DE2922877A1 - Verfahren zum herstellen von buersten sowie buerstenherstellungsmaschine zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zum herstellen von buersten sowie buerstenherstellungsmaschine zur durchfuehrung des verfahrens

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DE2922877A1
DE2922877A1 DE19792922877 DE2922877A DE2922877A1 DE 2922877 A1 DE2922877 A1 DE 2922877A1 DE 19792922877 DE19792922877 DE 19792922877 DE 2922877 A DE2922877 A DE 2922877A DE 2922877 A1 DE2922877 A1 DE 2922877A1
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    • A46BRUSHWARE
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    • A46D1/00Bristles; Selection of materials for bristles
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
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    • A46D3/005Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies by moulding or casting a body around bristles or tufts of bristles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C45/00Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor
    • B29C45/14Injection moulding, i.e. forcing the required volume of moulding material through a nozzle into a closed mould; Apparatus therefor incorporating preformed parts or layers, e.g. injection moulding around inserts or for coating articles
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    • B29C45/14385Coating a portion of a bundle of inserts, e.g. making brushes

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Description

  • Verfahren zum Herstellen von Bürsten sowie Bürstenherstellungsmaschine zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Bürsten, wobei Borsten einem Borstenvorrat büschelweise entnommen, einer im wesentlichen zum Herstellen eines Bürstenkörpers dienenden Spritzgußform od. dgl. zugeführt und dort mit ihren Verankerungsenden jeweils mit den entsprechenden Bürstenkörpern verbunden werden.
  • Es ist bereits bekannt, Borstenbüschel z. B. vom Strang her in eine Spritzgußform einzuführen und dort mit einem Bürstenkörper bei dessen Herstellung zu verbinden. Dabei ist jedoch die genaue Abstimmung des-Querschnittes der Büschel, der insbesondere durch die Anzahl der zu einem Büschel gehörenden Einzelborsten bestimmt ist, auf den lichten Querschnitt der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen problematisch.
  • Einerseits müssen nämlich die Borstenbüschel noch in die öffnungen leicht einführbar sein, ardererseits sollen sie jedoch gegenüber der Öffnungswandung und die Einzelborsten auch gegeneinander möglichst dicht anliegen, um während des Spritzvorganges od. dgl. des Bürstenkörpers ein Austreten von Spritzmaterial zumindest weitgehend zu vermeiden. Die vorerwähnten Schwierigkeiten können insbesondere auch bei weitgehender automatischer Herstellung von Bürsten zu hohen Ausschußraten und auch zu Störungen führen.
  • Man hat deshalb auch schon vorgeschlagen, die Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen der Spritzgußform vor dem Einführen der Borstenbüschel zu erweitern und danach vor dem Spritzvorgang zu verengen und dabei die Borstenbüschel dicht zu umschließen. Dies erfordert jedoch einen erheblichen mechanischen und fertigungstechnischen Aufwand, insbesondere bei Bürsten, die eine Vielzahl, z. B. 100-oder mehr Büschel haben. Außerdem kann auch hier eine Störanfälligkeit der Mechanik insbesondere im Hinblick auf das damit gegebenenfalls in Berührung kommende Spritzmaterial nicht ausgeschlossen werden.
  • .Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Herstellung von Bürsten zu schaffen, das einen weitgehend sterungsfreien Betrieb erlaubt und welches insbesondere einfach und mit geringem Aufwand durchführbar ist. Außerdem ist es eine weitere Aufgabe der Erfindung, eine Bürstenherstellungsmaschine zur Durchführung des Verfahrens zu schaffen.
  • Zur Lösung einer Aufgabe wird erfindungsgemäß insbesondere vorgeschlagen, daß die Borstenbüschel unter gleichzeitiger, etwa radialer Zusammenpressung zumindest ihrer Verankerungsenden mit diesen in Aufnahmeöffnungen der Spritzgußform od. dgl. eingeführt und dann die in die Formhöhlung ragenden Verankerungsenden der Borstenbüschel beim Herstellen des Bürstenkörpers mit dem Bürstenkörper-Spritzmaterial od.dgl.
  • umspritzend daran festgelegt werden. Durch die beim Einbringen der Borstenbüschel etwa bezüglich deren Längserstreckung erfolgende radiale Zusammenpressung erfolgt gleichzeitig auch eine Abdichtung der Aufnahmeöffnungen, so daß beim sich anschließenden Spritzvorgang ein Austreten von Spritzmaterial bei den Aufnahmeöffnungen vermieden wird. Besonders vorteilhaft ist dabei, daß diese Abdichtung gleichzeitig mit dem Einbringen der Borstenbüschel erfolgt, ohne daß zusätzliche Maßnahmen notwendig sind.
  • Es ist zweckmäßig, wenn die Innenwandungen der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen vor dem Einführen der Borstenbüschel und/oder diese selbst mit einem Gleitmittel od.dgl.
  • versehen, insbesondere eingesprüht werden. Dadurch kann die Einschiebekraft beim Einbringen der Borstenbüschel in die Aufnahmeöffnungen vergleichsweise klein gehalten werden.
