DE29511452U1 - Behälterverkleidung - Google Patents
BehälterverkleidungInfo
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65F1/1426—Housings, cabinets or enclosures for refuse receptacles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Thermally Insulated Containers For Foods (AREA)
Description
14.07.1995 D/hf GF 0751
Eugen Geiger
Alban-Stolz-Str. 4a, 76571 Gaggenau
Die Erfindung betrifft, eine Behälterverkleidung, welche als
Box ausgebildet ist, mit einem Boden, einem Deckenabschluß und vier Seitenwänden, von denen wenigstens eine offenbar
ist.
Mittels derartiger Behälterverkleidungen werden regelmäßig Abfallbehälter und Wertstofftonnen verkleidet, welche zur
Aufnahme des Hausmülls dienen. Die Abfallbehälter befinden sich innerhalb der Box und sind daher nur zugänglich, wenn
die Box geöffnet ist.
Wenngleich auch unterschiedliche Konstruktionen bekannt sind, so ist dennoch allen Behälterverkleidungen gemeinsam,
daß sie gemauert sind oder aus Fertigbetonteilen bestehen.
Will man einen Abfallbehälter nachträglich mit einer derartigen Behälterverkleidung versehen, ist dies recht aufwendig.
Durch das hohe Gewicht der Behälterverkleidung gestaltet sich schon der Transport einer derartigen Box für einen
Normalverbraucher schwierig. In der Regel müssen Fachfirmen mit der Erstellung einer derartigen Behälterverkleidung beauftragt
werden.
Durch die immer größer werdenden Probleme bei der Entsorgung von Abfall wird es jedoch für Normalverbraucher immer
wünschenswerter, Abfallbehälter mit einer Behälterverkleidung zu versehen, da diese verriegelbar und somit für Fremde
nicht mehr zugänglich sind. Außerdem erreicht man ein sehr schönes optisches Bild, welches mit dem Haus eine Einheit
bildet.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung eine eingangs genannte Behälterverkleidung derart auszubilden, daß sie einfach zu
errichten ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1. Vorteilhafte Weiterbildungen
der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Gemäß der Erfindung bestehen die Wandungen der Behälterverkleidung
aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff, beispielsweise einem sogenannten SMC (Sheet Moulding Compound)
. Dies hat den Vorteil, daß die Box leicht und dennoch stabil ist. Es ist daher für jedermann möglich, eine
derartige Box von der Verkaufsstätte nach Hause zu transportieren.
Statt schwerer Betonplatten müssen nun nur noch leichte Kunststoffplatten transportiert werden. Bei dem
Kunststoff kann es sich um ein ungesättigtes Polyesterharz mit Füllstoff und Glasfasern handeln, wobei als Füllstoff
Calciumcarbonat und/oder Aluminiumhydroxid genommen wird.
In vorteilhafter Weise besteht die Box aus vorgefertigten Wandungen, welche Vorrichtungen zum Zusammenbau der Box aufweisen.
Hierdurch ist es möglich, die Behälterverkleidung als Bausatz herzustellen, welcher auf einfache Art und Weise
zusammengebaut werden kann. Die Herstellung der Behälterverkleidung als Bausatz bedeutet eine große Platzersparnis
für die Verkaufsstätten, da ein Bausatz viel weniger Platz einnimmt als die fertige Box. Des weiteren läßt sich ein
solcher Bausatz wegen des geringeren Platzbedarfs auch leichter transportieren.
Die Herstellung eines Bausatzes für die Behälterverkleidung kann auf einfache Weise in einer Preßform erfolgen, in der
alle Wandungen nebeneinander angeordnet sind und die einzelnen Wandungen durch Sollbruchstellen miteinander verbunden
sind. Die Wandung der Preßform kann in vorteilhafter Weise eine Struktur aufweisen, wodurch die Oberflächen der Wandungen
der Behälterverkleidung beispielsweise ein Rauhputzmuster erhalten können.
Durch die Vorrichtungen zum Zusammenbau kann die Behälterverkleidung
ohne größere Hilfsmittel zusammengebaut werden, so daß zum Erstellen der Box kein Fachpersonal erforderlich
ist.
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Ist der Deckenabschluß aufklappbar ausgebildet, wie dies eine weitere Ausführungsform der Erfindung vorsieht, ist
der Behälter zur Benutzung sehr leicht zugänglich. Bei einem Behälter mit offenbarem Deckel kann die Box Vorrichtungen
aufweisen, mittels denen der Deckel des Behälters gleichzeitig mit dem Deckel der Box offenbar ist. Im einfachsten
Fall besteht zwischen den beiden Deckeln eine mechanische Verbindung, wie beispielsweise ein Seil oder
eine Kette. Zum Entfernen des Abfallbehälters aus der Box ist zweckmäßigerweise eine Seitenwand als Tür ausgebildet.
Hierdurch läßt sich der Abfallbehälter sehr leicht aus der Box nehmen.
