DE29514330U1 - Betätigungsvorrichtung für einen Schalter einer Werkzeugmaschine - Google Patents

Betätigungsvorrichtung für einen Schalter einer Werkzeugmaschine

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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25FCOMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B25F5/00Details or components of portable power-driven tools not particularly related to the operations performed and not otherwise provided for
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/06Casing of switch constituted by a handle serving a purpose other than the actuation of the switch, e.g. by the handle of a vacuum cleaner
    • HELECTRICITY
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    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
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Description

WN 95-01
Atlas Copco Elektrowerkzeuge GmbH Max-Eyth-Straße 10 71364 Winnenden
Beschreibung
Betätigungsvorrichtung für einen Schalter einer Werkzeugmaschine
Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung für einen Schalter an einem handführbaren Gehäuse einer Werkzeugmaschine, an dem vorn eine Werkzeug-Antriebswelle vorgesehen ist, mit einem verschieblichen und kippbaren Schaltorgan. -s
Verschiedene Werkzeugmaschinen, beipielsweise Winkelschleifer, Stichsägen, Kurvenscheren, Knabber, ,Geradausschleifer, werden zur Führung mit einer Hand an ihrem Gehäuse umgriffen. Zum Ein- und Ausschalten ist am Gehäuse ein Schaltorgan vorgesehen, das in Gehäuse-Längsrichtung verschieblich ist und im Bereich des Daumens der führenden Hand liegt.
Bei solchen bekannten Werkzeugmaschinen erfolgt das Einschalten dadurch, daß das Schaltorgan mit dem Daumen nach vorn, zum Werkzeug hin, also vom Körper des Bedienenden weg, geschoben wird. Eine derartige Schaltvorrichtung ist in der DE 32 36 713 C2 beschrieben.
Auch in der DE 30 32 691 Al ist eine Betätigungsvorrichtung beschrieben, bei der das Einschalten durch eine Bewegung vom Körper des
Bedienenden weg geschieht.
Es wurde festgestellt, daß diese Einschaltbewegung nicht ergonomisch ist, weil sie der natürlichen Bewegung des Daumens beim Schließen der Hand entgegengerichtet ist, was insbesondere beim häufigen Ein- und Ausschalten zu einer Ermüdung der Hand führt. Die natürliche Greifbewegung des Daumens beim Schließen der Hand, also Festhalten des Gehäuses, hat eine nach innen zur Handfläche und eine nach hinten zum Körper gerichtete Bewegungskomponente.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Betätigungsvorrichtung der eingangs genannten Art so zu gestalten, daß das Einschalten durch Nutzen der natürlichen Greifbewegung des Daumens erleichtert ist.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe dadurch gelöst, daß das daumenbetätigbare Schaltorgan zum Einschalten des Schalters am Gehäuse von vorn nach hinten verschieblich angeordnet ist und daß eine Schräge vorgesehen ist, die das Schaltorgan bei Daumendruck von vorn nach hinten führt.
Ist das Gehäuse von der Hand umgriffen, dann wird zum Einschalten der Werkzeugmaschine mit dem Daumen auf das Schaltorgan gedrückt. Der Daumen führt dabei ohne weiteres eine nach innen und nach hinten gerichtete Bewegung aus. Gleichgerichtet mit dieser Bewegung wird das Schaltorgan verschoben und gekippt, wobei es von der Schräge geführt ist. Dadurch ist das Einschalten der Werkzeugmaschine ergonomisch an die natürliche Bewegung des Daumens bei einer Greifbewegung angepaßt.
Das Abschalten kann einfach durch Daumendruck unter der Wirkung einer Rückstellfeder erfolgen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen und der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. In der Zeichnung zeigen:
Figur 1 einen Längsschnitt einer handführbaren Werkzeugmaschine,
Figur 2 deren Betätigungsvorrichtung in Ausschaltstellung, gegenüber Fig. 1 vergrößert,
Figur 3 die Betätigungsvorrichtung in eingerasteter Einschaltstellung und
Figur 4 und 5 eine Ausführung als Totmannschalter.
In einem handumgreifbaren Gehäuse(l) einer Werkzeugmaschine ist ein Elektromotor{2) angeordnet, der mittels eines elektrischen Schalters(3) ein- und ausschaltbar ist. Am Schalter(3) greift ein Schaltschieber{4) zu dessen Betätigung an. Der Schaltschieber(4) ist von einer Druck-Rückstellfeder(5) in Ausschaltrichtung belastet.
Eine Antriebswelle(6) des Motors{2) ragt vorn aus dem Gehäuse(l). An diese ist ein nicht näher dargestellter Winkelschleiferfortsatz ansetzbar. Hinten ist aus dem Gehäuse(l) ein Anschlußkabel(7) herausgeführt.