  • Nach einem abgewandelten Vorschlag der Erfindung kann das Spritzmaterial zunächst unter vergleichweise geringem Druck innerhalb der Spritzgußform od. dgl. im Bereich der Verankerungsenden der Borstenbüschel eingebracht werden, wobei nach dessen zumindest teilweisen Verfestigen weiteres Spritzmaterial zum vollständigen Ausfüllen der Spritzgußform od. dgl., gegebenenfalls unter erhöhtem Druck zugeführt wird. Dadurch kann im Bereich der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen durch das Spritzmaterial selbst eine zusätzliche Abdichtung geschaffen werden, wobei aber gleichzeitig durch den noch geringen Spritzdruck ein Austreten von Spritzmaterial aus den Aufnahmeöffnungen vermieden wird.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß zumindest ein Teilbereich der Aufnahmeöffnungen der Spritzgußform od. dgl., insbesondere während des Einbringens des Spritzmaterials,gekühlt wird. Dadurch kann die Zeit bis zum Aushärten des Spritzmateriales wesentlich verkürzt werden, so daß auch dadurch ein Durchdringen des Spritzmateriales im Bereich der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen verhindert werden kann.
  • Eine weitere Möglichkeit, das Austreten bzw. Eindringen von Spritzmaterial in die Aufnahmeöffnungen zu vermeiden, be steht nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung darin, daß insbesondere während des Einbringens des Sprizmateriales in die Spritzgußform od. dgl., die Außenseiten der Aufnahmeöffnungen bei eingefuhrten Borstenbüschein druckbeaufschlagt werden, vorzugsweise mit Druckluft. Dadurch ist ein Gegendruck gegenüber dem Spritzmaterial vorhanden, so daß auch dadurch ein Austreten von Spritzmaterial vermieden werden kann. Die vorerwähnten Einzelmaßnahmen, um dieses Austreten zu vermeiden, können einzeln oder auch in Kombination miteinander zur Anwendung kommen.
  • Eine abgewandelte Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe und Problemstellung, für die selbständiger Schutz beansprucht wird, ist bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art dadurch gekennzeichnet, daß das Spritzmaterial bei zunächst verschlossenen Borstenbüschel-Äufnahmeöffnungen in die Form eingebracht und anschließend nach dem öffnen der Aufnahmeöffnungen, die Borstenbüschei in das noch weiche, jedoch im wesentlichen druckfreie Spritzmat-erial für den Bürstenkörper eingedrückt werden. Dieses Verfahren ist insbesondere bei etwa parallel zueinander stehenden Borstenbüschels anwendbar, da die Büschel in dieser Anordnung eine genügende Ausknicksteifigkeit besitzen, um in das zähflüssige, jedoch weitgehend druckfreie Bürstenkörpermaterial eingedrückt zu werden.
  • Ein Verfahren der eingangs erwähnten Art, wobei wenigstens ein Borstenbüschel gegenüber anderen zumindest in einer Ebene eine geschränkte Lage hat, ist nach einer Weiterbildung der Erfindung d-adurch gekennzeichnet, daß die Borstenbüschel auf ihrem Zuführweg zu der Formhöhlung der Spritzgußform od.dgl.
  • für den Bürstenkörper bedarfsweise in eine etwa der späteren Befestigungsstellung entsprechende Lage relativ zur Spritzgußform kontinuierlich umgelenkt werden. Dadurch können die Borstenbüschel während ihrer ZufUhrung ohne weitere Maßnahmen durch d-ie Lage des Führungsweges umgelenkt werden, so daß auch' Bürsten mit geschränkten Borstenbüscheln hergestellt werden können.
  • Eine besonders zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß die zu einer Bürste gehörenden Borsten büschelweise, gegebenenfalls gleichzeitig aus einem Vorratsbehälter entnommen und gegebenenfalls in jeweil einer Schränklage od.dgl.
  • Schräglage einem Bürstenkörper bzw. der Form dafür zugeführt werden.
  • Dadurch ist unter anderem ein schnelles Bestücken der Spritzgußform mit Borstenbüscheln und damit auch eine entsprechend schnelle Herstellung von Bürsten möglich. -Die Erfindung betrifft auch eine Bürstenherstellungsmaschine zur Durchführung des eingangs beschriebenen Verfahrens, wobei diese Bürstenherstellungsmaschine eine Einrichtung zum Spritzen od. dgl. Formen von Bürstenkörpern mit einer p"ffenbaren, insbesondere wenigstens zweiteiligen Form zur Aufnahme von Bürstenkörper-Material aufweist, wobei die Form der Anordnung der Borstenbüschel am Bürstenkörper entsprechende Aufnahmeöffnungen sowie eine Borstenzuführung zum Zuführen und Verbinden der Borstenbüschel mit Bürstenkörpern und gegebenenfalls zusätzliche Bearbeitungseinrichtungen für die Fertigbearbeitung von Bürsten hat.
  • Die erfindungsgemäße Bürstenherstellungsmaschine ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen der Spritzgußform Dichtungshilfen vorgesehen sind, welche die Borstenbüschel zumindest während eines Teiles des Bürstenkörper-Spritzvorganges weitestgehend dichtend in den Aufnahmeöffnungen halten. Dadurch kann während des Spritzvorganges ein Austreten von Spritzmaterial bei den Aufnahmeöffnungen vermieden werden.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, daß die Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen Dichtzonen aufweisen, die insbesondere durch sich konisch zum Forminneren hin verengende, vorzugsweise beim inneren Öffnungsrandbereich vorgesehene Konusabschnitte gebildet sind.
