DE2940023C2 - - Google Patents

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DE2940023C2
DE2940023C2 DE19792940023 DE2940023A DE2940023C2 DE 2940023 C2 DE2940023 C2 DE 2940023C2 DE 19792940023 DE19792940023 DE 19792940023 DE 2940023 A DE2940023 A DE 2940023A DE 2940023 C2 DE2940023 C2 DE 2940023C2
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B9/00—Lock casings or latch-mechanism casings ; Fastening locks or fasteners or parts thereof to the wing
    • E05B9/02—Casings of latch-bolt or deadbolt locks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Residential Or Office Buildings (AREA)
  • Supports Or Holders For Household Use (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Türschloß, das auf verschiedene Schließungsarten umstellbar ist, mit Falle, Schließriegel, Stulp und Schloßkasten, der Einstecköffnungen für die Be­ tätigungsorgane von Falle und Schließriegel aufweist, von denen die Einstecköffnung für das Fallen-Betätigungsorgan in einem die Bewegungsmechanismen für Falle und Riegel ent­ haltenden oberen Kastenteil und von denen die Einstecköff­ nung für das Riegel-Betätigungsorgan in einem am oberen Kastenteil lösbar zu befestigenden unteren Kastenteil an­ geordnet ist.
Bisher war es notwendig, für verschiedene Zwecke unterschied­ liche Türschlösser vorzusehen. So gibt es Türschlösser, bei denen die Falle mit einer Klinke betätigt wird, während der Schließriegel mit einem Bartschlüssel geschlossen und geöff­ net werden muß. Schlösser für Türen, die keine Sicherung be­ nötigen, brauchen nur eine Falle, während für Schlösser von Schranktüren nur ein Schließriegel erforderlich ist, der ge­ wöhnlich mit einem Buntbartschlüssel betätigt wird. Schließlich gibt es auch Schlösser, die insbesondere für Toiletten und Badezimmertüren verwendet werden und bei denen neben einer mit einer Klinke betätigten Falle ein Schließriegel vorhanden ist, der aber hier ebenfalls mit einer Klinke oder einem Kne­ bel betätigt wird, der auf einen Vierkantdorn aufgesteckt werden kann.
Im Prinzip genügt für die drei zuerst genannten Anwendungs­ fälle eine einzige Ausführung des Schloßkastens, wobei die für den jeweiligen Anwendungsfall nicht benötigten Teile einschließlich der zugehörigen Bewegungs- und Betätigungs­ mechanismen entfallen können. Gegebenenfalls ist auch ein Schlüssel oder eine Klinke für das Schloß nicht erforder­ lich. Für den vierten Anwendungsfall dagegen, wo das Schloß für eine Toiletten- oder Badezimmertür benötigt wird, kann der gleiche Schloßkasten jedoch nicht verwendet werden, da das Einsteckloch für das Betätigungsorgan des Schließrie­ gels zum Einführen des Vierkantdornes einer Klinke oder eines Türdrückers und nicht nur eines Buntbartschlüssels geeignet sein muß, wie dies bei den anderen Schloßarten der Fall ist. Es muß also in jedem Falle für Toiletten- und Badezimmertüren ein besonders ausgebildeter Schloß­ kasten mit einem speziellen Einsteckloch für die Riegel­ betätigungsvorrichtung vorgesehen werden. Berücksichtigt man, daß es rechts- und linksangeschlagene Türen gibt, ver­ doppelt sich die Zahl der unterschiedlichen Schloßkonstruk­ tionen, wodurch eine große Lagerhaltung erforderlich wird.
Es ist ein Türschloß der eingangs näher erläuterten Art bekannt (deutsches Gebrauchsmuster 73 31 960), bei dem für einen stets unverändert bleibenden oberen Kastenteil meh­ rere untere Kastenteile vorgesehen sind, die wahlweise an dem oberen Kastenteil befestigt werden können und unter­ schiedliche Einstecklöcher und an verschiedene Betätigungs­ organe angepaßte Teile des Bewegungsmechanismus des Schließ­ riegels enthalten. Der Herstellungsaufwand und die Lager­ haltung werden hierdurch nur wenig spürbar gesenkt, da nach wie vor für jeden Anwendungszweck ein besonderer Schloßteil hergestellt und vorgehalten werden muß, der dann mit einem zu allen Unterteilen passenden oberen Ka­ stenteil kombiniert werden kann.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Lagerhaltung zu verringern und ein Türschloß mit zweiteiligem Schloßkasten zu schaffen, dessen Teile nur durch unterschiedliche Montage so mitein­ ander verbunden werden können, daß das Schloß wahlweise für verschiedene Schließungsarten verwendbar ist und auch noch nach seinem Einbau für einen anderen Gebrauchszweck an Ort und Stelle umgerüstet werden kann.
