DE2944007C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE2944007C2 DE2944007C2 DE2944007A DE2944007A DE2944007C2 DE 2944007 C2 DE2944007 C2 DE 2944007C2 DE 2944007 A DE2944007 A DE 2944007A DE 2944007 A DE2944007 A DE 2944007A DE 2944007 C2 DE2944007 C2 DE 2944007C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- door
- transport vehicle
- handle
- hinge
- axis
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000032258 transport Effects 0.000 description 8
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 2
- 239000006261 foam material Substances 0.000 description 2
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 2
- 230000009471 action Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 description 1
- 210000005069 ears Anatomy 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 239000000256 polyoxyethylene sorbitan monolaurate Substances 0.000 description 1
- 230000036316 preload Effects 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 230000009467 reduction Effects 0.000 description 1
- 230000008719 thickening Effects 0.000 description 1
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J5/00—Doors
- B60J5/04—Doors arranged at the vehicle sides
- B60J5/0497—Doors arranged at the vehicle sides for load transporting vehicles or public transport, e.g. lorries, trucks, buses
- B60J5/0498—Doors arranged at the vehicle sides for load transporting vehicles or public transport, e.g. lorries, trucks, buses with rigid panels pivoting about a horizontal axis
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P3/00—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
- B60P3/20—Refrigerated goods vehicles
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05Y—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
- E05Y2900/00—Application of doors, windows, wings or fittings thereof
- E05Y2900/50—Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
- E05Y2900/53—Type of wing
- E05Y2900/531—Doors
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Thermal Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Transportation (AREA)
- Hinges (AREA)
- Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)
- Wing Frames And Configurations (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Transportfahrzeug nach dem
Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Transportfahrzeuge dieser Gattung sind aus der US-PS 19 88 585,
US-PS 20 71 236 und DE-AS 10 81 325 bekannt.
Bei derartigen Transportfahrzeugen, bei denen es sich um
übliche Lieferwagen, Schwerlastkraftwagen, Sattelhänger u. ä.
handelt, wird die Innenbreite so groß wie möglich bemessen,
und je mehr die gesamte Außenbreite des Fahrzeuges durch
Vorschriften begrenzt ist, desto mehr ist die Dicke der Sei
tenwände von Bedeutung. Wenn daher eine Tür in eine Seiten
wand eingebaut wird, erfordern die Dicke der Tür selbst sowie
die räumlichen Erfordernisse der Beschläge zum Anlenken und
Verriegeln der Tür besondere konstruktive Überlegungen, um
die andernfalls erforderliche Verdickung der Seitenwand
bzw. eine Beeinträchtigung der Gesamtbreite zu vermeiden.
Die Dicke einer Seitentür eines Lieferwagens, der zum Trans
port von üblichen Lasten eingesetzt wird, wird in erster
Linie durch die während des Betriebes auf die Tür selbst
einwirkenden Kräfte bestimmt. Die Dicke muß so bemessen
sein, daß die zu transportierenden Lasten sicher aufbewahrt
werden und daß die Wand einer Fahrzeugkollision standhält.
Bei Lieferwagen mit isolierten Aufbauten wird die Dicke
der verschiedenen Wände in erster Linie durch den für den
beabsichtigten Einsatz benötigten Grad der Isolierung fest
gelegt. Sollte eine Seitentür vorhanden sein, so darf durch
deren Einbau die thermische Wirksamkeit der Seitenwand ein
schließlich der Tür nicht merklich verringert werden. Bei
einem Fahrzeug mit isolierten Aufbauten dürfen die Beschläge
jedenfalls nicht so viel Raum erfordern, daß sie übermäßig
vorstehen oder daß eine Modifizierung des Fahrzeugaufbaus
derart erforderlich ist, daß entweder in den erforderli
chen Frachtraum eingegriffen oder auf die konstruktive bzw.
isolierende Einheit des Fahrzeuges nachteilig eingewirkt wird.