  • Die Borstenbüschel können dadurch beim Einführen in die Spritzgußform od. dgl. bzw. deren Formhöhlung durch die Konusabschnitte etwas radial zusammengepreßt werden, wobei die einzelnen Borsten dicht aneinander und auch an die Innenwandung des Konusabschnittes gedrückt werden. Ein Austreten von Spritzmaterial kann dadurch in diesem Bereich vermieden werden.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung, für die selbständiger Schutz beansprucht wird, ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenzuführung Büschelaufnehmer zum büschelweisen Entnehmen von Borsten aus einem Borstenvorrat und zum Zuführen dieser Borstenbüschel zu den Aufnahmeöffnungen der Form aufweist. Durch diese Art der Zuführung kann mit einfachen Mitteln der notwendige Schiebedruck für das Einbringen der Borstenbüschel aufgebracht werden. Außerdem ist durch die Büschelaufnehmer bereits genügend genau der Querschnitt der einzelnen Borstenbüschel festgelegt.
  • Zweckmäßigerweise sind die Büschelaufnehmer im wesentlichen durch Ausstechröhrchen gebildet, die jeweils eine etwa dem vorgesehenen Querschnitt der Borstenbüschel im Querschnitt -zumindest bereichsweise entsprechende Aufnahmehöhlung besitzen. Der lichte Innenquerschnitt der Ausstechröhrchen ist dabei auf die Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen abgestimmt, so daß die von den Ausstechröhrchen erfaßten Borsten den für eine gute Abdichtung in den Aufnahmeöffnungen erforderlichen passenden Querschnitt haben.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor; daß die Aufnahmeöffnungen Leitführungen für die Borstenbüschel bilden und gegebenenfalls'Richtabschnitte aufweisen, die eine der vorgesehenen Lage des jeweiligen Borstenbüschels relativ zu dem Bürstenkörper bzw. der Bürstenkörper-Form entsprechende Lage aufweisen. Die einzuführenden Borstenbüschel können dadurch entsprechend der Lage der Richtabschflitte gegebenenfalls umgelenkt und dem Bürstenkörper in der vorgesehenen Lage zugeführt werden. Dadurch lassen sich auf einfache Weise auch Bürsten mit geschränkten, also gegenüber anderen Borstenbüscheln schräg stehenden Borstenbüscheln herstellen. Besonders vorteilhaft ist dabei, daß hierzu keine beweglichen Teile und Antriebe notwendig sind.
  • Zweckmäßigerweise entspricht der Außenquerschnitt der Ausstechröhrchen etwa dem lichten Querschnitt zumindest eines äußeren Abschnittes jeweils einer Borstenbüschel-Aufnahmeöffnung. Dadurch ist beim Einführen der Borstenbüschel in die Aufnahmeöffnungen der Form eine geschlossene Führung gebildet, so daß ein Ausknicken der Borstenbüschel vermieden wird.
  • Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß zumindest im Bereich der Dichtzonen der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen Kühlmittel, insbesondere mit Kühlmittel füllbare Kühlkanäle od. dgl. vorgesehen sind. Dadurch kann im Bereich der Dichtzonen ein vergleichsweise schnelles Aushärten des Bürstenkörper-Spritzmateriales erreicht werden, so daß ein Durchdringen der Dichtzone dadurch weitestgehend vermieden wird.
  • Eine bevorzugte, praktische Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bürstenherstellungsmaschine ist insbesondere dadurch gekennzeichnet, daß sie als Karussellmaschine ausgebildet ist und daß sich an eine Zuführ- und Bestückungsstation für die Borstenbüschel zu dem Bürstenkörper bzw.
  • der Spritzform od. dgl. dafür, in Transportrichtung gegebenenfalls wenigstens eine Abscherstation, eine Auswerfstation für die Bürsten sowie gegebenenfalls weitere Bearbeitungsstationen anschließen. Dadurch ist ein kompakter und vergleichsweise einfacher Aufbau der Maschine möglich.
  • Zusätzliche Ausgestaltungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen aufgeführt. Nachstehend ist die Erfindung mit ihren wesentlichen Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher erläutert.
  • Es zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht einer stärker schematisiert sowie zum Teil im Schnitt dargestellten Bürstenherstellungsmaschine, Fig. 2 eine Aufsicht der in Fig. 1 gezeigten Bürstenherstellungsmaschine, Fig. 3 eine Borstenzuführung mit einem Borstenvorratsbehälter sowie einer Spritzgußform od. dgl., Fig. 4 und 5 mittels der Bürstenherstellungsmaschine gemäß Fig. 1 bis 3 hergestellte Bürsten im Teilquerschnitt, Fig. 6 eine etwas abgewandelte Spritzgußform im Querschnitt mit eingeführten Borstenbüscheln, Fig. 7 einen Querschnitt-einer Borstenbüschel-Aufnahmeöffnung mit einem eingeführten, ein Borstenbüschel haltenden Ausstechröhrchen, Fig. 8 eine etwa Fig. 7 entsprechende Darstellung, hier jedoch mit einem etwas abgewandelten Ausstechröhrchen ohne Borstenbüschel sowie einer einen Richtabschnitt aufweisenden Borstenbüschel-Aufnahmeöffnung, Fig. 9 einen Querschnitt einer Spritzgußform mit unterschiedlichen Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen und Fig. 10 einen Querschnitt einer mittels der Spritzgußform nach Fig. 9 hergestellten Bürste.