Der Schaltschieber(4) reicht im Gehäuse(l) bis in den Bereich des Motors(2). Dort ist an einer Aufnahme(8) des Schaltschiebers(4) ein Schaltorgan(9) kippbar und verschiebefest in seinem Mittelbereich(10) gelagert und verrastet.
Das Schaltorgan(9) weist eine geriffelte vordere Betätigungsfläche(11) und eine hintere Betätigungsfläche (12) auf. Die Betätigungsflächen(11,12) stehen in einem stumpfen Winkel zueinander.
Am Gehäuse(l) ist ein Längsschlitz(13) ausgebildet, in den die das Schaltorgan(9) in seinem Mittelbereich(lO) tragende Aufnahme(8) des Schaltschiebers(4) ragt. Am Gehäuse(l) ist eine von vorn nach hinten abfallende Schräge(14) gestaltet, der eine unterhalb der vorderen Betätigungsflache(11) vorgesehene Anformung(15) zugeordnet ist. Am hinteren Ende der Schräge(14) ist eine Vertiefung(16) vorgesehen, in die die Anformung(lS) einrasten kann.
Unterhalb der hinteren Betätigungsflache(12) weist das Schaltorgan(9) einen Anschlagrand(17) auf, mit dem es auf einer Rippe(18) des Gehäuses(l) aufsteht.
Die Funktionsweise der beschriebenen Vorrichtung ist im wesentlichen folgende:
Wird ausgehend von der in Fig. 2 dargestellten Ausschaltstellung mit dem Daumen der das Gehäuse(l) umgreifenden Hand auf die vordere Betätigungsflache(11) gedrückt, dann übt der Daumen aufgrund seiner natürlichen Bewegung eine Kraft in Richtung des Pfeiles(D) aus. Diese Kraft setzt sich aus den Kraftkomponenten(dl,d2) zusammen, wobei die Komponente(dl) parallel zur Verschieberichtung des Schaltschiebers(4) und parallel zur Längsachsrichtung(A) des Gehäuses(l) bzw. des Motors(2) in Ausschaltrichtung wirkt und die Komponente(d2), die senkrecht zur Längsachsrichtung(A) wirkt, durch die auf der Schräge(14) abgleitende Anformung(15) ebenfalls etwa in Längsachsrichtung(A) in Richtung der Einschaltstellung umgelenkt ist. Um dabei die Reibung der auf der Schräge(14) abgleitenden Anformung(15) möglichst gering zu halten, ist es günstig, wenn die Schräge(14) wenigstens annähernd parallel zur Kraftrichtung(D) verläuft.
Zur zeichnerischen Vereinfachung sind die Kräftepfeile D,
dl und d2 in Fig. 2 mit ihrem Angriffspunkt(a) oberhalb der Betätigungsfläche(11) gezeigt. Der Angriffspunkt(a) liegt in der Realität auf der Betätigungsflache(11).
Wird das Schaltorgan(9) von der Stellung nach Fig. 2 in die Stellung nach Fig. 3 gebracht, dann gleitet die
Anformung(15) auf der Schräge(14) und der
Anschlagrand(17) auf der Rippe(18). Dabei wird der
Schaltschieber(4) in Schließrichtung des Schalters(3)
gegen die Wirkung der Rückstellfeder(5) nach hinten
geschoben. Das Schaltorgan(9) hebt sich von einer
hinteren Kante(20) der Aufnahme(8) ab und drückt auf eine vordere Kante(21) der Aufnahme(8). Der federelastische
Schaltschieber(4) wird dadurch geringfügig verschwenkt
(vgl. Fig.3 im Vergleich zu Fig.2).
Am Ende der Schräge(14) rastet die Anformung(lS) in die Vertiefung(16). Hinterseitig steht nun der Anschlagrand (17) über der hinteren Schräge(19). Der Schalter(3) ist nun eingeschaltet; das Werkzeug läuft. Das Schaltorgan(9) ist arretiert und der Daumen kann die vordere
Betätigungsflache(11) freigeben.
Soll der Schalter(3) abgeschaltet werden, dann wird mit dem zurückversetzten Daumen in Richtung des Pfeiles(B)
auf die hintere Betätigungsflache(12) gedrückt. Dadurch kippt das sich an der Rippe(18) abstützende
Schaltorgan(9) so, daß sich seine Anformung(15) aus der Vertiefung(16) hebt. Mittels der Rückstellfeder(5) wird nun, ohne weitere Daumenbetätigung, der Schaltschieber(4) und das Schaltorgan(9) in die in Fig. 2 dargestellte
Ausschaltstellung gebracht.
In den Figuren 4 und 5 ist eine "Totmann"-Version der
Betätigungsvorrichtung dargestellt. Fig. 4 zeigt die
Ausschaltstellung. Fig. 5 zeigt die nicht stabile
Einschaltstellung, die nur dann besteht, wenn auf die
Betätigungsflache(11) gedrückt ist.
Baulich unterscheidet sich die Ausführung nach den Figuren 4 und 5 von der nach den Figuren 2 und 3 dadurch, daß die Schräge(14) keine Vertiefung(16) aufweist. Die Anformung{15) kann also in der Einschaltstellung (vgl. Fig. 5) nicht verrasten. Sobald in der Einschaltstellung nach Fig. 5 die Betätigungsfläche(11) freigegeben wird, gehen der Schaltschieber(4) und das Schaltorgan(9) unter der Wirkung der Rückstellfeder(5) in die Ausschaltstellung (vgl. Fig. 4).
Unmittelbar beim Umgreifen des Gehäuses(l) wird die Totmann-Einschaltstellung ohne weiteres mittels des Daumens erreicht. Der Daumen muß hierfür nicht besonders bewegt werden. Beim Loslassen des Gehäuses(l) schaltet die Maschine ab.

