DE293597C - - Google Patents
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- DE293597C DE293597C DENDAT293597D DE293597DA DE293597C DE 293597 C DE293597 C DE 293597C DE NDAT293597 D DENDAT293597 D DE NDAT293597D DE 293597D A DE293597D A DE 293597DA DE 293597 C DE293597 C DE 293597C
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- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06M—COUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G06M1/00—Design features of general application
- G06M1/28—Design features of general application for zeroising or setting to a particular value
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Wegmesser, bestellend aus einem Geschwindigkeitsmesser
14, 17, einem Rollenzählwerk a,b, c . . . zum Anzeigen des zurückgelegten
Gesamtweges eines Fahrzeuges und einem mit ihm verbundenen, von Hand (auf Null) einstellbaren
gleichachsigen zweiten Rollenzählwerk A1 B1 C für Eiiizelstrecken. Der Anzeiger
für Einzelstrecken und der Anzeiger für den Gesamtweg sind durch ein lösbares Verbindungsglied
miteinander verbunden.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das am Einzelstreckenzählwerk zwischen
der Zahlenrolle A für die niedrigste Einheit und der angrenzenden Zahlenrolle B befindliche
Zehnerübertragungsgetriebe außer einem . gezahnten Teil, der in der bekannten Art in
eine Ringverzahnung der zweiten Zahlenrolle B eingreift, mit einem zweiten gezahnten
ao Teil versehen ist, der durch Verschiebung der Zahlenrolle A mit einer inneren Ringverzahnung
dieser Rolle in und außer Eingriff gebracht werden kann, um so zu ermöglichen, daß die Zahlenrolle B unter Ausschaltung der
Zehnerübertragung zusammen mit der Zahlenrolle A verstellt werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung sind der Wegmesser und verschiedene Einzelheiten in
Ansicht und Schnitt dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht (in teilweisem Schnitt) des Geschwindigkeitsmessers und
der Anzeigevorrichtungen.
Fig. 2 ist eine Oberansicht des Wegmessers und der Antriebsvorrichtung.
Fig. 3 ist eine Stirnansicht des Antriebsmechanismus.
Fig. 4 ist eine perspektivische Ansicht einer Zahlenrolle.
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie 5-5 der Fig. ι durch das Antriebsrad.
Fig. 6 ist eine Ansicht eines Zehnerübertragungsrades.
Fig. 7 ist eine perspektivische Ansicht des Rades der Fig. 6. '
Fig. 8 ist eine perspektivische Ansicht eines Zehnerübertragungsrades des Einzelstreckenanzeigers.
Fig. 9 ist eine perspektivische Ansicht eines Halters.
Fig. 10 ist eine perspektivischeAnsicht einer Zahlenrolle.
. Die Vorrichtung besteht aus einem Gehäuse 11 mit Wand 12, in dem der Geschwindigkeitsmesser
14, der Gesamtweganzeiger α, b, c, d, e und der Einzelstreckenanzeiger
A, B1 C untergebracht sind. Sie ist mit einer
Glasplatte 13 staub- und luftdicht abgeschlossen.
Der Geschwindigkeitsmesser 14 wird von dem Gehäuse 15 umschlossen. Der Antrieb
erfolgt bei I4&, während die Übertragung der
Bewegung auf die Anzeigeräder durch die Schneckengetriebe 17 und 18, 19" und 21 und
die Zahnräder 23 und 24 geschieht. Das Zahnrad 24 sitzt fest auf der links in dem festen
Achsstück .S und dem Lager 26 gelagerten Hauptwelle 25.
Drehbar auf der feststehenden Achse 5"
sitzen die Anzeigeräder a, b, c, d, e für den Gesamtweg.
In der Zeichnung zeigt die Zahlenrolle α die Einer der zurückgelegten Meilen an,
Rolle b die Zehner, Rolle c die Hunderter usw. Bei dem Einzelstreckenanzeiger geben die
Zahlenrollen A, B1 C die zurückgelegten Zehntelmeilen,
die ganzen Meilen und die Meilenzehner an.