  • Eine Bürstenherstellungsmaschine 1 (Fig. 1 und 2) ist hier als sogenannte Karussellmaschine ausgebildet. Sie weist in Umlaufrichtung gemäß dem Pfeil Pf 1 in Fig. 2 eine Zuführ-und Bestückungsstation 2 auf, an die sich nacheinander in Transportrichtung eine Abkühlstation 3, eine Abscherstation 4 sowie eine Auswerfstation 5 anschließen. Bei der Zuführ-und Bestückungsstation 2 erkennt man eine Spritz- bzw.
  • Schäummaschine 6, die über eine Verbindungsleitung 7mit der eigentlichen Spritzgußform 8 od. dgl. verbunden ist. In radialer Verlängerung bezüglich der Karussellmaschine 1 zu der Spritzgußform 8 befindet sich außerhalb der Drehebene der Maschine eine Borstenzuführung 9 (vgl. auch Fig. 1j, die hier zwei Borstenvorratsbehälter 10 und 11 sowie eine Transporteinrichtung- 12 zum Zuführen von Borstenbüscheln von den Borstenvorratsbehältern 10, 11 zu der Spritzgußform 8 aufweist.
  • Die erfindungsgemäße Bürstenherstellungsmaschine 1 weist eine Spritzgußform 8 (vgl. Fig. 3) auf, die mit Borstenbüschel-Aufnahemöffnungen 13 zum Einführen der Borstenbüschel 14 mit deren Einführenden in die Formhöhlung 15 der Spritzgußform 8 versehen ist. Erfindungsgemäß sind die Aufnahmeöffnungen 13 mit Dichtzonen 16 versehen, die hier durch sich konisch zur Formhöhlung 15 hin verengende, am inneren öffnungsrandbereich vorgesehene Konusabschnitte 17 gebildet sind. Die Borstenbüschel 14 werden dadurch im Bereich dieser Konusabschnitte 17 radial bezüglich ihrer Längserstreckung etwas verdichtet, wobei sich die einzelnen Borsten dicht aneinander sowie das Borstenbüschel insgesamt auch dichtend an die Innenwandung der Aufnahmeöffnung 13 bei deren Konusabschnitt 17 anpressen. Dies ist gut in Fig. 7 erkennbar. Die Borstenbüschel werden dabei von Ausstechröhrchen 18, die zu der Transporteinrichtung 12 gehören, gehalten. Sie liegen dabei mit ihren rückseittigen Enden an einem Anschlag 19 an, durch den der notwendige Schiebedruck auf das Borstenbüschel 14 übertragen werden kann. Durch den Konusabschnitt 17, der auch gleichzeitig die Dichtzone 16 bildet, ist nämlich ein etwas erhöhter Einschiebedruck für die Borstenbüschel 14 notwenig. Dieser kann jedoch durch die Ausstechröhrchen 18 gut übertragen werden. Der Außenquerschnitt der Ausstechröhrchen 18 entspricht etwa dem lichten Querschnitt des äußeren Abschnittes der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen 13. Die Ausstechröhrchen 18 können dadurch über einen größeren Abschnitt der Aufnahmeöffnungen 13 mitsamt den Borstenbüscheln in die Aufnahmeöffnungen 13 eingeführt werden, so daß beim Ausüben des Einführdruckes ein Ausknicken der Borstenbüschel 14 vermieden wird. Um die Reibung zwischen der Wandung der Aufnahmeöffnungen 13 und dem Borstenbüschel 14 möglichst gering zu halten, können die Borstenbüschel und/oder die Aufnahmeöffnungen 13 vor dem Einführen der Büschel auch mit einem Gleitmittel eingesprüht werden. Dies kann auch erfindungsgemäß mit dem Ausstechröhrchen 18 erfolgen.