Diese Aufgabe wird mit der Erfindung dadurch gelöst, daß der untere Kastenteil in zwei um eine zur Stulp parallele Achse um 180° verdrehten Stellungen am oberen Kastenteil befestig­ bar ist und zwei Einstecköffnungen für unterschiedliche Riegel-Betätigungsorgane aufweist, die in jeder Befestigungs­ stellung des unteren Kastenteils jeweils den gleichen Ab­ stand von der Stulp haben.
Diese Ausgestaltung hat den Vorteil, daß das gleiche Schloß für alle eingangs erwähnten Anwendungsfälle eingesetzt werden kann. Das Schloß kann deshalb in Massenproduktionen preiswert hergestellt werden. Außerdem wird die Lagerhaltung verein­ facht und verringert.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn an den beiden Schloßkasten­ teilen gegenseitig ineinandergreifende Profilierungen und Sicherungsmittel angeordnet sind, mit denen die beiden Kasten­ teile in beiden Drehlagen miteinander verriegelt werden kön­ nen. Hierbei ergibt sich eine besonders einfache Ausführungs­ form, wenn die Profilierungen Nuten und Rippen sind, von denen an den Unter- bzw. Oberrändern der Seitenwände des oberen bzw. des unteren Schloßkastenteils angeordnete Nuten und Rippen quer zur Stulp ineinanderschiebbar sind. Hier­ durch ist es möglich, den unteren Kastenteil in beiden Dreh­ lagen durch einfaches Aufschieben auf den oberen Kastenteil an diesem zu befestigen.
An den Hinterrändern der Seitenwände der oberen und unteren Schloßkastenteile können ebenfalls Nuten angeordnet sein, in welche die Rippen an den Seitenrändern einer Schiebe­ platte eingreifen, welche die ineinandergeschobenen oberen und unteren Kastenteile an ihren Hinterrändern miteinander verbindet und so die beiden Kastenteile miteinander ver­ riegelt.
Die Erfindung wird durch die Zeichnungen an einem Ausfüh­ rungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Türschloß nach der Erfindung in einer Seitenansicht,
Fig. 2 den Gegenstand der Fig. 1 in einer Stirnansicht auf die Stulp,
Fig. 3 den unteren Kastenteil des Tür­ schlosses nach Fig. 1 in gewende­ tem Zustand,
Fig. 4 den Anschluß des unteren Kastenteils am oberen Kastenteil mit einer per­ spektivischen Teildarstellung und
Fig. 5 die Rückwand des Schloßkastens des Türschlosses mit der die Seitenwände des Schloßkastens verbindenden Schiebeplatte in einer perspektivi­ schen Darstellung.
In den Zeichnungen ist mit 1 ein Türschloß bezeichnet, das als Einsteckschloß ausgebildet ist und eine Stulp 2 und einen Schloßkasten 5 aufweist. Der Schloßkasten 5 besteht aus einem oberen Kastenteil 5 A und aus einem an diesem lösbar befestig­ ten unteren Kastenteil 5 B. Im oberen Kastenteil 5 A sind die Bewegungsmechanismen für eine Falle 13 und einen Riegel 14 untergebracht, die im Bereich des oberen Kastenteils 5 A aus der Stulp 2 austreten. Außerdem befindet sich im oberen Kastenteil 5 A das Einsteckloch 6 des Betätigungsorgans für die Falle 13, welches Betätigungsorgan eine Klinke oder ein Drücker sein kann.
Der untere Kastenteil 5 B des Schloßkastens 5 weist zwei un­ terschiedliche Einstecköffnungen 7 und 8 auf, von denen bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Einstecköffnung 7 einen Schlüssel und die Einstecköffnung 8 einen Drücker auf­ nehmen kann. Beide Einstecköffnungen 7 und 8 liegen im wesent­ lichen auf gleicher Höhe und haben von dem ihnen benachbarten Stirnrand des unteren Kastenteils 5 B den gleichen Abstand. Hierdurch wird erreicht, daß der untere Kastenteil 5 B in der in Fig. 1 dargestellten Stellung und in einer um eine zur Stulp 2 parallelen Achse um 180° verdrehten Stellung, die in Fig. 3 gezeigt ist, am oberen Kastenteil 5 A befestigt werden kann, wobei in der einen Stellung die Einstecköffnung 7 und in der anderen Stellung die Einstecköffnung 8 den gleichen Abstand von der Stulp 2 und vom Einsteckloch 6 des Fallen- Betätigungsorganes haben.
