DE2939671A1 - Anordnung zur befestigung eines aufbaus, insbesondere einer reling fuer einen dachgepaecktraeger, auf einem fahrzeug-dach - Google Patents

Anordnung zur befestigung eines aufbaus, insbesondere einer reling fuer einen dachgepaecktraeger, auf einem fahrzeug-dach

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DE2939671A1 DE19792939671 DE2939671A DE2939671A1 DE 2939671 A1 DE2939671 A1 DE 2939671A1 DE 19792939671 DE19792939671 DE 19792939671 DE 2939671 A DE2939671 A DE 2939671A DE 2939671 A1 DE2939671 A1 DE 2939671A1
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R9/00Supplementary fittings on vehicle exterior for carrying loads, e.g. luggage, sports gear or the like
    • B60R9/04Carriers associated with vehicle roof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

  • Anordnung zur Befestigung eines Aufbaus,
  • insbesondere einer Reling für einen Dachgepäckträger, auf einem Fahrzeug-Dach Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Befestigung eines Aufbaus, insbesondere einer Reling für einen Dachgepäckträger, auf einem Fahrzeug-Dach gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
  • Neben der am weitesten verbreiteten Methode, wonach der Aufbau, z. B.
  • ein kompletter Dachgepäckträger oder Skihalter, an an den Längsseiten des Daches befindlichen Regenrinnen jederzeit schnell wieder lösbar befestigt wird, sind auch Anordnungen bekannt, bei denen der Aufbau mit der Dachhaut verschraubt ist, so daß die gesamte Dachlast, also das Eigengewicht des Aufbaus und die Zuladung, von der Dachhaut aufgenommen werden muß. Die Dachhaut muß dementsprechend ausgelegt sein, sei es durch größere Materialdicke oder auch durch geeignete Versteifungen. Um dem entgegenzuwirken, ist es auch schon bekannt, den Dachholm mit zum Tragen heranzuziehen. Dabei wird die Dachhaut durch einen an ihrer Unterseite befindlichen Winkel versteift, wobei der eine Schenkel des Winkels die Dachhaut stützt und der andere Schenkel am Dachholm befestigt ist. Auch bei dieser Ausführung muß ein erheblicher Teil der Dachlast noch von der Dachhaut aufgenommen werden.
  • Die Tragfähigkeit solcher Aufbauten ist dementsprechend gering.
  • Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Dachhaut überhaupt nicht mehr zum Tragen herangezogen wird, sondern alle Kräfte von dem Dachholm aufgenommen werden. Darüber hinaus soll die Anordnung einfach zu montieren und im Bedarfsfall auch wieder zu demontieren sein.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs genannten Merkmale gelöst. Damit wird eine stabile und dauerhafte Befestigung des Aufbaus erreicht, die zugleich eine vergleichsweise höhere Tragkraft erlaubt. Der Ausdruck "annähernd kastenförmig" für den Querschnitt des Dachholms soll dabei auch solche Querschnitte mit einbeziehen, die von den üblichen meist rechteckigen Querschnittsformen stark abweichen. Auch muß die Kastenform nicht notwendigerweise geschlossen, sondern sie kann auch beispielsweise in der Art offen sein, daß eine Seitenwand ganz fehlt.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • So kann die Verspannung der Stütze in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daB die Stütze mit einem Bund auf dem Rand der Aussparung in dem Deckenteil des Dachholms aufliegt und in ihrem unteren Endbereich einen das Bodenteil des Dachholms durchsetzenden Gewinde zapfen zur Aufnahme einer sich gegen die Unterseite des Bodenteils abstützenden Gewindemutter aufweist. Dabei ist es weiterhin zweckmäßig, wenn der Bund und der Rand der Aussparung in dem Deckenteil als einander zugeordnete spiegelförmige Sitzflächen ausgebildet sind. Damit ist eine selbsttätige Zentrierung der Stütze in dem Dachholm geschaffen. Durch das Anziehen der Gewindemutter wird die Stütze fest im Dachholm eingespannt. Diese Befestigungsart ist dann ausreichend, wenn das Dachholmprofil in sich hinreichend steif ist.