Die gelenkige Anbringung einer Seitentür macht es erforderlich,
daß die Beschläge nicht nur minimale Raumerfordernisse auf
weisen, sondern daß die Tür auch von einem praktischen Stand
punkt aus gesehen um etwa 180° aufgeschwungen werden kann,
so daß sie so flach wie möglich an der benachbarten Seitenwand
anliegt.
Das Erfordernis einer gelenkigen Anbringung der Tür, so daß
diese um etwa 180° aufgeschwungen werden kann, wird norma
lerweise dadurch erreicht, daß die vertikale Scharnierlinie
eines üblichen eingelenkigen Scharniers so nahe wie möglich
an der Außenseite des Laderaumes angeordnet wird. Hinzu kommt,
daß der Streifenabschnitt des Scharniers, der an der Tür
befestigt ist, von der Scharnierlinie nach innen winklig um
gebogen und an der Außenseite der Tür befestigt ist, die ge
genüber der Frachtraumfläche nach innen versetzt ist, wodurch
die Dicke der Tür verringert wird.
Die Teile für die Verriegelung umfassen üblicherweise eine
vertikale Verriegelungsstange, die an der Außenseite der
Tür in der Nähe ihres frei schwingenden Randes angeordnet
und so gelagert ist, daß sie um ihre Vertikalachse gedreht
werden kann. Bei Drehung der Verriegelungsstange treten
Verriegelungsfinger, die an ihrem Ende befestigt sind, mit
am Rahmen montierten Haltern in Eingriff. Durch weitere Drehung
der Stange wird die Tür in ihre geschlossene Stellung gepreßt.
Diese Bestandteile sind wie die zur gelenkigen Anbringung
der Tür erforderlichen Bestandteile so ausgebildet und an
gebracht, daß sie nicht über die Außenseite des Frachtraums
hinaus vorstehen. Das macht es erforderlich, daß die Außen
seite der Tür oder als Minimum derjenige Abschnitt der Tür,
an dem die Beschläge befestigt sind, von der Außenseite des
Frachtraumes nach innen versetzt angeordnet ist. Folglich
wird bei derartigen bekannten Beschlägen zur gelenkigen
Anbringung der Tür bzw. zu deren Verriegelung die Gesamt
dicke der Tür in unerwünschter, jedoch in notwendiger Weise
verringert, oder es muß alternativ dazu, falls eine vor
gegebene Türdicke gefordert wird, die Tür in ihrer Gesamt
heit weiter nach innen gesetzt werden, wodurch natürlich
der zur Verfügung stehende Frachtraum verringert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Transportfahr
zeug der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 angegebenen
Gattung so weiterzubilden, daß die zum Anlenken und Ver
riegeln der Tür vorgesehenen Bauteile keine Verringerung
der Türdicke bzw. des Frachtraumes erforderlich machen.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 gekennzeich
nete Erfindung gelöst.
Bei den eingangs erwähnten Transportfahrzeugen nach den US-
PS 19 88 585 und 20 71 236 sowie der DE-AS 10 81 325 sind zwar
bereits Doppelgelenkscharniere vorgesehen. Die Doppelgelenk
scharniere einerseits und die Verriegelungseinrichtungen
andererseits sind dort jedoch getrennt ausgebildet.
Im Gegensatz hierzu ist bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten
Transportfahrzeug eine kombinierte Scharnier- und Verriege
lungseinrichtung vorgesehen, die die Funktionen eines Doppel
gelenkscharniers sowie einer Verriegelungs- und Halteein
richtung in sich vereinigt.
Die kombinierte Scharnier- und Verriegelungseinrichtung wird
in unmittelbarer Nähe der Türöffnung in einer vertikalen Sei
tenwand montiert, verbindet eine vertikale Kante der Tür mit
dieser und dient dazu, den gegenüberliegenden vertikalen Rand
der Tür unter einen Flansch oder einen Halter an der gegen
überliegenden Seite des Türöffnungsrahmens gleiten zu lassen
und dadurch den gegenüberliegenden freien Rand der Tür zu
ergreifen und in seiner vollständig geschlossenen Stellung
zu halten.