  • Die Herstellung einer Bürste mittels der erfindungsgemäßen Bürstenherstellungsmaschine 1 läuft prinzipiell folgendermaßen ab: Bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Karussellmaschine werden zunächst bei der Zuführ- und Bestückungsstation 2 mittels einer Transporteinrichtung 12 Borstenbüschel 14 von Vorratsbehältern 10, 11 zu der geschlossenen Spritzgußform 8 transportiert und dort in deren Aufnahmeöffnungen 13 eingeführt. Im Ausführungsbeispiel sind zwei Borstenvorratsbehälter 10 und 11 erkennbar, in denen sich unterschiedliche Borstenbüschel, z. B. verschiedenfarbige Borstenbüschel befinden. Nach dem Einführen der Borstenbüschel 14 in die Aufnahmeöffnungen 13 der Spritzgußform 8 wird über die Verbindungsleitung 7 von der Spritz- bzw. Schäummaschine 6 Bürstenkörpermaterial zugeführt. Die in die Formhöhlung 15 ragenden Verankerungsenden der Borstenbüschel 14 werden dabei mitumspritzt und dadurch mit dem geformten Bürstenkörper 20 verbunden. Nach diesem Spritzvorgang wird die geschlossene Spritzgußform 8 in Transportrichtung gemäß dem Pfeil Pf 1 zu der Abkühlstation 3 transportiert. Bei dieser Abkühlstation 3 können bekannte Måßnahmen zur Beschleunigung des Abkühlvorganges vorgesehen sein. Die obere, die Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen 13 aufweisende Formhälfte kann nach dem Erstarren bzw. Aushärten des Bürstenkörpermateriales hochgeklappt werden, wobei der Bürstenkörper mit den eingespritzten Borstenbüscheln z. B. durch Hinterschneidungen od.dgl. Halterungen in der unteren Formhälfte gehalten wird. Die untere Formhälfte kann dadurch gleichzeitig auch als Werkstückhalter dienen. Nach dem-Weitertransport der geöffneten Spritzgußform 8 zu der Abscherstation 4 können dort die Borstenbüschel auf ihre gewünschte Länge geschnitten werden. An diese Abscherstation 4 können sich weitere Bürstenbearbeitungsmaschinen, insbesondere zum weiteren Bearbeiten der Borsten'büschel'anschließen. Sie sind im Ausführungsbeispiel jedoch wegen der besseren Ubersichtlichkeit weggelassen. Nach der Fertigbearbeitung der Bürste wird diese bei der Auswerfstation 5 aus der unteren Formhälfte der Spritzgußform 8 ausgeworfen. Durch Weitertransport dieser Spritzgußform 8 gelangt sie dann wieder zu der Zuführ- und Bestückungsstation, wo nach dem Verschließen der Spritzgußform 8 der vorbeschriebene Arbeitszyklus von neuem beginnt. Die Anzahl der vorgesehenen Spritzgußformen richtet sich in erster Linie nach der Anzahl der Bearbeitungsstationen. Im Ausführungsbeispiel sind vier Spritzgußformen 8 auf einem Drehgestell 21 der Karussellmaschine vorgesehen.
  • Fig. 3 läßt gut die bei der Zuführ- und Bestückungsstation 2 vorgesehene Transporteinrichtung 12 erkennen, mittels der die Borstenbüschel-von einem Borstenvorrat 29 zu der Spritzgußform 8 transportiert werden können. Diese Transporteinrichtung 12 weist Ausstechröhrchen 18 auf, deren Anzahl der Anzahl der Borstenbüschel einer herzustellenden Bürste entsprechen kann. Wie in Fig. 2 erkennbar, können jedoch auch weniger Röhrchen 18 vorgesehen sein, beispielsweise wenn Borstenbüschel unterschiedlicher Beschaffenheit in einem vorgesehenen Muster mit dem Bürstenkörper verbunden werden sollen. Die Ausstechröhrchen 18 sind mittels einer Halterung 30 miteinander verbunden und höhenverschiebbar gemäß dem Pfeil Pf 2 an einem Schlitten 22 angebracht. Dieser Schlitten 22 ist an einer Querführung-23 gelagert, die sich schienenartig von dem bzw. den Borstenvorratsbehältern 10, 11 zu der Zuführ- und Bestückungsstation an dem Drehgestell 21 erstreckt. Durch Absenken der Ausstechröhrchen 18 in den z. B. im Borstenvorratsbehälter 10 befindlichen Borstenvorrat 29 werden Borstenbüschel 14 gebildet, die von ihrem Außenquerschnitt her durch den Öffnungsquerschnitt der Ausstechröhrchen 18 bestimmt werden. Nach dem Entnehmen der Borstenbüschel, die von den Ausstechröhrchen 18 gehalten werden, wird der Schlitten 22 gemäß dem Pfeil Pf 3 bis über die Spritzgußform 8 verschoben. Dort werden die Ausstechröhrchen 18 wieder abgesenkt und gelangen dabei mitsamt den gehaltenen Borstenbüscheln in die Aufnahmeöffnungen 13 der Spritzgußform 8. Die Ausstechröhrchen 18 können nach dem Umspritzen der in die Formhöhlung 15 ragenden Büschelenden mit Spritzmaterial nach einer gewissen Zeit, nach der sich das Spritzmaterial bereits so weit verfestigt hat, daß die Borstenbüschel mit dem Bürstenkörper20 bereits verbunden sind, wieder herausgezogen werden. Das endgültige Abkühlen und Aushärten des B0rstenkörpers ist dann bei der Abkühlstation 3 vorgesehen. Für die Hubbewegungen der Aussteckröhrchen 18 bzw. des Schlittens 22 können Hubzylinder 31 bzw. 31a vorgesehen sein.
  • Um zu verhindern, daß bei den Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen während des Spritzvorganges Bürstenkörpermaterial austritt, kann gemäß Fig. 6 zunächst bei eingeführten Borstenbüscheln in die Formhöhlung 15, Spritzmaterial 32 zunächst unter vergleichsweise geringem Druck im Bereich der Verankerungsenden der Borstenbüschel 14 eingebracht werden.
  • Ein Austreten von Spritzmaterial bei den Aufnahmeöffnungen 13 kann dadurch vermieden werden. Nach dem zumindest weitgehenden Verfestigen des zunächst unter vergleichsweise geringem Druck eingebrachten Spritzmateriales kann. weiteres Spritzmaterial zum vollständigen Ausfüllen der Formhöhlung 15 unter erhöhtem Druck zugeführt werden. Neben dem bekannten Zuführen von Bürstenkörpermaterial mittels Einspritzung unter hohem Druck kann gegebenenfalls auch geschäumter Kunststoff, z B. Polyuretan od. dgl. verwendet werden, wodurch hohe Spritzdrücke und damit auch die Gefahr eines Austretens von Formmaterial aus den Aufnahmeöffnungen 13 vermieden wird.
