Profilringen ausgestattet
ist.
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| DE102024103506A1 (de) * | 2024-02-08 | 2025-08-14 | Assa Abloy Sicherheitstechnik Gmbh | Schließvorrichtung umfassend einen Schließzylinder mit Rippenabtastung des Schlüssels mittels einer Wippe |
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