Bei dem erfindungsgemäß ausgebildeten Transportfahrzeug können
die Flächen der Tür bündig mit den Seitenwänden des Fahrzeuges
abschließen, und die Beschläge zur gelenkigen Anbringung und
Verriegelung der Tür stehen nicht über die Seitenwandflächen
nach außen vor; gleichzeitig ist es möglich, die Tür in eine
Stellung zu schwenken, die gegenüber der Schließstellung um
etwa 180° versetzt ist.
Zum Einbau der erfindungsgemäß vorgesehenen kombinierten
Scharnier- und Verriegelungseinrichtung ist ein minimaler
Raumbedarf erforderlich, so daß die Seitenwanddicke und die
entsprechende Türdicke nicht nachteilig beeinflußt werden.
Außerdem ist die Tür im aufgeschlagenen Zustand daran gehin
dert, aus einer vertikalen Ebene herauszuschwenken oder zu
kippen. Ferner sorgt das erfindungsgemäß vorgeschlagene Ver
riegelungssystem für einen hohen Sicherheitsgrad. Schließ
lich ist die kombinierte Scharnier- und Verriegelungsein
richtung so ausgebildet, daß im geschlossenen und verriegel
ten Zustand der Tür von der Fracht auf die Tür ausgeübten
äußeren Kräften wirksam Widerstand geleistet wird, ohne daß
auf die Doppelgelenkscharniereinheit unangemessene Spannungen
ausgeübt werden.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen angegeben.
Die Erfindung wird nunmehr anhand eines Ausführungs
beispiels in Verbindung mit der Zeichnung beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 in Seitenansicht einen Teil eines Liefer
fahrzeuges mit einer Tür und
Beschlägen;
Fig. 2 einen Horizontalschnitt entlang der Linie
2-2 in Fig. 1;
Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, bei der
jedoch die Tür zu Beginn des Öffnungs
vorganges oder in der endgültigen Schließ
stellung gezeigt ist;
Fig. 4 einen vergrößerten Vertikalschnitt entlang
der Linie 4-4 in Fig. 1;
Fig. 5 einen vergrößerten Horizontalschnitt entlang
der Linie 5-5 in Fig. 1;
Fig. 6 einen vergrößerten Schnitt, der im wesent
lichen Fig. 3 entspricht;
Fig. 7 eine vergrößerte Seitenansicht der kombi
nierten Scharnier/Halter-Einheit; und
Fig. 8 einen Horizontalschnitt entlang der Linie
8-8 in Fig. 7.
In Fig. 4 ist eine typische Fahrzeugkonstruktion
dargestellt, die eine obere Seitenschiene 10, eine
untere Seitenschiene 11 und eine Seitenwand 12
aufweist. Die obere
Seitenschiene 10 trägt eine Dachplatte
13, während die untere Seitenschiene 11 einen Boden 14
trägt. Das Fahrzeug ist
so konstruiert, daß an jeder Seite desselben
eine imaginäre Ebene existiert, die durch die ge
strichelte Linie P angedeutet ist und die die äußerste
Abmessung des Fahrzeugs an jeder Seite desselben kenn
zeichnet. Gemäß den heute üblichen Bestimmungen ist die
maximale Breitenabmessung zwischen diesen imaginären
Ebenen streng begrenzt. Somit ist die Dicke der Seiten
wände und der zugehörigen Türen kritisch, um einen
maximalen Frachtraum in bezug auf die Fahrzeugbreiten
abmessung zu erhalten. Wie man Fig. 4 entnehmen kann,
greifen die Tür 15 und die kombinierte Scharnier/Halter-
Montageeinheit für diese nicht in diese imaginäre Ebene P
ein, während gleichzeitig Normaldicken der Seitenwand 12
und der Tür 15 ermöglicht werden, damit der beabsichtigte
Zweck erreicht werden kann.