  • Andererseits ist durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen 13 mit den Dichtzonen 16 in Verbindung mit den einen vergleichsweise hohen Einführdruck ermöglichenden Ausstechröhrchen 18 auch das übliche Spritzverfahren bei vergleichsweise hohen Drücken ohne Nachteile anwendbar.
  • Eine vorteilhafte Zusatzmaßnahme, das Austreten von Spritzmaterial im Bereich der Aufnahmeöffnungen 13 zu vermeiden, ist besonders gut in Fig. 7 erkennbar. Dort sind in unmittelbarer Umgebung der Aufnahmeöffnungen 13 Kühlkanäle 24 erkennbar, die z. B. von Wasser oder einem anderen Kühlmittel durchströmt werden. Dadurch kann im Bereich der Aufnahmeöffnungen 13 und dabei insbesondere bei der Dichtzone 16 das Aushärten des Spritzmateriales beschleunigt werden, so daß ein allmähliches Eindringen bzw. Durchdringen von Spritzmaterial verhindert wird. Auch bei den Spritzgußformen gemäß Fig. 6 und 9 sind derartige Kühlkanäle 24 in unterschiedlichen Ausführungsformen vorgesehen.
  • Neben der Herstellung von Bürsten, deren Borsten zueinander etwa achsparallele Lagen haben, können auch Bürsten hergestellt werden, die geschränkte Borsten haben. Dazu bilden die Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen 13 Leitführungen für die.Borstenbüschel und weisen Richtabschnitte 26 auf, wie dies beispielsweise in den Fig. 8 und 9 dargestellt ist.
  • Diese Richtabschnitte 26 weisen eine der vorgesehenen Lage des jeweiligen geschränkten Borstenbüschels relativ zu dem Bürstenkörper 20 bzw. der Bürstenkörper-Form entsprechende Lage auf. Dadurch werden die von den Ausstechröhrchen 18 gehaltenen Borstenbüschel 14 beim Einführen in die Aufnahmeöffnungen 13 bzw. die Leitführungen 25 entsprechend deren Verlauf umgelenkt und gelangen in der jeweils vorgesehenen Lage mit ihren Befestigungsenden in die Formhöhlung 15. Eine mittels der Spritzgußform gemäß Fig. 9 hergestellte Bürste im Querschnitt zeigt Fig. 10. Weitere gegebenenfalls noch vorgesehene Borstenbüschel, die beispielsweise gerade angeordnet sein können, sind hier zur Verdeutlichung weggelassen.
  • Hier ist auch erkennbar, daß die Leitführungen 25 durch entsprechend geformte Rohre gebildet sind, wobei das innere Rohrende bei dem in Fig. 9 rechts gezeigten Leitführungs-Röhrchen etwas in die Formhöhlung 15 eingreift und dadurch im Bereich der Befestigungsstelle für das Borstenbüschel 14 beim Formen des Bürstenkörpers 20 eine Einsenkung bildet.
  • Bei den gemäß Fig. 8 und 9 vorgesehenen Leitführungen 25 mit Richtabschnitten 26 ist besonders vorteilhaft, daß die zu einer Bürste gehörenden Borstenbüschel- achsparallel der Form zugeführt werden können und dann diejenigen Borstenbüschel, die eine von der Zuführrichtung abweichende Endlage erhalten sollen, im Bereich der Richt-abschnitte 26 kontinuierlich umgelenkt werden. Die Zuführung der Borstenbüschel ist dadurch besonders einfach, da auch für die geschränkten Borstenbüschel keine Schwenkeinrichtungen mit komplizierten Mechaniken od. dgl. vorgesehen sein müssen.
  • Eine Zusatzmaßnahme, das Eindrången-von Spritzmaterial in die Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen 13 während des Spritzvorganges zu vermeiden, zeigt Fig. 8. Dabei ist vorgesehen, daß die AusstechrF5hrchen an ihren. äußeren Enden einen Druckluftanschluß 28 aufweisen. Dadurch kann während des .Einspritzvorganges mit Spritzmaterial in die. Formhöhlung 15 von außen her ein Gegendruck aufgebaut werden, der das Eindringen von Spritzmaterial im Bereich der Dichtzone 16 verhindert. Erwähnt sei dabei, daß bei der Beaufschlagung mit Druckluft zwischen dem Ausstechröhrchen bzw. dessen Halterung und dem Aufnahmeöffnungs-Rand eine dichte Verbindung geschaffen sein muß, wie dies in Fig. 8 vorgesehen ist.
  • Der den äußeren Abschluß bildende Anschlag 19 der Ausstechröhrchen 18 kann gegebenenfalls auch einstellbar veränderbar sein, um die Länge der aus den Ausstechröhrchen vorstehenden Borstenbüschel variieren zu können. Dies kann insbesondere bei einer vorgesehenen Schränklage von Borstenbüscheln wegen dem dann größeren Zuführweg zweckmäßig sein.