Das Rad 24 hat seitlich eine exzentrische Nabe 24^, auf welcher das Stirnrad 30 mit
Dreieckverzahnung· und Langloch. 30* sitzt. Zwischen der Nabe 24« und der Zahlenrolle α
ist der Halter 31 (Fig. 9) angebracht. Der Halter klemmt sich infolge der geschlitzten
15' Bohrung 310 auf der festen Achse 5" fest. Ferner
ist an dem Halter 31 ein Bolzen 31° vorgesehen,
welcher in die Vertiefung des Schlitzloches 3Offi des Zahnrades 30 eingreift. Die
Zahnrolle α ist an ihrer inneren Fläche mit Zähnen von derselben Form und Ganghöhe
wie jene des inneren Rades 30, mit welchen sie zusammenkämmt, versehen. Das Rad 30
ist von geringerem Durchmesser als die Zahlenrolle α mit Innenverzahnung α1 und hat hier
36 Zähne, während das umgebende Rad mit Innenverzahnung α1 40 Zähne besitzt. Die
Arbeitsweise des eben beschriebenen bekannten Getriebes ist die übliche. Bei der Drehung
des Rades 24 wird das auf der exzentrischen Nabe 24° sitzende und durch den Stift 31° an
der Drehung verhinderte Rad 30 in Verbindung mit dem Schlitzloch 30° eine Kreisbewegung
an der Innenverzahnung a1 ausführen.
Hat das Rad 24 eine Umdrehung gemacht, so hat Rad 30 die Zahlenrolle α um ein Zehntel
der Umdrehung, also um vier Zähne, weitergedreht.
Die Zahlenrolle α ist an einer Seite bei α2
für die Anbringung des Radhalters 31 ausgespart. Die andere Radseite hat einen Flansch as
und eine Aussparung α4 mit einem Rand α5, der mit einem Ausschnitt o° und Knaggen aT
an seinem Umfang versehen ist. Die angrenzende Zahlenrolle b hat eine Innenverzahnung
b1 und eine Vertiefung b2 zwecks Anbringung
eines mit dem ersten vollständig übereinstimmenden zweiten Radhalters 311.
. Der an diesem Halter 31 vorgesehene Bolzen trägt das Zehnerübertragungsgetriebe 35
(Fig. 7). Dieses Getriebe besteht aus den gezahnten Teilen 35*, 35* und 35". Die Anordnung
und Wirkungsweise des eben dargeleg- ■ ten Mechanismus ist bekannt.
Bei einer Umdrehung der Zahlenrolle α wird die erste Knagge a' gegen die Knagge 35" stoßen
.und eine teilweise Drehung des Rades 35 hervorrufen. Der zweite Zahn 35^ gelangt
dabei in die Öffnung a° zwischen den Knaggen α7, und die Drehung dieses Getriebes wird
fortgesetzt, bis die zweite Knagge d1 den zweiten
Zahn 3S6 aus o6 herausbringt, worauf die
Zahlenrolle α eine weitere Umdrehung macht und dann wieder das Getriebe 35 in Drehung
versetzt. Die Drehung des Getriebes 35 wird durch den gezahnten Teil 35*, der mit der
Innenverzahnung von Rad b1 zusammenkämmt, bewirken, daß die Zahlenrolle b eine
Teildrehung erfährt, die auf ein Zehntel einer Umdrehung des Anzeigers b bemessen werden
kann. . .
Der Einzelstreckenanzeiger steht mit dem Gesamtweganzeiger in folgender Weise in
Verbindung. Die vom Rad 24 angetriebene Welle 25 trägt eine mit ihr verbundene Muffe
40, welche am Ende mit Schlitzen 40* und mit einer konischen Vertiefung 4ο6 versehen ist.
Die Zahlenrolle A endigt an einer Seite in eine Hülse A1, welche die Muffe 40 umschließt und
durch das Futter 41 hindurchgeführt ist. Auf der Welle 25 ist eine Mutter 42 aufgeschraubt,.
die spitz zuläuft und in die zugespitzte Vertiefung 4ο6 der Muffe 40 hineingreift. Wird
die Mutter 42 nach einwärts geschraubt, so wird das gespaltene Ende der Muffe 40 auseinandergetrieben,
wodurch die Muffe A1 bei 85 ■ Drehung der Welle 25 mitgenommen wird.