  • Bei einem weniger steifen Dachholmprofil, insbesondere also bei einem offenen Profil, hat sich eine Ausführungsform als nützlich erwiesen, bei der durch die Aussparung im Bodenteil über die Stütze eine wenigstens im unteren Bereich spreizbare Hülse geschoben ist, deren Länge dem lichten Abstand des Deckenteils vom Bodenteil entspricht, wobei mittels eines in Achsrichtung auf der Stütze verschiebbar angeordneten Konus durch Anziehen der Gewindemutter die an der Unterseite des Deckenteils anliegende Hülse so weit gespreizt ist, daß sie sich auf der Oberseite des Bodenteils abstützt. In diesem Falle wird beim Verspannen der Stütze der Dachholm selbst nicht beansprucht, sondern nur die innerhalb des Dachholms zwischen Deckenteil und Bodenteil eiEeklemmte Hülse. Die von der Dachlast ausgehenden Kräfte werden jedoch nach wie vor auf den Dachholm übertragen.
  • Die Spreizung der Hülse durch den Konus kann dabei in der Weise erfolgen, daß die Hülse mehrere Längsschlitze aufweist, die ausgehend vom unteren Rand der Hülse sich bis kurz unterhalb des oberen Randes erstrecken. Wenn man dafür sorgt, daß die Aufweitung der Hülse beim Eindrehen des Konus nur innerhalb des elastischen Bereiches erfolgt, kann die Anordnung auch wieder leicht demontiert werden, d. h. beim Zurückdrehen des Konus geht auch die Spreizung der Hülse zurück, und diese kann ohne Schwierigkeiten durch die Aussparung im 3odenteil wieder entfernt werden.
  • Bei einer anderen Ausführungsform besteht die Hülse aus mehreren Teilschalen, vorzugsweise aus zwei Halbschalen, die elastisch, beispielsweise durch ein Gummiband, auf der Stütze gehalten sind. Beim Anziehen der Gewindemutter rückt der Konus die Hülse in ihrem unteren Bereich entgegen der durch das elastische Band ausgeübten Kraft auseinander, bis sie sich auf dem Rand der Aussparung im Bodenteil abstützt.Der Ausdruck Halbschalen in diesem Zusammenhang ist nicht zu eng auszulegen, d. h. es sollen im Sinne der Erfindung auch solche Hülsenteile darunter verstanden werden, die in ihrer Gesamtheit die Stütze nicht voll umschließen. Auch bei dieser Ausführungsform ist eine nötigenfalls erforderliche Demontage leicht zu bewerkstelligen.
  • Schließlich ist es bei Verwendung einer spreizbaren Hülse vorteilhaft, wenn der im Einbauzustand innerhalb des Dachholms gelegene Teil der Stütze sich bis zum Gewindezapfen verjüngend ausgebildet ist. Die Aussparung im Bodenteil sowie der Kcnus und die Gewindemutter können dadurch kleiner bemessen sein.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand zweier Ausführungsbeispiele mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. Beide Figuren zeigen jeweils einen Schnitt durch den Dachbereich eines Fahrzeuges, in dem der Aufbau, der selbst nicht dargestellt ist, über eine Stütze an dem Dachholm befestigt ist. Insbesondere zeigt Figur 1 eine bevorzugte Ausführungsform der Befestigung, die ohne zusätzliche Hülse auskommt; Figur 2 eine Alternativlösung unter Verwendung einer spreizbaren Hülse.
  • In Figur 1 ist mit 1 die Dachhaut und mit 2 der aus dem Bodenblech 3, dem Deckblech 4 und den beiden Seitenwänden 5 und 6 bestehence Dachholm bezeichnet, die in an sich bekannter Weise miteinander verbunden sind. Die Dachhaut 1 und der Dachholm 2 weisen im wesentlichen miteinander fluchtende Öffnungen 7, 8, 9 zum Durchstecken der Stütze 10 auf.