Claims (7)

Ansprüche Betätigungsvorrichtung für einen Schalter einer Werkzeugmaschine
1. Betätigungsvorrichtung für einen Schalter an einem handführbaren Gehäuse einer Werkzeugmaschine, an dem vorn eine Werkzeug-Antriebswelle vorgesehen ist, mit einem verschieblichen und kippbaren Schaltorgan, dadurch gekennzeichnet,
daß das daumenbetätigbare Schaltorgan(9) zum Einschalten des Schalters{3) am Gehäuse(1) von vorn nach hinten verschieblich angeordnet ist und daß eine Schräge(14) vorgesehen ist, die das Schaltorgan(9) bei Daumendruck von vorn nach hinten führt.
2. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schräge(14) von vorn nach hinten abfällt.
3. Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltorgan(9) an einem längsverschieblichen Schaltschieber(4), mit dem der Schalter(3) betätigbar ist, kippbar angeordnet ist.
4. Betätigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltorgan(9) eine vordere Betätigungsfläche(11) zum Einschalten, der die Schräge(14) zugeordnet ist, und eine hintere Betätigungsfläche(12) zum Ausschalten aufweist, wobei das Schaltorgan(9) zwischen den beiden Betätigungsflächen(11,12) kippbar gelagert ist.
5. Betätigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Ende der am Gehäuse(l) vorgesehenen Schräge(14) eine Vertiefung(16) ausgebildet ist, in die das Schaltorgan(9) in der Einschaltstellung einrastet.
6. Betätigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltorgan(9) durch eine entgegen der Einschaltrichtung wirkende Feder{5) belastet ist.
7. Betätigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 4, 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schaltorgan(9) auch in der Einschaltstellung auf der Schräge(14) aufsteht.
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