Im Zusammenhang mit der in Fig. 4 gezeigten speziellen
Konstruktion ist ein Kühlfahrzeug dargestellt. Zu diesem
Zweck sind nicht nur die Seitenwände mit üblichem Schaum
material versehen, wie durch die Bezugsziffer 16 ange
deutet ist, sondern auch die Tür ist so konstruiert, daß
sie mit derartigem isolierenden Schaummaterial 17 ge
füllt werden kann, wie es bekannt und üblich ist.
Wie man Fig. 1 entnehmen kann, bestehen die
Beschläge aus einer Welle
18, die vertikal innerhalb einer Ausnehmung 19
in einem Randbereich der Seitenwand 12 benachbart zur
Türöffnung oder zum Türrahmen 20 (siehe Fig. 4) angeordnet
und durch die Scharnierstiftelemente 21 und 22 schwenk
bar um ihre Längsachse montiert ist. An der Welle
18 befestigt sind erste Scharnierelemente
23, die mit zweiten Scharnierelementen 24 ineinander
greifen, welche am benachbarten Seitenrand 25 der
Tür 15 befestigt sind. Geeignete Gelenkzapfen sind
vorgesehen, um die Elemente 23 und 24 zu verbinden und
dadurch eine zweite Gelenkachse 26 vorzusehen, die
sich zu der ersten Gelenkachse, die durch die Längs
achse der Welle 18 gebildet wird, parallel erstreckt,
jedoch zu dieser versetzt angeordnet ist.
An der Welle 18 ist des weiteren ein Handgriff 27 befestigt,
der um seine Achse 28 senkrecht zu einer Ebene, die die
vorstehend erwähnten zwei Gelenkachsen enthält, schwenk
bar ist.
Dieser Handgriff 27 ist mit einem einwärts versetzten
Abschnitt 29 versehen, der in eine Ausnehmung 30 in der
Tür 15 vorsteht, wie insbesondere in Fig. 4 gezeigt ist,
und der hinter ein Halteelement 31 geschwungen werden
kann, das innerhalb der Ausnehmung 30 an der Tür be
festigt ist. Innerhalb der Ausnehmung 30 ist bei 33
eine verschwenkbare Verriegelungsplatte
32 gelenkig montiert, die zur Seite geschwenkt werden
kann, damit der Handgriff aus seinem durch das Element
31 festgelegten Zustand nach oben herausgeschwenkt
werden kann, wonach mit dem Öffnen der Tür begonnen
werden kann, wie in den Fig. 2 und 3 dargestellt.
Die Fig. 2 und 3 zeigen darüber hinaus deutlich, wie
der freie Rand der Tür ergriffen und durch die Halte
platte 34, die einen Haltekanal 35 bildet, der den
Randflansch 36 der Tür ergreift und festhält, in der
geschlossenen Stellung gehalten wird. Auf diese Weise
wird daher die kompressible Dichtung 37, die die Tür
umgibt, in einem komprimierten und dichtenden Zustand
gehalten, wenn die Tür vollständig geschlossen ist.
Fig. 2 zeigt in Verbindung mit Fig. 3 deutlich den
Effekt der beiden Gelenkachsen 26 und 26′. Wenn sich
die Tür in der geschlossenen Stellung befindet, wie in
Fig. 2 gezeigt, sind die Beschläge innerhalb der Aus
nehmung 19 eingebettet, so daß sie nicht in den Raum
außerhalb der imaginären Ebene P in Fig. 4 eingreifen.
Die Scharnierelemente 23 besitzen jedoch eine ausrei
chende Länge, so daß bei Verschwenken der Tür in die
offene Stellung mittels des Handgriffes 27 die Gelenk
achse 26 über die Außenflächen der Seitenwand 12 hinaus
geschwenkt wird, wodurch die Tür schließlich um etwa
180° aufgeschwenkt werden kann, so daß sie flach oder
im wesentlichen flach an der Seitenwandfläche anliegt.