Zur Verhinderung, daß die Box von Unbefugten entwendet wird, weist der Boden der Box Vorrichtungen auf, mittels
denen die Box mit dem Untergrund verankert werden kann. Durch die Verankerung ist die Box fest mit dem Untergrund
verbunden, so daß sie nicht mehr von Unbefugten fortbewegt werden kann. Sie ist daher so fest angeordnet, wie dies bei
herkömmlichen gemauerten Behälterverkleidungen der Fall ist.
In besonders vorteilhafter Weise weist die Box Elemente auf, mittels denen zwei Boxen miteinander verbindbar sind.
Hierdurch können mehrere Boxen zu einer Anordnung zusammengebaut werden. Wie bei einem Baukastensystem lassen sich
beliebig viele Boxen miteinander verbinden.
Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines besonderen Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung.
Es zeigt:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Behälterverkleidung mit
Behälter,
Behälter,
Fig. 2 eine schematische Anordnung einer Preßform zur
Herstellung der Wandungen der Behälterverklexdung,
Fig. 3 zwei verbundene Seitenteile der Behälterverkleidung,
Fig. 4 eine Bodenplatte mit Bohrung und
Fig. 5 eine aus mehreren Boxen bestehende Anordnung.
Eine erfindungsgemäße Behälterverkleidung weist einen Boden 1, einen Deckel 2 und fest angeordnete Seitenwände 3, 4, 5
auf. Eine vierte Seitenwand 6 ist als Tür ausgebildet. Der Deckel 2 ist klappbar mit der hinteren Seitenwand 4 der Box
verbunden. Innerhalb der durch die Wandungen der Behälterverkleidung gebildeten Box befindet sich ein Abfallbehälter
7. Der Abfallbehälter 7 weist einen offenbaren Deckel 7b auf. Der Deckel 7b des Abfallbehälters 7 ist mittels einer
Kette 8 mit dem Deckel 2 der Behälterverkleidung verbunden. Die Befestigungspunkte der Verbindung 8 sind soweit von den
Scharnieren der Deckel entfernt angeordnet, daß durch den Weg, den der Befestigungspunkt am Deckel 2 der Behälterverkleidung
beim Öffnen des Deckels 2 zurücklegt, der Deckel 7b des Abfallbehälters geöffnet wird. Durch die offenbare
Tür 6 läßt sich der Abfallbehälter 7 sehr leicht aus der Behälterverkleidung entfernen.
Wie der Fig. 2 entnommen werden kann, ist eine Preßform für
die Herstellung der Wandungen der Behälterverkleidung so ausgebildet, daß die Seitenwände 3, 4, 5, 6 nebeneinander
angeordnet sind, wobei die Wandungen des Bodens 1 und des Deckels 2 übereinander angeordnet sind und sich an die Wandungen
3, 4, 5, 6 der Behälterverkleidung anschließen. Die Preßform ist so ausgebildet, daß zwischen den einzelnen Wandungen
1, 2, 3, 4, 5, 6 Sollbruchstellen 9 entstehen.
Wie der Fig. 3 entnommen werden kann, sind die Behälterwandungen durch Winkel miteinander verbunden. Der in Fig. 4
dargestellte Boden 1 weist öffnungen 10 auf, welche zum Verankern der Bodenplatte 1 im Untergrund beispielsweise mittels
Dübeln dienen.
In der Fig. 5 ist schematisch dargestellt, daß mehrere Boxen mittels Verbindungselementen fest miteinander verbunden
werden können, wodurch eine Einheit besteht. Die in der Fig. 5 dargstellte Einheit besteht aus drei Boxen.
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Claims (6)
1. Behalterverkleidung, welche als Box ausgebildet ist,
mit einem Boden (1), einem Deckenabschluß (2) und vier Seitenwänden (3, 4, 5, 6), von denen wenigstens eine (6)
offenbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wandungen (1, 2, 3, 4, 5, 6) aus einem glasfaserverstärkten
Kunststoff bestellen.
2. Behälterverkleidung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Box aus vorgefertigten Wandungen (1, 2, 3, 4, 5, 6) besteht, welche Vorrichtungen zum Zusammenbau der Wandungen
aufweisen.
3. Behälterverkleidung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Deckenabschluß (2) aufklappbar ausgebildet ist.
4. Behälterverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekenn &zgr; e i chnet, daß eine Seitenwand (6) als Tür ausgebildet ist.
5. Behälterverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (1) Mittel (10) zum Verankern der Box mit dem
Untergrund aufweist.
6. Behälterverkleidung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß Elemente vorgesehen sind, mittels denen zwei Boxen miteinander verbindbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29511452U DE29511452U1 (de) | 1995-07-15 | 1995-07-15 | Behälterverkleidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE29511452U DE29511452U1 (de) | 1995-07-15 | 1995-07-15 | Behälterverkleidung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29511452U1 true DE29511452U1 (de) | 1995-09-21 |
Family
ID=8010568
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29511452U Expired - Lifetime DE29511452U1 (de) | 1995-07-15 | 1995-07-15 | Behälterverkleidung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29511452U1 (de) |
-
1995
- 1995-07-15 DE DE29511452U patent/DE29511452U1/de not_active Expired - Lifetime
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Effective date: 19951102 |
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Effective date: 19990501 |