  • Die Stütze 10 ist sozusagen ein Fuß des nicht dargestellten Aufbaus und mit diesem verschraubt, wozu der Gewindezapfen 11 vorgesehen ist. Am unteren Ende hat die Stütze 10 einen weiteren, mit 12 bezeichneten Gewindezapfen. In ihrem mittleren Bereich ist die Stütze 10 mit einem kegelförmigen Kragen 13 versehen, dem eine ebenfalls kegelförmige Sitzfläche 14 rings um die Öffnung 8 im Deckblech 4 zugeordnet ist. Die Stütze 10 wird von oben durch die reichlich bemessene Öffnung 7 der Dachhaut 1 in den Dachholm 2 eingeführt, bis sie mit ihrem Kragen 13 auf der Sitzfläche 14 aufliegt. Sie ist in ihrer Länge so bemessen, daß dann der Gewindezapfen 12 die Öffnung 9 durchsetzt, ohne daß der zylindrische Teil 15 der Stütze 10 mit seinem unteren Rand 16 auf dem Bodenblech 3 aufliegt. Durch Anziehen der Gewindemutter 17 wird dann die Stütze 10 in dem Dachholm 2 fest eingespannt. Der Abstand zwischen dem Bodenblech 3 und dem unteren Rand 16 der Stütze 2 ist so gewählt, daß ein einwandfreies Verspannen der Stütze 2 gerade noch möglich ist, daß aber beim weiteren Anziehen der Gewindemutter 17 der Rand 16 sich auf dem Bodenblech 3 abstützt, so daß eine übermäßige Verformung des Dachholms 2 unterbleibt. Die auf der Oberseite der Dachhaut 1 befindliche Dichtung 18, die beim Verschrauben des eigentlichen Aufbaus mit der Stütze 2 zusammengepreßt wird und dabei ihre Dichtwirkung erhält, verhindert das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit in das Fahrzeuginnere durch die Öffnung 7.
  • Die Dachhaut in Figur 2 ist mit 19 beeeichnet, sie ist wiederum in bekannter Weise mit dem Dachholm 20 verbunden, der im vorliegenden Fall aus weniger dickem Blech bestehen möge und der deswegen mit einer Hülse 21 versteift werden soll. Der wiederum annähernd kastenförmige Dachholm 20 besteht aus dem Deckblech 22, dem Bodenblech 23 und den beiden Seitenteilen 24, 25. Die Stütze 26 wird von oben durch die drei miteinander fluchtenden Öffnungen 27 (in der Dachhaut 19), 28 (im Deckblech 22) und 29 (im Bodenblech 23) hindurchgesteckt, bis sie mit ihrem Bund 30 auf dem Rand der Öffnung 28 aufliegt. Der Gewindezapfen 31 am unteren Ende der Stütze 26 ragt dann auf der Unterseite des Dachholms 20 aus der Öffnung 29 heraus. Die Hülse 21 besteht aus zwei sich gegenüberliegenden Halbschalen 32, 33, die durch ein elastisches Band 34 zusammengehalten werden. Sie wird durch die untere Öffnung 29 auf die in diesem Bereich konisch ausgebildete Stütze 26 geschoben und so weit in den Dachholm 20 eingeführt, bis sie mit ihrem oberen Rand 35 gegen die Unterseite des Deckbleches 22 stößt. Die Öffnung 29 im Bodenblech 23 ist so groß, daß die Hülse 21 gerade hindurchpaßt. Danach wird ein Konus 36 über den Gewindezapfen 31 geschoben und durch Anziehen der Gewindemutter 37 in axialer Richtung in die Hülse 21 hineinbewegt. Dabei wird die Hülse 21 in ihrem unteren Bereich so weit gespreizt, daß sich ihr unterer Rand 38 gegen das Bodenblech 23 abstützt. Damit beim weiteren Hineindrehen des Konus 36 das Bodenblech 23 infolge des Gegendruckes durch die Hülse 21 nicht nachgeben kann, ist der Konus 36 mit einem Kragen 39 versehen, der von unten gegen das Bodenblech 23 drückt und dieses gegen den unteren Rand 38 der Hülse 21 preßt. Die Festlegung der Stütze 26 in dem Dachholm 20 erfolgt also unter Zuhilfenahme der spreizbaren Hülse 21, ohne daß irgendwelche Spankräfte auf den Dachholm 20 übertragen werden, die diesen in sic wesentlich verformen würden.