In Fig. 3 ist ebenfalls die zusammengesetzte Bewegung
der Tür während des anfänglichen Öffnungs- und letzten
Schließschrittes dargestellt, die durch die kombinierte
Scharnier/Halter-Einheit bewirkt wird.
Wie man der Figur entnehmen kann, wird bei dem anfäng
lichen Wegschwenken des Handgriffes 27 von der Tür der
freie Rand der Tür translatorisch bewegt, um ihn aus
dem Haltekanal 35 zu entfernen, während
zur gleichen Zeit die Scharnierseite der Tür sowohl
translatorisch bewegt als auch nach außen geschwenkt
wird. Diese spezielle Bewegung ist besonders wirksam,
da sie die Dichtung zwischen dem kompressiblen Dichtungs
element 37 und den umgebenden Flächen 40 des die Tür
öffnung begrenzenden Rahmens in der Seitenwand "aufbricht",
insbesondere wenn das Innere des Frachtraumes gekühlt
wird, was zur Frost- bzw. Eisbildung im Bereich der
Dichtung führt.
Wie man aus den vergrößerten Darstellungen der Fig. 1-8
entnehmen kann, kann der Handgriff 27 am freien Endab
schnitt 41 ergriffen und aufwärts geschwenkt werden, um
ihn von dem Halter 31 (Fig. 4) freizugeben, wobei das
Element 32 für diesen Zweck zur Seite geschwenkt worden
ist. Der dann nach außen geschwenkte Handgriff unter
bricht infolge seiner Befestigung an der Welle 18 die
Kniehebelwirkung der Scharniereinheit, wie in Fig. 6
gezeigt ist. Diese Figuren zeigen auch, daß der Kanal 35
teilweise mit elastischem Material 42 gefüllt werden
kann, um eine wirksamere Dichtung am freien Rand der
Tür vorzusehen und die Tür und die Scharniereinheit
etwas vorzubelasten, damit diese im geschlossenen Zu
stand nicht lose hängt. Wie in den Fig. 7 und 8
gezeigt ist, tragen die Elemente 21 und 22 entsprechende
Gelenkstifte 43 und 44, die von Gegenbohrungen an den
gegenüberliegenden Enden der Welle 18 aufgenommen sind,
damit die Welle um ihre Längsachse verschwenkt werden
kann, wie vorstehend beschrieben wurde. Die Art und
Weise, in der der Handgriff 27 an der Welle 18 be
festigt ist, geht aus Fig. 8 hervor. Man kann erkennen,
daß zwei Ohren 45 und 46 in starrer Weise, beispiels
weise durch Schweißen, unmittelbar an der Welle 18
befestigt sind und seitlich von dieser vorstehen, so
daß ein Raum gebildet wird, der das innere Ende 47 des
Handgriffs 27 aufnimmt. Ein Gelenkstift 48 erstreckt
sich durch alle drei Elemente und ermöglicht es, daß
der Handgriff 27 um eine Achse geschwenkt werden kann,
die senkrecht zu einer Ebene verläuft, die die Achsen
26 und 26′ enthält, wie vorstehend beschrieben, während
der Handgriff gleichzeitig eine öffnende Drehkraft
unmittelbar auf das untere Ende der Welle 18 ausüben
kann. Infolge einer Lücke G (Fig. 7 und 8), die dem
Ende 47 des Handgriffes 27 benachbart ist, kann der
Handgriff 27 aufwärts geschwenkt werden, um das Element
31 freizugeben, wie vorstehend beschrieben, während eine
runde Ecke 49 des Endes 47 des Handgriffs 27 es diesem
ermöglicht, um 90° nach unten gedreht zu werden, so daß
er parallel zur Welle 18 liegt. Diese Konstruktion
stellt sicher, daß der Handgriff beim Aufschlagen der
Tür um 180° gegen die Seitenwand keine Störungen ver
ursacht.