Die Zahlenrolle A des, Einzelstreckenanzeigers besteht aus einem auf einer Scheibe Ai
mit Hülse A1 befestigten Ring, der einen Rand A2 mit Innenverzahnung hat. Die zweite
Zahlenrolle B besitzt eine seitliche Aushöhlung B1 zur Aufnahme des bereits beschriebenen
und bekannten Radhalters 31, welcher auf einer Hülse 2Ö& am Lager 26 festgeklemmt
wird. Der Bolzen auf dem Radhalter 31 dient zur Aufnahme des in der Fig. 8 dargestellten
Zehnerübertragungsgetriebes 50. Es besitzt zwei gezahnte Teile 5ο*1 und 5ο6 mit einer
zwischen ihnen liegenden ringförmigen Vertiefung 50°. An dem gezahnten Teil 50s befinden
sich außerdem Zähne 50^, welche in
ähnlicher Weise angeordnet sind wie j ene des vorher erwähnten Getriebes 35. Ferner sitzen
unmittelbar an den Zähnen 5ο6 Knaggen 50",
welche den Knaggen 35° am Getriebe 35 entsprechen.
Wenn der Einzelstreckenmesser in Tätigkeit ist, läuft die Innenverzahnung A2 der
Zahlenrolle A in der Ringnut 50" des Getrie- '
bes 50 und ist also ohne Wirkung. Der gezahnte Teil 50^ dieses Getriebes steht dagegen
mit der Innenverzahnung B2 der Zahlenrolle B in Eingriff. Die Wand A1 der Zahlenrolle A
hat einen Rand A5, der in ähnlicher Weise wie bei der Rolle α Knaggen A7 besitzt, die in
derselben Weise durch ihre Berührung bei jeder Umdrehung mit den Knaggen 50" des
Getriebes 50 in Wirkung treten. Es wird auch hier bei jeder Umdrehung der Zahlenrolle A
das Rad B sich um ein Zehntel weiterdrehen. Ähnlich ist auch die Übertragung zwischen
dem Rad B und C.
Wenn die Zahlenrolle B unter Ausschaltung der Zehnerübertragung zusammen mit der
Zahlenrolle A verstellt werden soll, so wird wie folgt verfahren. Zunächst wird die Verbindung
der Muffe 40 mit der Hülse A1 durch Lösen der Mutter 42 aufgehoben, so daß das
geriefelte Ende der Hülse A1 von Hand
zwecks Einstellung der Zahlenrolle A gedreht werden kann. Zieht man das geriefelte Ende
der Hülse A1 nach außen, so wird die innere Ringverzahnung A% der Zahlenrolle A mit dem
gezahnten Teil 50^ des Zehnerübertragungsgetriebes
50 in Eingriff gebracht. Da der andere gezahnte Teil 50* mit der Ringverzahnung
der Zahlenrolle B zusammenkämmt, so werden bei Drehung der Nabe A1 die Zahlenrolle
A und die Zahlenrolle B mit gleicher Geschwindigkeit gedreht, wodurch die Einstellung
der Zahlenrollen auf Null schnell erfolgen kann. Es empfiehlt sich beim Nullstellen,
ehe man: die Hülse ^i1 herauszieht, erst die
Zahlenrolle A auf dieselbe Ziffer einzustellen, die von der Zahlenrolle B angezeigt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: 2,Wegmesser mit einem Rollenzählwerk für den Gesamtweg und einem von Hand (auf Null) einstellbaren gleichachsigen zweiten Rollenzählwerk für Einzelstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß das am Einzelstreckenzählwerk zwischen der Zahlenrolle (A) für die niedrigste Einheit und der angrenzenden Zahlenrolle (B) befindliche Zehnerübertragungsgetriebe (50) ■ außer einem gezahnten Teil (50°), der in der bekannten Art in. eine Ringverzahnung der zweiten Zahlenrolle (B) eingreift, mit einem zweiten gezahnten Teil (50s) versehen ist, der durch Verschiebung der Zahlenrolle (A) mit einer inneren Ringverzahnung (A2) -dieser Rolle in und außer Eingriff gebracht werden kann, um so zu ermöglichen, daß die Zahlenrolle (B) unter Ausschaltung der Zehnerübertragung zusammen mit der Zahlenrolle (A) verstellt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE293597C true DE293597C (de) |
Family
ID=548248
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT293597D Active DE293597C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE293597C (de) |
-
0
- DE DENDAT293597D patent/DE293597C/de active Active
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