  • Die BorstenbUschel-Aufnahmeöffnungen 13 haben an ihren äußeren Eintrittsenden Einführhilfen, die im Ausführungsbeispiel durch etwa konische Erweiterungen 27 gebildet sind. Dadurch werden die Borstenbüschel, die an ihren aus den Ausstechröhrchen 18 hervorstehenden Befestigungsenden etwas auseinanderspreizen können, sicher erfaßt.
  • Neben Spritzmaterial, welches unter hohem Druck'der Formhöhlung 15 zugeführt wird, kann als Bürstenkörpermaterial, wie bereits vorerwähnt, auch geschäumter Kunststoff mit geringem Druck verarbeitet werden. In diesem Falle könnte die Form z. B. auch aus Aluminium od. dgl. gefertigt sein.
  • Insgesamt ist bei der bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bürstenherstellungsmaschine, durch die Ausbilt dung der Borstenbüschel-Aufnahme.öffnungen 8 mit deren Dichtzonen 16 in Verbindung mit der einen vergleichsweise hohen Einführdruck zulassenden Zuführung von Borstenbüscheln 14 mittels Ausstechröhrchen 18, eine besonders. einfache und betriebssichere Herstellung von Bürsten mit eingespritzten od. dgl. befestigten Borstenbüscheln 14 möglich. Vorteilhaft ist dabei auch, daß der Querschnitt der erfaßten Borstenbüschel durch die Ausstechröhrchen in Abstimmung auf den Querschnitt der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen 13 insbesondere auf deren Dichtzonen 16, gleichbleibend genügend genau bestimmt ist, so daß auch dadurch Störungen, die sonst z. B. durch etwas unterschiedliche Borstendicken oder ähnliche, materialbedingte Toleranzen auftreten könnten, vermieden werden.
  • Fig. 4 und Fig.5 zeigen noch Teilschnittdarstellungen von Bürsten - hier Zahnbürsten - die unterschiedlich geformte Bürstenkörper 20 haben. Es wird noch erwähnt, daß die in Fig.9 mit dem Winkel A bezeichnete Schräglage der Leitführung 25 sich in etwa auch bei dem bzw. den Borstenbüscheln 14 der fertigen Bürste gemäß Fig. 10 einstellt.
  • Durch elastisches Nachfedern der Borstenbüschel 14 kann sich jedoch,in der Regel mit geringer Abweichung, auch eine etwas veränderte Schrägstellung der Borstenbüschel 14 mit dem Winkel A' nach dem Entformen der Bürste einstellen.
  • Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander erfin¢çgswesentlich sein.

Claims (20)

  1. Patentansprüche 3 Verfahren zum Herstellen von Bürsten, wobei Borsten einem Borstenvorrat büschelweise entnommen, einer im wesentlichen zum Herstellen eines Bürstenkörpers dienenden Spritzgußform od. dgl. zugeführt und dort mit ihren Verankerungsenden jeweils mit den entsprechenden Bürstenkörpern verbunden werden, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß die Borstenbüschel (14) unter gleichzeitiger, etwa radialer Zusammenpressung zumindest ihrer Verankerungsenden mit diesen in .Aufnahmeöffnungen (13) der Spritzgußform (8) od. dgl. eingeführt- und dann die in die Formhöhlung (15)'ragenden Verankerungsenden der Borstenbüschel (14) beim Herstellen des Bürstenkörpers mit dem Bürstenkörper-Spritzmaterial od, dgl. umspritzend daran festgelegt werden.
  2. 2. Verfahren -nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandungen der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen (13) vor dem Einführen der Borstenbüschel (14) und/oder diese selbst mit einem Gleitmittel od. dgl. versehen, insbesondere eingesprüht werden.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Spritzmaterial zunächst unter vergleichsweise geringem Druck innerhalb der Spritzgußform od. dgl. im Bereich der Verankerungsenden der Borstenbüschel (14) eingebracht wird und daß nach dessen zumindest teil weisen Verfestigen weiteres Spritzmaterial zum vollständigen Ausfüllen der Spritzgußform od. dgl., gegebenenfalls unter erhöhtem Druck zugeführt wird.
  4. 4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teilbereich der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen (13) der Spritzgußform (8) od. dgl., insbesondere während des Einbringens des Spritzmateriales gekühlt wird.
  5. 5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß insbesondere während des Einbringens des Spritzmateriales in die Spritzgußform od.
    dgl., die Außenseiten der Aufnahmeöffnungen (13) bei eingeführten Borstenbüscheln (14), mit Druck beaufschlagt werden, vorzugsweise mit Druckluft.
  6. 6. Verfahren zum Herstellen von Bürsten, wobei Borsten einem Borstenvorrat büschelweise entnommen, einer im wesentlichen zum Herstellen eines Bürstenkörpers dienenden Spritzgußform od. dgl. zugeführt und dort mit ihren Verankerungsenden jeweils mit den entsprechenden Bürstenkörpern verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Spritzmaterial bei zunächst geschgossenen Borstenbüschel-Aufnahmeoffnungen (13) in die Form eingebracht und anschließend nach dem Öffnen der Aufnahmeöffnungen die Borstenbüschel in das noch weiche, jedoch im wesentlichen druckfreie Spritzmaterial für den Bürstenkörper eingedrückt werden.