Die Scharnierelemente 23 sind vorzugsweise paarweise
vorgesehen, wie in Fig. 7 dargestellt ist, wobei jedes
das gebogene freie Ende 50 eines zugehörigen Scharnier
elementes 24, das an der Tür befestigt ist, übergreift.
Ein Gelenkstift 51 erstreckt sich durch die Elemente 23
und das bogenförmige Ende 50 und bildet die Gelenkachse
26.
Claims (9)
1. Transportfahrzeug mit vertikalen Wänden, die einen Fracht
raum umgeben, wobei mindestens eine der Wände eine Öffnung
aufweist, die einen Zugang zu dem Frachtraum darstellt,
und mit einer Tür, die mit einer derartigen Öffnung zusam
menwirkt und sich relativ zu dieser zwischen einer ge
öffneten und geschlossenen Position bewegt, gekennzeichnet
durch eine kombinierte Scharnier- und Verriegelungseinrich
tung, die folgende Bauteile umfaßt: Doppelgelenkscharnier
einheit (18, 21, 22, 23, 24, 26, 43, 44, 50, 51), die einen vertika
len Seitenrand der Tür (15) mit der einen Wand (12) an
einer Seite der Öffnung verbindet, eine Halteeinrichtung
(34, 35) zum Ergreifen und Halten des gegenüberliegenden
Seitenrandes (36) der Tür (15), wenn diese sich in der ge
schlossenen Stellung befindet, einen Handgriff (27, 29, 41),
der mit der Doppelgelenkscharniereinheit verbunden ist, um
den einen Rand der Tür (15) von der einen Wand (12) wegzu
schwenken, während der gegenüberliegende Seitenrand (36)
aus der Halteeinrichtung (34, 35) herausziehbar ist, und
eine Verriegelungseinrichtung (31, 32, 33) zum Verriegeln
des Handgriffs (27, 29, 41) mit der Tür (15), wenn diese
sich in der geschlossenen Stellung befindet.
2. Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Wand (12) entlang derjenigen Seite der Öffnung
an der die Doppelgelenkscharniereinheit befestigt ist, eine
Ausnehmung (19) aufweist, und daß sie vollständig inner
halb der Ausnehmung (19) angeordnet ist, wenn sich die Tür
in der geschlossenen Stellung befindet.
3. Transportfahrzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Doppelgelenkscharniereinheit eine vertikale Welle
(18) sowie Gelenkeinrichtungen (21, 22, 43, 44) umfaßt, die
die Welle (18) mit der einen Wand (12) innerhalb der Aus
nehmung (19) verbinden, damit diese eine Schwenkbewegung
um eine erste Achse (26′) ausführen kann, die mit der Längs
achse der Welle (18) zusammenfällt, erste Scharnierelemente (23),
die an der Welle (18) befestigt sind und von dieser im we
sentlichen parallel zu der einen Wand (12) in Richtung auf
die Tür (15) vorstehen, wenn sich diese in der geschlossenen
Stellung befindet, zweite Scharnierelemente (24), die von
dem einen Rand der Tür (15) seitlich vorstehen und Gelenk
einrichtungen (50, 51), die die ersten (23) und zweiten (24) Scharnier
elemente miteinander verbinden, um eine zweite Achse (26)
zu bilden, die zu der ersten Achse (26′) parallel, jedoch
im Abstand zu dieser angeordnet ist.
4. Transportfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Handgriff (27, 29, 41) mit der Welle (18) verbunden
ist.
5. Transportfahrzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der Handgriff (27, 29, 41) mit der Welle (18) schwenkbar
verbunden ist, und zwar um eine Schwenkachse (Gelenkstift
48), die sich senkrecht zu einer Ebene erstreckt, die die
erste und zweite Achse (26′, 26) enthält.
6. Transportfahrzeug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungseinrichtung (31, 32, 33) einen Halter
(31) an der Tür (15) umfaßt, der den Handgriff (29) erfassen
kann.