In dem in Fig. 1 dargestellten, zusammengebauten Zustand be­ findet sich die jeweils wirksame Einstecköffnung des Betäti­ gungsorganes für den Riegel 14 im wesentlichen senkrecht un­ terhalb des Einsteckloches 6 in einer Lage, in der das Rie­ gelbetätigungsorgan in den Bewegungsmechanismus für den Rie­ gel eingreifen kann.
Die Wände des oberen Schloßkastenteiles 5 A haben an ihren unteren Rändern nach innen vorspringende Rippen 16, die in Nuten 15 eingreifen, die an den oberen Längsrändern des unte­ ren Kastenteiles 5 B angeordnet sind. Hierdurch ist es mög­ lich, den unteren Kastenteil 5 B entweder in der in Fig. 1 gezeigten Lage oder in der in Fig. 3 gezeigten Lage von hin­ ten her unter den oberen Kastenteil 5 A gegen die Stulp 2 zu schieben und hierdurch entweder die Einstecköffnung 7 oder die Einstecköffnung 8 in die wirksame Lage zu bringen, in der mit dem Riegelbetätigungsorgan, d. h. mit einem Schlüssel oder einem Drücker, auf den im oberen Kastenteil angeordne­ ten Bewegungsmechanismus des Riegels 14 eingewirkt werden kann.
Man erkennt aus Fig. 5, daß an den hinteren Rändern der Wände des Schloßkastens 5 ebenfalls Nuten 18 vorgesehen sind, in welche Rippen 19 am Längsrand einer Schiebeplatte 17 eingreifen, welche die beiden hinteren Längsränder des Schloßkastens miteinander verbindet und von der in Fig. 5 gezeigten Stellung aus nach unten geschoben werden kann, bis sie auch die hinteren Ränder der Seitenwände des unte­ ren Kastenteiles 5 B umgreift und hierdurch den unteren Kastenteil 5 B in der in Fig. 4 dargestellten eingeschobenen Stellung am oberen Schloßkastenteil 5 B verriegelt.
Die Schiebeplatte 17 kann mit einem Anschlag versehen sein, der mit einem Gegenanschlag am oberen Schloßkastenteil 5 A zusammenwirkt und dafür sorgt, daß die Schiebeplatte aus den Nuten 18 des Schloßkastens nicht herausfallen kann.

Claims (4)

1. Türschloß, das auf verschiedene Schließungsarten umstell­ bar ist, mit Falle, Schließriegel, Stulp und Schloßkasten, der Einstecköffnungen für die Betätigungsorgane von Falle und Schließriegel aufweist, von denen die Einstecköffnung für das Fallen-Betätigungsorgan in einem die Bewegungs­ mechanismen für Falle und Riegel enthaltenden oberen Kastenteil und von denen die Einstecköffnung für das Riegel-Betätigungsorgan in einem am oberen Kastenteil lösbar zu befestigenden unteren Kastenteil angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der un­ tere Kastenteil (5 B) in zwei um eine zur Stulp (2) paral­ lele Achse um 180° verdrehten Stellungen am oberen Kasten­ teil (5 A) befestigbar ist und zwei Einstecköffnungen (7, 8) für unterschiedliche Riegel-Betätigungsorgane aufweist, die in jeder Befestigungsstellung des unteren Kastenteiles (5 B) jeweils den gleichen Abstand von der Stulp (2) haben.
2. Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mindestens eine der Einstecköffnun­ gen für die Riegel-Betätigungsorgane ein Schlüsselloch ist.
3. Türschloß nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeich­ net durch an den beiden Schloßkastenteilen (5 A und 5 B) angeformte, gegenseitig ineinandergreifende Pro­ filierungen (15, 16 bzw. 18, 19) und Sicherungsmittel (17), welche die hiermit in Eingriff gebrachten Schloß­ kastenteile (5 A und 5 B) aneinander befestigt halten.
4. Türschloß nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Profilierungen Nuten und Rippen sind, von denen an den Unter- bzw. Oberrändern der Seiten­ wände des oberen bzw. des unteren Schloßkastenteiles an­ geordnete Nuten (15) und Rippen (16) quer zur Stulp inein­ anderschiebbar sind, während an den Hinterrändern der Sei­ tenwände der oberen und unteren Schloßkastenteile (5 A und 5 B) Nuten (18) angeordnet sind, in welche die Rippen (19) an den Seitenrändern einer Schiebeplatte (17) eingreifen, welche die ineinandergeschobenen oberen und unteren Kastenteile an ihren Hinterrändern miteinander verbindet.
DE19792940023 1978-10-12 1979-10-03 Tuerschlosskonstruktion Granted DE2940023A1 (de)

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