  7. 7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, wobei wenigstens ein Borstenbüschel gegenüber anderen zumindest in einer Ebene eine geschränkte Lage hat, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenbüschel (14) auf ihrem Zuführweg zu der Formhöhlung (15) der Spritzgußform (8) o dgl. für den Bürstenkörper (20), bedarfsweise in eine etwa der späteren Befestigungsstellung entsprechende Lage relativ zur Spritzgußform (8) od. dgl. kontinuierlich umgelenkt werden.
  8. 8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die zu einer Bürste gehörenden Borstenbüschel (14) achsparallel der Form zugeführt werden und diejenigen Borstenbüschel, die eine von der Zuführrichtung abweichende Endlage erhalten sollen, im vorzugsweise letzten Abschnitt des Zuführbereiches umgelenkt werden. t
  9. 9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8-, dadurch gekennzeichnet, daß die zu- einer Bürste gehörenden Borsten büschelweise, gegebenenfalls gleichzeitig aus einem Vorratsbehälter (10,'11) entnommen und gegebenenfalls in jeweils einer Schränklage od.dgl. einem Bürstenkörper (20) bzw. der Form dafür zugeführt werden.
  10. 10. Bürstenherstellungsmaschine, die eine Einrichtung zum Spritzen oder dgl. Formen von Bürstenkörpern mit einer öffenbaren, insbesondere wenigstens zweiteiligen Form zur Aufnahme von Bürstenkörpermaterial aufweist, wobei die Form der Anordnung der Borstenbüschel am Bürstenkörper entsprechende Aufnahmeöffnungen sowie eine Borstenzuführung zum Zuführen und Verbinden der Borstenbüschel mit Bürstenkörpern und gegebenenfalls zusätzliche Bearbeitungseinrichtungen für die Fertigbearbeitung von Bürsten hat, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen (13) der Spritzgußform (8) Dichtungshilfen vorgesehen sind, welche die Borstenbüschel zumindest während eines Teiles des Büstenkörper-Spritzvorganges weitestgehend dichtend in den Aufnahmeöffnungen (13) halten.
  11. 11. Maschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen (13) Dichtzonen (16) aufweisen, die insbesondere durch sich konisch zur Formhöhlung (15) hin verengende, vorzugsweise beim inneren bffnüngsrandbereich vorgesehene Konusabschnitte (17) gebildet sind.
  12. 12. Maschine insbesondere nach einem Verfahren gemäß Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenzuführung (9) Büschelaufnehmer zum büschelweisen Entnehmen von Borsten aus einem Bqrstenvorrat und zum Zuführen dieser Borstenbüschel (14) zu den Aufnahmeöffnungen (13) der Spritzgußform (8) od. dgl. aufweist.
  13. 13. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Büschelaufnehmer im wesentlichen durch Ausstechröhrchen (18) gebildet sind, die jeweils eine etwa dem vorgesehenen Querschnitt der Borstenbüschel (14) im Querschnitt zumindest bereichsweise entsprechende Aufnahmehöhlung besitzen.
  14. 14. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen (13) Leitführungen (25) für die Borstenbüschel (14) bilden und gegebenenfalls Richtabschnitte (26) aufweisen, die eine der vorgesehenen Lage des jeweiligen Borstenbüschels (14) relativ zu dem Bürsten~ körper (20) bzw. der Bürstenkörper-Form entsprechende Lage aufweisen.
  15. 15. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenquerschnitt der Ausstechröhrchen (18) etwa dem lichten Querschnitt zumindest eines äußeren Abschnittes jeweils einer Borstenbüschel-Aufnahmeöffnung (13) entspricht.
  16. 16. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen (13) an ihren äußeren Eintrittsenden Einführhilfen, vorzugsweise etwa konisch Erweiterungen (27) für die zuzuführenden Borstenbüschel (14) haben.
  17. 17. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Büschelaufnehmer Anschläge (19) für die Entnahme-Aufnahmeenden der Borstenbüschel (14) aufweisen, die vorzugsweise relativ zu ihrem Ausstechende insbesondere einstellbar veränderbar sind, und daß gegebenenfalls bei diesen Anschlägen ein Druckluftanschluß (28) vorgesehen ist.
  18. 18. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest im Bereich der Dichtzonen der Borstenbüschel-Aufnahmeöffnungen (13) Kühlmittel, insbesondere mit Kühlmittel füllbare Kühlkanäle (24) od. dgl. vorgesehen sind.
  19. 19. Maschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Vorratsbehälter (10, 11) für Borsten vorgesehen ist, der Entnahmeöffnungen zum Eingreifen der Büschelaufnehmer aufweist, und daß der Vorratsbehälter gegebenenfalls mehrere Aufnahmeabteile für z. B. unterschiedliche Borsten hat.
  20. 20. Bürstenherstellungsmaschine nach einem oder mehreren der Ansprüche 10 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Karussellmaschine ausgebildet ist und daß sich an eine Zuführen und Bestückungsstation (2) für die Borstenbüschel (14) zu dem Bürstenkörper (20) bzw. der Spritzgußform (8) od. dgl. dafür, in Transportrichtung (Pf 1) gegebenenfalls wenigstens eine Abkühlstation (3), eine Entformstation, eine Abscherstation (4), eine Auswerfstation (5) für die Bürsten sowie gegebenenfalls weitere Bearbeitungsstationen anschließen.
    - Beschreibung -
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