7. Transportfahrzeug nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die zweite Achse (26) einen ausreichenden Abstand von
der ersten Achse (26′) aufweist, um eine Position der
zweiten Achse (26) außerhalb der Ausnehmung (19) zu er
möglichen.
8. Transportfahrzeug nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der Handgriff (27, 29, 41) mit der Welle (18) verbunden
ist.
9. Transportfahrzeug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verriegelungseinrichtung (31, 32, 33) einen Halter
(31) an der Tür umfaßt, der den Handgriff (29) erfassen
kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US97031578A | 1978-12-18 | 1978-12-18 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2944007A1 DE2944007A1 (de) | 1980-07-03 |
| DE2944007C2 true DE2944007C2 (de) | 1988-04-21 |
Family
ID=25516746
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792944007 Granted DE2944007A1 (de) | 1978-12-18 | 1979-10-31 | Doppelgelenktuer fuer transportfahrzeuge |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (2) | JPS55110619A (de) |
| AR (1) | AR222059A1 (de) |
| AU (1) | AU5261579A (de) |
| BR (1) | BR7907268A (de) |
| DE (1) | DE2944007A1 (de) |
| FR (1) | FR2444584A1 (de) |
| GB (1) | GB2038406B (de) |
| NL (1) | NL7908963A (de) |
| NZ (1) | NZ192427A (de) |
| ZA (1) | ZA795616B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9212886U1 (de) * | 1992-09-24 | 1992-12-10 | Niesmann + Bischoff Gmbh, 5403 Muelheim-Kaerlich | Türaufbau |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE453382B (sv) * | 1986-03-06 | 1988-02-01 | Klas Nilsson | Anordning for ledbar och demonterbar fastsettning av en lem pa ett fordonsflak |
| DE3732167A1 (de) * | 1987-09-24 | 1989-04-13 | Haux Life Support Gmbh | Taucherdruckkammern, medizinische behandlungsueber- und unterdruckkammern, sowie unterdruckkammern fuer pilotentests in modulbauweise in verbindung mit der flachbodentechnik |
| US7975433B2 (en) | 2005-07-07 | 2011-07-12 | Lokaway Pty. Ltd. | Door mount for a safe |
| JP5700670B2 (ja) * | 2011-07-14 | 2015-04-15 | Ykk Ap株式会社 | 建具 |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE528099C (de) * | 1931-06-25 | Josef Mausberg | Vorrichtung zum OEffnen und Schliessen von Fluegelfenstern | |
| US1522494A (en) * | 1923-01-18 | 1925-01-13 | Entpr Railway Equipment Co | Grain and merchandise car |
| US1988585A (en) * | 1931-04-23 | 1935-01-22 | Miner Inc W H | Car door |
| US2071236A (en) * | 1935-01-26 | 1937-02-16 | Gen American Tank Car Corp | Refrigerator car |
| US2991117A (en) * | 1956-10-16 | 1961-07-04 | John W Tatter | Automobile door |
| JPS4122486Y1 (de) * | 1964-03-02 | 1966-11-10 | ||
| FR1465752A (fr) * | 1965-05-26 | 1967-01-13 | Fahrzeugfabrik Eylert K G | Ferrure de porte, notamment pour portes de carrosseries de véhicules de transport de marchandises |
| DE2755405A1 (de) * | 1977-12-13 | 1979-07-05 | Franz Xaver Scheuer | Mehrzweckbeschlag mit schliessteil |
-
1979
- 1979-10-22 ZA ZA00795616A patent/ZA795616B/xx unknown
- 1979-10-31 DE DE19792944007 patent/DE2944007A1/de active Granted
- 1979-11-08 AU AU52615/79A patent/AU5261579A/en not_active Abandoned