  • Der im oberen Rereich der Stütze 26 dargestellte Gewindezapfen 40 dient zur Befestigung des eigentlichen Aufbaus und die Dichtung 41 zur Verhinderung des Wassereintritis in das Fahr enginnere durch die Öffnung 27.
  • Selbstverständlich kann in beiden Ausführungsbeispielen die Stütze auch unlösbar mit dem eigenttichen Aufbau verbunden sein.

Claims (7)

  1. ANSPRÜCHE 1. Anordnung zur Befestigung eines Aufbaus, insbesondere einer Reling für einen Dachgepäckträger, auf einem starren Fahrzeug-Dach im Bereich eines unterhalb des Daches angeordneten, das Dach versteifenden Dachholms, dadurch gekennzeichnet, daß der im Querschnitt zumindest annähernd kastenförmig ausgebildete Dachholm (2; 20) in seinem Boden- und Deckenteil (4; 22) sich gegenüberliegende Aussparungen (9, 8; 29, 28) zum Durchstecken einer von mehreren das Dach (1; 19) in je einer weiteren Aussparung (7; 27) durchsetzenden, den Aufbau tragenden Stützen (10; 26) aufweist und daß eine Verspannung der den Dachholm (2; 20) durchsetzenden Stütze (10; 26) in dem Dachholm (2; 20) gestattende Mittel (13, 14, 12, 17; 21, 36) vorgesehen sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütze (10; 26) mit einem Bund (13; 30) auf dem Rand (14; 42) der Aussparung (8; 28) in dem Deckenteil (4; 22) des Dachholms (2; 20) aufliegt und in ihrem unteren Endbereich einen das Bodenteil (3; 23) des Dachholms (2; 20) durchsetzenden Gewindezapfen (12; 31) zur Aufnahme einer sich gegen die Unterseite des Bodenteils (3; 23) abstützenden Gewindemutter (17; 37) aufweist.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund und der Rand der Aussparung (8) in dem Deckenteil (4) als einander zugeordnete kegelförzm«e^Sditbzf,läh,ei (13, 14) ausgebildet sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Aussparung (29) im Bodenteil (23) über die Stütze (26) eine wenigstens im unteren Bereich spreizbare Hülse (21) geschoben ist, deren Länge dem lichten Abstand des Deckenteils (22) vom Bodenteil (23) entspricht, und daß mittels eines in Achsrichtung auf der Stütze (26) verschiebbar angeordneten Konus (36) durch Anziehen der Gewindemutter (37) die an der Unterseite des Deckenteils (22) anliegende Hülse (21) so weit gespreizt ist, daß sie sich auf der Oberseite des Bodenteils (23) abstützt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse mehrere Längsschlitze aufweist, die ausgehend vom unteren Rand der Hülse sich bis kurz unterhalb des oberen Randes erstrecken.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (21) aus mehreren Teilschalen, vorzugsweise aus zwei Halbschalen (32, 33), besteht, die elastisch (Band 34) auf der Stütze (26) gehalten sind.
  7. 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der im Einbauzustand innerhalb des Dachholms (20) gelegene Teil (43) der Stütze (26) sich bis zum Gewindezapfen (31) verjüngend ausgebildet ist.
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