- 1979-11-09 BR BR7907268A patent/BR7907268A/pt unknown
- 1979-11-09 FR FR7927740A patent/FR2444584A1/fr active Granted
- 1979-12-11 JP JP15986279A patent/JPS55110619A/ja active Pending
- 1979-12-12 NL NL7908963A patent/NL7908963A/nl not_active Application Discontinuation
- 1979-12-17 NZ NZ192427A patent/NZ192427A/xx unknown
- 1979-12-18 AR AR279346A patent/AR222059A1/es active
- 1979-12-18 GB GB7943580A patent/GB2038406B/en not_active Expired
-
1987
- 1987-11-13 JP JP1987172805U patent/JPH0215692Y2/ja not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9212886U1 (de) * | 1992-09-24 | 1992-12-10 | Niesmann + Bischoff Gmbh, 5403 Muelheim-Kaerlich | Türaufbau |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS55110619A (en) | 1980-08-26 |
| JPH0215692Y2 (de) | 1990-04-26 |
| GB2038406B (en) | 1982-12-08 |
| ZA795616B (en) | 1981-08-26 |
| JPS63110114U (de) | 1988-07-15 |
| NZ192427A (en) | 1983-11-18 |
| FR2444584A1 (fr) | 1980-07-18 |
| NL7908963A (nl) | 1980-06-20 |
| BR7907268A (pt) | 1980-07-08 |
| DE2944007A1 (de) | 1980-07-03 |
| FR2444584B1 (de) | 1984-05-11 |
| AU5261579A (en) | 1980-06-26 |
| AR222059A1 (es) | 1981-04-15 |
| GB2038406A (en) | 1980-07-23 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4334097C2 (de) | Gleitbefestigung | |
| DE1630488C3 (de) | Hecktür für Kombifahrzeuge | |
| EP0747553B1 (de) | Kraftfahrzeug-Türgriff | |
| DE3539480C2 (de) | ||
| DE3128010A1 (de) | "betaetigungseinrichtung fuer trichterverschlusstueren an eisenbahn-trichterwagen" | |
| DE10155220C1 (de) | Türanordnung für Kraftfahrzeuge | |
| EP0362506B1 (de) | Dachkoffer | |
| DE2533881A1 (de) | Befestigungsbeschlag an tafeln oder paneelen, insbesondere befestigungsbeschlag fuer tuergriffe und schloesser an der innen- oder aussenseite von kraftfahrzeugtueren | |
| DE2944007C2 (de) | ||
| DE19912893C2 (de) | Cabrio-Fahrzeug mit einem Verdeck | |
| DE69502735T2 (de) | Gepäckablage für eine Flugzeugpassagierkabine | |
| DE2243538A1 (de) | Griffbeschlag, insbesondere fuer kraftfahrzeuge | |
| DE69914414T2 (de) | Verschlusskappe für den Kraftstofftank eines Kraftfahrzeuges | |
| DE69404212T2 (de) | Klappe zum Schliessen einer Öffnung im unteren Teil eines Wagenkastens | |
| DE69900386T2 (de) | Türschlosssystem | |
| DE19737970A1 (de) | Versenkbares Klappdach für Fahrzeuge mit einem Überrollschutz | |
| DE68922953T2 (de) | Verriegelung mit Drehstange für Kraftfahrzeuge, Behälter o.dgl. | |
| EP0090956B2 (de) | Beschlag für ein Fenster, eine Tür od. dgl. | |
| DE19808374A1 (de) | Vorrichtung zum Verriegeln einer Abdeckung nach Art einer Karosseriehaube eines Kraftfahrzeugs | |
| DE69305464T2 (de) | Verschluss- und Versteifungssystem für den Portalrahmen der hinteren Tür eines Lastwagens | |
| DE19501997A1 (de) | Verriegelungseinrichtung für das aufklappbare Verdeck eines offenen Automobils | |
| DE3809317A1 (de) | Tuerschloss | |
| DE4446904C1 (de) | Kraftfahrzeug-Türgriff | |
| DE3234103C2 (de) | ||
| EP3647518B1 (de) | Zur zusammenwirkung miteinander ausgebildete drehstangenverschlüsse |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: B60J 5/00 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |